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Dokumentenidentifikation DE102006007810A1 06.09.2007
Titel Mähdrescher mit mehrstufigem Trennbereich
Anmelder CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, 33428 Harsewinkel, DE
Erfinder Aerdker, Bernhard, 48231 Warendorf, DE;
Fögeling, Walter, 33442 Herzebrock-Clarholz, DE;
Korte, Hubert, Dr., 48346 Ostbevern, DE
DE-Anmeldedatum 17.02.2006
DE-Aktenzeichen 102006007810
Offenlegungstag 06.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse A01F 12/18(2006.01)A, F, I, 20060217, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01F 12/30(2006.01)A, L, I, 20060217, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Mähdrescher, zumindest einen Dreschbereich (6) und einen Trennbereich (21) umfassend, wobei der Dreschbereich (6) beliebig gestaltete Dreschorgane (7) aufweist und der Erntegutstrom (19) den Dreschbereich (6) in einem von den Dreschorganen (7) und einer diese wenigstens teilweise ummantelnden Abscheideebene (10) gebildeten Durchtrittsspalt durchläuft und im rückwärtigen Bereich der Dreschorgane (7) an den von zumindest zwei Trennebenen (27, 28) gebildeten Trennbereich (21) übergeben wird und wobei dem Dreschbereich (6) gutabgabeseitig ein mit einem in Gutflussrichtung zumindest einen ersten und einen weiteren Gutdurchtrittsbereich (26) aufweisenden Gutleitelement (22) zusammenwirkendes Gutförderorgan (23) zugeordnet ist und das Gutförderorgan (23) den Erntegutstrom (19) in der Weise umlenkt, dass jedem Gutdurchtrittsbereich (26) Erntegutteilströme (33, 36) zugeführt werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass eine effiziente und nahezu gleichmäßige Aufteilung eines Erntegutstromes (19) auf eine Vielzahl von Trennebenen (27, 28) mittels eines einzigen Gutförderorgans (23) möglich wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Mähdrescher mit einem mehrstufigen Trennbereich nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Hordenschüttler mit einem mehrstufig ausgeführten Trennbereich sind unter anderem aus der DE 22 54 461 bekannt geworden. Ein konventioneller, sogenannter Tangentialmähdrescher verfügt über ein Ein- oder Mehrtrommeldreschwerk welchem in seinem rückwärtigen Bereich oben- oder untenseitig eine aus einer Gutumlenkwalze bestehende Gutumlenkeinrichtung zugeordnet ist. Die Gutumlenkeinrichtung selbst ist im Übergabebereich zwischen den Dreschorganen und zwei in vertikaler Richtung übereinander angeordneten, den Trennbereich bildenden Hordenschüttlern positioniert.

In einer ersten Ausführungsform wird der aus dem Dreschbereich austretende Gutstrom von einer untenseitig dem Dreschbereich zugeordneten Gutumlenkwalze erfasst und über einen Zinkenrechen einer ersten und einer zweiten Trennebene zugeführt. Die Zinken sind dabei wechselweise entweder auf den oberen oder den unteren Hordenschüttler ausgerichtet. Eine solche Ausführung hat insbesondere den Nachteil, dass die stark vernetzte Gutmatte mittels der Gutumlenkwalze an den Zinken in eine Vielzahl von Teilströmen aufgeteilt werden und teilweise durch die Zinken der oberen Zinkenebene hindurchgepresst werden muss. Dabei erfordert die Aufteilung des Erntegutstromes in diese Vielzahl von Erntegutteilströmen einen erheblichen Energieeinsatz. Zudem wird wegen der vernetzten Struktur der Erntegutmatte nur ein unbefriedigendes Trennergebnis des Erntegutstromes in die erforderlichen Erntegutteilströme erzielt, was letztlich eine ungleichmäßige Beschickung der verschiedenen Trennebenen zur Folge hat. Die Anordnung der Gutumlenkeinrichtung unterhalb der Dreschorgane hat zudem den Nachteil, dass die Dreschorgane eine in vertikaler Richtung hohe Position einnehmen müssen, sodass zunächst eine erhebliche Förderarbeit aufgewendet werden muss, um den geernteten Gutstrom in die hohe Position der Dreschorgane zu transportieren.

