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Dokumentenidentifikation DE60030370T2 30.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001073195
Titel Doppelfrequenzwandler zur Verschiebung der Frequenzen von ersten und zweiten lokalen Oszillatorsignalen mit der gleichen Frequenz
Anmelder ALPS Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kajita, Kazutoyo, Ota-ku, Tokyo 145, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60030370
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.07.2000
EP-Aktenzeichen 003062825
EP-Offenlegungsdatum 31.01.2001
EP date of grant 30.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.08.2007
IPC-Hauptklasse H03D 7/16(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Doppelfrequenzwandler für die Verwendung in Fernsehempfängern oder Fernsehsignalsendern in CATV-Systemen und Ähnlichem, um die Frequenz zweimal zu wandeln.

Ein Doppelfrequenzwandler gemäß dem Stand der Technik für die Verwendung in zum Beispiel Fernsehsignalsendern in CATV-Systemen wird mit Bezug auf 4 beschrieben.

Zwischenfrequenzfernsehsignale (die Frequenzen gemäß den US-Spezifikationen sind 45,75 MHz für Videozwischenfrequenzsignale und 41,25 MHz für Audiozwischenfrequenzsignale), die von einem (nicht gezeigten) Modulator erzeugt werden, werden über ein Eingangsfilter 21 in einen ersten Mischer 22 eingegeben. In dem ersten Mischer 22 werden sie mit ersten lokalen Schwingungssignalen gemischt, die von einem ersten Oszillator 23 eingegeben werden, um in erste Zwischenfrequenzsignale von etwa 1300 MHz frequenzgewandelt zu werden. Wenn die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale zum Beispiel 1254,25 MHz ist, sind die der ersten Zwischenfrequenzsignale die jeweiligen Differenzen davon, d.h. 1300 MHz für erste Videozwischenfrequenzsignale Ifp und 1295,5 MHz für erste Audiozwischenfrequenzsignale Ifs.

Die ersten Zwischenfrequenzsignale werden, nachdem sie geeignet verstärkt wurden, in ein Bandpassfilter 24 eingegeben. Das Bandpassfilter 24 besteht aus einem dielektrischen Oszillator, der dafür ausgelegt ist, ein flaches Durchlassband von 4,5 MHz mit einer Mittenfrequenz von 1297,75 MHz zu haben. Die ersten von dem Bandpassfilter 24 von unnötigen Signalen außerhalb des Bands getrennten Zwischenfrequenzsignale werden in einen zweiten Mischer 25 eingegeben, in dem sie einer Frequenzwandlung in Fernsehsignale für die Verwendung in üblichem Rundfunk unterzogen werden. Deshalb differiert ihre Frequenz mit dem Kanal, über den sie gesendet werden. Deshalb differiert eine zweite lokale Schwingungsfrequenz, die von einem zweiten lokalen Oszillator 26 in den zweiten Mischer 25 eingegeben wird, mit dem Kanal, für den die Wandlung stattfinden soll, und wird von einer PLL-Schaltung 27 so gesteuert, dass sie zwischen etwa 1350 MHz und 2350 MHz variabel ist.

Wenn die Signale zum Beispiel über Kanal 2 (mit einem Videoträger von 55,25 MHz und einem Audioträger von 59,75 MHz) gesendet werden sollen, ist die zweite lokale Schwingungsfrequenz 1355,25 MHz, oder wenn sie über Kanal 94 (mit einem Videoträger von 643,25 MHz und einer Audioträgerfrequenz von 647,75 MHz) gesendet werden, ist sie 1947,25 MHz.

Fernsehsignale, die von dem zweiten Mischer 25 zugeführt werden und mit anderen Fernsehsignalen gemischt werden, werden über ein Breitbandausgangsfilter 28 gesendet.

