PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007005728U1 06.09.2007
Titel Schreibpapier sowie Schreibwaren mit einem solchen Schreibpapier
Anmelder ProNa Produktionsgesellschaft für naturfreundliche Produkte mbH, 48308 Senden, DE
Vertreter LICHTI Patentanwälte, 76227 Karlsruhe
DE-Aktenzeichen 202007005728
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.09.2007
Registration date 02.08.2007
Application date from patent application 20.04.2007
IPC-Hauptklasse B43L 3/00(2006.01)A, F, I, 20070420, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Schreibpapier mit einem Hintergrundbereich und mit einer oder einer Mehrzahl an auf dem Hintergrundbereich angeordneten Linien, welche zur Höhenorientierung während des Beschreibens vorgesehen sind und einen sichtbaren Kontrast gegenüber dem Hintergrundbereich erzeugen, wobei die Linie(n) gegenüber dem Hintergrundbereich heller ist/sind. Sie ist ferner auf Schreibwaren mit wenigstens einem solchen Schreibpapier gerichtet.

Schreibpapier ist in der Regel mit einer Mehrzahl an horizontalen und/oder vertikalen Linien versehen, welche vornehmlich als Orientierung während des Beschreibens mit Buchstaben bzw. Wörtern oder Texten, mit Zahlen, mathematischen Gleichungen etc. dienen, um es dem Benutzer zu erleichtern, jede geschriebene Zeile im wesentlichen parallel zu den Ober- und Unterkanten des Papierbogens sowie parallel zueinander auszurichten. Darüber hinaus erleichtern solche Linien das Lesen eines beschriebenen Schreibpapiers. Hierzu bilden die Linien üblicherweise eine Vielzahl an quadratischen oder rechteckigen Kästchen oder eine parallele Linienschar, wobei die Linien entweder im wesentlichen äquidistant oder auch in Blöcken, z.B. mit jeweils vier parallelen Linien angeordnet sind, wobei die mittleren beiden Linien unter einem größeren Abstand voneinander angeordnet sind als die obere zu der dieser benachbarten bzw. als die untere zu der dieser benachbarten Linie. Letztgenannte Anordnung eignet sich beispielsweise für Kinder, welche beim Erlernen des Schreibens die Größenverhältnisse der Buchstaben einhalten sollen.

Die Linien sind in aller Regel auf einen weißen oder leicht getönten Hintergrundbereich des Schreibpapiers mit demgegenüber dunklerer Farbe, wie grau, schwarz, blau oder dergleichen, aufgebracht bzw. aufgedruckt, so daß sie gegenüber dem Hintergrundbereich einen eindeutig erkennbaren Kontrast bilden. Als nachteilig hat sich insbesondere herausgestellt, daß die auf den weißen Hintergrundbereich aufgebrachten Linien den Benutzer – wenn auch in aller Regel unbewußt – ablenken und dessen Konzentrationsvermögen abschwächen, indem das Auge des Benutzers häufig den Verlauf der Linien verfolgt und der Benutzer dabei von dem Inhalt, welchen er auf dem Schreibpapier niederlegen möchte, abschweift. Dies gilt insbesondere für Kinder, deren Schulhefte ebenfalls mit einer Mehrzahl an Seiten aus solchem Schreibpapier versehen sind. Darüber hinaus ist es häufig erwünscht, von beschriebenen Seiten aus derartigem Schreibpapier Kopien zu erstellen, diese zu scannen oder per Telefax zu versenden, wobei die (fern)kopierten oder gescannten Seiten sowohl die insbesondere handschriftlichen Vermerke als auch die Linien tragen, was die schriftliche Information oft nur schwer lesbar macht.

