PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007005267U1 30.08.2007
Titel Seilwinde mit verbesserter Hydraulikbaugruppe zur Steuerung der Kupplung und Bremse
Anmelder Tajfun Planina proizvodnja strojev, d.o.o., Planina pri Sevnici, SI
Vertreter Köchling und Kollegen, 58097 Hagen
DE-Aktenzeichen 202007005267
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.08.2007
Registration date 26.07.2007
Application date from patent application 10.04.2007
IPC-Hauptklasse B66D 1/44(2006.01)A, F, I, 20070410, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B66D 5/26(2006.01)A, L, I, 20070410, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Im Bereich der Arbeitsverfahren und des Transports gehört die Erfindung zu Seilwinden, insbesondere zu den Antriebselementen der Forstseilwinden, die zur Kraftübertragung vom Antriebsmittel auf die Aufwickeltrommel vorgesehen sind, gleichzeitig bezieht sich die Erfindung immer noch im Rahmen des Transports auch auf Hydraulikanlagen zur Steuerung von Seilwinden. Anderseits kann die Erfindung im Bereich des Maschinenbaus in den Bereich der Maschinenelemente zur Bereitstellung von Maschinen und Anlagen eingestuft werden, konkret zu den Zylindern und Kolben, gleichzeitig jedoch auch in den Bereich der Hydrauliksysteme, die Druckspeicher umfassen.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Seilwinde zu konstruieren, die insbesondere als eine Forstseilwinde verwendbar wäre, deren Hydraulikbaugruppe zur Steuerung der Bremse und Kupplung möglichst wenig einfach herstellbaren Bauteile umfassen würde und die zum Betrieb eine möglichst kleine Menge der Hydraulikfluid bräuchte, wodurch einerseits ein zuverlässiger Betrieb und eine einfache Wartung, andererseits wäre das Risiko der Umweltverschmutzung im Falle von Beschädigungen oder Defekten bei der Arbeit vor Ort in erheblichem Maße geringer als bisher.

Bei den bisher bekannten Forstseilwinden ist sich im Gehäuse der Seilwinde gemeinsam mit der dazugehörigen Achse eine Aufwickeltrommel gelagert, die zum Aufwickeln und zur Lagerung des Zugseils vorgesehen ist. Die Trommel ist an der genannten Achse frei drehbar und auf der Randfläche mit einer Bremse ausgestattet, an einer der Stirnflächen ist eine Reibschicht der Kupplung angebracht, deren restliche Reibschicht sich auf dem Kettenrad des Kettengetriebes befindet, dessen Antriebsrad mit der Kardanwelle des Traktors verbunden ist, an den während des Einsatzes die Seilwinde angebaut ist. Bremse und Kupplung sind abwechselnd in Betrieb, das heißt, dass sich beim Deaktivieren der Bremse die Kupplung einschaltet, die das Drehmoment vom Kettenrad auf die Trommel überträgt, die anfängt sich zu drehen, wobei sich darauf das Seil aufspult. Beim Deaktivieren der Kupplung wird der Antrieb der Trommel unterbrochen, die Trommel hält an, gleichzeitig wird die Bremse aktiviert, die von nun an jegliches weitere Drehen der Trommel bis zum erneuten Aktivieren der Kupplung verhindert. Die Steuerungsbaugruppe zur Koordinierung der Funktion von Bremse und Kupplung selbst ist in der veröffentlichten slowenischen Patentanmeldung SI-P-200400342 bzw. im Patent Nr. SI 21947 beschrieben. In diesem Fall handelt es sich um eine mechanisch funktionierende Baugruppe, die sonst ein alternatives bzw. gegenseitig ausschließendes Aktivieren von Bremse oder Kupplung ermöglicht. Die Baugruppe ist zwar verhältnismäßig einfach und dabei entweder manuell steuerbar oder sie benötigt für die Steuerung zusätzliche hydraulische oder elektrische Antriebsmittel und dazugehörige Steuerungseinheiten. Allerdings ist die Zuverlässigkeit der Funktion der Baugruppe in manchen Punkten mit der sorgfältigen Wartung seitens des jeweiligen Benutzers verbunden, womit in der Praxis oft nicht gerechnet werden kann.

