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Dokumentenidentifikation DE112005002429T5 06.09.2007
Titel Verfahren, Einrichtung und Computersoftware zum Steuern des Empfangs unerwünschter elektronischer Post durch Beschränken der Anzahl von Verbindungen und Nachrichten
Anmelder Intel Corporation, Santa Clara, Calif., US
Erfinder Meyers, Don, Rescue, Calif., US;
Johnson, Robert, El Dorado Hills, Calif., US;
Li, Hong, El Dorado Hills, Calif., US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 112005002429
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 13.10.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/US2005/037080
WO-Veröffentlichungsnummer 2006044697
WO-Veröffentlichungsdatum 27.04.2006
Date of publication of WO application in German translation 06.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse H04L 12/58(2006.01)A, F, I, 20051013, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04L 29/06(2006.01)A, L, I, 20051013, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Hintergrund

Diese Erfindung betrifft allgemein Systeme zum Liefern elektronischer Post.

Nachrichtentransferagenten sind Programme, die für das Liefern elektronischer Postnachrichten verantwortlich sind. Nach Empfang einer Nachricht speichert der Nachrichtentransferagent die Nachricht lokal, analysiert ihre Empfänger und liefert die Nachricht entweder lokal oder leitet sie an einen anderen Nachrichtentransferagenten weiter. In jedem Fall kann der Nachrichtentransferagent den Nachrichtenkopf ergänzen oder editieren.

Die Verbreitung unerwünschter elektronischer Postnachrichten oder von Spam hat das gesamte System der elektronischen Nachrichtenübermittlung behindert. Viele Nutzer sind der Ansicht, daß sie so viele unerwünschte elektronische Post erhalten, daß es schwierig ist, sie durchzusehen und die erwünschte Post zu finden. Es sind Systeme verfügbar, die auf bestimmte Schlüsselwörter prüfen und solche Nachrichten unter Quarantäne stellen, die diese Schlüsselwörter enthalten. Trotz der bestehenden Techniken zum Steuern von Spam bleibt Spam jedoch ein Hauptproblem in elektronischen Postsystemen.

Somit besteht ein Bedarf an besseren Wegen zum Steuern unerwünschter elektronischer Post.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Beschreibung eines Transfers einer elektronischen Postnachricht;

2 ist ein Ablaufdiagramm für eine Software in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

3 ist eine Systemdarstellung eines Senders oder Empfängers für elektronische Post in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Ausführliche Beschreibung

Unter Bezugnahme auf 1 kann ein externer Nachrichtentransferagent (Message Transfer Agent, MTA) 10 versuchen, eine elektronische Postnachricht an einen Empfänger, welcher einen internen Nachrichtentransferagenten (MTA) 12 aufweist, zu senden. Der interne Nachrichtentransferagent 12 kommuniziert auch mit einer Datenbank 14.

Somit verwendet der externe MTA 10 eine bestimmte Internetprotokolladresse, um einen Verbindung mit dem internen MTA 12 anzufordern, wie bei 11 angezeigt. Der interne MTA 12 schlägt den Vertrauenswert für den externen MTA 10 unter Verwendung des voll qualifizierten Domainnamens des externen MTA 10, der Internetprotokolladresse des MTA 10 und der Domain, die er zum Herstellen der Verbindung verwendet, nach. Diese Vertrauenswertprüfung wird durch den Pfeil 20 als eine Kommunikation von dem internen MTA 12 zur Datenbank 14 angezeigt. Die Datenbank 14 zeigt (in diesem spezifischen Beispiel) dann an, daß ein Vertrauenswert besteht oder nicht, wie durch Pfeil 13 angezeigt. Wenn keine Verbindungshistorie besteht, kann ein voreingestellter Wert verwendet werden. Ein Verbindungshistorieneintrag kann protokolliert werden, um die Anzahl von Malen zu verfolgen, die ein gegebener externer MTA versucht hat, unter Verwendung einer bestimmten Internetprotokolladresse und Domain auf den internen MTA 12 zuzugreifen.

