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Dokumentenidentifikation DE202007006763U1 23.08.2007
Titel Optikträger
Anmelder Sick AG, 79183 Waldkirch, DE
Vertreter Patentanwälte Westphal Mussgnug & Partner, 78048 Villingen-Schwenningen
DE-Aktenzeichen 202007006763
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 08.05.2007
IPC-Hauptklasse G02B 7/00(2006.01)A, F, I, 20070508, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01L 31/0232(2006.01)A, L, I, 20070508, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Optikträger gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.

Bekannt sind Optikträger, welche in ein Gehäuse einer optoelektronischen Sensoranordnung eingesetzt werden, um ein optisches Element und das zugehörige Sende- oder Empfangselement bzw. die zugehörige Sende- oder Empfangselektronik der optoelektronischen Sensoranordnung relativ zueinander zu positionieren. Dazu weist der Optikträger wenigstens eine Klemmfeder und wenigstens ein Gegenlager auf, wobei zwischen der wenigstens einen Klemmfeder und dem wenigstens einen Gegenlager das optisches Element klemmbar ist. Das optische Element definiert in einer Endposition eine optische Achse der optoelektronischen Sensoranordnung, welche auch als Z-Achse bezeichnet wird. Liegt die Z-Achse horizontal, wird als X-Achse die vertikale Achse und als Y-Achse die zur Z-Achse senkrechte horizontale Achse bezeichnet. Die X-Achse und die Y-Achse spannen somit eine Ebene auf, die im wesentlichen parallel zum optischen Element liegt.

Bei den bekannten Optikträgern sind die Klemmfeder und das Gegenlager in ein Teil integriert und somit in ihrer relativen Lage zueinander fixiert. Um eine exakte Positionierung zu ermöglichen, müssen die Klemmfeder und das Gegenlager mit hoher Genauigkeit gefertigt werden, was hohe Herstellungskosten, insbesondere hohe Werkzeugkosten, zur Folge hat. Trotzdem können oft inakzeptable Toleranzen auftreten. Zudem ist das Klemmmaß für das optische Element durch die Integration von Klemmfeder und Gegenlager in einen einteiligen Optikträger begrenzt, was dazu führt, das eine Lockerung des Sitzes des optischen Elements auftreten kann.

Zur Fixierung des optischen Elements werden oft zwei auf der X-Achse beabstandet liegende Klemmfedern verwendet, welche sich um die X-Achse drehen können. Dies gewährleistet jedoch keine flächige Auflage der Klemmfedern auf dem optischen Element, was ebenfalls zu Ungenauigkeiten in der Positionierung führt. Insbesondere bei Vibrationen oder Schock der optoelektronischen Sensoranordnung kann keine exakte Lagerung des optischen Elements gewährleistet werden.

Die DE 10 2004 053 020 B54 offenbart einen optischen Sensor, bei welchem das Sensorgehäuse aus einem Gehäusekörper und einem auf diesen aufsetzbaren Frontdeckel besteht, wobei in den Frontdeckel ein Austrittsfenster integriert ist, welches zugleich die Funktion eines optischen Elements übernimmt. Einerseits hat dies den Nachteil, dass das Optikelement nicht mehr durch das Gehäuse geschützt ist. Andererseits ist auch hier die Lagerung zur Positionierung des optischen Elements an einem Element, nämlich dem Frontdeckel, angeordnet, was dieselben Nachteile wie die Lagerung des optischen Elements in dem zuvor beschriebenen Optikträger aufweist.

Um die optoelektronische Sensoranordnung zu montieren, wird der Optikträger nach Zusammenbau durch eine Öffnung in das Gehäuse eingesetzt. Bei einer vorgegebenen Gehäuselänge ist der Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- oder Empfangselement somit beschränkt. Um eine möglichst große Brennweite der optoelektronischen Sensoranordnung zu erreichen, ist es jedoch wünschenswert, den Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- oder Empfangselement zu maximieren, um damit die Leistung der optoelektronischen Sensoranordnung zu optimieren.

Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen Optikträger bereitzustellen, welcher die vorgenannten Nachteile beseitigt und es insbesondere ermöglicht, das optische Element mit geringem Kostenaufwand mit hoher Genauigkeit zu positionieren und dabei insbesondere bei einem vorgegebenen Gehäuse den Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- oder Empfangselement zu optimieren, insbesondere zu maximieren.

Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch einen Optikträger mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Der erfindungsgemäße Optikträger ist zweiteilig ausgebildet und weist einen Optikträgergrundkörper und einen Optikträgerdeckel auf, wobei die wenigstens eine Klemmfeder an dem Optikträgergrundkörper oder dem Optikträgerdeckel und das wenigstens eine Gegenlager an dem Teil des Optikträgers angeordnet ist, an welchem die Klemmfeder nicht angeordnet ist. Durch diese Zeiteilung, d. h. die Trennung von Klemmfeder und Gegenlager auf zwei unabhängig voneinander herstellbare Teile, kann das Klemmmaß für das optische Element deutlich enger ausgelegt werden, wodurch die Spannkraft auf das optische Element erhöht werden kann. Dadurch wird einerseits die Fixierung dahingehend verbessert, dass auch bei Vibrationen oder Schock kein gelockerter Sitz des optischen Elements zu befürchten ist. Weiterhin wird das optische Element aufgrund der erhöhten Kraft möglichst weit entlang der optischen Achse von dem Sende- oder Empfangselement weg gedrückt, so dass der Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- oder Empfangselement vergrößert wird. Schließlich können die Herstellungskosten gesenkt werden, da nicht mehr die Klemmfeder und das Gegenlager an einem Teil exakt zueinander positioniert werden müssen und somit nur noch eines der beiden Teile des Optikträgers mit der geforderten Genauigkeit gefertigt werden muss.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das optische Element vor einem Sende- oder Empfangselement angeordnet und der Optikträgerdeckel und der Optikträgergrundkörper sind derart ausgebildet sind, dass bei Aufsetzen des Optikträgerdeckels auf den Optikträgergrundkörper das optische Element entlang der optischen Achse derart ausrichtet wird, dass der Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- oder Empfangselement vergrößert wird. Dies hat den Vorteil, dass durch eine vorgegebene Öffnung des Gehäuses zunächst der Optikträger in das Gehäuse eingesetzt werden kann, um anschließend nach Einsetzen des Optikträgerdeckels das optische Element noch nachträglich in eine Position zu bewegen, die von dem Sende- oder Empfangselement weiter entfernt ist.

Besonders bevorzugt ist das optische Element in dem Optikträgergrundkörper angeordnet, wobei das optische Element zunächst derart positioniert ist, dass seine optische Achse schräg zu der in der Endposition definierten optischen Achse verläuft. Der Optikträgerdeckel ist dabei vorzugsweise derart ausgebildet ist, dass bei Aufsetzen des Optikträgerdeckels auf den Optikträgergrundkörper das optische Element in die Endposition überführt, insbesondere gekippt, wird. Auch diese Ausgestaltung ermöglicht es, nach Einsetzen des Optikträgergrundkörpers in das vorgegebene Gehäuse bei anschließendem Aufsetzen des Optikträgerdeckels die Position des optischen Elements noch nachträglich zu beeinflussen und insbesondere die Länge des vorgegebenen Gehäuses optimal auszunutzen, um einen möglichst großen Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- und Empfangselement zu erreichen, was bei Verwendung eines einstückigen Optikträgers, der durch die vorgegebene Öffnung in das Gehäuse gesetzt werden müsste, nicht möglich wäre.

