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Dokumentenidentifikation DE60123430T2 23.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001303298
Titel PHARMAZEUTISCHE ZUSAMMENSETZUNG ENTHALTEND TRÄGER FÜR PHARMAKOLOGISCH AKTIVE PRODUKTE WOBEI DIE TRÄGER AUF VITAMIN E, PAPAIN UND HYALURONIDASE BASIEREN
Anmelder Topic Empreendimentos e Participacoes S/C Ltda., Barueri, BR
Erfinder SANTANA, Cristiano Alberto Ribeiro, CEP-01250-000 Sao Paulo, SP, BR;
DE NUCCI, Gilberto, CEP-13092-320 Sao Paulo, SP, BR;
FALCI, Marcio, CEP-05641-900 Sao Paulo, SP, BR
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 60123430
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.01.2001
EP-Aktenzeichen 019010735
WO-Anmeldetag 25.01.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/BR01/00011
WO-Veröffentlichungsnummer 2001054647
WO-Veröffentlichungsdatum 02.08.2001
EP-Offenlegungsdatum 23.04.2003
EP date of grant 27.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.08.2007
IPC-Hauptklasse A61K 38/51(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61K 38/54(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A61K 31/355(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A61K 9/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von Papain, Vitamin E und Hyaluronidase zum Herstellen einer neuen pharmazeutischen Rezeptur bzw. Zusammensetzung, die in irgendeiner pharmazeutischen Form verwendet werden soll, insbesondere Gel, Creme, Aerosol und Spray, flüssig und lyophilisiert, einer Trägersubstanz für Produkte, um Vitamin E, Papain und HYALURONIDASE zu vereinigen. Die im Vorhergehenden erwähnte pharmazeutische Zusammensetzung weist eine lokale Anwendung auf, ist nicht toxisch und weist eine hohe Eindringungsgeschwindigkeit durch die Haut auf.

Kurze Beschreibung der Erfindung

Die Hautpermeabilität variiert gemäß der Region des Körpers, wobei die Hautfalten und das Gesicht diejenigen sind, die die höchste Absorptionsgeschwindigkeit aufweisen. Ein Produkt, das über die Haut aufgebracht wird, weist einen längeren Kontaktzeitraum und eine perkutane Absorption auf.

