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Dokumentenidentifikation DE102007005305A1 06.09.2007
Titel Gassackanordnung
Anmelder Autoliv Development AB, Vargarda, SE
Erfinder Karlsson, David, Vargarda, SE;
Jacobsson, Börie, Brämhult, SE;
Andersson, Johann, Alingsas, SE;
Henriksson, Ola, Vargarda, SE;
Kiell, Fredrik, Alingsas, SE
Vertreter Mayer, Frank und Schön, 75173 Pforzheim
DE-Anmeldedatum 02.02.2007
DE-Aktenzeichen 102007005305
Offenlegungstag 06.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/213(2006.01)A, F, I, 20070202, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 21/16(2006.01)A, L, I, 20070202, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Gassackanordnung weist einen Gassack mit einer ersten Kante auf, an der zumindest zwei Befestigungselemente, die an einem fahrzeugfesten Bauteil im Inneren eines Fahrzeuges anbringbar sind, sowie eine im Bereich der ersten Kante des Gassackes angeordnete Einlassöffnung vorgesehen sind. Ein Gasgenerator ist vorgesehen, der mit der Einlassöffnung verbunden ist. Ein Zündkabel ist mit einem ersten Ende mit dem Gasgenerator verbunden und, um einen geschützten Verlauf des Kabels zu gewährleisten und ein Hängen des Kabels zu vermeiden, ist das zweite Ende des Zündkabels zu einem Randbereich des Gassackes geführt und verläuft dabei durch wenigstens einen mit dem Gassack verbundenen Kanal (Fig. 1).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Gassackanordnung für den Einbau in ein Kraftfahrzeug mit einem Gassack, einem Gasgenerator und einem Zündkabel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

In der WO2002/79008 A1 ist eine herkömmliche Gassackanordnung in Form eines Vorhang-Gassackes offenbart, welcher in seinem mittleren Bereich eine Einlassöffnung aufweist, die mit einem ersten Ende eines Gasgenerators verbunden ist. Das zweite Ende des Gasgenerators ist mit dem einen Ende eines Zündkabels verbunden. Das andere Ende des Zündkabels sowie der Verlauf des Zündkabels ist in der Schrift nicht dargestellt und es lässt sich kein Hinweis darauf entnehmen. Um die gewünschte Funktion zu gewährleist, muss das andere Ende des Kabels mit der Fahrzeugelektronik verbunden sein.

Zumeist ist das Zündkabel bereits im Fahrzeug verlegt und das zweite Ende ist mit der Fahrzeugelektronik verbunden, wenn die Gassackanordnung vom Lieferanten angeliefert wird. Beim Einbau der Gassackanordnung wird dann das erste Ende des Zündkabels mit dem Gasgenerator verbunden.

Es kann jedoch auch vorkommen, dass das Zündkabel zum Lieferumfang des Lieferanten der Gassackanordnung gehört. In diesem Fall wird es bereits beim Zusammenbau der Gassackanordnung mit seinem ersten Ende an den Gasgenerator angeschlossen. Das freie zweite Ende wird dann mit der zusammengebauten Gassackanordnung zum Fahrzeughersteller transportiert und dort in das Fahrzeug eingebaut. Da das zweite Ende im allgemeinen über die Erstreckung der Gassackanordnung hinaus verläuft, kann das „herumhängende" Ende des Zündkabels beim Transport sowie beim Einbau der Gassackanordnung in das Fahrzeug zu Schwierigkeiten führen. Insbesondere bei dem vorgenannten Vorhang-Gassack müssen die Säulenverkleidungen sowie der Dachhimmel nach dem Einbau der Gassackanordnung verschlossen werden. Dabei kann ein hängendes Zündkabel die Montage erheblich behindern.

Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung eine gattungsgemäße Gassackanordnung vorzusehen, die einen einfachen Transport und einen unproblematischen Einbau der Gassackanordnung in ein Kraftfahrzeug zulässt.

Die Aufgabe wird durch eine Gassackanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Die Gassackanordnung weist einen Gassack mit einer ersten Kante auf, an der zumindest zwei Befestigungselemente, die an einem fahrzeugfesten Bauteil im Inneren eines Fahrzeuges anbringbar sind, sowie eine im Bereich der ersten Kante des Gassackes angeordnete Einlassöffnung vorgesehen sind. Ein Gasgenerator ist vorgesehen, der mit der Einlassöffnung verbunden ist. Ein Zündkabel ist mit einem ersten Ende mit dem Gasgenerator verbunden und ein zweites Ende des Zündkabels erstreckt sich zu einem der ersten und zweiten Enden der ersten Kante des Gassackes und ist dabei durch wenigstens einen mit dem Gassack verbundenen Kanal geführt. Durch diese Führung des Kabels zu einem der Enden des Gassackes verläuft es zumindest zum Teil geschützt und ein „Herumhängen" des Kabels ist ausgeschlossen.