Im Übrigen können, obwohl das Bandpassfilter 24 dafür ausgelegt ist, eine Mittenfrequenz F0 von 1297,75 MHz und eine Bandbreite von 4,5 MHz zu haben, wie von einer durchgezogenen Linie A in 5 dargestellt, Abmessungsschwankungen während des Herstellungsprozesses eine Abwärtsabweichung der Mittenfrequenz f0 bewirken, wie von der gepunkteten Linie B in 5 gezeigt. Bei der Verwendung eines solchen Bandpassfilters findet ein Senden statt, bei dem der Pegel der Videozwischenfrequenzsignale Ifp um X (dB) niedrig gehalten wird, obwohl der Pegel der ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs unverändert bleibt, was zu dem Problem führt, dass sich die Videoqualität am Empfangsande verschlechtert.

Um dieses Problem zu vermeiden, ist es auch denkbar, das Durchlassband zu verbreitern, um zu verhindern, dass, auch wenn die Mittenfrequenz abweicht, die Pegel der ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs und der ersten Videozwischenfrequenzsignale Ifp fallen, aber dies würde zu einem anderen Problem, nämlich einer C/N-Verschlechterung führen.

Eine in US 5507025 offenbarte Lösung des Standes der Technik hat einen Doppelfrequenzwandler, der vorgesehen ist mit einem ersten Mischer für das Frequenzwandeln von Eingangssignalen mit ersten lokalen Schwingungssignalen, die von einem ersten steuerbaren lokalen Oszillator geliefert werden, in erste Zwischenfrequenzsignale: einem zweiten Mischer für das Frequenzwandeln der ersten Zwischenfrequenzsignale in Ausgangssignale mit zweiten lokalen Schwingungssignalen, die von einem zweiten steuerbaren lokalen Oszillator geliefert werden; und einem Bandpassfilter, das zwischen dem ersten Mischer und dem zweiten Mischer angeordnet ist, wobei die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale und die Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale um die gleiche Frequenz verschoben werden können.

In Anbetracht dieser Probleme soll der Doppelfrequenzwandler gemäß der vorliegenden Erfindung die Bandbreite des Bandpassfilters schmal halten, um eine C/N-Verschlechterung zu verhindern und dennoch den Videoträger und den Audioträger auf dem endseitigen letzten Ausgangskanal auf dem gleichen Pegel zu halten, selbst wenn die Mittenfrequenz von dem Konstruktionswert abweicht.

Um die oben genannten Probleme zu lösen, ist ein Doppelfrequenzwandler gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen mit einem ersten Mischer für die Frequenzwandlung von Eingangssignalen mit ersten lokalen Schwingungssignalen, die von einem ersten steuerbaren Oszillator geliefert werden, in erste Zwischenfrequenzsignale; einem zweiten Mischer für Frequenzwandlung der ersten Zwischenfrequenzsignale in Ausgangssignale mit zweiten lokalen Schwingungssignalen, die von einem zweiten gesteuerten lokalen Oszillator geliefert werden; und ein Bandpassfilter, das zwischen dem ersten Mischer und dem zweiten Mischer angeordnet ist; wobei der erste und der zweiten lokale Oszillator so gesteuert werden, dass die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale und die Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale als Antwort auf gespeicherte Frequenzkompensationsdaten, die auf der Frequenzabweichung zwischen einer Bezugsfrequenz des ersten Zwischenfrequenzsignals und der Mittenfrequenz des Bandpassfilters basieren, um den gleichen Frequenzbetrag verschoben werden.

Ein Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung kann auch so konfiguriert sein, dass er die Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale in vorgeschriebenen Intervallen ändert und jede Frequenz während der vorgeschriebenen Intervalle verschiebt.

Alternativ kann ein Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung auch so konfiguriert sein, dass er die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale in vorgeschriebenen Intervallen ändert und jede Frequenz während der vorgeschriebenen Intervalle verschiebt.