Der interne MTA 12 sendet dann eine Kommunikation zurück an die Datenbank 14, wie durch den Pfeil 19 angezeigt, um zu sehen, ob der Nachrichtenlieferschwellwert für den externen MTA 10 überschritten wurde. Jedem externen MTA 10 ist ein dynamischer Nachrichtenlieferschwellwert zugewiesen, welcher die Anzahl von Malen, welche ein Zugriff auf den internen MTA 12 erfolgen kann, für einen gegebenen Vertrauenswert anzeigt. Je besser die Erfahrung mit einem bestimmten externen MTA, desto progressiv höher ist sein zugeordneter Vertrauenswert und desto höher ist der Nachrichtenlieferschwellwert, der überschritten werden muß, bevor Verbindungsbeschränkungen auferlegt werden.

Der Nachrichtenlieferschwellwert kann in diesem Fall gegebenenfalls überschritten werden und wird von der Datenbank 14 an den internen MTA 12 kommuniziert. Wenn der Schwellwert nicht überschritten wurde, nimmt der interne MTA 12 die Verbindung an, und wenn er überschritten wurde, werden andere Maßnahmen getroffen. Wie durch Pfeil 16 angezeigt, wird somit die Verbindungsannahme (oder Zurückweisung) an den externen MTA 10 kommuniziert. Wenn die Verbindung angenommen wird, fängt der externe MTA 10 mit dem Senden von Nachrichten an den internen MTA 12 an, wie durch Pfeil 17 angezeigt.

Der interne MTA 12 verfolgt die über die Zeit von dem MTA 10 empfangenen Nachrichten weiter. Wie durch Pfeil 18 angezeigt, bestimmt der interne MTA 12 dann, daß der Nachrichtenschwellwert überschritten wurde und läßt, beispielsweise, die Verbindung mit dem externen MTA 10 fallen, wobei ein temporärer Fehlercode anzeigt, es zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versuchen.

Als weiteres Beispiel kann ein Dialog auftreten, in dem der externe MTA 10 einen erneuten Versuch einer Verbindung unternimmt, nachdem ein Schwellwert überschritten wurde und die Verbindung zurückgewiesen wurde. Der externe MTA 10 verwendet seine selbe Internetprotokolladresse, um eine weitere Verbindung mit dem internen MTA 12 anzufordern, wiederum unter Verwendung desselben Domainnamens. Der interne MTA 12 schlägt den Vertrauenswert für diesen externen MTA 10 nach. Wieder besteht ein Vertrauenswert und ein Verbindungshistorieneintrag wird protokolliert. Der interne MTA 12 prüft, um zu sehen, ob der Nachrichtenschwellwert für den externen MTA 10 überschritten wurde. Der Nachrichtenlieferschwellwert wurde natürlich bereits überschritten, so daß der interne MTA die Verbindung mit dem externen MTA 10 mit einem temporären Fehlercode fallenläßt, der wiederum anzeigt, es zu einem hinlänglich späteren Zeitpunkt wieder zu versuchen.

Als noch ein weiteres Beispiel kann ein Kommunikationsdialog auftreten, wenn der externe MTA 10 einen erneuten Versuch einer Verbindung unternimmt, nachdem der Schwellwert überschritten wurde, und die Verbindung wieder angenommen wird, aber der Nachrichtenlieferschwellwert schließlich wieder überschritten wird. In diesem Fall verwendet der externe MTA 10 dieselbe Internetprotokolladresse und denselben Domainnamen, um wieder eine Verbindung mit dem internen MTA 12 anzufordern. Der interne MTA 12 schlägt den Vertrauenswert für den externen MTA 10 unter Verwendung des voll qualifizierten Domainnamens des externen MTA 10, seiner Internetprotokolladresse und der Domain, unter der er sich verbindet, nach. Wieder besteht ein Vertrauenswert und ein Verbindungshistorieneintrag wird protokolliert. Der interne MTA 10 prüft, ob der Nachrichtenlieferschwellwert für den externen MTA 10 überschritten wurde und bestimmt, daß nun ausreichend Zeit seit der letzten zurückgewiesenen Verbindung verstrichen ist, daß der Schwellwert nicht überschritten wurde. Dann wird die Verbindung angenommen und Nachrichten werden von dem externen MTA 10 empfangen. Diese Nachrichten werden, wie sie über die Zeit empfangen werden, verfolgt. Schließlich bestimmt der interne MTA 12, daß der Nachrichtenlieferschwellwert überschritten wurde und läßt die Verbindung mit dem externen MTA 10 mit dem entsprechenden Fehlercode fallen.

