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Dokumentenidentifikation DE102006010001A1 06.09.2007
Titel Verfahren zum Austausch von Signalen und Hausanlage, die nach dem Verfahren arbeitet
Anmelder S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG, 78120 Furtwangen, DE
Erfinder Scherzinger, Clemens, 78136 Schonach, DE;
Reetz, Ingo, 78141 Schönwald, DE;
Bayer, Bernd, 78050 Villingen-Schwenningen, DE
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Anmeldedatum 03.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006010001
Offenlegungstag 06.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse H04M 11/00(2006.01)A, F, I, 20060303, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04M 9/00(2006.01)A, L, I, 20060303, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Austausch von Signalen zwischen einer Hausanlage mit einer Wohnungsstation und einer Türstation und einer nicht zu der Hausanlage gehörenden Kommunikationseinrichtung.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß zur Initialisierung der Kommunikation eine Verbindung über ein datenvermittelndes Netz aufgebaut wird und dann unter Berücksichtigung der Art der auszutauschenden Signale und/oder der Konfiguration der Kommunikationseinrichtung der Austausch der Signale über das datenvermittelnde Netz oder über ein anderes Kommunikationsnetz erfolgt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Austausch von Signalen zwischen

  • a) einer Hausanlage mit einer Wohnungsstation und einer Türstation und
  • b) einer nicht zu der Hausanlage gehörenden Kommunikationseinrichtung.

Verfahren der oben genannten Art sind bekannt. Beispielsweise arbeiten sogenannte Apothekerschaltungen nach dem Verfahren. Solche Apothekerschaltungen dienen dazu, einen durch einen Besucher an der Apothekentür in der Hausanlage ausgelösten Ruf an eine von einem Mobil-Telefon gebildete Kommunikationseinrichtung weiterzuleiten, so daß der Apotheker auch dann von dem Besuch Kenntnis nehmen kann, wenn er nicht in der Apotheke ist.

Wenn aber beispielsweise in dem Falle der Apothekerschaltung der Apotheker sich mit dem Mobil-Telefon an einem Orte befindet, wo kein optimaler Empfang für das Mobilfunknetz gegeben ist, kann es zu Problemen bei der Kommunikation mit dem Besucher an der Apothekentür kommen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der eingangs genannten Art zu verbessern.

Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe bei dem genannten Verfahren dadurch gelöst, daß zur Initialisierung der Kommunikation eine Verbindung über ein datenvermittelndes Netz aufgebaut wird und dann unter Berücksichtigung

  • a) der Art der auszutauschenden Signale und/oder
  • b) der Konfiguration der Kommunikationseinrichtung
der Austausch der Signale über das datenvermittelnde Netz oder über ein anderes Kommunikationsnetz erfolgt.

Mit anderen Worten eröffnet die Erfindung mindestens zwei Wege der Kommunikation, nämlich zum einen den Weg über das datenvermittelnde Netz und zum anderen den Weg über ein anderes Kommunikationsnetz. Dadurch wird die Flexibilität erhöht und es besteht beispielsweise die Möglichkeit, bei Verbindungsstörungen in dem einen Netz auf das andere Netz umzuschalten.

So kann beispielsweise im Falle der Apothekerschaltung der Austausch von Audio-Signalen über das in diesem Falle das „andere Kommunikationsnetz" darstellende Mobilfunknetz erfolgen. Es kann aber auch das datenvermittelnde Netz für die Übertragung von Audio-Signalen genutzt werden, beispielsweise nach Art des VoIP (Voice over IP). Die sich daraus ergebende Flexibilität kann nicht nur genutzt werden, wenn hinsichtlich eines der beiden Netze Verbindungsprobleme auftreten, sondern beispielsweise auch unter Berücksichtigung von Tarifunterschieden hinsichtlich der beiden Netze.

Entsprechend dem obigen Beispiel kann die Kommunikationseinrichtung von einem Mobil-Telefon gebildet sein. Es kann sich aber auch um einen PDA (Personal Digital Assistant) oder einen Computer mit Datenkarte handeln.