Gemäß dem Klassiker „Histologia dos epiteliums" von Walter A. Hadler und Sineli R. Silveira, Editora Campus, Campinas, 1993, geht man davon aus, dass: „unter Berücksichtigung der allgemeinen morphologischen Charakteristika und der spezialisierten Funktionen, die dieselben erfüllen, die Epithelzellen überwiegend in zwei Kategorien eingeteilt werden, die zwei Epithelklassen entsprechen: bedeckende Epithelzellen und Sekret absondernde Epithelzellen. Die Zellen dieser beiden Klassen vermischen sich miteinander, um die bedeckenden Epithele bzw. die Sekret absondernden Epithele zu bilden, von denen jedes spezifische Funktionen erfüllt, die denselben eigen sind. Einer derartigen Unterteilung liegt auch die Verteilung dieser beiden Klassen von Epithel im Organismus zugrunde, die, obwohl weit verbreitet, für beide kennzeichnend ist. Zum Zweck des Bildens der bedeckenden Epithele schließen sich die Epithelzellen Seite an Seite zusammen, um „Membranen" oder Schichten zu erzeugen, die über der Basismembran liegen, deren Funktion es ist, Oberflächen zu bedecken. Im Gegensatz dazu vereinigen sich die Sekret absondernden Zellen, um organisierte Funktionseinheiten zu bilden, die besser zum Erfüllen ihrer spezialisierten Funktion geeignet sind, die sich auf die Sekretionsproduktsynthese bezieht; so werden die Sekret absondernden Einheiten gebildet. Die bedeckenden Epithele sind als lebende Membranen definiert, die normalerweise eine Diskontinuität aufweisen, die den Organismus von der Umgebung isolieren, wobei die inneren Medien von dem äußeren getrennt werden. Außerdem isolieren diese Epithele die verschiedenen inneren Medienabteilungen voneinander, unter denen sich die intravaskuläre Abteilung, die Serumabteilung und mehrere andere befinden. Von den verschiedenen Funktionen, die durch die bedeckenden Epithele erfüllt werden, werden einige durch spezialisierte Varianten erfüllt, die speziell angepasst sind, um eine oder mehr Funktionen zu erfüllen. Andere sind als allgemeine Funktionen enthalten, die ohne Unterschied von jeder bedeckenden Epithelzelle geliefert werden. Die bedeckende Epithelzelle absorbiert, so wie die meisten der lebenden Zellen, passiv Wasser und Elektrolyte und scheidet dieselben aktiv aus; diese Funktion ist bei den Epithelzellen gut entwickelt. Deswegen ist es sehr wichtig, zu beachten, dass die Eindringung von Lösungen durch die Plasmamembran der Zelle allgemein als Absorption verstanden wird. Zwei unterschiedliche spezifische Formen von Absorption müssen jedoch voneinander unterschieden werden: die passive Absorption, die gemäß den osmotischen Gesetzen erfolgt, und die aktive Absorption, die die effektive Beteiligung der Epithelzelle erfordert und die keinen derartigen physikalischen Gesetzen folgt. Andererseits muss berücksichtigt werden, dass jede einzelne Substanz, die in das Innere eines mehrzelligen Organismus eindringt oder aber abgesondert oder ausgeschieden wird, zumindest ein bedeckendes Epithel durchqueren muss, da jeder höhere Organismus intern und extern von Epithelen durchzogen ist. Es muss auch berücksichtigt werden, dass die bedeckenden Epithele, obwohl dieselben die Oberflächen, die dieselben bedecken, durchgehend abdecken und schützen, alles andere als undurchlässig sind; daher kommt es, dass dieselben sich nicht wie inerte „Membranen" verhalten. Ganz im Gegenteil ermöglichen dieselben den Austausch von Gasen, Wasser, mehreren Arten von Elektrolyten und bestimmten anderen gelösten Stoffen zwischen den inneren und den äußeren Medien oder zwischen den verschiedenen inneren Abteilungen, was ihre Permeabilität charakterisiert. Die bedeckenden Epithelzellen schränken die Permeabilität der jeweiligen Epithele auf eine gesteuerte und selektive Art ein, mit dem Ziel, den Organismus zu schützen und trotzdem an der Steuerung seiner Homöostase teilzunehmen. Um eine derartige Funktion zu erfüllen, sind die Epithele organisiert und ordnen ihre Zellen in einer speziellen Form an, um Bedeckungen aufzubauen, deren Zellen an die Basismembran angrenzen und miteinander mittels intrazellulärer Verbindungen vereinigt sind; die Zellen wiederum sind von der Plasmamembran, die spezielle Charakteristika aufweist, und von der Glykokappe bzw. glycocup bedeckt, die beide in der Lage sind, wohldefinierte Funktionseigenschaften zum Ausdruck zu bringen. Die Funktionscharakteristika, die durch den Plasmamembranteil zum Ausdruck gebracht werden, der die Apikaloberfläche der Zellen bedeckt, unterscheiden sich von denjenigen, die durch den Teil zum Ausdruck gebracht werden, der sich an ihrer basalen oder basolateralen Seite befindet; derartige Unterschiede, die hauptsächlich bei dem funktionalen Aspekt auftreten, tragen zu dem erheblichen Grad an Polarisation bei, der durch die bedeckenden Epithelzellen zum Ausdruck gebracht wird. Die Hauptfunktion, die durch die bedeckenden Epithele erfüllt wird, entspricht im Wesentlichen dem Schutz, der der Oberfläche geliefert wird, die dieselben bedecken, was ihre Schutzbedeckungsfunktion charakterisiert. Eine derartige Funktion weist eine spezielle Charakteristik auf, wobei es sich um eine Bedeckung handelt, die nicht nur einen mechanischen, physikalischen und chemischen Schutz für die bedeckte Oberfläche bietet, sondern auch nicht inert ist. Die bedeckenden Epithele sind durchlässig, was den gesteuerten und selektiven Durchgang von mehreren Produkten durch ihre Wand ermöglicht. Es gibt viele Anzeichen für den Gedanken, dass die Permeabilität der bedeckenden Epithele eine Grundeigenschaft mit wesentlichem funktionellem Ausdruck darstellt, da dieselbe wesentlich für das Erfüllen mehrerer Funktionen ist, die durch die Epithele geliefert werden, umso mehr als dieselbe selektiv ist und ihr Permeabilitätsgrad eine große Schwankung aufweist. Es wurde ziemlich gut nachgewiesen, dass der Permeabilitätsgrad in hohem Maße die Funktion beeinflusst, die durch die bedeckenden Epithele erfüllt wird:

  • 1) große Permeabilität;
  • 2) verringerte Permeabilität und
  • 3) keine Permeabilität.

Wenn eine große Permeabilität vorliegt, ermöglichen die Epithele einen intensiven Stoffwechselaustausch durch ihre Wände bei schlechter Steuerung und Selektivität ihrer Permeabilität. Unter diesen Umständen ist das Epithel bei der Filtrierung und der Übertragung von Metaboliten wirksam, wobei diese Funktionen wenig qualitative Steuerung erfordern; die Ausübung dieser Funktionen ist der intrinsischen Epithelstruktur untergeordnet, die angepasst ist, um hauptsächlich passiv wirksam zu sein, wobei das Niveau der selektiven Permeabilität gering ist. Die bedeckenden Epithele mit einem verringerten Grad an Permeabilität weisen aufgrund der Charakteristik, die ihnen so eigen ist, die Eigenschaft eines teilweisen Steuerns ihrer eigenen Permeabilität und vor allem ihrer Selektivität auf. Folglich weisen diese bedeckenden Epithele eine selektive Permeabilität auf, die es ihnen ermöglicht, in ihre funktionelle Aktivität einzugreifen und dieselbe qualitativ zu steuern, und die sie auch in höherem Maße in die Lage versetzt, sich über die Homöostasesteuerung zu betätigen. Die Abwesenheit einer Epithelpermeabilität korreliert mit der komplexen Isolation der bedeckten Oberfläche und andererseits mit der besseren Steuerung dieser Epithelfunktion, da seine Zellen, obwohl dieselben sehr wenig durchlässig sind, eine selektive Permeabilität aufweisen. In diesem Fall sind die Grenzen der bedeckten Oberfläche durch eine „Membran" begrenzt, die undurchlässig oder sehr wenig durchlässig und sehr effektiv ist, die eine wichtige Schutzfunktion erfüllt, da dieselbe in der Lage ist, genau zu unterscheiden, was das Epithel durchqueren kann. Die Permeabilität der bedeckenden Epithele ist eine solch expressive funktionelle Eigenschaft, dass dieselbe als ein wichtiges Klassifizierungskriterium verwendet worden ist, um dieselben in drei Klassen einzuordnen:

  • 1) durchlässige Epithele;
  • 2) wenig durchlässige Epithele und
  • 3) undurchlässige Epithele.