Gemäß einer ersten Ausführungsform ist der Kanal innerhalb des Gassackes angeordnet und verläuft von dem Bereich der Einlassöffnung bis zu einem Randbereich des Gassackes. Dabei ist auf einer der Außenseiten des Gassackes eine Öffnung vorgesehen und eine weitere Öffnung wird im Randbereich ausgebildet.

Gemäß einer zweiten Ausführungsform ist der Kanal zwischen einer der Außenseiten des Gassackes und zumindest einer mit diesem verbundenen Lasche ausgeformt. Die Lasche kann dabei aufgenäht oder aufgeklebt sein und der Kanal verläuft zwischen den beiden randseitigen Verbindungslinien.

In einer dritten Ausführungsform ist der Kanal durch zumindest eines der laschenartigen Befestigungselemente gebildet, welches wenigstens teilweise zweilagig ausgebildet ist und der Kanal zwischen diesen Lagen gebildet wird.

Die Lasche kann sowohl als separates Gewebestück mit dem Gassack verbunden sein, als auch integral mit diesem verbunden sein.

Die Gassackanordnung kann als Vorhang-Gassack mit dem Dachrahmen oder der Seitentür verbindbar sein oder als Seitengassack mit einem Fahrzeugsitz verbindbar sein.

Im Bereich der Einführöffnung des Gassackes ist eine Kabelzugsicherung vorgesehen, um ein Herausziehen des Kabels aus der Zündvorrichtung zu verhindern. Die Kabelzugsicherung kann dabei das Zündkabel am oder im Gassack fixieren.

Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Erläuterungen zu den nachstehenden Figuren. Es zeigen:

1 Eine Teilansicht der Anordnung eines Vorhang-Gassackes im ausgebreiteten, nicht aufgeblasenen Zustand, eines Gasgenerators und eines Zündkabels gemäß einer ersten Ausführungsform,

2 einen Ausschnitt der Teilansicht von 1 nach einer zweiten Ausführungsform,

3 einen Ausschnitt der Teilansicht von 1 nach einer dritten Ausführungsform,

4 einen Ausschnitt der Teilansicht von 1 nach einer vierten Ausführungsform,

5 eine Detailansicht einer Anordnung eines Kabelendes und einer Kabelzugsicherung und

6 die Detailansicht aus 5 in montiertem Zustand der Kabelsicherung.

In 1 ist ein vorderer Abschnitt eines Vorhang-Gassackes 1 in ausgebreitetem aber nicht aufgeblasenem Zustand dargestellt. In einer anderen Ausführung könnte es auch der hintere Abschnitt sein. Der Gassack 1 weist in seinem in etwa mittigen Bereich eine mit einem Gasgenerator 2 verbundene Einführöffnung 3 auf, die mit dem ausströmseitigen Ende 4 des Gasgenerators 2 fest und gasdicht durch eine Schelle 5 verbunden ist. An dem gleichen Ende 4 des Gasgenerators 2 ist ein Gasverteilrohr 6 angeschlossen, welches das Gas vom Gasgenerator 2 durch den rüsselförmigen Einlassabschnitt 7 in den Gassack 1 leitet. An seinem dem Gasgenerator entfernt liegenden Ende sind radiale Ausströmöffnungen vorgesehen (mit Pfeilen angedeutet), die das Gas in den vorderen und hinteren Abschnitt des Gassackes 1 leiten. Der Gassack 1 besteht aus zumindest zwei Lagen Gewebe oder Folie die in den Randbereichen durch eine Naht 8 gasdicht verschlossen sind. Anstelle der Naht könnte auch ein gewobener Saum, eine Verkleb- oder eine Schweißlinie vorgesehen sein. Wie im unteren Bereich des Gassackes 1 zu sehen, bildet die Naht eine Kontur im Gassack aus, die eine Vielzahl von Kammerbereichen 9 abteilt, die den vorbestimmten Schutzbereich des Gassackes 1 bilden. Im oberen Bereich des Gassackes befindet sich ein Gasverteilabschnitt 10, in dem das Gas in die Kammerbereiche 9 geleitet wird. An seinem vorderen Ende 11 weist der Gassack 1 ein Spannband 12 auf, welches mit einem unteren Befestigungspunkt auf der A-Säule eines Fahrzeuges verbindbar ist. Im aufgeblasenen Zustand des Gassackes bildet sich zwischen dem vordersten Befestigungspunkt – eben dem Spannband – und dem hintersten Befestigungspunkt – eventuell ein weiteres Spannband – eine Spannungslinie, die verhindern soll, dass Extremitäten eines Insassen während eines Unfallgeschehens aus dem Seitenfenster ragen. Im Idealfall sollte die Spannungslinie möglichst im unteren Bereich des Gassackes liegen.