In der weiteren Ausführungsform soll dieser Nachteil dadurch behoben werden, dass den Dreschorganen in an sich bekannter Weise eine Gutumlenktrommel zugeordnet ist, die den gesamten aus dem Dreschbereich austretenden Gutstrang einem einzigen Hordenschüttler zuführt. Dieser Hordenschüttler ist jedoch in seinem gutannahmeseitigen Bereich in offener Bauweise ausgeführt, sodass zumindest ein Teil des auf den oberen Hordenschüttler gelangenden Erntegutstromes durch diesen hindurchtritt und auf den unteren Hordenschüttler gelangt. Wegen der oszillierenden Bewegung der Hordenschüttler hat eine solche Ausführung vor allem den Nachteil, dass das Erntegut nur sporadisch durch den Freiraum der bewegten Horden des oberen Hordenschüttlers gelangt, sodass auch hier eine kontinuierliche und gleichmäßige Aufteilung des Erntegutstromes auf die verschiedenen Trennebenen nicht gegeben ist.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik beschriebenen Nachteile zu vermeiden und insbesondere eine Vorrichtung zu schaffen, die eine effiziente und nahezu gleichmäßige Aufteilung eines Erntegutstromes auf eine Vielzahl von Trennebenen ermöglicht.

Indem dem Dreschbereich gutabgabeseitig ein mit einem in Gutflussrichtung zumindest einen ersten und einen weiteren Gutdurchtrittsbereich aufweisenden Gutleitelement zusammenwirkendes Gutförderorgan zugeordnet ist und das Gutförderorgan den Erntegutstrom in der Weise umlenkt, dass jedem Gutdurchtrittsbereich Erntegutteilströme zugeführt werden, wird sichergestellt, dass eine effiziente und nahezu gleichmäßige Aufteilung eines Erntegutstromes auf eine Vielzahl von Trennebenen mittels eines einzigen Gutförderorgans möglich wird.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ergibt sich dann, wenn das Gutförderorgan den Erntegutstrom in Erntegutteilströme aufteilt und diese Erntegutteilströme wenigsten teilweise umlenkt und beschleunigt. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass die Nachbeschleunigung der Erntegutteilströme einen störungsarmen Gutfluss im Bereich des Gutförderorgans begünstigt.

Eine konstruktiv einfache Ausführung der Erfindung ergibt sich dann, wenn das Gutförderorgan als Gutleittrommel ausgeführt ist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der in Gutflussrichtung nachgeordnete weitere Gutdurchtrittsbereich untenseitig wenigstens teilweise durch das Gutleitelement und obenseitig wenigstens teilweise durch ein Gutverteilorgan begrenzt, sodass mit einer sehr geringen Anzahl an Gutleiteinrichtungen ein sicheres Umlenken und Fördern der Erntegutteilströme realisierbar ist. In analoger Weise stellt sich dieser störungsarme Gutfluss in dem vorgeordneten Gutdurchtrittsbereich ein, wenn dem Gutleitelement in diesem Bereich ebenfalls in Bewegungsrichtung des Erntegutteilstromes ein Gutverteilorgan zugeordnet ist.

Eine konstruktiv einfache Ausgestaltung der Gutförderorgane ergibt sich dann, wenn das Gutverteilorgan des vorgeordneten Gutdurchtrittsbereichs als Verteilerklappen und das Gutverteilorgan der nachgeordneten Gutdurchtrittsöffnung als Verteilerhaube ausgeführt ist.

Damit der jeweilige Erntegutteilstrom möglichst homogen über die Arbeitsbreite der jeweiligen Trennebene verteilbar ist, sind in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung der Verteilerhaube Leitschienen zugeordnet, wobei die Leitschienen und die Verteilerklappen der jeweiligen Gutdurchtrittsöffnung in Bewegungsrichtung des durchtretenden Erntegutteilstromes einstellbar sind.

Um die Gutmitnahmeintensität der Gutleittrommel flexibel an unterschiedliche Ernteguteigenschaften anpassen zu können, ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, dass das Gutleitelement und die Gutleittrommel zwischen sich einen Durchgangsspalt ausbilden und der Durchgangsspalt einstellbar ist. In einer bevorzugten Ausgestaltung kann diese Einstellbarkeit des Durchgangsspaltes dadurch bewirkt werden, dass die Gutleittrommel und/oder das Gutleitelement in ihrer Lage veränderbar sind. Mittels einer solchen Ausführung kann sichergestellt werden, dass auch sich ändernde Guteigenschaften keine Störungen im Gutfluss hervorrufen, da das System rechtzeitig an derartige Änderungen anpassbar ist.

