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Dokumentenidentifikation DE102006009124A1 30.08.2007
Titel Sämaschine zum reihenweisen Einbringen von Saatgut in den Boden
Anmelder Rauch Landmaschinenfabrik GmbH, 76547 Sinzheim, DE;
KUHN S.A., Saverne, FR
Erfinder Klein, Frédéric, Hagenau, FR;
Schickinger, Manfred, 76547 Sinzheim, DE
Vertreter LICHTI Patentanwälte, 76227 Karlsruhe
DE-Anmeldedatum 24.02.2006
DE-Aktenzeichen 102006009124
Offenlegungstag 30.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.08.2007
IPC-Hauptklasse A01C 5/06(2006.01)A, F, I, 20060224, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Sämaschine zum reihenweisen Einbringen von Saatgut in den Boden weist eine sich quer zur Fahrtrichtung einer Zugmaschine, z. B. eines Traktors, erstreckende Scharschiene, daran entsprechend dem Reihenabstand angebrachte Scharträger und an deren Enden angeordnete Scheibenschare auf, von denen jedes aus einer drehbar gelagerten, zur Fahrtrichtung winklig angestellten, gewölbten oder konischen Scharscheibe zur Bildung einer Säfurche und einem feststehenden Säschar besteht, das an seinem furchenfernen Ende mit einem Särohr zusammenwirkt und mit einer Saatgutführung bis etwa zum furchenbildenden Scheitel der Scharscheibe reicht. Um eine gleichbleibende Ablagetiefe und einen gleichmäßigen Ablageabstand der Saatkörner zu gewährleisten, sieht die Erfindung vor, dass das Säschar derart angeordnet und ausgebildet ist, dass seine bodennahen Teile zumindest bis in Höhe der Eindringtiefe der Scharscheibe in den Boden über eine auf eine zur Fahrtrichtung senkrechte Ebene projezierte Fläche der angestellten Scharscheibe nicht hinausragen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sämaschine zum reihenweisen Einbringen von Saatgut in den Boden mit einer sich quer zur Fahrtrichtung einer Zugmaschine, z.B. eines Traktors, erstreckenden Scharschiene, daran entsprechend dem Reihenabstand angebrachten Scharträgern und an deren Enden angeordneten Scheibenscharen, von denen jedes aus einer drehbar gelagerten, zur Fahrtrichtung winklig angestellten, gewölbten oder konischen Scharscheibe zur Bildung einer Säfurche und einem feststehenden Säschar besteht, das an seinem furchenfernen Ende mit einem Särohr zusammenwirkt und mit einer Saatgutführung bis etwa zum furchenbildenden Scheitel der Scharscheibe reicht

Sämaschinen gibt es im Wesentlichen in zwei Ausführungen, nämlich als Kastensämaschine und als pneumatische Sämaschine. In beiden Fällen wird das Saatgut auf Särohre einzeln dosiert und gelangt im ersten Fall durch Schwerkraft in die Saatgutführung des Säschars, im zweiten Fall durch die pneumatische Förderluft. Im ersten Fall weist die Saatgutführung an ihrem oberen Ende einen trichterförmigen Einlauf für das in dessen Bereich endende Särohr auf, während im zweiten Fall die Saatgutführung des Säschars einen erweiterten Durchmesser aufweist, in den das pneumatische Särohr eingesteckt ist. Unabhängig vom vorgenannten Aufbau der Sämaschine wird das Saatgut mittels Schleppscharen oder mittels Scheibenscharen in die von diesen vorbereiteten Säfurchen abgelegt. Schleppschare werden überwiegend in Verbindung mit einer vorangehenden, herkömmlichen Bodenbearbeitung eingesetzt, während Scheibenschare sowohl bei einer solchen Bodenbearbeitung, als auch für eine sogenannte Mulchsaat geeignet sind, bei der die von der Vorernte verbleibenden Pflanzenreste noch auf dem Boden liegen und der Boden zur Vorbereitung des Saatbettes allenfalls leicht aufgelockert wird.

