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Dokumentenidentifikation DE202007005895U1 30.08.2007
Titel Uhr
Anmelder Duteck Industrial Co., Ltd., Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Glawe, Delfs, Moll, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202007005895
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.08.2007
Registration date 26.07.2007
Application date from patent application 24.04.2007
IPC-Hauptklasse G04C 3/00(2006.01)A, F, I, 20070424, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G04G 1/00(2006.01)A, L, I, 20070424, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Uhr.

In der Folge der schnellen Entwicklung des Transports und des Verkehrs reisen viele Menschen nach Übersee. Die Zeit in einem Land kann jedoch von derjenigen in einem anderen abweichen. Die Erde ist geometrisch in 24 Zeitzonen eingeteilt, die ihre Zeit in Bezug auf die mittlere Greenwich-Zeit festsetzen, die mittlere Sonnenzeit am Längengrad 0° (der Hauptmeridian). Die lokale Zeit in benachbarten Zonen unterscheidet sich jeweils um eine Stunde.

Infolge der schnellen Entwicklung von Netzwerken und Kommunikationstechnik ist es häufig der Fall, dass Menschen die Zeit einer Zeitzone an einem anderen Ort der Erde wissen müssen. Händlern mit Financial Futures oder Makler müssen die Öffnungs- und Schließzeiten des Markts in jedem Land wissen, da ein kleiner Fehler zu einem sehr großen Verlust führen kann. Es sind daher Uhren geschaffen worden, die einstellbar sind, so dass sie an verschiedene Zeitzonen angepasst werden können. 1 und 2 zeigen eine Uhr dieser Konstruktion. Wie dies dargestellt ist, hat die Uhr eine Wählscheibe 92, die um die Zeitanzeigeeinheit 91 (Stundenzeiger, Minutenzeiger und Sekundenzeiger) angeordnet ist. Die Wählscheibe 92 ist in 24 Blöcke eingeteilt, die den 24 Zeitzonen entsprechen. Wenn sie um einen Block gedreht wird, wird die Uhr auf die nächste Zeitzone eingestellt, und der interne mechanische Mechanismus bewegt den Stundenzeiger eine Stunde nach vorwärts oder rückwärts, wobei dann eine Stunde Zeitdifferenz zwischen zwei benachbarten Zeitzonen angezeigt wird.

Es gibt ungefähr 70 Länder, die die Sommerzeit anwenden. Diese Länder gehören jedoch zu unterschiedlichen Zeitzonen, die unterschiedlich bezüglich der Zeit und des Datums der Umstellung sind. Zum Beispiel ist das Umstellungsdatum der Sommerzeit in Deutschland unterschiedlich von demjenigen in Australien. Kommerzielle Uhren, die bezüglich der Zeitzone einstellbar sind, haben keine Funktion, um sich entsprechend der Sommerzeit einzustellen. Wenn man eine andere Zeitzone oder ein anderes Land besucht, muss der Benutzer die lokale Sommerzeit überprüfen und dann die Uhr von Hand aufgrund der lokalen Sommerzeit einstellen. Diese konventionellen Uhren haben nicht die Funktion, sich automatisch auf die Sommerzeit umzustellen.

Weiter ist eine Funkuhr bekannt, die durch ein Funksignal von einer Basisstation steuerbar ist. Diese Konstruktion einer Funkuhr kann direkt die Sommerzeit jedes Landes anzeigen. Da Funksignale aber blockiert sein können oder durch Abschirmungen abgeschwächt sein können, kann die Funkuhr unter Umständen nicht im Stande sein, das Signal genau oder stabil zu empfangen.

Es ist daher wünschenswert, eine Uhr zu schaffen, bei der die obigen Probleme überwunden sind.

Die Erfindung wurde unter diesen Gesichtspunkten geschaffen. Durch die Erfindung soll eine Uhr geschaffen werden, die automatisch bezüglich der Sommerzeit einstellbar ist, die steuerbar ist, automatisch den Sommerzeitzyklus einzusetzen oder herauszunehmen, und zwar in Abhängigkeit von der entsprechenden Zeitzone, wobei nur eine einzige Einstellung durch den Benutzer erforderlich ist.

