PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69933597T2 23.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000931757
Titel Hebezeug
Anmelder Société d'Innovations Techniques, SIT, Chatellerault, FR
Erfinder Garnier, Andre, 86200 Loudun, FR
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69933597
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, LI
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 20.01.1999
EP-Aktenzeichen 994001212
EP-Offenlegungsdatum 28.07.1999
EP date of grant 18.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.08.2007
IPC-Hauptklasse B66D 3/22(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft Hebevorrichtungen von der Art eines Flaschenzugs, die zum Halten unterschiedlicher Lasten verwendet werden und geeignet sind, an Tragkonstruktionen wie beispielsweise Brücken, Hebebalken, Tragmasten, Schienen, Auslegern, Portalrahmen, Stielen und anderen Aushängevorrichtungen angebracht zu werden.

Insbesondere ist die Erfindung bei mechanischen Flaschenzügen anwendbar, die eine Einhängvorrichtung enthalten, welche mit Rollen auf einem Zugmittel sitzt, im Allgemeinen einem Kabel, das auf dem Spindelstock einer Motorwinde aufgewickelt werden kann. Indem das Kabel aufgewickelt wird, verkürzt sich die Länge der Trumme in gleichem Maße, so dass das Aushängungssystem der auf dem Kabel rollenden Einhängvorrichtung gegenüber der Vertikalen praktisch unbewegt bleibt und sich entlang dieser Vertikalen hebt. Diese wohlbekannte Art von Hebevorrichtung wird nicht näher beschrieben.

Beim Gebrauch, wenn zerbrechliche oder gefährliche Lasten mit großer Präzision und Sicherheit gehoben werden müssen, insbesondere wenn die Anwesenheit eines Menschen in der Nähe der Last erforderlich ist, um während des Hebens die Führung der Last zu unterstützen, hat man mehrere Nachteile festgestellt.

Hauptsächlich stellt man eine Tendenz zum Verdrehen der Zugkabel-Trumme fest, wobei dieses Verdrehen bewirkt, dass die Last selbst in Drehung versetzt wird, und diese Drehbewegung nicht durch den drehbaren Sitz des Einhängmittels auf seinem Tragteil steuerbar wird. Ferner ist dadurch, dass sich das Einhängmittel frei entlang des Kabels bewegen kann, festzustellen, dass die Last dazu tendiert, während der Hebevorgänge zu schwingen und sich am Kabel entlang aufzuschaukeln.

In der Schrift DE 682 482 ist ein umschlossener Flaschenzugblock mit Elektromotor-Antrieb beschrieben. Das biegsame Zugmittel besteht aus Metallbändern von geringer Stärke, die auf mindestens einem Paar voneinander beabstandeter Rollen aufgewickelt sind, so dass die beiden Bänder beim Heben einer Last gleichzeitig um einen identischen Wert abgewickelt und aufwickelt werden. Durch die Verwendung eines Bandes als aufwickelbares Zugmittel wird jegliches merkliches Verdrehen des Bandes verhindert und gleichzeitig ein Anheben der Last entlang einer vertikalen Achse ermöglicht.

Bei dieser bekannten Vorrichtung jedoch macht die gleichzeitige in entgegengesetzten Richtungen erfolgende Drehbewegung der Rollen des mindestens einen Paars von Rollen die Verwendung eines leistungsstarken Elektromotors erforderlich, der an einen Getriebezug gekoppelt ist, der die oben genannten Rollen gleichzeitig in Drehbewegung versetzen kann.

In der Schrift EP 0 082 046 ist ein verbesserter Flaschenzug mit einer biegsamen, flachen Verbindung beschrieben, die von einem Gewebegurt oder einem flachen Metallgeflecht gebildet wird. Dieser Flaschenzug ist im Allgemeinen zufriedenstellend, hat aber den Nachteil, dass er eine komplizierte Konstruktion hat, seine Herstellung kostenaufwändig und seine Wartung schwierig ist. Dieser Flaschenzug ist daher in einer Umgebung, die keine Anwesenheit von Menschen erlaubt, schwierig zu verwenden.

Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen, indem eine Hebevorrichtung vorgeschlagen wird, bei der die Phänomene des Verdrehens und des Aufschaukelns auf ein Minimum beschränkt, ja sogar ganz beseitigt werden, und bei der das Auswechseln der einzelnen Elemente auf einfache, rasche und wirtschaftliche Weise, eventuell mittels eines ferngesteuerten Manipulators erfolgen kann.