Die Erfindung befasst sich ausschließlich mit Scheibenscharen, die aus einer in den Boden eindringenden, dabei die Pflanzenreste teilweise zerschneidenden und seitlich verdrängenden und die Säfurche bildenden Scharscheibe und einem das Saatgut vom Särohr übernehmenden und in die Säfurche leitenden Säschar bestehen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Keimung sind eine ausreichende Wasserversorgung, eine optimale Sauerstoffversorgung und eine der Pflanzenart angepasste Keimtemperatur. Alle drei Keimfaktoren werden von der Ablagetiefe beeinflusst. Eine zunehmende Ablagetiefe erhöht die Keimwasserversorgung, vermindert aber das Sauerstoffangebot im Boden. Außerdem erreicht die von der Sonne ausgelöste Bodenerwärmung bei einer größeren Ablagetiefe das Saatgut später. Eine präzise Saatgutverteilung sichert ferner eine gute Standraumverteilung der Pflanzen für optimales Wachstum. Zu geringe Abstände der Saatgutkörner können zu Wassermangel und Konkurrenzverhalten unter den Pflanzen führen, zu große Abstände reduzieren den Ertrag und begünstigen den Einschuss von Unkraut. Unabhängig vom Aufbau des Einbringorgans (Schleppschar oder Scheibenschar) werden diese Voraussetzungen nur durch eine konstante Ablagetiefe und einen gleichmäßigen Ablageabstand des Saatgutes erfüllt.

Bei Scheibenscharen wird zwischen Doppelscheibenscharen und Einscheibenscharen unterschieden. Im ersten Fall sind die beiden Scheiben unter einem gleichen, jedoch entgegengesetzten Winkel gegenüber der Fahrtrichtung angestellt. Die Scheiben können einen unterschiedlichen Durchmesser aufweisen. Bei Einscheibenscharen erfolgt die Furchenbildung im Wesentlichen nur durch die Scharscheibe, wobei die Furchenräumung durch das Säschar unterstützt werden kann. Einscheibenschare sind aufgrund ihrer einfacheren Konstruktion leichter und wesentlich preisgünstiger. Beides hat aufgrund der hohen Anzahl von 24 Scharen und mehr pro Sämaschine eine hohe Bedeutung. Die Erfindung betrifft deshalb ausschließlich Einscheibenschare.

Solche Einscheibenschare sind beispielsweise bekannt aus dem DE-Prospekt "OPTILINE MP" der Firma Sulky-Burel, Chäteaubourg/Frankreich (Druckvermerk 07/2003-D/OMP-00) und dem FR-Prospekt "LS 2.30 Unidisc" derselben Firma (Druckvermerk 08/2004-F/UN-00). Die bekannte Scharscheibe ist in Fahrtrichtung winklig angestellt, um das Eindringen in den Boden zu erleichtern. Ferner ist die Scharscheibe gegenüber der die Säfurche einschließenden Vertikalebene gegenüber dem Aufstandpunkt der Scharscheibe nach außen geneigt. Das die Drehachse für die Scharscheibe tragende Säschar befindet sich überwiegend seitlich der Scharscheibenkontur und weist insbesondere einen die Kontur nennenswert überragenden Furchenbildner für die eine Seite der Säfurche auf, hinter dem die Saatgutführung des Säschars in die Säfurche endet. Bei dieser Ausbildung gelangt das vom vorlaufenden Abstreifer verdrängte Erdreich unmittelbar dahinter in die Säfurche, so dass das Saatgut nicht sicher den Furchengrund erreicht, da die zusammenfließende Erde unmittelbar hinter dem Schar den Zugang zum Furchengrund versperrt bzw. das Saatgut in diesen Erdstrom abgelegt wird. Außerdem bleiben einzelne Saatgutkörner an der Innenseite der gewölbten Scharscheibe haften und werden von dessen Innenfläche mitgeführt und werden deshalb von dieser mit nach oben genommen. Bei pneumatischen Sämaschinen wird das von der Förderluft ausgetragene Saatgut leicht wieder aus der Furche geblasen. Schließlich ergibt sich durch die starke Erdbewegung ein erhöhter Verschleiß der Scharscheibe und des Säschars und ein erhöhter Zugwiderstand des Säschars.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Einscheibenschar die vorgenannten Nachteile zu beseitigen und bei einem Minimum an Bauteilen eine preiswerte Herstellung zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird bei einer Sämaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst; dass das Säschar derart angeordnet und ausgebildet ist, dass seine bodennahen Teile zumindest bis in Höhe der Eindringtiefe der Scharscheibe in den Boden über eine auf eine zur Fahrtrichtung senkrechte Ebene projezierte Fläche der angestellten Scharscheibe nicht hinausragen.