Erfindungsgemäß berechnet, wenn der Benutzer eine Zeitzoneneinstelleinrichtung der Uhr betätigt, um ein Zeitzonensignal zu einer zentralen Prozessoreinheit im Uhrwerk entsprechend der ausgewählten Zeitzone einzugeben, das Zeitzonenberechnungsprogramm die Umwandlungszeit, und das Sommerzeitberechnungsprogramm der zentralen Prozessoreinheit beurteilt, ob die ausgewählte Zeitzone Sommerzeit hat oder nicht. Danach wird die Zeitanzeige durch die zentrale Prozessoreinheit gesteuert, um automatisch die angezeigte Zeit einzustellen und automatisch die Sommerzeitkorrektur der entsprechenden Zeitzone einzusetzen/herauszunehmen, und zwar aufgrund der Berechnung des Zeitzonenberechnungsprogramms und des Sommerzeitberechnungsprogramms.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer vorteilhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:

1: eine perspektivische Ansicht einer Uhr des Standes der Technik;

2: eine schematische Vorderansicht der Uhr des Standes der Technik;

3: ein Systemblockdiagramm der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

4: eine Zeitzonenumwandlungstabelle gemäß der vorliegenden Erfindung; und

5: eine perspektivische Ansicht einer Uhr gemäß der vorliegenden Erfindung.

Bezug nehmend auf 3 ist dort eine Uhr in Üereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung gezeigt, die eine CPU (zentrale Prozessoreinheit) 11, eine Zeitanzeigeeinheit 12 und eine Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 aufweist, die im Uhrwerk 10 installiert ist.

Die CPU 11 ist eine programmierbare Betriebseinheit, die dazu ausgebildet ist, die Zeitanzeigeeinheit 12 zu steuern, um die eingestellte Zeit und das eingestellte Datum anzuzeigen, wobei darin ein Dauerkalenderprogramm 111, ein Zeitzonenberechnungsprogramm 112 und ein Sommerzeitberechnungsprogramm 113 installiert sind. Das Dauerkalenderprogramm 111 schließt Berechnung eines Schaltjahres oder eines Schaltmonats ein. Nach Rücksetzen oder Reset der Uhr kann der Benutzer die gegenwärtige Zeit und das gegenwärtige Datum einsetzen und die Einstellung des Dauerkalenderprogramms 111 vergleichen, so dass die Zeitanzeigeeinheit 12 die genaue Zeit und das Datum anzeigt. Das Zeitzonenberechnungsprogramm 112 ist dazu ausgebildet, die Umwandlungszeit zu berechnen, die jeder Zeitzone entspricht, und zwar entsprechend der Einstellung der Zeitzoneneinstelleinrichtung 13. Im Sommerzeitberechnungsprogramm 113 ist die Sommerzeitdefinition jedes Landes in jeder Zeitzone eingestellt.

Die Zeitanzeigeeinheit 12 stellt die eingestellte Zeit aufgrund des Signals ein, das von der CPU 11 gesendet wird. Die Zeitanzeigeeinheit 12 weist eine analoge Zeitanzeigeeinrichtung 121 oder eine Flüssigkristallanzeige 122 auf.

Die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 kann an dem Uhrwerk angebracht sein oder in das Uhrwerk 10 eingebaut sein. Die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 kann betrieben werden, um das eingestellte Zeitzonensignal in die CPU 11 einzugeben, was bewirkt, dass das Zeitzonenberechnungsprogramm 112 der CPU 11 die Umwandlungszeit berechnet.

