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Dokumentenidentifikation DE102006008804A1 30.08.2007
Titel Dunsthaubenturm, Deckenrahmen zum Anschluss eines Dunsthaubenturmes, sowie Dunstabzugshaubeneinrichtung
Anmelder O + F A-Line GmbH, 58706 Menden, DE
Erfinder Sok, Albertus C., Groningen, NL;
Luig, Rainer, 58706 Menden, DE
Vertreter FRITZ Patent- und Rechtsanwälte, 59757 Arnsberg
DE-Anmeldedatum 25.02.2006
DE-Aktenzeichen 102006008804
Offenlegungstag 30.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.08.2007
IPC-Hauptklasse F24C 15/20(2006.01)A, F, I, 20060225, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04B 5/48(2006.01)A, L, I, 20060225, B, H, DE   
Zusammenfassung Dunsthaubenturm (1), umfassend ein Gehäuse (2), mit einem innerhalb des Gehäuses (2) angeordneten Gebläses (3), wobei das Gebläse (3) einen Gebläseausgang (4) aufweist, wobei der Dunsthaubenturm mit einer Aufnahmeeinrichtung für das Gebläse (3) ausgestattet ist, die dazu eingerichtet ist, das Gebläse (3) in einer ersten Position und mindestens einer zweiten Position aufzunehmen, wobei sich die Positionen hinsichtlich der Ausrichtung des Gebläseausgangs (4) in bezug auf das Gehäuse (2) unterscheiden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dunsthaubenturm gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, einen Dunsthaubenturm gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 14, einen Dunsthaubenturm gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 16, einen Deckenrahmen gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 18, sowie eine Dunstabzugshaubeneinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 23.

Ein Dunsthaubenturm ist im Wesentlichen ein Bestandteil einer Dunstabzugshaubeneinrichtung, bestehend aus der Dunstabzugshaube und dem Dunsthaubenturm. Es ist vorgesehen, dass der Dunsthaubenturm ein Gehäuse umfasst und die wesentlichen funktionalen Elemente, wie beispielsweise Montagemittel, Dunstabzugsschacht und ein Gebläse mit einem Gebläseeingang und einem Gebläseausgang aufweist. Die Dunstabzugshaube ist endseitig des Dunsthaubenturmes angebracht und dient im Wesentlichen zur großflächigen Überdeckung des Kochbereiches und dementsprechend zur Aufnahme von Dünsten und Dämpfen. Die Dünste und Dämpfe werden über das Gebläse angesaugt und in ein entsprechendes hausseitiges Abluftrohr bzw. den Küchenraum durch eine geeignete Umlufteinrichtung abgeführt.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Schwierigkeit, dass je nach Abluft- oder Umluftanforderungen unterschiedliche Gebläseausgangspositionen benötigt werden. Während hausseitige Abluftrohre vornehmlich in der Wand angeordnet sind und eine horizontale Ausrichtung des Gebläseausgangs erfordern, ist bei Umluft eine senkrechte Ausrichtung des Gebläseausgangs von Vorteil. Denkbar ist selbstverständlich auch ein deckenseitig angeordnetes hausseitiges Abluftrohr, welches ebenfalls eine senkrechte Ausrichtung des Gebläseausgangs erfordert.

Dies bedeutet für die Praxis, dass mehrere Arten von Dunsthaubentürmen erforderlich sind oder aber mit Adaptern gearbeitet werden muss, wobei erste Alternative hohe Bereitstellungskosten und zweite Alternative undekorative Lösungen nach sich zieht.

