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Dokumentenidentifikation DE60125942T2 30.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001297365
Titel OPTISCHE FÄLSCHUNGSSICHERUNGSVORRICHTUNG
Anmelder Optaglio Ltd., Swindon, GB
Erfinder DRINKWATER, John, Andover, Hants SP10 4DU, GB
Vertreter Fiener, J., Pat.-Anw., 87719 Mindelheim
DE-Aktenzeichen 60125942
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.07.2001
EP-Aktenzeichen 019454891
WO-Anmeldetag 02.07.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/GB01/02928
WO-Veröffentlichungsnummer 2002003109
WO-Veröffentlichungsdatum 10.01.2002
EP-Offenlegungsdatum 02.04.2003
EP date of grant 10.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.08.2007
IPC-Hauptklasse G02B 5/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B42D 15/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G03H 1/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft den Bereich Fälschungsschutzvorrichtungen, die nach dem Prinzip der optischen Beugung arbeiten, und betrifft eine verbesserte Form von optischen Sicherheitsvorrichtungen für die Verwendung zum Schützen von Dokumenten und Wertgegenständen vor Fälschung und zum Überprüfen der Echtheit.

Es werden heutzutage mehrere Formen solcher Vorrichtungen eingesetzt, um die Echtheit von Wertgegenständen zu prüfen und um deren betrügerische Duplizierung zu verhüten, z.B. für Banknoten, Plastikkarten, Wertdokumente wie Finanzstempel, Reisedokumente wie Ausweise und zum Authentifizieren von Wertgegenständen.

Auf dem Grundsatz der optischen Beugung basierende Vorrichtungen werden oft für diese Zwecke eingesetzt, weil sie, durch den Prozess der optischen Beugung, ein optisch variables Bild mit charakteristischen Merkmalen wie Tiefe und Parallaxe (Hologramme) und Bewegungsmerkmale und Bildschalter (reine Beugungsgittervorrichtungen und einige holografische Vorrichtungen) erzeugen können. Solche diffraktiven, optisch variablen Bilderzeugungsvorrichtungen werden als Fälschungsschutzvorrichtungen benutzt, sowohl weil ihre Effekte gut erkennbar sind und mit Drucktechniken nicht dupliziert werden können als auch weil spezielle und schwer zu replizierende optische und technische Methoden für ihre Produktion notwendig sind.

Diese diffraktiven, optisch variablen Bilderzeugungsvorrichtungen werden allgemein hergestellt und ihre Effekte werden auf der Basis von holografischen oder reinen Beugungsgittertechniken erzielt, und sie werden häufig als geprägte Oberflächenreliefstrukturen hergestellt, wie in der Technik bekannt ist (z.B. Graham Saxby „Practical Holography", Prentice Hall 1988). Sie werden typischerweise auf Wertdokumente, Plastikkarten und zu schützende Wertgegenstände in Form von holografischen oder diffraktiven Heißprägefolien oder holografischen oder diffraktiven Etiketten aufgebracht, die häufig einen unbefugten Eingriffsversuch nachweisen.

Dies sind verschiedene Formen von reinen Diffraktionsgittervorrichtungen, die bereits offenbart wurden und als solche Sicherheitsvorrichtungen im Gebrauch sein. Ein Beispiel ist aus der US 4568141 bekannt, die ein Lichtbeugungs-Authentifizierungselement offenbart, das ein Farbmuster erzeugt, das sich mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit über eine vorbestimmte Bahn bewegt, wenn das Dokument aus einer ersten Richtung beleuchtet und aus einer zweiten Richtung betrachtet wird. Diese Vorrichtung besteht aus einer ebenen Beugungsgitterstruktur, die eine vorbestimmte Bahn definiert, wobei die räumliche Frequenz und/oder die Winkelorientierung entlang der genannten Bahn so variiert, dass die Vorrichtung, wenn sie in einer Ebene neben einer Region einer Beugungsgitterstruktur beleuchtet und gedreht wird, sukzessiv Licht beugt [sic], um zu bewirken, dass der Betrachter ein Farbmuster sieht, das sich über die genannte Bewegungsbahn zu bewegen scheint. Jedes Element dieser Vorrichtung ist ein reines ebenes Beugungsgitter, wobei die scheinbare Bewegung durch die Rotation einer Gitterorientierung entlang der Bahn und/oder durch eine Änderung der Gitterteilung bestimmt wird. Ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sicherheitsbeugungsgittermasters ist in der US 4761252 offenbart. Bei dieser Technik wird eine Stanze verwendet, um aufeinander folgende kleine Bereiche eines flexiblen Prägegesenks in eine Folie aus Thermoplastmaterial einzudrücken. Die US 5034003 offenbart eine weitere Form einer optischen Sicherheitsvorrichtung unter Verwendung von Beugungsgittern zum Erzeugen eines Schaltbildes, indem die Vorrichtung als Pixelsätze aufgezeichnet wird, wobei jedes Pixel aus kleinen Bereichen von unterschiedlichen räumlichen Gitterfrequenzen und Orientierungen besteht, die ein gebeugtes Bild erzeugen, das aus verschiedenen Richtungen sichtbar ist. Diese diffraktive Bildvorrichtung soll ein Bild erzeugen, das eine scharfe Trennung zwischen zwei oder mehr separaten Grafikbildern anzeigt. Die Lehren dieser Patente sind durch Bezugnahme eingeschlossen. Eine weitere Form einer reinen Beugungsgitter-Sicherheitsvorrichtung sowie ein weiteres Verfahren zum Herstellen derselben besteht darin, die Beugungsstruktur direkt mittels Elektronenstrahllithografie zu schreiben – einige Beispiele hierfür sind die WOA9318419, die WOA9504948 und die WOA9502200, die durch Elektronenstrahlen erzeugte diffraktive optische Sicherheitsvorrichtungen beschreiben. Auch diese Techniken sehen keine holografischen Methoden zum Erzeugen von sich glatt ändernden Gitterstrukturen vor, um für einen Beobachter sichtbare glatte Scheinbewegungseffekte zu erzeugen.

Es sind auch diffraktive optische Vorrichtungen zum Erzeugen variabler Bilder bekannt und werden mit holografischen Methoden erzeugt, wobei solche Vorrichtungen aufgrund ihrer Verwendung in Sicherheitsanwendungen beispielsweise auf Kreditkarten, Banknoten usw. bekannt sind. Beispiele für Lehren über solche holografisch hergestellte Sicherheitsstrukturen befinden sich in der US 5694229, der US 5483363 und der WO9959036. Die optischen Aufzeichnungs- und Herstellungsverfahren sowie andere Lehren dieser Patente sind durch Bezugnahme eingeschlossen.

Holografische Stereogramme und deren Herstellungstechniken werden seit einiger Zeit für Anwendungen wie Porträts eingesetzt, bei denen viele Ansichten einer Person (gewöhnlich 30 bis über 100) innerhalb eines Hologramms kombiniert werden können, um Bilder zu erzeugen, die Porträt- und einige Animationseffekte enthalten. Eine Beschreibung dieser Technik, die ein System zum Synthetisieren so genannter lentikulärer oder „streifenmultiplexierter" Hologramme beschreibt, befindet sich in der US4206965, die ausführt, wie elementare Streifenhologramme von einem Bewegtbildfilm eines rotierenden Gegenstands synthetisiert werden, um eine dreidimensionale Ansicht zu erzeugen, und die geeignete Verfahren darlegt. Eine breitere und allgemeinere Erörterung des Bereiches holografischer Stereogramme befindet sich in der Literatur beispielsweise in Graham Saxby, „Practical Holography", Prentice Hall 1988. Keine dieser Techniken sieht den hier offenbarten Typ von optischer Sicherheitstechnik vor.

Eine weitere in der Technik bekannte Methode besteht darin, ein Regenbogenhologramm zu erzeugen, das einem Beobachter beim horizontalen Drehen der Vorrichtung um eine vertikale Achse mehrere verschiedene Ansichten bietet. Diese Methode beinhaltet einige Modifikationen in der H1-Mastering-Herstellungsstufe, in der nicht ein einziges diskretes Regenbogen-Master-Hologramm aufgezeichnet, sondern das Regenbogen-Master-Hologramm in mehrere Abschnitte unterteilt wird, die verschiedenen Belichtungen entsprechen und somit getrennte und unterschiedliche Bilder wiedergeben können, die für einen Beobachter sichtbar sind, während das Hologramm unterschiedliche Teile des H1-Regenbogen-Masters ins Blickfeld des Beobachters bringt, während die Vorrichtung rotiert. Diese Methode wurde in der Technik zum Erzeugen von holografischen Bildern verwendet, wobei die Ansichten beim Kippen von links nach rechts wechseln, die sich durch mehrere Ansichten beim Kippen von links nach rechts bewegen oder die für eine einfache Animation verwendet werden können. Diese Methode wurde auch zum Erzielen von Scheinanimation und Laufeffekten ähnlich denen verwendet, die Oberflächenbeugungsgitteranordnungen anzeigen, indem z.B. eine Reihe oder ein Kreis von Graphiken oder Text organisiert und verschiedene Teile der aufzuzeichnenden Graphiken in verschiedenen Abschnitten des H1-Regenbogen-Master-Schlitzes organisiert werden, so dass bei einer Neubeleuchtung die Wiedergaberichtungen der verschiedenen Grafikabschnitte zuweilen zur Wiedergabe einer vorbestimmten Folge zusammenwirken, um einen rotatorischen oder linearen Scheinbewegungseffekt der Wiedergabefarbe entlang der Graphiklinie zu erzeugen. Es wurden in der Technik mehrere solcher Variationen dieses Themas für kommerziell erzeugte Sicherheitshologramme angewendet, einschließlich der Verwendung einer großen Zahl von separaten Elementen in dem Versuch, die Scheinbewegung kontinuierlicher zu machen, und unter Verwendung von Rastervorlagenauszügen, die so ineinander unterteilt werden, dass sie eine Zone mit einem stufenlos variablen Beugungs- oder Holografiegitter simulieren.