Ferner kann ein Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung auch vorgesehen sein mit einer ersten PLL-Schaltung für das Steuern der Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale; einer zweiten PLL-Schaltung für das Steuern der Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale; und einem Mikrocomputer für das Zuführen von Abstimmdaten (D) für das Variieren von entweder der ersten lokalen Schwingungsfrequenz für das Bestimmen des Empfangskanals oder der zweiten lokalen Schwingungsfrequenz für das Bestimmen des Empfangskanals zu der ersten PLL-Schaltung oder der zweiten PLL-Schaltung in den oben genannten vorgeschriebenen Intervallen, wobei zweite Frequenzdaten, die auf der Frequenz der Abweichung zwischen einer Bezugsfrequenz der Zwischenfrequenzsignale und der Mittenfrequenz des Bandpassfilters basieren, in dem Mikrocomputer gespeichert werden und ein Verschieben durch das Zuführen der zweiten gespeicherten Frequenzdaten zu der ersten PLL-Schaltung und der zweiten PLL-Schaltung erreicht wird.

In einem Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung können die erste PLL-Schaltung und die zweite PLL-Schaltung Minimalschrittfrequenzen haben, die kleiner sind als die Frequenz der vorgeschriebenen Intervalle, wobei als Bezug für die zweiten Frequenzdaten eine Frequenz verwendet wird, die gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Minimalschrittfrequenz ist, das der Frequenz der oben genannten Abweichung am nächsten ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 stellt die Konfiguration eines Doppelfrequenzwandlers dar, der eine erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist.

2 stellt die Anordnung von Frequenzen in dem Doppelfrequenzwandler dar, der die erste bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist.

3 stellt die Konfiguration eines Doppelfrequenzwandlers war, der eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist.

4 stellt die Konfiguration eines Doppelfrequenzwandlers gemäß dem Stand der Technik dar.

5 ist ein Diagramm zur Erklärung von Frequenzabweichungen in dem Doppelfrequenzwandler gemäß dem Stand der Technik.

Doppelfrequenzwandler gemäß der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend im Detail beschrieben. 1 stellt die Konfiguration einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dar; 2 stellt die Anordnung von Frequenzen darin dar; und 3 stellt die Konfiguration einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dar.

1 stellt die Konfiguration eines Doppelfrequenzwandlers für die Verwendung in Fernsehsignalsendern dar. Zwischenfrequenzfernsehsignale (die Frequenzen gemäß den US-Spezifikationen sind 45,75 MHz für Videozwischenfrequenzsignale P und 41,25 MHz für Audiozwischenfrequenzsignale S), die von einem (nicht gezeigten) Modulator erzeugt werden, werden über ein Eingangsfilter 1 einem ersten Mischer 2 als Eingangssignale eingegeben. Das Eingangsfilter 1 besteht aus einem Bandpassfilter, dessen Durchlassband 4,5 MHz ist. In dem ersten Mischer 2 werden sie mit ersten lokalen Schwingungssignalen LO1 gemischt, die von einem ersten lokalen Oszillator 3 eingegeben werden, um in erste Zwischenfrequenzsignale IF1 von etwa 1300 MHz frequenzgewandelt zu werden, was die Summe ihrer Frequenzen ist. Wenn die Frequenz Lol der ersten lokalen Schwingungssignale LO1 zum Beispiel 1254,25 MHz ist, ist die der ersten Videozwischenfrequenzsignale Ifp 1300 MHz und die der ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs 1295,5 MHz. Die Beziehung zwischen ihnen wird von durchgezogenen Linien in 2 dargestellt.

Der erste lokale Oszillator 3 wird von einer ersten PLL-Schaltung 4 gesteuert, um seine Schwingungsfrequenz Lol konstant (bei 1254,25 MHz) zu halten.