Um diesen Nachteilen zu begegnen, schlägt die WO 2006/113174 A1 ein Schreibpapier gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 der vorliegenden Anmeldung vor, wobei die gegenüber dem Hintergrundbereich helleren Linien einen Delta-E-Wert im CIELab-Farbraum zwischen 1 und 18 aufweisen, so daß ihr Kontrast vom menschlichen Auge ohne weiteres erkennbar ist. Eine solche Ausgestaltung des Schreibpapiers erleichtert dem Benutzer die Konzentration und stellt weiterhin sicher, daß die Linien auf handelsüblichen Kopieren, Scannern und Faxgeräten, weitestgehend unsichtbar bleiben.

Nachteilig bei der Lösung gemäß der vorgenannten Druckschrift ist indes, daß die Linien durch ungefärbte Bereiche des Papiers erzeugt worden sind, während der – demgegenüber dunklere – Hintergrundbereich, welcher sich mit Ausnahme der Linierung praktisch über die gesamte Fläche des Papierbogens erstreckt, eingefärbt worden ist, nämlich in einem leichten Farbton einschließlich grau. Dies ist einerseits aufwendig und teuer, andererseits insbesondere im Hinblick auf den erheblichen Bedarf an Druckfarbe wenig umweltfreundlich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schreibpapier der eingangs genannten Art sowie Schreibwaren mit solchem Schreibpapier dahingehend weiterzubilden, daß die vorgenannten Nachteile vermieden werden und insbesondere auf einfache und kostengünstige Weise eine erhöhte Umweltfreundlichkeit des Schreibpapiers sichergestellt wird.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Schreibpapier der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Schreibpapier aus Recyclingpapier gebildet ist, dessen Farbe den Hintergrundbereich darstellt, und daß die Linie(n) mit einer gegenüber dem Recyclingpapier helleren Farbe auf den Hintergrundbereich aufgebracht ist/sind. Ferner sieht die Erfindung zur Lösung dieses Problems Schreibwaren, wie Schreib- oder Malblöcke, Hefte, insbesondere Schulhefte, Ringbücher, Ordner oder dergleichen vor, welche wenigstens ein solches Schreibpapier umfassen.

Aufgrund des Einsatzes von Recyclingpapier werden zum einen die natürlichen Holzressourcen geschont, da das Schreibpapier zumindest überwiegend, vorzugsweise im wesentlichen gänzlich, aus Recyclingpapier gebildet ist, welches aus angefallenen Papierabfällen und nicht etwa aus frisch gewachsenem Holz bzw. – nach Abtrennung des Lignins – dessen Cellulosefasern erzeugt worden ist. Zum anderen wird erfindungsgemäß insbesondere die in aller Regel ohnehin vorhandene, gegenüber "reinem" weiß dunklere Tönung von Recyclingpapier genutzt, um den Hintergrundbereich des Papierbogens zu erzeugen, so daß dieser nicht zusätzlich eingefärbt werden muß, um einen sichtbaren Kontrast gegenüber den hierauf aufgebrachten, demgegenüber helleren Linien darzustellen, was aufgrund der Entbehrlichkeit hierfür andernfalls erforderlicher Farben gegenüber dem Stand der Technik ebenfalls deutlich umweltfreundlicher sowie kostengünstiger ist. Überdies ist weißes Papier wenig augenfreundlich, wohingegen eine leichte Tönung des Papiers, z.B. in den Farben beige oder chamois von ungebleichter Cellulose, einem schnellen Ermüden der Augen entgegenwirkt. Es müssen folglich lediglich die gegenüber dem Hintergrundbereich helleren Linien auf diesen aufgebracht werden, was in analoger Weise wie im Falle eines Aufbringens von dunklen Linien auf weißes Papier geschehen kann, nur daß die Linienfarbe entsprechend heller als die "natürliche" Farbe des Recyclingpapiers gewählt werden muß. Hierbei sollte eine für das menschliche Auge ohne weiteres sichtbare Farbdifferenz Delta-E im CIELab-Farbraum (der Linien gegenüber dem Hintergrundbereich) von wenigstens 1, vorzugsweise von wenigstens 1,5, insbesondere von wenigstens 2, vorgesehen sein. Der Delta-E-Wert zwischen den Linien und dem Hintergrundbereich des erfindungsgemäßen Schreibpapiers kann dabei z.B. bis zu 20, vorzugsweise bis zu 15, insbesondere bis zu 10 und höchst vorzugsweise bis zu 6 betragen.

