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Dokumentenidentifikation DE202007004307U1 30.08.2007
Titel Vorrichtung zum Ermitteln von Akkordfolgen und harmonischen Zusammenhängen in der Liedbegleitung
Anmelder Klein, Johann, 85055 Ingolstadt, DE
DE-Aktenzeichen 202007004307
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.08.2007
Registration date 26.07.2007
Application date from patent application 23.03.2007
IPC-Hauptklasse G10G 1/00(2006.01)A, F, I, 20070323, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G09B 15/02(2006.01)A, L, I, 20070323, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich – als physikalisches Hilfsmittel – auf das Gebiet der Musikpraxis (Musizieren), kann aber auch als Ergänzung in der Musiktheorie (Veranschaulichung, Üben und Anwenden) einbezogen werden.

Diese Vorrichtung kommt einer breiten Menschenmasse zugute, die singen kann und sich selbst auf ein Musikinstrument begleiten möchte, ohne dafür Musikwissenschaften, insbesondere Harmonielehre, studiert zu haben: Anfänger, Fortgeschrittene, Laienspieler, Musikliebhaber, Musikanten u.a.

Die meisten dieser Musizierenden benötigen eine visuelle, konkrete und leicht zu begreifende Veranschaulichung der Musiktheorie, betreffend: Versetzungszeichen, Kreuz- und Be-Tonarten, Dur- und Moll-Tonarten, deren Parallelität, Akkordfolgen, harmonische Zusammenhänge und vieles mehr.

Technischer Stand und Fundstellen

Die bisherigen Publikationen, die sich auf solche Hilfsmittel beziehen, illustrieren die Lied- oder Instrumentalbegleitung anhand des in der Barockzeit entwickelten Quintenzirkels. Dieser bildet das Modell eines Tonarten-Rundganges in Quintenschritten (), das bei „C" beginnt und dort auch wieder endet. Folgt man dem Quintenzirkel im Uhrzeigersinn, so gelangt man in steigenden Quintenschritten durch die Kreuz-Tonarten (rein theoretisch bis 12#-Vorzeichen) zu C-Dur, enharmonisch als His-Dur notiert; folgt man dem Zirkel gegen den Uhrzeigersinn in Quantenschritten, so gelangt man durch alle Be-Tonarten (rein theoretisch bis 12b-Vorzeichen) zu C-Dur, enharmonisch als Deses-Dur notiert.

In der Praxis dient der Gebrauch von maximal 6# und 6b der besseren und einfacheren Lesbarkeit. Nur in Ausnahmefällen werden mitunter 7# statt 5b notiert (z.B: J.S.Bach, Wohltemperiertes Klavier I, Präludium und Fuge in Cis-Dur).

Ähnliche Vorrichtungen zur illustrativen Musiktheorie sind entweder zu kompliziert für Laien oder zu umfassend und eher für die Theorie als für die Praxis geeignet (z.B. die Gebrauchsmuster DE 20 2006 009 101 U1 und DE 295 05 398 U1), oder viel zu einfach, wie es die im Anhang der Zeichnungen beweist, oder die Gebrauchsmuster DE 34 09 025 A1 und G 8301929.4.

Problemstellung

Der im Hauptanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine leicht manövrierbare und übersichtliche, aus möglichst wenigen Teilen bestehenden, in verschiedenen musikalischen Situationen hilfsreiche Vorrichtung zu schaffen, die den „Kreis" der Quinten in einen Quinten-„Schieber und -Verschieber" umwandelt, um alle Tonarten in Moll und Dur, mit #- und b-Vorzeichen, in ihrer Verwandtschaft und Zusammengehörigkeit, in ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfaltigkeit, auf einem Blick, in linearer Form zu erfassen, um diese danach einfacher und schneller verfügbar zu machen, der Stimmlage anzupassen und die entsprechenden Akkorde und Akkordfolgen zu ermitteln.

Problemlösung

Die Ziele der vorliegenden Erfindung befriedigen den oben erwähnten Bedarf und lösen die gestellten Probleme, indem die beiden vertikal beweglichen Schieber die wichtigsten Elemente der Musiktheorie im Westlichen Tonsystem veranschaulichen und praktisch umsetzen.

