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Dokumentenidentifikation DE102006006938A1 30.08.2007
Titel Mähdrescher mit Hordenschüttler
Anmelder CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, 33428 Harsewinkel, DE
Erfinder Hübner, Ralf, Dr.-Ing., 01097 Dresden, DE;
Bernhardt, Jörg, 01728 Hänichen, DE;
Bernhardt, Gerd, Prof., 01728 Hänichen, DE
DE-Anmeldedatum 14.02.2006
DE-Aktenzeichen 102006006938
Offenlegungstag 30.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.08.2007
IPC-Hauptklasse A01F 12/32(2006.01)A, F, I, 20060214, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66), wobei der Hordenschüttler (66) eine oder mehrere zueinander benachbarte Schüttlerhorden (1) umfasst und jede Schüttlerhorde (1) auf einer Bewegungsbahn (13) bewegbar ist und wobei die Bewegungsbahn (13, 60-65) der Schüttlerhorde (1) kontinuierlich in Abhängigkeit von wenigstens einem Erntegutparameter und/oder von der Neigung des Mähdreschers (2) änderbar ist, so dass die Bewegung der Schüttlerhorde (1) flexibel und schnell an die sich ändernden Abscheidebedingungen angepasst werden kann, um die Abscheideleistung des Hordenschüttlers (66) zu erhöhen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Mähdrescher mit einem Hordenschüttler mit wenigstens einer sich auf einer Bewegungsbahn bewegenden Schüttlerhorde.

Aus der DE 196 49 020 ist ein Mähdrescher mit einem Hordenschüttler bekannt, der mehrere nebeneinander angeordnete Schüttlerhorden aufweist, die über zwei Kurbelwellen angetrieben werden. Die Kurbelwellen sind als gerade Wellen mit daran befestigten, dem Versatz der Schüttlerhorden entsprechenden Verstellexzentern ausgebildet und treiben die Schüttlerhorde auf einer kreisförmigen Bewegungsbahn an. Durch eine Einstellung der Verstellexzenter mittels einer Zahnstange oder über einen hydraulischen oder pneumatischen Kolben kann die Exzentrizität der Verstellexzenter verändert werden, wodurch unterschiedliche Hübe und damit unterschiedliche Wurfweiten der Schüttlerhorde erzielt werden.

Nachteilig bei diesem bekannten Schüttler ist, dass die Bewegungsbahn der Schüttlerhorde nicht veränderbar ist und damit eine permanente Anpassung der Bewegungsbahn der Schüttlerhorde an sich ändernde Erntebedingungen nicht möglich ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und einen Hordenschüttler zu entwickeln, der eine erhöhte Abscheideleistung aufweist und dessen Bewegungsbahn beliebig gestaltbar und variierbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 20 gelöst. Weitere vorteilhafte Wirkungen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Dadurch, dass die Bewegungsbahn der Schüttlerhorde kontinuierlich in Abhängigkeit von wenigstens einem Erntegutparameter änderbar ist, kann die Bewegung der Schüttlerhorde flexibel und schnell an die sich ändernden Abscheidebedingungen angepasst werden, um ein optimales Abscheideergebnis zu erzielen.

Indem die Schüttlerhorde über wenigstens drei längenveränderliche Stellglieder beweglich mit einem Maschinengehäuse verbunden ist, kann die Abstützung der Schüttlerhorde am Maschinengehäuse und der Antrieb der Schüttlerhorde über ein- und dieselben Elemente erfolgen.

Vorteilhafterweise wird die Bewegungsbahn durch die kontinuierliche Längenänderung wenigstens eines Stellgliedes erzeugt, so dass eine Änderung der Bewegungsbahn im laufenden Betrieb möglich ist.

Dadurch, dass zumindest ein erstes Stellglied im frontseitigen Bereich der Schüttlerhorde und zumindest zwei weitere Stellglieder im rückwärtigen Bereich der Schüttlerhorde angelenkt sind oder ein erstes Stellglied im rückwärtigen Bereich der Schüttlerhorde und zumindest zwei weitere Stellglieder im frontseitigen Bereich der Schüttlerhorde angelenkt sind, kann die Schüttlerhorde über die Stellglieder abgestützt und gleichzeitig auf einer Bahn geführt werden, ohne dass eine labile Lagerung der Schüttlerhorde auftritt.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind wenigstens ein erstes und ein zweites Stellglied im Bereich des Guteintrittsendes der Schüttlerhorde angeordnet, wobei das erste und das zweite Stellglied um den gemeinsamen Gelenkpunkt schwenkbar an der Schüttlerhorde und um voneinander beabstandeten Gelenkpunkte schwenkbar mit dem Maschinengehäuse verbunden sind und dass zumindest ein weiteres Stellglied im Bereich des Gutaustrittsendes der Schüttlerhorde angeordnet ist, wobei das weitere Stellglied in einem Gelenkpunkt schwenkbeweglich mit der Schüttlerhorde und in einem Gelenkpunkt schwenkbeweglich mit dem Maschinengehäuse verbunden ist, so dass die Schüttlerhorde auf einfache Weise von einem Stellglied um veränderbare Kurbelradien verschwenkbar antreibbar ist.