Vorzugsweise bildet der Optikträgerdeckel eine parallel zur optischen Achse verlaufende Seitenfläche des Optikträgers, um so einerseits im montierten Zustand noch die Möglichkeit zu haben, nach Öffnen des Gehäuses und den Optikträgerdeckels Korrekturen oder Reparaturen an den Komponenten der optoelektronischen Sensoranordnung vornehmen zu können. Andererseits bietet die offene Seitenfläche die Möglichkeit, Einfluss auf den Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- oder Empfangselement nehmen zu können, nachdem der Optikträgergrundkörper bereits in das Gehäuse eingesetzt ist.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Optikträgerdeckel eine Zwangskurve auf, an welcher bei Aufsetzen des Optikträgerdeckels auf den Optikträgergrundkörper das optische Element anliegt und in die Endposition überführt wird. Hierdurch wird ermöglicht, das optische Element automatisiert bei Aufsetzen des Optikträgerdeckels in die Endposition zu überführen und dabei die vorgegebenen Gehäusedimensionen optimal auszunutzen. Insbesondere wird es dadurch möglich, die Linse in eine Position zu überführen, die bei Einsetzen eines einstückigen Optikträgers innerhalb des vorgegebenen Gehäuses nicht erreichbar wäre und so den Abstand zwischen dem optischen Element und dem Sende- oder Empfangselement über den sonst möglichen Abstand hinaus zu vergrößern.

Vorzugsweise weist die Zwangskurve einen ersten und einen zweiten Abschnitt auf, wobei der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt als Ebenen ausgebildet sind, welche in einem Winkel zueinander stehen, wobei der erste Abschnitt im wesentlichen senkrecht zur optischen Achse verläuft. Der erste Abschnitt grenzt dabei insbesondere an den die Seitenwand des Optikträgers bildende Fläche des Optikträgerdeckels an. Wird der Optikträgerdeckel auf den Optikträgergrundkörper geschoben, kommt das optische Element zunächst mit dem zweiten Abschnitt der Zwangskurve in Kontakt, welche abgeschrägt verläuft. Das optische Element läuft auf dem zweiten Abschnitt und wird durch die Neigung des zweiten Abschnitts aus der schräg zur optischen Achse verlaufenden Position in die Endposition gekippt. Wird der Optikträgerdeckel weiter eingeführt, liegt das optische Element an dem ersten Abschnitt an, der das optische Element in der Endposition fixiert. Der Winkel beträgt vorzugsweise zwischen 90° und 180°, besonders bevorzugt zwischen 100° und 160°, besonders bevorzugt etwa 150°.

Um das optische Element zuverlässig fixieren zu können, weist der Optikträger wenigstens zwei Klemmfedern und wenigstens zwei Gegenlager auf.

Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die wenigstens eine Klemmfeder um die Y-Achse drehbar ist. Im Gegensatz zu einer Drehung um die X-Achse verhindert dies, dass die Klemmfedern zur punktuell aufliegen, und ermöglicht somit eine flächige Klemmung.

Besonders bevorzugt kommt der erfindungsgemäße Optikträger in einer optoelektronischen Sensoranordnung mit einem Gehäuse, in welchem wenigstens ein Sende- oder Empfangselement und ein vor dem Sende- oder Empfangselement angeordnetes optisches Element angeordnet sind, zur Positionierung des optischen Elements und des Sende- oder Empfangselements in dem Gehäuse zur Anwendung.

Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren ausführlich erläutert. Es zeigt

1 einen Ausschnitt einer schematischen Darstellung einer optoelektronischen Sensoranordnung,

2 eine Frontansicht der optoelektronischen Sensoranordnung gemäß 1,

3 eine schematische Darstellung der Positionierung eines optischen Elements in einem Optikträger,

4 eine schematische Darstellung der Lagerung des optischen Elements nach Positionierung gemäß 3 und

5 eine weitere schematische Darstellung der Lagerung des optischen Elements nach Positionierung gemäß 3.

Die 1 zeigt einen Ausschnitt eines Längsschnitts durch ein Gehäuse 50 einer optoelektronischen Sensoranordnung, 2 zeigt eine Frontansicht auf das Gehäuse 50 gemäß 1. In dem Gehäuse sind ein optisches Element 40 und ein Sende- oder Empfangselement 54 angeordnet, wobei das optische Element 40 das von dem Sende- oder Empfangselement 54 ausgesandte oder empfangene Licht entsprechend fokussiert. Dazu ist das Sende- oder Empfangselement 54 im Brennpunkt oder in der Brennebene des optischen Elements 40 angeordnet. Das optische Element 40 ist beispielsweise als Linse ausgebildet. Das Licht tritt durch ein in dem Gehäuse 50 angeordnetes Austrittsfenster 52 in das Gehäuse 50 ein oder aus dem Gehäuse 50 aus.