An der oberen Kante 13 weist der Gassack Befestigungslaschen 14 auf, die entweder unmittelbar oder mittelbar über Befestigungsteile mit dem Dachrahmen eines Fahrzeuges verbindbar sind. Dazu weist jede Lasche eine Öffnung auf, durch die ein entsprechendes Befestigungselement durchgeführt werden kann. Die Lasche 14 ist als separates einlagiges Gewebeteil an die obere Kante 13 angenäht. Alternativ kann sie integral mit dem Gassack 1 verbunden sein und durch zwei Lagen gebildet sein, bzw. durch eine einzige Lage, wenn es sich um einen gewobenen Gassack 1 handelt.

Unterhalb der Befestigungslaschen 14 ist ein Kanal 15 im Gassack 1 ausgebildet, der sich vom vorderen Rand 11 des Gassackes 1 bis in einen Bereich zwischen dem Einlassabschnitt 7 und der nächstliegenden Befestigungslasche 14 erstreckt. In diesem Bereich ist das Ende des Kanals 15 durch eine radiale Öffnung 16 in einer der Materiallagen gekennzeichnet. Am anderen Ende am vorderen Rand 11 des Gassackes 1 läuft der Kanal bis zum Rand der Materiallagen durch, so dass eine axiale Öffnung 17 gebildet wird. Der Kanal 15 ist zwischen der oberen Kante 13 und der den aufblasbaren Bereich abteilenden Naht 8 ausgebildet. Er ist durch zwei parallele Nähte 18, 19 nach oben und unten begrenzt, die entlang seiner Längserstreckung verlaufen. Im Fall eines gewobenen Gassackes würde die Webstruktur einen zweilagigen Kanal aufweisen, der von einlagigen Bereichen abgegrenzt wäre. Alternativ könnte eine an der oberen Kante des Gassackes angeordnete Falte die obere Begrenzung des Kanals bilden.

Der Gasgenerator hat ein dem ausströmseitigen Ende 4 gegenüberliegendes Ende 20, welches die mit einer Steckbuchse versehene Zündvorrichtung 21 aufweist. Die Steckbuchse der Zündvorrichtung 21 ist mit einem an einem ersten Ende 25 eines Zündkabels 22 angeordneten Stecker 23 verbunden. Um das Zündkabel 2 in vorbestimmter Lage von seinem ersten Ende 25 am Gasgenerator 2 zu seinem zweiten Ende 26 in einem vorderen Randbereich des Gassackes zu leiten, ist es in den Kanal 15 eingeführt. Sein zweites Ende mit einem weiteren Stecker 24 ist mit der elektrischen Leitung innerhalb eines Fahrzeuges verbindbar, um die elektrische Verbindung zwischen der Zündvorrichtung 21 des Gasgenerators 2 und der Steuerungseinheit und der Sensorik im Fahrzeug in üblicher Weise zu verbinden. Da das zweite Ende 26 in einem unteren Bereich der A-Säule mit der Elektrik verbunden wird, ragt es ein Stück weit aus dem randseitigen Ende 17 des Kanals 15 heraus. Während des Transports der Gassackanordnung kann es mit dem Spannband 12 verbunden werden und gegebenenfalls an dem zusammengefalteten Paket der Gassackanordnung gesichert sein. Der mittige Abschnitt des Zündkabels 22 verläuft gesichert innerhalb des Gassackes, so dass eine Beschädigung durch eng gepackte Pakete von Gassackanordnungen ausgeschlossen ist. Während des Einbaus der Gassackanordnung wird vermieden, dass das Kabel zwischen seinem ersten Ende 25 und der vorderen Rand 11 des Gassackes 1 durchhängt und somit die Montage der A-Säulenverkleidung erschwert.