Ferner wird in der derzeit noch nicht veröffentlichten slowenischen Patentanmeldung Nr. P-2006000148 eine Baugruppe zur Steuerung der Kupplung bei einer Forstseilwinde beschrieben, die aus koaxial konzipierten, ineinander eingepassten und gegenseitig dichtenden Teilen besteht, nämlich aus einem Innenteil in der Funktion des Kolbens und aus einem Außenteil in der Funktion des Zylinders, zwischen denen ein geeigneter Hohlraum mit der Zufuhr des Hydraulikmediums zur Verfügung steht, mit dessen Hilfe die genannten Teile in Hinsicht aufeinander in der axialen Richtung verschiebbar sind, wobei der fixe Innenteil auf das Gehäuse oder mindestens auf einen Teil des Gehäuses gestützt ist, während das dank des Hydraulikmediums und gegen die Kraft der entsprechenden Feder oder dank der Letzteren verschiebbare Außenteil der Baugruppe entweder unmittelbar oder mittelbar gegen die Trommel angedrückt ist. Dabei kann das Außenteil der Baugruppe gegen die Trommel über ein Distanzstück angedrückt sein, noch bevorzugter jedoch über ein Distanzstück und ein Axiallager, das zwischen der Trommel und dem Distanzstück angebracht ist. Bei den bisher bekannten Lösungen aus dem Stand der Technik ist mindestens eines der genannten ineinander koaxial eingepassten und gegenseitig abdichtenden Teile, die sonst auch bisher in der Funktion Kolben-Zylinder zur Verfügung standen, komplex bzw. aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Die genannte Baugruppe ist dabei an einer Achse angebracht, an der sonst auch ein Kettenrad mit einem Reibbelag der Kupplung, eine Aufwickeltrommel mit dem restlichen Reibbelag der Kupplung und eine Feder angebracht sind, mit deren Hilfe die genannte Trommel und das Kettenrad in gegenseitigem Abstand gehalten werden, wenn bei der deaktivierten Kupplung die Reibbeläge gespreizt sind, während die genannte Baugruppe des Zylinders und Kolbens zum gegenseitigen Heranrücken der Reibbeläge an der Trommel und am Kettenrad gegen die Kraft der genannten Feder vorgesehen ist. Für das Heranrücken der Reibbeläge ist ein verhältnismäßig kurzer Weg erforderlich, gleichzeitig ist es erwünscht, dass die Maße der beiden Teile wegen der unmittelbaren Auswirkung auf die Maße der gesamten Seilwinde möglichst gering sind. Bei den bisher bekannten Lösungen ist die Baugruppe des Kolbens und Zylinders so konzipiert, dass an der genannten Achse eine Buchse angebracht ist, die in der Tat einen Teil des Zylinders darstellt und die an einem Ende mit einem Außengewinde ausgestattet ist, worauf eine Mutter aufgeschraubt ist, die den Anschlag des auf der Buchse angebrachten Zylinders darstellt. Die Buchse ist an ihrer Innenseite zum Aufliegen auf die Außenfläche der genannten Achse zurechtgeformt, während die Außenfläche der Buchse auf das Zusammenwirken mit dem Kolben und den restlichen Teilen des Zylinders zugeformt ist, der – ausgestattet mit einem Anschluss für die Zufuhr des Hydraulikmediums – in Funktion eines Zylinderkopfes zur Verfügung steht. Zu diesem Zweck ist die Außenfläche der Buchse stufenweise ausgeführt, sodass der genannte Kopf auf den Stufenbereich mit kleinerem Durchmesser angebracht werden kann, der den Anschlag darstellt, auf dem der Kopf mit Hilfe der Mutter gehalten wird, die auf dem Außengewinde der Buchse aufgeschraubt ist. Auch der genannte Zylinderkopf ist so wie die Buchse konzipiert, und zwar mit einer stufenförmigen Innenfläche, deren innerer Durchmesser im Bereich um das genannte Gewinde an der Buchse, in deren Nähe der Kopf auf der Buchse aufliegt, entsprechend kleiner als am restlichen Ende des Kopfes ist. Im erörterten Bereich ist zwischen der Buchse und der Innenfläche des Kopfes mindestens eine Dichtung vorgesehen; gleichzeitig ist der genannte Bereich des Kopfes mit zwei Stirnflächen eingegrenzt, die quer in Hinsicht auf die Längsachse des genannten Kopfes verlaufen. Die äußere Stirnfläche ist zum Aufliegen auf der genannten Mutter zurechtgeformt, die am Außengewinde der Buchse aufgeschraubt ist, die innere Stirnfläche stellt eine aktive Druckfläche dar, die dem Druckmedium ausgesetzt ist, das über den entsprechenden Anschluss in das Innere des Zylinders gerade im Bereich dieser inneren Stirnfläche des Zylinderkopfes eintritt. Am anderen Ende des Zylinderkopfes ist die Innenfläche des Kopfes zwar ebenso zylindrisch, allerdings in diesem Bereich des Zylinderkopfes der innere Durchmesser größer. In diesem Bereich ist zwischen der Außenfläche der Buchse und der Innenfläche des Kopfes ein wie eine Buchse bzw. ein Ring geformter Kolben angelegt, der an seiner Innenfläche gegen die Außenfläche der Buchse, an seiner Außenfläche gegen die Innenfläche des Kopfes abgedichtet ist. Die innere Stirnfläche des genannten Kolbens, die zum genannten Kopf gewandt ist, stellt eine aktive Druckfläche dar, die dem Druck des Hydraulikmediums ausgesetzt ist, das in den Raum zwischen den Kolben und Zylinder, d. h. in das System der genannten Kopf und Buchse zugeführt wird. Die Außenfläche des Kolbens ist für das Zusammenwirken mit der Innenfläche des zugehörigen Bereichs des Zylinderkopfes konstruiert, wobei zwischen dem Kopf und dem Kolben mindestens eine Dichtung eingesetzt ist, gleichzeitig jedoch ist der Kopf im Bereich des Kontakts mit der Außenfläche des Kolbens auch mit mindestens einem Wischer ausgestattet, der den Kolben vor Verunreinigungen und sonstigen Einflüssen schützt, die die Qualität der Dichtfunktion und der Führung des Kolbens beeinträchtigen könnten. Wie gesagt, bei dieser Lösung besteht die Baugruppe des Kolbens und Zylinders aus mehreren Teilen, die alle sehr präzise ausgearbeitet sein müssen, insbesondere wegen der verhältnismäßig geringen Länge in der Achsrichtung und somit wegen der problematischen gegenseitigen Führung. Dementsprechend hoch sind auch die Herstellungskosten. Allerdings kann es trotz einer sorgfältigen Ausarbeitung und der Berücksichtigung sämtlicher erforderlichen Toleranzen z. B. schon nach verhältnismäßig kurzem Einsatz infolge von minimalem Verschleiß der Teile zu ernsthaften Problemen in Zusammenhang mit der Führung und auch der Dichtung der Teile kommen, die infolge der geringen Längen des Aufliegens in der Längsrichtung und dementsprechenden Tendenzen oft dem gegenseitigen Verklemmen ausgesetzt sind. Jegliche Vergrößerung der Maße der Baugruppe in Längsrichtung, die zwar zu einer schrittweisen Eliminierung derartiger Schwierigkeiten beitragen könnte, beeinflusst unmittelbar die Maße der gesamten Seilwinde, was allerdings mit anderen, häufig noch ungünstigeren, Auswirkungen verbunden ist und deshalb normalerweise nicht in Betracht kommt.

Ferner sind im Bereich der Forstseilwinden Hydraulikaggregate zur Steuerung der Bremse und Kupplung bekannt. Die Steuerung der Bremse und Kupplung ist grundsätzlich auch mit Hilfe von elektrischen und anderen Steuerungsbaugruppen und -anlagen durchführbar, was jedoch beim Gebrauch der Seilwinde vor Ort infolge der Nichtverfügbarkeit der erforderlichen Energie in der Regel nicht durchführbar bzw. zu kompliziert ist. Der Seilwinde kann zusätzlich ein entsprechendes Hydraulikaggregat angebaut werden, dessen Pumpe so wie die genannte Trommel ebenso durch den Traktormotor betrieben werden kann, deshalb wurden auch in der Praxis derartige Beispiele der Steuerung der Funktion der Bremse und Kupplung bereits realisiert. Der Hydraulikkreislauf zur Steuerung besteht aus einer Pumpe, die das Hydraulikmedium über entsprechende Ventile bzw. Schieber – abhängig von deren jeweiligen Position bzw. Einstellung – entweder in den Zylinder zur Steuerung der Bremse oder in den Zylinder zur Steuerung der Kupplung pumpt, wobei der Überschuss des Hydraulikmediums in den Behälter bzw. zur Pumpe zurückfließt. Auf Grund der genannten Funktionsweise wurden bei den bisher realisierten Kreisläufen – zumindest soweit es dem Anmelder bekannt ist – zu diesem Zweck ausschließlich Zahnradpumpen verwendet. Ein derartiges Aggregat kann zwar den erforderlichen Überdruck des Hydraulikmediums im System gewährleisten, es muss jedoch wegen des genügend schnellen Umschaltens des Steuerungssystems der Bremse oder Kupplung fähig sein, sehr schnell die ausreichende Menge des Hydraulikmediums zur Ausfüllung des jeweilig entsprechenden Zylinders zuzuführen, deshalb sind die Durchflussmengen der Umwälzung verhältnismäßig groß. Die Pumpe muss durchgehend eine verhältnismäßig große Menge des Hydraulikmediums pumpen, wobei hydraulische Verluste infolge des bekannten Phänomens der Zirkulation und Wirbelbildung des Hydraulikmediums (was den Fachleuten unter dem Ausdruck "Leckage", engl. "leakage" bekannt ist) verhältnismäßig hoch sind, was gemeinsam mit dem verhältnismäßig hohen Druck, der erforderlich ist, oft zu einer starken Erwärmung oder sogar Überhitzung des Hydrauliksystems führt, was eine Minderung der Qualität des Hydraulikmediums und eine große Belastung für die Dichtungen sowie das damit verbundene Risiko hinsichtlich der Möglichkeit des Auftretens von Störungen und Defekten während des Betriebs zur Folge hat. Darüber hinaus ist ein derartiges Hydraulikaggregat nicht nur wegen der verhältnismäßig anspruchsvollen und umfangreichen Ventile, sondern auch wegen der großen Menge des Hydraulikmediums und einem dementsprechenden Behälter verhältnismäßig umfangreich. Überdies enthält das Hydrauliksystem eine verhältnismäßig große Menge an Hydraulikmedium, was im Falle einer Beschädigung der Hydraulikbaugruppe während der Arbeit vor Ort, z. B. im Wald, zu ungünstigen Folgen für die Umwelt führen kann.

Des Weiteren sind aus den Patentschriften, z. B. aus FR 2.116.693, JP 58121306 A, JP 60263710, JP 63083405 A, JP 2004176698 oder JP 2004360300 A, verschiedene Hydraulikkreisläufe für unterschiedliche Maschinen und Anlagen bekannt, wobei jedoch alle verhältnismäßig kompliziert sind und zahlreiche Komponenten enthalten, weshalb der Anmelder der Ansicht ist, dass derartige Lösungen weder unmittelbar noch mittelbar als Lösung des eingangs gesetzten Problems verwendbar sind.