Weiter kann die genannte analoge Zeitanzeigeeinrichtung 121 gesteuert werden, um Drehung des Stundenzeigers, des Minutenzeigers und des Sekundenzeigers durch einen Einstellknopf (nicht gezeigt) einzustellen, um so die Zeit genau anzuzeigen. Alternativ kann ein Synchronmotor und ein Getriebesatz (nicht gezeigt) in die analoge Zeitanzeigeeinrichtung 121 eingebaut sein, um die Drehung des Stundenzeigers, des Minutenzeigers und des Sekundenzeigers einzustellen, um so die Zeit genau anzuzeigen. Wenn die analoge Zeitanzeigeeinrichtung 121 ein Einstellsignal von der CPU 11 erhalten hat, werden der Synchronmotor und der Getriebesatz sofort in Betrieb gesetzt, um den Stundenzeiger, den Minutenzeiger und/oder den Sekundenzeiger einzustellen, um die Zeit genau anzuzeigen. Weiter wird die Einstellung der Anzeige der Zeit auf der Flüssigkristallanzeige 122 durch einen Einstellknopf 141 und einen Auswählknopf 142 auf einer Tastatur 14 erreicht. Das eingestellte Zeitsignal wird durch die Tastatur 14 zur CPU 11 gesandt, was bewirkt, dass die Flüssigkristallanzeige 122 die Zeit genau anzeigt.

Weiter hat die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 einen ersten Kontaktsatz 131 und einen zweiten Kontaktsatz 132, die elektrisch mit der CPU 11 verbunden sind. Der erste Kontaktsatz 131 hat vier Kontakte. Der zweite Kontaktsatz 132 hat sechs Kontakte. Wenn die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 eingestellt wird, werden einer der Kontakte des ersten Kontaktsatzes 131 und einer der Kontakte des zweiten Kontaktsatzes 132 selektiv mit der CPU 11 verbunden, was eins von vierundzwanzig Zeitzonensignalen zur CPU 11 liefert. Wie dies in 4 gezeigt ist, sind die vier Kontakte des ersten Kontaktsatzes 131 mit den Bezugsziffern A, B, C und D bezeichnet. Die sechs Kontakte des zweiten Kontaktsatzes 132 sind mit den Bezugszeichen a, b, c, d, e und f versehen. Werden zum Beispiel der erste Kontakt A des ersten Kontaktsatzes 131 und der erste Kontakt a des zweiten Kontaktsatzes 132 ausgewählt und elektrisch mit der CPU 11 verbunden, so liefert die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 ein +1 Zeitzonensignal zum Zeitzonenberechnungsprogramm 112 der CPU 11 für die Berechnung. Wenn der dritte Kontakt C des ersten Kontaktsatzes 131 und der sechste Kontakt f des zweiten Kontaktsatzes 132 ausgewählt und elektrisch mit der CPU verbunden sind, liefert die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 ein –1 Zeitzonensignal zum Zeitzonenberechnungsprogramm 112 der CPU 11 für Berechnung. Das Übrige kann auf dieselbe Weise durchgeführt werden. Die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 kann daher betrieben werden, eines der insgesamt 24 Zeitzonensignale zu liefern.

Bezug nehmend auf 5 ist das Uhrwerk 10 in einem Gehäuse 20 angebracht. Die Zeitanzeigeeinheit 12 und die Tastatur 14 liegen außen an der Außenseite des Gehäuses 21 frei. Die analoge Zeitanzeigeeinrichtung 121 der Zeitanzeige 12 ist in der Mitte der Vorderseite des Gehäuses 20 angebracht. Die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 ist um die analoge Zeitanzeigeeinrichtung 121 angeordnet. Gemäß dieser Ausführungsform ist die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 eine ringförmige Wählscheibe, die mit 24 Unterteilungen markiert ist, die den 24 Zeitzonen entsprechen, und schrittweise drehbar ist. Wenn der Benutzer die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 auf die gewünschte Zeitzone gedreht hat, kann er den Einstellknopf 141 der Tastatur 14 drücken, um die Einstellung zu beenden. Zu diesem Zeitpunkt gibt die Tastatur 14 ein entsprechendes Zeitzonensignal an das Zeitzonenberechnungsprogramm 112 der CPU für Berechnung aus Diese Konstruktion verhindert eine fehlerhafte Betätigung, wenn die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 zufällig bewegt worden ist. Weiter ist die Flüssigkristallanzeige 122 an der Unterseite der analogen Zeitanzeigeeinrichtung 121 vorgesehen, um digitale Daten anzuzeigen.