Die obige Holografiemethode ist jedoch deshalb begrenzt, weil sie niemals einen völlig stufenlosen glatten Scheinbewegungseffekt erzeugen kann, weil jeder diskrete Elementarbereich immer in einen definierten diskreten Abschnitt des Regenbogenschlitzes wiedergibt, so dass immer eine diskontinuierliche Animation entsteht, die durch diskrete Schritte und Sprünge zwischen den verschiedenen Elementen markiert ist, während das Auge des Betrachters dahinter passiert. Außerdem erfordert diese Methode die Aufzeichnung einer großen Zahl zusätzlicher Elementarhologramme, eines pro Wiedergabeelement in dem Bewegungseffekt, auf jedem speziellen H1-Zwischenhologramm, was erheblich zur Komplexität und Schwierigkeit der Herstellung beiträgt. Diese große und komplexe Zahl von Zwischenhologrammen macht es auch schwer, mehrere solcher Effekte in einem Design zu erzielen, ohne den Herstellungsprozess zu schwer und komplex und fehleranfällig zu machen. Die Begrenzungen dieses Ansatzes bedeuten auch, dass es die Anwendung herkömmlicher Holografietechniken nicht erlaubt, die nahezu kontinuierlichen Farblauftechniken abzustimmen, die beispielsweise mit Punktmatrixsystemen erzeugt werden können, bei denen die optische Wiedergabe in sehr viele verschiedene Winkelkomponenten unterteilt werden können, aufgrund der individuellen stufigen Natur der Punktaufzeichnung in diesen Systemen. Und solche derzeitigen holografischen Sicherheitstechniken können auch keine kontinuierlich variablen Beugungsgittereffekte reproduzieren (so genanntes, Chirp-Beugungsgitter', bei dem die Beugungsgitterteilung kontinuierlich über den Bereich des Gitters variiert), wie sie beispielsweise in Kinegrammen zu sehen sind, die durch stufenloses Ändern der Orientierung der Beugungsgitterstruktur Schritt für Schritt in sehr vielen kleinen Inkrementen erzeugt werden, während die Vorrichtung mit einer Technik ähnlich der in der US 4761252 beschrieben wird.

Die obige Erörterung weist somit darauf hin, dass es vorteilhaft wäre, eine neue holografische Sicherheitsvorrichtung für die Verwendung alleine oder mit anderen Techniken im Bereich der Herstellung holografischer Sicherheitsvorrichtungen zu haben, um diese Begrenzungen der derzeitigen Technik abzustellen.

Maschinenlesbare oder zusammenhängend betrachtbare holografische oder diffraktive Strukturen für optische Sicherheitsanwendungen sind auch in anderen Literaturquellen beschrieben. So offenbart beispielsweise die US 4544266 die Authentifizierung eines Dokumentes anhand einer maschinenlesbaren, auf Beugung basierenden codierten Markierung, die sich nur schwer kopieren lässt, und die US 5101184 beschreibt eine weitere Möglichkeit zum Maschinenlesen einer diffraktiven Sicherheitsvorrichtung durch Erkennen der unterschiedlichen Intensitäten von gebeugtem Licht, das in verschiedenen Richtungen durch asymmetrische Reliefstrukturen erzeugt wird.

Die vorliegende Erfindung beschreibt eine neue holografische Sicherheitsvorrichtung, die die Begrenzungen der bisherigen Technik in der Herstellung holografischer Sicherheitsvorrichtungen überwindet. Diese Vorrichtung kann alleine verwendet werden oder ist besonders nützlich, wenn sie mit anderen holografischen Sicherheitserzeugungstechniken kombiniert wird, um diese Beschränkungen der derzeitigen Technik zu überwinden, und erweitert ihren Sicherheitswert und ihre Anwendbarkeit.

Demgemäß ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, Vorteile gegenüber bekannten solchen Vorrichtungen und Techniken zu erzielen.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine optische Sicherheitsvorrichtung bereitgestellt, die eine optische Struktur umfasst, die so gestaltet ist, dass sie ein optisch variables, für einen Beobachter sichtbares holografisches Bild erzeugt, das bei Beleuchtung mit Weißlicht einen stufenlos variablen Bewegungseffekt erzeugt, der sich über einen vorbestimmten Pfad bewegt, während die Vorrichtung gekippt wird, und auch so gestaltet ist, dass sie drei Bildebenen erzeugt, nämlich eine erste Bildebene, die sich wenigstens in der Nähe der Bildebene befindet, die der realen Ebene der Vorrichtung entspricht, die zum Definieren einer vorbestimmten Bewegungsbahn des Scheinbewegungseffekts dient, eine zweite Bildebene, die sich fern von der realen Ebene der Vorrichtung befindet und eine virtuelle Betrachtungszone bildet, die einem Regenbogenschlitz entspricht und die einer Betrachtungsbahn eines Beobachters beim Betrachten des Bewegungseffekts entspricht, wenn die Vorrichtung gekippt wird, und eine dritte Bildebene in der Form einer Parallaxenbarriere.

Das holografische variable Bild wird vorteilhafterweise durch stufenlos variable Orientierungen der Beugungsstruktur erzeugt.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Aufzeichnen einer optischen Struktur mit einer optischen Sicherheitsvorrichtung mit einer holografischen Vorlage und einem H1-Regenbogenschlitz bereitgestellt, das den zusätzlichen Schritt des Einführens einer Maske, während des Aufzeichnens, zum Definieren einer Parallaxenbarriere zwischen der holografischen Vorlage und einem H1-Regenbogenschlitz beinhaltet, um nach dem holografischen Aufzeichnen eine holografische Vorrichtung zu erzeugen, die eine optische Struktur umfasst, die nach der Wiedergabe und Betrachtung durch einen Beobachter, wenn sie gekippt und mit Weißlicht beleuchtet wird, einen stufenlos variablen Bewegungseffekt erzeugt, der sich über einen vorbestimmten Pfad bewegt, wenn die Vorrichtung gekippt wird, und die so gestaltet ist, dass sie drei Bildebenen erzeugt, nämlich eine erste Bildebene, die sich wenigstens in der Nähe der Bildebene befindet, die der realen Ebene der Vorrichtung entspricht, die zum Definieren einer vorbestimmten Bewegungsbahn des Scheinbewegungseffekts dient, eine zweite Bildebene, die sich fern von der realen Ebene der Vorrichtung befindet und eine virtuelle Betrachtungszone bildet, die einem Regenbogenschlitz entspricht und die einer Betrachtungsbahn eines Beobachters beim Betrachten des Bewegungseffekts entspricht, wenn die Vorrichtung gekippt wird, und eine dritte Bildebene in der Form einer Parallaxenbarriere.

In der vorliegenden Erfindung wird eine neue optische Sicherheitsvorrichtung für den Einsatz in Sicherheitsanwendungen beschrieben. Sie besteht aus einer Holografieeffekt-Erzeugungsstruktur (HEGS), die ein holografisches, optisch variables Bild durch den Prozess des Beugens von Licht erzeugt, das aus einer glatten und sich stufenlos ändernden Anordnung von diffraktiven räumlichen Frequenzen besteht, so dass bei Beleuchtung mit Weißlicht und bei Beobachtung ein visuelles beobachtbares, optisch variierendes Bild entsteht, wobei die diffraktive Wiedergabe dieses Bildes beim Kippen der Vorrichtung in einer Achse [sic] eine stufenlos variierende glatte Bewegung einer optischen Beugungswiedergabe entlang oder durch ein definiertes grafisches Bild erscheint, das sich an oder in der Nähe der Bildebene der Vorrichtung befindet. Ein weiteres Merkmal dieser Vorrichtung ist, dass der Bereich, in dem sich der HEGS-Effekt bewegt, durch die mit dem Element assoziierte Bildebenenvorlage definiert wird, während die eigentliche optische Wiedergabe der Vorrichtung überhaupt keine Struktur zeigt [sic] und eine vollständig glatte und stufenlose Variation von gebeugter Wiedergaberichtung mit Winkel anzeigt.

In einer bevorzugten Ausgestaltung dieser Vorrichtung hat die Holografieeffekt-Erzeugungsstruktur (HEGS) eine rekonstruierte Lichtwiedergaberichtung, die in der Richtung eines projizierten Regenbogenschlitzes liegt, der der vollen Parallaxenversion der HEGS-Vorlage entsprechen würde. Dies bedeutet, dass die Rekonstruktion dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Betrachter, der an diesem unter Weißlichtbeleuchtung rekonstruierten projizierten Regenbogenschlitz entlang blickt, eine völlig glatte und kontinuierliche Bewegung eines diffusen Wiedergabeeffekts sieht, der sich über eine scharf definierte Bahn bewegt, deren Ränder durch die HEGS-Vorlage definiert würden. Diese Rekonstruktion von dieser neuen Struktur und diesem beobachteten Effekt ist durch eine stufenlose Änderung der Beugungsgitterorientierung, eine stufenlose Änderung des Beugungsgitters und der diffraktiven Strukturteilung, der völligen Abwesenheit einer beobachtbaren Vorlagenstruktur innerhalb der Struktur des wiedergegebenen Bildes (d.h ohne Komponentenpunkte oder Vorlagenartefakte) und die Wiedergabe eines kleinen und veränderlichen Konus von Wiedergaberichtungen (im Gegensatz zu einem reinen Gittereffekt) gekennzeichnet, ein Effekt, der zum Ändern der scheinbaren Breite der wiedergegebenen Vorlage und ihrer Betrachtungszone verwendet wird, und hat Designvorteile dahingehend, dass der visuelle Einfluss dieses neuen Effekts innerhalb eines Designs glatt geändert werden kann.