Die Erfindung bezieht sich auf eine Seilwinde mit verbesserter Baugruppe zur Steuerung der Kupplung und Bremse, wobei eine derartige Seilwinde grundsätzlich aus einem Gehäuse mit einem Schutzgitter und wenigstens einer Seilrolle zur Führung des Zugseils besteht, zu dessen Auf- bzw. Abwickeln im genannten Gehäuse eine Aufwickeltrommel zur Verfügung steht. Im Gehäuse ist eine Achse angebracht, auf der um die Letztere frei drehbar und in Hinsicht auf die genannte Achse axial unbeweglich ein mit Hilfe des jeweils verfügbaren Traktorantriebs getriebenes Kettenrad angebracht ist, an dem ein Reibbelag der Kupplung angebracht ist, während am genannten Kettenrad an derselben Achse frei drehbar und in axialer Richtung entweder gegen die Kraft einer entsprechenden Feder oder dank der Letzteren eine hin und her verschiebbare Trommel angebracht ist. An der gegen das genannte Kettenrad gewandten Stirnseite ist ein zum Zusammenwirken mit dem vorgenannten ersten Reibbelag der Kupplung konzipierter zweiter Reibbelag der Kupplung angebracht. Dabei ist die Trommel nach dem Aktivieren der Kupplung durch Herstellung des Kontakts zwischen den Reibbelägen um die Achse herum zusammen mit dem Kettenrad drehbar. Nach Deaktivieren der Kupplung werden die Reibbeläge dank der Kraft der genannten Feder selbsttätig nebeneinander gestellt bzw. gespreizt.

Gleichzeitig ist die Trommel mit Hilfe eines Hydraulikaggregats verschiebbar, das wenigstens einen Behälter für das Hydraulikmedium, eine Pumpe zur Sicherstellung des erforderlichen Drucks des Hydraulikmediums und eine Hydraulikbaugruppe umfasst, bestehend aus mindestens einem Steuerungsventil und mindestens einem Zylinder mit dem zugehörigen Kolben.

Gemäß der Erfindung ist auf der Achse ein Zusammenbau koaxial ineinander steckbaren Hydraulikkolbens und Zylinders angebracht ist, die zwischen der Trommel und dem Gehäuse der Seilwinde angeordnet sind, wobei der Zylinder über die Zuführung des Hydraulikmediums in den Hydraulikkreislauf des Hydraulikaggregats integriert ist, in dem auch eine Kolbenpumpe integriert ist. Die Letzte ist einerseits über ein Rückschlagventil, das Hydraulikmedium in Richtung weg von der Pumpe durchlässt und in die Richtung gegen die Pumpe nicht, mit der Steuerungsgruppe und dem Behälter für das Hydraulikmedium verbunden ist, als auch anderseits entweder über ein Umschaltventil, das ein Rückschlagventil umfasst, das das Hydraulikmedium in Richtung gegen die Pumpe durchlässt und in die Gegenrichtung nicht, in einen Hydraulikkreislauf gemeinsam mit einem Druckspeicher sowie mit dem vorgenannten Rückschlagventil in Serieller Verbindung steht, oder im Falle einer Überschreitung des zuvor festgelegten Drucks dank der selbsttätigen Umsteuerung des Umschaltventils in den Hydraulikkreislauf, der die genannte Pumpe, das Umschaltventil, die Steuerungsgruppe und das genannte Rückschlagventil in serieller Verbindung umfasst.

Ferner ist der in den Zylinder mit dem Letzteren koaxial einsetzbare Kolben als eine einheitliche stufenförmige zylindrische Buchse mit einem zentral angeordneten, mit der Achse der Trommel der Seilwinde koaxialen zentralen zylindrischen Loch konzipiert ist, und eine zylindrische Außenfläche größeren Durchmessers, eine ebenfalls zylindrische Außenfläche kleineren Durchmessers und eine zwischen den genannten Flächen angeordnete Stirnfläche umfasst. Der als einheitliche stufenförmige Buchse konzipierte Zylinder umfasst eine innere zylindrische Fläche kleineren Durchmessers, eine innere zylindrische Fläche größeren Durchmessers und eine zwischen den Letzteren angeordnete Stirnfläche, im deren Bereich die Zuführung des Hydraulikmediums vorgesehen ist. Die genannte Innenfläche des Zylinders ist mit mindestens einer Dichtung ausgestattet und für das Zusammenwirken mit der genannten Außenfläche des Kolbens konzipiert ist, während die restliche Innenfläche des Zylinders mit mindestens einer Dichtung und mindestens einem Wischer ausgestattet und für das Zusammenwirken mit der genannten Außenfläche des Kolbens konzipiert bzw. zugeordnet ist, Der Arbeitsraum, in den das Hydraulikmedium zugeführt werden kann, ist damit durch die Außenfläche und die Stirnfläche des Kolbens an der einen Seite sowie die Innenfläche und die innere Stirnfläche des Zylinders an der anderen Seite begrenzt. Dabei sind die Außenflächen des Kolbens vorzugsweise glatt, insbesondere verchromt und poliert sind. Bei der bevorzugten Ausführung der Erfindung auf der Stirnfläche des Zylinders ist im Bereich der Zuführung des Hydraulikmediums eine Vertiefung vorgesehen, die vorzugsweise als eine am Rand verlaufende Rille zur Verfügung steht, wobei die Zuführung des Druckmediums in den Arbeitsraum zwischen dem Zylinder und dem Kolben mit der Außenfläche der Umrandung des Zylinders verbunden ist, die dabei direkt oder indirekt vorzugsweise durch ein Distanzstück gegen ihn gewandte Stirnfläche mittels der gegen ihn mithilfe einer Feder angedrückten Aufwickeltrommel gestützt ist.

Anderseits ist der erwähnte Kolben des Zylinders auf die Regelmutter gestützt, die wegen der Sicherung gegen Drehen formschlüssig mit dem Gehäuse (97) der Seilwinde (99) verbunden ist und sinngemäß im Teil (975) dieses Gehäuses (97) eingebaut ist, wobei die genannte Mutter (20) auf das Gewinde (33) aufgeschraubt ist, das am durch den Kolben (553) verlaufenden Ende (34) der Achse (3) zur Verfügung steht. Sie Mutter ist vorzugsweise als eine sechskantige Mutter ausgeführt ist, die locker aufliegend in das sechskantige Loch in das schwenkbar oder sonst in der Position verstellbare Teil des Gehäuses der Seilwinde einsetzbar ist.

Die Seilwinde nach der Erfindung ferner umfasst ein Hydraulikaggregats mit einer Kolbenpumpe, die aus einem Gehäuse besteht, in dem eine Deichsel angebracht ist, die über einen Bolzen schwenkbar mit dem Kolben verbunden ist, der mit Hilfe einer Dichtung mit dem zugehörigen Wischer in den Zylinder eingesetzt ist, der zweckmäßigerweise einen Teil des genannten Gehäuses darstellt und einen entsprechenden Hydraulikanschluss für die Zufuhr des Hydraulikmediums in den Zylinder bzw. in den Bereich an der Stirnfläche des Kolbens bzw. von dort umfasst. Der genannte Excenter kann mit einer der wellen des Reduktors der Seilwinde mechanisch verbunden sein. Das Umschaltventil des Hydraulikaggregats umfasst ein Rückschlagventil, das im Gehäuse des Umschaltventils eingebaut ist und das das Hydraulikmedium in die Richtung gegen die Pumpe durchlässt, in die Gegenrichtung jedoch nicht, sowie einen Kolben umfasst, der mit Hilfe einer Feder, die mit einer am Gehäuse angeschraubten Regelmutter gestützt ist, in Richtung gegen das genannte Rückschlagventil angedrückt ist, wobei das genannte Umschaltventil mit drei Hydraulikanschlüssen zum Ein- und/oder Austreten des Hydraulikmediums in das bzw. aus dem Ventil ausgestattet ist, wobei der erste Hydraulikanschluss im Bereich des Rückschlagventils vorgesehen ist und lediglich das Austreten des Hydraulikmediums aus dem Gehäuse des Umschaltventils nach außen zulässt, der zweite Hydraulikanschluss des Ventils im Bereich der gewöhnlichen Position des Kolbens vorgesehen ist, wenn der Letztere dank der Feder näher an das Rückschlagventil gerückt ist, während der dritte Hydraulikanschluss des Ventils in dem Bereich angeordnet ist, der der Lage des gegen die Kraft der Feder aus der vorgenannten Lage in Richtung weg vom Rückschlagventil verschobenen Kolbens entspricht. Dabei steht vorzugsweise die Feder als eine Druckschraubenfeder zur Verfügung.