Durch diese Ausbildung ist sichergestellt, dass das Säschar im Betrieb mit seinem Bodenberührung erhaltenden Bereich stets im "Windschatten" der Scharscheibe liegt, bei der Furchenbildung also nicht aktiv mitwirkt, sondern allenfalls eine für die seiner Außenseite zugekehrte Furchenwand stützende Funktion erfüllt. Es kann folglich auch kein Erdreich hinter dem Säschar in die Säfurche einfließen und die Saatgutablage stören. Pflanzenreste werden ausschließlich von der Scharscheibe geteilt oder verdrängt und können gleichfalls nicht in die Säfurche unter Störung der Saatgutablage gelangen. Dadurch ist eine durch die Scharscheibe vorgegebene gleichbleibende Ablagetiefe bei regelmäßigem Saatkornabstand und gleicher späterer Bodenüberdeckung gewährleistet. Der Zugwiderstand des Scheibenschars wird auf den minimal notwendigen Wert für die Furchenbildung durch die Scharscheibe reduziert, da das Säschar im hier maßgeblichen Bereich nicht über die gewölbte bzw. konische Form der angestellten Scharscheibe hinausragt. Zugleich ergibt sich dadurch eine Verringerung des Verschleißes.

In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass das Säschar zumindest mit seinen unterhalb einer die Drehachse der Scharscheibe einschließenden Horizontalebene liegenden Teilen über die oben genannte projezierte Fläche der angestellten Scharscheibe nicht hinausragt. Damit ist sichergestellt, dass insbesondere auch bei der Mulchsaat sich aufstellende Pflanzenreste nicht in den Bereich der Saatgutlage in die Säfurche gelangen.

In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass der Anstellwinkel der Scharscheibe so gewählt ist, dass ihre nach innen weisende Kante an der der Fahrtrichtung abgekehrten Seite der Scharscheibe innerhalb der projezierten Fläche der angestellten Scharscheibe liegt. Dadurch wird der Gefahr vorgebeugt, dass bei der Bildung der Säfurche von der Scharscheibe Bodenmaterial nach oben mitgenommen wird. Diese Ausbildung ist insbesondere bei konischen Scharscheiben bedeutsam.

Vorzugsweise beträgt der Anstellwinkel der Scharscheibe maximal etwa 10°. Ferner steht die Scharscheibe vorzugsweise vertikal, da hierdurch die Schnittkräfte der Scharscheibe optimal genutzt werden.

Zweckmäßigerweise endet das Säschar mit etwa 5mm Abstand vom Umfang der Scharscheibe, um den naturgegebenen, vom Umfang ausgehenden Verschleiß der Scharscheibe Rechnung zu tragen, gleichwohl eine einwandfreie Ablage des Saatgutes auch bei zunehmendem Verschleiß der Scharscheibe zu gewährleisten.

In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Saatgutführung in dem in Fahrtrichtung vorderen Bereich spitz zuläuft und nur nach unten und entgegen der Fahrtrichtung offen ist. Hierdurch wird das Saatgut einwandfrei in die Säfurche geleitet.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Säschar einen die Austrittsöffnung der Saatgutführung an der der Scharscheibe gegenüberliegenden Seite gegen das Erdreich schützenden Leitflügel aufweist. Der Leitflügel hat im Wesentlichen zwei Funktionen. Er gleitet entlang der der Scharscheibe abgekehrten Seite der Säfurche, formt diese und verhindert das Eindringen von Erdreich in die Säfurche auf einem nennenswerten Weg. Zum anderen wirkt die Innenseite des Leitflügels als Führungsfläche für das Saatgut, das am spitz zulaufenden Ende des Säschars, wo auch der Leitflügel ansetzt, in der Säfurche abgelegt wird.

Es ist deshalb vorgesehen, dass der Leitflügel auch einen Großteil der Saatgutführung an der der Scharscheibe gegenüberliegenden Seite abdeckt.

In einer weiterhin vorteilhaften Ausgestaltung dieser bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Leitflügel sich von dem spitz zulaufenden Ende der Saatgutführung nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe mit kontinuierlich zunehmendem Abstand von der Scharscheibe über einen Bogenwinkel von wenigstens 45° und bis zu maximal 95° erstreckt. Damit ist einerseits gewährleistet, dass der Leitflügel unabhängig von der eingestellten Tiefe der Säfurche seine beabsichtigte Funktion erfüllt. Zum anderen verhindert er insbesondere das Eindringen von Pflanzenresten in die Furche und auf das abgelegte Saatgut, so dass eventuell nachlaufende Anrückrollen oder Striegel ihre Funktion einwandfrei erfüllen können.