2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Gassackanordnung. Der Kanal 15 ist hier außerhalb des Gassackes 1 zwischen der Außenseite einer seiner Materiallagen und einem mit dieser verbundenen Materialstreifen 27 ausgebildet. In diesem Fall ist ein Gewebestreifen 27 durch zwei parallele Nähte 18, 19 aufgenäht, die gleichzeitig die obere und untere Begrenzung des Kanals 15 ausbilden. Der Kanal 15 besitzt zwei mit dem Rand des Gewebestreifens zusammenfallende axiale Öffnungen und besitzt eine Länge entsprechend der Ausführung in 1. Ein in diesen Kanal 15 eingeführtes Zündkabel wird ebenso definiert verlegt zwischen dem Einlassbereich des Gassackes und dessen Randbereich 11. Der Kanal 15 kann sich dabei bis an den Randbereich 11 erstrecken oder, insbesondere bei einer Faltung des Randbereichs 11, mit einem Abstand zum Randbereich 11 versehen sein.

In 3 ist eine dritte Ausführung dargestellt, in der eine Vielzahl von Kanalabschnitten 15 vorgesehen sind. Ähnlich der zweiten Ausführung sind Gewebestreifen auf eine Außenseite einer Materiallage genäht, die den Kanal, bzw. die Kanalabschnitte definieren. Obwohl der Kanal 15 beziehungsweise die Kanalabschnitte 15 auf einem nicht-aufblasbaren Randbereich dargestellt sind, kann dieser beziehungsweise können diese auch am aufblasbaren Kammerbereich 9 angeordnet sein.

In 4 ist eine vierte Ausführungsform der Gassackanordnung vorgestellt. Die Befestigungslaschen 14 sind in dieser Ausführung zumindest abschnittsweise zweilagig ausgeführt. Zwischen den beiden Lagen jeder Befestigungslasche 14 wird jeweils ein Kanal 15 ausgebildet, so dass eine Vielzahl an Kanalabschnitten das mit dem ersten Ende 25 am Gasgenerator 2 angeschlossene Zündkabel 22 vom Einlassbereich des Gassackes 1 bis zum vorderen Randbereich 11 führt. Die Kanalabschnitte 15 sind wie in den Ausführungen vorher mit Nähten abgegrenzt, was in 4 nicht näher dargestellt ist.

In diesem Fall befinden sich die Kanalabschnitte 15 oberhalb der oberen Kante 13 des Gassackes aber unterhalb der der Befestigung dienenden Öffnungen in den Befestigungslaschen 14. Alternativ könnten sie jedoch auch oberhalb der Öffnungen angeordnet sein, was jedoch einer einfachen Montage der Gassackanordnung im Fahrzeug nicht zweckdienlich ist.

Es ist vorteilhaft, wenn der Durchmesser eines Kanals größer ist als der größte Durchmesser der Zündstecker. Dann ist es möglich, den fertiggestellten Gassack mit dem Zündkabel zu versehen und es mit einem der Enden durch den Kanal zu ziehen. Andernfalls muss das Kabel bei der Fertigung des Gassackes mit in den Kanal eingenäht werden, was nicht unproblematisch ist.

Um völlig auszuschließen, dass während des Transports oder der Montage unbeabsichtigt das erste Kabelende 25 mit dem Zündstecker 23 aus der Zündvorrichtung 21 gezogen werden kann, kann zusätzlich zu dem das Kabel führenden Kanal 15 eine Kabelauszugssicherung vorgesehen sein. Hierbei wird das Kabelende 25 durch eine Sicherung gehalten. Die Sicherung ist vorzugsweise mit dem Gassack verbunden, kann aber auch am Gasgenerator oder an einer Gasgeneratorhalterung vorgesehen sein.

In der in 5 dargestellten Ausführung ist das der Einführöffnung 3 zugewandte Ende des Gewebestreifens 27 von unten eingeschnitten, so dass sich eine Fixierlasche 28 ausbildet. Die untere Begrenzungsnaht 19 endet vor dem Einschnitt. Im oberen Abschnitt der Lasche 28 ist ein Fenster 29 angeordnet. Das Ende 25 des Zündkabels ist mit einem Fixierblock 30 versehen, dessen Abmessungen so gewählt sind, dass er durch das Fenster bewegt werden kann, aber sich nicht selbsttätig zurückbewegt.

6 zeigt diese Anordnung in montiertem Zustand. Das Kabel 22 ist durch den Kanal 15 geführt, der Fixierblock 30 wird durch das Fenster 29 gesteckt, die Fixierlasche 28 wird nach oben umgeschlagen und mit einer Fixiernaht 31 derart versehen, dass das Kabel 22 mit dem Sicherungsblock 30 innerhalb der Fixierlasche 28 gegen Zug gesichert ist. Der Sicherungsblock 30 kann eine auf das Kabel aufgespritzte Kunststoffhülse sein.