Indem die Abscheideebene des Dreschbereichs als Dresch- und Abscheidekorb ausgebildet ist und die Abscheideebene sich wenigstens teilweise in den Wirkbereich der Gutleittrommel erstreckt und wobei das oder die Gutleitelemente die Abscheideebene wenigstens teilweise überdecken, wird eine bauraumsparende, sehr kompakte und leicht montier- und demontierbare Ausführung der Erfindung realisiert. Dieser Effekt lässt sich auch dadurch noch steigern, wenn das Gutleitelement mehrteilig ausgeführt ist.

Zur Intensivierung der Kornabscheidung kann ferner vorgesehen sein, dass die verschlossenen Abschnitte des Gutleitelementes wenigstens teilweise von Korndurchtrittsöffnungen durchsetzt sind.

Damit die einzelnen Trennebenen nahezu die gleiche Abscheideeffizienz aufweisen, wird in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die Breite der Gutdurchtrittsöffnung so gewählt, dass der Erntegutstrom in nahezu gleiche Anteile von Erntegutteilströmen für die einzelnen Trennebenen aufteilbar ist. Eine besonders flexible Anpassung an verschiedene Ernteguteigenschaften wird in diesem Zusammenhang dann erreicht, wenn die Breite der Gutdurchtrittsöffnung einstellbar ist.

Ein besonders flexibler Einsatz der Erfindung ergibt sich dann, wenn die Trennebenen als Hordenschüttler oder Trennrotoren ausgebildet sind.

Um eine bauraumsparende Ausführung eines Mähdrescher mit mehreren Trennebenen zu erhalten, ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die in den nachgeordneten Trennebenen abgeschiedenen Körnerströme jeweils im Bereich der verschlossenen Abschnitte des Gutleitelementes durch die vorgeordnete Trennebene gefördert und nachfolgenden Arbeitsorganen zugeführt werden. In diesem Zusammenhang hat es sich als Vorteil erwiesen, wenn jedem Hordenschüttler ein Rücklaufboden zugeordnet ist und der Rücklaufboden der jeweils nachgeordneten Trennebene im Bereich der ihm vorgeordneten Trennebene entsprechend den verschlossenen Abschnitten des Gutleitelementes in dieser Trennebene geteilt ausgeführt ist.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Kornabscheideeffektivität eines Mähdreschers mit mehreren Trennebenen auch dadurch noch erhöht werden, wenn jeweils dem Rücklaufboden eines Hordenschüttlers einer nachgeordneten Trennebene Gutauflockerungselemente für die Erntegutteilströme der vorgeordneten Trennebene untenseitig zugeordnet sind.

Eine erhebliche Reduzierung der von den Hordenschüttlerbewegungen verursachten Vibrationen des Mähdreschers an sich kann in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht werden, dass die Bewegung der die Trennebenen bildenden Hordenschüttler so aufeinander abgestimmt ist, dass sich eine zumindest teilweise Massenkräftekompensation einstellt.

Damit in der Ernteprozesskette nachfolgende Bearbeitungen, wie insbesondere das Verpressen des aus dem Mähdrescher geförderten Strohs handhabbare Ballengrößen ermöglicht, wird ist in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Erntegutteilströme der einzelnen Trennebenen einer gesonderten Verwertung zugeführt werden.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand weiterer Unteransprüche und werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