In weiterhin vorteilhafter Ausführung weist die achsferne, bogenförmige Außenkante des Leitflügels von nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe ausgehend entgegen der Fahrtrichtung einem im Wesentlichen gleichbleibenden Radius mit Bezug auf die Drehachse der Scharscheibe auf. Der Leitflügel bildet somit eine Art feststehende Teilscheibe in Entsprechung zu der rotierenden Scharscheibe.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Saatgutführung von ihrem spitz zulaufenden Ende nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe eine auf einem degressiven Radius bezüglich der Drehachse der Scharscheibe liegende Außenkontur aufweist. Im Raum zwischen der Innenseite des Leitflügels und der Innenseite der Scharscheibe muss bei einer pneumatischen Sämaschine die Förderluft abgeführt werden. Damit dies für die Saatgutablage störungsfrei gelingt, erweitert sich der zur Verfügung stehende freie Querschnitt von dem spitz zulaufenden Ende der Saatgutführung nach hinten und oben aufgrund des degressiven Radius' der Saatgutführung.

Mit Vorteil weist die Saatgutführung einen oberen, mit dem Särohr zusammenwirkenden rohrförmigen Abschnitt auf, der über einen im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmten Bogen zum spitz zulaufenden Ende verläuft.

In besonders vorteilhafter Ausführung ist vorgesehen, dass die Saatgutführung von ihrem nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe befindlichen spitz zulaufenden Ende ausgehend schräg angeschnitten ist, so dass sich eine Auslauföffnung bildet, die einen von dem spitz zulaufenden Ende entlang der Außenkontur kontinuierlich erweiternde und schließlich durch einen elliptischen Bogen geschlossenen Umriss aufweist. Damit weist die Auslauföffnung einen ausreichend großen Querschnitt auf, um das Saatgut einwandfrei auszubringen.

Ferner ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Saatgutführung im Bereich ihres der Fahrtrichtung zugekehrten vorderen unteren Endes eine zum spitz zulaufenden Ende führende, ebene Leitfläche für das Saatgut aufweist. Die ebene Leitfläche sorgt insbesondere bei einer pneumatischen Förderung des Saatgutes dafür, dass die Saatgutkörner an dieser Leitfläche nach unten in die Säfurche geleitet werden, so dass eine einwandfreie Ablage bei Einhaltung des gewünschten Kornabstandes gewährleistet ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass im Bereich der dem Leitflügel gegenüberliegenden, der Scharscheibe zugekehrten Kante des Umrisses der Auslauföffnung ein flächiges Leitorgan für das Saatgut vorgesehen ist, das sich entgegen der Fahrtrichtung erstreckt. Durch dieses Leitorgan wird verhindert, dass das Saatgut mit der Innenseite der Scharscheibe in Kontakt kommt und von dieser mitgenommen wird. Das Leitorgan führt das Saatgut zumindest bis zu einer Eindringtiefe der Scharscheibe von ca. 10mm. Seine furchennahe Außenkante liegt vorzugsweise auf demselben Radius wie der der Scharscheibe.

Das Säschar ist vorzugsweise aus Kunststoff, und zwar aus zwei Halbschalen mit einer etwa senkrecht zur Drehachse angeordneten Teilungsebene gefertigt. Beide Halbschalen werden anschließend zusammengefügt. An der der Scharscheibe zugekehrten Halbschale ist das Leitorgan angeformt, während an der anderen Halbschale der Leitflügel angeformt ist. Das gesamte Säschar besteht also aus zwei miteinander verbindbaren Bauteilen, die kostengünstig herstellbar sind.

Wie an sich bekannt, ist das Säschar an einem die Drehachse der Scharscheibe aufweisenden und mit dem Scharträger verbundenen Scharhalter befestigt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass in Fahrtrichtung vor der Saatgutführung ein der Innenkontur der Scharscheibe angepasster Abstreifer zur Reinigung der Innenfläche der Scharscheibe angeordnet ist, dessen vordere Abstreiferkante einen geringen Abstand von der Innenfläche der Scharscheibe aufweist. Der Abstreifer sorgt mit seiner in Fahrtrichtung vorderen, der Innenkontur der konischen oder gewölbten Scharscheibe folgenden Kontur für eine ständige Reinigung der Innenfläche der Scharscheibe, so dass auch keine Verschmutzungen in den Bereich des Saatgutaustrags am Säschar gelangen können.

Der Abstreifer setzt zweckmäßigerweise in Fahrtrichtung vor der Drehachse der Scharscheibe an und endet nahe dem Umfang der Scharscheibe in einer Spitze, um die Bedingung zu erfüllen, sich stets im "Windschatten" der Scharscheibe zu befinden.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Abstreifer entgegen dem Anstellwinkel der Scharscheibe einen Anstellwinkel von ca. 30° bis 45° zur Fahrtrichtung aufweist. Hiermit ist sichergestellt, dass die von der vorderen Abstreiferkante an der Innenseite der Scharscheibe gelösten Verschmutzungen schnell nach außen und insbesondere nach außerhalb der Säfurche abgeleitet werden.