Deshalb könnte man die vorliegende Vorrichtung, als physikalisches Hilfsmittel, auch als Quinten- und Quarten-Schieber bezeichnen, der im Vergleich zu den erwähnten Fundstücken in seiner Synthese und Übersicht viele Vorteile aufweist.

Die Vorteile gegenüber des klassischen Quintenzirkels bestehen in der Praxis darin, dass:

  • a) alle Dur- und Moll-Tonarten mit #-Vorzeichen auf den oberen Hälften der beiden Schieber in steigender Reihenfolge (d.h. von 1# bis 8#), in linearen Quintenschritten nach oben übersichtlich angeordnet sind, nicht im Kreis rechtsherum, wie in ;
  • b) alle Dur- und Moll-Tonarten mit b-Vorzeichen auf den unteren Hälften der beiden Schieber in steigender Reihenfolge (d.h. von 1b bis 8b), in linearen Quartenschritten nach unten übersichtlich angeordnet sind, nicht im Kreis linksherum, wie in ;
  • c) alle Dur-Tonarten mit #- und b-Vorzeichen auf einem Schieber (links, ) und alle Moll-Tonarten mit #- und b-Vorzeichen auf einem anderen Schieber (rechts, ) angeordnet sind;
  • d) die Moll-Paralleltonarten („verwandte Tonarten" mit denselben Vorzeichen – vulgo auch „kleine Schwestern" genannt) – durch einfaches Verschieben auf die graue Markierung (1) rasch abgelesen werden können (), nicht „berechnet" (z.B: kleine Terz tiefer) werden müssen;
  • e) die Reihenfolge und die Bezeichnung der in den Dur- und Moll-Tonarten vorkommenden #-Vorzeichen in Richtung „Roter Pfeil" (3) einfach abgelesen werden kann (), nicht „errechnet" werden muss;
  • f) die Reihenfolge und die Bezeichnung der in den Dur- un Moll-Tonarten vorkommenden b-Vorzeichen in Richtung „Blauer Pfeil" (4) einfach abgelesen werden kann (), nicht „errechnet" werden muss;
  • g) die Anzahl der #- und b-Vorzeichen der jeweiligen Tonartbezeichnung in jedem einzelnen Feld visuell dargestellt ist ();
  • h) je nach ausgewählter und passenden Tonart in Dur oder Moll („TONIKA"), können die jeweiligen Dominant- und Subdominant-Akkorde auf der fixen Tafel (Skala)(5) abgelesen (bzw. ermittelt) werden (), müssen also nicht „errechnet" werden;
  • i) durch das Verschieben der Tonarten je nach Stimmlage und Tonhöhe (Transponieren) die vorherigen Akkordfolgen automatisch korrekt verschoben werden und einfach abgelesen werden können (), ohne spezielle Transponiertabellen hernehmen zu müssen; sämtliche Töne in der Zieltonart sind übersichtlich dargestellt und leicht auf dem rechten Schieber ablesbar;
  • j) die namensidentischen aber nicht strukturgleichen Tonarten, einmal in Dur und einmal in Moll, durch einfaches Verschieben auf die schwarze Markierung (2) ermittelt d. h. einfach abgelesen werden können (), müssen also nicht „errechnet" werden;
  • k) mehrere enharmonische Töne ermittelt und erklärt werden können, da auf den Schiebern bis zu 8 Vorzeichen angegeben sind.

Im Folgenden werden u.a. die erwähnten Vorteile anhand einiger Beispiele erklärt und vertieft.

Einige Anwendungsbeispiele

der Erfindung werden anhand der 1 und 2 erläutert. (3 zeigt den weitbekannten Quintenzirkel, der u.a. auch Anlass für die beschriebene Erfindung war.)

I. Ermitteln der Akkordfolgen, der möglichen Modulationen und der Moll-Paralleltonarten

1 zeigt die Vorrichtung in der Position, in der die graue Markierung (1) der beiden Schieber übereinstimmt. In dieser Lage liest der Nutzer einfach auf der fixen Skala die Haupttonart (TONIKA) und die dazu gehörenden Dominant-Akkorde I.-, II.-, III.-, IV.-Grades – diese reihen sich nacheinander und übereinander auf – und unterhalb der TONIKA die passende Subdominant-Akkorde ab.

