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Instrument zur Bearbeitung von Abformungen in der Zahnmedizin - Dokument DE202007003183U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007003183U1 23.08.2007
Titel Instrument zur Bearbeitung von Abformungen in der Zahnmedizin
Anmelder Ugrinovic, Miodrag, Dr.med.dent., 91052 Erlangen, DE
DE-Aktenzeichen 202007003183
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 29.01.2007
IPC-Hauptklasse A61C 9/00(2006.01)A, F, I, 20070129, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61C 3/00(2006.01)A, L, I, 20070129, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung ist ein Instrument für die Anwendung in der Zahnmedizin, insbesondere in der zahnärztlichen Prothetik. Das Instrument dient der Bearbeitung (Ausschneiden) von Zahn- und Kieferabformungen. Das Hauptanwendungsgebiet ist das Korrekturabformverfahren nach HOFMANN. Das Prinzip des Verfahrens besteht darin, dass der mit einem hochviskösen Abformmaterial über die präparierten Zähne gewonnene Erstabdruck in einem zweiten Arbeitsgang mit einem niedrigviskösen Abformmaterial korrigiert wird. Die schlechten Abflussbedingungen, hervorgerufen durch die Geometrie und vor allem durch die relativ hohe Präzision der Erstabformung, lassen Fehlerquellen entstehen, die die Abformergebnisse nachteilig beeinflussen können. Das Anbringen von Abflussrillen in der Erstabformung verbessert die Abflussbedingungen wesentlich, damit geht aber der Stempeldruck als einer der wesentlichen Vorteile des Verfahrens verloren. Mit einem von UGRINOVIC entwickelten Abflussrillensystem wird erreicht, dass während der Abformung einerseits ein ausreichender Stempeldruck erzeugt wird, der das niedrigvisköse Korrekturmaterial in den durch einen Retraktionsfaden geöffneten Zahnfleischsulkus hineinpresst, und andererseits ein Abfließen über die Weichteile mit einem geringen Widerstand möglich macht. Eine effektive, schnelle und einfache Durchführung bei der Vorbereitung der Erstabformungen wird durch die Anwendung dieses Instrumentes erreicht.

Die Erfindung ist ein zweiendiges Instrument (1). Die Arbeitsenden sind mehrfach unter definierten Winkeln gebogen (4, 5, 6, 7). Die Funktionsbereiche der Arbeitsenden haben eine beidseitig schneidende Kante (12). Die Arbeitsenden sind in einem dafür geeigneten Instrumentengriff fest eingebaut (3).

Die Arbeitsenden wurden so konstruiert, dass das Arbeiten in allen Abdruckbereichen unter Sicht möglich ist. Die Form der Arbeitsenden ermöglicht eine ergonomische Arbeitsweise. Die beidseitige Schneidefähigkeit der Funktionsbereiche des Instrumentes erlaubt eine Bearbeitung der Abformungen in zwei Richtungen bei optimalem Zugang zu sämtlichen Abdruckbereichen. Für die gesamte Bearbeitung der Abformungen ist nur ein Instrument notwendig. Das ist der entscheidende Vorteil der Erfindung gegenüber anderen dafür benutzten Instrumenten.

Die Arbeitsenden sind zweiseitige schneidende Werkzeuge (grazile, gebogene, beidseitig schneidende Messerklingen) (1, 2), die unter definierten Winkeln mehrfach über die Fläche und/oder Kante gebogen sind (4, 5 und 6, 7).

  • A. Das Arbeitsende 1 (1) ist in Bezug auf die Instrumentenachse, zweimal über die Kante gebogen: einmal für ca. 160° (&agr;1) ± 10° von der Instrumentenachse nach außen (4) und einmal in Bezug auf die Instrumentenachse, für ca. 155° (&bgr;1) ± 10° zurück zur Instrumentenachse (5). Mit diesem Arbeitsende lassen sich die Grobüberschüsse wie auch feine Septen in den Zahnnegativen der Abformungen unter Sicht entfernen.
  • B. Das Arbeitsende 2 (2), ist in Bezug auf die Instrumentenachse, zweimal über die Kante gebogen: einmal für ca. 150° (&agr;2) ± 10° von der Instrumentenachse nach außen (6) und einmal in Bezug auf die Instrumentenachse, für ca. 145° (&bgr;2) ± 10° zurück zur Instrumentenachse (7). In Höhe der ersten Biegung über die Kante (6), ist das Arbeitsende 2 nochmal über die Fläche gebogen, von der Instrumentenachse nach außen, in einem Winkel von ca. 145° (&ggr;2) ± 10° bezogen auf die Instrumentenachse (8). In Höhe der zweiten Biegung über die Kante (7) wurde das Arbeitsende 2 über die Fläche, parallel zu Instrumentenachse zurück gebogen (9). Diese Biegungen über die Fläche ermöglichen das Ausschneiden der Abflussrillen unter Sicht.