Wenn die Uhr zum ersten Mal benutzt wird, setzt man eine Batterie (nicht gezeigt) in den Batteriehalter (nicht gezeigt) des Gehäuses 20 ein. Zu diesem Zeitpunkt zeigt die Flüssigkristallanzeige 122 „SETUP" an, und dann kann die Einstellung der Nullstellung der Anzeige vorgenommen werden. Diese Prozedur der Nullstellung der Anzeige schließt den Schritt, den Auswählknopf 142 zu drücken, um die Anzeige der Flüssigkristallanzeige 122 auf Null zu stellen, und den Schritt ein, den Einstellknopf der analogen Zeitanzeigeeinrichtung 121 auf der Rückseite des Gehäuses 20 (nicht gezeigt) zu drehen, um den Stundenzeiger, den Minutenzeiger und den Sekundenzeiger in die vertikal nach oben gerichtete Stellung zu drehen, das heißt, die Zeiger auf die 12:00 h Stellung richten.

Nachdem die Anzeige auf Null gestellt ist, wird der Einstellknopf 141 gedrückt. Zu diesem Zeitpunkt zeigt die Flüssigkristallanzeige 122 „DST/ON" (daylight saving time is on, Sommerzeit ist eingeschaltet) an. Wenn das Land oder die Zeitzone, wo die Uhr verwendet wird, keine Sommerzeit hat, wird der Auswahlknopf 142 gedrückt, um die Einstellung „DST/ON" (daylight saving time is on, Sommerzeit ist an) auf „DST/OFF" (daylight saving time is off, Sommerzeit ist aus) umzuschalten. Der Benutzer kann es so auswählen, die Sommerzeit entsprechend dem Zyklus der Sommer/Normalzeit ein/auszuschalten.

Danach kann der Benutzer die Zeiteinstellung beginnen und den Auswählknopf 142 betätigen, um genau Jahr, Monat, Datum, Stunde, Minute und Sekunde einzustellen, und dann den Einstellknopf 141 drücken, um die Einstellung zu beenden. Wenn der Einstellknopf 141 gedrückt wird, wird ein entsprechendes Zeitsignal, das die eingegebene Zeit und das eingegebene Datum anzeigt, zum Dauerkalenderprogramm 111 der CPU 11 für Vergleich geliefert, so dass genaues Datum und Zeit angezeigt werden, wobei die Prozedur des Einstellens des Datums oder des Jahrs aufgrund eines langen oder kurzen Monats oder eines Schaltjahres vermieden wird.

Nach dem Einstellen der Zeit zeigt die Flüssigkristallanzeige 122 Datum und Zeit genau an, und die CPU 11 treibt den Synchronmotor und den Getriebesatz an, um den Stundenzeiger, den Minutenzeiger und den Sekundenzeiger der analogen Zeitanzeigeeinrichtung 121 zu bewegen, wobei die Anzeige der Zeit der analogen Zeitanzeigeeinrichtung 121 und die Anzeige der Zeit der Flüssigkristallanzeige 122 synchronisiert werden.

Wenn der Benutzer es wünscht, die Zeit einer unterschiedlichen Zeitzone anzuzeigen, werden die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 und die Tastatur 14 eingestellt, um die Zeitzone oder Stadt einzustellen, und dann die Sommerzeiteinstellung durch Einstellen von „DST/ON" oder „DST/OFF" ausgewählt. Nach der Einstellung wird ein entsprechendes Signal zur CPU 11 für Berechnung durch das Zeitzonenberechnungsprogramm 112 und das Sommerzeitberechnungsprogramm 113 geliefert. Nach der Berechnung gibt die CPU 11 ein entsprechendes Signal aus, um die analoge Zeitanzeigeeinrichtung 121 und die Flüssigkristallanzeige 122 zu steuern, um die Zeit aufgrund der ausgewählten Einstellung anzuzeigen.

