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Dokumentenidentifikation DE202007007537U1 30.08.2007
Titel Kraftbegrenzung für Antriebe zum fernbetätigten Öffnen und Schließen von beweglichen Teilen
Anmelder Gabriel, Andreas, Dr., 35037 Marburg, DE
DE-Aktenzeichen 202007007537
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.08.2007
Registration date 26.07.2007
Application date from patent application 26.05.2007
IPC-Hauptklasse F24F 11/04(2006.01)A, F, I, 20070526, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die hier beschriebene Erfindung betrifft oben genannte Antriebe (1), die vorzugsweise mit einem Schneckengetriebe ausgerüstet sind, und deren Schnecken (1) oder Schneckenrad (6) sich parallel zur Längsachse der Schnecken in mindestens eine Richtung verschieben lassen. Der Antrieb erfolgt direkt über einem Motor (12), oder um größere Untersetzungen zu erreichen, mit einem dazwischengeschalteten Getriebe (11).

Antriebe dieser Art werden auch in folgender Patentschrift beschrieben: DE 196 32 669 A1.

Diese Antriebe werden üblicherweise nach Erreichen eines Anschlages (7) im Antrieb selbst oder außerhalb, zum Beispiel an einem Fensterrahmen, entweder durch die steigende Stromaufnahme über einen Strombegrenzungsschalter oder kurz vor dem Anschlag über einen Endschalter abgeschaltet.

Der Nachteil dieser Konstruktionen jedoch ist, dass, obwohl die Geräte abschaltet werden, die Rotationsenergie der Motoranker sowie der nachfolgenden sich drehenden Teile von den letzten Getriebestufen und Anschlägen aufgenommen werden muss. Zusätzlich treten auch solche Überbelastungen beim Umkehrbetrieb insbesondere beim schnellen Richtungswechsel auf. Diese Rotationsenergie ist auch noch nach der Abschaltung vorhanden und bewirkt einen Nachlauf, bei dem Kräfte entwickelt werden, die weit über der Nennabtriebskraft (8) liegen.

Dieses ungebremste Anlaufen gegen einen Anschlag, zum Beispiel gegen einen Fensterrahmen, das Anfahren oder Öffnen eines Fensters gegen einen zusätzlichen Widerstand wie Schneelast oder Wind führt zu einer erheblichen Überlastung der Getriebestufen und kann bis zu deren Bruch führen.

Der Sinn dieser Erfindung ist, die Rotationsenergie, die den Antrieb über die Nennkraft hinaus belastet, über eine kraftabhängige Bremse zu begrenzen. Die Antriebskraft wird dadurch optimal an die maximale Belastbarkeit der Getriebestufen angepaßt, und die Dimensionierung der Getriebestufen muss im Wesentlichen nur auf die Nennabtriebskraft ausgerichtet werden.


Anspruch[de]
Kraftbegrenzung für Antriebe, die unter anderem zum fernbetätigten Öffnen und Schließen von beweglichen Teilen wie Fenster, Lüftungs- oder Rauchabzugsklappen dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialbewegung der Schnecke (1) durch mindestens einen ausgebildeten Ansatz auf der Schnecke (2) begrenzt wird, dass diese Begrenzung mit dem Getriebegehäuse verbunden ist, dass beim Erreichen dieser Begrenzung (3) die Bremsung stattfindet, dass die Abtriebskraft durch mindestens ein Federelement (4) bestimmt werden kann, dass die Abtriebskraft (8) in einem bestimmten Verhältnis zur Federspannung (4) steht, dass im statischem Zustand die Wege (9) und (10) dem Untersetzungsverhältnis des Getriebes nach dem Schneckenrad (6) entsprechen. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der Schnecke mindestens ein Ansatz (2) befindet, deren Durchmesser größer ist als der Kopfkreisdurchmesser der Schnecke. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf Schnecke mindestens eine Scheibe (2) mit einer Bremsfläche befindet. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremskraft mindestens über eine Feder (4) gesteuert werden kann.






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