Vorteilhafterweise resultiert die Bewegungsbahn des Hordenschüttlers aus einem Umlauf des der Schüttlerhorde frontseitig zugeordneten Gelenkpunkts auf einer ersten endlosen Kurvenbahn und aus einem Umlauf des der Schüttlerhorde im rückwärtigen Bereich zugeordneten Gelenkpunkts auf einer zweiten endlosen Kurvenbahn, so dass sich eine gewünschte Bewegungsbahn der Schüttlerhorde durch die Änderung der Kurvenbahnen gestalten lässt.

Indem die Längenänderung wenigstens zweier Stellglieder den Umlauf wenigstens eines Gelenkpunktes auf einer endlosen Kurvenbahn bewirken, können je nach dem welche Stellglieder zusammen verstellt werden, können die Gelenkpunkte wahlweise auf gleichen Kurvenbahnen oder auf unterschiedlichen Kurvenbahnen umlaufen.

Indem die erste endlose Kurvenbahn des der Schüttlerhorde frontseitig zugeordneten Gelenkpunkts abhängig von den ungleichen Längenänderungen des ersten und zweiten Stellgliedes ist, können durch frei wählbare Ein- und Ausfahrgeschwindigkeiten der Stellglieder unterschiedliche Bewegungsbahnen des Schüttlerhorde erreicht werden.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ergibt sich die zweite endlose Kurvenbahn des der Schüttlerhorde in einem rückwärtigen Bereich zugeordneten Gelenkpunkts aus dem Umlauf des der Schüttlerhorde frontseitig zugeordneten Gelenkpunkts auf der ersten Kurvenbahn und den Längenänderungen des dritten Stellgliedes, so dass die zweite Kurvenbahn mit nur einem weiteren Stellglied herstellbar ist.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich, wenn die Längenänderungen wenigstens eines an dem der Schüttlerhorde frontseitig zugeordneten Gelenkpunkt angelenkten Stellgliedes und wenigstens eines an dem der Schüttlerhorde in einem rückwärtigen Bereich zugeordneten Gelenkpunkt angelenkten Stellgliedes synchron sind, da in diesem Fall die Kurvenbahnen und die daraus resultierende Bewegungsbahn des Hordenschüttlers gleich sind.

Dadurch, dass in einer Steuereinheit mehrere von wenigstens einem Erntegutparameter abhängige Bewegungsbahnen für die Schüttlerhorde gespeichert sind, wobei von der Steuereinheit für jede Bewegungsbahn die zugehörigen Längenänderungen für die Stellglieder vorgegeben werden, kann eine zeitnahe, automatische Anpassung der Bewegungsbahn der Schüttlerhorde an die aktuellen Erntebedingungen während des Erntefahrt erfolgen.

Indem die Steuereinheit in Abhängigkeit von wenigstens einem Erntegutparameter eine Bewegungsbahn auswählt und mit den zugehörigen Längenänderungen für die Stellglieder die Bewegungsrichtung und die Ein- und Ausfahrgeschwindigkeit der Stellglieder regelt, erfolgt die Änderung der Bewegungsbahn der Schüttlerhorde vollautomatisch und kontinuierlich ohne Zutun des Bedieners des Mähdreschers.

Vorteilhafterweise sind der oder die Erntegutparameter die Erntegutfeuchte und/oder die Erntegutmenge des über den Hordenschüttler geförderten Erntegutes und/oder der Kornverlusts, da diese Parameter den entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Abscheideergebnisses des Hordenschüttlers haben beziehungsweise die Qualität der Abscheidung wiedergeben.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Bewegungsbahn der Schüttlerhorde vorzugsweise eine Kreisbahn oder eine Ellipsenbahn, da bei diesen Bewegungsbahnen die erfahrungsgemäß besten Abscheideergebnisse am Hordenschüttler erzielt werden.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weisen die Ellipsenbahnen unterschiedlich kleine Halbachsen auf, so dass durch die Wahl der Ellipsenbahn die Fördergeschwindigkeit des über die Schüttlerhorde geförderten Erntegutes änderbar ist.

