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Dokumentenidentifikation DE202007005757U1 23.08.2007
Titel Vorrichtung zur Absaugung von Kochwasser über Kochstellen
Anmelder Biller, Rudi, 58644 Iserlohn, DE;
Miyamoto, Kenji, 58313 Herdecke, DE
DE-Aktenzeichen 202007005757
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 19.04.2007
IPC-Hauptklasse F24C 15/20(2006.01)A, F, I, 20070419, B, H, DE

Beschreibung[de]

Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen, die klappbar und im geschlossenen Zustand formbündig mit der Ebene der Arbeitsplatte ist und das Kochfeld und die Absaugvorrichtung verdeckt, sowie eine niedrigere Kochfeldhöhe vorsieht, die ein ergonomisches Kochen ermöglicht.

Bei den derzeitigen Lösungen der Absaugung von Kochwrasen von Kochstellen gibt es folgende Vorrichtungen:

  • – wandmontierten Dunstabzugshauben,
  • – über der Kochstelle von der Decke hängende Inselhauben,
  • – Dunstabzugshauben, die mittels einer Säule oder eines Tragarms überhalb der Kochstelle hängen,
  • – Muldenabsauger, die aus der Ebene der Arbeitsplattenebene und des Kochfelds nach oben geliftet und über eine Kochstelle geschwenkt werden (siehe hierzu Patent DE 199 07 057.1)
  • – und Absaugvorrichtungen, die aus der Ebene der Arbeitsplatte und des Kochfelds nach oben bewegt werden (siehe hierzu Patent De 92 12 278.7 U1),
  • – sowie Absaugvorrichtungen, die sich in der Ebene der Arbeitsplatte und des Kochfelds befinden (siehe hierzu Patent DE 36 01 460 C2).

Der Stand der Technik sieht teilweise eine Absenkung der Absaugvorrichtung vor, aber nicht in Kombination mit der kompletten Abdeckung des Kochfelds.

Diese Erfindung ermöglicht nach dem Kochen das Kochfeld und die Absaugvorrichtung aus dem Sichtbereich zu nehmen und somit in der Küche einen aufgeräumten Eindruck und zusätzliche Ablagemöglichkeiten zu schaffen.

Dies erreicht die Erfindung durch einen Klappmechanismus, mit dem die Absaugvorrichtung manuell oder elektromotorisch formbündig auf die Ebene des Arbeitstischs geschlossen werden kann.

In der geöffneten Stellung kann der Wrasen gut von den Kochtöpfen und -pfannen abgesaugt werden. Das Kochfeld wird durch die Dicke der Absaugvorrichtung tiefer platziert als die Arbeitsebene, um die Formbündigkeit im geschlossenen Zustand zu ermöglichen. Dies ist beim Kochen aus ergonomischer Sicht von Vorteil, da die ideale Höhe der Arbeitsebene in einer normalen Einbausituation durch Pfannen und Töpfe überstiegen wird.

Durch einen Druckknopf wird bei der manuellen Öffnung die Absaugvorrichtung entriegelt und bei der elektromotorischen Variante der Öffnungsvorgang gestartet. Um den Zugang zu kontrollieren kann eine Kindersicherung durch die Wahl der Platzierung des Entriegelungs-/Startknopfs umgesetzt werden.

Der Klappmechanismus besteht aus einem Drehgelenk mit Rückhaltefeder, um die Absaugevorrichtung in jeder Winkelstellung zu halten. Die Fettfilter befinden sich in der Absaugvorrichtung. Ein flacher Abluftkanal neben dem Drehgelenk mündet in einem flexiblen Abluftschlauch, der die Absaugvorrichtung mit dem Gebläsemotor unterhalb der Kochstelle verbindet. Vor dem Gebläse sondert ein Aktivkohlefilter Geruchsstoffe aus. Die abgesaugte Luft kann nun in den Raum zurück oder durch Kanäle nach außen geführt werden (Umluft- und Abluftvariante).

Die elektromotorische Umsetzung des Auf- und Zuklappens der Absaugvorrichtung kann mittels Motor und Gewindespindel erfolgen. Sollten sich Gegenstände auf dem Kochfeld befinden, wird durch eine sensorische Abschaltvorrichtung der Schliessvorgang gestoppt.

Die 1 bis 4 zeigen beispielhaft eine Umsetzung der Erfindung.

1 zeigt einen Küchenblock (1), in dem die geschlossene Absaugvorrichtung (2) mit der Dekorplatte (3) in die Arbeitsplatte (4) integriert ist.

In 2 ist die Absaugvorrichtung (2) in geöffneter Stellung und die Kochstelle (5) zu sehen. Die Fettfilter (6) und die Beleuchtungseinheit (7) sind nun sichtbar. Das Drehgelenk (8) befindet sich mittig und wird von den Lagerböcken (9) gehalten. Abluftkanal-Blenden (10) sitzen außen an den Lagerböcken.

3 zeigt eine mögliche technische Umsetzung der Absaugvorrichtung im geschlossenen Zustand – zur besseren Anschauung, ohne Arbeitstisch. Der Motor (11) ist mit der Gewindespindel (12) verbunden und bewegt die Spindelmutter (13). An den Abluftkanälen (15) schließt sich ein flexibler Schlauch (16) an, der die Verbindung zum Gebläse (17) herstellt.

In 4 sieht man die Absaugvorrichtung in geöffneter Stellung. Der Motor (11) hat die Spindelmutter (13) in Motorrichtung gezogen und durch die Verbindung Gelenk (14) und Drehgelenk (8) wird die Absaugvorrichtung (2) um den Drehpunkt nach oben geschwenkt (geöffnet).


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochsteller, die klappbar und im geschlossenen Zustand formbündig mit der Ebene der Arbeitsplatte ist und das Kochfeld und die Absaugvorrichtung verdeckt, sowie eine niedrigere Kochfeldhöhe vorsieht, die ein ergonomisches Kochen ermöglicht. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen manuellen oder elektromotorischen Klappmechanismus. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Klappmechnismus mit mindestens einem Drehgelenk. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Abschaltvorrichtung, die mindestens einen sensorischen Geber hat. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Möglichkeit die Vorrichtung mit Dekorplatten abzudecken und damit der Arbeitsplatte anzupassen. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Integration von Leuchtmitteln – auch dimmbar –, um das Kochfeld zu beleuchten. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine stufenlose Neigestellung. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Gewindespindel. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Integration einer Bedieneinheit. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch die Integration von Fettfiltern. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch die Integration von Aktivkohlefiltern. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 11, gekennzeichnet durch die Abluftführung durch mindestens einen Abluftkanal und oder einen flexiblen Schlauch. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch Verwendung mindestens eines Druckknopfes bei der manuellen Öffnung, der die Absaugvorrichtung entriegelt und bei der elektromotorischen Variante den Öffnungsvorgang startet. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Kindersicherung, um die Benutzung des Kochfelds zu kontrollieren. Vorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen über Kochstellen nach Anspruch 1 bis 14, gekennzeichnet durch einen Umluft- oder Abluftbetrieb.






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