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Dokumentenidentifikation DE10149075B4 06.09.2007
Titel Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine
Anmelder Juki Corp., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Takefumi, Shou, Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 05.10.2001
DE-Aktenzeichen 10149075
Offenlegungstag 17.10.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 06.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse D05B 47/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
[Gewerbliches Anwendungsgebiet]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine mit einer Fadenspanneinrichtung, in der die Spannung eines Fadens durch einen angelegten Strom gesteuert wird.

[Stand der Technik]

Herkömmlicherweise umfaßt eine Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine, welche eine Fadenspannung durch elektrische Steuerung verändern kann, eine Fadenspanneinrichtung, die einen Satz von Fadenspannscheiben und eine Magnetspule zum Antrieb der Fadenspanneinrichtung einschließt, um die Druckkontaktkraft der Fadenspannscheibe zu regulieren. In der Magnetspule wird selbst dann, wenn die Stromleitungsgröße konstant ist, eine Schubkraft im allgemeinen durch den Hubweg eines beweglichen Teils verändert, und eine Fadenspannung wird verändert in Abhängigkeit von der Dicke eines Fadens, so daß eine stabile Fadenspannung nicht erhalten werden kann. Die Anmelderin hat eine weitere Anmeldung (japanische Patentanmeldung No. 11-112648) für eine Fadenspannvorrichtung eingereicht, um den Nachteil durch Verwendung einer Magnetspule zu eliminieren, die ein spezifisches Hubintervall hat, in welchem eine Schubkraft nicht von einem Hub abhängt.

8 zeigt eine Fadenspannvorrichtung unter Verwendung einer solchen Magnetspule. Eine Fadenspannvorrichtung 20 besteht hauptsächlich aus einer Magnetspule 30, einer an den Rahmen der Magnetspule 30 befestigten Basisplatte 23, einer Fadenspannachse 21, die mit einer Fadenspannachsenmutter 24 an einem Kolben 31 der Magnetspule 30 befestigt ist, einer Fadenspannscheibe (Fadenspanneinrichtung) 22 einschließlich einer beweglichen Scheibe 22a und einer ortsfesten Scheibe 22b, die konsequent so gehalten ist, daß sie an der Basisplatte 23 fixiert ist, Unterlegscheiben 25 und 27, die in die Basisplatte 23 eingepaßt sind, der Fadenspannachsenmutter 24, dem Kolben 31 und der Fadenspannachse 21 mit einem Spiel, und einer dazwischen vorgesehenen Fadenspannfeder 26.

Die Fadenspannvorrichtung vermittelt eine dynamische Fadenspannspannung, auf welche als eine sogenannte aktive Spannung Bezug genommen wird, bei welcher die Fadenspannachse 21 durch die Schubkraft der Magnetspule 30 in einem solchen Stadium angetrieben wird, daß ein Faden zwischen die bewegliche Scheibe 22a und die ortsfeste Scheibe 22b eingelegt ist und eine Kraft zum Einlegen eines Spulenfadens zwischen die bewegliche Scheibe 22a und die ortsfeste Scheibe 22b kontinuierlich durch die Fadenspannachse 21 und die Basisplatte 23 geändert wird, wodurch eine Fadenspannung verändert wird.

[Probleme, welche die Erfindung lösen soll]

Bei der Fadenspannvorrichtung unter Verwendung der Magnetspule mit einem spezifischen Hubintervall wie oben beschrieben, gibt es ein Problem insofern, als eine Veränderung in einer Spannung hervorgerufen wird, die in jeder Fadenspannvorrichtung erzeugt wird, selbst wenn die Vorrichtung mit dem gleichen Strom angetrieben wird. 4 ist beispielsweise ein Schaubild mit der Darstellung der Beziehung zwischen einem an die Magnetspule 30 anzulegenden Strom und einer Fadenspannung, die zwischen der beweglichen Scheibe 22a und der ortsfesten Scheibe 22b in einer Mehrzahl von Fadenspannvorrichtungen A, B und C, welche den Aufbau gemäß 8 haben, erzeugt wird, und die Spannung für den angelegten Strom wird in jeder Fadenspannvorrichtungen A, B und C, wie in jeder Kurve A, B und C in 4 dargestellt, verändert. Die Veränderung in der Spannung/dem Strom wird hauptsächlich durch die Tatsache veranlaßt, daß die Befestigungsgröße der Fadenspannachse 21 während des Zusammenbaus der Fadenspannvorrichtung eine Differenz besitzt, die Oberflächenrohheit der Fadenspannscheibe hat einen Unterschied, so daß ein Reibungswiderstand, der auf einen Faden aufgebracht wird, selbst dann variiert wird, wenn die gleich Druckkraft zwischen den Fadenspannscheiben erzeugt wird, oder die Charakteristik der Magnetspule selbst hat eine Abweichung.

Aufgrund der Abweichung gibt es ein Problem insofern, als eingestellte Daten zwischen einzelnen Nähmaschinen, welche jeweilige Fadenspannvorrichtungen umfassen, keine Verträglichkeit haben, selbst wenn eine Fadenspannung mit einem gleichen Wert an einer Betriebstafel eingestellt ist.

Darüber hinaus führt eine Nähmaschine mit der Fadenspannvorrichtung zur elektrischen Steuerung einer Fadenspannung wie oben beschrieben auch eine solche Steuerung aus, daß Daten auf einem Nähmuster veranlaßt werden, die Steuerdaten der Fadenspanneinrichtung einzuschließen, um eine Fadenspannung automatisch entsprechend der Art eines zu vernähenden Nähgutes oder eines zu vernähenden Teils zu verändern, um hierdurch einen optimalen Stich zu bilden. Wenn eine Fadenspannung, welche durch die Fadenspannvorrichtung jeder Nähmaschine erzeugt wird, eine Abweichung hat, gibt es ein Problem insofern, als die Nähqualität in Abhängigkeit von der Nähmaschine variiert, eine Reproduzierbarkeit ist nicht gegeben und eine konstante Nähqualität kann selbst dann nicht erhalten werden, wenn die gleichen Nähmusterdaten Anwendung finden.

Die DE 100 00 818 A1 offenbart eine Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine zu vermitteln, welche eine Fadenspannung durch einen Antriebsstrom steuert, wobei für den eingestellten Wert einer vorbestimmten Fadenspannung immer eine konstante Spannung erzeugt wird und eine Veränderung in der Fadenspannung für den Fadenspannungseinstellwert zwischen einzelnen Fadenspannvorrichtungen oder einzelnen Nähmaschinen reduziert wird, so daß die Nähqualität stabilisiert und die Reproduzierbarkeit verbessert sind.