Als weiteres Beispiel kann sich der Vertrauenspegel über die Zeit verändern und eine Auswirkung auf die Postzustellung haben. In diesem Fall ist ein Zeitintervall verstrichen, in dem ein bestimmter externer MTA 10 erfolgreich mit dem internen MTA 12 kommuniziert, wodurch ein Anstieg des Vertrauenspegels für den externen MTA 10, der eine gegebene IP-Adresse und einen gegebenen Domainnamen verwendet, ermöglicht wird. Somit ist ohne Auftreten von Problemen ausreichend Zeit verstrichen, sodaß ein neuer, höherer Vertrauenspegel erreicht wurde und ein neuer Vertrauenspegel zugewiesen wird. Dieser neue Vertrauenspegel ermöglicht das Zustellen von mehr Nachrichten während eines zugeteilten Zeitintervalls.

Zur Implementation dieses neuen Pegels fordert der externe MTA 10 wieder eine Verbindung an. Der interne MTA 12 schlägt den Vertrauenswert für den externen MTA unter Verwendung seines Domainnamens und seiner Internetprotokolladresse und seiner verbindenden Domain nach. Der neue Vertrauenspegel wird verwendet, um einen höheren Nachrichtenlieferschwellwert zuzuweisen und ein Verbindungshistorieneintrag wird protokolliert. Der interne MTA 12 prüft, ob der neue Nachrichtenlieferschwellwert für den externen MTA 10 überschritten wurde. Da er nicht überschritten wurde, nimmt der interne MTA 12 die Verbindung an. Nachrichten werden von dem externen MTA 10 an den internen MTA 12 gesendet und diese Nachrichten werden, wie sie als über eine Zeitdauer empfangen werden, verfolgt. Basierend auf dem neuen Vertrauenspegel kann eine höhere Nachrichtenlieferrate zugelassen werden. Schließlich bestimmt der interne MTA 12, daß der Nachrichtenlieferschwellwert überschritten wurde, läßt die Verbindung fallen und gibt einen temporären Fehlercode aus, der anzeigt, es zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versuchen.

Als noch ein weiteres Beispiel kann der Vertrauenspegel durch einen so genannten äußeren Vertrauensbeeinflusser beeinflußt werden. Beispiele für äußere Vertrauensbeeinflusser können Rangfolgen, die von einer Rangfolgenstelle (rating agency) zugewiesen werden, Weiße Listen oder Informationen sein, die von Dritten über den Vertrauensverlust eines gegebenen externen MTA 10 erhalten werden. In diesem Fall kann ein äußerer Vetrauensbeeinflusser eine Spamhistorie oder sonstige Daten verwenden, um zu bestimmen, daß ein Vertrauenswert für einen gegebenen MTA geändert werden sollte. Der äußere Vertrauensbeeinflusser kann beispielsweise bestimmen, daß der externe MTA 10 als Spamsender bekannt ist. Dies würde seinen Vertrauensverlust verringern. Neue Anfragen nach dem Vertrauenswert des externen MTA 10 geben den neuen Vertrauenswert zurück. Anders ausgedrückt kann die Datenbank 14 mit neuen Daten von anderen externen Quellen als der aktuellen Historie der Transaktionen zwischen der externen MTA 10 und dem internen MTA 12 gefüllt sein.