Um den Abfluss der von der Scharscheibe gelösten Verschmutzungen nicht zu behindern, ist der Abstreifer mit flachen Schrauben auswechselbar befestigt. Ferner besteht der Abstreifer mit Vorteil aus einem verschleißfesten Werkstoff, um den Abstreifer, der einem ähnlichen Verschleiß wie die Scharscheibe unterliegt, unabhängig vom Säschar auswechseln und durch einen neuen Abstreifer ersetzten zu können.

Der Abstreifer kann aus Stahl oder Kunststoff bestehen. Vorzugsweise ist er aus Kunststoff gebildet und mittels an seiner Innenseite einstückig angeformter Rastnocken in Bohrungen des Scharhalters auswechselbar eingerastet.

Bei pneumatischen Sämaschinen ist die Saatgutführung nahe der Austrittsöffnung so ausgeführt, dass das Saatgut in der Säfurche abgelegt und die Förderluft in der Säfurche nach hinten abgelenkt wird, wobei für eine einwandfreie Abführung der Förderluft der zunehmend größer werdende Querschnitt zwischen dem Leitflügel und der Scharscheibe einerseits und der in Radialrichtung zurückfliehenden Außenkante der Saatgutführung andererseits unterstützt wird.

Zweckmäßigerweise ist bei pneumatischen Sämaschinen die Saatgutführung nahe der Austrittsöffnung so ausgeführt, dass das Saatgut in der Säfurche abgelegt und die Förderluft in der Säfurche nach hinten abgelenkt wird.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der innenseitige Lagerflansch der Scharscheibe von einer ihn übergreifenden Schutzkappe aus Kunststoff abgedeckt ist. Hiermit wird im Bereich der Lagerung verhindert, dass vom Abstreifer hochgenommene Pflanzenreste sich um den Lagerflansch wickeln, was durch die bisher übliche Schraubenbefestigung des Lagerflanschs unterstützt wurde.

Herkömmliche Sämaschinen mit Scheibenscharen weisen eine beim Rücksetzen der Maschine wirksame Rücklaufsperre auf, die schwenkbar gelagert ist und beim Rücksetzen in die Säfurche und vor die Auslauföffnung schwenkt, um deren Verstopfung zu vermeiden. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung ist eine solche kufenförmige Rücklaufsperre zwischen dem Leitflügel und der Scharscheibe schwenkbar angeordnet. Die Rücklaufsperre kann an einer Achse schwenkbar gelagert sein, die an der Außenkontur der Saatgutführung angeordnet ist. Sie kann aber auch bei entsprechenden Platzverhältnissen an einem Lager am Scharhalter angelenkt sein.

Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigen:

1 eine Explosionsdarstellung der im Zusammenhang mit der Erfindung maßgeblichen Bauteile;

2 eine Ansicht des Scheibenschars mit Blickrichtung auf die Innenseite der Scharscheibe;

3 eine Ansicht auf das Scheibenschar von oben;

4 ein Schnitt IV/IV gemäß 2;

5 eine Ansicht auf das Scheibenschar in Fahrtrichtung von hinten;

6 eine der 5 entsprechende Ansicht unter einem zur Fahrtrichtung stärker geneigten Blickwinkel und

7 eine der 1 entsprechende Darstellung der Einzelteile des Scheibenschars.

In 1 ist ein Scharträger 1 einer Sämaschine gezeigt, der mit einem Profil 2 an einer nicht gezeigten Scharschiene befestigt ist. Am freien Ende des Scharträgers 1 ist ein Scharhalter 3 befestigt, der ein Scheibenschar trägt. Das Scheibenschar besteht aus einer Scharscheibe 4 mit einem Lagerflansch 5, über den die Scharscheibe 4 am Scharhalter 3 drehbar gelagert ist, und einem insgesamt mit 6 bezeichneten, feststehenden Säschar. Das Säschar 6 ist mittels Bohrungen 7 an Zapfen 8 des Scharhalters 3 befestigt. In Fahrtrichtung vor dem Säschar 6 ist ein Abstreifer 9 angeordnet, während in Fahrtrichtung hinter dem Säschar 6 eine Rücklaufsperre 10 an einem am Säschar 6 befestigten Lagerbock schwenkbar gelagert ist. Nachfolgend sind weitere Einzelheiten des Scheibenschars beschrieben.