Vorteilhafterweise weisen die Ellipsenbahnen unterschiedliche große Ellipsenneigungswinkel zur Schüttlerhorde auf, so dass durch die Wahl der Ellipsenbahn die Anzahl der von der Schüttlerhorde auf das Erntegut wirkenden Impulse änderbar ist.

Je höher die Erntegutfeuchte oder je größer die Erntegutmenge ist, desto kleiner wird die kleine Halbachse der Ellipsenbahn gewählt, damit die Fördergeschwindigkeit des Erntegutes verringert und damit die Verweilzeit des Erntegutes auf dem Hordenschüttler zur intensiveren Abscheidung verlängert wird.

Je höher die Erntegutfeuchte oder je größer die Erntegutmenge ist, desto größer wird der Ellipsenneigungswinkel der Ellipsenbahn gewählt, damit die Anzahl der von der Schüttlerhorde auf das Erntegut wirkenden Impulse zur intensiveren Abscheidung des Erntegutes erhöht wird.

Dadurch, dass die Bewegungsbahn der Schüttlerhorde kontinuierlich in Abhängigkeit von der Neigung des Mähdreschers änderbar ist, kann die Bewegung der Schüttlerhorde flexibel und schnell an die sich bei der Erntefahrt am Hang ändernden Abscheidebedingungen angepasst werden, um ein optimales Abscheideergebnis zu erzielen.

Die Stellglieder sind vorteilhafterweise als doppelt wirkende Hydraulikzylinder und/oder als Pneumatikzylinder und/oder als elektrische Verstellantriebe ausgeführt, die auf einfache Weise für eine Längenänderung ein- und ausfahrbar sind.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand weiterer Unteransprüche und werden nachfolgend an Hand des in mehreren Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Mähdreschers mit einer erfindungsgemäßen Schüttlerhorde mit einer als Ellipsenbahn ausgeführten Bewegungsbahn,

2 eine Seitenansicht einer Schüttlerhorde gemäß 1 mit einer als Kreisbahn ausgeführten Bewegungsbahn für die Schüttlerhorde,

3 eine Seitenansicht einer Schüttlerhorde gemäß 1 mit unterschiedlichen Bewegungsbahnen der Schüttlerhorde im vorderen- und rückwärtigen Bereich,

4 eine Seitenansicht einer Schüttlerhorde gemäß 1 mit einer Hydraulikeinheit und einer Steuereinheit.

1 zeigt die Seitenansicht eines Mähdreschers 2 mit einer Schüttlerhorde 1 eines Hordenschüttlers 66. Die dargestellte Schüttlerhorde 1 ist über als Hubzylinder 3, 4, 5 ausgeführte längenveränderbare Stellglieder 6, 7, 8 beweglich mit dem Maschinengehäuse 9 des Mähdreschers 2 verbunden und wird auf einer durch die Längenänderungen 10, 11, 12 der Stellglieder 6, 7, 8 erzeugten Bewegungsbahn 13 bewegt, um das ausgedroschene Erntegut über den Hordenschüttler 66 zu fördern und dabei Körner und Kurzstroh und Spreu abzuscheiden. Der an sich bekannte Hordenschüttler 66 besteht aus mehreren quer zur Fahrtrichtung FR des Mähdreschers 2 nebeneinander angeordneten Schüttlerhorden 1, die alle wie die beispielhaft dargestellte Schüttlerhorde 1 einzeln über Stellglieder 6, 7, 8 an dem Maschinengehäuse 9 angelenkt sind. Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Stellglieder 6, 7, 8 als Pneumatikzylinder oder als elektrische Verstellantriebe auszuführen.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Hubzylinder 3, 4 im Bereich des Guteintrittsendes 14 der Schüttlerhorde 1 angeordnet, wobei die Hubzylinder 3, 4 kolbenstangenseitig um einen gemeinsamen Gelenkpunkt 15 schwenkbeweglich mit der Schüttlerhorde 1 und kolbenseitig getrennt um zwei voneinander beabstandete Gelenkpunkte 16, 17 schwenkbeweglich mit dem Maschinengehäuse 9 des Mähdreschers 2 verbunden sind. Im Bereich des Gutaustrittsendes 18 der Schüttlerhorde 1 ist ein weiterer Hubzylinder 5 angeordnet, der kolbenstangenseitig um einen Gelenkpunkt 20 schwenkbeweglich mit der Schüttlerhorde 1 und kolbenseitig um einen Gelenkpunkt 21 schwenkbeweglich mit dem Maschinengehäuse 9 des Mähdreschers 2 verbunden ist. Es liegt im Rahmen der Erfindung im Unterschied zum Ausführungsbeispiel zwei Stellglieder im Gelenkpunkt 20 und ein Stellglied im Gelenkpunkt 15 zwischen der Schüttlerhorde 1 und dem Maschinengehäuse 9 vorzusehen beziehungsweise die Anzahl der zwischen dem Maschinengehäuse 9 und der Schüttlerhorde 1 angelenkten Stellglieder 6, 7, 8 beliebig zu erweitern. Ebenso liegt es im Rahmen der Erfindung, die Hubzylinder 3, 4, 5 jeweils einzeln in voneinander beabstandeten Gelenkpunkten an der Schüttlerhorde 1 zu lagern.