Gegenstand dieser Erfindung ist eine Hebevorrichtung von der Art eines Flaschenzugs, bestehend aus einer einzelnen Haspel und einem Flachband, das zwei Flaschenzug-Trumme bildet, wobei die zwei Flaschenzug-Trumme geeignet sind, abzulaufen, indem sie sich einander auf dieser einzelnen Haspel spiralwellenartig übereinanderliegend annähern, wobei sie sich beim Heben einer Last gleichzeitig um einen identischen Wert abwickeln und aufwickeln, wobei diese Hebevorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass das Band um eine Abspreizrolle für die auflaufenden Flaschenzug-Trumme verläuft, die in dem Band ein im Wesentlichen horizontales oberes Trumm bildet, so dass die Stabilität der Last durch das auf diese Weise erfolgende Abspreizen der beiden auflaufenden Flaschenzug-Trumme voneinander verbessert wird.

Gemäß weiterer Merkmale der Erfindung:

  • – wird das Band von einem geflochtenen Polyamid-Gurt gebildet,
  • – weist die Hebevorrichtung ein Einhängorgan auf, und das Einhängorgan sitzt fest auf dem Band, oder als Alternative ist das Einhängorgan an den unteren Enden jedes Trumms des Bandes befestigt,
  • – sitzt das Einhängorgan frei auf dem Band,
  • – weist die Hebevorrichtung einen Motor auf, und es kann ein Getriebezug zwischen dem Kranz des Motors und dem Antriebskranz der einzelnen Haspel angeordnet sein,
  • – kann das Band ein Zusatzband aufweisen, das eine Sicherheitsschleife bildet, die ein auf dem Band sitzendes Einhängorgan umschließt,
  • – kann das Band um eine zusätzliche Abspreizrolle laufen, so dass die Stabilität der Last erhöht wird; in welchem Fall die zusätzliche Abspreizrolle und die erste Abspreizrolle im Wesentlichen in der gleichen Höhe und im Wesentlichen symmetrisch, bezogen auf die vertikale Hubebene der Last, angebracht sind; und diese zusätzliche Abspreizrolle bildet in dem Band ein im Wesentlichen vertikales Trumm, das sich auf die einzelne Haspel aufrollt.

Die Erfindung geht näher aus der folgenden Beschreibung hervor, die als nicht einschränkendes Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gegeben wird, wobei

1 in einer schematischen Perspektivansicht mit auseinandergezogenen Einzelteilen eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hebevorrichtung zeigt,

2 in einer schematischen Teil-Perspektivansicht eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hebevorrichtung zeigt.

Gemäß den beiden Ausführungsformen der Erfindung ist die Hebevorrichtung dazu vorgesehen, an jegliche Art von Tragkonstruktion, wie beispielsweise eine Brücke, eine oder mehrere aufgehängte Schienen, einen Hebebalken, einen oder mehrere Tragmasten oder ähnliche Stützvorrichtungen, angepasst zu werden. Die erfindungsgemäße Hebevorrichtung ist modular aufgebaut, um die einzelnen Bestandteile leicht austauschbar zu machen und alle Montage- und Wartungsarbeiten zu erleichtern.

Bezugnehmend auf 1 weist die erfindungsgemäße Hebevorrichtung zwei Scheiben 1 auf, die miteinander verbunden sind, um ein Gestell 2 zu bilden, das mittels quer zu den Scheiben 1 und parallel zu den Scheiben 1 angeordneter Platten verstrebt ist.

Das Gestell 2 weist eine mittlere Platte 3 mit einem bogenförmigen Ausschnitt 3a und einer auf der von dem bogenförmigen Ausschnitt 3a entgegengesetzten Seite befindlichen Verbreiterung 3b auf.

Das Gestell 2 ist für den Einbau einer Haspel 4 zum Aufwickeln eines Bandes 5 geeignet, auf dem ein Einhängorgan 6 sitzt, um eine nicht dargestellte Einhängvorrichtung des Typs Haken, Klemmbacke, Elektromagnet o. ä. für eine Last anzubringen. Das Gestell ist ferner für den Einbau eines Antriebsmotors 7 geeignet, auf dessen Abtriebswelle ein Kranz 8 mit Außenzahnung sitzt, der dazu vorgesehen ist, in einem Zwischenraum 9 angebracht zu werden und durch die Befestigung des festen Flanschs 10 mit dem Gestell 2 fest verbunden zu werden.