Die Linie(n) kann/können dabei insbesondere weiß und der Hintergrundbereich demgegenüber dunkler sein, wobei die Linie(n) vorzugsweise auf den Hintergrundbereich des Recyclingpapiers aufgedruckt ist/sind.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schreibpapiers sieht vor, daß das Recyclingpapier zu wenigstens 95%, insbesondere im wesentlichen vollständig, aus Altpapier gebildet ist. Auf diese Weise werden die natürlichen Rohstoffe bestmöglich geschont und eine hinreichende Tönung des Hintergrundbereiches des Schreibpapiers hinsichtlich eines für das menschliche Auge klar erkennbaren Kontrastes gegenüber den demgegenüber helleren, z.B. weißen, Linien sichergestellt. Zu demselben Zweck sollte das Recyclingpapier zu wenigstens 65% aus Altpapier aus Hausmüllabfällen gebildet sein, wobei der restliche Anteil beispielsweise aus Gewerbeabfällen gebildet sein kann. Selbstverständlich kann das Recyclingpapier auch im wesentlichen gänzlich aus Altpapier gebildet sein, welches Hausmüllabfällen entstammt.

Bei einem solchen Schreibpapier sollte sichergestellt sein, daß der Gehalt an Formaldehyd des Schreibpapiers höchstens 0,005 mg/cm2, insbesondere im wesentlichen 0, und daß der Gehalt an Pentachlorphenol des Schreibpapiers höchstens 0,15 mg/kg, insbesondere im wesentlichen 0, beträgt. Während der Gehalt an Formaldehyd beispielsweise nach Extraktion des Papiers unter Verwendung von Wasser gemäß DIN EN 1541:2001 ermittelbar ist, läßt sich der Gehalt an Pentachlorphenol z.B. gemäß DIN EN ISO 15320:2004 bestimmen.

Aus Gründen einer hohen Umweltfreundlichkeit sollte bei dem erfindungsgemäßen Schreibpapier ferner sichergestellt sein, daß das Recyclingpapier keine Aufhellungsmittel aus der Gruppe Halogene oder halogenierte Bleichungsmittel, Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) oder deren Salze sowie Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) oder deren Salze enthält.

In diesem Zusammenhang kann insbesondere vorgesehen sein, daß das Recyclingpapier keinerlei zusätzlichen (d.h. zusätzlich zu den gegebenenfalls in dem eingesetzten Recyclingpapier bereits vorhandenen) Aufhellungsmittel enthält, so daß die infolge der Ausgangsstoffe in Form von Altpapier erhaltene Tönung des Recyclingpapiers der gegenüber den Linien dunkleren Farbe des Hintergrundbereiches entspricht. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß mit "Farbe" im Sinne der Erfindung auch Grau- und (dunklere) Weißtöne angesprochen sind.

Andererseits ist es – sofern der durch die Ausgangsstoffe in Form von Altpapier erhaltene Tönung des Recyclingpapiers als zu dunkel erachtet wird und der Hintergrundbereich demgegenüber heller erscheinen soll – selbstverständlich auch möglich, das Recyclingpapier optisch aufzuhellen, wobei in diesem Fall natürliche Aufhellungsmittel, insbesondere aus der Gruppe Porzellanerde (Kaolin), Talkum (Magnesiumsilikathydrat, Mg3Si4O10(OH)2), Titandioxid (TiO2), Kalk und Kreide, in Betracht kommen.

Darüber hinaus ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, daß das Recyclingpapier maximal 60 &mgr;g/g flüchtige organische Verbindungen (TVOC, total volatile organic compounds), maximal 80 &mgr;g/g schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC, semivolatile organic compounds) und maximal 6 &mgr;g/g Diisopropylnaphthaline (DIPN) enthält. Die genannten Summenparameter können beispielsweise mittels thermodesorptiver Verfahren bestimmt werden.