Das Umschaltventil des Hydraulikaggregats ist im Bereich seines ersten Hydraulikanschlusses mit der Pumpe und gleichzeitig über das Rückschlagventil sowohl mit der Steuerungsbaugruppe als auch mit dem Druckspeicher hydraulisch verbunden, der zugleich mit dem dritten Hydraulikanschluss des Umschaltventils hydraulisch in Verbindung steht. Das Umschaltventil des Hydraulikaggregats ist im Bereich seines zweiten Hydraulikanschlusses mit dem Behälter für das Hydraulikmedium und gleichzeitig auch mit der Steuerungsbaugruppe hydraulisch verbunden, während die Verbindung des genannten Anschlusses mit der Pumpe und/oder dem ersten Anschluss dank dem Rückschlagventil ausgeschlossen ist.

Das Hydraulikaggregat umfasst vorzugsweise mindestens einen Druckmesser, der im Hydraulikkreislauf zwischen dem Druckspeicher und dem Umschaltventil, nämlich dem dritten Anschluss desselben, eingebaut ist.

Die Steuerungsbaugruppe des Hydraulikaggregats besteht aus einem Steuerungsventil und mindestens einem Zylinder, der über das genannte Ventil mit dem Hydraulikkreislauf verbindbar ist, in dem unmittelbar oder mittelbar über einen Druckspeicher eine Kolbenpumpe integriert ist. Bei einer Forstseilwinde besteht die Steuerungsbaugruppe des Hydraulikaggregats aus einem parallel hydraulisch verbundenen Zylinder zur Steuerung der Bremse der Forstseilwinde und einem Zylinder zur Steuerung der Kupplung der Forstseilwinde, die über das Steuerungsventil mit dem jeweilig entsprechenden Hydraulikkreislauf verbindbar sind, in dem unmittelbar oder mittelbar über einen Druckspeicher eine Kolbenpumpe integriert ist. Dabei steht das Steuerungsventil des Hydraulikaggregats entweder als ein elektrisch gesteuerter oder als ein mechanisch gesteuerter 4/3 Schieber zur Verfügung, nämlich als ein Ventil mit drei möglichen Positionen und vier Hydraulikanschlüssen.

Die Seilwinde gemäß der Erfindung wird im Folgenden detaillierter anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das auf der beigefügten Zeichnung dargestellt ist, wobei zeigen

1 eine schematisch und in Perspektive dargestellte Seilwinde während des Gebrauchs;

2 eine detailliertere Darstellung des Steuerungshydraulikaggregats im Gehäuse der Seilwinde gemäß der 1;

3 die Seilwinde, diesmal im Querschnitt in der Diametralebene der Aufwickeltrommel;

4 das Detail A gemäß der 3, nämlich den Zylinder zum Bewegen der Trommel und somit die Steuerung der Kupplung in einer der Endlagen;

5 den Zylinder gemäß der 4 in der anderen Endlage;

6 das Detail B gemäß der 5;

7 das schematisch dargestellte Hydraulikaggregat der Seilwinde mit der Pumpe im Betriebszustand Saugen; und

8 das schematisch dargestellte Hydraulikaggregat der Seilwinde mit der Pumpe im Betriebszustand Drücken.

In der 1 ist ausschließlich zu illustrativen Zwecken die Seilwinde 99 während des Betriebs veranschaulicht, wenn sie mit Hilfe des nicht dargestellten klassischen Traktormechanismus an den Traktor 991 angebaut ist und ebenso durch den klassischen und auf der Entwurfszeichnung nicht dargestellten Kardanantrieb des Traktors angetrieben wird. Die Seilwinde 99 besteht aus einem Gehäuse 97, in dem alle funktionellen Schlüsselteile gekapselt sind, die im Folgenden detaillierter erörtert werden, einschließlich des Reduktors 98 und der Kupplung 5, des Schutzgitters 94 und des so genannten Bretts 93, gegen das das Zugseil 970 über die obere Seilrolle 971 und wahlweise auch über die untere Seilrolle 972 die jeweilige Last zieht, die auf dem Bild nicht dargestellt ist.

In der 2 sind im Aufriss die nach außen sichtbaren Teile veranschaulicht, die am Gehäuse 97 der Seilwinde 99 angebracht sind und im Folgenden detaillierter beschrieben werden, während das Gehäuse 97 in der 3 im Querschnitt in der Ebene der Achse 3 veranschaulicht ist, an der eine Trommel 4 zum Auf- bzw. Abwickeln des genannten Zugseils 970 angebracht ist. Auf der Achse 3, die auf entsprechende Weise im Gehäuse 97 der Seilwinde 99 gelagert ist, ist mit Hilfe von Lagern 31, 32 die Trommel 4 frei drehbar gelagert, deren Randfläche 41 an einer Wand 42 z. B. für das Zusammenwirken mit der nicht dargestellten Bremse vorgesehen werden kann, während an der restlichen Wand 43 der erste Reibbelag 51 der Kupplung 5 angebracht ist. Der restliche Reibbelag 52 der Kupplung 5 ist am Kettenrad 6 angebracht, das mit Hilfe der in der Nabe 60 verfügbaren Lagerbaugruppe 61 so wie z. B. die Trommel 4 frei drehbar auf der Achse 3 gelagert ist. Das Kettenrad 6 ist auf der Achse 3 auf solche Weise angebracht, dass es in die axiale Richtung in Hinsicht auf die Achse 3 unbeweglich ist, während die Trommel 4 um eine bestimmte Distanz in die axiale Richtung über die Achse 3 beweglich ist.

Das Verschieben der Trommel 4 in der axialen Richtung, d. h. längs der Achse 3, ist gemäß der Erfindung mit Hilfe des Steuerungszylinders 552 und des zugehörigen Kolbens 553 durchführbar, der koaxial im genannten Zylinder 552 eingebaut ist.

Dabei ist der genannte Kolben 553 als eine stufenförmige Walze mit einem in der axialen Richtung verlaufenden zylindrischen Durchführungsloch 5530 konzipiert, umfassend eine zylindrische Außenfläche 5531 größeren Durchmessers, ferner eine ebenso zylindrische Außenfläche 5532 kleineren Durchmessers und als konzentrischer Ring ausgeführt, eine grundsätzlich freie Stirnfläche 5533, die zwischen den genannten zylindrischen Flächen 551, 5532 zur Verfügung steht.

Anderseits ist der Zylinder 552 als eine stufenförmige Buchse konzipiert, die eine zylindrische Innenfläche 5531 größeren Durchmessers und eine zylindrische Innenfläche 5522 kleineren Durchmessers umfasst, zwischen denen eine Stirnfläche 5523 zur Verfügung steht, die zur Stirnfläche 5533 des Kolbens 553 gewandt ist, wenn dieser im Zylinder 552 eingesetzt ist.