Eine alternative Art der Beschreibung dieser Erfindung ist, dass eine Holografieeffekt-Erzeugungsstruktur (HEGS), entweder alleinstehend oder mit einem diffraktiven Sicherheitsbild integriert, ein holografisches, optisch variierendes Bild durch einen Lichtbeugungsprozess erzeugt, wobei dieses Bild unter Weißlichtbeleuchtung einen glatt und stufenlos variablen, strukturlosen, optisch variablen Scheinbewegungseffekt erzeugt, der sich über eine vorbestimmte Bahn innerhalb vorbestimmter Grenzen bewegt, wobei die Vorrichtung ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass sie 3 Bildebenen unter Weißlichtbeleuchtung erzeugt – eine Bildebene, die sich an oder in der Nähe der Bildebene befindet, die der realen Ebene der Vorrichtung entspricht, die die vorbestimmte Bewegungsbahn des Scheinbewegungseffekts und seiner Grenzen definiert, eine zweite virtuelle Bildebene, die sich fern von der Bildebene der Vorrichtung befindet, die eine virtuelle Betrachtungszone bildet, die dem klassischen Regenbogenschlitz entspricht, und die sich dort befindet, wo dieser normalerweise positioniert wäre) [sic], entsprechend der Betrachtungsbahn des Auges eines den Effekt betrachtenden Beobachters, bei dem ein Beobachter zum Beobachten des visuellen Effekts positioniert wäre, und eine dritte Bildebene oder ,Parallaxenbarriere' (die sich in einer Ausgestaltung zwischen der Bildebenenvorlage und der Betrachtungszone befinden kann), die eine Region definiert, durch die alle Lichtstrahlen von der Bildebenenvorlage zur Betrachtungszone passieren oder von der sie auszugehen scheinen, die die Sektoren und den Ort der Bildebenenvorlage definiert, die durch die Betrachtungszone sichtbar ist, und somit durch ihre Position die Betrachtungsbahn des glatten Bewegungseffekts und durch ihre Breite den Blickwinkel oder die Breite des Scheinbewegungseffektes definiert.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die HEGS eine Oberflächenreliefstruktur, die entweder durch Beschichtung mit einer metallischen oder dielektrischen Schicht reflektiert.

In verschiedenen Ausgestaltungen ist das Zwischenbild oder die Parallaxenbarriere eine virtuelle Ebene, die sich entweder zwischen der Vorlage und H1 im realen Bildraum befindet, der eine Zone definiert, durch die alle gebeugten Lichtstrahlen passieren, oder die Parallaxenbarriere kann sich hinter der Bildebene der Vorrichtung befinden, die eine virtuelle Ebene definiert, durch die alle Lichtstrahlen, die zwischen der Bildebenenvorlage und der Betrachtungszone (virtueller projizierter Regenbogenschlitz) ihren Ursprung zu nehmen scheinen.

In einer anderen Ausgestaltung gibt es mehrere Zwischenbildzonen oder Parallaxenbarrieren, die einen oder mehrere Bildebenenvorlagenbereiche definieren, die in mehrere Scheinbewegungszonen unterteilt sind.

In einer anderen Ausgestaltung eines Parallaxenbarrierentyps liegen die Scheinbewegungseffekte in einer Richtung parallel zur virtuellen Betrachtungszone (normale Position des Regenbogenschlitzes), während in einer anderen Ausgestaltung der Parallaxenbarriere die Scheinbewegungseffekte lotrecht zur visuellen Betrachtungszone sind (die normale Position des Regenbogenschlitzes).

Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein neuartiges holografisches Herstellungsverfahren für die Holografieeffekt-Erzeugungsstruktur (HEGS).

Frühere Vorrichtungen, die zum Erzeugen eines ähnlichen, aber stärker begrenzten Effekttyps verwendet werden könnten, würden ein so genanntes ,Punktmatrix'-Beugungsgitter und Kinegramme beinhalten. In beiden diesen Effekten wäre die Struktur an jedem Punkt eine reine Beugungsgitterstruktur oder im Wesentlichen eine solche Struktur und könnte an keinem individuellen Punkt einen Wiedergaberichtungskonus erzeugen. Für das Kinegramm würde der Bewegungseffekt durch Ändern der Gitterausrichtung eines Beugungsgitters entlang einer Bewegungsbahn erzeugt, und dies würde auf eine beobachtbare, glatte Weise unter Anwendung der Techniken der US 4761252 erfolgen, aber in dieser Technik wäre es umständlich, sowohl Orientierung als auch Teilung des Beugungsgitters stufenlos zu ändern. Im Hinblick auf eine Punktmatrixvorrichtung wird das Muster hier normalerweise durch die schrittweise Aufzeichnung eines Punkt- oder Punktbeugungsgitters aufgezeichnet, das dann über das Design gestuft und wiederholt wird. Solche Vorrichtungen haben normalerweise den Nachteil, dass sie charakteristische feine Punktmuster haben, aus denen sich die Bildvorlage zusammensetzt, so dass auch der Anteil des für die Beugung nützlichen Wirkbereiches reduziert wird und somit die anscheinende Helligkeit solcher Vorrichtungen nicht optimal ist, und normalerweise drehen solche Vorrichtungen einfach die Beugungsgitterorientierung in vielen kleinen, aber diskreten Schritten, um Bewegungseffekte zu erzeugen, und können nur schwer ein stufenlos variables Teilungsbeugungsgitter erzeugen. Sie sind auch dadurch gekennzeichnet, dass jeder Punkt ein reines Beugungsgitter ist, ohne die Fähigkeit, einen kontrollierten Konus von Wiedergaberichtungen zu erzeugen.

Es ist eine besondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die HEGS-Vorrichtungen in Regenbogensicherheitshologrammen wie in der Technik bekannt zu kombinieren, und es wird die Herstellungstechnik für die HEGS beschrieben, die die Kombination dieser Vorrichtung mit holografischen Regenbogenerzeugungstechniken zu einer einfachen Sache macht. Diese neue Kombinationsvorrichtung von einer oder mehreren HEGS-Vorrichtungen mit einem herkömmlichen Regenbogenhologramm würde somit eine neue Klasse von Sicherheitsvorrichtungen ermöglichenden Sicherheitsholografietechniken bereitstellen, um Scheinbewegung zu erzeugen und stufenlos variable Beugungsgittereffekte zu erzeugen, die sowohl grob im Hinblick auf visuellen Eindruck und Scheinbewegungseffekte vergleichbar sind, aber auch mit definierbaren unterschiedlichen Eigenschaften und Bildeigenschaften. So könnte die HEGS-Vorrichtung in einer bevorzugten Ausgestaltung mit einem standardmäßigen Sicherheitshologramm wie in der Technik bekannt integriert werden, oder vielleicht auch mit einem Beugungsgitter auf der Basis einer optischen Sicherheitsvorrichtung wie ein ,Kinegramm' oder ,Exelgramm', wie in der Technik bekannt ist, um einen Effekt mit diesen Strukturen zu erzielen, der sich mit reinen beugungsgittergestützten Techniken nur schwer duplizieren lässt.

Ein Vorteil dieser neuen Vorrichtungsklasse gegenüber früheren Techniken ist, dass die neue Vorrichtung stufenlose glatte Scheinbewegungseffekte erzeugt, die für einen Beobachter unter Weißlichtbeleuchtung nach dem Kippen der Vorrichtung sichtbar sind, wobei der Effekt durch Änderungen der Beugungsstrukturteilung und -ausrichtung gekennzeichnet ist, wobei diese Bewegungseffekte von einer kontinuierlichen, nicht stufenweisen Natur und von einer feineren Auflösung im Hinblick auf die Winkelbewegung sind (wirklich und wahrhaft stufenlos) als Effekte, die mit früheren Techniken erzielt werden konnten.

In einer bevorzugten Ausgestaltung könnten mehrere solcher Vorrichtungen zusammen in einer Sicherheitsvorrichtung in einem bevorzugten Fall angeordnet werden, der mit demselben Graphikbild assoziiert ist, das mehrere Male auf einer visuellen Sicherheitsvorrichtung wiederholt wird, wobei jedes wiederholte Bild in einer bevorzugten Ausgestaltung entweder dieselbe optische Leistung im Hinblick auf Scheinbewegungseffekte aufweist. Diese Wiederholung wäre für Sicherheitszwecke in der Hinsicht von Nutzen, dass die Vorrichtung gegen Knittereffekte beständiger wäre, wenn sie beispielsweise als Sicherheitsvorrichtung für häufig benutzte Dokumente wie z.B. Banknoten verwendet wird, bei denen Knitter- und Verschleißbeständigkeit wünschenswert sind.

In einer anderen Ausgestaltung könnten unterschiedliche Graphikmerkmale auf der visuellen Sicherheitsvorrichtung dieselben Scheinbewegungseffekte haben.

In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung hätten verschiedene Graphikbilder, wenigstens zwei und möglicherweise mehr, auf der visuellen Sicherheitsvorrichtung unterschiedliche optische Leistungen im Hinblick auf Scheinbewegungseffekte. Dies ist eine besonders nützliche Ausgestaltung, da die hier offenbarte Erfindung die Herstellung einer solchen komplizierten Vorrichtung weitaus einfacher macht als die Anwendung früherer Techniken, die sehr zeitaufwändig und komplex wären, besonders in dem Fall, in dem mehrere verschiedene Graphikbereiche in der Vorrichtung unterschiedliche visuelle Effekte im Hinblick auf optische Scheinbewegungseffekte hätten. Eine besonders nützliche Anordnung für eine visuelle Sicherheitsvorrichtung ist die, bei der zwei Graphik- (bei Bedarf am selben Ort befindliche) Bilder in einer visuellen Sicherheitsvorrichtung mit dieser Technik so organisiert werden, dass sie gegenläufige Scheinbewegungseffekte haben, um ein visuell leistungsstarkes allgemeines Erkennungsmerkmal und einen Vorrichtungstyp bereitzustellen, der sich mit früheren Techniken nur schwer und komplex erzeugen lässt. Diese Vorrichtungen könnten natürlich wiederholt und in Gruppen angeordnet werden.

