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Dokumentenidentifikation DE202007006896U1 23.08.2007
Titel Halterung zum Abstützen einer Gitarre
Anmelder WE CAN INTERNATIONAL CORP., Taipei, TW;
GOODWELL MANAGEMENT LTD., Dong Guan City, Guangdong, CN
Vertreter Beck & Rössig - European Patent Attorneys, 81679 München
DE-Aktenzeichen 202007006896
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 14.05.2007
IPC-Hauptklasse G10G 5/00(2006.01)A, F, I, 20070514, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung zum Abstützen einer Gitarre an einem Gitarrenständer, wobei die Halterung in ihrer Weite einfach verstellbar ist.

Eine herkömmliche Halterung zum Abstützen einer Gitarre an einem Gitarrenständer ist aus der DE 20 2004 010 924 U1 bekannt und in den 1 bis 3 dargestellt. Die Halterung 90 umfasst ein erstes Element 91 und ein zweites Element 92, wobei das erste Element 91 mit einem Ende mit einer Strebe 99 des Gitarrenständers verbunden und ein Abstand 911 zwischen zwei Seitenwänden des ersten Elements 91 gebildet ist. An den Innenseiten der Seitenwände des ersten Teils sind eine Vielzahl von aufeinander folgenden Ausnehmungen 912 ausgebildet. Das zweite Element 92 ist in den Zwischenraum 911 eingeführt und weist an seinen Seiten zwei Vorsprünge 921 auf, welche mit jeweils einer Ausnehmung 912 verrastbar sind, wodurch sich die Auszugslänge des zweiten Elements 92 einstellen lässt. Der Korpus einer Gitarre wird dabei zwischen der Strebe 99 und dem zweiten Element 92 gehalten. Hierbei besteht das Problem, dass durch eine unbeabsichtigte Überlastung die Ausnehmungen 912 beschädigt bzw. entfernt werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe, die Abhilfe zu schaffen. Insbesondere zielt die Erfindung darauf ab, eine stabilere und genauer einstellbare Halterung bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird durch eine Halterung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in weiteren Ansprüchen angegeben.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:

1 eine räumliche Ansicht einer Halterung für einen Gitarrenständer nach dem Stand der Technik,

2 eine Längsschnittansicht durch einen Verrastmechanismus nach dem Stand der Technik,

3 eine Querschnittsansicht des Verrastmechanismus nach dem Stand der Technik,

4 einen Gitarrenständer in räumlicher Darstellung mit einer erfindungsgemäßen Halterung,

5 eine räumliche Ansicht der erfindungsgemäßen Halterung in einer ersten, eingeschobenen Stellung,

6 eine räumliche Ansicht der erfindungsgemäßen Halterung in einer zweiten, ausgezogenen Stellung,

7 eine Ansicht von unten auf die Halterung, und in

8 eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Halterung.

Die 4 bis 8 beziehen sich auf eine Halterung für einen Gitarrenständer. Der Gitarrenständer umfasst ein Gestell 10 mit einem Fuß und einer auf diesem montierten, im wesentlichen senkrechten Strebe 20. An der senkrechten Strebe 20 ist eine obere Halterung 21 befestigt, während der Fuß durch drei Beine bzw. abgewinkelte Streben 11 gebildet wird. An zwei der drei Beine ist eine erfindungsgemäße Halterung 30 vorgesehen. Jede Halterung 30 umfasst ein erstes Element 31, das mit einem Ende mit dem entsprechenden Bein 11 des Gitarrenständers verbunden ist. Das erste Element 31 weist zwei Seitenwände auf, die über eine Zwischenwand miteinander verbunden sind, so dass sich ein etwa U-förmiges Profil ergibt. Zwischen den Seitenwänden ist ein Zwischenraum 311 gebildet. Ferner weist die Zwischenwand einen Schlitz 313 auf. Jede der Seitenwände ist darüber hinaus innenseitig mit einer Nut 312 versehen.

Ein zweites Element 32 ist gleitbewegbar in dem Zwischenraum 311 zwischen den beiden Seitenwänden gehalten. Dabei stehen von dem zweiten Element Vorsprünge 321 bzw. Rippen seitlich ab und sind in den Nuten 312 geführt. An einer Unterseite des zweiten Elements 32 ist eine abstehende Lasche 322 vorgesehen, die sich durch den Schlitz 313 des ersten Elements 31 nach außen heraus erstreckt. Ein Verriegelungselement 40 umfasst einen Nockenabschnitt 41, der seinerseits zwei Seitenwangen und einen Zwischenraum 42 aufweist. Die Lasche 322 ist in dem Zwischenraum 42 zwischen den beiden Seitenwangen aufgenommen. Dabei erstreckt sich ein Zapfen 51 durch die beiden Seitenwangen und eine in der Lasche 322 ausgebildete Öffnung 323.

Das zweite Element 32 ist relativ zu dem ersten Element 31 stufenlos verschiebbar. Über das Verriegelungselement 40 kann das zweite Element 32 an der gewünschten Position positioniert werden, indem das Verriegelungselement 40 so verschwenkt wird, dass der Nockenabschnitt 41 mit einer Unterseite der Zwischenwand des ersten Elements 31 verklemmt.

Die Erfindung wurde vorstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Sie ist jedoch nicht auf dieses beschränkt, sondern umfasst alle durch die Ansprüche definierten Ausgestaltungen.


Anspruch[de]
Halterung, umfassend:

– ein erstes Element (31), das mit einem Ende mit einer Strebe eines Gitarrenständers verbindbar ist, wobei das erste Element (31) zwei Seitenwände und eine diese verbindende Zwischenwand aufweist, ein Zwischenraum (311) zwischen den Seitenwänden gebildet ist, und die Zwischenwand einen Schlitz (313) aufweist;

– ein zweites Element (32), das gleitbewegbar in dem Zwischenraum (311) aufgenommen ist und eine von seiner Unterseite abstehende Lasche (322) aufweist, die sich durch den Schlitz (313) erstreckt; und

– ein Verriegelungselement (40), das schwenkbar mit der Lasche (322) verbunden ist und einen Nockenabschnitt (41) aufweist, der lösbar mit einer Unterseite der Zwischenwand des ersten Elements (31) in Eingriff bringbar ist.
Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Seitenwände an ihrer Innenseite eine Nut (312) aufweist und das zweite Element (32) zwei seitlich abstehende Vorsprünge (321) aufweist, welche gleitbewegbar in den Nuten (312) geführt sind. Halterung nach Einspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockenabschnitt (41) des Verriegelungselements (40) zwei Seitenwangen und einen zwischen diesen befindlichen Zwischenraum (42) aufweist, die Lasche (322) in dem Zwischenraum (42) zwischen den Seitenwangen aufgenommen ist, und ein Zapfen (51) sich durch die beiden Seitenwangen und eine Öffnung (323) in der Lasche (322) erstreckt.






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