Die ersten Zwischenfrequenzsignale IF1 werden, nachdem sie geeignet verstärkt wurden, in ein Bandpassfilter 5 eingegeben. Das Bandpassfilter 5 ist dafür ausgelegt, eine Mittenfrequenz f0 zu haben, die die gleiche ist wie zum Beispiel die Zwischenfrequenz von 1297,75 MHz zwischen der Frequenz der ersten Videozwischenfrequenzsignale Ifp und der der ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs, und ein flaches Durchlassband von 4,5 MHz mit einer Mittenfrequenz von 1297,75 MHz zu haben. Die ersten von dem Bandpassfilter 5 von unnötigen Signalen außerhalb des Bands getrennten Zwischenfrequenzsignale werden in einen zweiten Mischer 6 eingegeben, in dem sie einer Frequenzwandlung in Fernsehsignale RF für die Verwendung in üblichem Rundfunk unterzogen werden. Da die Frequenz des Videoträgers Rfp niedriger als die des Audioträgers Rfs in den Fernsehsignalen RF ist, wird die zweite lokale Schwingungsfrequenz Lo2 höher gehalten als die Frequenz der ersten Zwischenfrequenzsignale IF1, und werden Ausgangssignale, die aus den Frequenzdifferenzen zwischen ihnen bestehen, als die Fernsehsignale RF verwendet. Diese Beziehung wird von durchgezogenen Linien in 2 gezeigt.

Die Fernsehsignale RF, die von dem zweiten Mischer 6 zugeführt werden und mit anderen Fernsehsignalen gemischt werden, werden über ein Breitbandausgangsfilter 8 gesendet.

Die zweite lokale Schwingungsfrequenz Lo2, die von dem Kanal für die zu sendenden Fernsehsignale RF (nachstehend Ausgangskanal genannt) bestimmt wird, wird von der zweiten PLL-Schaltung 9 so gesteuert, dass sie innerhalb eines Bereichs von etwa 1350 MHz bis 2350 MHz variabel ist.

In die zweite PLL-Schaltung 9 werden Abstimmdaten D für das Bestimmen des Ausgangskanals, d.h. erste Frequenzdaten für das Bestimmen der zweiten lokalen Schwingungsfrequenz Lo2, von einem Mikrocomputer 10 eingegeben. Die zweite PLL-Schaltung 9, die die zweite Schwingungsfrequenz Lo2 mit zum Beispiel der Minimalschrittfrequenz von 0,125 MHz (125 kHz) variieren kann, bewirkt ein derartiges Steuern, dass sie in 6 MHz-Intervallen auf der Basis der Abstimmdaten D variiert wird.

Wenn der Ausgangskanal zum Beispiel Kanal 2 (mit einem Videoträger von 55,25 MHz und einem Audioträger von 59,75 MHz) ist, ist die zweite lokale Schwingungsfrequenz Lo2 1355,25 MHz; wenn es Kanal 3 (mit einem Videoträger von 61,25 MHz und einer Audioträgerfrequenz von 65,75 MHz) ist, ist sie 1361,25 MHz; oder wenn es Kanal 94 (mit einem Videoträger von 643,25 MHz und einer Audioträgerfrequenz von 647,75 MHz) ist, ist sie 1947,25 MHz.

Hier hat der Mikrocomputer 10 einen internen Speicher (nicht gezeigt). Die Sendeeigenschaften des Bandpassfilters 5 werden im Voraus geprüft und wenn seine Mittenfrequenz f0 von der Bezugsfrequenz F0 abweicht, werden Frequenzkompensationsdaten (zweite Frequenzdaten) C, die dieser Frequenzabweichung entsprechen, in dem internen Speicher des Mikrocomputers 10 gespeichert. Die in diesem Fall zu speichernden Frequenzkompensationsdaten C werden unter Bezugnahme auf die Minimalschrittfrequenz der zweiten PLL-Schaltung 9 in der Form des ganzzahligen Vielfachen der Minimalschrittfrequenz gespeichert, das der Abweichung der Mittenfrequenz f0 am nächsten ist.

Wenn die Abweichung &Dgr;f zum Beispiel gleich 300 kHz ist, entsprechen die Frequenzkompensationsdaten C 125 × 2 = 250 kHz.