In allen obigen Ausgestaltungen ist, obwohl diese Vorrichtungen als alleinstehendes Merkmal verwendet werden könnten, eine nützliche und bevorzugte Anordnung die, bei der diese Vorrichtung mit einem anderen diffraktiven Sicherheitsmerkmal wie z.B. einer Beugungsgittervorrichtung, einer Punktmatrixvorrichtung oder einem Sicherheitshologramm integriert wird.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung wird die Vorrichtung mit einem Sicherheitsregenbogenhologramm wie in der Technik bekannt integriert, da diese Vorrichtung die Leichtigkeit und Komplexität der Hinzufügung von optischen Scheinbewegungssicherheitsmerkmalen auf der Basis eines Beugungsgitters zu solchen Sicherheitshologrammen drastisch verbessert und so erheblich zur Sicherheit solcher Hologramme beiträgt. Solche Hologramme werden gewöhnlich mit dem in der Technik bekannten H1-H2-Prozess hergestellt, und diese Technik trägt erheblich zur Sicherheit bei und bewirkt, dass mit dem Herstellungsprozess ein bestimmtes Sicherheitsniveau im Hinblick auf Komplexität und Schwierigkeit der Nachbildung erzielt wird.

"Typische Sicherheitshologramme werden in einem Holografielaserlabor mit dem bekannten H1-H2-Prozesses mittels einer von zwei Haupttechniken erzeugt. In einem Prozess ... mehrere unabhängig aufgezeichnete H1-Hologramme und ein sequentieller Transferprozess zum Aufzeichnen des fertigen H2-Bildebeneithologramms durch Aufzeichnen der Komponente von jedem einzelnen H1 unter separater Verwendung eines anderen Referenzstrahls für jede Komponentenbelichtung, um ein Endbild durch Übereinanderlage dieser auf dem endgültigen Aufzeichnungsmaterial zu bilden. [sic] In einer anderen Technik werden mehrere elementare H1-Komponentenhologramme, die jeweils einer partiellen oder separaten Farbtrennung des Hauptbildes entsprechen, auf verschiedenen Bereichen einer H1-Holografiezwischenplatte aufgezeichnet, um ein komplexes H1-Mehrfachzwischenhologramm zu erzeugen, das dann in einem einstufigen zweiten Stufentransferprozess eingesetzt werden kann, um das fertige H2-Hologramm zu erzeugen. In beiden diesen Techniken, aber besonders in der zweiten, hat diese neue Technik Vorteile im Hinblick auf eine drastische Vereinfachung des Vorgangs des Integrierens von Mehrelement-Scheinbewegungstechniken und beim zusätzlichen Bereitstellen einer neuen Form von optischem Sicherheitseffekt, der mit derzeitigen Techniken nicht erzielt werden kann.

Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine optische Sicherheitsbildvorrichtung zur öffentlichen Erkennung bereitzustellen, die, besonders wenn sie mit existierenden Holografie-Sicherheitserzeugungstechniken kombiniert wird, erheblich sicherer und schwerer zu fälschen oder nachzubilden ist als die früheren Systeme. Hier war ein wichtiges Ziel, dass sich die neue optische Sicherheitsvorrichtung, wenn sie in Kombination mit holografischer Sicherheitserzeugung verwendet wird, leicht mit diesen Produktionstechniken integrieren lässt und als integrierter Teil des Sicherheitsbildes erscheinen soll, das beispielsweise zum Erzeugen von sich stufenlos ändernden Scheinbewegungseffekten verwendet wird, wodurch die Gesamtsicherheit und der visuelle allgemeine Erkennungswert der Vorrichtung verbessert wird, so dass zusätzlich höher entwickelte Erzeugungstechniken zur Herstellung nötig sind und somit ein Fälschen und Kopieren erschwert wird.

Unter einer Holografieeffekterzeugungsstruktur verstehen wir eine diffraktive Oberflächenreliefstruktur, die normalerweise metallisiert würde, um eine reflektive Oberflächenreliefstruktur bereitzustellen, die aus einer geprägten Holografie- oder Beugungsgitterstruktur wie in der Technik bekannt besteht, die ein holografisches, optisch variables Bild – z.B. ein Sicherheitshologramm – erzeugt, wobei in einer Technik das Master-Bild mittels eines holografischen H1-H2-Prozesses aufgezeichnet wurde. In anderen bekannten Ausgestaltungen kann die Metallreflektorschicht zuweilen beispielsweise mit einem dielektrischen Material mit hohem Brechungsindex oder einem Satz von Dünnfilmschichten aus solchen Materialien beschichtet werden, um einen optischen Interferenzeffekt zu erzeugen, wobei der gesamte Effekt einen teiltransparenten Durchsichteffekt für Datenschutzzwecke usw. erzeugen soll. In einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung würden diese speziellen holografischen Strukturen zu einer Komponente eines holografischen Sicherheitsgesamtbildes kombiniert, das ein Gemisch aus holografischen und rein diffraktiven Regenbogenelementen enthält. Geeignete Strukturen, in einiger Hinsicht überlegen, können auch durch Berechnung und direktes Schreiben der holografischen Randstruktur mit lithografischen Methoden und besonders Elektronenstrahlmethoden wie in der Technik bekannt hergestellt werden. Diese speziellen holografischen Strukturen könnten auch (z.B. mittels eines mechanischen Rekombinationsverfahrens) mit anderen rein beugungsgittergestützten Vorrichtungen wie in der Branche bekannt kombiniert werden, z.B. einem „Kinegramm" oder einer computerberechneten und direkt geschriebenen diffraktiven Struktur, die beispielsweise mit einem Elektronenstrahl-Lithografiesystem wie z.B. dem als „Exelgramm" bekannten Gerät aufgezeichnet wurde.

Eine weitere nützliche und bevorzugte Form einer diffraktiven Oberflächenreliefstruktur, die zum Erzeugen dieses Effekttyps benutzt werden kann, wäre eine äquivalente Struktur, die mit der Elektronenstrahl-Lithografietechnik erzeugt wird, wobei ein Computer zum Vorberechnen der mikroskopischen Beugungsgitterstruktur verwendet wird, die dann direkt in ein Fotoresist-Aufzeichnungsmedium geschrieben wird. In einer bevorzugten und sichereren Form der Vorrichtung könnte das projizierte Bild, wenn es mit Elektronenstrahltechniken erzeugt wird, aufgrund der Anwendung vorberechneter computererzeugter Techniken und direktes Schreiben der Strukturen beispielsweise mit Elektronenstrahltechniken zum Erzeugen asymmetrischer Strukturen unsymmetrisch um die Achse gemacht werden, wobei das verdeckte, kohärent betrachtbare Bild im Wesentlichen nur eine Beugungsordnung wiedergibt, so dass die Wiedergabe nicht symmetrisch um die Spielreflexion ist und so einen erhöhten Sicherheitswert gegen holografische Fälschung durch Nachbildung der Struktur hat. Ein besonders nützliches Verfahren zum Erzeugen einer elektronenstrahlerzeugten Struktur der korrekten Wiedergabeeigenschaft besteht darin, wiederholt Gruppen von Pixeln oder andere Formen zu erzeugen, die aus Gruppen sehr ähnlicher Beugungsgitter bestehen, die im Hinblick auf Teilung und Orientierung etwas untereinander variieren und so angeordnet sind, dass sie das entworfene verdeckte Außer-Ebene-Bild durch Überlagerung ihrer gebeugten Wiedergaben erzeugt.

Bei der linearen Struktur wie oben in einer gewöhnlichen Ausgestaltung dieser Vorrichtung wäre die Linienbreite konstant und im Vergleich zur Länge sehr gering und die Linie wäre im Allgemeinen fortlaufend. Es wären jedoch auch lineare Breiten variabler Dicke entlang ihrer Länge denkbar, die für bestimmte Anwendungen der Vorrichtung nicht besonders geeignet wären, z.B. dann, wenn eine diffraktive Heißprägefolienvorrichtung auf raues Papier (z.B. Banknotenpapier) geblockt wird, wo es möglicherweise nützlich ist, die Linienbreite lokal zu variieren oder zu verstärken, um die Muster stärker zu lokalisieren, um eine Verschlechterung aufgrund von Oberflächenrauigkeit zu reduzieren, oder wo die Linie gelegentlich unterbrochen wird, z.B. bei Verblockungen und Überkreuzungspunkten mit anderen Graphiken oder z.B. zum Bilden einer gestrichelten Linie, wiederum dann, wenn die Vorrichtung im Wesentlichen linear mit geringfügigen Größenunterbrechungen ist, die nur mit der Linienbreite vergleichbar sind. Es ist auch zu verstehen, dass die linearen Strukturen in Form von Linien, Kurven, Kreisen oder anderen geeigneten gestalteten Graphiken vorliegen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur aus einer linearen Region innerhalb der gegebenen Abmessungen besteht, deren Länge im Wesentlichen größer ist als ihre Breite.

Es ist jedoch zu verstehen, dass der Umfang der vorliegenden Erfindung nicht nur auf eine Oberflächenrelief – geprägte Beugungsstruktur begrenzt ist, sondern dass das hierin beschriebene Konzept diskreter Linienstrukturregionen in einer Sicherheitsvorrichtung, die zusätzliche verdeckte, kohärent betrachtbare Bilder erzeugen, die in einem Abstand von der Vorrichtung ausgebildet sind, gleichermaßen auch auf andere Formen von Holografietechniken wie Reflexionsholografie anwendbar sind, auf der Basis von Interferenzschichten, die in Materialien wie Fotopolymeren, Silberhalid, dichromiertem Gelatin usw. hergestellt wurden, und diese Anwendungen und Methodiken fallen in den Rahmen der vorliegenden Erfindung.

Es ist zu verstehen, dass in einer bevorzugten Ausgestaltung die Holografieeffekt-Erzeugungsstruktur (HEGS) als Teil eines visuellen holografischen oder diffraktiven Sicherheitsgesamtbildes integriert wäre, typischerweise und vorzugsweise ein Oberflächenreliefbild, sowohl zum Erhöhen der Komplexität der Gesamtstruktur, um ihre Fälschungssicherheitseigenschaften zu verbessern, als auch zum Verbergen der Anwesenheit dieser neuen Struktur.