Hier setzt die vorliegende Erfindung an und macht es sich zur Aufgabe, einen Dunsthaubenturm bereitzustellen, der an unterschiedlich ausgerichtete Abluftrohre bzw. Anforderungen hinsichtlich Abluft und Umluft angepasst werden kann.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Dunsthaubenturm mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass der Dunsthaubenturm mit einer Aufnahmeeinrichtung für das Gebläse ausgestattet ist, die dazu eingerichtet ist, das Gebläse in einer ersten Position und mindestens einer zweiten Position aufzunehmen, kann der Dunsthaubenturm individuell an die Montagegegebenheiten angepasst werden, insbesondere bedarf es keines separaten Adapters.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den kennzeichnenden Merkmalen der jeweils rückbezogenen Unteransprüche.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen hinsichtlich seiner Länge an die Montagegegebenheiten anpassbaren Dunsthaubenturm vorzuschlagen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 14 gelöst. Dadurch, dass der Dunsthaubenturm ein erstes Gehäuse und ein zweites Gehäuse aufweist, wobei das erste Gehäuse teleskopierbar innerhalb des zweiten Gehäuses aufgenommen und vorteilhafterweise festlegbar ist. Denkbar ist selbstverständlich auch eine verschiebbare Aufnahme des zweiten Gehäuses innerhalb des ersten Gehäuses. Durch die verschiebbare Anordnung des ersten Gehäuses gegenüber dem zweiten Gehäuse wird eine variable Anpassung der Gesamtlänge des Dunsthaubenturms ermöglicht. Dementsprechend kann der Abstand einer endseitig des ersten Gehäuses angebrachten Dunstabzugshaube zu dem Kochfeld auf einfache Art und Weise eingestellt werden.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den kennzeichnenden Merkmalen der jeweils rückbezogenen Unteransprüche.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, einen Dunsthaubenturm vorzuschlagen, der auf einfache Art und Weise zwischen einem für Umluft optimierten Zustand in einen für Abluft optimierten Zustand umgebaut werden kann. In einem für Umluft optimierten Zustandes bedarf es vorteilhafterweise einer Filtereinrichtung, wohingegen es in einem für Abluft optimierten Zustandes keiner Filtereinrichtung bedarf, da die Abluft durch das Abluftrohr ausgeblasen wird und nicht zwangsläufig einer Filterung bedarf.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Dunsthaubenturm mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 16 gelöst. Dadurch, dass der Dunsthaubenturm mit einem Schacht ausgestattet ist, der wahlweise zum Einschieben einer Filterkassette oder eines Dummy, vorteilhafterweise in Form einer Blende, die den Schacht nach außen unsichtbar verdeckt, geeignet ist, kann der Dunsthaubenturm auf einfache Art und Weise zwischen Abluft und Umluft umgerüstet werden.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den kennzeichnenden Merkmalen der jeweils rückbezogenen Unteransprüche.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, einen Deckenrahmen zur vorteilhaften Montage eines Dunsthaubenturms vorzuschlagen. In diesem Zusammenhang stellt sich oft die Problematik der Ausrichtung des Dunsthaubenturms. Es ist beispielsweise erwünscht, dass der Dunsthaubenturm in einer bestimmten Position oberhalb des Kochfeldes angebracht ist. Die Ausrichtung ist jedoch mit Schwierigkeiten verbunden, da der Dunsthaubenturm unhandlich ist und eine Ausrichtung und gleichzeitige Deckenbefestigung sehr schwierig ist.

Um den Montageproblemen eines Dunsthaubenturms zu begegnen, insbesondere um eine einfache Ausrichtung des Dunsthaubenturms in Richtung des Kochfeldes zu ermöglichen, wird ein Deckenrahmen zur Befestigung des Dunsthaubenturms gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 18 vorgeschlagen, der mit einem Befestigungspunkt für ein Lot ausgestattet ist. Dadurch kann eine vorteilhafte Ausrichtung gegenüber dem Kochfeld vorgenommen werden.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den kennzeichnenden Merkmalen der jeweils rückbezogenen Unteransprüche.