[Mittel zur Lösung der Probleme]

Zur Lösung der Probleme ist, wie in 2 und 8 beispielsweise dargestellt, eine Fadenspannvorrichtung (Fadenspannvorrichtung 20) für eine Nähmaschine nach Anspruch 1 vorgesehen, umfassend eine Fadenspanneinrichtung (Fadenspannscheibe 22) zur Aufbringung einer Spannung auf einen Faden einer Nähmaschine, eine Magnetspule 30 zum Einwirken auf die Spanneinrichtung, um hierdurch die auf den Faden aufzubringende Spannung zu verändern, Fadeneinstellmittel (5 und 51) zum Einstellen der Spannung, Ausgabemittel (54, 55) zum Abgeben eines der durch die Spannungseinstellmittel eingestellten Spannung entsprechenden Antriebsstromes an die Magnetspule, wobei die Magnetspule ein spezifisches Hubintervall (W) von &Dgr;F/&Dgr;S ≒ 0 bei konstantem C hat, worin ein Hubweg eines beweglichen Teils (Kolben 31) der Magnetspule durch S, eine Schubkraft des beweglichen Teils durch F, ein an die Magnetspule angelegter Strom durch C und Größen kleiner Änderungen im Hubweg und in der Schubkraft durch &Dgr;S bzw. &Dgr;F dargestellt sind, und wobei der Hubweg des beweglichen, auf die Fadenspanneinrichtung einwirkenden Teils auf das spezifische Hubintervall so eingestellt und der von den Ausgabemitteln an die Magnetspule abgegebene Anwendungsstrom so gesteuert sind, daß die auf den Faden aufzubringende Spannung verändert werden kann, und Korrekturwerteinstellmittel (5, 51) zum Einstellen eines Korrekturwertes zum Korrigieren des Antriebsstromes, Korrekturwertspeichermittel (60) zum Speichern des Korrekturwertes und Korrekturmittel (51) zum Abgeben eines neuen Antriebsstromes aus den Ausgabemitteln, der durch Addition eines dem in den Speichermitteln gespeicherten Korrekturwert entsprechenden Stromes zum Antriebsstrom erhalten wird, wodurch die Spannung korrigiert wird. Das verwendete Symbol ≒ hat dabei die gleiche Bedeutung wie ≈, nähmlich "ungefähr gleich".

Eine Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 2 ist auf die Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine gerichtet, bei welcher die Korrekturwerteinstellmittel (5, 51) einschließen: Referenzwertspeichermittel (52) zum Speichern eines einer vorbestimmten Fadenspannung entsprechenden Referenzeinstellwertes und Betriebsmittel (5), welche die Korrekturwertspeichermittel (60) veranlassen, als Korrekturwert eine Differenz zwischen einem vorbestimmten, durch die Spannungseinstellmittel eingestellten Einstellwert und dem Referenzeinstellwert zu speichern.

Wie beispielsweise in 2 und 8 dargestellt, ist die Erfindung auch auf eine Fadenspannvorrichtung (Fadenspannvorrichtung 20) für eine Nähmaschine nach Anspruch 3 gerichtet, welche umfaßt: eine Fadenspanneinrichtung (Fadenspannscheiben 22) zur Aufbringung einer Spannung auf einem Faden einer Nähmaschine, eine Magnetspule (30) zum Einwirken auf die Fadenspanneinrichtung, wodurch sich die auf den Faden aufzubringende Spannung ändert, Einstellmittel (5 und 51) zum Einstellen der Spannung, Stromsteuermittel (51 und 54) zum Abgeben eines der durch die Einstellmittel eingestellten Spannung entsprechenden Stromsteuerwertes, und Ausgabemittel (55) zur Abgabe des angewandten Stromes an die Magnetspule basierend auf dem Stromsteuerwert, wobei die Magnetspule ein spezifisches Hubintervall (W) von &Dgr;F/&Dgr;S ≒ 0 bei konstantem C hat, worin ein Hubweg eines beweglichen Teils (Kolben 31) der Magnetspule durch S, eine Schubkraft des beweglichen Teils durch F, ein an die Magnetspule angelegter Strom durch C und Größen einer kleinen Änderung im Hubweg und in der Schubkraft durch &Dgr;S bzw. &Dgr;F dargestellt sind, und wobei der Hubweg des beweglichen, auf die Fadenspanneinrichtung einwirkenden Teils auf das spezifische Hubintervall so eingestellt und der angelegte, von den Ausgabemitteln an die Magnetspule abgegebene Strom so gesteuert sind, daß die auf den Faden aufzubringende Spannung verändert werden kann, und Korrekturwerteinstellmittel (veränderbarer Widerstand 59) zum Einstellen eines Korrekturwertes als Analogwert zum Korrigieren des Antriebsstromes und Korrekturmittel (51) zum Abgeben eines neuen Antriebsstromes aus den Ausgabemitteln, der durch Addition eines dem Korrekturwert entsprechenden Stromes zum Antriebsstrom erhalten wird, wodurch die Spannung korrigiert wird.

Gemäß der Erfindung kann die Magnetspule mit dem durch die Korrekturmittel korrigierten Strom derart angetrieben werden, daß die Fadenspannung der Fadenspannvorrichtung für einen vorbestimmten Einstellwert gleich eingestellt ist. Infolgedessen ist es möglich, eine Abweichung in der Fadenspannung zwischen einzelnen Fadenspannvorrichtungen oder einzelnen Nähmaschinen zu reduzieren, und so Nähqualität zu stabilisieren und Reproduzierbarkeit zu verbessern.

[Art und Weise der Ausführung der Erfindung]

Mit Bezug auf die Zeichnungen wird nachstehend ein erstes Ausführungsbeispiel im einzelnen beschrieben.

In 1 und 2 ist eine Nähmaschine 1 eine Zyklusnähmaschine (Knopflochnähmaschine) zur Erzeugung einer Umsäumung rund um ein Knopfloch in Form einer Augenöffnung und umfaßt einen Maschinenbettabschnitt 2, einen vertikalen Ständerteil 3, der am Bettabschnitt 2 vorgesehen ist, und einen Armteil 4, der von dem vertikalen Teil 3 parallel oberhalb des Bettabschnitts 2 absteht, und der Armteil 4 ist mit einer oberen Fadenspannvorrichtung 10 und der Bettabschnitt 2 ist mit einer unteren Fadenspannvorrichtung 20 versehen. Der Aufbau der oberen Fadenspannvorrichtung 10 und der unteren Fadenspannvorrichtung 20 ist jeweils der gleiche wie der Aufbau der herkömmlichen Fadenspannvorrichtung, die in 8 dargestellt ist.

Die Nähmaschine 1 ist mit einer Betriebstafel 5 ausgestattet, welche verschiedene Schalter, die Spannungseinstellmittel bilden, und Korrekturwerteinstellmittel und Anzeigemittel entsprechend dem Ausführungsbeispiel aufweist. Eine Bedienungsperson kann ein spezifisches Nähmuster über die Betriebstafel 5 auswählen und kann einen vorbestimmten Parameter einstellen und kann weiterhin die dargestellten Inhalte sehen, um die eingestellten Inhalte oder Nähsituationen zu bestätigen.

Wie in 2 dargestellt, ist die Nähmaschine 1 weiterhin mit einem Startschalter 7 versehen. Wenn der Startschalter 7 in einem ersten Zeitpunkt betätigt wird, werden ein (nicht dargestellter) Nähmaschinenmotor oder ein (nicht dargestellter) Nadelschwingmotor betätigt, um in Übereinstimmung mit einem Nähmuster einer (nicht dargestellten) Nähmaschinennadel eine Schwingbewegung in Querrichtung zu geben, so daß die Knopflochumnähung gestartet wird. Durch erneute Ausführung der Betätigung wird der Nähmaschinenmotor unabhängig von einem Nähmuster abgestoppt.