Somit kann davon ausgegangen werden, daß im allgemeinen der MTA 12, bis der einen externen MTA 10 „kennerlernt", die Anzahl und Häufigkeit beschränkt, mit der der MTA 10 Verbindungen herstellen kann. Der interne MTA 12 verwendet eine Form von Vertrauen, die auf einer vergangenen Historie und potentiellen äußeren Beeinflussern beruht, um einen Grad von Vertrauen anzunehmen. Jedes Mal, wenn eine neue Domain einen nach innen gerichteten Kommunikationsversuch unternimmt, muß sie einen Preis an Nachrichtenverzögerung zahlen, indem eine Beschränkung hinsichtlich der Anzahl und Rate auferlegt wird, mit der die neue Domain Nachrichten an den internen MTA 12 senden kann. Neue externe MTAs für eine bekannte Domain können auch eine Strafnachrichtenverzögerung erleiden, indem sie eine Beschränkung der Rate, mit der sie Nachrichten an den MTA 12 senden können, haben.

Mit der Zeit wird dem externen MTA umso mehr vertraut, je länger die Domain besteht und je länger er denselben Namen und dieselbe Adresse hält. Daher wird das empfangende System gewillt sein, mehr Post von einem gegebenen MTA anzunehmen.

Unter Bezugnahme auf 2 beginnt die interne MTA-Software 12 durch Empfangen einer Verbindungsanforderung, wie bei Raute 22 angezeigt. Der interne MTA 12 prüft, um zu bestimmen, welches der Vertrauenswert des verbindenden externen MTA ist, wie bei Raute 24 angezeigt. Wenn ein Vertrauenswert besteht, wird ein Nachrichtenlieferschwellwert, wie bei Block 26 angezeigt, eingestellt. Im Verlauf der Kommunikation mit dem externen MTA prüft der interne MTA dann bei Raute 28, um zu bestimmen, ob der Nachrichtenlieferschwellwert überschritten wurde. Solange er nicht überschritten wurde, können neue Verbindungen angenommen werden, wie bei Block 30 angezeigt, aber diese Verbindungen und die gesendeten Nachrichten werden protokolliert, wie bei 32 angezeigt, und gezählt. Diese Zählung von Verbindungen und Nachrichten wird verwendet, um in Raute 28 zu bestimmen, wann die Anzahl von Verbindungen und/oder die Verbindungsrate und der Nachrichtenschwellwert überschritten wird. Wenn der Schwellwert überschritten wird, kann die Verbindung fallengelassen werden und ein Fehlercode wird ausgegeben, wie in Block 34 angezeigt.

Wenn kein Vertrauenswert besteht, kann eine Prüfung durchgeführt werden, um zu bestimmen, ob äußere Vertrauensbeeinflusserdaten bestehen, wie bei Raute 36 angezeigt. Wenn dies der Fall ist, kann der Schwellwert auf diesen Daten angesetzt werden und diese Daten können ferner in der Datenbank 14 gespeichert werden, wie bei Block 38 angezeigt. Wenn es keine äußeren Vertrauensbeeinflusserdaten gibt, kann ein voreingestellter Wert eingestellt werden, wie bei Block 40 gezeigt. Vermutlich wird der voreingestellte Wert eine verhältnismäßig beschränkte Anzahl von Verbindungen oder Nachrichten über die Zeit zulassen, aber der Wert kann basierend auf der Leistung und der Zeit angehoben werden.

Nach dem Protokollieren der Verbindung bestimmt eine Prüfung bei Raute 42, ob der Vertrauenswert basierend auf der Verbindungshistorie angehoben werden sollte. Wenn eine ausreichende Anzahl von Verbindungen von einem gegebenen externen MTA unter Verwendung derselben Internetprotokolladresse und desselben Domainnamens ohne jegliche Probleme hergestellt wurden, kann der Vertrauenswert angehoben werden, wodurch die Sendung einer größeren Anzahl von Nachrichten zugelassen wird, bevor der Nachrichtenlieferschwellwert erreicht wird. Der neue Schwellwert kann dann wie bei Block 44 angezeigt gespeichert werden.

