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Dokumentenidentifikation DE202007004937U1 23.08.2007
Titel Zirkel für den Gebrauch an großflächigen Tafeln aus magnetischem Material
Anmelder Knopf, Jürgen, 37632 Eschershausen, DE
Vertreter Junius, W., Dipl.-Phys. Dr., Pat.-Anw., 30519 Hannover
DE-Aktenzeichen 202007004937
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 02.04.2007
IPC-Hauptklasse B43L 9/02(2006.01)A, F, I, 20070402, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zirkel für den Gebrauch an großflächigen Tafeln aus magnetischem Material, der an einem seiner beiden Schenkel einen Fuß trägt, mit dem er auf die Tafel gesetzt wird, wobei der Fuß mindestens einen Magneten trägt, der den Fuß mit seiner magnetischen Kraft an der Tafel hält.

Ein Zirkel mit einem derartigen Fuß wurde im Jahr 1998 von der Firma Pythago Color GmbH entwickelt und auf den Markt gebracht. Dieser Zirkel ist in der DE 20 2004 006 009 U1 beschrieben. Der Fuß dieses Zirkels war dreiarmig, jeder Arm des Fußes trug einen Magneten. Die Haftung des Fußes an Tafeln war gut, ein Nachteil war die Geräuschbildung beim Aufsetzen des Fußes auf die Tafel, ein laut hörbares Klicken, ein anderer Nachteil eine mechanische Beschädigung der Tafeloberfläche bei oftmaliger Benutzung dieses Zirkels.

Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen leise auf Tafeln aufsetzbaren Zirkel zu schaffen, der auch bei oftmaligem Gebrauch die Tafeloberfläche nicht beschädigt, dem Fuß aber trotzdem einem sicheren Halt an der Tafel gibt.

Die Erfindung besteht darin, dass der Magnet zumindest auf der Fläche, mit der er auf der Tafel steht, einen dünnen Überzug aus einem weicheren Material trägt.

Dieser Überzug über die Standfläche des Magneten verhindert die Geräuschbildung beim Aufsetzen des Magneten auf die Tafel, schont aber auch gleichzeitig die Tafeloberfläche vor mechanischen Beschädigungen.

Bei diesem Zirkel ist es bekannt, dass der Fuß dreiarmig ist und jeder seiner Arme an seinem Ende einen Magneten trägt. In diesem Fall wird jeder der Magnete an den drei Armen mit einem dünnen Überzug aus weichem Material versehen.

Der Überzug kann eine aufgeklebte Folie sein, dauerhaft haltbarer ist es jedoch, wenn der Überzug aus einem napfartigen elastischen Körper besteht, der an seinem Rand eine Verdickung aufweist.

Hierbei ist es zweckmäßig, dass der Magnet an seinen Seitenflächen eine Nut hat, in die die Randverdickung des napfartigen elastischen Körpers einfällt. So ist ein dauerhaft fester Sitz gewährleistet.

Der dünne Überzug kann auch aus einem Napf aus tiefgezogener Folie bestehen, der auf den Magneten aufgeklebt ist.

Auch ist es möglich, dass der dünne Überzug aus einer Folie besteht, die im Tauchverfahren über jeden Magneten gezogen ist. Das erfolgt dadurch, dass die einzelnen Magneten an Zapfen eines Trägers magnetisch angekoppelt werden, der die Magneten durch ein Bad eines verflüssigten Überzuges führt, wonach der flüssige Überzug getrocknet wird und die überzogenen Magnete von den Zapfen abgenommen werden. Die Zapfen haben dabei einen geringeren Querschnitt als die zu überziehenden Magnete.

Es ist aber auch möglich, dass der Folienüberzug sich über den ganzen Fuß, zumindest aber über die Arme des Fußes erstreckt.

Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Ansicht des Zirkels,

2 einen Arm des Fußes mit dem Magneten,

3 eine Ansicht des Magneten

4 den napfartigen Überzug über einen Magneten,

4 einen von einer Folie überzogenen Magneten.

Der Zirkel trägt an seinem einen Schenkel 1 ein Stück Tafelkreide 2, an seinem anderen Schenkel 3 einen dreiarmigen Fuß 4. Jeder Arm 5 trägt einen Halter 6 für einen Magneten 7. Dieser Magnet 7 ist von einem Überzug 8 aus einem weichen elastischen Material überzogen. Dieses ist an der Stirnseite des Magneten 7 sehr dünn, am Umfang jedoch stärker und weist am Rande einen nach innen gerichteten Flansch 9 auf, der sich in eine Nut 10 am Umfang des Magneten 7 beim Überziehen hineinlegt.

5 zeigt einen anderen Magneten 7, der allseitig von einer Folie 11 umgeben ist, die in einem Tauchverfahren hergestellt wurde. Freigeblieben ist nur die an einer Stirnseite gelegene Stelle 12, an der der Magnet an einem Halter während des Tauchvorganges hing.


Anspruch[de]
Zirkel für den Gebrauch an großflächigen Tafeln aus magnetischem Material, der an einem seiner beiden Schenkel einen Fuß trägt, mit dem er auf die Tafel gesetzt wird, wobei der Fuß mindestens einen Magneten trägt, der den Fuß mit seiner magnetischen Kraft an der Tafel hält, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet zumindest auf der Fläche, mit der er auf der Tafel steht, einen dünnen Überzug aus einem weicheren Material trägt. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß dreiarmig ist und jeder seiner Arme an seinem Ende einen Magneten trägt. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einem napfartigen elastischen Körper besteht, der an seinem Rand eine Verdickung aufweist. Zirkel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet an seinen Seitenflächen eine Nut hat, in die die Randverdickung des napfartigen elastischen Körpers einfällt. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dünne Überzug eine den Magneten bedeckende Folie ist, die auf den Magneten aufgeklebt ist. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dünne Überzug aus einem Napf aus tiefgezogener Foliebesteht, der auf den Magneten aufgeklebt ist. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dünne Überzug aus einer Folie besteht, die im Tauchverfahren über jeden Magneten gezogen ist. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienüberzug sich zumindest über die Arme des Fußes erstreckt.






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