In 2 ist erkennbar, dass das Säschar 6 eine Saatgutführung 12 mit einem rohrförmigen Abschnitt 13 aufweist, der an das in 1 nicht gezeigte Särohr der Sämaschine angeschlossen ist, über die das Saatgut mittels Schwerkraft oder pneumatisch zugeführt wird. Die Saatgutführung 12 weist einen Leitflügel 14 an der der Scharscheibe 4 gegenüberliegenden Seite auf, der nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe 4 ansetzt und sich beim gezeigten Ausführungsbeispiel über einen Bogenwinkel von ca. 90° erstreckt. Seine Außenkante 15 liegt auf einem Radius, der etwa dem der Scharscheibe 4 entspricht (2). Weitere Einzelheiten hierzu ergeben sich aus der Beschreibung der 5. Wie weiterhin aus 2 ersichtlich, sitzt in Fahrrichtung vor dem Leitflügel 14 der Abstreifer 9, der mittels zweier Bohrungen entweder direkt am Säschar 6 oder auch an einem entsprechenden Flansch des Scharhalters auswechselbar befestigt ist. Der Abstreifer 9 weist in Fahrtrichtung 17 (Laufrichtung der Scharscheibe) eine Abstreiferkante 19 auf, die mit minimalem Abstand der gewölbten oder konischen Innenform der Scharscheibe 4 folgt und in einer Spitze 18 am Aufstandpunkt der Scharscheibe 4 endet. Die Saatgutführung 13 – in 2 nicht erkennbar – endet mit ihrem spitz zulaufenden unteren Ende im Bereich der Spitze 18.

Das Scheibenschar ist, wie aus 3 erkennbar gegenüber der Fahrtrichtung 17, die der Laufrichtung der Scharscheibe 4 entspricht, unter einem Winkel angestellt, der beispielsweise bis zu 10° reicht. Aus dem Horizontalschnitt des Scheibenschars gemäß 4 ist ersichtlich, dass alle unterhalb der Schnittebene IV-IV (2) liegenden Bauteile des Säschars 6 innerhalb der Kontur der angestellten Scharscheibe 4 liegen. Die von dem Säschar 6 auf eine Ebene senkrecht zur Fahrrichtung 17 projezierte Fläche liegt innerhalb der winklig angestellten Scharscheibe 4. Dies ist in 4 mit der gestrichelt wiedergegebenen Linie angedeutet. Die Scharscheibe 4 dreht um eine zu ihrem Anstellwinkel senkrecht angeordnete Achse, die durch einen am Scharhalter 3 lösbar befestigten Zapfen 19 gebildet ist.

Das Säschar 6 weist, wie aus 5 und 6 ersichtlich ist, neben der Saatgutführung 12 mit dem rohrförmigen Abschnitt 13 und dem Leitflügel 14 an der gegenüberliegenden, scheibennahen Seite ein Leitorgan 20 auf. Die Saatgutführung 12 ist innerhalb der Umrisskante des Leitflügels 14 nach unten geführt und im Bereich des unteren Endes schräg angeschnitten, so dass eine Auslauföffnung 21 gebildet wird, die sich zunächst erweitert und dann zwischen Leitflügel 14 und Leitorgan 20 nach unten ausläuft. An der der angeschnittenen Schrägfläche gegenüberliegenden Seite weist die Saatgutführung 12 eine in die Spitze des Säschars 6 führende ebene Leitfläche 22 für das Saatgut auf. Das Leitorgan 20 weist eine Außenkante 23 auf, die auf einem Radius bezüglich der Drehachse liegt, der etwa dem der Scharscheibe entspricht. Der Leitflügel 14 und das Leitorgan 20 führen die durch die Auslauföffnung 21 austretenden Saatgutkörner in die von der Scharscheibe gebildete Säfurche, so dass sie in der. gewünschten Tiefe und mit dem gewünschten regelmäßigen Abstand abgelegt werden. Der Leitflügel 14 und das Leitorgan 20 weisen von der Spitze 18 ausgehend einen nach oben zunehmenden Abstand auf.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das gesamte Säschar 6 aus Kunststoff, und zwar aus zwei Halbschalen gefertigt, die entlang einer Trennfuge 24 (5) in herkömmlicher Weise zusammengefügt sind. Im Bereich des rohrförmigen Abschnittes 13 der Saatgutführung 12 besteht das Säschar aus Halbschalen 25, 26 mit halbkreisförmigem Querschnitt. Diese gehen in den unteren Teil der Saatgutführung 12 über, wobei der Leitflügel 14 an der Schale 25 und das Leitorgan 20 an der Schale 26 angeformt sind.