Die Erfindung ermöglicht es ferner insbesondere aufgrund dessen, daß der Hintergrundbereich des Schreibpapiers nicht aktiv eingefärbt werden muß, sondern lediglich die Linien mit einer demgegenüber helleren Farbe, wie z.B. weiß, auf diesen aufgedruckt werden können, daß das Recyclingpapier keine zusätzlichen (d.h. zusätzlich zu den gegebenenfalls in dem eingesetzten Recyclingpapier bereits vorhandenen) Pigmente oder Farbstoffe aufweist. In jedem Fall sollte das Recyclingpapier und/oder die Farbe der hierauf aufgebrachten Linie(n) keine Farbstoffe oder Pigmente aufweisen, welche Quecksilber-, Blei-, Cadmium- und/oder Chrom(VI)-Verbindungen enthalten. Darüber hinaus sollte das Recyclingpapier und/oder die Farbe der hierauf aufgebrachten Linie(n) keine Farbstoffe oder Pigmente aufweisen, welche Azo- oder Anthrachinonverbindungen enthalten, die zur Abspaltung von wenigstens einem organischen Amin aus der Gruppe Biphenyl-4-ylamin (4-Aminobiphenyl, Xenylamin), Benzidin, 4-Chlor-o-toluidin, 2-Amino-4-nitrotoluol, 2,4-Diaminoanisol, 2-Naphthylamin, o-Aminoazotoluol (4-Amino-2',3-dimethylazobenzol, 4-o-Tolylazo-o-toluidin), 5-Nitro-o-toluidin, 4-Chloranilin, 4-Methoxy-m-phenylendiamin, 4,4'-Methylendianilin (4,4'-Diaminodiphenylmethan), 3,3'-Dichlorbenzidin (3,3'-Dichlorbiphenyl-4,4'-ylendiamin), 3,3'-Dimethoxybenzidin (o-Dianisidin), 3,3'-Dimethylbenzidin (4,4'-Bi-o-Toluidin), 4,4'-Methylendi-o-toluidin, 6-Methoxy-m-toluidin (p-Cresidin), 4,4'-Methylen-bis-(2-chloranilin) (2,2'-Dichlor-4,4'-methylendianilin), 4,4'-Oxydianilin, 4,4'-Thiodianilin, o-Toluidin (2-Aminotoluol), 4-Methyl-m-phenylendiamin, 2,4,5-Trimethylanilin, o-Anisidin (2-Methoxyanilin), 4-Amino-azobenzol, 2-Methoxyanilin, 4-Amino-3-fluorphenol und 6-Amino-2-ethoxynaphthalin in der Lage ist.

Das Schreibpapier kann ferner mit einem seine Tintenfestigkeit erhöhenden Leim, insbesondere auf der Basis von Naturstoffen, versehen sein. Als natürliche Leimungssysteme bieten sich beispielsweise solche auf Stärkebasis an. Der Leim kann dabei alternativ oder zusätzlich zu dem Recyclingpapier als solchem natürliche Aufhellungsmittel, insbesondere aus der oben genannten Gruppe Porzellanerde, Talkum, Titandioxid, Kalk und Kreide, enthalten.

Wie bereits angedeutet, ist es selbstverständlich möglich, daß das Schreibpapier eine Mehrzahl an gegenüber dem Hintergrundbereich helleren und im wesentlichen parallelen Linien aufweist, deren Anordnung dem Benutzer während des Beschreibens eine Orientierung zu geben vermag, wobei die Anordnung der Linien eine Vielzahl an quadratischen oder rechteckigen Kästchen oder auch nur eine parallele Linienschar ergeben kann, wie es aus dem Stand der Technik bekannt und in der Beschreibungseinleitung der vorliegenden Anmeldung beispielhaft erläutert ist.