1 einen Mähdrescher in Seitenansicht mit erfindungsgemäßem Gutleitelement

2 eine Detailansicht des erfindungsgemäßen Gutleitelementes

3 eine weitere Detailansicht des erfindungsgemäßen Gutleitelementes

In 1 ist eine als Mähdrescher 2 ausgeführte landwirtschaftliche Erntemaschine 1 dargestellt deren frontseitig angeordneter Schrägförderer 3 das von einem beliebig ausgeführten Vorsatzgerät 4 abgeerntete und zu einem Erntegutstrang 5 zusammengeführte Erntegut in seinem rückwärtigen Bereich an eine die im Dreschbereich 6 liegenden Dreschorgane 7 bildendes Dreschwerk 8 übergibt. Dabei wird der Erntegutstrang 5 in an sich bekannter Weise zwischen einer oder mehreren umlaufenden Dreschtrommeln 9 und einer diese zumindest teilweise umschlingenden aus Dresch- und Abscheidekörben gebildeten Abscheideebene 10 hindurchgefördert. Während dieses Fördervorgangs werden die Früchte aus den Fruchtständen herausgelöst und zu einem wesentlichen Teil im Bereich der Abscheideebene 10 zusammen mit Kurzstroh und Spreu als ein erster Erntegutstrom 11 abgeschieden und einem dieser Abscheideebene 10 untenseitig zugeordneten Vorbereitungsboden 12 zugeführt. Über den Vorbereitungsboden 12 gelangt dieser erste Erntegutstrom 11 schließlich in eine Reinigungseinrichtung 13, die mittels oszillierend angetriebener Siebe 14 und durch Gebläse 15 erzeugte Luftströmungen 16 eine Trennung der sogenannten Nichtkornbestandteile von den Früchten, bei der Ernte von Getreide wären das die Körner, realisiert. Während die Nichtkornbestandteile aufgrund der Luftströmung 16 aus der Erntemaschine 1 herausgeblasen werden, werden die gereinigten Körner im einfachsten Fall mittels Förderschnecken 17 aus der Reinigungseinrichtung 13 in an sich bekannter Weise zum Beispiel in eine als Korntank 18 ausgeführte Speichereinrichtung abgefördert.

Ein weiterer Erntegutstrom 19 tritt im rückwärtigen Bereich der Dreschorgane 7 aus dem Dreschbereich 6 aus und gelangt in den Übergabebereich 20 zwischen dem Dreschbereich 6 und dem Trennbereich 21. In erfindungsgemäßer Weise wird der Dreschbereich 6 gegenüber dem Trennbereich 21 durch ein noch näher zu beschreibendes Gutleitelement 22 abgegrenzt. Dreschbereichsseitig ist dem Gutleitelement 22 im dargestellten Ausführungsbeispiel in vertikaler Richtung ein Gutförderorgan 23 zugeordnet, welches gemäß der angegebenen Pfeilrichtung 25 als umlaufend angetriebene Gutfördertrommeln 24 ausgebildet ist. Der Trennbereich 21 des Mähdreschers 2 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei Trennebenen 27, 28 gebildet, wobei jeder Trennebene 27, 28 ein an sich bekannter Hordenschüttler 29, 30 zugeordnet ist. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Hordenschüttler 29, 30 auch durch sogenannte an sich bekannte und deshalb nicht dargestellte Trennrotoren ersetzt sein können. Zur Veranschaulichung der Erfindung wird an Hand der 1 zunächst nur der Gutfluss des aus dem rückwärtigen Bereich der Dreschorgane 7 austretenden Erntegutstromes 19 durch den Mähdrescher 2 beschrieben. Das Gutleitelement 22 umfasst im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Gutdurchtrittsbereiche 26, die von einer unteren Gutdurchtrittsöffnung 31 sowie einer oberen Gutdurchtrittsöffnung 32 gebildet werden. Der mit hoher kinetischer Energie aus dem Dreschbereich 6 austretende Erntegutstrom 19 trifft zunächst auf die den Dreschorganen 7 nachgeordnete Gutfördertrommel 24, wobei im Auftreffbereich des Erntegutstromes 19 zumindest ein erster Erntegutteilstrom 33 aus dem Erntegutstrom 19 abgetrennt und über die unmittelbar im Bereich der Gutfördertrommel 24 angeordnete Gutdurchtrittsöffnung 31 der unteren Trennebene 27 zugeführt wird. Während der Bewegung dieses Erntegutteilstromes 33 auf dem dieser Trennebene 27 zugeordneten Hordenschüttler 29 wird ein weiterer Erntegutstrom 34 im untenseitigen Bereich dieses Hordenschüttlers 29 abgeschieden, der im Wesentlichen ebenfalls aus Körnern, Kurzstroh und Spreu besteht. Über einen unterhalb dieses Hordenschüttlers 29 angeordneten geneigten Rücklaufboden 35 gelangt dieser Erntegutstrom 34 ebenfalls in die Reinigungseinrichtung 13, wobei, wie bereits beschrieben, die Körner von den Nichtkornbestandteilen getrennt werden.