Die Schüttlerhorde 1 sowie die baugleich ausgeführten Hubzylinder 3, 4, 5 sind jeweils in ersten Positionen 19, 22, 23, 24 und zweiten Positionen 25, 26, 27, 28 (gestricheit) dargestellt, wobei die Kolbenstangen der Hubzylinder 3, 4, 5 in der zugehörigen zweiten Position, 26, 27, 28 weiter ausgefahren sind als in der ersten Position 22, 23, 24. Die Bewegungsbahn 13 der Schüttlerhorde 1 resultiert aus einem Umlauf des Gelenkpunkts 15 auf einer ersten endlosen Kurvenbahn 29 und aus einem Umlauf des Gelenkpunkts 20 auf einer zweiten endlosen Kurvenbahn 30. Die endlose erste Kurvenbahn 29 des Gelenkpunkts 15 ergibt sich dabei durch die unterschiedlichen Längenänderungen 10, 11 der ein- und ausfahrenden Hubzylinder 3 und 4, wobei die Längenänderung 11 des Hubzylinders 4 der Längenänderung 10 des Hubzylinders 3 voreilt, so dass der Gelenkpunkt 15 im Uhrzeigersinn auf der Kurvenbahn 29 umläuft. Die zweite endlose Kurvenbahn 30 des Gelenkpunkts 20 ergibt sich ihrerseits aus dem Umlauf des Gelenkpunkts 15 auf der ersten endlosen Kurvenbahn 29 und den Längenänderungen 12 des Hubzylinders 5. Die Kurvenbahnen 29, 30 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als Ellipsenbahnen 31, 32 ausgeführt, sie können jedoch jede beliebige Form annehmen, wobei die Form der Kurvenbahnen 29, 30 durch die Längenänderungen 10, 11, 12 der Hubzylinder 3, 4, 5 gesteuert wird.

Damit die Kurvenbahn 30 des Gelenkpunkts 20 und die Kurvenbahn 29 des Gelenkpunkts 15 wie im dargestellten Ausführungsbeispiel gleich sind, müssen die Längenänderungen 11, 12 der beiden Hubzylinder 4 und 5 synchron sein und der Winkel 33 zwischen dem Hubzylinder 4 und der Schüttlerhorde 1 und der Winkel 34 zwischen dem Hubzylinder 5 und der Schüttlerhorde 1 müssen bei gleicher Länge der Hubzylinder 4 und 5 gleichgroß sein, daraus resultiert, dass auch die Bewegungsbahn 13 der Schüttlerhorde 1 mit den Kurvenbahnen 29, 30 der Gelenkpunkte 15 und 20 gleich ist und damit im dargestellten Ausführungsbeispiel auch die Bewegungsbahn 13 der Schüttlerhorde 1 eine Ellipsenbahn 35 ist.

2 zeigt eine Schüttlerhorde 1 gemäß 1. Die Längenänderungen 10, 11, 12 der Hubzylinder 3, 4, 5 sind derart gesteuert, dass sich sowohl für die Kurvenbahn 29 des Gelenkpunkts 15 als auch für die Kurvenbahn 30 des Gelenkpunkts 20 gleiche Kreisbahnen 36, 37 ergeben, wobei daraus eine ebenfalls gleichgroße Kreisbahn 38 als Bewegungsbahn 13 für die Schüttlerhorde 1 resultiert.