Die Frequenzkompensationsdaten C werden von dem Mikrocomputer 10 in die erste PLL-Schaltung 4 eingegeben. Dann wird die erste lokale Schwingungsfrequenz Lol um eine Frequenz (250 kHz) verschoben, die auf den Frequenzkompensationsdaten C basiert, um Lo1' zu werden, und die ersten Zwischenfrequenzsignale IF1 werden auch um die gleiche Frequenz verschoben, um Ifp' und Ifs' zu werden. Diese Beziehungen werden von gepunkteten Linien in 2 gezeigt. Folglich können sowohl die verschobenen ersten Videozwischenfrequenzsignale Ifp' als auch die verschobenen ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs' in dem Durchlassband des Bandpassfilters 5 positioniert werden.

Andererseits werden die Frequenzkompensationsdaten C von dem Mikrocomputer 10 auch in die zweite PLL-Schaltung 9 eingegeben und wird die zweite lokale Schwingungsfrequenz Lo2 um 250 kHz verschoben, um Lo2' zu werden. Da die Frequenz der ersten Zwischenfrequenzsignale IF1 um 250 kHz verschoben wird, ändert sich die Differenz zwischen ihnen jedoch nicht, wenn ihnen die Abstimmdaten D zufügt werden, und können die Fernsehsignale RF auf dem Ausgangskanal einer vorgeschriebenen Frequenz angepasst werden.

Als nächstes wird die zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 3 beschrieben. 3 stellt einen Doppelfrequenzwandler für die Verwendung in Fernsehempfängern dar, der aus vielen Fernsehsignalen bestimmte auswählt und sie einer Frequenzwandlung in Zwischenfrequenzfernsehsignale IF unterzieht (die Frequenzen gemäß den US-Spezifikationen sind 45,75 MHz für Videozwischenfrequenzsignale P und 41,25 MHz für Audiozwischenfrequenzsignale S). Er hat eine der in 1 dargestellten ähnliche Konfiguration. Folglich werden Fernsehsignale RF, die Eingangssignale bilden, über ein Eingangsfilter 11 in einen ersten Mischer 12 eingegeben. In den ersten Mischer 12 werden erste lokale Schwingungssignale LO1 von einem ersten lokalen Oszillator 13 eingegeben. Der erste lokale Oszillator 13 wird von einer ersten PLL-Schaltung 14 gesteuert und seine Frequenz Lol variiert von etwa 1350 MHz bis 2350 MHz, passend zu der Frequenz der Fernsehsignale RF. Die Fernsehsignale RF werden mit den ersten lokalen Schwingungssignalen LO1 gemischt und in erste Zwischenfrequenzsignale IF1 umgewandelt, die die Frequenz der Differenz liefern. Die ersten Videozwischenfrequenzsignale Ifp sind 1300 MHz und die ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs sind 1295,5 MHz in den ersten Zwischenfrequenzsignalen IF1.

Die ersten Zwischenfrequenzsignale IF1 durchlaufen ein Bandpassfilter 15 und werden in einen zweiten Mischer 16 eingegeben. Das Bandpassfilter 15 ist dafür ausgelegt, eine Mittenfrequenz f0 zu haben, die die gleiche ist wie zum Beispiel die Zwischenfrequenz von 1297,75 MHz zwischen der Frequenz der ersten Videozwischenfrequenzsignale Ifp und der der ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs, und ein flaches Durchlassband von 4,5 MHz zu haben. Unnötige Signale außerhalb des Bands werden von dem Bandpassfilter 15 entfernt. Die ersten Zwischenfrequenzsignale IF1, die in den zweiten Mischer 16 eingegeben werden, werden mit den zweiten lokalen Schwingungssignalen LO2 gemischt, die von einem zweiten lokalen Oszillator 17 eingegeben werden, und werden einer Frequenzwandlung in Fernsehzwischenfrequenzsignale RF unterzogen. Diese Zwischenfrequenzsignale IF werden die Ausgangssignale. Da die Frequenz der Videozwischenfrequenzsignale P höher als die der Audiozwischenfrequenzsignale S in den Fernsehzwischenfrequenzsignalen IF ist, wird die zweite lokale Schwingungsfrequenz Lo2 niedriger gehalten als die Frequenz der ersten Zwischenfrequenz IF1 und werden Signale, die aus den Frequenzdifferenzen zwischen ihnen bestehen, als die Zwischenfrequenzsignale IF verwendet.