Der aus dem Dreschbereich 6 austretende Erntegutstrom 19 wird im Bereich der Gutfördertrommel 24 erfindungsgemäß in den bereits beschriebenen Erntegutteilstrom 33 und einen oder mehrere weitere Erntegutteilströme 36 aufgetrennt. Die weiteren Erntegutteilströme 36 werden mittels der Gutfördertrommel 24 so weitergeführt, dass sie in die der unteren Trennebene 27 in Richtung des Erntegutflusses nachgeordnete Trennebene 28 gelangen. Gemäß vorherigen Ausführungen umfasst diese Trennebene 28 ebenfalls einen Hordenschüttler 30, sodass in analoger Weise ein ebenfalls aus Körnern, Kurzstroh und Spreu bestehender Erntegutstrom 37 an diesem Hordenschüttler 30 abgeschieden und über einen weiteren Rücklaufboden 38 in noch näher zu beschreibender Weise der Reinigungseinrichtung 13 zugeführt wird.

Im rückwärtigen Bereich des Mähdreschers 2 werden die nicht verwertbaren Anteile der verschiedenen, über die Hordenschüttler 29, 30 bewegten Erntegutteilströme 33, 36 aus dem Mähdrescher 2 herausgefördert, wobei diese Erntegutteilströme 33, 36 dann im Wesentlichen aus Nichtkornbestandteilen wie Stroh und Spreu bestehen.

2 zeigt eine Detailansicht des dem Mähdrescher 2 zugeordneten erfindungsgemäßen Gutleitelementes 22 in einer Seiten- und Rückansicht. Das Gutleitelement 22 ist als dünnwandiges, konturiertes Blech ausgeführt, welches an seinem dem Dreschbereich 6 zugeordneten untenseitigen Ende mit dem rückwärtigen Bereich der Abscheideebene 10 verschraubt ist, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel das Gutleitelement 22 zweiteilig ausgeführt ist und die Gutleitelementsegmente 22a, 22b jeweils so zueinander beabstandet angeordnet sind, dass sich zwischen ihnen die erfindungsgemäße untere Gutdurchtrittsöffnung 31 ausbildet. Weiter stützt sich das Gutleitelemente 22 im dargestellten Ausführungsbeispiel über seitliche Fixierflansche 39 am Maschinenrahmen 40 des Mähdreschers 2 ab und erstreckt sich zudem über die gesamte Arbeitsbreite der Dreschorgane 7. Obenseitig läuft das Gutleitelement 22 in einem abgewinkelten, in Richtung der obersten Trennebene 28 weisenden Führungssteg 41 aus. Der Führungssteg 41 kann einerseits so weit verlängert sein, dass er die untere und die obere Trennebene 27, 28 gegeneinander abgrenzt. Es ist aber auch denkbar, dass für die Abgrenzung der Trennebenen 27, 28 zueinander dem Führungssteg 41 beispielsweise ein Führungsrechen 42 lösbar zugeordnet ist.

