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Dokumentenidentifikation DE202007004158U1 06.09.2007
Titel Die Neige-Rodel/Der Neige-Schlitten
Anmelder Niederwieser, Tobias, 04279 Leipzig, DE
DE-Aktenzeichen 202007004158
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.09.2007
Registration date 02.08.2007
Application date from patent application 21.03.2007
IPC-Hauptklasse B62B 13/08(2006.01)A, F, I, 20070321, B, H, DE

Beschreibung[de]

Heutige Rodeln (Schlitten) bestehen aus zwei Kufen, einer Sitzfläche, die aus länglichen Holzteilen und Querverstrebungen besteht und pro Seite mehrere direkt von den Kufen zu der Sitzfläche verlaufenden Verbindungen. Sie bestehen zum größten Teil aus Holz, wobei einzelne Teile zur zusätzlichen Verstärkung aus Eisen hergestellt werden.

Diese Rodeln werden im Freizeitsport zum Abfahren von meist mehreren Kilometern langen kurvigen Abfahrten und im Leistungssport zum Abfahren von Eiskanälen und Naturrodelbahnen in möglichst Kurzer Zeit verwendet. Bei diesen Rodeln ergibt sich das Problem, dass man sich in den Kurven nicht weit genug in das Kurveninnere legen kann, um den Fliehkräften entgegenzuwirken. Zur Abhilfe würden sich geneigte Kurven nicht eignen, da die meisten Rodelbahnen in freier Natur sind und eine aufwendig geneigte Kurve sehr stark die Natur beeinflusst und auch sehr kostspielig wäre.

Die im Schutzanspruch 1 angegebene Erfindung liegt die Idee zugrunde, eine Rodel mit einer auf beide Seiten neigbare Sitzfläche zu erbauen, die den Schwerpunkt nach unten verlegt und in den Kurven durch die Entgegenwirkung der Fliehkräfte weniger Geschwindigkeit verliert aber jedoch auch das geradeaus Fahren nicht behindert.

Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit dieser Entwicklung wird erreicht, dass man die Sitzfläche der Rodel ohne Neigung der Kurve leicht durch sein eigenes Köpergewicht nach links und rechts neigen kann und man mithilfe der Gummiseile als Stabilisatoren die Sitzfläche ohne Probleme gerade halten kann.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 bis 2 erläutert.

1: die Neige-Rodel von der Seite mit gerader Sitzfläche

2: die Neige Rodel frontal mit gerader Sitzfläche

3: die Neige-Rodel frontal mit der nach links geneigten Sitzfläche

In den Figuren ist die Rodel mit den Kufen 1, den X-förmigen Verbindungsstücken 2, den Scharnieren 3, der Sitzfläche 4, den Gummiseilen als Stabilisatoren 5 und den zwei Verstrebungen 6 dargestellt.

Die X-förmigen Verbindungen 2 verbinden die zwei Kufen 1 mit der Sitzfläche 4. Durch das Scharnier 3 in der Mitte der X-förmigen Verbindungen 2 wird ein zentraler Drehpunkt zur Neigung der Sitzfläche 4 erschaffen.

3 zeigt die Rodel in geneigtem Zustand. Hier wird die Sitzfläche 4 mithilfe des eigenen Körpergewichts auf eine Seite geneigt. Die Gummiseile 5 dienen als Stabilisatoren zum senkrecht bleiben der Sitzfläche 4 auf geraden Streckenabschnitten.

Die Verstrebungen 6 dienen für mehr Festigkeit der Rodel.


Anspruch[de]
Neigbare Rodelsitzfläche zur Erhöhung der Kurvengeschwindigkeit, die durch X-förmige Verbindungsstücke auf zwei Kufen montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (4) nach beiden Seiten neigbar ist und dass die Sitzfläche (4) auf beiden Seiten mit Stabilisatoren (5) befestigt ist, sodass die Sitzfläche (4) von alleine in Mittelstellung bleibt. Rodel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die X-förmigen Verbindungen (2) in der Mitte durch ein Scharnier (5) einen zentralen Drehpunkt erhalten. Rodel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (4) vorne gekürzt ist, um kippen der Sitzfläche (4) zu ermöglichen. Rodel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kufen (1) der Rodel durch Verbindungsstücke (6) vereinigt sind um mehr Festigkeit zu erlangen. Rodel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die X-förmigen Verbindungen (4) mindestens 2 cm, maximal 6 cm, vorzugsweise 4 cm dick sind.






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