Weiterhin ist die Nähmaschine 1 mit einer Steuereinrichtung 50 versehen, welche Steuermittel, wie in 1 und 2 dargestellt, bilden soll. Die Steuereinrichtung 50 wird gebildet von einer CPU 51, einem ROM 52, einem RAM 53 und verschiedenen Treibern, die mit der CPU 51 verbunden sind. Weiterhin ist ein Dauerspeicher E2ROM 60 als Korrekturwertspeichermittel entsprechend dem Ausführungsbeispiel vorgesehen, der befähigt ist, elektrisch ein Einschreiben und Löschen und Festhalten der gespeicherten Inhalte auszuführen, selbst wenn eine Energiequelle abgeschaltet ist. Der Dauerspeicher E2ROM 60 wird unter Verwendung einer Buchse montiert und kann von der Steuereinrichtung 50, die von einer gedruckten Schaltung gebildet wird, entfernt werden.

Das ROM 52 speichert ein Steuerprogramm, Steuerdaten und Nähdaten betreffend eine Augenknopflochbildung.

Weiterhin ist ein D/A-Wandler 54 mit der CPU 51 verbunden und wandelt einen Strombefehlswert, der ein digitaler Signalausgang aus der CPU 51 ist, in einen analogen Wert um und gibt den analogen Wert zu einem Magnetspultreiber 55 ab, der von einem Operationsverstärker gebildet wird.

Der Magnetspultreiber 55 hat einen solchen Aufbau, daß ein Antriebsstromausgang zu einer Magnetspule 20 durch einen Stromdetektorwiderstand 57 festgestellt wird und ein Antriebsstrom entsprechend dem Strombefehlswert ständig zur Magnetspule 20 fließt, selbst wenn der Spulenwiderstand der Spule 20 variiert wird.

Ferner sind mit der CPU 51 Einrichtungen, die nicht dargestellt sind, verbunden, beispielsweise ein Nadelvertikalstellungsfeststellsensor, ein Nadeloszillationspositionssensor, ein Treiber für einen Nähmaschinenmotor, der den Nähmaschinenmotor antreibt, und ein Nadelschwenkmotortreiber zum Antreiben des Nadelschwenkmotors, und die Antriebsvorgänge des Nähmaschinenmotors, des Nadelschwenkmotors, die obere Fadenspannvorrichtung 10 und die untere Fadenspannvorrichtung 20 werden über verschiedene Treiber gesteuert, und zwar unter Verwendung des RAMs 53 als ein Arbeitsbereich, basierend auf dem Steuerprogramm und den Steuerdaten, die im ROM 52 und im Dauerspeicher E2ROM 60 gespeichert sind, und basierend auf dem eingestellten Wert der Betriebstafel 12 durch die Betätigung des Startschalters 7.

Als nächstes wird als Beispiel mit mehr Einzelheiten der Fall beschrieben, in welchem eine Magnetspule 30, welche den für die Erfindung benutzten Fadenspannapparat bildet, an der unteren Fadenspanneinrichtung 20 Anwendung findet. In 9 besteht die Magnetspule 30 aus einem Maschinenrahmen 32, einem Rahmen 33 für eine Spule, einer Spule 34, einem Kolben 31 und einem magnetischen Glied 35. Der Kolben 31 ist auf Lagern 32a und 32b so abgestützt, daß er in axialer Richtung beweglich und unverdrehbar ist. Das zylindrische magnetische Glied 35, das am Kolben 31 befestigt ist, weist einen Stufenteil 35a auf, der an einem Teil seines Außenumfangs ausgebildet ist, um einen Durchmesser ausgehend von einer axialen Mitte zu ändern. Mit einer solchen Gestalt kann ein spezifisches Hubintervall, in welchem die Schubkraft des Kolbens 31 nicht von einem Hubweg abhängt, wie weiter unten beschrieben, erhalten werden.

In der Magnetspule 30 kann, wenn ein Antriebsstrom konstant ist, eine Charakteristik, die durch eine Hysteriskurve in 10 angegeben ist, durch die Hubschubkraft erhalten werden. Insbesondere ist es möglich, ein spezifisches Hubintervall W zu erzielen, in dem die Schubkraft nicht von dem Hub des Kolbens 31 abhängt. Innerhalb eines solchen Intervalls wird &Dgr;F/&Dgr;S ≒ 0 mit konstantem C erhalten, wobei der Hubweg des Kolbens 31 durch S, die Schubkraft des Kolbens 31 durch F ein an die Magnetspule 30 angelegter Strom durch C und die Größen kleiner Änderung des Hubweges und der Schubkraft durch &Dgr;S bzw. &Dgr;F dargestellt sind.

In der unteren Fadenspannvorrichtung 20 wird einer Spule eine Spannung angelegt, indem man lediglich das spezifische Hubintervall W ausnutzt. Mit anderen Worten wird die Befestigungsposition einer Mutter 24 so eingestellt, daß das Hubintervall des Kolbens 31 in einem solchen Zustand, in welchem es auf eine Fadenspannscheibe 22 einwirkt, in dem spezifischen Hubintervall W eingeschlossen ist.

Um den Hubweg des Kolbens, der auf die Fadenspanneinrichtung 22 einwirkt, auf das spezifische Hubintervall W einzustellen, wird beispielsweise die Größe W' des Überstehens (9) eines Vorderendes 31a des Kolbens 31, der nach rückwärts von der Magnetspule 30 absteht, in einem solchen Zustand gemessen, daß die Mutter 24 gelöst ist, und zur gleichen Zeit wird die Fadenspannachse durch einen Treiber in einen solchen Zustand gedreht, daß die ortsfeste Scheibe 22b am Basisglied 23 anschlägt, um die Größe W' des Überstandes so einzustellen, daß sie von einem Wert "Z" in 10 in einen Bereich W verlagert ist, und die Mutter 24 wird befestigt, um die Fadenspannachse 21 am Kolben 31 in dieser Position festzustellen.

Wenn weiterhin der Antriebsstromausgang zur Magnetspule 30 verstärkt wird, wird die Schubkraft größer. Die Magnetspule 30 wird zur Spule 33 geführt, um die Fadenspannachse 21 einzuführen und Druckkontaktkraft an die Fadenspannscheibe 22 abzugeben, und eine Fadenspannung, die von der Fadenspannscheibe 22 abgegeben ist, wird mit einem Ansteigen des Antriebsstromes höher. Insbesondere in der unteren Fadenspannvorrichtung 20 wird die Fadenspannung lediglich durch eine Änderung des Antriebsstromes verändert, und ein Stromwert wird durch den Treiber 55 in Abhängigkeit von dem Stromsteuersignal der Steuereinrichtung 50 gesteuert.