Aufgrund ihrer selektiven Permeabilität haben die Epithele selbst bei den niederen Tieren die Aufgabe übernommen, den Organismus zu bedecken, seine externe Bedeckung zu bilden, mit begrenzenden und schützenden Eigenschaften, nicht nur morphologisch, sondern auch funktionell. Ihre Zellen, die im Prinzip sehr ähnlich sind, verhielten sich wie eine halbdurchlässige „Membran", die wenig effektiv ist, die passiv wirksam war, deren Funktion jedoch die Trennung, wenn auch unsicher und eher morphologisch als funktionell, zwischen den inneren und den äußeren Medien ermöglichte. Es scheint, dass die Mehrheit der bedeckenden Epithele als eine Barriere wirksam ist, die die freie passive Diffusion verhindert, da ihre Permeabilität, die selektiv ist, durch mehrere Faktoren bedingt ist, unter denen das elektrische Potential, das in der Plasmamembran ihrer Zellen vorhanden ist, herausragt. Die Kontinuität der Epithelbedeckung wird sowohl durch das enge Angrenzen von benachbarten Zellen als auch durch das Vorhandensein von Einrichtungen interzellulärer Vereinigung hergestellt. Die Epithelzellen sind von Glycocup umhüllt, das auch an der Bedeckungsfunktion teil hat, die durch das Epithel erfüllt wird, und außerdem zu der Vereinigung zwischen benachbarten Zellen beiträgt, da das intrazelluläre Haftmittel auch durch Glycocup gebildet wird. Mehrere experimentelle Untersuchungen bestätigen, dass die selektive Permeabilität der bedeckenden Epithele anderen spezifischen Funktionen zugeordnet ist, die von ihren Zellen zum Ausdruck gebracht werden, nämlich: Absorption, Ausscheidung und Sekretion. Diese Funktionen sind neben ihrer Permeabilität, die ihre Hauptfunktion darstellt, verantwortlich für das allgemeine Funktionieren der Epithelzelle. Die allgemeinen Funktionen, die durch die bedeckenden Epithele erfüllt werden, sind im Grunde folgende.

  • 1) Oberflächenschutzbedeckungsfunktion;
  • 2) Isolation und funktionelle Individualisierung der inneren Medien und ihrer verschiedenen Abteilungen aufgrund der selektiven Permeabilität ihrer Zellen;
  • 3) Steuern der Homöostase des inneren Mediums und seiner Abteilungen aufgrund der Fähigkeit ihrer Zellen, in die selektive Epithelpermeabilität einzugreifen; die Epithelzellen weisen die Fähigkeit auf, die Absorption, Sekretion und Ausscheidung zu bewirken; derartige Funktionen greifen in die Epithelpermeabilität ein;
  • 4) Erfüllen der Stoffwechselfunktionen aufgrund ihrer Fähigkeit, einen hydrosalinen Austausch zu bewirken und Metabolittransfers zu bewirken, aufgrund des hohen Grades an wenig selektiver Permeabilität ihrer Zellen und der intrazellulären Räume;
  • 5) Transport von Produkten entlang der Epitheloberfläche aufgrund der Beteiligung des Ciliums;
  • 6) sensorische Wahrnehmung und
  • 7) Keimfunktion.