3 zeigt ebenfalls eine Schüttlerhorde 1 gemäß 1. Im Unterschied zu den in den 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen weisen die beiden Kurvenbahnen 29, 30 der Gelenkpunkte 15, 20 unterschiedliche Formen auf. Die endlose erste, als Ellipsenbahn 39 ausgeführte Kurvenbahn 29 des Gelenkpunkts 15 ergibt sich durch die unterschiedlichen Längenänderungen 10, 11 der Hubzylinder 3 und 4, wobei die Längenänderung 11 des Hubzylinders 4 der Längenänderung 10 des Hubzylinders 3 voreilt, so dass der Gelenkpunkt 15 im Uhrzeigersinn auf der Ellipsenbahn 39 umläuft. Die zweite kreissegmentförmige Kurvenbahn 30 resultiert aus der durch den Umlauf des Gelenkpunkts 15 verursachten Schwenkbewegung des Hubzylinders 5 um den Gelenkpunkt 21 am Maschinengehäuse 9, dessen Länge konstant bleibt. Die Schüttlerhorde 1 weist somit im vorderen und im hinteren Bereich unterschiedliche den Kurvenbahnen 29, 30 entsprechende Bewegungsbahnen auf.

Damit wird die Möglichkeit geschaffen, dass die jeweilige Schüttlerhorde 1 das Erntegut über ihre Länge unterschiedlich stark erregt. Dies hat insbesondere den Vorteil dass das Erntegut in Abhängigkeit von der noch in der Gutschicht vorhandenen Restkornmenge stärker oder weniger stark erregt werden kann. Abnehmende Erregungen reduzieren zugleich die an der Lagerung der Schüttlerhorde 1 aufzunehmenden Belastungen.

In 4 ist eine Schüttlerhorde 1 gemäß 1 mit einer Hydraulikeinheit 40 und einer Steuereinheit 56 dargestellt. Die Hubzylinder 3, 4, 5 sind teilweise ausgefahren und die Schüttlerhorde 1 befindet sich in einer angehobenen Position 41.

Die Hubzylinder 3, 4, 5 sind als doppelt wirkende Hydraulikzylinder ausgeführt, die über eine gemeinsame Hydraulikpumpe 42 druckbeaufschlagt werden. Zwischen jedem Hydraulikzylinder 3, 4, 5 und der Hydraulikpumpe 42 ist jeweils ein Proportionalventil 43, 44, 45 angeordnet, das entweder den Kolbendruckraum 46, 47, 48 des Hubzylinders 3, 4, 5 mit der Hydraulikpumpe 42 und den Kolbenstangendruckraum 49, 50, 51 des Hubzylinders 3, 4, 5 mit einem Tank 52 oder umgekehrt den Kolbenstangendruckraum 49, 50, 51 des Hubzylinders 3, 4, 5 mit der Hydraulikpumpe 42 und den Kolbendruckraum 46, 47, 48 des Hubzylinder 3, 4, 5 mit dem Tank 52 verbindet. Die Proportionalventile 43, 44, 45 regeln die Bewegungsrichtung der Kolbenstangen der Hubzylinder 3, 4, 5 und gleichzeitig über die Drosselung des in die Kolbenstangendruckräume 49, 50, 51 beziehungsweise in die Kolbendruckräume 46, 47, 48 der Hubzylinder 3, 4, 5 hineinströmenden Volumenströme die Geschwindigkeit der Kolbenstangen der Hubzylinder 3, 4, 5.

Um die Abscheideleistung des Hordenschüttlers zu erhöhen, ist erfindungsgemäß die Bewegungsbahn 13 der Schüttlerhorde 1 in Abhängigkeit von wenigstens einem Erntegutparameter wie beispielsweise der Erntegutfeuchte und/oder der Erntegutmenge und/oder dem Körnerverlust änderbar.

Hierzu ist die Steuereinheit 56 mit einem an sich bekannten Feuchtesensor 57 zur Erfassung der Erntegutfeuchte verbunden, der beispielsweise die Feuchte des Ernteguts ermittelt. Ebenso kann die Steuereinheit 56 mit einem an sich bekannten Durchsatzsensor 59 verbunden sein, der die vom Mähdrescher 2 vom Feld aufgenommene Erntegutmenge ermittelt. Die Sensoren 57, 59 ermitteln abhängig von der Erntegutfeuchte ein Feuchtesignal F und abhängig von der Erntegutmenge ein Mengensignal M, das an die Steuereinheit 56 übermittelt wird. Ebenso ist möglich, dass der Erntegutparameter der Abscheideverlust am Hordenschüttler ist, der am Ende des Hordenschüttlers mit einem an sich bekannten Körperschallsensor ermittelt wird.