Die Zwischenfrequenzsignale IF, die von dem zweiten Mischer 16 zugeführt werden, werden über ein Ausgangsfilter 18 von einer (nicht gezeigten) Zwischenfrequenzschaltung in dem Fernsehempfänger verarbeitet.

Im Übrigen wird auch der zweite lokale Oszillator 17 von einer zweiten PLL-Schaltung 19 gesteuert, um die zweite lokale Schwingungsfrequenz Lo2 konstant zu halten.

Hier wird die erste lokale Schwingungsfrequenz Lol von der Frequenz der Fernsehsignale RF auf dem Kanal bestimmt, auf den sie abgestimmt werden soll. Zu diesem Zweck werden Abstimmdaten D für das Bestimmen des Empfangskanals von einem Mikrocomputer 20 in die erste PLL-Schaltung 14 eingegeben. Die erste PLL-Schaltung 14, die die erste Schwingungsfrequenz Lo1 mit zum Beispiel der Minimalschrittfrequenz von 0,125 MHz (125 kHz) variieren kann, bewirkt ein derartiges Steuern, dass sie in 6 MHz-Intervallen auf der Grundlage der Abstimmdaten D variiert wird.

Hier hat der Mikrocomputer 20 einen internen Speicher (nicht gezeigt). Die Sendeeigenschaften des Bandpassfilters 15 werden im Voraus geprüft und wenn seine Mittenfrequenz f0 von dem Konstruktionswert F0 abweicht, werden Frequenzkompensationsdaten (zweite Frequenzdaten) C, die dieser Frequenzabweichung (&Dgr;f) entsprechen, in dem internen Speicher des Mikrocomputers 20 gespeichert. Die in diesem Fall zu speichernden Frequenzkompensationsdaten C werden unter Bezugnahme auf die Minimalschrittfrequenz der ersten PLL-Schaltung 14 in der Form des ganzzahligen Vielfachen der Minimalschrittfrequenz gespeichert, das der Abweichung der Mittenfrequenz am nächsten ist.

Wenn die Abweichung &Dgr;f zum Beispiel 300 kHz ist, entsprechen die Frequenzkompensationsdaten C 125 × 2 – 250 kHz.

Die Frequenzkompensationsdaten C werden mit den ihnen zugefügten Abstimmdaten D von dem Mikrocomputer 20 in die erste PLL-Schaltung 14 eingegeben. Dann wird die erste lokale Schwingungsfrequenz Lo1 basierend auf den Frequenzkompensationsdaten C um 250 kHz verschoben und werden die ersten Zwischenfrequenzsignale IF1 auch um dieselbe Frequenz verschoben. Folglich können sowohl die verschobenen ersten Videozwischenfrequenzsignale Ifp als auch die verschobenen ersten Audiozwischenfrequenzsignale Ifs in dem Durchlassband des Bandpassfilters 15 positioniert werden.

Andererseits werden die Frequenzkompensationsdaten C von dem Mikrocomputer 20 auch in die zweite PLL-Schaltung 19 eingegeben und wird die zweite lokale Schwingungsfrequenz Lo2 um 250 kHz verschoben. Da die Frequenz der ersten Zwischenfrequenzsignale IF1 um 250 kHz verschoben wird, ändert sich die Differenz zwischen ihnen jedoch nicht und können die Zwischenfrequenzsignale IF einer vorgeschriebenen Frequenz angepasst werden.