Insbesondere im Falle des Mobil-Telefons handelt es sich bei dem anderen Kommunikationsnetz bevorzugt um ein Mobilfunknetz.

Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß zur Initialisierung der Kommunikation

der Kommunikationseinrichtung die Art der auszutauschenden Signale mitgeteilt wird und/oder

der Hausanlage die Konfiguration der Kommunikationseinrichtung mitgeteilt wird.

So eröffnet beispielsweise die Tatsache, daß es sich bei den auszutauschenden Signalen um Audio-Signale handelt, die Möglichkeit, ein Mobilfunknetz anstelle des datenvermittelnden Netzes zur Übertragung der Signale zu verwenden.

Das gleiche gilt, mutatis mutandis, für die Konfiguration der Kommunikationseinrichtung. Ist sie nämlich beispielsweise konfiguriert wie ein Mobil-Telefon, bietet sich wiederum das Mobilfunknetz als Alternative zu dem datenvermittelnden Netz zur Übertragung von Signalen an, insbesondere wenn es sich um Audio-Signale handelt.

Neben den Audio-Signalen können die auszutauschenden Signale aber auch Video-, Bild-, Melde-, Daten- und/oder Funktions-Signale sein.

Unter Video-Signalen werden in diesem Zusammenhang „laufende" Bilder darstellende Signale verstanden, wohingegen es sich bei den Bild-Signalen um solche Signale handelt, die „stehende" Bilder wiedergeben.

Melde-Signale sind beispielsweise Ruf-Signale und solche Signale, die von Sensoren abgegeben werden, wobei es sich bei den Sensoren beispielsweise um Teile von Alarmanlagen handelt. Weitere Beispiele sind Sensoren an Rolläden, Temperatursensoren, Lichtsensoren und Schallsensoren.

Funktions-Signale sind Signale, die von der Hausanlage an die Kommunikationseinrichtung gesendet werden, um die Kommunikationseinrichtung in die Lage zu versetzen, Funktionen der Hausanlage zu steuern. So dienen die Funktions-Signale beispielsweise dazu, Informationen und Daten zur Darstellung eines Bedien-Menüs an der Kommunikationseinrichtung zu übertragen.

Erfindungsgemäß bevorzugt werden bei geeigneter Konfiguration der Kommunikationseinrichtung Audio-Signale wahlweise über das datenvermittelnde Netz oder über ein Mobilfunknetz ausgetauscht.

Dadurch ist das Verfahren insbesondere im Falle von Audio-Signalen besonders flexibel.

Neben dem oben genannten Verfahren schafft die Erfindung auch eine Hausanlage, mit einer Wohnungsstation und einer Türstation. Die Hausanlage ist dabei erfindungsgemäß dazu ausgelegt, nach dem oben im einzelnen beschriebenen Verfahren zu arbeiten.

Die Erfindung schafft darüber hinaus eine Hausanlage, mit einer Wohnungsstation, einer Türstation und einer ersten Verbindungseinrichtung zum Verbinden der Hausanlage mit einem datenvermittelnden Netz, wobei die Hausanlage insbesondere nach dem oben beschriebenen Verfahren ausgestaltet ist. Erfindungsgemäß ist eine zweite Verbindungseinrichtung zum Verbinden der Hausanlage mit einem anderen Kommunikationsnetz vorgesehen.

Mit anderen Worten schafft die Erfindung eine Hausanlage mit zwei Verbindungseinrichtungen, jeweils für ein eigenes Kommunikationsnetz, wodurch die Hausanlage entsprechend dem oben im einzelnen beschriebenen Verfahren flexibel eingesetzt werden kann.

Erfindungsgemäß bevorzugt ist eine Auswähleinrichtung zum Auswählen vorgesehen, über welches Netz Signale mit einer nicht zu der Hausanlage gehörenden Kommunikationseinrichtung ausgetauscht werden.

Diese Auswähleinrichtung kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung selbsttätig arbeiten und die Auswahl unter Berücksichtigung

  • a) der Art der auszutauschenden Signale und/der
  • b) der Konfiguration der Kommunikationseinrichtung
treffen.