Die zylindrische Fläche 5532 kleineren Durchmessers am Kolben 553, die entsprechend glatt und zu diesem Zweck vorrangig verchromt und poliert ist, ist für das Zusammenwirken mit der Innenfläche 5522 des Zylinders 552 konstruiert, die wegen der erforderlichen Dichtheit mit mindestens einer Dichtung 5524 ausgestattet ist.

Die zylindrische Fläche 5531 größeren Durchmessers am Kolben 553, die entsprechend glatt und zu diesem Zweck vorrangig verchromt und poliert ist, ist für das Zusammenwirken mit der Innenfläche 5521 des Zylinders 552 konstruiert, die wegen der erforderlichen Dichtheit mit mindestens einer Dichtung 5525 und gleichzeitig auch mit mindestens einem Wischer 5526 ausgestattet ist.

Auf der Außenfläche 552 des Zylinders 552 ist eine Zuführung 5528 des Hydraulikmediums in den Arbeitsraum zwischen dem Kolben 553 und dem Zylinder 552 vorgesehen, nämlich zwischen den Stirnflächen 5523, 5533 und den zylindrischen Flächen 5522, 5532 kleineren Durchmessers. Auf der inneren Stirnfläche 5523 des Zylinders 552 steht im Bereich der Zuführung 5528 des Hydraulikmediums vorrangig eine Vertiefung 5529 zur Verfügung, die auf einfachste Weise als am Rand verlaufende Rille ausgeführt ist, wodurch ein ungehindertes Ein- bzw. Austreten des Hydraulikmediums, einschließlich dessen gleichmäßiger Verteilung an der gesamten Umrandung des Arbeitsraums zwischen dem Kolben 553 und dem Zylinder 552 ermöglicht wird.

Im Zustand gemäß der 4 steht im Arbeitsraum dank des Druckmediums Druck zur Verfügung, der den Kolben 553 von der Stirnfläche 5523 des Zylinders 552 wegschiebt. Anderseits ist auf dem Bild 5 der Zustand veranschaulicht, wenn der Kolben 553 in das Innere des Zylinders 552 gerückt ist und sich außerdem im System mit den restlichen Elementen des Gehäuses 97 der Seilwinde 99 befindet, nämlich auf der Achse 3 angeordnet, so dass der Zylinder 552 gegen die Trommel 4, auf der sich sonst der Reibbelag 51 der Kupplung 5 (Bild 3) befindet, mithilfe eines Distanzstücks 9 angedrückt wird und die Lage der genannten Teile auf der Achse 3 wenigstens bis zu einem gewissen Maß mit der Mutter 20 regulierbar ist.

Der Kolben 553 wird im Zylinder 552 praktisch über seine gesamte Länge geführt, und zwar sowohl im Bereich seiner Fläche 5531 als auch im Bereich seiner Fläche 5532.

Dadurch wird trotz der außerordentlichen Einfachheit der Ausführung des Kolbens 553 und Zylinders 552 eine günstige Führung des Kolbens 553 ohne jegliche Neigung zur Verklemmung erreicht. Außerdem sind beide Teile, der Kolben 553 und der Zylinder 552, auf ziemlich einfache Weise ausführbar, z. B. durch mechanische Verarbeitung, bei der nach dem Einspannen des Rohlings praktisch alle Schritte durchführbar sind, die sich auf die Endmaße und -toleranzen des Produkts auswirken, ohne jeglichen Bedarf nach einem Ausspannen aus der Maschine zwischen den einzelnen Phasen und anschließendem erneuten Einspannen. Auf diese Weise kann trotz der Verringerung der Anzahl der Bauteile und deren Vereinfachung mit einer hohen Qualität und einem kleinen Risiko im Sinne der Zuverlässigkeit der Funktion gerechnet werden.

Die Einstellung des jeweils gewünschten Abstandes zwischen den Reibbelägen 51, 52 der Kupplung 5 ist auf einfache Weise mit Hilfe des Gewindes 33 möglich, das am aus dem Gehäuse 97 hinausragenden Ende 34 der Achse 3 zur Verfügung steht, sowie der Mutter 20, die an das genannte Gewinde 33 aufgeschraubt und formabschließend mit dem Gehäuse 97 der Seilwinde 99 verbunden ist, sodass sie zweckmassig in das Gehäuse 97 eingebaut ist. Wenn nämlich das Gehäuse 97 oder wenigstens ein Teil davon in der Nähe der Achse 3 vorübergehend entfernbar ist, ist es durch Drehen der Mutter 20 möglich, die Achse 3 in die axiale Richtung zu bewegen und somit den Abstand zwischen den Reibbelägen 51, 52 der Kupplung 5 an der Trommel 4 und dem Kettenrad 6 zu regulieren. Nach der Einstellung des gewünschten Abstands zwischen den Belägen 51, 52 der Kupplung 5 wird die Mutter 20 vor Verschiebungen durch Herstellung einer formabschließenden Verbindung zwischen der Mutter 20 und dem Gehäuse 97 gesichert, z. B. durch das Einsetzen einer sechskantigen Mutter 20 in das sechskantige Loch 974 im Gehäuse 97, woraufhin jegliche Drehung der Mutter 20 verhindert wird. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 97 im Bereich der Aufnahme der Mutter 20 z. B. schwenkbar konzipiert und zu diesem Zweck kann es einen schwenkbaren Deckel oder eine schwenkbare Tür oder ein anderes schwenkbares oder in der Lage verstellbares Teil 975 mit einer eingebauten sechskantigen Öffnung 974 zur Aufnahme der in ihr locker aufliegenden Mutter 20 umfassen.

Für die bisher beschriebene Funktion der Seilwinde 99, nämlich für das Bewegen der Trommel 4 längs der Achse 3 mit Hilfe des Zylinders 552 und des Kolbens 553, ist ein entsprechender Hydraulikkreislauf bzw. Hydraulikaggregat 50 erforderlich, der schematisch in den 7 und 8 dargestellt ist und der die alternative Steuerung der Funktion der Bremse und Kupplung 5 der Seilwinde 99 ermöglicht. Abgesehen davon, dass die Bremse als solche auf der Entwurfszeichnung nicht gesondert dargestellt ist, wird es jedem durchschnittlichen Fachmann verständlich sein, dass wahlweise eine beliebige Ausführung entweder einer Band- oder Scheibenbremse oder sonstiger Bremse verwendbar ist, die mit Hilfe des Zylinders 551 aktiviert oder deaktiviert werden kann, der schematisch in den 7 und 8 dargestellt ist.

Das Hydraulikaggregat 50 der Seilwinde 99 gemäß der Erfindung, wie es auf den 2, 7 und 8 dargestellt ist und das unmittelbar in das Gehäuse 97 der Seilwinde 99 einbaubar ist, im dargestellten Beispiel mit Hilfe einer entsprechenden Flansche 96 und der Schrauben 95 am Kettengetriebe bzw. Reduktor 98 (2) befestigt ist, zeichnet sich offensichtlich durch seine einfache Ausführung und Handlichkeit sowie extrem kleinen Maßen aus, und zwar trotz dessen, dass es z. B. das Erreichen und Aufrechterhalten eines Überdrucks von 100 bar und eines Durchflusses des Hydraulikmediums von 2 l/min beim Antrieb der Pumpe mit 540 min–1 ermöglicht.