An der Außenkontur der Saatgutführung im Bereich des Leitflügels 14 sind zwei Zapfen 27, 28 mit Abstand angeformt, auf die der in 1 wiedergegebene Lagerbock 11 für die Schwenklagerung der Rücklauf sperre 10 befestigt ist (siehe auch 7).

Wie aus 7 weiterhin ersichtlich, ist der Lagerflansch 5 der Scharscheibe 4 von einer Schutzkappe 29 abgedeckt, um das Aufwickeln von Pflanzenresten auf dem Lagerzapfen und dem Lagerflansch zu verhindern.

1
Scharträger
2
Profil
3
Scharhalter
4
Scharscheibe
5
Lagerflansch
6
Säschar
7
Bohrungen
8
Zapfen
9
Abstreifer
10
Rücklaufsperre
11
Lagerbock
12
Saatgutführung
13
Rohrabschnitt
14
Leitflügel
15
Außenkante
16
Abstreiferkante
17
Fahrtrichtung
18
Abstreiferspitze
19
Zapfen
20
Leitorgan
21
Auslauföffnung
22
Leitfläche
23
Außenkante
24
Trennfuge
25
Halbschale
26
Halbschale
27
Zapfen
28
Zapfen
29
Schutzkappe


Anspruch[de]
Sämaschine zum reihenweisen Einbringen von Saatgut in den Boden mit einer sich quer zur Fahrtrichtung einer Zugmaschine, z.B. eines Traktors, erstreckenden Scharschiene, daran entsprechend dem Reihenabstand angebrachten Scharträgern (3) und an deren Enden angeordneten Scheibenscharen, von denen jedes aus einer drehbar gelagerten, zur Fahrtrichtung winklig angestellten, gewölbten oder konischen Scharscheibe (4) zur Bildung einer Säfurche und einem feststehenden Säschar (6) besteht, das an seinem furchenfernen Ende mit einem Särohr zusammenwirkt und mit einer Saatgutführung (12) bis etwa zum furchenbildenden Scheitel der Scharscheibe (4) reicht, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass seine bodennahen Teile zumindest bis in Höhe der Eindringtiefe der Scharscheibe (4) in den Boden über eine auf eine zur Fahrtrichtung senkrechte Ebene projezierte Fläche der angestellten Scharscheibe nicht hinausragen. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) zumindest mit seinen unterhalb einer die Drehachse (19) der Scharscheibe (4) einschließenden Horizontalebene liegenden Teilen über die projezierte Fläche der angestellten Scharscheibe nicht hinausragt. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstellwinkel der Scharscheibe (4) so gewählt ist, dass ihre nach innen weisende Kante an der der Fahrtrichtung (17) abgekehrten Seite der Scharscheibe innerhalb der projezierten Fläche der angestellten Scharscheibe liegt. Sämaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstellwinkel der Scharscheibe (4) maximal etwa 10° beträgt. Sämaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharscheibe (4) vertikal steht. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) mit etwa 5mm Abstand vom Umfang der Scharscheibe (4) endet. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Saatgutführung (12) in dem in Fahrtrichtung (17) vorderen Bereich spitz zuläuft und nur nach unten und entgegen der Fahrtrichtung offen ist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) an einem die Drehachse (19) der Scharscheibe (4) aufweisenden und mit dem Scharträger (1) verbundenen Scharhalter (3) befestigt ist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) einen die Austrittsöffnung (21) der Saatgutführung (12) an der der Scharscheibe (4) gegenüberliegenden Seite gegen das Erdreich schützenden Leitflügel (14) aufweist. Sämaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitflügel (14) auch einen Großteil der Saatgutführung (12) an der der Scharscheibe (4) gegenüberliegenden Seite abdeckt. Sämaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitflügel (14) sich von dem spitz zulaufenden Ende der Saatgutführung (12) nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe (4) mit kontinuierlich zunehmendem Abstand von der Scharscheibe über einen Bogenwinkel von wenigstens 45° erstreckt. Sämaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Leitflügel (14) über einen Bogenwinkel bis zu 95° erstreckt. Sämaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die achsferne, bogenförmige Außenkante (15) des Leitflügels (14) von nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe (4) ausgehend entgegen der Fahrtrichtung (17) einen im Wesentlichen gleichbleibenden Radius mit Bezug auf die Drehachse (19) der Scharscheibe aufweist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Saatgutführung (12) von ihrem spitz zulaufenden Ende nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe (4) ausgehend eine auf einem degressiven Radius bezüglich der Drehachse (19) der Scharscheibe liegende Außenkontur aufweist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Saatgutführung (12) einen oberen, mit dem Särohr zusammenwirkenden rohrförmigen Abschnitt (13) aufweist, der über einen im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmten Bogen zum spitz zulaufenden Ende verläuft. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Saatgutführung (12) von ihrem nahe dem Aufstandpunkt der Scharscheibe (4) befindlichen spitz zulaufenden Ende ausgehend schräg angeschnitten ist, so dass sich eine Auslauföffnung (21) bildet, die einen von dem spitz zulaufenden Ende entlang der Außenkontur der Saatgutführung kontinuierlich erweiternde und schließlich durch einen elliptischen Bogen geschlossenen Umriss aufweist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Saatgutführung (12) im Bereich ihres der Fahrtrichtung (17) zugekehrten vorderen unteren Endes innenseitig eine zum spitz zulaufenden Ende führende, ebene Leitfläche (22) für das Saatgut aufweist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der dem Leitflügel (14) gegenüberliegenden, der Scharscheibe (4) zugekehrten Kante des Umrisses der Auslauföffnung (21) ein flächiges Leitorgan (20) für das Saatgut vorgesehen ist, das sich entgegen der Fahrtrichtung (17) erstreckt. Sämaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitorgan (17) das Saatgut zumindest bis zu einer Eindringtiefe der Scharscheibe von ca. 10mm führt. Sämaschine nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die furchennahe Außenkante des Leitorgans (20) auf etwa demselben Radius wie der der Scharscheibe (4) liegt. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) aus Kunststoff gefertigt ist. Sämaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) aus zwei Halbschalen (25, 26) mit einer etwa senkrecht zur Drehachse (19) der Scharscheibe (4) verlaufenden Teilungsebene (24) gefertigt ist und beide Halbschalen (25, 26) zusammengefügt sind. Sämaschine nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Scharscheibe (4) abgekehrten Halbschale (25) der Leitflügel (14) angeformt ist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Scharscheibe (4) zugekehrten Halbschale (26) das Leitorgan (20) angeformt ist. Sämaschine. nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Säschar (6) an einem die Drehachse (19) der Scharscheibe (4) aufweisenden und mit dem Scharträger (1) verbundenen Scharhalter (3) befestigt ist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass in Fahrtrichtung (17) vor der Saatgutführung (12) ein der Innenkontur der Scharscheibe (4) angepasster Abstreifer (9) zur Reinigung der Innenfläche der Scharscheibe angeordnet ist, dessen vordere Abstreiferkontur (16) einen geringen Abstand von der Innenfläche der Scharscheibe aufweist. Sämaschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) in Fahrtrichtung (17) vor der Drehachse (19) der Scharscheibe (4) ansetzt. Sämaschine nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) nahe dem Umfang der Scharscheibe (4) in einer Spitze (18) endet. Sämaschine nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) entgegen dem Anstellwinkel der Scharscheibe (4) einen Anstellwinkel von ca. 30° bis 45° zur Fahrtrichtung aufweist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) direkt und auswechselbar am Scharhalter (3) befestigt ist. 31: Sämaschine nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) direkt und auswechselbar an der Saatgutführung (12) befestigt ist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) mit flachen Schrauben auswechselbar befestigt ist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 26 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) aus einem verschleißfesten Werkstoff besteht. Sämaschine nach einem der Ansprüche 26 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) aus Stahl oder Kunststoff besteht. Sämaschine nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (9) aus Kunststoff an seiner Innenseite einstückig angeformte Rastnocken aufweist, die in Bohrungen des Scharhalters (3) einrastbar sind. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass bei pneumatischen Sämaschinen die Saatgutführung (12) nahe der Austrittsöffnung (21) so ausgeführt ist, dass das Saatgut in der Säfurche abgelegt und die Förderluft in der Säfurche nach hinten abgelenkt wird. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass der innenseitige Lagerflansch (5) der Scharscheibe (4) von einer ihn übergangslos übergreifenden Schutzkappe (29) aus Kunststoff abgedeckt ist. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Leitflügel (14) und der Scharscheibe (4) eine kufenförmige Rücklaufsperre (10) schwenkbar angeordnet ist, die beim Rücksetzen der Sämaschine selbsttätig in die Säfurche vor die Auslauföffnung (21) schwenkt. Sämaschine nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufsperre (10) an dem Scharhalter (3) schwenkbar gelagert ist. Sämaschine nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufsperre (10) an der Saatgutführung (12) schwenkbar gelagert ist.






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