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Dokumentenidentifikation DE202007004777U1 23.08.2007
Titel Mehrfunktions-Kombinationsschreibgerät
Anmelder Sheu, Rong-Lin, Wu Jieh, Yilan, TW
Vertreter Horak, M., Dipl.-Ing., Rechtsanw., 30161 Hannover
DE-Aktenzeichen 202007004777
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 02.04.2007
IPC-Hauptklasse B43K 23/06(2006.01)A, F, I, 20070402, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B43K 23/00(2006.01)A, L, I, 20070402, B, H, DE   B43K 29/00(2006.01)A, L, I, 20070402, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Beschreibung des derzeitigen Standes der Technik

Ein herkömmliches Schreibgerät hat eine Länge von ca. 15 cm, um beim Schreiben handlich zu sein. Traditionelle Bleistifte sind ein besonderes Problem, denn sie werden bei jedem Anspitzen kürzer, bis sie für den Benutzer nicht mehr einfach zu handhaben sind und deshalb weggeworfen werden. Bei einem mechanischen Bleistift wird durch einen Druckmechanismus jeweils nur eine Mine etwas nach vorne geschoben, um weiterschreiben zu können. Falls ein Benutzer mehrere Schreibgeräte zur gleichen Zeit benutzen will, muß er alle mit sich führen. Dazu kommen häufig noch Bürohilfsmittel wie Bleistiftspitzer, Radiergummi, Korrekturflüssigkeit, die wegen ihrer Kleinheit leicht verloren gehen. Die vorliegende Erfindung will hier Abhilfe schaffen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 Perspektivische Darstellung eines Kombinationsschafts entsprechend der vorliegenden Erfindung

2 Längsschnitt durch einen Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

3 Schreibgerät zum Einsatz mit einem Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

4 Minenbehälter zum Einsatz mit einem Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

5 Radiergummi zum Einsatz mit einem Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

6 Behälter mit Korrekturflüssigkeit zum Einsatz mit einem Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

7 Das Schreibgerät aus 3 einsatzbereit im Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

8 Das Schreibgerät aus 3 in Transportstellung im Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

9 Schreibgerät aus 3 und Minenbehälter aus 4 im Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

10 Schreibgerät aus 3 und Radiergummi aus 5 im Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

11 Schreibgerät aus 3 und Behälter mit Korrekturflüssigkeit aus 6 im Schaft entsprechend der vorliegenden Erfindung

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung

1 zeigt den Schaft (1) eines Kombinationsschreibgeräts entsprechend der vorliegenden Erfindung, bestehend aus einem länglichen Rohr mit einer axialen Bohrung (10) mit definiertem Durchmesser und einem Clip (11) zur Befestigung z.B. in einer Tasche. Die Länge des Schafts (1) entspricht der Länge eines herkömmlichen Schreibgeräts. 2 zeigt, daß dieser Schaft (1) auf halber Länge durch eine oder zwei rotationssymmetrische schräge Flächen (102) geteilt wird. Er hat eine untere Öffnung (12) und eine obere Öffnung (13) sowie je eine quer verlaufende Nut (101) im unteren und im oberen Teil.

3 zeigt ein Schreibgerät (2) zum Einsetzen in besagten Schaft (1). Es hat einen länglichen Körper (21) und an einem Ende eine Endkappe (23) und am anderen Ende einen Konus (22). Sein Durchmesser ist so, daß es ohne Mühe durch die untere oder die obere Öffnung (12,13) in den Schaft (1) geschoben werden kann. Eine ungefähr in der Mitte umlaufende elastische Rippe (20) hat einen Durchmesser, der etwas größer ist als der Innendurchmesser des Schafts (1). Wenn das Schreibgerät (2) in den Schaft (1) eingeschoben wird, rastet die Rippe (20) in die Nut (101) ein und das Schreibgerät (2) wird so in seiner Position gehalten. Der Benutzer hat nun effektiv ein Schreibgerät mit Standardlänge in der Hand. Das Schreibgerät (2) kann beispielsweise ein Kugelschreiber sein, der in jeder beliebigen Länge hergestellt werden kann, insbesondere in einer Länge, die ihn genau in die obere oder die untere Abteilung des Schafts (1) passen läßt. Falls das Schreibgerät (2) ein Druckbleistift sein soll, wird vorzugsweise eine Ausführung gewählt, bei der der Minenvoschub durch den Druck der Mine auf das Schreibpapier erfolgt. Ein derartiger Bleistift ist in einer anderen Patentschrift des Antragstellers beschrieben.