Von diesen Funktionen leiten sich die ersten vier hauptsächlich von der selektiven Permeabilität der Epithelzellen ab, die zusätzlich durch die zusätzlichen Effekte überlagert wird, die ihren Eigenschaften der Absorption, Ausscheidung und Sekretion entsprechen. Bei den allgemeinen Funktionen, die durch die bedeckenden Epithele erfüllt werden, ist die selektive Permeabilität zuständig für den Wirkungsgrad bezüglich der Fähigkeit, die Oberflächen zu bedecken, zu schützen und zu isolieren, sowie die Steuerung der Homöostase zu bewirken; die passive Absorption und die Metabolittransferfähigkeit werden normalerweise von der Mehrheit der Zellen dieser Epithele ausgeführt, die nur geringfügige Anpassungen erfordern, um befähigt zu werden, derartige Funktionen wirksam zu erfüllen. Im Gegensatz dazu hängen die Funktionen der Absorption, Ausscheidung und Sekretion von Eigenschaften ab, die sich nacheinander entwickeln und überragend würden, hauptsächlich bei einigen spezialisierten Typen von bedeckendem Epithel, die sich gemäß einer neuen und spezifischen Richtung angepasst haben. Die sensorische Wahrnehmung und die Keimfunktion sind spezifischere Funktionen, die nur bestimmte Epithele aufweisen, die noch spezialisierter sind. Unter Berücksichtigung der morphologischen Charakteristika ihrer Zellen wurden die bedeckenden Epithele gemäß der gleichen Anzahl von Zellextrakten klassifiziert, in denen dieselben vorkommen: einfach (ein einziges Extrakt) und geschichtet (zwei oder mehr Extrakte). Sowohl die einfachen Epithele als auch die geschichteten werden gemäß des Formats ihrer Zellen wiederum in pflasterartige, kubische oder prismatische unterteilt. Die einfachen Epithele sind normalerweise angepasst, um ihre expressivste Grundeigenschaft ganz zu zeigen, die in ihrer Permeabilität besteht, deren Grad und Selektivität variieren. Die einfachen bedeckenden Epithele, die durch eine einzige Schicht von pflasterartigen oder kubisch-prismatischen Zellen gebildet werden, weisen große Unterschiede bezüglich ihrer Funktionseigenschaften auf, die nicht nur mit der Morphologie ihrer Zellen korreliert sind, sondern auch mit den Eigenschaften des intrazellulären Raumes. Die einfachen pflasterartigen Epithele sind normalerweise sehr durchlässig; die kubisch-prismatischen sind weniger durchlässig. Die Permeabilität der bedeckenden Epithele wird, außer dass dieselbe selektiv ist, durch die Funktionsaktivität ihrer Zellen gesteuert, obwohl die Steuerung in dem Maße an Effizienz verliert, in dem die Permeabilität des intrazellulären Raums zunimmt. Die kubisch-prismatischen Epithele, die weniger durchlässig als die pflasterartigen sind, sind effektiver dabei, ihre Permeabilität zu steuern. Basierend auf dem Format der Epithelzelle ist es bei ihrer Permeabilität und den gängigsten Anpassungen der bedeckenden Epithele möglich, eine provisorische Einteilung für diese Epithele zu erstellen. Somit sind die einfachen bedeckenden Epithele in zwei Klassen aufgeteilt: pflasterartig und kubisch-prismatisch. Jede Klasse ist gemäß ihren Funktionseigenschaften in offene oder durchlässige Epithele, in halb okklusive oder schlecht durchlässige und okklusive oder undurchlässige unterteilt. Bei der Einteilung der einfachen bedeckenden Epithele werden die kubischen Epithele und die prismatischen Epithele normalerweise gesondert betrachtet, wobei dieselben gemäß dem Format der Epithelzellen, die dieselben bilden, definiert und identifiziert werden. Einige Funktionsuntersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die Korrelation zwischen Form und Funktion mehrere Ausnahmen aufweist. Aus diesem Grund wird eine Funktionseinteilung gewählt, die hauptsächlich ihre Permeabilität berücksichtigt. Gemäß diesem Kriterium werden die Epithele als kubisch-prismatisch bezeichnet, die die halb okklusiven und okklusiven Epithele aufweisen. Gemäß dem gleichen