Weiterhin weist jeder Hydraulikzylinder 3, 4, 5 einen Wegsensor 53, 54, 55 auf, der die aktuelle Positionen der Kolbenstange des zugehörigen Hydraulikzylinders 3, 4, 5 sensiert und an die Steuereinheit 56 übermittelt.

In der Steuereinheit 56 sind abhängig von der Erntegutfeuchte und/oder der Erntegutmenge unterschiedliche, beispielsweise als Ellipsenbahnen 60-64 oder als Kreisbahnen 65 ausgeführte Bewegungsbahnen 13 mit den dazugehörigen Längenänderungen 10, 11, 12 für die Hubzylinder 3, 4, 5 gespeichert. Die Steuereinheit 56 wählt in Abhängigkeit von dem Feuchtesignal F und/oder dem Mengensignal M eine Bewegungsbahn 60-65 aus und generiert abhängig von den zugehörigen Längenänderungen 10, 11, 12 Stellsignale S1, S2, S3, S4, S5, S6, die an die Wegeventile 43, 44, 45 übermittelt werden, welche die Bewegungsrichtung und die Ein- und Ausfahrgeschwindigkeit der Hubzylinder 3, 4, 5 regelt.

Sobald sich das Feuchtesignal F und/oder das Mengensignal M ändert, wählt die Steuereinheit 56 eine zu den aktuellen Erntegutparametern zugehörige Bewegungsbahn 60-65 aus.

Die in der Steuereinheit 56 gespeicherten Ellipsenbahnen 60-64 weisen eine große Halbachse 70 und eine kleine Halbachse 71, 72, 73 auf, wobei die Ellipsenbahnen 60, 61, 62 sich durch unterschiedliche kleine Halbachsen 71, 72, 73 voneinander unterscheiden.

Je höher der Feuchtegehalt des Erntegutes oder je größer die Erntegutmenge ist, desto kleiner wird die kleine Halbachse 71, 72, 73 gewählt, um die Fördergeschwindigkeit des Erntegutes 58 auf dem Hordenschüttler in einem optimalen Bereich zu halten und somit die Verweilzeit des Erntegutes auf dem Hordenschüttler zur Erhöhung der Abscheideleistung zu verlängern.

Die Ellipsenbahnen 63 und 64 unterscheiden sich durch ihre unterschiedlichen Ellipsenneigungswinkel 74, 75 zur Schüttlerhorde 1.

Je höher der Feuchtegehalt des Erntegutes oder je größer die Erntegutmenge ist, desto größer wird der Ellipsenneigungswinkel 74, 75 zur Schüttlerhorde 1 gewählt, um die auf das Erntegut wirkenden Impulse zu erhöhen und damit den Abscheidegrad des Hordenschüttlers zu erhöhen.

Es ist ebenso vorstellbar, die Bewegungsbahn der Schüttlerhorde 1 in Abhängigkeit von weiteren Parametern, wie beispielweise der Erntegutart oder dem Hangneigungswinkel bei der Bergauf- bzw. Bergabfahrt des Mähdreschers 2 am Hang einzustellen, um die Fördergeschwindigkeit des Hordenschüttlers 66 unabhängig von der Lage des Mähdreschers 2 konstant zu halten. Die Neigung des Mähdreschers 2 wird hierzu mit einem bekannten Neigungssensor gemessen, der mit der Steuereinheit 56 verbunden ist. Die Bewegungsbahn 13 der Schüttlerhorde 1 kann beispielsweise derart gewählt werden, dass bei Bergauffahrt des Mähdreschers 2 die Bewegung des Erntegutes verzögert und bei Bergabfahrt die Fördergeschwindigkeit des Erntegutes auf dem Hordenschüttler 66 vergrößert wird, um der durch die Schwerkraft bedingte Beschleunigung des Erntegutes entgegenzuwirken. Ebenso ist vorstellbar bei der Erntefahrt des Mähdreschers 2 am Seitenhang die Bewegungsbahn 13 der einzelnen nebeneinander angeordneten Schüttlerhorden 1 getrennt zu regeln, um die Bewegungsbahnen 13 der talseitig angeordneten Schüttlerhorden 1 und der bergseitig angeordneten Schüttlerhorde 1 beispielsweise an die unsymetrische Verteilung des Erntegutes auf dem Hordenschüttler 66 anzupassen.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass sich die durch die Längenänderungen 10, 11, 12 der Stellglieder 6, 7, 8 ergebenden Kurvenbahnen 29, 30 der Gelenkpunkte 15, 20 jede beliebige Form annehmen können.