Die Beziehung zwischen dem Antriebsstrom und der Fadenspannung im spezifischen Hubintervall der Magnetspule 30 ist nicht immer konstant wie in den Fadenspannvorrichtungen A, B und C, in 4, wie oben beschrieben, da die Kenndaten der jeweiligen Fadenspannvorrichtungen eine Verschiedenheit aufweisen, selbst wenn die Beziehung zwischen dem eingestellten Wert der Fadenspannung und dem Antriebsstrom so eingestellt ist, daß sie identisch ist. Auch in dem Fall, in welchem die Fadenspannvorrichtungen somit unterschiedliche Kenndaten haben, jeweils in Abhängigkeit von den betreffenden Fadenspanneinrichtungen, wird die folgende Steuerung so ausgeführt, daß fast dieselbe Fadenspannung in jeder Fadenspannungseinrichtung erreicht werden kann, wenn ein vorbestimmter Wert der Fadenspannung an der Betriebstafel 5 eingestellt ist.

Insbesondere wird die Fadenspannvorrichtung vorher als eine Referenz angenommen, eine vorbestimmte Fadenspannung G wird als eine Referenzfadenspannung bestimmt, ein Spannungseinstellwert, der die Referenzfadenspannung G von der Referenzspannungsvorrichtung erzeugt, wird als ein Referenzeinstellwert T bestimmt, ein Wert, der durch Subtraktion des Referenzeinstellwertes G von einem Spannungseinstellwert U, erhalten wird, welcher durch die Referenzfadenspannung G in jeder Fadenspannungsvorrichtung erzeugt wird, wird als Korrekturwert &Dgr;U im E2ROM 60 vorgespeichert, und ein neuer Antriebsstrom, der durch Addition eines Stromes &Dgr;I entsprechend dem Korrekturwert &Dgr;U sich zu einem Antriebsstrom I entsprechend einer durch die Spannungseinstellmittel eingestellten Spannung erhalten wird, wird an die Magnetspule abgegeben.

Beispielsweise wird die Fadenspannvorrichtung B, die in 4 dargestellt ist, als Referenz angenommen und ein Spannungseinstellwert, der die Referenzfadenspannung G von der Referenzspannungsvorrichtung erzeugt, wird als ein Referenzeinstellwert T bestimmt. Eine ausgezogene Linie in 3 zeigt eine Beziehung zwischen dem eingestellten Wert der Fadenspannung und der Fadenspannung in der Fadenspannvorrichtung B. In dem Fall, indem die Beziehung zwischen dem eingestellten Wert der Fadenspannung und der Fadenspannung in jeder Fadenspannvorrichtung nahezu gleich derjenigen der Fadenspannvorrichtung B ist, die mit ausgezogener Linie in 3 dargestellt ist, wird der folgende Vorgang ausgeführt.

In der Fadenspannvorrichtung A ist ein Einstellwert, der die Referenzspannung G geben soll, a', so daß ein Korrekturwert &Dgr;U = a' – T erhalten wird. Daher wird in dem Falle, in welchem der Wert &Dgr;U im Speicher gespeichert ist und die Fadenspannvorrichtung A angetrieben wird, ein neuer Antriebsstrom I + &Dgr;I durch Addition eines Antriebsstromes &Dgr;I entsprechend dem Korrekturwert &Dgr;U zum Antriebsstrom I entsprechend der eingestellten Fadenspannung erhalten und stets von den Ausgabemitteln 55 zur Fadenspannvorrichtung A abgegeben. Wenn dementsprechend der Spannungseinstellwert der Fadenspannvorrichtung A auf T eingestellt ist, wird der Strom I + &Dgr;I entsprechend einem Spannungseinstellwert von T + &Dgr;U = a' tatsächlich an die Spule 34 des Elektromagneten 33 abgegeben.

Dementsprechend kann in dem Falle, in welchem die Fadenspannung auf T eingestellt ist, dieselbe Fadenspannung G für alle die Fadenspannvorrichtungen erhalten werden, wie in 3 dargestellt. Wie in 4 gezeigt, haben die Fadenspannvorrichtungen A, B und C Kennlinien, welche nahezu parallel verschoben sind. Daher wird eine solche Beziehung, daß eine nahezu gleiche Fadenspannung zu derjenigen, die durch Antrieb der Referenzfadenspannungsvorrichtung B mit dem vorbestimmten Antriebsstrom I, wenn die Fadenspannvorrichtung A mit einem Strom angetrieben wird, der durch Addition von &Dgr;I zum Antriebsstrom I erhalten wird, aufrechterhalten, selbst wenn der Einstellwert der Fadenspannung geändert wird, und die Beziehung zwischen dem eingestellten Wert der Fadenspannung und der Fadenspannung kann so eingestellt werden, daß sie über nahezu den gesamten Anwendungsbereich, wie in 3 dargestellt, konstant ist.

Während oben die Fadenspannvorrichtung A beschrieben wurde, wird der Korrekturwert &Dgr;U auf &Dgr;c' – T für die Fadenspannvorrichtung C eingestellt. Dieser Fall ist der gleiche wie bei der Fadenspannvorrichtung A, ausgenommen, daß &Dgr;U einen negativen Wert hat.

Während der Referenzstrom und die Referenzfadenspannung von einem Punkt P auf einer Kenndatenkurve in der Refernzfadenspannungsvorrichtung B, wie oben beschrieben, bestimmt wurden, können die Werte auch fakultativ eingestellt werden und können auch von mittleren Werten bestimmt werden, basierend auf den Kenndaten von zahlreichen Fadenspannvorrichtungen.

Als nächstes wird die Fadenspannvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel mit Bezug auf ein Flußdiagramm von 5 beschrieben. Wenn eine Energiequelle zunächst eingeschaltet wird, bestimmt die CPU 51, ob oder ob nicht ein eingestellter Korrekturwertmodus im Schritt S1 ausgewählt ist. Der eingestellte Korrekturwertmodus wird beispielsweise ausgewählt durch Bestimmung ob oder ob nicht der vorbestimmte Schalter der Betriebstafel 5 zu der gleichen Zeit gedrückt ist, zu welcher die Energiequelle eingeschaltet ist.

Wenn die Entscheidung JA (y) ist, wird im Schritt S2 ein laufend eingestellter Korrekturwert an Anzeigemitteln angezeigt, die an der Betriebstafel 5 vorgesehen sind, gebildet von einer LED mit sieben Segmenten. "0" wird als ein Fehler in einem solchen Zustand angezeigt, in welchem der Korrekturwert nicht eingestellt wurde.

Anschließend wird im Schritt S3 entschieden, ob oder ob nicht der vorbestimmte Schalter der Betriebstafel 5 betätigt ist, um den Korrekturwert zu ändern. Die Änderung wird dadurch ausgeführt, daß man eine Bedienungsperson (beispielsweise eine Bedienungsperson für den Zusammenbau der Fadenspannvorrichtung) veranlaßt, den vorbestimmten Schalter der Betriebstafel 5 zu betätigen, während die Fadenspannung der unteren Fadenspannvorrichtung 20 gemessen wird, um einen Korrekturwert (&Dgr;U = a' – T) einzugeben, der durch Subtraktion des Referenzeinstellwertes T von dem Einstellwert a' erhalten wird, der sich seinerseits aus der vorher gemessenen Referenzfadenspannung G ergibt.