Kriterium können die geschichteten Epithele unterteilt werden in: pflasterartig und kubisch-prismatisch. Die geschichteten Epithele sind angepasst, um hauptsächlich die Funktion eines mechanisches Schutzes zu erfüllen, weil dieselben undurchlässig oder schlecht durchlässig sind. Die Epithele weisen neben den Zellen den intrazellulären Raum und die Basismembran auf, die ihren Permeabilitätsgrad beeinflussen; ihre Permeabilität leitet sich nicht nur von den besonderen Eigenschaften ihrer Zellen ab, die für den transzellulären Permeabilitätsweg verantwortlich sind, sondern auch von dem Vorhandensein eines weiteren Permeabilitätswegs ihrer Wände, der den interzellulären oder parazellulären Weg darstellt. Der transzelluläre Weg weist zwei unterschiedliche Wege auf, die aus dem Transmembranweg und dem Transkanikulär- oder Tranzytoseweg bestehen. Es wurde experimentell gezeigt, dass die bedeckenden Epithele durch Wasser und durch Substanzen verschiedener Beschaffenheit sowohl durch ihre Epithelzellen (transzellulärer Weg) als auch durch den Weg, der sich zwischen ihren Zellen befindet (interzellulärer Weg) transponiert werden können. Im ersten Fall kann die Epithelzelle die Permeabilitätssteuerung des Epithels durch ihre biologische Aktivität bewirken, was diesen Prozess selektiv macht. Bezüglich der Permeabilität des interzellulären Weges beeinflusst die Epithelzelle, obwohl dieselbe sich nicht auf eine total passive Art verhält, nicht direkt die Transportselektivität. Die einzige Art von aktiver Zellteilnahme ist in diesem Fall die Bestimmung, in Ausnahmefällen die Vergrößerung des entsprechenden intrazellulären Raumes. Mittels der Aktion der Mikrofilamente, die ihr Zytoskelett bilden, kann die Epithelzelle, insbesondere diejenigen von bestimmten Typen von pflasterartigen einfachen bedeckenden Epithelen des offenen Typs, ihr Format verändern und Segmente ihres Zytoplasmas zurückziehen; somit ist dieselbe in der Lage, die Größe des interzellulären Raumes zu beeinflussen und dieselbe zu regeln. Es wurde festgestellt, dass die transzelluläre Permeabilität der einfachen bedeckenden Epithele sich vollkommen von der interzellulären Permeabilität unterscheidet, weil beide sehr unterschiedlichen Mechanismen untergeordnet sind. Die Epithelzellenpermeabilität, die selektiv ist, wird durch ihre biologische Aktivität beeinflusst; im Gegensatz dazu ist die interzelluläre Permeabilität komplett passiv und ist somit nicht selektiv. Mehrere experimentelle Ergebnisse haben bestätigt, dass die Transposition von Lösungen durch die Epithele mehreren Steuermechanismen unterliegt, bei denen die intrinsische Funktionsaktivität ihrer Zellen ausschlaggebend ist. Im Gegensatz dazu wird die Permeabilität des interzellulären Raumes im Allgemeinen nicht gesteuert, da in diesem Fall die Transposition eines Moleküls durch das Epithel nur den entsprechenden physikalischen Gesetzen folgt und direkt mit seinem Durchmesser, seiner elektrischen Ladung und natürlich der Größe des interzellulären Raumes in Beziehung steht; diese drei Variablen stellen die Hauptbegrenzungsfaktoren dar, die die interzelluläre Permeabilität der einfachen bedeckenden Epithele beeinflussen. Die transzelluläre Permeabilität der einfachen bedeckenden Epithele kann durch zwei unterschiedliche und unabhängige Wege ausgeführt werden: den Transmembranweg, bei dem es sich um den echten transzellulären Weg handelt, und den transkanikulären Weg, der durch die Bläschen und die Kanülen oder Röhren des vesikulär-kanalikulären Systems stattfindet, das innerhalb des Zytoplasmas vieler Typen von bedeckenden Epithelzellen zu finden ist. Folglich sind die bedeckenden Epithele durchlässig, was den gesteuerten und selektiven Durchgang verschiedener Produkte durch seine Wand ermöglicht. Es wird gezeigt, dass der Permeabilitätsgrad in hohem Maße die Funktion der bedeckenden Epithele beeinflusst.