Diese Ausgestaltung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn bei der Auswahl technische Gründe im Vordergrund stehen.

Zusätzlich oder alternativ kann aber auch vorgesehen sein, daß die Auswähleinrichtung manuell betätigbar ist, insbesondere im Falle von Audio-Signalen.

Diese Ausgestaltung kann insbesondere dann Vorteile bieten, wenn nichttechnische Gründe die Entscheidung beeinflussen, wie etwa die Tarifgestaltung der beiden zur Wahl stehenden Netze.

Im folgenden ist die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Dabei zeigt

die einzige Figur schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hausanlage mit Einbindung eines Mobil-Telefons.

Die Zeichnung zeigt eine Hausanlage mit einer Wohnungsstation 10, einer Türstation 12, einer Rolladensteuerung 14 und einem Rolladensensor 16. Alle vorgenannten Einrichtungen sind an einen Bus 18 angeschlossen. Ferner ist an den Bus 18 eine Koppeleinrichtung 20 mit einer Auswähleinrichtung 22 angeschlossen. Zu der Koppeleinrichtung 20 gehören ferner zwei Schnittstellen 24 und 26.

Die Schnittstelle 24 ist über eine Antenne 28 an ein datenvermittelndes Netz angeschlossen. Dieses Netz ist in der Zeichnung durch einen Doppelpfeil 30 symbolisiert. Bei dem Netz 30 handelt es sich um ein GPRS-Netz. Es können aber auch andere datenvermittelnde Netze eingesetzt werden.

Die Schnittstelle 26 ist über eine Antenne 32 an ein Mobilfunknetz angeschlossen, das in der Zeichnung durch einen Doppelpfeil 34 symbolisiert ist.

Schließlich zeigt die Zeichnung ein Mobil-Telefon 36 mit einem Display 38 und einem Tastenfeld 40.

Das Zusammenspiel der Hausanlage mit dem Mobil-Telefon 36 geht wie folgt vonstatten:

Auf das Mobil-Telefon 36 wird ein spezielles Programm geladen. Mit dem Programm ist folgendes möglich:

Übertragung von Bedienfunktionen von der Hausanlage auf das Mobil-Telefon 36,

Anfordern von Daten durch das Mobil-Telefon 36,

Einblenden eines Bedien-Menüs,

Initialisieren von Befehlen, wie etwa Verbindungsaufbau und Anfordern von Bildern,

Abspeichern von Bildern,

Betätigen der Rolladensteuerung 14 usw.

Zuerst wird von dem Mobil-Telefon 36 eine datenvermittelnde, in diesem Falle paketvermittelnde Datenverbindung (GPRS) zwischen dem Mobil-Telefon 36 und dem einschlägigen Serviceprovider aufgebaut. Um erreichbar zu sein, muß diese Verbindung dauernd bestehen bleiben. Das Mobil-Telefon 36 bekommt nach Aufbau der Datenverbindung eine Datenadresse und behält diese, solange die Verbindung bestehen bleibt. Verliert das Mobil-Telefon 36 die Verbindung durch irgendwelche Umstände, wie etwa einen ankommenden Anruf über das Mobilfunknetz 34 oder Empfangsstörungen wegen unzureichender Feldstärke, so sollte so schnell wie möglich eine neue Datenverbindung aufgebaut werden. Die jeweils einschlägige Datenadresse wird an die Schnittstelle 24 übermittelt.

Die Übermittlung kann auf unterschiedliche Art erfolgen:

  • – durch Anmelden mit einem festen Namen bei einem dynamischen Namensserver, der die Zuordnung von Namen zu Datenadressen verwaltet,
  • – durch Anmelden des Mobil-Telefons 36 bei der Schnittstelle 24 und/oder
  • – durch Eingeben einer vorher festgelegten Datenadresse.

Die Übermittlung der Datenadresse an die Schnittstelle 24 muß jedesmal erfolgen, wenn dem Mobil-Telefon 36 eine neue Datenadresse zugewiesen wird.