Wenn die Entscheidung im Schritt S3 JA ist, d.h. wenn der Korrekturwert durch den oben beschriebenen Vorgang eingestellt ist, wird der eingestellte Korrekturwert &Dgr;U im Schritt S4 angezeigt und vorübergehend im RAM 53 gespeichert, und der Vorgang geht zum Schritt S5 weiter, wo der Einschaltvorgang eines vorbestimmten Registrationsschalters, der an der Betriebstafel 5 vorgesehen ist, abgewartet wird. Wenn der Korrekturwert im Schritt S3 nicht verändert wird, geht der Vorgang direkt zum Schritt S5 weiter.

Wenn der Registrationsschalter im Schritt S5 eingeschaltet wird, wird der Korrekturwert &Dgr;U im Dauerspeicher E2ROM 60 gespeichert, um ein Korrekturwertspeichermittel im Schritt S6 zu bilden, und der Vorgang der Einstellung des Korrekturwertes ist abgeschlossen. Wenn weiterhin der Registrationsschalter nicht eingeschaltet ist, kehrt der Vorgang zum Schritt S3 zurück und der obige Prozeß wird wiederholt.

Wenn andererseits die Entscheidung im Schritt S1 NEIN (N) ist, falls die Energiequelle eingeschaltet ist, d.h. wenn entschieden wird, daß der eingestellte Korrekturwertmodus nicht eingestellt ist, geht der Prozeß zum Schritt S7 weiter, wo ein Nähmaschinenbetriebsmodus eingestellt wird.

Im Nähmaschinenbetriebsmodus ist es gewöhnlich erforderlich, eine vorbestimmte Spannung für die Spannung eines Fadens zu geben, wenn die Energiequelle eingeschaltet ist. Daher wird im Schritt S7 ein Befehl zum Antreiben der Fadensspannvorrichtung an die untere Fadenspannvorrichtung 20 gegeben.

Als nächstes wird ein Spannungseinstellwert (beispielsweise 70 g), durch die Spannungseinstellmittel eingestellt, die von dem vorbestimmten Schalter der Betriebstafel 5 gebildet werden, abgelesen (Schritt S8) und der eingestellte Wert wird in einen Strombefehlswert I umgewandelt (Schritt S9). Anschließend wird der Korrekturwert &Dgr;U (beispielsweise 2 g), der im Schritt S6 gespeichert wurde, abgelesen (Schritt S10), der Korrekturwert &Dgr;U wird in einen Korrekturstrombefehlswert &Dgr;I verwandelt (Schritt S11) und der Vorgang geht zum Schritt S12 weiter. Wie in 4 gezeigt, sind die eingestellten Werte der Spannungen und der in den einen gleichen Aufbau aufweisenden Fadenspannvorrichtungen erzeugten Spannungen in nahezu derselben proportionalen Beziehung geneigt, und weiterhin haben der eingestellte Wert der Spannung und der Strombefehlswert eine proportionale Beziehung. Daher kann die Umwandlung des Einstellwertes der Spannung und des Korrekturwertes &Dgr;U in die Strombefehlswerte I und &Dgr;I in den Schritten S9 und S11 durch einen einfachen proportionalen Vorgang erhalten werden.

Im Schritt S12 wird anschließend ein Vorgang: Strombefehlswert I + Korrekturstrombefehlswert &Dgr;I ausgeführt, um einen neuen Strombefehlswert I zu bestimmen. Im Schritt S13 wird der Strombefehlswert I an den D/A-Wandler 54 abgegeben, und aus den Magnetspultreibern 55 wird ein Strom I an die Magnetspule der unteren Fadenspannvorrichtung 20 abgegeben.

Als nächstes wird im Schritt S14 entschieden ob oder ob nicht der eingestellte Wert der Fadenspannung geändert ist. Wenn die eingestellte Spannung geändert ist, kehrt der Vorgang zum Schritt S8 zurück, und der Vorgang von Schritt S8 bis S14 wird wiederholt. Die Fadenspannung wird über die Betriebstafel geändert und auf die Fadensspanndaten gegründet, die im Nähmaschinenmuster oder zur Zeit des Antriebs und Abstoppens gespeichert sind.

Wenn die Fadenspannung S14 nicht geändert wird, wird eine laufende Fadenspannung gehalten. Der Vorgang vom Schritt S7 zum Schritt S14 wird abgeschlossen, nachdem die Energiequelle abgeschaltet ist.

Wie oben beschrieben, wird der Korrekturwert &Dgr;U eingestellt und gespeichert, und ein neuer Antriebsstrom, erhalten durch Addition eines Stromes entsprechend dem Korrekturwert &Dgr;U zu einem Antriebsstrom entsprechend einer Spannung, die durch die Spannungseinstellmittel eingestellt ist, kann zur unteren Fadenspannvorrichtung abgegeben werden, so daß eine Veränderung in der Spannung für die Spannungseinstellmittel jeder unteren Fadenspannvorrichtung reduziert werden kann.

Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung beschrie- ben.

Da die Konstruktionen einer Fadenspannvorrichtung und einer Magnetspule entsprechend dem Ausführungsbeispiel die gleichen wie diejenigen in 8 und 9 sind, unterbleibt eine Beschreibung hiervon. Da weiterhin ein Pro- gramm, welches durch die CPU 51 in 2 ausführt werden soll, sich lediglich im Aufbau eines Steuerblocks unterscheidet, wird die Zeichnung weggelassen, und die gleichen Teile wie diejenigen in 2 haben dieselben Bezugszeichen und eine Beschreibung unterbleibt.

Während eine Betriebsperson direkt einen Korrekturwert eingibt, der vorher durch Messung in einem numerischen Wert erhalten wurde, wenn der Korrekturwert bei dem ersten Ausführungsbeispiel eingestellt wird, wird eine Fadenspannung erhöht oder erniedrigt entsprechend einem Schalter, der betätigt wird, wenn der vorbestimmte Schalter einer Betriebstafel 5, der ein Spannungseinstellmittel darstellt, betätigt wird, und ein Korrekturwert wird dadurch eingestellt, daß man die Bedienungsperson veranlaßt, einen Registrationsschalter einzuschalten, wenn eine Referenzfadenspannung G gemessen wird, so daß der Korrekturwert eingestellt werden kann ohne bei dem Ausführungsbeispiel direkt den numerischen Wert einzugeben.

Das Ausführungsbeispiel wird unten mit Bezug auf ein Flußdiagramm in 6 beschrieben. Wenn eine Energiequelle zunächst eingeschaltet wird, entscheidet eine CPU 51, ob oder ob nicht ein Korrektureinstellungsmodus im Schritt S21 ausgewählt wird, und zwar in der gleichen Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.