Wenn die Zeitzone, die durch die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 eingestellt ist, keine Sommerzeit anwendet, wird direkt die Umwandlungszeit aufgrund der Berechnung des Zeitzonenberechnungsprogramms 112 ausgewählt.

Wie dies oben erwähnt wurde, hat die Uhr mit automatischer Einstellung der Sommerzeit der vorliegenden Erfindung die folgenden Vorteile.

Bei der Benutzung muss die Einstellung nur einmal vorgenommen werden. Nach der Einstellung stellt sich die Uhr automatisch auf die entsprechende Zeit und das entsprechende Datum unter Berücksichtigung der definierten Sommerzeit ein. Während des Einstellens kann der Benutzer eine Nullstellungskalibrierung vornehmen, indem er den Stundenzeiger, den Minutenzeiger und den Sekundenzeiger der analogen Zeitanzeigeeinrichtung 121 auf die 12:00 h Stellung bewegt oder die Anzeige der Flüssigkristallanzeige 122 auf Null stellt. Nachdem die Anzeige auf Null gestellt ist, muss der Benutzer nur die Zeit und das Datum einmal mit Hilfe des Einstellknopfes der analogen Zeitanzeigeeinrichtung 121 oder mit Hilfe der Tastatur 14 einstellen. Nach der Einstellung wird das Zeiteinstellsignal zum Dauerkalenderprogramm 111 der CPU 11 für Vergleich gesandt, so dass die Uhr genau Zeit und Datum anzeigen kann, wobei das Problem vermieden wird, das Daten oder das Jahr aufgrund eines langen oder kurzen Monats oder eines Schaltjahres einzustellen. Nach dem Einstellen von Zeit, Datum und Zeitzone durch den Benutzer beurteilt das Sommerzeitberechnungsprogramm 113 automatisch, ob die gegenwärtige Zeitzone Sommerzeit oder nicht hat, und beurteilt auch, ob die gegenwärtige Zeitzone innerhalb des Sommerzeitabschnittes ist. Daher setzt die Uhr automatisch die Sommerzeit der entsprechenden Zeitzone ein oder entfernt sie und stellt automatisch die Zeitanzeigeeinheit 12 ein, um Zeit und Datum genau anzuzeigen.

Ein Prototyp der Uhr mit automatischer Sommerzeiteinstellung ist mit den Merkmalen der 3 bis 5 konstruiert worden. Die Uhr mit der automatischen Einstellung der Sommerzeit arbeitet problemlos, um alle oben erwähnten Merkmale zu erreichen.

Die Erfindung kann wie folgt zusammengefasst werden. Die Uhr der Erfindung weist in ihrem Uhrwerk eine CPU, eine Zeitzoneneinstelleinrichtung und eine Zeitanzeigeeinheit auf, wobei in der CPU ein Dauerkalenderprogramm, ein Zeitzonenberechnungsprogramm und ein Sommerzeitberechnungsprogramm installiert sind. Das Zeitzoneneinstellprogramm ist betreibbar, um ein Zeitzonensignal zur CPU einzugeben, damit das Zeitzonenberechnungsprogramm die Umwandlungszeit berechnen kann, die der eingestellten Zeitzone entspricht, und damit das Sommerzeitprogramm bestimmen kann, ob die eingestellte Zeitzone Sommerzeit hat oder nicht, so dass die Zeitanzeigeeinheit durch die CPU steuerbar ist, automatisch die eingestellte Zeit einzustellen und automatisch die Sommerzeit der entsprechenden Zeitzone entsprechend dem Zyklus einzustellen/herauszunehmen, und zwar aufgrund der Berechnung des Zeitzonenberechnungsprogramms und des Sommerzeitberechnungsprogramms.