Gleichzeitig kann man auf dem rechten Schieber mögliche Modulationen (Abweichungen von der üblichen Kadenz) ermitteln.

Z.B. Bei einem Musikstück in C-Dur könnte die Tonika „C" in „A-Moll" (a am rechten Schieber) abgeleitet, moduliert werden. Statt des Dominant-Septimakkordes „G" könnte man in manchen Liedern „E-Moll" (e am rechten Schieber) benutzen; oder statt der Subdominante „F-Dur" auch „D-Moll" (d am rechten Schieber) „greifen".

Bei einem Stück in „A-Moll" z.B. (TONIKA a am rechten Schieber) kann man erkennen, dass die Subdominante auch eine Moll-Tonart sein muss (hier: d) und ein b-Vorzeichen hat.

Mit Großbuchstaben sind sind auf dem linken Schieber die Namen der Dur-Tonleitern vermerkt, mit Kleinbuchstaben auf dem rechten die Namen der Moll-Tonleitern. So kann der Nutzer bei Übereinstimmung der grauen Markierung (1) auf einen B1ick die Tonleiter mit denselben Vorzeichen erkennen: links die Dur-Tonleiter, rechts die dazu gehörende Moll-Tonleiter. Ohne viel nachzudenken, ohne Sprüchleinaufsagen, erkennt der Nutzer, dass z.B. A (Dur) und fis (Moll) je drei #-Vorzeichen haben, aber As (dur) und f (Moll) je vier b-Vorzeichen.

II. Ermitteln der Vorzeichen jeder Tonleiter

Auf den beiden Streifen (Schieber) ist in der Spalte der jeweiligen Tonartbenennung auch die Anzahl der Vorzeichen symbolisch dargestellt. Z.B.: H (Dur) hat 5#-Vorzeichen, genau wie gis (Moll); oder B (Dur) hat genau wie g (Moll) 2b-Vorzeichen.

Wie die jeweiligen Vorzeichen (Versetzungszeichen) heißen, zeigt ein roter (3) und ein blauer (4) Pfeil.

Die #-Vorzeichen werden vom roten Pfeil beginnend nach oben benannt, die b-Vorzeichen vom blauen Pfeil beginnend nach unten; so heißt das erste Kreuz fis, das zweite hinzukommende cis, das dritte gis, das vierte dis usw; das erste b-Vorzeichen heißt b, das zweite es, das dritte as, das vierte des usw.

III. Ermitteln der Akkordfolgen bei höheren oder tieferen Stimmlagen (Transponieren)

Egal auf welchen Grundtonakkord (Tonika) die beiden Schieber (mit Übereinstimmung der grauen Markierung) gestellt werden, ist am festen Teil der Vorrichtung (Skala) nach oben der Dominantseptim-Akkord und nach unten der Subdominant-Akkord abzulesen – rechts die dazugehörenden Moll-Parallelen.

Sollte dem Nutzer ein Lied in „C-Dur" z.B. zu tief erscheinen, und möchte einen Ton höher singen, so schiebt er die Streifen auf Tonika „D" und kann automatisch die zur Tonika „D" passenden Begleitakkorde ablesen: A-Dominantseptim-Akkord – also 5. Stufe der „D-Dur-Tonleiter – und G-Subdominant-Akkord – also 4. Stufe der „D-Dur-Tonleiter".

Ähnlich, wenn der Grundtonakkord zu hoch erscheint und er möchte tiefer singen: Der Nutzer stellt die Schieber auf Tonika „B" – und schon kann er alle Begleitakkorde, tiefergestellt, ablesen.

Eine andere Möglichkeit des Transponierens besteht darin, dass auf dem linken Schieber die Ausgangstonleiter als Tonika eingestellt wird und auf dem rechten Schieber die Zieltonleiter daneben geschoben wird; nun können sämtliche Tonverschiebungen, einfach, leicht und übersichtlich abgelesen werden.

Z.B. möchte der Nutzer ein Musikstück von C nach E transponieren und die Noten aufschreiben; er stellt den linken Schieber (Ausgangstonleiter) auf C und schiebt das e vom rechten Schieber (Zieltonleiter) daneben. Nun kann er leicht die neuen Noten schreiben, denn aus c wird e, aus d wird fis, aus e wird gis, aus f wird a, aus g wird h, aus a wird cis, aus h wird dis und aus e wiederum e. Aus dem linken Schieber kann er erkennen, dass „E-Dur" vier #-Vorzeichen hat und am rechten Schieber welches diese 4 Vorzeichen sind. Nun liegt einer transponierenden Transskription nichts mehr im Wege.