In eingebauter Position befindet sich der Zahnkranz 8 mit einem – teilweise dargestellten – Zahnkranz 11 der Aufwickelhaspel 4 in Eingriff. Das Gestell 2 kann ein unbewegliches Gestell sein, das an einem festen Ort aufgehängt ist, oder kann auch einen auf einem – nicht dargestellten – Träger oder Tragelement verschiebbaren Schlitten bilden. In diesem Fall enthält das Gestell oder der Schlitten 2 vorzugsweise Rollen 12 und 13, die auf einer – nicht dargestellten – Lauffläche eines Trägers oder eines Tragelements laufen. Das Verschieben des Schlittens 2 wird durch einen Motor 14 gewährleistet, der an einer Scheibe 1 auf der von den Rollen 12 und 13 entgegengesetzten Seite eingebaut ist. Der Motor 14 treibt eine Rolle 15, die dazu bestimmt ist, mit einer Zahnstange einzugreifen, die auf der Lauffläche des Trägers oder des Tragelements der Hebevorrichtung sitzt, so dass die Hebevorrichtung entlang der – nicht dargestellten – Zahnstange und des Tragelements verschoben wird.

Die Verbreiterung 3b, die an einer Scheibe 1 und an einer mittlere Platte 3 ausgeführt ist, setzt sich in 18 fort, um einen Aufnahmesattel 16 zur Aufnahme der beiderseitigen Achsen der Haspel 4 zu bilden. Nach Einsetzen der Achsen der Haspel 4 in den Aussparungen 16, die den Aufnahmesattel bilden, gewährleisten die hebelförmigen Verriegelungsorgane 17 die Arretierung der Haspel 4 in ihrer Stellung. Umgekehrt ermöglichen es die Verriegelungsorgane 17, die Haspel 4 auszubauen, um sie aus dem Gestell 2 zu entfernen und an dem Band 5 Wartungs- oder Austauscharbeiten vorzunehmen.

Das Einhängorgan 6 wird von einer Fassung gebildet, die im Wesentlichen gleich breit oder etwas breiter ist als das Band 5. Das Einhängorgan 6 weist drei Rollen 18 auf. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante läuft das Band 5 um die drei Rollen 18 herum. Diese nicht dargestellte Ausführungsvariante hat den Nachteil, dass bei einem Bruch des Bandes 5 im Bereich seines Durchlaufs um die Rollen 18 das Einhängorgan 6 abstürzt.

Im unteren Teil ist das Einhängorgan 6 mit einer Halterung 19 versehen, die die Anbringung einer Einhängvorrichtung für eine vorbestimmte Last ermöglicht.

Das Band 5 kann aus jedem geeigneten metallenen, synthetischen Werkstoff bestehen, folienartig, geflechtartig oder maschenartig ausgeführt sein. Das Band 5 muss den folgenden beiden wesentlichen Anforderungen genügen: Es muss aufgewickelt werden können und sehr dehnfest sein, so dass es das gleichzeitige Verkürzen oder Verlängern der beiden Trumme des Bandes beim Aufwickeln bzw. Abwickeln gewährleistet.

Vorteilhafterweise wird ein Band 5 verwendet, das aus einem geflochtenen Polyamid-Gurt, wie er zur statischen Befestigung von Lasten bekannt ist, hergestellt wird. Ein solcher, kostengünstiger Werkstoff eignet sich für die Verwendung und die neuen Funktionen, für die er in dieser Erfindung vorgesehen wird, da er in der Lage ist, sehr hohen Zugbelastungen praktisch ohne Dehnung standzuhalten. Durch die Verwendung eines flachen Zugmittels wird eine horizontale Eigenstabilität der Last gewährleistet, da das so geformte Bandes aus sich heraus keinerlei Tendenz zu einer Drehbewegung entwickelt und jeglichen Ansatz zu einem Verdrehen, der ihm durch eine störende Einwirkung auf die Last mitgeteilt werden könnte, im Keim erstickt. Durch die Kombination dieses Flachbandes mit einem Aufwickelsystem, das ein gleichzeitiges Verkürzen bzw. Verlängern der beiden Trumme des Bandes bewirkt, wird ferner eine vertikale Eigenstabilität der Last geschaffen, wenn diese keiner seitlichen Schaukelkraft ausgesetzt wird.