Eine Dunstabzugshaubeneinrichtung weist vorteilhafterweise die Merkmale des erfindungsgemäßen Dunsthaubenturms und/oder des erfindungsgemäßen Deckenrahmens auf, so dass sich insgesamt eine überaus variabel anpassbare Dunstabzugshaubeneinrichtung ergibt.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen

1a bis 1c einen Dunsthaubenturm mit einem Gebläse in einer ersten Einbausituation mit einem Gebläseausgang nach oben;

1d bis 1f einen Dunsthaubenturm mit einem Gebläse in einer ersten Einbausituation mit einem Gebläseausgang nach hinten;

2a bis 2e einen Dunsthaubenturm in einer teleskopierbaren Ausführung;

3a bis 3f einen Dunsthaubenturm in einer Wandanbausituation;

3g bis 3j einen Dunsthaubenturm in einer Inseleinbausituation;

4a bis 4d ein Dunsthaubenturm mit einer herausnehmbaren Filterkassette;

5 Ein Deckenrahmen für einen erfindungsgemäßen Dunsthaubenturm.

Zunächst wird auf 1 Bezug genommen.

Ein erfindungsgemäßer Dunsthaubenturm 1 umfasst im Wesentlichen ein zylinderförmiges Gehäuse 2 und ein Gebläse 3.

Das Gehäuse 2 bildet in seinem Inneren einen Ansaugschacht 6 aus. Endseitig des Gehäuses ist eine Dunstabzugshaube 7 angebracht, wobei der Ansaugschacht 6 mit der Dunstabzughaube 7 in Verbindung steht, so dass Dunst und Dampf von der Dunstabzugshaube 7 eingefangen und in den Ansaugschacht 6 eingeleitet werden kann.

Zur Erzeugung eines Ansaugstromes ist ein Gebläse 3 im Inneren des Dunsthaubenturmes 1 vorgesehen, welches einen Gebläseeingang 5 und einen Gebläseausgang 4 aufweist. Der Gebläseeingang 5 steht mit dem Ansaugschacht 6 in Verbindung. Der Gebläseausgang 4 ist mit einem (nicht dargestellten) hausseitigen Abluftrohr verbunden. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Gebläse 3 um ein Gebläse mit einer Lüftungswalze, wobei der Gebläseeingang 5 und der Gebläseausgang 4 in einem Winkel von etwa 90° zueinander ausgerichtet sind.

In den 1a bis 1c ist erkennbar, dass das Gebläse 3 in einer Position innerhalb des Gehäuses 2 aufgenommen ist, welches eine Ausrichtung des Gebläseausgangs 4 in vertikaler Richtung ermöglicht. Eine derartige Ausrichtung des Gebläseausgangs 4 ist insbesondere für eine Deckenmontage des Dunsthaubenturms geeignet, wobei der Abluftstrom entweder in ein in der Decke angebrachtes Abluftrohr, oder aber in ein noch näher zu beschreibendes zweites Gehäuse mit Abluftgittern geblasen werden kann.

In den 1d bis 1f ist nunmehr erkennbar, dass sich das Gebläse 3 in einer anderen Position befindet, die insbesondere dadurch gekennzeichnet ist, dass der Gebläseausgang 4 in horizontale Richtung zeigt. Diese Ausrichtung des Gebläses 3 ist insbesondere für eine Wandmontage des Dunsthaubenturms geeignet, wobei ein Abluftrohr vorzugsweise in der Wand und nicht in der Decke vorgesehen ist.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Gebläse 3 in einer L-förmigen Aufnahme 8 angebracht ist, wobei das Gehäuse 2 eine entsprechende Aussparung zur Aufnahme der Aufnahme 8 aufweist, wobei die Aufnahme 8 sowohl in einer ersten Position als auch in einer um die Querachse um 180° gedrehten Position aufnehmen kann. Als Resultat der unterschiedlichen Aufnahmepositionen sind mit ein und demselben Dunsthaubenturm 1 unterschiedliche Ausgangsrichtungen insbesondere des Gebläseausgangs 4 darstellbar, so dass sich eine überaus universelle Anwendbarkeit des vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Dunsthaubenturmes 1 ergibt.