In der Hauskommunikationsanlage lösen vorbestimmte Ereignisse, wie etwa das Betätigen einer Ruftaste an der Türstation 12, bei entsprechender Einstellung der Koppelreinrichtung 20 eine Ansteuerung der Schnittstelle 24 aus.

Daraufhin baut die Schnittstelle 24 über das datenvermittelnde Netz 30 eine Datenverbindung zu dem Mobil-Telefon 36 auf.

Im Rahmen dieser Datenverbindung wird dem Mobil-Telefon 36 zunächst mitgeteilt, welche Informationen vorliegen. In dem obigen Beispiel handelt es sich bei der vorliegenden Information um einen Hinweis darauf, daß eine Ruftaste an der Türstation 12 gedrückt worden ist. Das zuvor in das Mobil-Telefon 36 geladene spezielle Programm prüft daraufhin, welche der vorliegenden Informationen von dem Mobil-Telefon 36 verarbeitet werden können.

Anschließend werden diejenigen Daten angefordert, die von dem Mobil-Telefon 36 verarbeitet werden können. In dem vorliegenden Beispielsfalle sind dies Audio-Signale für eine Kommunikation mit der Türstation 12.

Das Mobil-Telefon 36 meldet daraufhin über die datenvermittelnde Verbindung an die Koppeleinrichtung 20, daß es dazu in der Lage ist, Audio-Signale auszutauschen.

In dem in der Zeichnung dargestellten Beispielsfall ist das Mobil-Telefon 36 dazu in der Lage, Audio-Signale sowohl über das datenvermittelnde Netz 30 (VoIP), als auch über das Mobilfunknetz 34 auszutauschen. Es sei angenommen, daß angesichts der jeweiligen Tarifstrukturen das Austauschen von Audio-Signalen über das Mobilfunknetz 34 teurer als über das datenvermittelnde Netz 30 ist. In der Auswähleinrichtung 22 ist daher für diesen Fall vorgesehen, daß die Koppeleinrichtung zum Auswählen des datenvermittelnden Netzes 30 zum Übertragen der Audio-Signale über die Schnittstelle 24 angesteuert wird.

Wäre beispielsweise das Mobil-Telefon 36 nicht in der Lage, Audio-Signale über das datenvermittelnde Netz 30 zu übertragen (VoIP), so wäre in der Auswähleinrichtung 22 voreingestellt, daß ansprechend auf eine entsprechende Meldung von dem Mobil-Telefon 36 alle Audioverbindungen über das Mobilfunknetz 34 abgewickelt werden.

Auf diese Weise kann besonders flexibel zum einen auf die Konfiguration bzw. Fähigkeiten des beteiligten Mobil-Telefons und zum anderen auf andere Umstände, wie etwa Netztarife, reagiert werden.

Neben Audio-Signalen können aber selbstverständlich auch andere Signale von der Hausanlage an das Mobil-Telefon 36 (und umgekehrt) übertragen werden. Dazu ein Beispiel:

Den Benutzer interessiert, ob in demjenigen Gebäude, in dem die Hausanlage installiert ist, ein bestimmter Rolladen geschlossen ist. Um dies abfragen zu können, werden von der Hausanlage Funktions-Signale über das datenvermittelnde Netz 30 an das Mobil-Telefon 36 übertragen. Dadurch kann ein Bedien-Menü in dem Display 38 des Mobil-Telefons 36 angezeigt werden.

In dem in der Zeichnung dargestellten Beispielsfall zeigt das Display 38 das Wort „Rolladen" sowie einen nach oben gerichteten Pfeil 42 und einen nach unten gerichteten Pfeil 44. Der nach oben gerichtete Pfeil 42 ist schraffiert, womit angedeutet ist, daß er aktiviert ist. Die Aktivierung des Pfeils 42 geht darauf zurück, daß der Sensor 16 über das datenvermittelnde Netz 30 an das Mobiltelefon 36 meldet, daß der in Rede stehende Rolladen geschlossen ist.

Betätigt man nun die dem aktivierten Pfeil 42 benachbarte Taste 46 des Tastenfeldes 40, so wird über das datenvermittelnde Netz 30 ein Befehl an die Rolladensteuerung 40 zum öffnen des betreffenden Rolladens gesendet.