In einer nützlichen und bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung besteht die Vorrichtung aus mehr als zwei linearen HEGS-Regionen mit unterschiedlichen Eigenschaften und vorzugsweise aus mehreren oder vielen weiteren solchen Regionen. Vorzugsweise, aber fakultativ, würden solche Strukturen mit standardmäßigen Holografie- oder Beugungsgittersicherheitstechniken integriert. Die Anordnung solcher Strukturen im Hinblick auf die visuell sichtbare Bildebenenvorlage, die den Bereich definiert, durch den sich das HEGS-Muster bewegt, könnte die Form einer Anordnung von Graphikstrukturen haben, in einer Ausgestaltung möglicherweise als ein Satz von Linienmustern, konzentrischen Ringen, verblockten Guilloche-Mustern angeordnet sein, die evtl. mehr als einen HEGS-Effekt enthalten, wie z.B. horizontale Scheinbewegungen in entgegengesetzten Kipprichtungen, gegenläufige vertikale Bewegungen, um die Bewegungseffekte visuell hervorzuheben, oder eine Kombination aus horizontalen, vertikalen und anderen geeigneten Scheinbewegungseffekten, wobei es die Absicht ist, einen Effekt mit einer Intensität und mit einer visuellen Leistung zu erzeugen, die mit anderen, besonders holografischen Techniken nicht erzielt werden kann. Die Fachperson wird verstehen, dass eine HEGS-Vorrichtung, wenn sie als eine Komponente eines Sicherheitsregenbogenhologramms aufgezeichnet wird, entweder eine ähnliche oder eine andere räumliche Beugungsgitter-Trägerfrequenz haben könnte als die holografischen Regenbogenelemente, so dass je nach Design entweder dieselbe relative holografische Wiedergabe-, Farbe' wie die anderen Elemente verliehen wird [sic].

Ein besonderer Vorteil dieser Vorrichtung ist, dass mit ihr holografisch erzeugte Strukturen erzeugt werden können, um eine Kombination aus glatten, variierenden Scheinbewegungseffekten zu demonstrieren, die sich innerhalb scharf definierter Vorlagemerkmale, wie z.B. herkömmliche Vorlagen, Guilloche usw., bewegen.

Die HEGS-Vorrichtung erzeugt nicht nur eine höhere Sicherheit und ein beeindruckenderes Verdeckungsmerkmal als frühere Vorrichtungen, besonders als eine Komponente eines holografischen Bildes, sondern lässt sich auch erheblich schwerer nachbilden als frühere Vorrichtungen, da jeder Teil der mehreren Komponenten der optischen Mikrostruktur effektiv ein Bild wiedergeben würde, das drei Fokalebenen enthält: die erste Fokalebene enthält ein erstes visuelles Bild, das sich an oder in der Nähe der realen physikalischen Ebene der Vorrichtung zur visuellen Betrachtung befindet, innerhalb derer der Bewegungseffekt auftritt und die die Grenzen des Bewegungseffektes auf der Bildebene definiert; die zweite Fokalebene ist weit von der Bildebene weg, die die Position des Regenbogenschlitzes und der H1-Zwischenposition definiert, die, wenn die Struktur mit einem Regenbogensicherheitshologramm kombiniert wird, auch typischerweise der Regenbogenschlitzdistanz, aber nicht der genauen Position der anderen Regenbogenschlitze für andere Komponenten des Bildes entspricht; die dritte Fokalebene definiert die visuelle Parallaxenbarrieren-Zwischenanordnung, die sich als reale Ebene zwischen der Bildebene und der Ebene des Regenbogenschlitzes oder einer virtuellen Ebene hinter der realen Bildebene befinden kann.

Diese visuelle Parallaxenbarriere befindet sich in einer Position, in der für einen visuellen Beobachter des sichtbaren Bildes unter normaler Weißlichtbeleuchtung der Effekt der Barriere zum Definieren der Betrachtungszone und des Bewegungseffektes der HEGS [sic], während die Barriere selbst im Wesentlichen nicht sichtbar ist, sichtbar aufgrund der Tatsache, dass sich die Barriere relativ weit von der Bildebene des Hologramms befindet, so dass sie im Wesentlichen durch chromatische Abweichung verschwommen ist, um die Definition der Barriere zu verwischen. Diese Distanz hängt von der Größe und Natur der Barriere und der Größe der Bildebenen-HEGS-Vorlage ab – eine typische Distanz für ein kleines Hologramm (typischerweise bis zu 25 × 25 mm, wobei die HEGS über einen erheblichen Teil dieser Distanz verläuft) und einer schmalen Barriere wäre 20 bis 25 mm von der Bildebene, was ausreichen würde, um die Ränder der Barriere für einen Beobachter zu verwischen. Für ein größeres Hologramm könnte eine größere Distanz notwendig sein, damit die Barriere unsichtbar wird, da unter diffusem Licht, das gleichzeitig viele Betrachtungsrichtungen von der Vorrichtung rekonstruieren würde, eine größere Distanz erforderlich wäre [sic]. Ebenso braucht eine Barrierendistanz für kleine Vorlagen-HEGS-Elemente, typischerweise 5 mm und evtl. mit mehreren solchen in einem Design zusammengefassten Elementen, nur in der Größenordnung der maximalen Vorlagendefinition zu sein, da die Vorlagenbarriere erheblich weniger auffällig ist und daher einen stark reduzierten visuellen Einfluss für einen Beobachter hätte, wenn sie im Kontext eines kleinen Elements in einem größeren Design betrachtet wird.

Eine typische allgemeine Regel für einen Abstand zwischen Barriere und Bildebenenvorlage ist, dass die Barrierenposition durch die Geometrie zwischen der Bildebenenvorlage und dem H1-Regenbogenschlitz bestimmt wird, um einen Scheinbewegungseffekt im endgültigen Design über den gewünschten Betrachtungswinkel zu erzeugen, der einer bestimmten geometrischen Größe in der H1-Regenbogenschlitzebene entspricht. Typischerweise ist diese Distanz, um diese Technik von so genannten Mehrebenen-2D/3D-Hologrammen wie in der Technik bekannt zu unterscheiden, zwischen Bildebenenvorlage und Barriere größer als die Distanzen, die normalerweise in typischen kleinen Sicherheitshologrammen (z.B. bis zu 20 × 20 mm) für Tiefeneffekte verwendet werden, bei denen ein Tiefenelement normalerweise eine Distanz von weniger als 6 mm von den Frontebenenelementen in einem Design hätte, um Unschärfen zu reduzieren. Ein weiterer Unterscheidungsfaktor mit dem Parallaxenbarriereneffekt ist, dass es ein(e) zweite(s) Stück oder Vorlage oder Vorlagenmaskierung ist, das/die speziell mit der Geometrie von Vorlage und H1 ausgelegt ist, um mit der Bildebenenvorlage zur Erzeugung eines Scheinbewegungseffektes zusammenzuwirken.

Zum Herstellen einer HEGS-Vorrichtung wird ein Verfahren auf der Basis einer Erweiterung der bekannten H1-zu-H2-Technik vorgeschlagen und in den nachfolgenden Figuren näher erläutert. Im Bereich Holografie besteht ein bekannter Aufzeichnungsprozess für ein H1-Zwischenhologramm darin, eine Vorlagentransparenz mit diffusem Laserlicht zu beleuchten, während ein holografischer Regenbogen-Zwischenmaster oder ein H1 so positioniert wird, dass er/es Licht von der gewünschten Vorlage in der Designkonfiguration empfängt und aufzeichnet, um den korrekten Design-Bewegungseffekt zu erzielen. Das H1-Hologramm wird dann zusätzlich mit einem Referenzstrahl beleuchtet, um eine holografische Aufzeichnung vorzunehmen. Zum Aufzeichnen der HEGS wird eine die Parallaxenbarriere definierende zusätzliche Maske in das System entweder zwischen der Holografievorlage und dem H1 oder zwischen dem Diffusor und der Holografievorlage eingeführt. Diese H1-Aufzeichnungsanordnungen sind in den 3 und 4 dargestellt und 9 zeigt den auf diese Vorrichtung anwendbaren H2-Transferprozess.

Natur und Position dieser Barriere werden anhand mehrerer Designfaktoren berechnet und bestimmt, wie z.B.:

  • • Die Richtung der Scheinbewegung wird anhand der Position der Barriere ermittelt: Die Bewegungsrichtung des Scheinbewegungseffektes, wie er von einem Beobachter gesehen wird, wenn die HEGS um eine vertikale Achse unter Weißlichtbeleuchtung für einen Bewegungseffekt parallel zur Längsachse des Regenbogenschlitzes gedreht wird, ist dieselbe wie die Bewegungrichtung des Auges eines Beobachters hinter dem virtuellen projizierten Regenbogenschlitz, wenn sich die Parallaxenbarriere hinter der Bildebene befindet, und entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Beobachters, wenn sich die Parallaxenbarriere zwischen Vorlage und H1 befindet.
  • • Der Betrachtungswinkel der Scheinbewegung und die Geschwindigkeit der Scheinbewegung werden durch Variieren der Distanz zwischen der Parallaxenbarriere und der Bildebenen-Holografievorlage für eine feste H1-zu-H2-Abmessung bestimmt – eine größere Distanz ergibt einen kleineren Gesamtblickwinkel auf den Effekt, aber eine schnellere Bewegung mit der Rotation über diese Abmessung.
  • • Die Breite des beobachteten Scheinbewegungseffektes an einem beliebigen Punkt, effektiv der Betrachtungskegel, über den jedes Element des Scheinbewegungseffektes wiedergegeben wird, und somit die Breite der beobachteten Bewegungslinie, wird durch die Breite der Barriere bestimmt.
  • • Anzahl der Elemente – für eine HEGS-Vorrichtung mit mehreren Elementen wie in 7 gezeigt werden die Parallaxenbarrieren auf jedes entsprechende Vorlagenteil abgestimmt, das im Allgemeinen eine viel kleinere Abmessung hätte als für größere Bewegungseffekte und näher an der Bildebene der Vorrichtung liegen würde, möglicherweise in einem Abstand in der Größenordnung der größten Vorlagendimension vom entsprechenden Vorlagenstück.