In den 2a bis 2d ist nunmehr ein erfindungsgemäßer Dunsthaubenturm 1 erkennbar, der in einem zweiten Gehäuse 12 verschiebbar untergebracht ist. Das zweite Gehäuse 12 zeichnet sich dadurch aus, dass es ein leichtes Übermaß gegenüber dem ersten Gehäuse 2 aufweist, so dass erstes Gehäuse 2 und zweites Gehäuse 12 teleskopierbar ineinander verfahren werden können. Darüber hinaus ist das erste Gehäuse 2 mit einen Raster aus Arretierungsbohrungen 14 ausgestattet, so dass eine Fixierung des ersten Gehäuses 2 gegenüber dem zweiten Gehäuse 12 an einer vorbestimmten Rastposition möglich ist. Der Abstand der Arretierungsbohrungen 14 beträgt vorzugsweise 25 mm.

Es ist weiterhin erkennbar, dass der Gebläseausgang 4 in senkrechter Richtung in das zweite Gehäuse 12 hineinragt. Dementsprechend wird ein Abluftstrom in das zweite Gehäuse 12 eingeblasen. Zur Verteilung des Abluftstroms, möglichst in einem Bereich mit einem ausreichenden Abstand zur Dunstabzugshaube 7, sind kopfseitig des zweiten Gehäuses 12 Abluftgitter 13 vorgesehen, die eine Verteilung des Abluftstromes ermöglichen. Zur Reinigung des Abluftstromes ist eine Filterkassette 10 vorgesehen, die in einen Filterkassettenschacht 11 einschiebbar ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Filterkassette durch einen Dummy, beispielsweise in Form einer Blende ersetzt wird, wenn der Abluftstrom nicht gereinigt werden muss, beispielsweise wenn der Abluftstrom ungereinigt in ein hausseitiges Abluftrohr eingeblasen wird.

In den 3a bis 3f ist ein erfindungsgemäßer Dunsthaubenturm 1 in einer Ausführungsform zur Wandmontage dargestellt. Hierzu ist der Dunsthaubenturm mit einer Wandbefestigung 20 ausgestattet. Auch ist erkennbar, dass die Dunstabzugshaube etwas nach vorne versetzt an dem Dunsthaubenturm angebracht ist. Ferner ist zu erkennen, dass der Gebläseausgang 4 in Wandrichtung aus dem Dunsthaubenturm 1 herausragt.

In den 3g bis 3j ist der Dunsthaubenturm in einer Deckenmontagesituation, d.h. vorzugsweise zur Anbringung einer freischwebenden Dunsthabzugshaube, eingerichtet. Die Dunstabzugshaube ist im wesentlichen zentriert unterhalb des Dunsthaubenturms 1 angebracht. Zur Deckenbefestigung ist ein noch näher zu beschreibende erfindungsgemäßer Deckenrahmen vorgesehen, der mit einem gehäuseseitigen Deckenrahmenbefestigungsanschluss verbunden werden kann. Auch hier zeigt sich wieder die universelle Einsetzbarkeit des vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Dunsthaubenturms.

In den 4a bis 4d ist insbesondere die Gestaltung der Filterkassette 10 und des Filterkassettenschachtes 11 erkennbar. Die Filterkassette 10 ist vorzugsweise im Ansaugschacht 6 angebracht. Der Abluftstrom wird zunächst von der Dunstabzugshaube 7 aufgenommen und in den Ansaugschacht 6 eingeleitet. Durch die innerhalb des Ansaugschachtes 6 angebrachte Filterkassette 10 wird der Abluftstrom zunächst gefiltert, bevor er durch den Gebläseeingang 5 in das Gebläse 3 gelangt und letztendlich durch den Gebläseausgang 4 ausgeblasen wird.

In der 5 ist nunmehr ein erfindungsgemäßer Deckenrahmen 30 zur Deckenmontage eines erfindungsgemäßen Dunsthaubenturms 1 abgebildet.