Wie aus dem 2 und insbesondere auch aus den 7 und 8 ersichtlich, umfasst das Hydraulikaggregat 50 der Seilwinde 99 eine Kolbenpumpe 500, einen Behälter 510 für das Hydraulikmedium, einen Druckspeicher 520, ein Umschaltventil 530 mit einem Rückschlagventil 535, ein Rückschlagventil 540 und eine Steuerungsbaugruppe 550, wahlweise auch einen entsprechenden Druckmesser bzw. Manometer 560. Dabei sind die genannten Bauteile miteinander hydraulisch verbunden in einer Weise, die detaillierter im Folgenden beschrieben wird.

Die Kolbenpumpe 500 besteht aus einem Gehäuse 501, in dem am Excenter 502, der im gegebenen Beispiel mit der nicht dargestellten Welle des Reduktors 98 der Seilwinde 99 verbunden ist, eine Deichsel 503 angebracht ist, die über einen Bolzen 504 schwenkbar mit dem Kolben 505 verbunden ist, der mit Hilfe einer Dichtung 506 mit dem zugehörigen Wischer 507 in den Zylinder 508 eingesetzt ist, der zweckdienlich einen Teil des genannten Gehäuses 501 darstellt und einen entsprechenden Hydraulikanschluss 509 umfasst, durch den in den Zylinder 508 bzw. in den Bereich an der Stirnfläche des Kolbens 505 das Hydraulikmedium ein- und austritt.

Die Pumpe 500 ist im Bereich des genannten Hydraulikanschlusses 509 an einer Seite über ein Rückschlagventil 540, das das Hydraulikmedium weg von der Pumpe 500 durchlässt, in ihre Richtung jedoch nicht, sowohl mit dem Behälter 510 des Hydraulikmediums als auch mit der Steuerungsbaugruppe 550, an der anderen Seite mit einem Umschaltventil 530 hydraulisch verbunden, und zwar über sein Rückschlagventil 535, das das Hydraulikmedium in Richtung gegen die Pumpe 500 durchlässt, in die Gegenrichtung jedoch nicht.

Das Umschaltventil 530 umfasst ein Rückschlagventil 535, das im Gehäuse 531 des Umschaltventils 530 eingebaut ist, als auch einen Kolben 532, der mit Hilfe einer Feder 533, im gegebenen Fall einer Druckschraubenfeder, in Richtung gegen das genannte Rückschlagventil 535 angedrückt ist, wobei die genannte Feder 533 durch eine Regelmutter 534 gestützt ist, die am Gehäuse 531 angeschraubt ist. Das Umschaltventil 530 ist mit drei Hydraulikanschlüssen 536, 537, 538 für das Ein/Austreten des Hydraulikmediums in das bzw. aus dem Ventil 530 ausgestattet. Der erste Hydraulikanschluss 536 ist im Bereich des Rückschlagventils 535 vorgesehen und lässt lediglich das Austreten des Hydraulikmediums aus dem Gehäuse 531 des Ventils 530 nach außen zu. Der zweite Hydraulikanschluss 537 des Umschaltventils 530 ist im Bereich der gewöhnlichen Lage des Kolbens 532 vorgesehen, wenn der Letztere dank der Feder 533 näher an das Rückschlagventil 535 gerückt ist. Der dritte Hydraulikanschluss 538 des Umschaltventils 530 ist in dem Bereich angeordnet, der der Lage des gegen die Kraft der Feder 533 aus der vorangehend erwähnten Lage in Richtung weg vom Rückschlagventil 535 verschobenen Kolbens 532 entspricht.

Das Umschaltventil 530 ist im Bereich seines ersten Hydraulikanschlusses 536 in vorangehend bereits beschriebener weise hydraulisch mit der Pumpe 500 und gleichzeitig über das Rückschlagventil 540, sowohl mit der Steuerungsbaugruppe 550, als auch mit dem Druckspeicher 520 verbunden, der zugleich mit dem dritten Hydraulikanschluss 538 des Umschaltventils 530 hydraulisch verbunden ist. Ferner ist das Umschaltventil 530 im Bereich seines zweiten Hydraulikanschlusses 537 mit dem Behälter 510 des Hydraulikmediums und gleichzeitig auch mit der Steuerungsbaugruppe 550 hydraulisch verbunden, während die Verbindung des genannten Anschlusses 537 mit der Pumpe 500 und/oder dem ersten Anschluss 536 dank dem Rückschlagventil 540 unmöglich gemacht ist.

Das Aggregat 50 ist im vorliegenden Fall auch mit einer Messvorrichtung zum Messen des Überdrucks des Hydraulikmediums bzw. einem Manometer 560 ausgestattet, das im Hydraulikkreislauf zwischen dem Druckspeicher 520 und dem Umschaltventil 530, nämlich seinem dritten Anschluss 538, eingebaut ist.

Für die Funktion des Aggregats 50 bei dem vorbeschriebenen Druck und Durchfluss des Hydraulikmediums reicht es grundsätzlich aus, wenn als Rückschlagventil 540 das Standardventil G 1/4'' und als Rückschlagventil 535 im Umschaltventil 530 das Standard-Rückschlagventil G 3/8'' gewählt wird.

Die Steuerungsbaugruppe 550 besteht im diesen Fall aus einem Zylinder 551 zur Steuerung der Bremse und einem Zylinder 552 zur Steuerung der Kupplung, die mit den relevanten Teilen des Hydraulikaggregats 50 der Seilwinde gemäß der Erfindung – wie im Folgenden erläutert – durch ein entsprechendes Steuerungsventil bzw. Schieber 555 verbunden sind, der auf den 7 und 8 in der Ausführung 4/3, d. h. mit vier Anschlüssen und drei möglichen Positionen, dargestellt ist.

In dem erwähnten Hydraulikaggregat 50 ist die Kolbenpumpe 500 entweder für das Saugen oder Pressen des Hydraulikmediums oder für die Aufrechterhaltung des zuvor festgelegten Drucks im entsprechenden Hydraulikkreislauf vorgesehen.

Die Funktion der Pumpe 500 im Betriebszustand Saugen des Hydraulikmediums ist auf dem Bild 7 mit gestrichelter Linie veranschaulicht. Der Kolben 505 erzeugt im Zylinder 508 einen Unterdruck, der das Öffnen des Rückschlagventils 535 im Umschaltventil 530 auslöst, was zum Saugen des Hydraulikmediums aus dem Behälter 510 durch den zweiten Anschluss 537 des Umschaltventils 530 in Richtung gegen die Pumpe 500 führt.

Im Betriebszustand Pressen der Pumpe 500 ist der Weg des Hydraulikmediums auf dem Bild 8 mit gestrichelter Linie veranschaulicht. Der Kolben 505 der Pumpe 500 komprimiert im Zylinder 508 das Hydraulikmedium, das durch das Rückschlagventil 540 in den Druckspeicher 520 eintritt. Wenn der Druck im System den zuvor festgelegten Wert erreicht, z. B. 100 bar, der mithilfe der Regelmutter 534 bzw. der Vorspannung der Feder 533 im Umschaltventil 530 eingestellt wird, kommt es zur selbsttätigen Umsteuerung bzw. Umschaltung des Ventils 530, wobei sich der Kolben 532 gegen die Kraft der Feder 533 in Richtung gegen die Mutter 534 bzw. weg vom Rückschlagventil 535 verschiebt.