Wenn die Entscheidung JA ist, geht der Vorgang zum Schritt S22 weiter, wo über die CPU 51 ein eingestellter Referenzwert T auf Anzeigemitteln angezeigt wird, die an der Betriebstafel 5 vorgesehen sind, und der Referenzeinstellwert T wird in einen Strombefehlswert I umgewandelt und an einen D/A-Wandler 54 abgegeben, so daß im Schritt S23 eine Fadenspannvorrichtung 20 von einem Antriebsstrom I angetrieben wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Referenzeinstellwert T, der von der CPU 21 angezeigt wird, ein Spannungseinstellwert zur Angabe der Referenzfadenspannung G in einer Referenzfadenspannvorrichtung (beispielsweise einer Fadenspannvorrichtung B), welche vorher als Referenz angenommen wurde, und wird als ein Referenzeinstellwert gespeichert, um die Referenzfadenspannung G in einem ROM 52 anzugeben, welches das Referenzwertspeichermittel bildet.

Als nächstes wird ein vorbestimmter Einstellschalter, der an der Betriebstafel 5 vorgesehen ist und ein Spannungseinstellmittel bildet, betätigt, um zu entscheiden, ob oder ob nicht die Einstellung für die Fadenspannung im Schritt S24 geändert ist. Der Einstellschalter wird beispielsweise von einem Plusschalter und einem Minusschalter gebildet und hat einen solchen Aufbau, daß ein vorbestimmter Wert zu einem Referenzeinstellwert T addiert wird, der laufend aus der CPU 51 jedesmal ausgegeben wird, wenn der Plusschalter betätigt wird, und ein vorbestimmter Wert wird abgezogen, wenn der Minusschalter betätigt wird. In dem Fall, in dem der Einstellschalter betätigt wird, wird ein eingestellter Wert U, der nach der Änderung erhalten wird, im Schritt S25 an der Betriebstafel 5 angezeigt. Dann wird im Schritt S26 der so geänderte Einstellwert in einen Strombefehlswert I umgewandelt und an den D/A-Wandler 54 abgegeben. Wenn andererseits die Einstellung für die Fadenspannung im Schritt S24 nicht geändert ist, geht der Vorgang unmittelbar zum Schritt S27 weiter.

Im Schritt S27 wird anschließend der Einschaltvorgang eines vorbestimmten Registrierschalters, der an der Betriebstafel 5 vorgesehen ist und ein Betriebsmittel zum Speichern eines Korrekturwertes bildet, abgewartet. Weiterhin geht, falls der Einschaltvorgang des Registrierschalters nicht ausgeführt Wird, der Vorgang wieder zum Schritt S24 weiter.

In den Schritten S24 bis S27 wiederholt die Bedienungsperson die Betätigung des Einstellschalters, während die Fadenspannung der angeschlossenen Fadenspannvorrichtung 20 gemessen wird, bis die zu messende Fadenspannung den Wert G erreicht. Wenn die Fadenspannung den Wert G erreicht, wird der Einstellvorgang des Registrierschalters ausgeführt, um einen Korrekturwert einzustellen.

Wenn der Registrierschalter im Schritt S27 eingeschaltet wird, wird der Referenzeinstellwert T von dem eingestellten Wert U abgezogen, der beim Einschalten des Registrierschalters erhalten wird, wodurch im Schritt S28 ein Korrekturwert &Dgr;U berechnet wird, und der Korrekturwert &Dgr;U wird im Schritt S29 im Dauerspeicher E2ROM 60 gespeichert, welches das Korrekturwertspeichermittel bildet. Somit ist der Vorgang für den Einstellmodus des Korrekturwertes beendet.

Wenn andererseits die Entscheidung im Schritt S21 NEIN ist, falls die Energiequelle eingeschaltet ist, d.h., wenn entschieden wird, daß der Korrekturwerteinstellmodus nicht eingestellt ist, geht der Vorgang zu den Schritten S30 bis S37 weiter, wo ein Nähmaschinenbetriebsmodus eingestellt wird. Da der Vorgang der gleiche wie der Vorgang in den Schritten S7 bis S14 in 5 ist, unterbleibt eine Beschreibung.

Wie oben beim Ausführungsbeispiel beschrieben, ändert die Bedienungsperson einen eingestellten Wert einer Spannung während eine Fadenspannung gemessen wird, und kann einen Korrekturwert einfach dadurch einstellen, daß der Registrierschalter eingestellt wird, wenn die Fadenspannung G, die eine Referenz sein soll, gemessen wird. Daher ist es möglich, einen Korrekturwert leicht einzustellen, ohne einen Einstellfehler zu machen, beispielsweise eine verlorene Speicherung oder einen Rechenfehler aufgrund eines einfachen Vorgangs.

Als nächstes wird ein drittes Ausführungsbeispiel beschrieben.

Da die Konstruktionen einer dritten Fadenspannvorrichtung und einer Magnetspule gemäß dem Ausführungsbeispiel die gleichen wie diejenigen in 8 und 9 sind, unterbleibt eine Beschreibung. Da weiterhin ein variabler Widerstand 59 zusätzlich vorgesehen ist, wie in einem Abschnitt mit gestrichelter Linie in 2 dargestellt ist, um einen Korrekturwert als einen analogen Wert einzustellen, und ein Programm, welches durch eine CPU 51 ausgeführt werden soll, lediglich im Aufbau eines Steuerblocks verschieden ist, wird die Zeichnung weggelassen, und die gleichen Teile wie diejenigen in 2 tragen die gleichen Bezugszeichen und eine Beschreibung unterbleibt.

Im Ausführungsbeispiel ist der variable Widerstand 59 vorgesehen, von dem ein Ende mit einer Energiequelle Vcc (beispielsweise 5 V) und das andere Ende mit Erde verbunden ist, und ein Mittelpunkt ist an die CPU 51 angeschlossen, wie in dem gestrichelten Teil der 2 dargestellt. Eine Bedienungsperson reguliert den variablen Widerstand derart, daß eine Referenzfadenspannung G ausgegeben wird, während eine Fadenspannung gemessen wird, wodurch ein Korrekturwert in einem Stadium eingestellt wird, in welchem ein vorbestimmter Referenzeinstellwert T durch die Spannungseinstellmittel eingestellt ist, die an der Betriebstafel 5 vorgesehen sind.

Das Ausführungsbeispiel wird unten unter Bezugnahme auf ein Flußdiagramm der 7 beschrieben. Wenn eine Energiequelle zunächst eingeschaltet wird, wird im Schritt S41 ein Antriebsbefehl an eine untere Fadenspannvorrichtung 20 abgegeben, und der Vorgang geht dann zum Schritt S42 weiter, wo ein eingestellter Wert, der durch die Spannungseinstellmittel, welche durch den vorbestimmten Schalter der Betriebstafel 5 gebildet werden, abgelesen wird (Schritt S42), und der eingestellte Wert wird in einen Strombefehlswert I umgewandelt (Schritt S43).