Eine Merkwürdigkeit: Unterschied von 1 Ton bedeutet Überspringen eines Feldes; z.B. von C auf D: 1 Ton höher, G wird überspringen; von E auf Fis: 1 Ton höher, H wird übersprungen; von C auf B: 1 Ton tiefer, F wird übersprungen; von Es auf Des: 1 Ton tiefer, As wird übersprungen u.s.w.

IV. Ermitteln der Vorzeichen für namensidentische aber nicht strukturgleiche Tonleiter

2 zeigt die Vorrichtung in der Position, in der die schwarzen Markierungen (2) der beiden Schieber übereinstimmt. In dieser Lage erkennt der Nutzer die Anzahl und Art der Vorzeichen für die namensgleichen Tonleitern in den jeweiligen Feldern. Z.B. C (Dur) hat keine Vorzeichen, aber c (Moll, daneben) hat 3b; oder A (Dur) hat 3#-Vorzeichen, a (Moll) hingegen keine; oder F (Dur) hat 1b-Vorzeichen, f (Moll) hingegen 4b, u.s.w. Welches diese Vorzeichen sind, kann anhand der roten und blauen Pfeile abgelesen werden (s.o.).

V. Andere Anwendungsbeispiele

Musiklehrer können ihren Schülern alle erwähnten Anwendungsbeispiele der Musiktheorie in der Praxis anhand dieser Vorrichtung erklären und illustrieren, visuell verständlich machen.

Ebenso können junge und fortgeschrittene Musikanten in der Praxis von dieser Vorrichtung Gebrauch machen und die erwähnten Beispiele durchführen oder auch nachvollziehen, warum in gewissen Musikstücken der eine oder andere Akkord (auch Akkordfolge) vorkommt.

Musikstudenten kann diese Vorrichtung zum Einüben o.g. Bespiele oder der nachfolgenden Fragen von Nutzen sein.

Problemfragen

  • a) Wie heißt das 3. #-Vorzeichen einer Tonleiter?

    Lösung: Die Namen der #-Vorzeichen sind in Richtung „Roter Pfeil" (3) einfach und übersichtlich abzulesen; das dritte #-Vorzeichen heißt also: GIS.
  • b) Wie heißt das 4. B-Vorzeichen einer Tonleiter?

    Lösung: Die Namen der b-Vorzeichen sind in Richtung „Blauer Pfeil" (4) einfach und übersichtlich abzulesen; das 4. B-Vorzeichen heißt also: DES.
  • c) Wie viele und welche Vorzeichen hat die „Fis-Dur-Tonleiter"?

    Lösung: 1. Schritt: Die Anzahl der Vorzeichen ist im Fis-Feld (im linken Schieber) vermerkt: 6#;

    2.Schritt: Die Namen der #-Vorzeichen werden in Richtung „Roter Pfeil" abgelesen:

    Die Reihenfolge lautet: Fis, Cis, Gis, Dis, Ais und Eis.
  • d) Wie viele und welche Vorzeichen hat die „Es-Moll-Tonleiter"?

    Lösung: 1. Schritt: Auf dem Feld es (im rechten Schieber) kann die Anzahl der Vorzeichen abgelesen werden: 6b;

    2.Schritt: Die Namen der b-Vorzeichen werden in Richtung „Blauer Pfeil" einfach abgelesen:

    Die Reihenfolge lautet: B, Es, As, Des, Ges und Ces.

VI. Enharmonische Lösungen ermitteln und erklären

Um die Problematik der Enharmonie anhand der Vorzeichen deuten und verstehen zu können, kann man im Dreizehn-Felder-Schritt (oder das Überspringen von 11 Feldern) die Töne, die 2 Namen haben, ermitteln und erklären; z.B. Fes = E; Ces = H; Ges = Fis; Des = Cis; As = Gis; Es = Dis; B = Ais; F = Eis; u.s.w.