Drei Typen von bedeckenden Epithelen werden somit betrachtet:

  • 1- mit großer Permeabilität;
  • 2- mit verringerter Permeabilität;
  • 3- mit null Permeabilität.

Das Ziel ist, durch die Formulierung zu beweisen, dass ein intensiver Stoffwechselaustausch vorliegt, was zeigt, dass das Epithel sich bei dem Transfer von Metaboliten betätigt. Dieses Durchdringen von Substanzen ist vollständig und allmählich und durchschreitet dieses Epithelschichten, bis dieselben in die kleinen Blutgefäße eindringen, wodurch der Kreislaufstrom erreicht wird.

Es gibt eine Beschreibung der Moleküle, um die Permeabilität der bedeckenden Epithele zu schätzen. Beispiel: Hämoglobin, Ferritin, Lipoproteine und Enzyme.

Auch bekannt ist die Transzytose bei der Transposition der Epithele durch die Makro- und Mikromoleküle bis zu dem vaskulären Auge abhängig von ihrer Zuordnung.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Papain, Vitamin E und Hyaluronidase zum Herstellen einer „PHARMAZEUTISCHEN ZUSAMMENSETZUNG, DIE TRÄGER FÜR PRODUKTE AUFWEIST, DIE AUF VITAMIN E, PAPAIN UND HYALURONIDASE BASIEREN".

Die Formulierung einer derartigen pharmazeutischen Zusammensetzung weist insbesondere Folgendes auf: PAPAIN 0,2 bis 15 % HYALURONIDASE 50 bis 900 TRU/mg VITAMIN E 10 bis 2000 mg

Bevorzugter weist die Formulierung der pharmazeutischen Zusammensetzung Folgendes auf: PAPAIN 0,5 bis 5 % HYALURONIDASE 50 bis 900 TRU/mg VITAMIN E 10 bis 2000 mg

Diese Technik wurde durch Untersuchungen, die bei acht ambulanten Patienten bei zwei unterschiedlichen Sitzungen einer doppelten Blindanalyse durchgeführt wurden, abgesichert. Die abgegrenzte Fläche maß 15 × 10 cm mit der Aufbringung von Gel, nach 15 Minuten wurden die Messungen durch Flüssigchromatographie gekoppelt mit Massenspektrometrie begonnen.

Der Vergleich einer Bestätigungscreme mit der gleichen aktiven Substanz zum Zweck der Kalibrierung ergab die folgenden Ergebnisse bezüglich der Creme gemäß der vorliegenden Erfindung bei einem analytischen Typ gleicher Absorptionsfläche:

Bestätigungscreme = Fläche 131 Vol. 0,54 = 8 Stunden;

getestete Creme (Erfindung) = Fläche 131 Vol. 0,54 = 2 Stunden.

Die Eindringungsbeziehung = 100 % der erforderlichen Creme.

Einige zu tragende Substanzen (nur beispielhaft):

  • – kutane Vernarbungsmittel
  • – reine Antibiotika und Sulfaderivate
  • – lokales dermatologisches Antipilzmittel
  • – lokale rubefaziente Antirheumatika, Corticosteroide, Antimycotika, reine und zugeordnete antibakterielle Mittel
  • – lokale Krampfadermittel
  • – Antihistamin-Juckreizmittel
  • – lokale antivirale Mittel
  • – lokale örtliche Anästhetika
  • – hormonale und nicht-hormonale Entzündungshemmer
  • – Histaminchlorhydrat
  • – Fildenafilcitrat
  • – Phentolaminmesilat
  • – Alprostadil (Prostaglandin)


Anspruch[de]
Verwendung von Papain, Vitamin E und Hyaluronidase zur Herstellung einer pharmazeutischen Rezeptur, umfassend eine pharmakologisch aktive Substanz, die über die Haut zugeführt wird, wobei die Rezeptur als Träger für die Substanz folgendes

– Papain 0,2 bis 15

– Vitamin E 10 bis 2000 mg

– Hyaluronidase 50 bis 900 TRU/mg
Verwendung von Papain, Vitamin E und Hyaluronidase nach Anspruch 1, wobei die Rezeptur bevorzugt als Träger für die Substanz folgendes umfasst:

– Papain 0,5 bis 15

– Vitamin E 10 bis 2000 mg

– Hyaluronidase 50 bis 900 TRU/mg






IPC
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B Arbeitsverfahren; Transportieren
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H Elektrotechnik

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