Weiter liegt es im Rahmen des Könnens eines Fachmannes die beschriebenen Ausführungsbeispiele in nicht dargestellter Weise abzuwandeln oder in anderen Maschinensystemen einzusetzen, um die beschriebenen Effekte zu erzielen, ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

1
Schüttlerhorde
2
Mähdrescher
3
Hubzylinder
4
Hubzylinder
5
Hubzylinder
6
erstes Stellglied
7
zweites Stellglied
8
weiteres Stellglied
9
Maschinengehäuse
10
Längenänderung
11
Längenänderung
12
Längenänderung
13
Bewegungsbahn
14
Guteintrittsende
15
Gelenkpunkt
16
Gelenkpunkt
17
Gelenkpunkt
18
Gutaustrittsende
19
erste Position
20
Gelenkpunkt
21
Gelenkpunkt
22
erste Position
23
erste Position
24
erste Position
25
zweite Position
26
zweite Position
27
zweite Position
28
zweite Position
29
erste Kurvenbahn
30
zweite Kurvenbahn
31
Ellipsenbahn
32
Ellipsenbahn
33
Winkel
34
Winkel
35
Ellipsenbahn
36
Kreisbahn
37
Kreisbahn
38
Kreisbahn
39
Ellipsenbahn
40
Hydraulikeinheit
41
angehobene Position
42
Hydraulikpumpe
43
Wegeventil
44
Wegeventil
45
Wegeventil
46
Kolbendruckraum
47
Kolbendruckraum
48
Kolbendruckraum
49
Kolbenstangendruckraum
50
Kolbenstangendruckraum
51
Kolbenstangendruckraum
52
Tank
53
Sensor
54
Sensor
55
Sensor
56
Steuereinheit
57
Feuchtesensor
58
Erntegut
59
Durchsatzsensor
60
Ellipsenbahn
61
Ellipsenbahn
62
Ellipsenbahn
63
Ellipsenbahn
64
Ellipsenbahn
65
Kreisbahn
66
Hordenschüttler
70
große Halbachse
71
kleine Halbachse
72
keine Halbachse
73
kleine Halbachse
74
Ellipsenneigungswinkel
75
Ellipsenneigungswinkel
M
Mengensignal
F
Feuchtesignal
S1
Stellsignal
S2
Stellsignal
S3
Stellsignal
S4
Stellsignal
S5
Stellsignal
S6
Stellsignal
FR
Fahrtrichtung