Die dem Gutleitelement 22 zugeordnete wenigstens eine erste Gutdurchtrittsöffnung 31 erstreckt sich nur über einen Teilbereich der Breite des Gutleitelementes 22. In vertikaler Richtung ist die Höhe der Gutdurchtrittsöffnung 31 so gewählt, dass die den Dreschorganen 7 nachgeordnete Gutfördertrommel 24 zumindest einen Erntegutteilstrom 33 aus dem wenigstens teilweise auf sie treffenden Erntegutstrom 19 ableiten und der unteren Trennebene 27 zuführen kann. Dabei wird die Bewegungsrichtung des abgeleiteten Erntegutteilstroms 33 durch Verteilerklappen 43 in der Weise gesteuert, dass der Erntegutteilstrom 33 nach dem Passieren der Gutdurchtrittsöffnung 31 auf die Breite des nachgeordneten Hordenschüttlers 29 auseinandergezogen wird. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die beidseitig der Gutdurchtrittsöffnung 31 zugeordneten Verteilerklappen 43 mittels nicht näher dargestellter Verstellmittel um vertikale Schwenkachsen 44 quer zur Bewegungsrichtung des Erntegutteilstromes 33 verstellbar sind, sodass beispielsweise in Abhängigkeit von den Ernteguteigenschaften die Querverteilung des Erntegutteilstromes 33 in der zugehörigen Trennebene 27 geändert werden kann. Zur Verbesserung des Gutflusses im Bereich dieser ersten Gutdurchtrittsöffnung 31 können der Gutdurchtrittsöffnung 31 in ihren den Gutförderorganen 23 zugeordneten Bereichen Begrenzungsstege 45 zugeordnet sein, denen zur besseren Trennung des Erntegutstromes 19 in Erntegutteilströme 33, 36 Schneidkanten 46 angeformt sein können. Zudem kann die untere, in Gutflussrichtung vorgeordnete Gutdurchtrittsöftnung 31 gemäß Pfeilrichtung 48 verschiebbare seitliche Begrenzungen 47 aufweisen, sodass der Durchgangsquerschnitt und damit die Mengenanteile der Erntegutteilströme 33, 36 am ursprünglichen Erntegutstrom 19 veränderbar sind. Zur sicheren Führung des unteren Erntegutteilstromes 31 kann die Gutdurchtrittsöftnung 31 untenseitig zudem ein Führungsblech 49 aufweisen, welches die Förderung des betreffenden Erntegutteilstromes 33 auf den ihr zugeordneten Hordenschüttler 29 unterstützt. Obgleich der aus dem Dreschbereich 6 austretende Erntegutstrom 19 eine hohe kinetische Energie aufweist, kann diese durch Reibvorgänge an den erfindungsgemäßen Gutleitelementsegmenten 22a, 22b teilweise verloren gehen, sodass es sinnvoll sein kann, dass die Gutleittrommel 24 den Erntegutstrom 19 und/oder die aus ihm gebildeten Erntegutteilströme 33, 36 im dem Durchgangsspalt 50 zwischen der Gutleittrommel 24 und dem Gutleitelement 22 beschleunigt. Gemäß 2 kann dies im einfachsten Fall dadurch bewirkt werden, dass die Gutleittrommel 24 und das Gutleitelement 22 relativ zueinander ihre Lage ändern können. Dies kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, dass entweder die Gutleittrommel 24 und/oder die Gutleitelementsegmente 22a, 22b entsprechenden den Pfeilrichtungen 51 verschieb- oder verschwenkbar in dem Maschinenrahmen 40 des Mähdreschers 2 angeordnet sind.

Oberhalb des dem Gutleitelement 22 obenseitig angeformten Führungssteg 41 und dem diesen gegebenenfalls zugeordneten Führungsrechen 42 ergibt sich der weitere Gutdurchtrittsbereich 26. Dessen Gutdurchtrittsöffnung 32 wird untenseitig, wie bereits beschrieben, von dem Führungssteg 41 und dem Führungsrechen 42 begrenzt. Obenseitig ist dieser Gutdurchtrittsbereich 26 von einer Leitschienen 52 aufweisenden Verteilerhaube 53 begrenzt, sodass die diese Gutdurchtrittsöffnung 32 passierenden Erntegutteilströme 36 gleichmäßig über die Breite dieser Trennebene 28 verteilbar sind. Die Leitschienen 52 sind dabei in einer bevorzugten Ausführungsform einstellbar, sodass der Querverteilungseffekt auch in Abhängigkeit von den Ernteguteigenschaften änderbar ist. Der in diesem oberen Gutdurchtrittsbereich 26 geförderte Erntegutteilstrom 36 setzt sich aus einem rechtsseitigen und einem linksseitigen Erntegutteilstrom 36 zusammen. Diese Struktur ergibt sich dadurch, dass diese Erntegutteilströme 36 im Bereich der unteren Gutdurchtrittsöffnung 31 entstehen. Dies erfolgt in der Weise, dass die Gutfördertrommel 24 einen Erntegutteilstrom 33 aus dem ursprünglichen Erntegutstrom 19 abführt und die verbleibenden Teile, die weiteren Erntegutteilströme 36, entlang der verschlossenen Abschnitte 54 des erfindungsgemäßen Gutleitelementes 22 in den nachgeordneten Gutdurchtrittsbereich 26 gefördert werden. Da diese Erntegutteilströme 36 nun in der zugehörigen Trennebene 28 aus den Randbereichen dieser Trennebene 28 in die Mitte verlagert werden müssen, weisen die Leitschienen 52 eine zur Mitte dieser Trennebene 28 gerichtete Orientierung auf.

Indem das erfindungsgemäße Gutleitelement 22 zudem so den Außenkonturen der Dreschorgane 7 und der Gutförderorgane 23 folgt, dass sich eine in vertikaler Richtung geneigte Lage des Gutleitelementes 22 ergibt, wird zudem sichergestellt, dass das Erntegut ohne energieintensive Gutumlenkvorgänge entlang des Gutleitelementes 22 gefördert werden kann.