Wie bisher beschrieben, ist der Doppelfrequenzwandler der vorliegenden Erfindung vorgesehen mit einem ersten Mischer für die Frequenzwandlung von Eingangssignalen mit ersten lokalen Schwingungssignalen in erste Zwischenfrequenzsignale; einem zweiten Mischer für die Frequenzwandlung der ersten Zwischenfrequenzsignale in Ausgangssignale mit zweiten lokalen Schwingungssignalen; und einem Bandpassfilter, das zwischen dem ersten Mischer und dem zweiten Mischer angeordnet ist, wobei die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale und die der zweiten lokalen Schwingungssignale um die gleiche Frequenz verschoben werden können und dementsprechend das Band der Zwischenfrequenzsignale in dem Passband des Bandpassfilters positioniert werden kann, auch wenn die Mittenfrequenz des Bandpassfilters von der Bezugsfrequenz des ersten Zwischenfrequenzsignals abweicht.

Ein Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung kann auch so konfiguriert sein, dass er die Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale in vorgeschriebenen Intervallen ändert und jede Frequenz während der vorgeschriebenen Intervalle verschiebt, mit dem Ergebnis, dass bei der Verwendung in einem Fernsehersignalsender Frequenzkennlinien von Videosignalen zwischen der Videozwischenfrequenz und der Audiozwischenfrequenz abgeflacht werden können.

Oder ein Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung kann auch so konfiguriert sein, dass er die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale in vorgeschriebenen Intervallen ändert und jede Frequenz während der vorgeschriebenen Intervalle verschiebt, so dass bei der Verwendung in einem Fernsehempfänger die Frequenzkennlinien von Videosignalen zwischen der Videozwischenfrequenz und der Audiozwischenfrequenz der Fernsehzwischenfrequenzsignale abgeflacht werden können.

Ferner kann ein Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung auch vorgesehen sein mit einer ersten PLL-Schaltung für das Steuern der Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale; einer zweiten PLL-Schaltung für das Steuern der Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale; und einem Mikrocomputer für das Zuführen von ersten Frequenzdaten für das Ändern der Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale oder der zweiten lokalen Schwingungssignale in vorgeschriebenen Intervallen zu der ersten PLL-Schaltung oder der zweiten PLL-Schaltung, wobei die zweiten Frequenzdaten, die auf der Frequenz der Abweichung zwischen einer Bezugsfrequenz der ersten Zwischenfrequenzsignale und der Mittenfrequenz des Bandpassfilters basieren, in dem Mikrocomputer gespeichert werden und das Verschieben durch das Zuführen der gespeicherten zweiten Frequenzdaten zu der ersten PLL-Schaltung und der zweiten PLL-Schaltung erreicht wird, mit dem Ergebnis, dass die Frequenz der ersten Zwischenfrequenzsignale automatisch der des Bandpassfilters angepasst werden kann.

In einem Doppelfrequenzwandler gemäß der Erfindung können die erste PLL-Schaltung und die zweite PLL-Schaltung Minimalschrittfrequenzen haben, die kleiner sind als die Frequenz der vorgeschriebenen ganzzahligen Intervalle, wobei als Bezug für die zweiten Frequenzdaten eine Frequenz verwendet wird, die gleich einem Vielfachen der Minimalschrittfrequenz ist, das der Frequenz der oben genannten Abweichung am nächsten ist, so dass die Frequenz auf der Grundlage der Frequenzlösung der verwendeten PLL-Schaltungen automatisch verschoben werden kann.