Hätte der Sensor 16 gemeldet, daß der Rolladen offen ist, hätte über die dem Pfeil 44 benachbarte Taste 48 des Tastenfeldes 40 der Befehl zum Schließen des Rolladens ausgelöst werden können.

In gleicher Weise können selbstverständlich andere Befehle und Abfragemöglichkeiten im Rahmen des Bedien-Menüs angezeigt werden. Dazu gehören beispielsweise das Schalten von anderen Einrichtungen der Hausanlage, wie etwa Türöffner, Gartenbeleuchtung und Alarmanlage. Ferner kann beispielsweise ein von einer Kamera an der Türstation aufgenommenes Bild oder eine davon aufgenommene Videosequenz über das datenvermittelnde Netz 30 angefordert und übertragen werden. Es kann auch eine Sprechverbindung mit der Türstation über das datenvermittelnde Netz 30 aktiv von dem Mobil-Telefon 36 initiiert werden.

Die Schnittstellen 24 und 26 dienen zum Übersetzen zwischen den jeweiligen Formaten, einerseits in den Netzen 30 und 34 und andererseits in der Koppeleinrichtung 20 bzw. dem Bus 18.

Die in der obigen Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Zeichnung offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.


Anspruch[de]
Verfahren zum Austausch von Signalen zwischen

a) einer Hausanlage mit einer Wohnungsstation (10) und einer Türstation (12) und

b) einer nicht zu der Hausanlage gehörenden Kommunikationseinrichtung (36),

dadurch gekennzeichnet, daß

zur Initialisierung der Kommunikation eine Verbindung über ein datenvermittelndes Netz (30) aufgebaut und dann unter Berücksichtigung

a) der Art der auszutauschenden Signale und/oder

b) der Konfiguration der Kommunikationseinrichtung (36)

der Austausch der Signale über das datenvermittelnde Netz (30) oder über ein anderes Kommunikationsnetz (34) erfolgt.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kommunikationseinrichtung (36) ein Mobil-Telefon, ein PDA (Personal Digital Assistant) oder ein Computer mit Datenkarte ist. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Kommunikationsnetz (34) ein Mobilfunknetz ist. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Initialisierung der Kommunikation

der Kommunikationseinrichtung (36) die Art der auszutauschenden Signale mitgeteilt wird und/oder

der Hausanlage die Konfiguration der Kommunikationseinrichtung (36) mitgeteilt wird.
Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale Audio-, Video-, Bild-, Melde-, Daten- und/oder Funktions-Signale sind. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei geeigneter Konfiguration der Kommunikationseinrichtung (36) Audio-Signale wahlweise über das datenvermittelnde Netz (30) oder über ein Mobilfunknetz (34) ausgetauscht werden. Hausanlage, mit

einer Wohnungsstation (10) und

einer Türstation (12),

dadurch gekennzeichnet, daß

sie dazu ausgelegt ist, nach dem Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche zu arbeiten.
Hausanlage, mit

einer Wohnungsstation (10),

einer Türstation (12) und

einer ersten Verbindungseinrichtung (24) zum Verbinden der Hausanlage mit einem datenvermittelnden Netz (30),

insbesondere nach Anspruch 7,

gekennzeichnet durch

eine zweite Verbindungseinrichtung (26) zum Verbinden der Hausanlage mit einem anderen Kommunikationsnetz (34).
Hausanlage nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine Auswähleinrichtung (22) zum Auswählen, über welches Netz (30, 34) Signale mit einer nicht zu der Hausanlage gehörenden Kommunikationseinrichtung (36) ausgetauscht werden. Hausanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswähleinrichtung (22) selbsttätig arbeitet und die Auswahl unter Berücksichtigung

a) der Art der auszutauschenden Signale und/oder

b) der Konfiguration der Kommunikationseinrichtung (36) trifft.
Hausanlage nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswähleinrichtung (22) manuell betätigbar ist, insbesondere im Falle von Audio-Signalen.






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