Um die Abscheideleistung eines mehrere Trennebenen 27, 28 aufweisenden Mähdreschers 2 weiter zu erhöhen, können die verschlossenen Abschnitte 54 des Gutleitelementes 22 auch von Korndurchtrittsöffnungen 55 durchsetzt sein, sodass in diesen Bereichen, gemäß 3, ebenfalls eine Abscheidung von Körnern 56 aus den diese Abschnitte 54 durchlaufenden Erntegutteilströmen 36 erfolgen kann. Ein im einfachsten Fall trichterförmiges Körnerauffang- und Fördersystem 57 kann dann die verschiedenen körnerhaltigen Erntegutströme 56, 37 zusammenführen und an den bereits beschriebenen Vorbereitungsboden 12 übergeben, wobei diese Körnerauffang- und Fördersysteme 57 durch die jeweils noch gutstromfreien Bereiche der vorgeordneten Trennebene 27 geführt werden. Zudem können dem Rücklaufboden 38 des oberen Hordenschüttlers 30 Gutauflockerungselemente 58 zugeordnet sein, die in Abhängigkeit von der Bewegung des Rücklaufbodens 38 in den auf der darunter liegenden Trennebene 27 geförderten Erntegutteilstrom 33 eingreifen und diesen auflockern.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die beschriebene Verteilerhaube 53 und die Verteilerklappen 43 als beliebig ausgeführte Gutverteilorgane 59 ausgeführt sein können, um die beschriebenen Effekte zu erzielen. Zudem kann der an sich bekannte und deshalb nicht näher beschriebene Umlauf der einzelnen Schüttlerhorden 60 so aufeinander abgestimmt sein, dass sich die von den Hordenschüttlern 29, 30 der Trennebenen 27, 28 hervorgerufenen Massenkräfte zumindest teilweise kompensieren.

1
Erntemaschine
2
Mähdrescher
3
Schrägförderer
4
Vorsatzgerät
5
Erntegutstrang
6
Dreschbereich
7
Dreschorgan
8
Dreschwerk
9
Dreschtrommel
10
Abscheideebene
11
Erntegutstrom
12
Vorbereitungsboden
13
Reinigungseinrichtung
14
Sieb
15
Gebläse
16
Luftströmung
17
Förderschnecke
18
Korntank
19
Erntegutstrom
20
Übergabebereich
21
Trennbereich
22
Gutleitelement
22a
Gutleitelementsegment
22b
Gutleitelementsegment
23
Gutförderorgan
24
Gutfördertrommel
25
Pfeilrichtung
26
Gutdurchtrittsbereich
27
Trennebene
28
Trennebene
29
Hordenschüttler
30
Hordenschüttler
31
Gutdurchtrittsöffnung
32
Gutdurchtrittsöffnung
33
Erntegutteilstrom
34
Erntegutstrom
35
Rücklaufboden
36
Erntegutteilstrom
37
Erntegutstrom
38
Rücklaufboden
39
Fixierflansch
40
Maschinenrahmen
41
Führungssteg
42
Führungsrechen
43
Verteilerklappe
44
Schwenkachse
45
Begrenzungssteg
46
Schneidkante
47
seitliche Begrenzung
48
Pfeilrichtung
49
Führungsblech
50
Durchgangsspalt
51
Pfeilrichtung
52
Leitschiene
53
Verteilerhaube
54
verschlossener Abschnitt
55
Korndurchtrittsöffnung
56
Körnerstrom
57
Körnerauffang- und Fördersystem
58
Gutauflockerungselement
59
Gutverteilorgan
60
Schüttlerhorde