Nach dem geeigneten Anordnen der Elemente H1, Parallaxenbarriere, Holografievorlage und Diffusionsschirm würde die holografische Belichtung auf normale Weise erfolgen. Für ein typisches Sicherheitshologramm könnten mehrere Komponentenelemente von Regenbogenhologrammen, HEGS und anderen Merkmalen durch aufeinander folgende Belichtung verschiedener Bereiche eines einzelnen H1 kombiniert werden, um ein Mehrkomponenten-H1 zu bilden, oder durch aufeinander folgende Belichtung mehrerer separater H1-Hologramme, die später in der Transferstufe durch aufeinander folgende Belichtung rekombiniert werden. Nach der Belichtung und Verarbeitung wird das unter Weißlicht betrachtbare Bildebenenhologramm mit einer standardmäßigen optischen Transferanordnung durch Neubeleuchten des H1 mit einer Konjugatreferenz erzeugt, um ein reales projiziertes Bild auf einem anderen Aufzeichnungsmedium zu rekonstruieren, typischerweise einem Fotoresist-Medium für geprägte Holografie, das dann als Objekt für eine zweite oder H2-Holografiebelichtung benutzt wird, die durch Einführen eines zweiten Referenzstrahls und Vornehmen einer zweiten Aufzeichnung erzeugt wird. Typischerweise wäre H1 für ein Sicherheitshologramm ein Mehrkomponenten-Hologramm, bei dem die verschiedenen Farben und Bewegungskomponenten eines komplexen Sicherheitshologramms im H2 rekombiniert werden.

Es ist zu verstehen, dass die Technik des Einführens einer zusätzlichen Maske zum Bilden einer Parallaxenbarriere im Aufzeichnungsprozess dann am flexibelsten und nützlichsten ist, wenn sie in der H1-Aufzeichnungsstufe des Prozesses wie oben beschrieben durchgeführt wird. Bestimmte Ausgestaltungen der hier erläuterten HEGS-Vorrichtung können jedoch auch mit anderen Techniken und mit einer anderen Geometrie hergestellt werden, und diese sind hier als Teil der vorliegenden Erfindung eingeschlossen. Eine alternative, begrenztere Technik zum Erzielen begrenzterer Effekte besteht darin, eine Parallaxenbarriere zwischen das H1- und H2-Aufzeichnungsmedium zu schalten. Diese Methode wäre auch auf den Fall der Aufzeichnungen von Bildebenen-2D-Regenbogenhologrammen mittels einiger der verschiedenen Maskierungstechniken wie in der Technik bekannt anwendbar, wo ein Aufzeichnungsmedium nahe an seiner Ebene maskiert und mit einem linearen Diffusor als scheinbarer Regenbogenschlitz belichtet wird (z.B. US4918469, US4717221, US4629282), wobei sich die Barriere zwischen dem Diffusor und dem Aufzeichnungsmedium befinden würde, um Effekte zu erzielen.

Die vorliegende Erfindung wird nun anhand von schematischen Zeichnungen illustriert, um bevorzugte Ausgestaltungen und potentielle Herstellungsverfahren zu erläutern.

1 illustriert die visuellen Eigenschaften einer Form der Vorrichtung, die potentiell als Teil einer anderen diffraktiven Sicherheitsvorrichtung integriert ist, wie z.B. ein Hologramm, bei dem der glatte, stufenlos variable Scheinbewegungseffekt in einer Richtung entgegengesetzt zur Bewegung des Betrachters beim Blicken durch den virtuellen projizierten Regenbogenschlitz verläuft. Die Figur illustriert das visuelle Verhalten der Vorrichtung unter Weißlichtbetrachtung durch einen Beobachter und zeigt einen potentiellen Bewegungseffekt und die Position der virtuellen Rekonstruktion der Parallaxenbarriere für diesen Effekt.

2 illustriert die Wiedergabe einer alternativen Form der Vorrichtung unter Weißlichtbeleuchtung, wobei der sich glatt bewegende, stufenlos variable visuelle Effekt mit der Bewegungsrichtung des Betrachters entlang dem projizierten Regenbogenschlitz zur Beobachtung verläuft. Diese Vorrichtung rekonstruiert einen alternativen Bewegungseffekt, der von einer alternativen Form und Position des in den Raum projizierten Betrachtungsfensters der virtuellen Parallaxenbarriere erzeugt wird.

3 illustriert eine Aufzeichnungsgeometrie für die Vorrichtung von 1, die eine Aufzeichnungsgeometrie für ein H1-Hologramm für diesen Vorrichtungstyp und Bewegungseffekt in der Gegenrichtung zur Scheinbewegung zeigt, unter Verwendung der Parallaxenbarriere zwischen H1 und der Vorlage.

4 illustriert eine alternative Anordnung von Barrieren- und Aufzeichnungsgeometrie zum Erzeugen der Vorrichtung mit einem Bewegungseffekt wie in 2 und zeigt eine Parallaxenbarriere, die sich zwischen dem hinteren Diffusor und der Vorlage befindet.

5 illustriert eine nützliche Vorrichtungsform, die unter Verwendung von zwei unterschiedlichen HEGSs mit den Geometrien von 3 und 4 hergestellt wurde, und zeigt, wie ein Weißlichtwiedergabeeffekt, der zwei Gegenbewegungen enthält, erzeugt werden kann. Dies würde den visuellen Eindruck und den Sicherheitswert der allgemeinen Erkennbarkeit der Vorrichtung erhöhen und würde auch die Nachbildung erschweren. Diese Illustration zeigt auch, wie solche Vorrichtungen in Sicherheitsholografie- oder OVD-Designs integriert werden könnten.

6 zeigt, wie eine scheinbare 'Vertikal'-Bewegung in einer Richtung lotrecht zum Regenbogenschlitz mit einer anderen alternativen Anordnung für die Parallaxenbarriere erzeugt werden kann. Das Detail illustriert, wie die Vorlage und die Parallaxenbarriere einander relativ überlappen, vom H1-Hologramm aus betrachtet, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

7 zeigt, wie zwei Vorrichtungen kombiniert werden können, beide mit vertikalen Bewegungen, aber mit alternativen Orientierungen von Parallaxenbarriere und H1 und Vorlage, um einen Bewegungseffekt am Design hinauf und einen Bewegungseffekt am Design hinunter beim Kippen der HEGS-Vorrichtung zu erzeugen. Die Illustration zeigt die verschiedenen Effekte, die ein Betrachter beim Kippen von links nach rechts sehen würde, wenn ein Beobachter seine Augen durch die Betrachtungs-Regenbogenschlitzzone bewegt.

8 illustriert, wie mehrere Parallaxenbarrieren in Kombination verwendet werden könnten, um einen komplexeren Effekt zu erzeugen, indem die Anordnung der Aufzeichnungsgeometrie von 3 erweitert wird. Die Figur zeigt den dadurch erzeugten Effekttyp, der aus mehreren Streifen von stufenlosen Bewegungseffekten besteht, die sich entlang einer definierten Vorlagenzone bewegen, wobei jeder Streifen einer elementaren Parallaxenbarriere entspricht.

9 zeigt die zweite Stufe eines potentiellen Herstellungsverfahrens im Anschluss an 3, die zeigt, wie ein H2-Bildebenenhologramm durch Neubeleuchtung des mit der Geometrie von 3 aufgezeichneten H1-Hologramms aufgezeichnet werden könnte. Hier würde ein reales Bild vom H1 projiziert und zum Aufzeichnen eines zweiten Bildebenenhologramms verwendet, das für Weißlichtbetrachtung mit einem potentiellen Herstellungsprozess geeignet ist, der als H1-zu-H2-Aufzeichnungsprozess zur Herstellung eines ,Benton'- oder Regenbogenhologramms, wie in der Technik bekannt, bekannt ist. Hier ist die Position der projizierten Parallaxenbarriere dargestellt, die die Position aller durchgehenden Strahlen definiert.

Die Figuren werden nun ausführlicher erläutert:

1 illustriert schematisch die Vorrichtung (3), potentiell als Teil einer anderen diffraktiven Sicherheitsvorrichtung wie z.B. ein Sicherheitshologramm (32) integriert, die aber eine erhebliche Region davon einnimmt, und illustriert ihr Verhalten unter Weißlichtbeleuchtung von einem Punktstrahler oder einer ähnlichen Quelle (1), wobei die Vorrichtung zur Beobachtung durch einen Beobachter (6) eine virtuelle Regenbogenschlitzfolge (5) von linearen visuellen Bildern (11, 12, 13) wiedergibt, die ein definiertes, stufenloses, optisches Bewegungsevent illustriert, in diesem Fall eine glatte Bewegung entlang einer definierten Linie (3). Der Bewegungseffekt (11, 12, 13) läuft hier in einer Richtung entgegengesetzt zur Bewegung des Betrachters, der durch den virtuellen projizieren Regenbogenschlitz (5) blickt, aufgrund der Position der virtuellen Rekonstruktion der Parallaxenbarriere (7) für diesen Effekt zwischen der Bildebene der Vorrichtung (3) und dem virtuellen Regenbogenschlitz (5), wobei die Parallaxenbarriere eine schmale virtuelle Apertur definiert, durch die alle Lichtstrahlen von der Vorlage (3) auf die Betrachtungszone (5) durch Geometrie so beschränkt sind, dass sie beim Passieren die Bewegungseffekte (11, 12, 13) definieren. Die Vorrichtung (3) rekonstruiert hinter sich auch ein virtuelles Bild des ursprünglichen Diffusors. Die Vorrichtung (3) befindet sich normalerweise an oder in der Nähe der Bildebene der letzten optischen variablen Vorrichtung, hauptsächlich damit die Bahnvorlage die Bewegungsbahn für die Parallaxenbarriere fortlaufend scharf und frei von chromatischen Abweichungen aufgrund von Dispersion zu definieren. Dies ist jedoch kein begrenzender Zustand und der Parallaxenbarriereneffekt kann auch zum Erzeugen von Bewegungseffekten für Nicht-Bildebenenmerkmale mit echter Tiefe verwendet werden.