4 bis 6 zeigen andere Anwendungen des Kombinationsschreibgeräts. 4 zeigt einen Minenbehälter (3), in dem Minen für den mechanichen Bleistift aufbewahrt werden. Er hat einen länglichen Körper (31), eine Endkappe (33) an einem Ende und einen konischen Abschluß (32) am anderen. Ein Vereinzelner (34) befindet sich am konischen Ende (32), der die Entnahme einzelner Minen erlaubt. Der Durchmesser des Minenbehälters (3) ist so, daß er ohne Mühe durch die untere oder die obere Öffnung (12, 13) in den Schaft (1) geschoben werden kann. Auch hier hat eine ungefähr in der Mitte umlaufende elastische Rippe (30) einen Durchmesser, der etwas größer ist als der Innendurchmesser des Schafts (1) und die gesamte Konstruktion der Außenseite des Minenbehälters (3) entspricht der des Schreibgeräts (2), die beiden sind also in Bezug auf das Einsetzen in den Schaft (1) gegeneinander austauschbar. 5 zeigt einen Halter für einen Radiergummi (4), der äußerlich ebenfalls dem Schreibgerät (2) bzw. dem Minenhalter (3) entspricht. In seinem Innern befindet sich ein Radierstift (44), der durch Drehen der Endkappe (43) heraus- und hineingeschraubt werden kann. Der Radierstift (44) kann auch mit einem besonders kleinen Durchmesser ausgeführt werden, um gezielte Radierungen von Details vorzunehmen. 6 zeigt einen Behälter für Korrekturflüssigkeit (5), der äußerlich ebenfalls dem Schreibgerät (2) entspricht. Er hat am konischen Ende (52) eine dichte Verschlußkappe (54), die zur Entnahme von Korrekturflüssigkeit geöffnet werden kann.

7 und 8 zeigen Kombinationen der Einsätze, hier des Schreibgeräts (2), mit dem Schaft (1). Da der Schaft (1) am oberen Ende einen Befestigungsclip (11) hat, ist es naheliegend das Schreibgerät (2) durch die Öffnung (12) in den Schaft (1) einzusetzen und zwar so, daß für die Erzielung von Schreibbereitschaft das Schreibgerät (2) mit der Endkappe (23) voraus eingesetzt wird. Um zum Schreiben eine stabile Einheit zu bekommen, sind die Längenverhältnisse so gewählt, daß gleichzeitig mit dem Einrasten der Rippe (20) in die Nut (101) die Endkappe (23) an der schrägen Fläche (102) anstößt und der ganze Konus (22) sich außerhalb des Schafts befindet. Zum Transport wird das Schreibgerät (2) durch Zug am Konus (22) aus dem Schaft (1) herausgezogen und umgekehrt wieder hineingesteckt. Eine kleine Bohrung im Zentrum der Fläche (102) verhindert, daß dabei die Spitze des Schreibgeräts (2) beschädigt wird. 9 bis 11 zeigen verschiedene andere Kombinationen von Schaft und Einsätzen.


Anspruch[de]
Ein Mehrfunktions-Kombinationsschreibgerät bestehend aus einem Schaft, einem Schreibgerät und einer Anzahl Bürohilfsmittel, wobei der Schaft rohrförmig ist und auf der Innenseite mindestens eine umlaufende Rastnut hat, sowie auf halber Länge eine schräge Fläche und bei dem die Schreibgeräte und Bürohilfsmittel an einem Ende eine Endkappe und am anderen einen Konus haben, sowie eine Rastrippe auf der Außenseite, die in die besagte Rastnut im Innern des Schafts einschnappen kann. Das Mehrfunktions-Kombinationsschreibgerät aus Anspruch 1, das an einem Ende des Schafts einen Befestigungsclip hat. Das Mehrfunktions-Kombinationsschreibgerät aus Anspruch 1, bei dem die schräge Fläche auf halber Länge des Schafts im Zentrum eine Öffnung hat, um eine Beschädigung der Schreibgerätespitze zu vermeiden. Das Mehrfunktions-Kombinationsschreibgerät aus Anspruch 1, bei dem sowohl Schreibgeräte als auch Bürohilfsmittel in beliebiger Richtung in den Schaft eingesetzt werden können. Das Mehrfunktions-Kombinationsschreibgerät aus Anspruch 1, bei dem Schreibgeräte und Bürohilfsmittel an einem Ende eine Endkappe und am anderen einen Konus haben, von denen nach Einsetzen in den Schaft eines vollständig außerhalb des Schafts verbleibt.






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