Wenn im Hydraulikkreislauf der zuvor festgelegte Druck erreicht wird, kann das Hydraulikmedium durch das Verschieben des Steuerungsventils 555, das im Allgemeinen mechanisch oder elektrisch oder auf eine andere elektrische Weise gesteuert werden kann, wahlweise zu dem einen oder anderen Verbraucher bzw. Zylinder 551, 552 hin- bzw. von dort in den Hydraulikkreislauf zurückgeführt werden. Wenn kein Verbraucher, d. h. Zylinder 551 oder 552, aktiviert ist, ist das Rückschlagventil 535 des Umschaltventils 530 wegen des Drucks im System geöffnet und das Hydraulikmedium fließt in derselben Richtung wie im Betriebszustand Saugen gemäß dem 7. Wegen der kontinuierlichen Schwingbewegung des Kolbens 505 im Zylinder 508 der Pumpe 500 schwankt in diesem Fall der Spiegel des Hydraulikmediums im Behälter 510 zwar ständig, was aber auf die Funktion des Aggregats keinerlei Auswirkung hat. Außerdem kann das genannte Schwanken des Spiegels in erheblichem Maße durch eine einfache Maßnahme gemindert werden, nämlich durch einfaches Überdimensionieren der Hydraulikleitungen. Anderseits gibt es im Aggregat 50 praktisch keine hydraulischen Verluste, insbesondere keinerlei Erwärmung oder Überhitzung des Hydraulikmediums, die einerseits zur Zersetzung bzw. Alterung des Hydraulikmediums und somit zur Verschlechterung seiner Eigenschaften führen würde und anderseits dazu, dass die Teile des Aggregats 50 den Risiken von Beschädigungen und Defekten ausgesetzt wären.

Nur zur Veranschaulichung der Vorteile eines derartigen Konzepts gibt der Anmelder auch an, dass das Hydraulikaggregat 50 zur Steuerung des Zylinders 551 der Bremse und des Zylinders 552 der Kupplung bei der Forstseilwinde 99, wobei im Hydraulikkreislauf des Aggregats 50 ein Druck von 100 bar vorgesehen ist, die Pumpe 500 mit einer Pumpleistung von 2 l Hydraulikmedium pro Minute durch eine Welle getrieben wird, die sich mit 540 Umdrehungen pro Minute dreht, für eine einwandfreie Funktion lediglich 0,5 l Hydraulikmedium benötigt. All diese Eigenschaften der vorgelegten Erfindung führen zu einer Lösung, die sich aus dem Gesichtspunkt der Maße, der Anzahl der Bauteile und der Menge des Hydraulikmediums nicht nur zur Verwendung bei Forstseilwinden, sondern auch z. B. zur Steuerung anderer Geräte über Verbraucher mit verhältnismäßig geringem Bedarf an Hydraulikmedium hervorragend eignet.


Anspruch[de]
Seilwinde mit verbesserter Baugruppe zur Steuerung der Kupplung und Bremse, wobei eine derartige Seilwinde (99) im Grunde aus einem Gehäuse (97) mit einem Schutzgitter (94) und wenigstens einer Seilrolle (971, 972) zur Führung des Zugseils (970) besteht, zu dessen Auf- bzw. Abwickeln im genannten Gehäuse (97) eine Aufwickeltrommel (4) zur Verfügung steht, und zwar ist im Gehäuse (97) eine Achse (3) angebracht, auf der um die Letztere frei drehbar und in Hinsicht auf die genannte Achse (3) axial unbeweglich ein mit Hilfe des jeweils verfügbaren Traktorantriebs getriebenes Kettenrad (6) angebracht ist, an dem ein Reibbelag (52) der Kupplung (5) angebracht ist, während am genannten Kettenrad (6) an derselben Achse (3) frei drehbar und in axialer Richtung entweder gegen die Kraft einer entsprechenden Feder (7) oder dank der Letzteren eine hin und her verschiebbare Trommel (4) angebracht ist, an die gegen das genannte Kettenrad (6) gewandten Stirnseite (42) ein zum Zusammenwirken mit dem vorgenannten ersten Reibbelag (52) der Kupplung konzipierter zweiter Reibbelag (51) der Kupplung (5) angebracht ist, sodass nach dem Aktivieren der Kupplung (5) durch Herstellung des Kontakts zwischen den Reibbelägen (51, 52) die Trommel (4) auf der Achse (3) zusammen mit dem Kettenrad (6) drehbar ist, nach dem Deaktivieren der Kupplung (5) die Reibbeläge (51, 52) dank der Kraft der genannten Feder (7) selbsttätig gespreizt werden, und wodurch die Trommel (4) mit Hilfe eines Hydraulikaggregats (50) verschiebbar ist, das wenigstens einen Behälter (510) für das Hydraulikmedium, eine Pumpe (500) zur Sicherstellung des erforderlichen Drucks des Hydraulikmediums und eine Hydraulikbaugruppe (550) umfasst, bestehend aus mindestens einem Steuerungsventil (555) und mindestens einem Zylinder (551, 552) mit dem zugehörigen Kolben (553), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (3) ein Zusammenbau koaxial ineinander steckbaren Hydraulikkolbens (553) und Zylinders (552) angebracht ist, die zwischen der Trommel (4) und dem Gehäuse (97) der Seilwinde (99) angeordnet sind, wobei der Zylinder (552) über die Zuführung (5528) des Hydraulikmediums in den Hydraulikkreislauf des Hydraulikaggregats (50) integriert ist, in dem auch eine Kolbenpumpe (500) integriert ist, die einerseits über ein Rückschlagventil (540), das Hydraulikmedium in Richtung weg von der Pumpe (500) durchlässt und in die Richtung gegen die Pumpe (500) nicht, mit der Steuerungsgruppe (550) und dem Behälter (510) für das Hydraulikmedium verbunden ist, an der anderen Seite jedoch entweder über ein Umschaltventil (530), das ein Rückschlagventil (335) umfasst, das das Hydraulikmedium in Richtung gegen die Pumpe (500) durchlässt und in die Gegenrichtung nicht, in einen Hydraulikkreislauf gemeinsam mit einem Druckspeicher (520) sowie mit dem vorgenannten Rückschlagventil (540) in Serieller Verbindung steht, oder im Falle einer Überschreitung des zuvor festgelegten Drucks dank der selbsttätigen Umsteuerung des Umschaltventils (530) in den Hydraulikkreislauf, der die genannte Pumpe (500), das Umschaltventil (530), die Steuerungsgruppe (550) und das genannte Rückschlagventil (540) in serieller Verbindung umfasst. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Zylinder (552) mit dem Letzteren koaxial einsetzbare Kolben (553) als eine einheitliche stufenförmige zylindrische Buchse mit einem zentral angeordneten, mit der Achse (3) der Trommel (4) der Seilwinde (99) koaxialen zentralen zylindrischen Loch (5530) konzipiert ist, und eine zylindrische Außenfläche (5531) größeren Durchmessers, eine ebenfalls zylindrische Außenfläche (5532) kleineren Durchmessers und eine zwischen den genannten Flächen (5531, 5532) angeordnete Stirnfläche (5533) umfasst, und dass der als einheitliche stufenförmige Buchse konzipierte Zylinder (552) eine innere zylindrische Fläche (5522) kleineren Durchmessers, eine innere zylindrische Fläche (5521) größeren Durchmessers und eine zwischen den Letzteren angeordnete Stirnfläche (5523) umfasst, im deren Bereich die Zuführung (5528) des Hydraulikmediums vorgesehen ist, wobei die genannte Innenfläche (5522) des Zylinders (552) mit mindestens einer Dichtung (5524) ausgestattet und für das Zusammenwirken mit der genannten Außenfläche (5532) des Kolbens (553) konzipiert ist, während die restliche Innenfläche (5521) des Zylinders (552) mit mindestens einer Dichtung (5525) und mindestens einem Wischer (5526) ausgestattet und für das Zusammenwirken mit der genannten Außenfläche (5531) des Kolbens (553) konzipiert ist, so dass der Arbeitsraum, in den das Hydraulikmedium zugeführt werden kann, durch die Außenfläche (5532) und die Stirnfläche (5533) des Kolbens (553) an der einen Seite sowie die Innenfläche (5521) und die innere Stirnfläche (5523) des Zylinders (552) an der anderen Seite eingegrenzt ist. Seilwinde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenflächen (5531, 5532) des Kolbens (553) glatt, insbesondere verchromt und poliert sind. Seilwinde nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Stirnfläche (5523) des Zylinders (552) im Bereich der Zuführung (5528) des Hydraulikmediums eine Vertiefung (5529) vorgesehen ist. Seilwinde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (5529) als eine am Rand verlaufende Rille zur Verfügung steht. Seilwinde nach einem der Ansprüche 2–5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung (5528) des Druckmediums in den Arbeitsraum zwischen dem Zylinder (552) und dem Kolben (553) mit der Außenfläche (5527) der Umrandung des Zylinders (552) verbunden ist. Seilwinde nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (522) auf die gegen ihn gewandte Stirnfläche mittels der gegen ihn mithilfe einer Feder (7) angedrückten Aufwickeltrommel (4) gestützt ist. Seilwinde nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (522) mittelbar auf die gegen ihn gewandte Stirnfläche der gegen ihn mithilfe einer Feder (7) angedrückten Aufwickeltrommel (4) gestützt ist. Seilwinde nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (522) wenigstens durch ein Distanzstück (9) auf die gegen ihn gewandte Stirnfläche der gegen ihn mithilfe einer Feder (7) angedrückten Aufwickeltrommel (4) gestützt ist. Seilwinde nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (522) wenigstens durch ein geeignetes Distanzstück (9) und ein Axiallager (9) mittelbar auf die gegen ihn gewandte Stirnfläche der gegen ihn mithilfe einer Feder (7) angedrückten Aufwickeltrommel (4) gestützt ist. Seilwinde nach einem der Ansprüche 5–10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (553) des Zylinders (552) auf die Regelmutter (20) gestützt ist, die wegen der Sicherung gegen Drehen formschlüssig mit dem Gehäuse (97) der Seilwinde (99) verbunden ist und sinngemäß im Teil (975) dieses Gehäuses (97) eingebaut ist, wobei die genannte Mutter (20) auf das Gewinde (33) aufgeschraubt ist, das am durch den Kolben (553) verlaufenden Ende (34) der Achse (3) zur Verfügung steht. Seilwinde nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (20) als eine sechskantige Mutter ausgeführt ist, die locker aufliegend in das sechskantige Loch (974) in das schwenkbar oder sonst in der Position verstellbare Teil (975) des Gehäuses (97) der Seilwinde (99) einsetzbar ist. Seilwinde nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenpumpe (500) des Hydraulikaggregats (50) aus einem Gehäuse (501) besteht, in dem eine Deichsel (503) angebracht ist, die über einen Bolzen (504) schwenkbar mit dem Kolben (505) verbunden ist, der mit Hilfe einer Dichtung (506) mit dem zugehörigen Wischer (507) in den Zylinder (508) eingesetzt ist, der zweckmäßigerweise einen Teil des genannten Gehäuses (501) darstellt und einen entsprechenden Hydraulikanschluss (509) für die Zufuhr des Hydraulikmediums in den Zylinder (508) bzw. in den Bereich an der Stirnfläche des Kolbens (505) bzw. von dort umfasst. Seilwinde nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Excenter (502) mit einer der wellen des Reduktors (98) der Seilwinde (99) mechanisch verbunden ist. Seilwinde nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (530) des Hydraulikaggregats (50) ein Rückschlagventil (535) umfasst, das im Gehäuse (531) des Umschaltventils (530) eingebaut ist und das das Hydraulikmedium in die Richtung gegen die Pumpe (500) durchlässt, in die Gegenrichtung jedoch nicht, sowie einen Kolben (532) umfasst, der mit Hilfe einer Feder (533), die mit einer am Gehäuse (531) angeschraubten Regelmutter (534) gestützt ist, in Richtung gegen das genannte Rückschlagventil (535) angedrückt ist, wobei das genannte Umschaltventil (530) mit drei Hydraulikanschlüssen (536, 537, 538) zum Ein- und/oder Austreten des Hydraulikmediums in das bzw. aus dem Ventil (530) ausgestattet ist, wobei