Das optische Element 40 weist eine optische Achse C auf. Ist das optische Element 40 in seiner Endposition angeordnet, fällt die optische Achse C mit der optischen Achse der optoelektronischen Sensoranordnung, die auch als Z-Achse bezeichnet wird, zusammen. Liegt die Z-Achse horizontal, verläuft die X-Achse vertikal, die Y-Achse ebenfalls horizontal, wobei die X-Achse, die Y-Achse und die Z-Achse jeweils senkrecht zueinander stehen. In jeder der 1 bis 5 sind zur besseren Übersicht die Achsen angegeben, die die Ebene aufspannen, in der die jeweilige Darstellung liegt.

Zur relativen Positionierung des optischen Elements 40 und des Sende- oder Empfangselements 54 wird ein nicht dargestellter Optikträger verwendet, der einen Optikträgergrundkörper 30 und einen Optikträgerdeckel 20 aufweist, welche jeweils ausschnittsweise in den 3 bis 5 dargestellt sind. An dem Optikträgergrundkörper 30 sind zwei entlang der X-Achse beabstandete Klemmfedern 32 angeordnet, während an dem Optikträgerdeckel 20 zwei entlang der X-Achse beabstandete Gegenlager 28 angeordnet sind. Im zusammengesetzten Zustand von Optikträgergrundkörper 30 und Optikträgerdeckel 20 wird das optische Element 40 von den Klemmfedern 32 gegen die Gegenlager 28 gepresst (vgl. 4). Der Abstand zwischen den Klemmfedern 32 und den Gegenlagern 28 wird dabei als Klemmmaß b bezeichnet. Wesentlich ist, dass die die Lagerung des optischen Elements 40 bildenden Klemmfedern 32 und Gegenlager 28 nicht an dem gleichen Optikträgerelement angeordnet und somit in ihrer relativen Lage zueinander bereits fixiert sind, sondern dass eine Zweiteilung vorgenommen wurde, welche dazu führt, dass die Klemmfedern 32 und die Gegenlager 28 an zwei unterschiedlichen Teilen des Optikträgers angeordnet sind. Dies ermöglicht ein deutlich engeres Klemmmaß b sowie eine größere Spannkraft auf das optische Element 40, sodass Lockerungen des optischen Elements 40 beispielsweise bei Vibrationen oder Schock der optoelektronischen Sensoranordnung vermieden werden.

Die Zweiteilung des Optikträgers in Optikträgergrundkörper 30 und Optikträgerdeckel 20 ermöglicht zudem die folgende vorteilhafte Montage. Durch eine Öffnung in einer Seitenwand des Gehäuses 50, welche parallel zur Z-Achse verläuft, wird zunächst der Optikträgergrundkörper 30 in das Gehäuse 50 eingesetzt. Der Optikträgergrundkörper 30 weist eine Öffnung auf, welche in einer Seitenwand des Optikträgergrundkörpers liegt, die parallel zur Z-Achse verläuft. Anschließend wird das optische Element 40 in den Optikgrundkörper derart eingesetzt, dass das optische Element 40 schräg zu seiner Endposition verläuft. Die optische Achse C des optischen Elements 40 verläuft somit zunächst im Winkel zur Z-Achse. Diese vorläufige Position des optischen Elements 40 ist gestrichelt in 3 dargestellt. Der Optikträgerdeckel 20, welcher die fehlende Seitenwand des Optikträgergrundkörpers 30 bildet und parallel zur Z-Achse verläuft, wird anschließend eingesetzt.