Unter Bezugnahme auf 3 kann ein empfangendes, prozessorbasiertes System 50 einen durch einen Bus 54 mit herkömmlichen Komponenten, wie einer Netzwerkschnittstelle 58, beispielsweise einer drahtlosen Schnittstelle, und einer Eingabe/Ausgabe-(E/A)-Schnittstelle 60, gekoppelten Prozessor 52 umfassen. Ein Speicher 56, wie ein Festplattenspeicher, Halbleiterspeicher oder sonstiger Speicher, kann die interne MTA-Software speichern. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann es sich bei dem Speicher 56 um einen Flashspeicher handeln.

Einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können gegenüber „Hit-and-Run"-Techniken wirksam sein, da sie Zeit und vergangenen Erfolg verwenden, um eine Grundvertrauensform einzurichten. Einige Ausführungsformen benötigen möglicherweise keine weitere Infrastrukturunterstützung. Außerdem können einige Ausführungsformen eine Liste von Einträgen entwickeln, die dynamisch ist und daher weniger Abfalleinträge enthält. Legitimierte Nachrichtentransferagenten werden nicht erheblich bestraft, da der Algorithmus über die Zeit abklingende Bestrafungspegel zuläßt. Sobald dem MTA vertraut wird, können alle den MTA verwendenden Sender von diesem Vertrauen profitieren. Einige Ausführungsformen können Stabilität belohnen. Wenn ein MTA für eine bestimmte lange Zeit mit durchgängigem Namen und durchgängiger Internetprotokolladresse besteht, erhält er fortwährend höhere Vertrauenspegel ohne Bestrafung. Einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können ohne äußere Beeinflusser arbeiten, um die Entscheidungsfindung zu beschleunigen. In einigen Ausführungsformen kann ein empfangender MTA, um eine geringe Anzahl von Spamnachrichten an der Lieferung an eine sehr große Lieferliste zu hindern, jeden Empfänger als eine separate Nachrichtenzustellung zählen und den Zählwert von innerhalb einer gegebenen Zeitperiode zugelassenen Nachrichten zählen. In einigen Ausführungsformen kann ein empfangender MTA, um sehr große unerwünschte Nachrichten am Belasten des Systems zu hindern, die Größe der gelieferten Nachrichten zählen und die Menge von innerhalb einer gegebenen Zeitperiode empfangenen Daten begrenzen.

Während die vorliegende Erfindung unter Bezug auf eine beschränkte Anzahl von Ausführungsformen beschrieben wurde, werden Fachleuten zahlreiche Modifikationen und Veränderungen daran ersichtlich sein. Die beigefügten Ansprüche sollen alle diese Modifikationen und Variationen mit einschließen, die in den wahren Geist und Umfang der vorliegenden Erfindung fallen.

ZUSAMMENFASSUNG

Spam- und sonstige unerwünschten E-Mails können durch ein System gesteuert werden, in dem ein gegebener externer Nachrichtentransferagent (10), der eine gegebene Internetprotokolladresse und einen gegebenen Domainnamen verwendet, in der Anzahl der Verbindungen, die er machen kann, und in der Anzahl von Nachrichten, die er über eine gegebene Zeitperiode liefern kann, beschränkt ist. Basierend auf der Leistung des externen Nachrichtentransferagenten (10) kann die Zeitdauer und die Anzahl von Nachrichten, seine zugewiesene Verbindungsgrenze erhöht werden, so daß Vertrauen progressiv erhöht wird und mehr Nachrichtenverbindungen und eine größere Anzahl von gelieferten Nachrichten zugelassen werden können.