Anspruch[de]
Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) wobei der Hordenschüttler (66) ein oder mehrere zueinander benachbarte Schüttlerhorden (1) umfasst und jede Schüttlerhorde (1) auf einer Bewegungsbahn (13) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn (13, 60-65) der Schüttlerhorde (1) kontinuierlich in Abhängigkeit von wenigstens einem Erntegutparameter änderbar ist. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüttlerhorde (1) über wenigstens drei längenveränderliche Stellglieder (6, 7, 8) beweglich mit einem Maschinengehäuse (9) verbunden ist. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn (13, 60-65) der Schüttlerhorde (1) durch die Längenänderung (10, 11, 12) wenigstens eines Stellgliedes (6, 7, 8) erzeugt wird. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein erstes Stellglied (6) im frontseitigen Bereich der Schüttlerhorde (1) und zumindest zwei weitere Stellglieder (7, 8) im rückwärtigen Bereich der Schüttlerhorde (1) angelenkt sind oder ein erstes Stellglied (8) im rückwärtigen Bereich der Schüttlerhorde (1) und zumindest zwei weitere Stellglieder (6, 7) im frontseitigen Bereich der Schüttlerhorde (1) angelenkt sind. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein erstes und ein zweites Stellglied (3, 4, 6, 7) im Bereich des Guteintrittsendes (14) der Schüttlerhorde (1) angeordnet sind, wobei das erste und das zweite Stellglied (3, 4, 6, 7) um den gemeinsamen Gelenkpunkt (15) schwenkbar an der Schüttlerhorde (1) und um die voneinander beabstandeten Gelenkpunkte (16, 17) schwenkbar mit dem Maschinengehäuse (9) verbunden sind und dass zumindest ein weiteres Stellglied (5, 8) im Bereich des Gutaustrittsendes (18) der Schüttlerhorde (1) angeordnet ist, wobei das weitere Stellglied (5, 8) in einem weiteren Gelenkpunkt (20) schwenkbeweglich mit der Schüttlerhorde (9) und in einem Gelenkpunkt (21) schwenkbeweglich mit dem Maschinengehäuse (9) verbunden ist. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn (13, 60-65) der Schüttlerhorde (1) aus einem Umlauf des der Schüttlerhorde (1) frontseitig zugeordneten Gelenkpunkts (15) auf einer ersten endlosen Kurvenbahn (29) und aus einem Umlauf des der Schüttlerhorde (1) in einem rückwärtigen Bereich zugeordneten Gelenkpunkts (20) auf einer zweiten endlosen Kurvenbahn (30) resultiert. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenänderungen (10, 11, 12) wenigstens zweier Stellglieder (6, 7, 8) den Umlauf wenigstens eines Gelenkpunktes (15, 20) auf der endlosen Kurvenbahn (29, 30) bewirken. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste endlose Kurvenbahn (29) des der Schüttlerhorde (1) frontseitig zugeordneten Gelenkpunkts (15) sich durch die ungleichen Längenänderungen (10, 11) des ersten und zweiten Stellgliedes (6, 7) ergibt. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite endlose Kurvenbahn (30) des der Schüttlerhorde (1) in einem rückwärtigen Bereich zugeordneten Gelenkpunkts (20) sich aus dem Umlauf des der Schüttlerhorde (1) frontseitig zugeordneten Gelenkpunkts (15) auf der ersten Kurvenbahn (29) und den Längenänderungen (12) des weiteren Stellgliedes (5, 8) ergibt. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenänderungen (11, 12) wenigstens eines an dem der Schüttlerhorde (1) frontseitig zugeordneten Gelenkpunkt (15) angelenkten Stellgliedes (4, 7) und wenigstens eines an dem der Schüttlerhorde (1) in einem rückwärtigen Bereich zugeordneten Gelenkpunkt (20) angelenkten Stellgliedes (5, 8) synchron sind. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Steuereinheit (56) mehrere von wenigstens einem Erntegutparameter abhängige Bewegungsbahnen (13, 60-65) für die Schüttlerhorde (1) gespeichert sind, wobei von der Steuereinheit (56) für jede Bewegungsbahn (13, 60-65) der Schüttlerhorde (1) die zugehörigen Längenänderungen (10, 11, 12) für die Stellglieder (6, 7, 8) vorgegeben werden. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (56) in Abhängigkeit von wenigstens einem Erntegutparameter eine Bewegungsbahn (13, 60-65) auswählt und mit den zugehörigen Längenänderungen (10, 11, 12) für die Stellglieder (3, 4, 5, 6, 7, 8) die Bewegungsrichtung und die Ein- und Ausfahrgeschwindigkeit der Stellglieder (6, 7, 8) regelt. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Erntegutparameter die Erntegutfeuchte und/oder die Erntegutmenge des Erntegutes und/oder der Kornverlust sind. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Steuereinheit (56) gespeicherte Bewegungsbahn (13j der Schüttlerhorde (1) vorzugsweise eine Kreisbahn (65) oder eine Ellipsenbahn (60-64) ist. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ellipsenbahnen (60-64) unterschiedlich kleine Halbachsen (71, 72, 73) aufweisen. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ellipsenbahnen (63-64) unterschiedlich große Ellipsenneigungswinkel (74, 75) zur Schüttlerhorde (1) aufweisen. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je höher die Erntegutfeuchte oder je größer die Erntegutmenge ist, desto kleiner wird die kleine Halbachse (71, 72, 73) der Ellipsenbahn (60-64) gewählt. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je höher die Erntegutfeuchte oder je größer die Erntegutmenge ist, desto größer wird der Ellipsenneigungswinkel (74, 75) der Ellipsenbahn (60-64) gewählt. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellglieder (6, 7, 8) als doppelt wirkende Hydraulikzylinder (3, 4, 5) und/oder als Pneumatikzylinder und/oder als elektrische Verstellantriebe ausgeführt sind. Mähdrescher (2) mit einem Hordenschüttler (66) wobei der Hordenschüttler (66) ein oder mehrere zueinander benachbarte Schüttlerhorden (1) umfasst und jede Schüttlerhorde (1) auf einer Bewegungsbahn (13) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn (13, 60-65) der Schüttlerhorde (1) kontinuierlich in Abhängigkeit von der Neigung des Mähdreschers (2) änderbar ist.






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