2 illustriert die Wiedergabe einer alternativen Form der Vorrichtung (3) unter Weißlichtbeleuchtung (1), wobei der visuelle Effekt (11, 12, 13) mit der Bewegungsrichtung (6) des Betrachters entlang dem projizierten Regenbogenschlitz (5) zur Beobachtung läuft. Dieser alternative Effekt ist auf die Position der Parallaxenbarriere hinter der Bildebene der Vorrichtung (2) und in der Tat hinter der Vorrichtung selbst im Falle einer Nicht-Bildebenenvorrichtung zurückzuführen, um einen Gegenbewegungseffekt zu erzeugen. Diese Vorrichtung rekonstruiert somit einen alternativen Bewegungseffekt, der von einer alternativen Form und hinteren Position des virtuellen Parallaxenbarrieren-Betrachtungsfensters erzeugt wird, das die akzeptierten Lichtstrahlenpfade definiert.

3 illustriert eine Aufzeichnungsgeometrie für die Vorrichtung von 1, die eine Aufzeichnungsgeometrie für ein H1-Hologramm (22) für diesen Vorrichtungstyp und Bewegungseffekt mit einer Gegenrichtung der Scheinbewegung unter Verwendung der Parallaxenbarriere (17) zeigt, die sich zwischen H1 und der Vorlage (16) befindet, die sich in diesem Fall auf der gewollten Bildebene der Vorrichtung (15) befindet. Die Bildebenenvorlage für die Vorrichtung (16) wird mit durch einen Diffusor (20) geleitetem Laserlicht (21) beleuchtet. Das Licht von diesem Objekt passiert zusätzlich durch eine Parallaxenbarriere (17), die bestimmte Lichtstrahlen blockiert und die Lichtstrahlen, die das H1-Hologramm tatsächlich erreichen, so beschränkt, dass der Endeffekt der Vorrichtung bestimmt wird. Das H1-Hologramm wird mit dem Objektstrahllicht belichtet, das sowohl durch die Vorlage passiert ist als auch durch die Parallaxenbarriere beschränkt wurde, und wird auch mit einem Referenzstrahl (19) belichtet.

4 zeigt eine alternative Ausgestaltung einer Parallaxenbarriere (17) und eine alternative Aufzeichnungsgeometrie zu 3, die eine Vorrichtung mit einem Bewegungseffekt in derselben Richtung wie die Bewegung des Beobachters gemäß 2 erzeugt. In diesem Fall erfordert die zum Erzeugen einer solchen Vorrichtung benötigte Aufzeichnungsgeometrie eine Parallaxenbarriere zwischen der die Bewegungsbahn (16) definierenden Bildebenenvorlage und dem Beleuchtungsdiffusor (20). Die Aufzeichnungsschritte sind ansonsten denen von 3 ähnlich.

5 illustriert eine nützliche Form der Vorrichtung (30, 31), die z.B. mit einem Sicherheitshologramm (23) integriert ist, das mit zwei HEGSs unterschiedlicher Bewegungseigenschaften hergestellt wurde, die mit den Geometrien der 3 und 4 erzielt wurden, und zeigt, wie ein Weißlichtwiedergabeeffekt, der zwei Gegenbewegungen (24, 25, 26, 27, 28) enthält, erzeugt werden kann. Dies würde den visuellen Eindruck und den Sicherheitswert der allgemeinen Erkennbarkeit der Vorrichtung erhöhen und würde auch die Nachbildung erschweren. Diese Illustration zeigt auch, wie solche Vorrichtungen in Sicherheitsholografie- oder OVD-Designs integriert werden könnten. Diese Illustrationen zeigen auch, wie Animationseffekte (24, 25, 26, 27, 28) und optische Events, die durch diese neue Vorrichtungsform erzeugt werden, ästhetisch eingebaut werden können, um zusätzliche optische Effekte zur Hauptvorrichtung hinzuzufügen. Dies ist ein bedeutender Vorteil, der es ermöglicht, dass diese neue Vorrichtung das Sicherheitsniveau der Vorrichtung erhöht, weil eine Nachbildung sehr komplex wäre, die allgemeine Erkennbarkeit unterstützt würde, da ein gut sichtbares, allgemeines Erkennungsmerkmal zur existierenden Sicherheitsvorrichtung und zum Sicherheitsbild (32) hinzukommt.

6 zeigt, wie eine ,vertikale' Scheinbewegung in einer Richtung lotrecht zum Regenbogenschlitz mit einer anderen alternativen Anordnung für die Parallaxenbarriere erzeugt werden kann. Hier liegt die Parallaxenbarriere (11) in einer gekippten Linie zwischen der Vorlage (3) und einem Regenbogenschlitz (5) und definiert, welche Komponenten eines vertikalen Linienmusters in der Bewegungsbahnvorlage (3) den Betrachter erreichen. Das Detail zeigt, wie die relative Anordnung der Vorlage (3) und der Parallaxenbarriere (11) für diesen Effekttyp organisiert ist, und zeigt, wie die Parallaxenbarriere bei einer Bewegung von der Ansicht (11) links außen zur Ansicht (13) rechts außen nicht parallel zum H1-Hologramm oder Regenbogenschlitz verläuft, sondern absichtlich geschrägt ist, um unterschiedliche vertikale Ansichten der Vorlage auf das H1-Hologramm und somit auf den Regenbogensichtschlitz (5) zu kontrollieren. Man wird auch verstehen, dass diese Parallaxenbarriere in anderen Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung nicht unbedingt linear zu sein braucht und daher zum Regeln verschiedener Scheinbewegungsgeschwindigkeiten in verschiedenen Vorlagenbereichen (falls gekrümmt) verwendet werden kann, und auch an der Kreuzungsstelle mit der mittleren Ansicht der Vorlage/Regenbogenschlitz-Geometrie exzentrisch sein kann, um die mittlere Blickposition der Vorrichtung zu versetzen.

7 zeigt, wie zwei vertikale Scheinbewegungsvorrichtungen (42, 43) kombiniert werden können, die beide vertikale Bewegungen illustrieren, aber mit alternativen Orientierungen der Parallaxenbarriere und des H1-Hologramms und der Vorlage, um einen Bewegungseffekt in dem Design nach oben und einen Bewegungseffekt in dem Design nach unten beim Kippen der HEGS-Vorrichtung zu erzeugen. Die Details (43, 44, 45, 46, 47) illustrieren das Bild des Betrachters bei der Wiedergabe der Struktur (42, 43) [sic], die eine Sequenz der verschiedenen Ansichten zeigt, die ein Betrachter (6) in verschiedenen Rotationswinkeln der Vorrichtung um eine vertikale Achse (54) sehen würde, so dass ein Kippen der Vorrichtung von links nach rechts bewirken würde, dass der Beobachter sein Auge durch die Regenbogensichtschlitzzone bewegen würde. Ein Bewegungseffekt wäre aufwärts (52), während der andere Bewegungseffekt abwärts (53) wäre, um ein effektives Sicherheitsmerkmal der allgemeinen Erkennbarkeit zu erzeugen.

8 illustriert, wie mehrere Parallaxenbarrieren (72, 73, 74) in Kombination verwendet werden könnten, um einen komplexeren Effekt (75, 76, 77) durch Erweitern der Aufzeichnungsgeometrieanordnung von 3 zu erzeugen. Es wird der Effekttyp gezeigt, der dadurch entstehen würde, der aus mehreren Streifen (75, 76, 77) von kontinuierlichen Bewegungseffekten besteht, die sich entlang einer definierten Zone der Vorlage (62, 63, 64) bewegen, wobei jeder Streifen einer elementaren Parallaxenbarriere (72, 73, 74) entspricht. In diesem Fall wird ein Satz von Parallaxenbarrieren (72, 73, 74) zwischen die Vorlage (60) und das Regenbogen-H1-Hologramm gesetzt, so dass der die Betrachtungszone (65) definierende Regenbogenschlitz rekonstruiert wird [sic]. Die punktierten, gestrichelten und durchgezogenen Linien (69, 70, 71) zeigen die drei verschiedenen Lichtstrahlenpfade für die drei Bewegungszonen, wie sie von drei Abschnitten des Regenbogenschlitzes gesehen werden, um zu zeigen, wie die verschiedenen, in unterschiedlichen Winkeln aufgezeichneten Ansichten aufgebaut sind (75, 76, 77).

9 zeigt die zweite Stufe eines potentiellen Herstellungsprozesses im Anschluss an 3, die zeigt, wie ein H2-Bildebenenhologramm (90) durch Neubelichtung des H1-Hologramms (93) mit einem Referenzstrahl (92) konjugiert mit dem mit der Geometrie von 3 aufgezeichneten ursprünglichen Aufzeichnungsstrahl aufgezeichnet werden könnte. Hier würde ein reales Bild (97) vom H1-Hologramm projiziert, das die unterschiedlichen Lichtstrahlenpfade (94, 95, 96) zeigt, die zum Aufzeichnen eines zweiten Bildebenenhologramms (90) verwendet wird, das für eine Weißlichtbetrachtung durch Hinzufügen eines zweiten Laserreferenzstrahls (91) für das H2-Hologramm geeignet ist. Alle Strahlen (94, 95, 96) würden durch die Position des rekonstruierten Bildes der Parallaxenbarriere (95) passieren, das den Bereich der möglichen Strahlen beschränken würde, die das H2-Hologramm erreichen, um den Bewegungseffekt zu definieren. Somit wird ein potentielles Herstellungsverfahren verwendet, das als H1-zu-H2-Aufzeichnungsverfahren zur Herstellung eines ,Benton'- oder Regenbogenhologramms bekannt ist, wie in der Technik bekannt ist. Die Position der projizierten Parallaxenbarriere, die die Position aller passierenden Strahlen definiert, ist den Betrachtungswinkel für das H2-Hologramm beschränkend dargestellt (95).