Bei dem dargestellten Beispiel greift die Haspel 4 mit ihrem Zahnkranz 11, der teilweise dargestellt ist, direkt in den Zahnkranz 8 ein, der von dem Motor 7 getrieben wird. Die Erfindung erstreckt sich auch auf den Fall, dass die Haspel 4 über einen Getriebezug mit einem oder mehreren Zwischengetrieben angetrieben wird. Auch die Haspel 4 selbst könnte angetrieben sein, so dass auf den Elektromotor 7 verzichtet werden könnte und sich eine einfache und wirtschaftliche Montage ergäbe.

Bei der nicht dargestellten Variante, bei der das Band 5 direkt über die Rollen 18 läuft, wird das automatische Nachzentrieren des Einhängorgans 6 automatisch durch Verschieben entlang des Bandes 5 gewährleistet, beispielsweise wenn die Stelle der Übernahme der Last nicht exakt in der Vertikalen der Hebeeinheit liegt.

Im Falle eines verfahrbaren Schlittens 2 zur Gewährleistung des automatischen Nachzentrierens der Last in die Vertikale jedoch bleibt das Einhängorgan 6 gegenüber den beiden Trumms des Bandes unbewegt und kann durch ein beliebiges geeignetes Befestigungsmittel (Platte, Schraube, Naht o.ä.) fest auf dem Band montiert werden.

Das Einhängorgan 6 könnte auch direkt von einem Verbindungselement gebildet werden, das die beiden Enden der beiden Trumme des Bandes 5 miteinander verbindet. In diesem Fall, wenn das Einhängorgan durch ein beliebiges geeignetes Befestigungsmittel fest auf dem Band montiert ist, ist bei einem Bruch eines der Trumme des Bandes 5 die Sicherheit gewährleistet, da die Last durch das verbleibende, nicht von dem Bruch betroffene Trumm weiterhin an der Hebevorrichtung aufgehängt bleibt.

Diese Ausführungsform der Hebevorrichtung hat eine einfache und wirtschaftliche Konstruktion, da nur eine einzige Haspel 4 verwendet wird und jegliche Einstellung bei der Montage der Hebeeinheit wegfällt.

Das in einer geschlossenen Schleife ausgeführte Band 5 weist zwei Trumme auf, die sich auf dieser einzelnen Haspel aneinanderliegend aufwickeln. An dem Gestell 2 der Hebeeinheit sitzt eine Abspreizrolle 20, die dazu vorgesehen ist, eine gleiche Zugkraft auf die beiden aufsteigenden Trumme 21, 22 des Bandes 5 zu übertragen. Die Abspreizrolle 20 trägt in Kombination mit der einzelnen Haspel 4 durch das Auseinanderspreizen der beiden aufsteigenden Trumme 21 und 22 zur Stabilität der Last bei. Die beiden Trumme 21 und 22 sind durch ein oberes, im Wesentlichen horizontales Trumm 23 des Bandes 5 miteinander verbunden.

Das Einhängorgan 6 ist dergestalt befestigt, dass es verhindert, dass die Last bei einem Bruch eines der Trumme des Bandes abstürzt, wobei zugleich der Vorteil eines automatischen Wieder-in-Linie-Ausrichtens des Einhängorgans 6 dadurch gewahrt bleibt, dass dieses Einhängorgan 6 sich entlang des Bandes 5 begrenzt verschieben kann.

Dieses begrenzte Verschieben ergibt sich aus der Befestigung eines Zusatzbandes 24 im untersten Bereich des Bandes 5; dieses Zusatzband 24 verläuft unter einer Querstrebe 25 des Einhängorgans 6 hindurch. Dieses Zusatzband 24, das mit seinen beiden Enden an das Band 5 angenäht ist, bildet so mit dem Band 5 zusammen eine Sicherheitsschleife, die das Einhängorgan 6 umschließt und es bei einem Bruch eines der Trumme an dem anderen, verbleibenden Trumm aufgehängt hält.

Die Hebevorrichtung weist Steuermittel und Versorgungsmittel auf, die nicht dargestellt sind, vorzugsweise Steuermittel und Versorgungsmittel elektrischer oder elektronischer Art. Diese Mittel, die analog zu den bei klassischen Hebevorrichtungen mit Seilen oder Ketten ausgeführt sind, erfordern keine detailliertere Beschreibung.