Herstellung

Zum Herstellen dieser Vorrichtung können verschiedene Materialien verwendet werden: Holzplättchen, Kunststoff laminierter Karton Metallstreifen u.a.

Die Beschriftung und die Symbole müssen gut lesbar und erkennbar sein, einzelne Inschriften auf der Skala können auch farbig hervorgehoben werden.

Wegen der Lesbarkeit und der optimalen Handhabung wäre ein „Taschenformat" im Maßstab von 1:1 oder auch 1:2 ideal.

Anhang:

  • – 3 (drei) Zeichnungen: 1, 2 und 3
  • – Bezugszeichen-Liste zu 1, 2 und 3

Fig. 1
1
graue Markierung
3
roter Pfeil
4
blauer Pfeil
5
Skala
Fig. 2
2
schwarze Markierung

Fig. 3

Unter dem Quintezirkel befand sich – im Internet – folgender Text:

Der Quintenzirkel ist ein beliebtes Mittel um die zu einer Tonart gehörigen Harmonien zu ermitteln. Hat man die Tonika bestimmt, dann steht auf der folgenden – im Uhrzeigersinn gesehen – Position, die Dominante. Eine Position vor der Tonika befindet sich die Subdominante. Die nebenstehenden Moll-Akkorde, sind die entsprechenden Parallelklänge. Die Doppeldominante folgt eine Position hinter der Dominante.

  • Heruntergeladen von www.gitarrehamburg.de


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Ermitteln der Akkordfolgen und harmonischen Zusammenhängen in der musikalischen Begleitung von Musikstücken, dadurch gekennzeichnet, dass

der Quintenzirkel linear, auf zwei parallel zueinander verlaufenden Schiebeleisten in vertikaler Ausrichtung zur fixen Skala (5), symbolisch mit Namen von Tonleitern, mit Vorzeichen, mit zwei Markierungen in beispielhaft grauer (1) und schwarzer (2) Farbe, mit zwei Pfeilen in beispielhaft roter (3) und blauer (4) Farbe

dargestellt wird:

a) auf der linken Schiebeleiste sind die Dur-Tonleiter mit Großbuchstaben in Quinten- und Quantenschritten ablesbar, ab der z.B. grauen Markierung nach oben: alle Tonleiter mit #-Vorzeichen,

ab der z.B. grauen Markierung nach unten: alle Tonleiter mit b-Vorzeichen (1)

b) auf der rechten Schiebeleiste sind die Tonleiter in Moll mit Kleinbuchstaben in Quinten- und Quantenschritten ablesbar, ab der z.B. grauen Markierung nach oben: alle Tonleiter mit #-Vorzeichen,

und ab d-Moll nach unten: alle Tonleiter mit b-Vorzeichen (1).
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der fixen Skala die jeweilige Tonika (Grundton), die dazu gehörenden Dominant-Septim-Akkorde, die Subdominant-Akkorde, sowie die jeweiligen Tonleiterstufen gekennzeichnet und farbig hervorgehoben werden können (1). Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese einfach, aus wenigen Teilen – eine fixe Platte mit Skala (5) und zwei Schiebeleisten (1 und 2) – und aus herkömmlichen Materialien, wie z.B. Holzplättchen, Kunststoff, laminierter Karton, Metallstreifen u.ä. hergestellt werden kann, und ein handliches, ergonomisches Format aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass

die Moll-Paralleltonleitern, die möglichen Modulationen, die möglichen Kadenzen, die Anzahl der verschiedenen Vorzeichen, bei Übereinstimmung der z.B. grauen Markierung (1)

und die Vorzeichen für namensidentische aber nicht strukturgleichen Tonleitern, bei Übereinstimmung der beispielhaft schwarzen Markierung (2) auf den Schiebern ermittelbar sind.
Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung auch zum Transponieren der Begleitakkorde und der Musikstücke dient. Auf dem linken Schieber wird durch Verschieben die Ausgangstonleiter als Tonika festgelegt, der rechte Schieber wird mit der Zieltonika auf derselben Höhe daneben geschoben; dadurch werden sämtliche Tonverschiebungen ermittelt. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber untereinander (rechts – links) auch ausgetauscht werden können; das ist aber wegen der schon vorhandenen Überschaubarkeit nicht unbedingt notwendig.






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