In dieser adaptierten H1-H2-Aufzeichnungstechnik, die zum Erzeugen der HEGS-Vorrichtungen wie in den 3, 4 und 9 gezeigt vorgesehen ist, wird das projizierte Bild (97) an oder in der Nähe der Ebene eines zweiten Aufzeichnungsmediums (90) je nach dem benötigten Typ von Bildebene und Bewegung und je nach den benötigten Tiefenmerkmalen fokussiert, wobei das zweite Aufzeichnungsmedium (90) typischerweise für ein geprägtes Hologramm oder diffraktives Element ein Material ist, das ein diffraktives Bild als Oberflächenreliefstruktur aufzeichnen kann, und wäre typischerweise ein Fotoresist-Material. Dann wird ein zweiter Referenzstrahl eingeführt (91), um ein zweites oder H2-Hologramm aufzuzeichnen. Man wird verstehen, dass mehrere solcher Vorrichtungen überlagert oder nebeneinander aufgezeichnet werden können und dass ein H1-Hologramm, das mehrere solcher Aufzeichnungen oder mehrere H1-Hologramme oder eine Mischung aus Projektions- und anderen Maskierungstechniken wie in der Technik bekannt (z.B. US4918469, US4717221, US4629282) ... [sic]. Zum Bilden eines geprägten Hologramms würde das aus Fotoresist gebildete H2-Hologramm versilbert, um eine leitende Schicht darauf zu bilden, möglicherweise mehrere Male in einem Plattierungsprozess wie in der Technik bekannt kopiert, um Metallkopien der Struktur zu bilden, und dann in ein Plastikmaterial oder Prägelack oder einem Heißfolienmaterial oder einem ähnlichen Material [sic] wälzgeprägt und dann zu einem geprägten Hologramm wie in der Technik bekannt metallisiert.

10 illustriert, wie mehrere kleine Bereiche solcher Vorrichtungen (85, 86, 87) miteinander in einem typischen diffraktiven Sicherheitsdesign (80, 81) kombiniert werden können, um einen komplexen Effekt zu erzeugen, der als zusätzliches ,Sicherheitsfeld' (82) in einem Design verwendet werden könnte. Wie in den Details (86) und (87) gezeigt, würde dies mit mehreren kleinen Parallaxenbarrieren relativ nahe an der Vorlagenebene gebildet, um Bewegungen in einem kleinen Maßstab zu definieren, die aufgrund des kleinen (weniger als 5 mm) Maßstabs der Wiederholung nötig sind, sitzt die Parallaxenbarriere relativ nahe an der Vorlagenebene [sic]. Die Bildebenengraphik könnte relativ einfach und linear (Detail 86) sein oder könnte aus komplexen Guilloche-Sicherheitsstricharbeiten (87) bestehen.


Anspruch[de]
Optische Sicherheitsvorrichtung, die eine optische Struktur umfasst, die so gestaltet ist, dass sie ein optisch variables, für einen Beobachter sichtbares holografisches Bild erzeugt, das bei Beleuchtung mit Weißlicht einen stufenlos variablen Bewegungseffekt einer Bewegung über einen vorbestimmten Pfad erzeugt, während die Vorrichtung gekippt wird, und auch so gestaltet ist, dass sie drei Bildebenen erzeugt, nämlich eine erste Bildebene (2), die sich wenigstens in der Nähe der Bildebene befindet, die der realen Ebene der Vorrichtung entspricht, die zum Definieren einer vorbestimmten Bewegungsbahn des Scheinbewegungseffekts dient, eine zweite Bildebene, die sich fern von der realen Ebene der Vorrichtung befindet und eine virtuelle Betrachtungszone bildet, die einem Regenbogenschlitz (5) entspricht und die einer Betrachtungsbahn eines Beobachters beim Betrachten des Bewegungseffekts entspricht, wenn die Vorrichtung gekippt wird, und eine dritte Bildebene in der Form einer Parallaxenbarriere (7). Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die dritte Bildebene zwischen der ersten Bildebene und der genannten Betrachtungszone liegt, so dass von der ersten Bildebene zur Betrachtungszone gehende Lichtstrahlen durch die dritte Bildebenen passieren und so die Betrachtungsbahn des Bewegungseffekts definieren. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die dritte Bildebene eine virtuelle Ebene umfasst, die hinter der ersten Bildebene der Vorrichtung liegt. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die dritte Bildebene so angeordnet ist, dass die Scheinbewegungseffekte in einer Richtung parallel zum längsten Ausmaß der virtuellen Betrachtungszone verlaufen. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die dritte Bildebene so angeordnet ist, dass sich die Scheinbewegungseffekte in einer Richtung lotrecht zum längsten Ausmaß der virtuellen Betrachtungszone befinden. Optische Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die dritte Bildebene so angeordnet ist, dass sie in einer solchen Position liegt, dass sie unter Weißlichtbeleuchtung die Betrachtungszone und den Bewegungseffekt der optischen Struktur definiert, während die dritte Bildebene in einem vorbestimmten Abstand von der ersten Bildebene liegt. Optische Sicherheitsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, wobei die Vorrichtung mehrere diffraktive optische Strukturen enthält. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die genannte vorbestimmte Distanz im Bereich von 20 mm–25 mm liegt. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 8, wobei die vorbestimmte Distanz durch die Geometrie zwischen der Bildebenenvorlage und einem H1-Regenbogenschlitz bestimmt wird, der so angeordnet ist, dass er einen Scheinbewegungseffekt erzeugt. Optische Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei ein weiteres/r Vorlagenmerkmal und H1-Regenbogenschlitz so angeordnet sind, dass sie mit der Bildebene der Vorlage zusammenwirken, um den Scheinbewegungseffekt zu erzeugen. Optische Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und mit einer Mehrzahl der genannten dritten Bildebenen. Optische Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 [sic], wobei die optische Struktur in Kombination mit einem Regenbogenhologramm und/oder einer anderen visuellen diffraktiven Struktur vorgesehen ist. Optische Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die optische Vorrichtung einstückig mit einer standardmäßigen Sicherheitshologrammvorrichtung bereitgestellt wird. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, wobei mehrere optische Vorrichtungen mit einem gemeinsamen wiederholten Grafikbild assoziiert sind. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei unterschiedliche Grafikmerkmale der Vorrichtung so angeordnet sind, dass sie dieselben Scheinbewegungseffekte gemeinsam haben. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei unterschiedliche Grafikbilder so gestaltet sind, dass sie unterschiedliche Scheinbewegungseffekte haben. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 14 mit der Aufgabe, eine erhöhte Knitterbeständigkeit für die Verwendung in Sicherheitsdokumenten bereitzustellen. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, die so gestaltet ist, dass zwei Grafikbilder gegenläufige Scheinbewegungseffekte haben. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 18 mit mehreren optischen Strukturen, die als lineare Regionen definiert sind und jeweils andere Eigenschaften haben. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 19, wobei die linearen Regionen wenigstens teilweise gekrümmt sind. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, wobei die linearen Regionen die Form von alphanumerischen Zeichenformen haben. Optische Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die diffraktive optische Struktur die Form einer Oberflächenreliefstruktur hat. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Struktur reflektierend ist, wobei die reflektierende Schicht ein Metall ist. Optische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Struktur mit einer oder mehreren dielektrischen Schichten überzogen ist, um eine teiltransparente reflektierende Schicht zu bilden. Verfahren zum Aufzeichnen einer optischen Struktur auf einer optischen Sicherheitsvorrichtung mit einer holografischen Vorlage und einem H1-Regenbogenschlitz, das den zusätzlichen Schritt des Einführens einer Maske, während des Aufzeichnens, zum Definieren einer Parallaxenbarriere (7) zwischen der holografischen Vorlage und einem H1-Regenbogenschlitz beinhaltet, um nach dem holografischen Aufzeichnen eine holografische Vorrichtung zu erzeugen, die eine optische Struktur umfasst, die nach der Wiedergabe und Betrachtung durch einen Beobachter, wenn sie gekippt und mit Weißlicht beleuchtet wird, einen stufenlos variablen Bewegungseffekt einer Bewegung über einen vorbestimmten Pfad erzeugt, wenn die Vorrichtung gekippt wird, und die so gestaltet ist, dass sie drei Bildebenen erzeugt, nämlich eine erste Bildebene (2), die sich wenigstens in der Nähe der Bildebene befindet, die der realen Ebene der Vorrichtung entspricht, die zum Definieren einer vorbestimmten Bewegungsbahn des Scheinbewegungseffekts dient, eine zweite Bildebene, die sich fern von der realen Ebene der Vorrichtung befindet und eine virtuelle Betrachtungszone bildet, die einem Regenbogenschlitz (5) entspricht und die einer Betrachtungsbahn eines Beobachters beim Betrachten des Bewegungseffekts entspricht, wenn die Vorrichtung gekippt wird, und eine dritte Bildebene in der Form einer Parallaxenbarriere (7). Verfahren nach Anspruch 25, wobei die Position der Parallaxenbarriere so bestimmt wird, dass unter Weißlichtbeleuchtung ein Bewegungseffekt parallel zur Längsachse des Regenbogenschlitzes in derselben Bewegungsrichtung erfolgt wie das Auge eines Beobachters hinter dem Regenbogenschlitz, virtuell projiziert. Verfahren nach Anspruch 25, wobei der Bewegungseffekt in der Richtung gegen die Bewegung des Beobachters erfolgt, wenn sich die Parallaxenbarriere zwischen der Vorlage und dem H1-Regenbogenschlitz befindet. Verfahren nach Anspruch 25, 26 oder 27, das den Schritt des Variierens des Abstands zwischen der Parallaxenbarriere und der holografischen Vorlage der Bildebene für eine feste H1-zu-H2-Dimension beinhaltet. Verfahren nach Anspruch 25, 26, 27 oder 28, das das Bestimmen der Breite der beobachteten Bewegungslinie des Bewegungseffekts mit Bezug auf die Breite der Barriere beinhaltet. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 29, das den Schritt des Abstimmens mehrerer Parallaxenbarrieren auf jedes entsprechende Vorlagenstück beinhaltet. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 30, das den Schritt des Einführens der genannten zusätzlichen Maske zur Bildung der Parallaxenbarriere gleichzeitig mit dem Durchführen der H1-Regenbogenschlitz-Aufzeichnungsstufe beinhaltet. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 31, das den Schritt des Zwischenschaltens einer Parallaxenbarriere zwischen ein H1- und ein H2-Aufzeichnungsmedium beinhaltet. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 32, bei dem die optische Vorrichtung holografisch mittels holografischer H1-auf-H2-Regenbogenübertragungstechniken hergestellt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 32, bei dem die Vorrichtung mit holografischen optischen Maskierungstechniken hergestellt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 32, bei dem die Vorrichtung gemäß Elektronenstrahllithografie-Herstellungstechniken hergestellt wird.






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