– der erste Hydraulikanschluss (536) im Bereich des Rückschlagventils (535) vorgesehen ist und lediglich das Austreten des Hydraulikmediums aus dem Gehäuse (531) des Umschaltventils (530) nach außen zulässt,

– der zweite Hydraulikanschluss (537) des Ventils (530) im Bereich der gewöhnlichen Position des Kolbens (532) vorgesehen ist, wenn der Letztere dank der Feder (533) näher an das Rückschlagventil (535) gerückt ist, während

– der dritte Hydraulikanschluss (538) des Ventils (530) in dem Bereich angeordnet ist, der der Lage des gegen die Kraft der Feder (533) aus der vorgenannten Lage in Richtung weg vom Rückschlagventil (535) verschobenen Kolbens (532) entspricht.
Seilwinde nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (533) als eine Druckschraubenfeder zur Verfügung steht. Seilwinde nach irgendeinem der Ansprüche 13–16, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (530) des Hydraulikaggregats (50) im Bereich seines ersten Hydraulikanschlusses (536) mit der Pumpe (500) und gleichzeitig über das Rückschlagventil (540) sowohl mit der Steuerungsbaugruppe (550) als auch mit dem Druckspeicher (520) hydraulisch verbunden ist, der zugleich mit dem dritten Hydraulikanschluss (538) des Umschaltventils (530) hydraulisch verbunden ist. Seilwinde nach irgendeinem der Ansprüche 13–17, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (530) des Hydraulikaggregats (50) im Bereich seines zweiten Hydraulikanschlusses (537) mit dem Behälter (510) für das Hydraulikmedium und gleichzeitig auch mit der Steuerungsbaugruppe (550) hydraulisch verbunden ist, während die Verbindung des genannten Anschlusses (537) mit der Pumpe (500) und/oder dem ersten Anschluss (536) dank dem Rückschlagventil (540) unmöglich gemacht ist. Seilwinde nach irgendeinem der Ansprüche 13–18, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydraulikaggregat (50) mindestens einen Druckmesser (560) umfasst, der im Hydraulikkreislauf zwischen dem Druckspeicher (520) und dem Umschaltventil (530), nämlich dem dritten Anschluss (538) desselben, eingebaut ist. Seilwinde nach irgendeinem der Ansprüche 13–19, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsbaugruppe (550) des Hydraulikaggregats (50) aus einem Steuerungsventil (555) und mindestens einem Zylinder (551, 552) besteht, der über das genannte Ventil (555) mit dem Hydraulikkreislauf verbindbar ist, in dem unmittelbar oder mittelbar über einen Druckspeicher (520) eine Kolbenpumpe (500) integriert ist. Seilwinde nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsbaugruppe (550) des Hydraulikaggregats (50) aus einem parallel hydraulisch verbundenen Zylinder (551) zur Steuerung der Bremse der Forstseilwinde (99) und einem Zylinder (552) zur Steuerung der Kupplung (5) der Forstseilwinde (99) besteht, die über das Steuerungsventil (555) mit dem jeweilig entsprechenden Hydraulikkreislauf verbindbar sind, in dem unmittelbar oder mittelbar über einen Druckspeicher (520) eine Kolbenpumpe (500) integriert ist. Seilwinde nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerungsventil (555) des Hydraulikaggregats (50) als ein elektrisch gesteuerter 4/3 Schieber zur Verfügung steht, nämlich als ein Ventil mit drei möglichen Positionen und vier Hydraulikanschlüssen. Seilwinde nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerungsventil (555) des Hydraulikaggregats (50) als ein mechanisch gesteuerter 4/3 Schieber zur Verfügung steht, nämlich als ein Ventil mit drei möglichen Positionen und vier Hydraulikanschlüssen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com