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Dokumentenidentifikation DE202007005821U1 23.08.2007
Titel Zirkel für den Gebrauch an großflächigen Tafeln aus magnetischem Material
Anmelder Knopf, Jürgen, 37632 Eschershausen, DE
Vertreter Junius, W., Dipl.-Phys. Dr., Pat.-Anw., 30519 Hannover
DE-Aktenzeichen 202007005821
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 23.04.2007
IPC-Hauptklasse B43L 9/02(2006.01)A, F, I, 20070423, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zirkel für den Gebrauch an großflächigen Tafeln aus magnetischem Material, der an einem seiner beiden Schenkel einen Fuß trägt, mit dem er auf die Tafel gesetzt wird, wobei der Fuß mindestens einen Magneten trägt, der den Fuß mit seiner magnetischen Kraft an der Tafel hält.

Ein Zirkel mit einem derartigen Fuß wurde im Jahr 1998 von der Firma Pythago Color GmbH entwickelt und auf den Markt gebracht. Dieser Zirkel ist in der DE 20 2004 006 009 U1 beschrieben. Der Fuß dieses Zirkels war dreiarmig, jeder Arm des Fußes trug einen Magneten. Die Haftung des Fußes an Tafeln war gut, ein Nachteil war die Geräuschbildung beim Aufsetzen des Fußes auf die Tafel, ein laut hörbares Klicken, ein anderer Nachteil eine mechanische Beschädigung der Tafeloberfläche bei oftmaliger Benutzung dieses Zirkels.

Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen leise auf Tafeln aufsetzbaren Zirkel zu schaffen, der auch bei oftmaligem Gebrauch die Tafeloberfläche nicht beschädigt, dem Fuß aber trotzdem einen sicheren Halt an der Tafel gibt.

Die Erfindung besteht darin, dass der Magnet in eine Kunststoffmasse eingebettet ist, die die Oberfäche des Magneten frei lässt, aber über den Rand des Magneten geringfügig übersteht, so dass die Ebene der Oberfläche des Magneten gegenüber der Ebene der Oberfläche der Kunststoffmasse geringfügig zurücksteht.

Dieser Überstand über die Oberfläche des Magneten verhindert die Geräuschbildung beim Aufsetzen des Magneten auf die Tafel, schont aber auch gleichzeitig die Tafeloberfläche vor mechanischen Beschädigungen.

Zweckmäßig ist es, dass der Überstand 1 mm oder etwas mehr oder etwas weniger beträgt. Durch diesen geringen Abstand wird die Kraft des Magneten nur wenig geschwächt, die Geräuschbildung aber erheblich gemindert.

Bei diesem Zirkel ist es bekannt, dass der Fuß dreiarmig ist und jeder seiner Arme an seinem Ende einen Magneten trägt. In diesem Fall wird jeder der Magnete an den drei Armen ebenso in eine Kunststoffmasse eingebettet, die die Oberfäche des Magneten frei lässt, aber über den Rand des Magneten geringfügig übersteht, so dass die Ebene der Oberfläche des Magneten gegenüber der Ebene der Oberfläche der Kunststoffmasse geringfügig zurücksteht.

Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Ansicht des Zirkels,

2 einen Arm des Fußes mit dem Magneten,

Der Zirkel trägt an seinem einen Schenkel 1 ein Stück Tafelkreide 2, an seinem anderen Schenkel 3 einen dreiarmigen Fuß 4. Jeder Arm 5 trägt einen Halter 6 für einen Magneten 7. Dieser Magnet 7 ist in einem weichen elastischen Material eingebettet, das über den Rand des Magneten um etwa 1 mm übersteht, das die Oberfäche des Magneten frei lässt, aber über den Rand des Magneten geringfügig übersteht, so dass die Ebene 8 der Oberfläche des Magneten gegenüber der Ebene 9 der Oberfläche der Kunststoffmasse geringfügig zurücksteht.


Anspruch[de]
Zirkel für den Gebrauch an großflächigen Tafeln aus magnetischem Material, der an einem seiner beiden Schenkel einen Fuß trägt, mit dem er auf die Tafel gesetzt wird, wobei der Fuß mindestens einen Magneten trägt, der den Fuß mit seiner magnetischen Kraft an der Tafel hält,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Magnet in eine Kunststoffmasse eingebettet ist, die die Oberfäche des Magneten frei lässt, aber über den Rand des Magneten geringfügig übersteht,

so dass die Ebene der Oberfläche des Magneten gegenüber der Ebene der Oberfläche der Kunststoffmasse geringfügig zurücksteht.
Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß dreiarmig ist und jeder seiner Arme an seinem Ende einen Magneten trägt. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand 1 mm oder etwas mehr oder etwas weniger beträgt.






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