Ein Deckenrahmen 30 weist insgesamt eine plattenförmige und quadratische Gestalt auf. Der Deckenrahmen 30 verfügt über einen zentralen Befestigungspunkt 31 für ein Lot, der vorzugsweise im geometrischen Mittelpunkt des Deckenrahmens 30 angeordnet ist. Darüber hinaus sind strahlenförmig von dem Befestigungspunkt 31 ausgehende Einkerbungen 33 als Montagehilfen zum senkrechten und waagerechten Ausrichten vorgesehen, die vorzugsweise untereinander einen rechten Winkel aufweisen, vorgesehen. Darüber hinaus ist der Deckenrahmen 30 an seinen vier Ecken mit Bajonettverbindungselementen 32, beispielsweise Stiften, ausgestattet, die in geeignete Deckenrahmenbefestigungsanschlüsse des Dunsthaubenturms 1 eingreifen können. Eine Arretierung erfolgt nach dem Prinzip eines Bajonettverschlusses, d.h. der Dunsthaubenturm kann durch Drehung um etwa 45° mit dem Deckenrahmen 20 verbunden werden. Der Deckenrahmen ist weiterhin mit Befestigungslanglöchern 34 zur Deckenbefestigung, sowie mit Befestigungspunkten 35 für Klipse Luftleitblech ausgestattet.

Die zuvor genannten erfindungsgemäßen Merkmale des Dunsthaubenturms und des Deckenrahmens lassen sich zusammen mit einer Dunstabzugshaube in einer vorteilhaften Dunstabzugshaubeneinrichtung kombinieren, die sich durch eine vielseitige Anpassbarkeit, insbesondere durch die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten des Dunsthaubenturms, aber auch die vorteilhaften Montagemöglichkeiten des Deckenrahmens ergeben.

Die zuvor genannten Ausführungsbeispiele sind selbstverständlich nur beispielhafter Natur. Die Ausführungsform mit vertikaler Ausrichtung des Gebläseausgangs ist zwar vorteilhafterweise für eine Inselhaube mit Umluft vorgesehen, denkbar ist aber selbstverständlich auch ein Anschluss an ein deckenseitiges zugeführtes, zunächst horizontal und anschließend vertikal geführtes Abluftrohr, je nachdem wie die Platzverhältnisse eine Abluftrohrführung zulassen. Insgesamt ergeben sich durch die variable und insbesondere mit wenigen Handgriffen vor Ort anpassbare Ausrichtung des Gebläseausgangs, erhebliche Vorteile hinsichtlich der universellen Einsetzbarkeit des erfindungsgemäßen Dunsthaubenturms bzw. der Dunstabzugshaubeneinrichtung.