Im Schritt S44 wird als nächstes eine Spannung D, welche durch den variablen Widerstand 59 eingestellt ist, abgelesen. Die Korrekturspannung D ist immer positiv, wenn der variable Widerstand 59 nicht mit einer negativen Spannung verbunden ist, wie in 2 dargestellt. Jedoch ist eine zu korrigierende Fadenspannung positiv oder negativ. Infolgedessen wird in dem Fall, in dem eine Mittelspannung (beispielsweise 2,5 V) vorher bestimmt wurde und die Korrekturspannung D die Mittelspannung (2,5 V) ist, die Korrekturspannung auf Null eingestellt und die Korrektur wird nicht ausgeführt, und es wird ein Vorgang zur Berechnung einer Differenz von der Mittelspannung als eine Korrekturspannung &Dgr;U ausgeführt (Schritt S45).

Anschließend wird die Korrekturspannung &Dgr;U in einen Korrekturstrombefehlswert &Dgr;I umgewandelt (Schritt S46), und der Vorgang geht zum Schritt S47 weiter, wo ein Vorgang eines Strombefehlswertes I + den Korrekturstrombefehlswert &Dgr;I ausgeführt wird, um einen neuen Strombefehlswert I einzustellen, und der Strombefehlswert I wird im Schritt S48 an einen D/A-Wandler 54 abgegeben, so daß der Strom I von einem Operationsverstärker 55 an eine Magnetspule abgegeben wird.

Als nächstes wird im Schritt S49 entschieden ob oder ob nicht ein Befehl zum Ändern einer Fadenspannung gegeben wird. Gewöhnlich wird der eingestellte Wert der Fadenspannung zu der Zeit des Einschaltvorgangs der Energiequelle dazu bestimmt, der Bereitstellungswert zu sein, der voreingestellt ist. Die Bedienungsperson betätigt die Spannungseinstellmittel, die an der Betriebstafel 5 vorgesehen sind, wodurch auf einen vorbestimmten Referenzeinstellwert T eingestellt wird, den eingestellten Wert der Fadenspannung, der an den Fadenspannungsanzeigemitteln angezeigt wird. Anschließend wird der variable Widerstand 59 derart reguliert, daß die Referenzfadenspannung G gleichzeitig mit der Messung der Fadenspannung der unteren Fadenspannvorrichtung 20 gemessen werden kann. Auf diese Weise ist der Korrekturwert vollständig eingestellt. Dann betätigt die Bedienungsperson wieder die Spannungseinstellmittel, die an der Betriebstafel 5 vorgesehen sind, um hierdurch den eingestellten Wert der Fadenspannung, der an den Fadenspannungsanzeigemitteln angezeigt ist, auf den eingestellten Wert während der Bereitstellung zurückzuführen.

Andererseits kehrt in dem Falle, in welchem der Befehl zur Änderung zur Fadenspannung im Schritt S49 nicht gegeben wird, der Vorgang zum Schritt S42 zurück und der Vorgang vom Schritt S42 zum Schritt S49 wird wiederholt.

Gemäß dem oben beschriebenen Ablauf wird der Korrekturspannungswert &Dgr;U, welcher der Korrekturwert sein soll, eingestellt und der neue Antriebsstrom, der durch Addition des Stromes entsprechend dem Korrekturwert zum Antriebsstrom entsprechend der durch die Spannungseinstellmittel eingestellten Spannung erhalten würde, kann zur unteren Fadenspannvorrichtung 20 abgegeben werden, so daß eine Variation in der Spannung für die Spannungseinstellmittel jeder unteren Fadenspannvorrichtung reduziert werden kann.

Natürlich kann der variable Widerstand 59 auch von einem Mehrstufen-Drehschalter gebildet sein.

Obwohl hier die ersten bis dritten Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben wurden, ist die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsbeispiele nicht beschränkt, sondern es können spezifische Formen und Strukturen in verschiedener Weise geändert werden.

Während beispielsweise die Einstellwerte, welche durch die Spannungseinstellmittel eingestellt werden, und die Korrekturwerte durch direkte Einstellung der Werte einer Spannung bei der Erfindung erhalten werden, können jedoch auch ein Stromwert oder ein anderer geeigneter numerischer Wert, der proportional zur Spannung und nicht auf den Strom bezogen ist, eingestellt werden.

Während weiterhin der Vorgang zur Addition des Korrekturstrombefehls &Dgr;I zum Antriebsstrom I in der CPU 51 ausgeführt wird, kann auch ein Operationsverstärker für den Vorgang an der Außenseite vorgesehen werden, um den Vorgang auszuführen.

Bei der zweiten Ausführungsform kann weiterhin der Referenzeinstellwert, der in den Referenzspeichermitteln gespeichert ist, in dem Dauerspeicher 60 gespeichert werden und kann veränderlich sein.

Während ferner die Bedienungsperson den Einstellwert T durch die Spannungseinstellmittel manuell einstellt, um den variablen Widerstand 59 im dritten Ausführungsbeispiel zu regulieren, kann der Antriebsstrom, welcher dem eingestellten Wert T entspricht, automatisch an die Fadenspannungsvorrichtung abgegeben werden, falls der eingestellte Wert T in den Speichermitteln gespeichert ist, um den Korrekturwerteinstellungsmodus auszuwählen.

Auch ist es weiterhin in der oberen Fadenspannvorrichtung 10 selbstverständlich, daß die gleiche Steuerung wie diejenige bei der unteren Fadenspannvorrichtung 20 ausgeführt werden kann.

Weiterhin läßt sich die Erfindung zusätzlich zu einer Augenknopflochnähmaschine auch auf verschiedene Nähmaschinen anwenden, um eine Fadenspannung mit Hilfe einer Fadenspannvorrichtung zu ändern, die ein Magnetspule aufweist.

[Effekt der Erfindung]

Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung wird in der Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine, die eine Fadenspannung elektrisch steuert, ständig eine konstante Fadenspannung für den eingestellten Wert einer vorbestimmten Fadenspannung erzeugt, so daß eine Veränderung in der Fadenspannung für den eingestellten Wert der Fadenspannung zwischen einzelnen Fadenspannvorrichtungen oder einzelnen Nähmaschinen reduziert werden kann, die Nähqualität kann stabilisiert und die Reproduzierbarkeit verbessert werden. Weiterhin kann ein Dauerspeicher E2ROM, der ein Speichermittel für die Speicherung eines Korrekturwertes ist, von einer montierten Steuerunterlage entfernt werden. Daher ist es nicht erforderlich einen Korrekturwert neuerdings durch Bewegung der Speichermittel von einem unausgewechselten Substrat zu einem ausgewechselten Substrat zu bewegen, wenn das Steuersubstrat aufgrund von Fehlern ausgetauscht wird. Daher kann eine ausgezeichnete Aufrechterhaltung während der Austausches des Steuersubstrats erhalten werden.

Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung wird weiterhin der eingestellte Wert T, der eine Referenz ist, vorgespeichert, und die Bedienungsperson kann leicht einen eingestellten Wert ändern, während eine Fadenspannung gemessen wird, und kann einen Korrekturwert dadurch einstellen, daß lediglich ein Registrierschalter eingeschaltet wird, wenn eine Fadenspannung G, die eine Referenz sein soll, gemessen wird. Infolgedessen ist es aufgrund einer einfachen Operation möglich, einen Korrekturwert leicht einzustellen ohne einen Einstellfehler zu machen, wie beispielsweise einen verlorenen Speicherwert oder einen Rechenfehler.

Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung kann die Magnetspule mit einem Strom betrieben werden, der durch die Korrekturmittel derart korrigiert ist, daß die Fadenspannung der Fadenspannvorrichtung für einen vorbestimmten Einstellwert gleich ist. Daher kann eine Abweichung in der Fadenspannung in einzelnen Fadenspannapparaten oder einzelnen Nähmaschinen reduziert werden, die Nähqualität läßt sich stabilisieren und die Reproduzierbarkeit verbessern. Daneben werden die Korrekturwerteinstellmittel von dem variablen Widerstand unabhängig von den Speichermitteln gebildet, welche die Steuerdaten oder ein Programm der Nähmaschine speichern. Selbst wenn daher die Speichermittel durch ein Ansteigen in der Version der Steuerdaten oder des Programms ausgetauscht werden, ist es nicht erforderlich, den Korrekturwert zurückzustellen. Somit kann eine ausgezeichnete Aufrechterhaltung zu der Zeit des Anwachsens in der Version des Steuerprogramms erzielt werden.

[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]

1 ist ein Diagramm mit der typischen Darstellung einer Nähmaschine, bei welcher eine Fadenspannvorrichtung gemäß der Erfindung angewandt ist,

2 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des schematischen Aufbaus der Nähmaschine in 1,

3 ist eine Graphik mit der Darstellung der Beziehung zwischen einem Spannungseinstellwert jeder Fadenspannvorrichtung und einer Spannung, die durch Korrekturmittel gemäß der Erfindung korrigiert ist,

4 ist eine Graphik mit der Darstellung der Beziehung zwischen dem Spannungseinstellwert jeder Fadenspannungsvorrichtung und einer tatsächlichen Spannung,

5 ist ein Steuerflußdiagramm gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

6 ist ein Steuerflußdiagramm gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

7 ist ein Steuerflußdiagramm gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

8 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des Aufbaus der Fadenspannvorrichtung,

9 ist ein Schnittansicht mit der Darstellung der Magnetspule der Fadenspannvorrichtung, und

10 ist eine Graphik mit der Darstellung eines Hubweges gegen eine Schubkraft in der Magnetspule von 9.

1
Nähmaschine
5
Betriebstafel
7
Startschalter
10
obere Fadenspannvorichtung
20
untere Fadenspannvorrichtung
21
Fadenspannachse
22
Fadenspannscheibe (Fadenspanneinrichtung)
23
Basisplatte
24
Fadenspannachsenmutter
26
Fadenspannfeder
30
Magnetspule
31
Kolben
50
Kontrolleinrichtung
60
E2ROM


Anspruch[de]
Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine, umfassend

eine Fadenspanneinrichtung (22) zur Aufbringung einer Spannung auf einen Nähmaschinenfaden;

eine Magnetspule (30) zum Einwirken auf die Fadenspanneinrichtung (22), wodurch sich die auf den Faden aufzubringende Spannung ändert;

Spannungseinstellmittel (5, 51) zum Einstellen der Fadenspannung;

Ausgabemittel (54, 55) zum Abgeben eines der durch die Spannungseinstellmittel (5, 51) eingestellten Fadenspannung entsprechenden Antriebsstromes an die Magnetspule (30); wobei

die Magnetspule (30) ein spezifisches Hubintervall von &Dgr;F/&Dgr;S ≒ 0 bei konstantem elektrischen Strom C hat, worin der Hubweg eines beweglichen Teils (31) der Magnetspule (30) durch S, die Schubkraft des beweglichen Teils (31) durch F, der an die Magnetspule angelegte Strom durch C und kleine Änderungsgrößen des Hubweges und der Schubkraft durch &Dgr;S bzw. &Dgr;F dargestellt sind, und wobei

der Hubweg des beweglichen, auf die Fadenspanneinrichtung (22) einwirkenden Teils (31) auf das spezifische Hubintervall so eingestellt und der von den Ausgabemitteln (54, 55) an die Magnetspule (30) abgegebene Antriebsstrom so gesteuert sind, daß die auf den Faden aufzubringende Spannung veränderlich ist,

gekennzeichnet durch

Korrekturwerteinstellmittel (5, 51) zum Einstellen eines Korrekturwertes, um den Antriebsstrom zu korrigieren;

Korrekturwertspeichermittel (60) zum Speichern des Korrekturwertes;

und

Korrekturmittel (51) zum Abgeben eines neuen Antriebsstromes aus den Ausgabemitteln (54, 55), der durch Addition eines dem in den Speichermitteln (60) gespeicherten Korrekturwert entsprechenden Stromes zum Antriebsstrom erhalten wird, wodurch die Fadenspannung korrigierbar ist.
Fadenspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwerteinstellmittel (5, 51) folgende Merkmale einschließen:

Referenzwertspeichermittel (52) zum Speichern eines einer vorbestimmten Fadenspannung entsprechenden Referenzeinstellwertes; und

Betriebsmittel (5), welche die Korrekturwertspeichermittel (60) veranlassen, als Korrekturwert die Differenz zwischen einem vorbestimmten, durch die Spannungseinstellmittel (5, 51) eingestellten Einstellwert und dem Referenzeinstellwert zu speichern.
Fadenspannvorrichtung für eine Nähmaschine, umfassend

eine Fadenspanneinrichtung (22) zur Aufbringung einer Spannung auf einen Nähmaschinenfaden;

eine Magnetspule (30) zum Einwirken auf die Fadenspanneinrichtung (22), um hierdurch die auf den Faden aufzubringende Spannung zu verändern;

Spannungseinstellmittel (5, 51) zum Einstellen der Fadenspannung;

Ausgabemittel (54, 55) zum Abgeben eines der durch die Spannungseinstellmittel (5, 51) eingestellten Spannung entsprechenden Antriebsstromes an die Magnetspule (30), wobei

die Magnetspule (30) ein spezifisches Hubintervall von &Dgr;F/&Dgr;S ≒ 0 bei konstantem elektrischen Strom C hat, worin der Hubweg eines bewegten Teils (31) der Magnetspule (30) durch S, die Schubkraft des beweglichen Teils (31) durch F, der an die Magnetspule angelegte Strom durch C und kleine Änderungsgrößen des Hubweges und der Schubkraft durch &Dgr;S bzw. &Dgr;F dargestellt sind, und wobei

der Hubweg des beweglichen, auf die Fadenspanneinrichtung (22) einwirkenden Teils (31) auf das spezifische Hubintervall so eingestellt und der von den Ausgabemitteln (54, 55) an die Magnetspule (30) abgegebene Antriebsstrom so gesteuert sind, daß die auf den Faden aufzubringende Spannung veränderbar ist,

gekennzeichnet durch

Korrektureinstellmittel (59) zum Einstellen eines Korrekturwertes als Analogwert zum Korrigieren des Antriebsstromes; und

Korrekturmittel (51) zum Abgeben eines neuen Antriebsstromes aus den Ausgabemitteln (54, 55), der durch Addition eines dem Korrekturwert entsprechenden Stromes zum Antriebsstrom erhalten wird, wodurch die Fadenspannung korrigierbar wird.






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