Anspruch[de]
Doppelfrequenzwandler, versehen mit einem ersten Mischer (2) zur Frequenzwandlung von Eingangssignalen mit von einem ersten steuerbaren lokalen Oszillator (3) gelieferten ersten lokalen Schwingungssignalen (LO1) in erste Zwischenfrequenzsignale; einem zweiten Mischer (6) zur Frequenzwandlung der ersten Zwischenfrequenzsignale in Ausgangssignale mit von einem zweiten steuerbaren lokalen Oszillator (7) gelieferten zweiten lokalen Schwingungssignalen (LO2); und einem Bandpassfilter (5), das zwischen dem ersten Mischer (2) und dem zweiten Mischer (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite steuerbare lokale Oszillator (3, 7) so gesteuert werden, dass die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale (LO1) und die Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale (LO2) als Antwort auf gespeicherte Frequenzkompensationsdaten (C), die auf der Frequenzabweichung zwischen einer Bezugsfrequenz des ersten Zwischenfrequenzsignals und der Mittelfrequenz des Bandpassfilters (5, 15) basieren, um den gleichen Frequenzbetrag verschoben werden. Doppelfrequenzwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er dazu konfiguriert ist, die Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale (LO2) in vorgeschriebenen Intervallen zu ändern und jede Frequenz während der vorgeschriebenen Intervalle zu ändern. Doppelfrequenzwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er dazu konfiguriert ist, die Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale (LO1) in vorgeschriebenen Intervallen zu ändern und jede Frequenz während der vorgeschriebenen Intervalle zu ändern. Doppelfrequenzwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er versehen ist mit einer ersten PLL-Schaltung (4) zur Steuerung der Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale (LO1); einer zweiten PLL-Schaltung (9) zur Steuerung der Frequenz der zweiten lokalen Oszillationssignale (LO2); und einem Mikrocomputer (10) zur Lieferung von Abstimmdaten (D) an die erste PLL-Schaltung (4) oder die zweite PLL-Schaltung (9) zur Änderung der zweiten lokalen Schwingungsfrequenz zur Bestimmung des Ausgangskanals in den vorgeschriebenen Intervallen, wobei Zweitfrequenzdaten, die auf der Frequenz der Abweichung zwischen einer Bezugsfrequenz der ersten Zwischenfrequenzsignale und der Mittelfrequenz des Bandpassfilters (5) basieren, in dem Mikrocomputer (16) gespeichert werden und die Verschiebung durch die Lieferung der gespeicherten Zweitfrequenzdaten an die erste PLL-Schaltung (4) und die zweite PLL-Schaltung (9) erreicht wird. Doppelfrequenzwandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass er versehen ist mit einer ersten PLL-Schaltung (4) zur Steuerung der Frequenz der ersten lokalen Schwingungssignale (LO1); einer zweiten PLL-Schaltung (9) zur Steuerung der Frequenz der zweiten lokalen Schwingungssignale (LO2); und einem Mikrocomputer (10) zur Lieferung von Abstimmdaten (D) an die erste PLL-Schaltung (4) oder die zweite PLL-Schaltung (9) zur Änderung der ersten lokalen Schwingungsfrequenz zur Bestimmung des Empfangskanals in den vorgeschriebenen Intervallen, wobei Zweitfrequenzdaten, die auf der Frequenz der Abweichung zwischen einer Bezugsfrequenz der ersten Zwischenfrequenzsignale und der Mittelfrequenz des Bandpassfilters (5) basieren, in dem Mikrocomputer (10) gespeichert werden und die Verschiebung durch die Lieferung der gespeicherten Zweitfrequenzdaten an die erste PLL-Schaltung (4) und die zweite PLL-Schaltung (9) erreicht wird. Doppelfrequenzwandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste PLL-Schaltung (4) und die zweite PLL-Schaltung (9) Minimalschrittfrequenzen haben, die kleiner sind als die Frequenz der vorgeschriebenen Intervalle, wobei als ein Bezug für die Zweitfrequenzdaten eine Frequenz verwendet wird, die gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Minimalschrittfrequenz ist, das der Frequenz der Abweichung am nächsten ist. Doppelfrequenzwandler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste PLL-Schaltung (4) und die zweite PLL-Schaltung (9) Minimalschrittfrequenzen haben, die kleiner sind als die Frequenz der vorgeschriebenen Intervalle, wobei als ein Bezug für die Zweitfrequenzdaten eine Frequenz verwendet wird, die gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Minimalschrittfrequenz ist, das der Frequenz der Abweichung am nächsten ist.






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