Anspruch[de]
Verfahren, umfassend:

Autorisieren eines gegebenen Nachrichtentransferagenten, eine gegebene Anzahl von Malen zu verbinden und eine gegebene Anzahl von Nachrichten innerhalb einer Zeitperiode zu liefern;

Bestimmen, wann die gegebene Anzahl von Verbindungen erfüllt und die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde; und

Steuern weiterer Verbindungen, nachdem die gegebene Anzahl von Verbindungen erfüllt und die Nachrichten geliefert wurden.
Verfahren nach Anspruch 1, umfassend das Autorisieren des Nachrichtentransferagenten, eine gegebene Anzahl von Nachrichten innerhalb einer Zeitperiode zu liefern. Verfahren nach Anspruch 2, umfassend das Bestimmen, wann die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde, und Steuern weiterer Verbindungen, nachdem die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde. Verfahren nach Anspruch 1, umfassend das Empfangen von Informationen von einem Vertrauensbeeinflusser, um die gegebene Anzahl von Malen innerhalb einer Zeitperiode, die ein gegebener Nachrichtentransferagent verbinden kann, einzustellen. Verfahren nach Anspruch 1, umfassend das Autorisieren eines gegebenen Nachrichtentransferagenten, eine gegebene Verbindungsrate über eine gegebene Zeitperiode zu erfüllen. Verfahren nach Anspruch 1, umfassend das Protokollieren jeder Verbindung von dem gegebenen Nachrichtentransferagenten. Verfahren nach Anspruch 1, umfassend das Erhöhen der gegebenen Anzahl von Malen innerhalb einer Zeitperiode, welche ein gegebener Nachrichtentransferagent verbinden kann, basierend auf der Verbindungshistorie dieses Nachrichtentransferagenten. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Steuern weiterer Verbindungen ein Fallenlassen der Verbindung und Ausgeben eines Fehlercodes umfaßt. Verfahren nach Anspruch 1, umfassend das Blockieren von Nachrichten einer gegebenen Größe von dem Nachrichtentransferagenten. Verfahren nach Anspruch 1, umfassend das Zählen einer an eine Vielzahl von Empfängern gerichteten Nachricht als eine separate Nachricht an jeden Empfänger und Verwenden des Zählwerts zum Bestimmen, ob ein Nachrichtenschwellwert erreicht wurde. Gegenstand, umfassend ein Anweisungen speicherndes Medium, die beim Ausführen eine prozessorbasierte Vorrichtung befähigen:

einen gegebenen Nachrichtentransferagenten zu autorisieren, eine gegebene Anzahl von Malen zu verbinden und eine gegebene Anzahl von Nachrichten innerhalb einer Zeitperiode zu liefern;

zu bestimmen, wann eine gegebene Anzahl von Verbindungen erfüllt und die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde; und

weitere Verbindungen zu steuern, nachdem die gegebene Anzahl von Verbindungen erfüllt und Nachrichten geliefert wurden.
Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, den Nachrichtentransferagenten zu autorisieren, eine gegebene Anzahl von Nachrichten innerhalb einer Zeitperiode zu liefern. Gegenstand nach Anspruch 12, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, zu bestimmen, wann die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde, und weitere Verbindungen zu steuern, nachdem die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde. Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, Informationen von einem Vertrauensbeeinflusser zu empfangen, um die gegebene Anzahl von Malen innerhalb einer Zeitperiode, die ein gegebener Nachrichtentransferagent verbinden kann, einzustellen. Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, einen gegebenen Nachrichtentransferagenten zu autorisieren, eine gegebene Verbindungsrate über eine gegebene Zeitperiode zu erfüllen. Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, jede Verbindung von dem gegebenen Nachrichtentransferagenten zu protokollieren. Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, die gegebene Anzahl von Malen innerhalb einer Zeitperiode, die ein gegebener Nachrichtentransferagent verbinden kann, basierend auf der Verbindungshistorie dieses Nachrichtentransferagenten zu erhöhen. Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, eine Verbindung fallenzulassen und einen Fehlercode auszugeben, wenn die gegebene Anzahl von Verbindungen überschritten wurde. Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, Nachrichten einer gegebenen Größe vom Nachrichtentransferagenten zu blockieren. Gegenstand nach Anspruch 11, der ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, eine an eine Vielzahl von Empfängern gerichtete Nachricht als eine separate Nachricht an jeden Empfänger zu zählen und den Zählwert zu verwenden, um zu bestimmen, ob ein Nachrichtenschwellwert erreicht wurde. Prozessorbasierte Vorrichtung, umfassend:

eine Steuerung;

einen Speicher, der mit der Steuerung gekoppelt ist und Anweisungen speichert, welche beim Ausführen die prozessorbasierte Vorrichtung dazu befähigen, einen gegebenen Nachrichtentransferagenten zu autorisieren, eine gegebene Anzahl von Malen zu verbinden und eine gegebene Anzahl von Nachrichten innerhalb einer Zeitperiode zu liefern, zu bestimmen, wann die gegebene Anzahl von Verbindungen erfüllt und die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde, und weitere Verbindungen zu steuern, nachdem die gegebene Anzahl von Verbindungen erfüllt wurde und die Nachrichten geliefert wurden; und

eine drahtlose Schnittstelle, die mit der Steuerung gekoppelt ist.
System nach Anspruch 21, wobei der Speicher Anweisungen speichert, welche beim Ausführen das System dazu befähigen, den Nachrichtentransferagenten zu autorisieren, eine gegebene Anzahl von Nachrichten innerhalb einer Zeitperiode zu liefern. System nach Anspruch 22, wobei der Speicher Anweisungen speichert, welche beim Ausführen das System dazu befähigen, zu bestimmen, wann die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde, und weitere Verbindungen zu steuern, nachdem die gegebene Anzahl von Nachrichten geliefert wurde. System nach Anspruch 22, wobei der Speicher Anweisungen speichert, welche beim Ausführen das System dazu befähigen, Informationen von einem Vertrauensbeeinflusser zu empfangen, um die gegebene Anzahl von Malen innerhalb einer Zeitperiode, die ein gegebener Nachrichtentransferagent verbinden kann, einzustellen. System nach Anspruch 21, wobei der Speicher ferner Anweisungen speichert, welche beim Ausführen das System dazu befähigen, einen gegebenen Nachrichtentransferagenten zu autorisieren, eine gegebene Verbindungsrate über eine gegebene Zeitperiode zu erfüllen. System nach Anspruch 21, wobei der Speicher Anweisungen speichert, welche beim Ausführen das System dazu befähigen, jede Verbindung von einem gegebenen Nachrichtentransferagenten zu protokollieren. System nach Anspruch 21, wobei der Speicher Anweisungen speichert, welche beim Ausführen das System dazu befähigen, die gegebene Anzahl von Malen innerhalb einer Zeitperiode, die ein gegebener Nachrichtentransferagent verbinden kann, auf der Basis der Verbindungshistorie dieses Nachrichtentransferagenten zu erhöhen. System nach Anspruch 21, wobei der Speicher Anweisungen speichert, die beim Ausführen das System dazu befähigen, eine Verbindung fallenzulassen und einen Fehlercode auszugeben, wenn eine gegebene Anzahl von Verbindungen überschritten wurde. System nach Anspruch 21, wobei der Speicher Anweisungen speichert, die beim Ausführen das System dazu befähigen, Nachrichten einer gegebenen Größe von dem Nachrichtentransferagenten zu blockieren. System nach Anspruch 21, wobei der Speicher Anweisungen speichert, die beim Ausführen das System dazu befähigen, eine Nachricht, die an eine Vielzahl von Empfängern gerichtet ist, als eine separate Nachricht an jeden Empfänger zu zählen und den Zählwert zu verwenden, um zu bestimmen, ob ein Nachrichtenschwellwert erreicht wurde.






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