Das Arbeitsende 2, ist von der Spitze aus gesehen einmal halbrund über die Fläche gebogen, so dass der gebogene Anteil ca 1,5 mm ± 1 mm entfernt parallel zum Rest des Arbeitsendes steht (10). Der gebogene Anteil, der zum Instrumentengriff gerichtet ist, ist ca. 2,0 mm ± 1 mm breit und ca. 2,5 mm ± 1 mm lang (4). Die Instrumentenachse geht durch die Mitte der halbrunden Biegung durch (11). Mit diesem Ende kann man mühelos halbrunde Rillen, sog. Abflussrillen, in alle Richtungen in der Abfomrung einschneiden.

Die Funktionsbereiche der Arbeitsenden haben beidseitig schneidende Kanten (12). Die Schneidekanten gehen auf einer Seite in eine gerade Fläche über (13), auf der anderen Seite in eine gewölbte Fläche (14). Die Wölbung verläuft durch die Mitte der Arbeitsenden entsprechend der Biegungen über die Kante (14). Der höchste Punkt der Wölbung teilt die Fläche in zwei Teilen, quasi zwei Flächen (15). Das Schärfen der Instrumente entlang der gesamten Schneidekanten der Arbeitsenden, analog einer Messerschärfung, erfolgt an dieser gewölbten Fläche. Somit wird ein effektives Schärfen der gebogenen Bereiche erst möglich. Darüber hinaus verhindert die Wölbung, dass sich die Schneidekante in den Metalllöffel einschneidet, sondern über den Löffelrand abgleitet. Durch diese Kantenbeschaffenheit wid erreicht, dass die Schneidekante geschützt wird und die Schneidleistung länger erhalten bleibt.

1 zeigt das Instrument in Orginalgrösse. Das Instrument ist in drei verschiedenen Perspektiven gezeichnet. Die Arbeitsenden 1 und 2 sind im Instrumentengriff 3 fest fixiert.

2 zeigt einen Ausschnitt des Arbeitsendes 1, etwa in Originalgrösse, mit 2 vergrösserten Qurschnittszeichnungen.

3 zeigt einen Ausschnitt des Arbeitsendes 2, etwa in Originalgrösse, mit 2 vergrösserten Qurschnittszeichnungen.

4 zeigt ein Ausschnitt des halbrund gebogenen Anteils des Arbeitsendes 2 in vergrösserter Ausführung.


Anspruch[de]
Die Erfindung ist ein Instrument für die Anwendung in der Zahnmedizin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dies ein zweiendiges Instrument ist, das aus drei Komponenten besteht: zwei Arbeitsenden (1 und 2) die in einem Instrumentengriff (3) fest eingebaut sind (1: drei verschiedene Ansichten des Instrumentes in Originalgröße). Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsenden zweiseitige schneidende Werkzeuge sind (grazile, gebogene, beidseitig schneidende Messerklingen) (1, 2), die unter definierten Winkeln mehrfach über die Fläche und/oder Kante gebogen sind (4, 5 und 6, 7). Instrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsende 1, in Bezug auf die Instrumentenachse, zweimal über die Kante gebogen ist: einmal für ca. 160° (&agr;1) ± 10° von der Instrumentenachse nach außen (4) und einmal in Bezug auf Instrumentenachse, für ca. 155° (&bgr;1) ± 10° zurück zur Instrumentenachse (5). Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsende 2, in Bezug auf die Instrumentenachse, zweimal über die Kante gebogen ist: einmal für ca. 150° (&agr;2) ± 10° von der Instrumentenachse nach außen (6) und einmal in Bezug auf Instrumentenachse, für ca. 145° (&bgr;2) ± 10° zurück zur Instrumentenachse (7). Instrument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsende 2 in Höhe der ersten Biegung über die Kante (6), nochmal über die Fläche gebogen ist von der Instrumentenachse nach außen, in einem Winkel von ca. 145° (&ggr;2) ± 10° bezogen auf die Instrumentenachse (8). In Höhe der zweiten Biegung über die Kante (7) wurde das Arbeitsende 2 über die Fläche, parallel zur Instrumentenachse zurück gebogen (9). Instrument nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsende 2 von der Spitze aus gesehen einmal über die Fläche halbrund gebogen ist, so dass der gebogene Anteil ca 1,5 mm ± 1 mm entfernt parallel zum Rest des Arbeitsendes steht (10). Der gebogene Anteil, welcher zum Instrumentengriff gerichtet ist, ist ca. 2,0 mm ± 1 mm breit und ca. 2,5 mm ± 1 mm lang (4). Die Instrumentenachse geht durch die Mitte der halbrunden Biegung durch (11). Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsbereiche der Arbeitsenden eine beidseitig schneidende Kante haben (12). Die Schneidekanten gehen auf einer Seite in eine gerade Fläche über (13). auf der anderen Seite in eine gewölbte Fläche (14). Die Wölbung verläuft durch die Mitte der Arbeitsenden entsprechend der Biegungen über die Kante (14). Der höchste Punkt der Wölbung teilt die Fläche in zwei Teilen, quasi zwei Flächen (15).






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