Anspruch[de]
Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, wobei der Dreschbereich beliebig gestaltete Dreschorgane aufweist und der Erntegutstrom den Dreschbereich in einem von den Dreschorganen und einer diese wenigstens teilweise ummantelnden Abscheideebene gebildeten Durchtrittsspalt durchläuft und im rückwärtigen Bereich der Dreschorgane an den von zwei Trennebenen gebildeten Trennbereich übergeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Dreschbereich (6) gutabgabeseitig ein mit einem in Gutflussrichtung zumindest einen ersten und einen weiteren Gutdurchtrittsbereich (26) aufweisenden Gutleitelement (22) zusammenwirkendes Gutförderorgan (23) zugeordnet ist und das Gutförderorgan (23) den Erntegutstrom (19) in der Weise umlenkt, dass jedem Gutdurchtrittsbereich (26) Erntegutteilströme (33, 36) zugeführt werden. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gutförderorgan (23) den Erntegutstrom (19) in Erntegutteilströme (33, 36) aufteilt und diese Erntegutteilströme (33, 36) wenigsten teilweise umlenkt und beschleunigt. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gutförderorgan (23) als umlaufende Gutleittrommel (24) ausgeführt ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in Gutflussrichtung nachgeordnete weitere Gutdurchtrittsbereich (26) untenseitig wenigstens teilweise durch das Gutleitelement (22) und obenseitig wenigstens teilweise durch ein Gutverteilorgan (59) begrenzt wird. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gutleitelement (22) im Bereich des in Gutflussrichtung vorgeordneten ersten Gutdurchtrittsbereiches (26) und in Bewegungsrichtung des Erntegutteilstromes (33) in diesem Gutdurchtrittsbereich (26) ein Gutverteilorgan (59) zugeordnet ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gutverteilorgan (59) des vorgeordneten Gutdurchtrittsbereichs (26) als Verteilerklappen (43) und das Gutverteilorgan (59) der nachgeordneten Gutdurchtrittsöffnung (26) als Verteilerhaube (53) ausgeführt ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerhaube (53) Leitschienen (52) umfasst und die Lage der Leitschienen (52) und der Verteilerklappen (43) einstellbar ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gutleitelement (22) und die Gutleittrommel (24) zwischen sich einen Durchgangsspalt (50) ausbilden und der Durchgangsspalt (50) einstellbar ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellbarkeit des Durchgangspaltes (50) durch Lageänderung (51) der Gutleittrommel (24) und/oder durch Lageänderung (51) des Gutleitelementes (22) bewirkt wird. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gutleitelement (22, 22a, 22b) mehrteilig ausgebildet ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheideebene (10) des Dreschbereichs (6) als Dresch- und Abscheidekorb ausgebildet ist und die Abscheideebene (10) sich wenigstens teilweise in den Wirkbereich der Gutleittrommel (24) erstreckt und wobei das oder die Gutleitelemente (22) die Abscheideebene (10) wenigstens teilweise überdecken. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Gutleitelemente (22) wenigstens teilweise von Kornduchgangsöffnungen (55) durchsetzt sind. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in Gutflussrichtung vorgeordnete Gutdurchtrittsbereich (26) von einer Gutdurchtrittsöftnung (31) gebildet wird, die sich über einen Teilbereich der Arbeitsbreite der Gutfördertrommel (24) erstreckt und wobei die Breite dieser Gutdurchtrittsöftnung (31) so gewählt ist, dass eine nahezu gleichmäßige Teilung des Erntegutstromes (19) in Teilerntegutströme (33, 36) für die einzelnen Trennebenen (27, 28) erfolgt. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite dieser Gutdurchtrittsöffnung (31) einstellbar ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennebenen (27, 28) als Hordenschüttler (29, 30) oder Trennrotoren ausgebildet sind. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der nachgeordneten Trennebene (28) abgeschiedenen Erntegutströme (36) jeweils im Bereich der verschlossenen Abschnitte (54) des Gutleitelementes (22) durch die vorgeordnete Trennebene (27) gefördert und nachfolgenden Arbeitsorganen zugeführt werden. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Hordenschüttler (29, 30) ein Rücklaufboden (35, 38) zugeordnet ist und der Rücklaufboden (38) der jeweils nachgeordneten Trennebene (28) im Bereich der ihm vorgeordneten Trennebene (27) entsprechend den verschlossenen Abschnitten (54) des Gutleitelementes (22) in dieser Trennebene (27) geteilt ausgeführt ist. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils dem Rücklaufboden (38) eines Hordenschüttlers (30) einer nachgeordneten Trennebene (28) Gutauflockerungselemente (58) für die Erntegutteilströme (33) der vorgeordneten Trennebene (27) untenseitig zugeordnet sind. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der die Trennebenen (27, 28) bildenden Hordenschüttler (29, 30) so aufeinander abgestimmt ist, dass sich eine zumindest teilweise Massenkräftekompensation einstellt. Mähdrescher zumindest einen Dreschbereich und einen Trennbereich umfassend, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erntegutteilströme (33, 36) der einzelnen Trennebenen (27, 28) einer gesonderten Verwertung zugeführt werden.






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