Bezugnehmend auf 2 weist eine weitere Ausführungsform der Erfindung Elemente auf, die identisch oder funktionell äquivalent zu den unter Bezugnahme auf 1 beschriebenen sind und auch mit den gleichen Bezugszahlen wie in 1 bezeichnet sind.

Diese Ausführungsform weist eine zusätzliche Abspreizrolle 26 auf, die sich im Wesentlichen in gleicher Höhe wie die Abspreizrolle 20 befindet, so dass die Stabilität des Bandes 5 verbessert wird und eine symmetrische Geometrie zwischen den beiden Rollen 20 und 26 und dem Einhängorgan 6 geschaffen wird.

Die beiden aufsteigenden Trumme 21 und 22 sind auf diese Weise symmetrisch und bilden die beiden Seiten eines gleichschenkligen Trapezes, das durch die Achsen der Rollen 20 und 26 und die Achsen der beiden seitlichen Rollen 18 definiert ist.

Auf Grund des Vorhandenseins der zusätzlichen Rolle 26 wird in dem Band 5 zwischen der Rolle 26 und der Haspel 4 ein zusätzliches, im Wesentlichen vertikales Trumm 27 gebildet.

Die Montage dieser Untergruppe erfolgt auf analoge Weise an einem Gestell wie dem unter Bezugnahme auf 1 beschriebenen Gestell, wobei darauf hingewiesen wird, dass für die Achsen der Rolle 26 ein zusätzlicher Aufnahmesattel vorgesehen werden muss, und zwar mittels Aussparungen, die symmetrisch zu den Aussparungen 20a von 1 vorgesehen werden, welche für den Einbau der Rollen 20 von 1 dienen. Dieses Vorsehen zusätzlicher Aussparungen an einem Gestell 2 in symmetrischer Position und im Wesentlichen in der gleichen Ebene wie die Aussparungen 20a von 1 stellt für einen Fachmann auf diesem Gebiet keine besondere Schwierigkeit dar und erfordert keine detailliertere Beschreibung.


Anspruch[de]
Hebevorrichtung von der Art eines Flaschenzugs, bestehend aus einer einzelnen Haspel (4) und einem Flachband (5), das zwei Flaschenzug-Trumme (21, 22) bildet, wobei die zwei Flaschenzug-Trumme (21, 22) geeignet sind, abzulaufen, indem sie sich einander auf dieser einzelnen Haspel (4) spiralwellenartig übereinanderliegend annähern, wobei sie sich beim Heben einer Last gleichzeitig um einen identischen Wert abwickeln und aufwickeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) um eine Abspreizrolle (20) für die auflaufenden Flaschenzug-Trumme (21, 22) verläuft, die in dem Band (5) ein im Wesentlichen horizontales oberes Trumm (23) bildet, so dass die Stabilität der Last durch das auf diese Weise erfolgende Abspreizen der beiden auflaufenden Flaschenzug-Trumme (21, 22) voneinander verbessert wird. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) von einem geflochtenen Polyamid-Gurt gebildet wird. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die ein Einhängorgan (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhängorgan (6) frei auf dem Band (5) sitzt. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die ein Einhängorgan (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhängorgan (6) fest auf dem Band (5) sitzt. Hebevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhängorgan (6) an den unteren Enden jedes Trumms des Bandes (5) befestigt ist. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, die einen Motor (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kranz (10) des Motors (7) und dem Antriebskranz (11) der einzelnen Haspel (4) ein Getriebezug angeordnet ist. Hebevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) ein Zusatzband (24) aufweist, das eine Sicherheitsschleife bildet, die ein auf dem Band (5) sitzendes Befestigungsorgan (6) umschließt. Hebevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) um eine zusätzliche Abspreizrolle (26) läuft, so dass die Stabilität der Last noch erhöht wird. Hebevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Abspreizrolle (26) und die erste Abspreizrolle (20) im Wesentlichen in der gleichen Höhe und im Wesentlichen symmetrisch, bezogen auf die vertikale Hubebene der Last, angebracht sind. Hebevorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Abspreizrolle (26) in dem Band (5) ein im Wesentlichen vertikales Trumm (27) bildet, das sich auf die einzelne Haspel (4) aufrollt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com