Anspruch[de]
Dunsthaubenturm (1), umfassend

– ein Gehäuse (2), mit

– einem innerhalb des Gehäuses (2) angeordneten Gebläse (3), wobei

– das Gebläse (3) einen Gebläseausgang (4) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Dunsthaubenturm mit einer Aufnahmeeinrichtung für das Gebläse (3) ausgestattet ist, die dazu eingerichtet ist, das Gebläse (3) in einer ersten Position und mindestens einer zweiten Position aufzunehmen, wobei sich die Positionen hinsichtlich der Ausrichtung des Gebläseausgangs (4) in bezug auf das Gehäuse (2) unterscheiden.
Dunsthaubenturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung eine gehäuseseitige Aussparung und eine L-förmige Aufnahme (8) für das Gebläse (3) aufweist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) eine Dunsthaubenanschlusseinrichtung (9) für eine Dunstabzugshaube (7) aufweist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Ansaugschacht (6) ausbildet, wobei das Gebläse (3) einen Gebläseeingang (5) aufweist, wobei der Dunsthaubenturm (1) dazu eingerichtet ist, dass ein Abluftstrom von einer Dunstabzugshaube (7) angesaugt und über den Ansaugschacht (6) in den Gebläseeingang (5) des Gebläses (3) geleitet werden kann. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Filtereinrichtung innerhalb des Ansaugschachtes angeordnet ist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung eine Filterkassette (10) und einen Filterkassettenschacht (11) aufweist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterkassettenschacht (11) zur Aufnahme eines Dummys, insbesondere einer Blende geeignet ist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dunsthaubenturm (1) ein zweites Gehäuse (12) aufweist, wobei das erste Gehäuse (2) verschiebbar in dem zweiten Gehäuse (12) aufgenommen ist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuse (2) in Längsrichtung mit einem Raster von Arretierungsbohrungen (14) ausgestattet ist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuse (12) mindestens ein Lüftungsgitter (13) aufweist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuse (2) mit einer Wandbefestigung (20) ausgestattet ist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuse (12) mit Deckenrahmenbefestigungsanschlüssen ausgestattet ist. Dunsthaubenturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Deckenrahmenbefestigungsanschlüsse um Anschlüsse in Form eines Bajonettverschlusses handelt. Dunsthaubenturm (1), umfassend

– ein erstes Gehäuse (2) zur Aufnahme eines Gebläses (3), wobei

– das erste Gehäuse (2) eine Anschlusseinrichtung für eine Dunstabzugshaube (7) aufweist, wobei

– ein zweites Gehäuse (12) vorgesehen ist, welches mit Deckenrahmenbefestigungsanschlüssen ausgestattet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das erste Gehäuse (2) verschiebbar innerhalb des zweiten Gehäuses (12) aufgenommen ist.
Dunsthaubenturm nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuse (2) wahlweise an einer vorbestimmten Position gegenüber dem zweiten Gehäuse (12) festlegbar ist. Dunsthaubenturm (1) umfassend

– ein Gehäuse (2) mit

– einem Gebläse (3) und

– einer Anschlusseinrichtung für eine Dunstabzugshaube (7),

– wobei ein Schacht (11) zur Aufnahme einer Filtereinrichtung (10) zwischen der Anschlusseinrichtung und dem Gebläse (3) vorgesehen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Schacht (11) wahlweise zur Aufnahme einer Filtereinrichtung (10) oder eines Dummys geeignet ist.
Dunsthaubenturm nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Dummy aus einer Blende bestehen kann, welche den Schacht (11) nach außen unsichtbar verdeckt. Deckenrahmen (30) zum Anschluss eines Dunsthaubenturms, umfassend

– Befestigungslöcher (34) zur Deckenmontage mittels Schrauben, sowie

– Verbindungselemente zum Anschluss eines Dunsthaubenturms (1),

dadurch gekennzeichnet, dass

der Deckenrahmen (30) mit einem Befestigungspunkt (31) für ein Lot ausgestattet ist.
Deckenrahmen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungspunkt (31) im geometrischen Mittelpunkt des Deckenrahmens (30) angeordnet ist. Deckenrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass strahlenförmig von dem Befestigungspunkt (31) ausgehende Einkerbungen (33) als Montagehilfen zum senkrechten und waagerechten Ausrichten vorgesehen sind. Deckenrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbungen (33) untereinander einen rechten Winkel aufweisen. Deckenrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente zur Bajonettmontage eingerichtet sind, insbesondere zur Verbindung mit den Deckenrahmenbefestigungsanschlüssen des Dunsthaubenturm (1) mittels Drehung des Dunsthaubenturms um etwa 45°. Dunstabzugshaubeneinrichtung, umfassend

– einen Dunsthaubenturm (1), sowie

– eine Dunstabzugshaube (7),

dadurch gekennzeichnet, dass

die Dunsthaubeneinrichtung einen Dunsthaubenturm gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
Dunstabzugshaubeneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugshaubeneinrichtung mit einem Deckenrahmen (30) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche ausgestattet ist.






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