An dem Optikträgerdeckel 20 ist ein Vorsprung 23 angeordnet, welcher eine Zwangskurve 22 aufweist. Die Zwangskurve 22 weist einen ersten Abschnitt 24 und einen zweiten. Abschnitt 26 auf, welche jeweils im wesentlichen als Ebenen ausgebildet sind und in einem Winkel &agr;, welcher beispielsweise etwa 150° beträgt, zueinander angeordnet sind. Der erste Abschnitt 24 steht im wesentlichen senkrecht zur Z-Achse und ist an dem die Seitenwand des Optikträgers bildenden Teil des Optikträgerdeckels 20 angeordnet. Der zweite Abschnitt 26 ragt somit weiter in den Innenbereich des Optikträgers hinein und kommt beim Einsetzen des Optikträgerdeckels 20 auf den Optikträgergrundkörper 30zuerst mit dem optischen Element 40 in Kontakt. Dabei greift der Vorsprung 23 in den Bereich zwischen optischem Element 40 und Sende- oder Empfangselement 54 ein, ist jedoch derart ausgebildet, dass es die Z-Achse nicht schneidet, um den Strahlengang nicht zu behindern. Das optische Element 40 kommt mit einem Randbereich an dem zweiten Abschnitt 26 zu liegen. Aufgrund der Neigung des zweiten Abschnitts 26, welche derart ausgebildet ist, dass der zweite Abschnitt 26 im Schnitt entlang der Z-Achse mit der Z-Achse einen Bereich bildet, welcher sich zum Austrittsfenster 52 hin öffnet, wird das optische Element 40 um einen Auflagepunkt 60, in welchem das optische Element 40 an dem Optikträgergrundkörper 30 anliegt, gekippt, wenn der Optikträgerdeckel 20 in Richtung des in 3 dargestellten Pfeils auf den Optikträgergrundkörper 30 geschoben wird. Sobald das optische Element 40 den Kontaktbereich zwischen dem ersten Abschnitt 24 und dem zweiten Abschnitt 26 erreicht hat, ist das optische Element 40 im wesentlichen derart ausgerichtet, dass seine optische Achse C mit der Z-Achse zusammenfällt. Der erste Bereich 24 stützt das optische Element 40 in dieser Position. Insbesondere drücken die an dem Vorsprung 23 angeordneten Gegenlager 28 das optische Element 40 in seine Endposition. Insbesondere wird dadurch das optische Element 40 entlang der optischen Achse C von dem Sende- und Empfangselement 54 weggedrückt, so dass der Abstand zwischen dem optischen Element 40 und dem Ende- und Empfangselement 54 und somit die Brennweite des Systems vergrößert wird.

Durch die Zweiteilung des Optikträgers in Optikträgergrundkörper 30 und Optikträgerdeckel 20 ist es somit möglich, den Optikträger durch eine kleinere vorgegebene Öffnung des Gehäuses 50 in das Gehäuse 50 einzusetzen und trotzdem die gesamte Länge des Gehäuses 50 in Richtung der Z-Achse auszunutzen, um den Abstand zwischen dem optischen Element 40 und dem Sende- oder Empfangselement 54 zu optimieren, insbesondere zu maximieren. Ohne Änderung der Gehäuselänge wird somit die Brennweite der optoelektronischen Sensoranordnung und somit deren Leistung erhöht.

Zudem ermöglicht es diese Zweiteilung, dass lediglich ein Teil des Optikträgers, beispielsweise der Optikträgerdeckel 20, mit hoher Genauigkeit gefertigt werden muss, während die Klemmfedern 32 an dem Optikträgergrundkörper 30 gewisse Toleranzen aufweisen können, da durch die Zweiteilung ermöglicht wird, trotzdem ein enges Klemmmaß b zu erreichen.

Die Klemmfedern 32 können sich um die Y-Achse drehen und ermöglichen so eine größere Auflagefläche zwischen den Klemmfedern 32 und dem optischen Element 40 und somit eine sicherere Fixierung des optischen Elements 40.