1
Vorhang-Gassack
2
Gasgenerator
3
Einführöffnung
4
ausströmseitiges Ende des Gasgenerators
5
Schelle
6
Gasverteilrohr
7
Einlassabschnitt
8
Naht
9
Kammerbereich
10
Gasverteilabschnitt
11
vorderes Ende
12
Spannband
13
erste Kante des Gassackes
14
Befestigungslasche
15
Kanal bzw. Kanalabschnitt
16
radiale Öffnung
17
axiale Öffnung
18
obere Begrenzungsnaht
19
untere Begrenzungsnaht
20
zündanschlusseitiges Ende des Gasgenerators
21
Zündvorrichtung
22
Zündkabel
23
Zündstecker
24
Stecker
25
erstes Ende Zündkabel
26
zweites Ende Zündkabel
27
Gewebestreifen
28
Fixierlasche
29
Fenster
30
Sicherungsblock
31
Fixiernaht


Anspruch[de]
Gassackanordnung für den Einbau in ein Kraftfahrzeug mit einem Gassack (1), der eine erste Kante (13) aufweist, an der zumindest zwei Befestigungselemente (14), die an einem fahrzeugfesten Bauteil im Inneren eines Fahrzeuges anbringbar sind, sowie eine im Bereich der ersten Kante (13) des Gassackes (1) angeordnete Einlassöffnung (3) vorgesehen sind, wobei die Gassackanordnung einen Gasgenerator (2) aufweist, der mit der Einlassöffnung (3) verbunden ist, und wobei ein Zündkabel (22) mit einem ersten mit dem Gasgenerator (2) verbindbaren Ende (25) und einem zweiten Ende (26) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich das zweite Ende (26) des Zündkabels (22) in Richtung zu einem von der Einlassöffnung (3) beabstandeten Randbereich (11) des Gassackes (1) erstreckt und dabei durch wenigstens einen mit dem Gassack (1) verbundenen Kanal (15) geführt ist. Gassackanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (15) innerhalb des Gassackes (1) ausgebildet ist und sich von dem Bereich der Einlassöffnung (3) bis an den Randbereich (11) des Gassackes (1) erstreckt. Gassackanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste Öffnung (16) in einer der Außenseiten des Gassackes (1) den Kanal (15) in der Länge begrenzt. Gassackanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Öffnung (16) im Kanal (15) der Einlassöffnung (3) zugerichtet ist und eine zweite Öffnung (17) durch den offenen Randbereich (11) des Gassackes (1) gebildet ist. Gassackanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (15) zwischen einer der Außenseiten des Gassackes (1) und einem durch Nähen oder Kleben mit dem Gassack (1) verbundenen eine Lasche formenden Materialstreifen (27) ausgebildet ist. Gassackanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl an Kanalabschnitten (15) zwischen der Außenseite des Gassackes (1) und einer entsprechenden Zahl an Laschen (27) vorgesehen sind, die im Bereich der ersten Kante (13) des Gassackes (1) zwischen der Einlassöffnung (3) und dem Randbereich (11) des Gassackes (1) angeordnet sind. Gassackanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (15) durch zumindest eines der Befestigungselemente (14) gebildet ist, welches als wenigstens abschnittsweise zweilagige Lasche ausgebildet ist und der Kanal (15) zwischen diesen Lagen gebildet wird. Gassackanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zündkabel (22) sich über den Randbereich (11) des Gassackes (1) hinaus erstreckt. Gassackanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Ende (25, 26) des Zündkabels (22) mit je einem Stecker (20, 24) versehen sind, wobei der Stecker (20) des ersten Endes (25) mit der Zündvorrichtung (21) des Gasgenerators (2) verbunden ist und, wobei der Stecker (24) des zweiten Endes (26) mit der Fahrzeugelektronik verbindbar ist. Gassackanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (1) ein Vorhang-Gassack ist und die Befestigungselemente (14) an der ersten Kante (13) mit dem Dachrahmen oder der Seitentür eines Kraftfahrzeuges verbindbar sind. Gassackanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (1) ein Seitengassack ist und mit dem Sitzträger der Rückenlehne eines Kraftfahrzeugsitzes verbindbar ist. Gassackanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Einführöffnung (3) eine Kabelzugsicherung (28, 29, 30, 31) vorgesehen ist. Gassackanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelzugsicherung (28, 29, 30, 31) das Zündkabel (22) am oder im Gassack (1) fixiert.






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