Obwohl eine besondere Ausführungform der Erfindung detailliert für Illustrationszwecke beschrieben worden ist, können verschiedene Abwandlungen und Verbesserungen vorgenommen werden, ohne vom Geist und Bereich der Erfindung abzuweichen. Soll zum Beispiel die Uhr nur in einer besonderen Zeitzone verwendet werden, kann auf die Zeitzoneneinstelleinrichtung 13 verzichtet werden. In diesem Falle wird das Eintreten in die Sommerzeit bzw. das Verlassen derselben in dem entsprechenden Zyklus aufgrund der Berechnung des Sommerzeitberechnungsprogramms 113 der CPU 11 bestimmt. Demgemäß soll die Erfindung nur durch die beigefügten Ansprüche eingeschränkt sein.

10
Uhrwerk
11
CPU (Zentrale Prozessoreinheit)
111
Dauerkalenderprogramm
112
Zeitzonenberechnungsprogramm
113
Sommerzeitberechnungsprogramm
12
Zeitanzeigeeinheit
121
Analoge Zeitanzeigeeinrichtung
122
Flüssigkristallanzeige
13
Zeitzoneneinstelleinrichtung
131
Erster Kontaktsatz
132
Zweiter Kontaktsatz
14
Tastatur
141
Einstellknopf
142
Auswählknopf
20
Gehäuse


Anspruch[de]
Uhr mit einem Uhrwerk, einer zentralen Prozessoreinheit, einer Zeitzoneneinstelleinrichtung und einer Zeitanzeigeeinheit, dadurch gekennzeichnet, dass

in der zentralen Prozessoreinheit (11) ein Dauerkalenderprogramm (111), ein Zeitzonenberechnungsprogramm (112) und ein Sommerzeitberechnungsprogramm (113) installiert sind;

dass die Zeitzoneneinstelleinrichtung (13) betreibbar ist, um einen eines Satzes von Zeitzonensignalen in die zentrale Prozessoreinheit (11) einzugeben, damit das Zeitzonenberechnungsprogramm (112) der zentralen Prozessoreinheit (11) die Zeitkorrektur berechnen kann, die der eingestellten Zeitzone entspricht, und damit das Sommerzeitberechnungsprogramm (113) bestimmen kann, ob die eingestellte Zeitzone Sommerzeit hat oder nicht;

dass die Zeitanzeigeeinheit (12) durch die zentrale Prozessoreinheit (11) steuerbar ist, um automatisch die eingestellte Zeit einzustellen und um automatisch die Sommerzeit der entsprechenden Zeitzone aufgrund der Berechnung des Zeitzonenberechnungsprogramms (112) und des Sommerzeitberechnungsprogramms (113) zuzufügen/zu entfernen.
Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dauerkalenderprogramm (111) der zentralen Prozessoreinheit (11) eine Berechnung von Schaltjahr/Schaltmonat einschließt, so dass, wenn der Benutzer die gegenwärtige Zeit und das Datum nach Nullstellung der Anzeige der Uhr einstellt, die Einstellung mit dem Dauerkalenderprogramm (111) verglichen wird, damit die Zeitanzeigeeinheit (12) genaue Zeit und Datum anzeigen kann. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sommerzeitberechnungsprogramm (113) der zentralen Prozessoreinheit (11) darin eingestellte Sommerzeitzyklen unterschiedlicher Zeitzonen und Länder aufweist. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitanzeigeeinheit (12, 121, 122) eine analoge Zeitanzeigeeinrichtung (121) zum Anzeigen von Zeit und einen Einstellknopf (141) und einen eingebauten Synchronmotor und Getriebesatz aufweist, um selektiv den Stundenzeiger, Minutenzeiger und Sekundenzeiger der analogen Anzeigeeinrichtung (121) einzustellen. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (12, 121, 122) eine Flüssigkristallanzeige (122) zum Anzeigen der Zeit und eine Tastatur (14) aufweist, welche Tastatur (14) einen Einstellknopf (141) und einen Auswahlknopf (142) zum Einstellen der Zeitanzeige der Flüssigkristallanzeige aufweist.






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