20
Optikträgerdeckel
22
Zwangskurve
23
Vorsprung
24
erster Abschnitt
26
zweiter Abschnitt
28
Gegenlager
30
Optikträgergrundkörper
32
Klemmfeder
40
optisches Element
50
Gehäuse
52
Austrittsfenster
54
Sende- oder Empfangselemente
60
Auflagepunkt
C
optische Achse
X
X-Achse
Y
Y-Achse
Z
Z-Achse
b
Klemmmaß
&agr;
Winkel


Anspruch[de]
Optikträger mit wenigstens einer Klemmfeder (32) und wenigstens einem Gegenlager (28), wobei zwischen der wenigstens einen Klemmfeder (32) und dem wenigstens einen Gegenlager (28) ein optisches Element (40) klemmbar ist, wobei das optische Element (40) in einer Endposition eine optische Achse (Z) definiert, dadurch gekennzeichnet, dass der Optikträger einen Optikträgergrundkörper (30) und einen Optikträgerdeckel (20) aufweist, wobei die wenigstens eine Klemmfeder (32) an dem einen von Optikträgergrundkörper (30) und Optikträgerdeckel (20) und das wenigstens eine Gegenlager (28) an dem anderen von Optikträgergrundkörper (30) und Optikträgerdeckel (20) angeordnet ist. Optikträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfeder (32) an dem Optikträgergrundkörper (30) und das Gegenlager (28) an dem Optikträgerdeckel (20) angeordnet ist. Optikträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Element (40) vor einem Sende- oder Empfangselement (54) angeordnet ist und der Optikträgerdeckel (20) und der Optikträgergrundkörper (30) derart ausgebildet sind, dass bei Aufsetzen des Optikträgerdeckels (20) auf den Optikträgergrundkörper (30) das optische Element (40) entlang der optischen Achse (Z) derart ausrichtet wird, dass der Abstand zwischen dem optischen Element (40) und dem Sende- oder Empfangselement (54) vergrößert wird. Optikträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Element (40) in dem Optikträgergrundkörper (30) angeordnet ist, wobei das optische Element (40) zunächst derart positioniert ist, dass seine optische Achse (C) schräg zu der in der Endposition definierten optischen Achse (Z) verläuft, und dass der Optikträgerdeckel (20) derart ausgebildet ist, dass bei Aufsetzen des Optikträgerdeckels (20) auf den Optikträgergrundkörper (30) das optische Element (40) in die Endposition überführt, insbesondere gekippt, wird. Optikträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Optikträgerdeckel (20) eine parallel zur optischen Achse (Z) verlaufende Seitenfläche des Optikträgers bildet. Optikträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Optikträgerdeckel (20) eine Zwangskurve (22) aufweist, an welcher bei Aufsetzen des Optikträgerdeckels (20) auf den Optikträgergrundkörper (30) das optische Element (40) anliegt und in die Endposition überführt wird. Optikträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangskurve (22) einen ersten (24) und einen zweiten Abschnitt (26) aufweist, wobei der erste Abschnitt (24) und der zweite Abschnitt (26) als Ebenen ausgebildet sind, welche in einem Winkel (&agr;) zueinander stehen, wobei der erste Abschnitt (24) im wesentlichen senkrecht zur optischen Achse (Z) verläuft. Optikträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (&agr;) zwischen 90° und 180°, vorzugsweise zwischen 100° und 160°, besonders bevorzugt etwa 150°, beträgt. Optikträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Optikträger wenigstens zwei Klemmfedern (32) und wenigstens zwei Gegenlager (28) aufweist. Optikträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Klemmfeder (32) um die Y-Achse drehbar ist. Optoelektronische Sensoranordnung mit einem Gehäuse (50), in welchem wenigstens ein Sende- oder Empfangselement (54) und ein vor dem Sende- oder Empfangselement (43) angeordnetes optisches Element (40) angeordnet sind, wobei zur Positionierung des optischen Elements (40) und des Sende- oder Empfangselements (54) in dem Gehäuse (50) ein Optikträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche angeordnet ist.






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