Das erfindungsgemäße Schreibpapier kann somit auch eine derartige Anordnung an Linien umfassen, daß es einen ersten Satz einer Mehrzahl an gegenüber dem Hintergrundbereich helleren und im wesentlichen parallelen Linien sowie einen zweiten Satz einer Mehrzahl an gegenüber dem Hintergrundbereich helleren und im wesentlichen parallelen Linien aufweist, wobei die Linien des ersten Satzes im wesentlichen senkrecht zu den Linien des zweiten Satzes angeordnet sind.

Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels eines linierten Schreibpapiers näher erläutert, wobei die nachfolgend angegebenen Arten an Inhaltsstoffen und Mengen an Ausgangsstoffen die Erfindung nicht einschränken.

Ausführungsbeispiel:

Ein gänzlich aus Altpapier (ca. 80 Mass.-% aus Hausmüllabfällen und ca. 20 Mass.-% aus Gewerbeabfällen) erhaltenes Recyclingpapier ohne weitere Zusätze ist zur Erhöhung seiner Tintenfestigkeit mit einem Leim auf der Basis von Stärke versehen, welchem zur optischen Aufhellung natürliche Kreide zugesetzt worden ist. Das Recyclingpapier weist einen leicht beigen Farbton auf. Auf das Recyclingpapier sind unter einem Abstand von etwa 1 cm eine Mehrzahl an parallelen, weißen Linien unter Verwendung der Flexodruckfarbe "Flexoweiß Gruppe 13/B" (Jänecke + Schneemann Druckfarben GmbH, Hannover, Deutschland) aufgebracht, welche sich in Querrichtung des Papierbogens erstrecken. Alternativ sind Linien in Karo- oder beliebiger anderer Anordnung denkbar. Die Farbdifferenz zwischen dem von der Farbe des beleimten Recyclingpapiers definierten Hintergrundbereiches und den weißen Linien beträgt etwa 3 im CIELab-Farbraum.


Anspruch[de]
Schreibpapier mit einem Hintergrundbereich und mit einer oder einer Mehrzahl an auf dem Hintergrundbereich angeordneten Linien, welche zur Höhenorientierung während des Beschreibens vorgesehen sind und einen sichtbaren Kontrast gegenüber dem Hintergrundbereich erzeugen, wobei die Linie(n) gegenüber dem Hintergrundbereich heller ist/sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schreibpapier aus Recyclingpapier gebildet ist, dessen Farbe den Hintergrundbereich darstellt, und daß die Linie(n) mit einer gegenüber dem Recyclingpapier helleren Farbe auf den Hintergrundbereich aufgebracht ist/sind. Schreibpapier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Linie(n) weiß und der Hintergrundbereich demgegenüber dunkler ist bzw. sind. Schreibpapier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linie(n) auf den Hintergrundbereich aufgedruckt sind. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier zu wenigstens 95%, insbesondere im wesentlichen vollständig, aus Altpapier gebildet ist. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier zu wenigstens 65% aus Altpapier aus Hausmüllabfällen gebildet ist. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Formaldehyd des Schreibpapiers höchstens 0,005 mg/cm2, insbesondere im wesentlichen 0, beträgt. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Pentachlorphenol des Schreibpapiers höchstens 0,15 mg/kg, insbesondere im wesentlichen 0, beträgt. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier keine Aufhellungsmittel aus der Gruppe Halogene oder halogenierte Bleichungsmittel, Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) oder deren Salze sowie Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) oder deren Salze enthält. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier keinerlei zusätzlichen Aufhellungsmittel enthält. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier natürliche Aufhellungsmittel, insbesondere aus der Gruppe Porzellanerde, Talkum, Titandioxid, Kalk und Kreide, enthält. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier maximal 60 &mgr;g/g flüchtige organische Verbindungen (TVOC, total volatile organic compounds), maximal 80 &mgr;g/g schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC, semivolatile organic compounds) und maximal 6 &mgr;g/g Diisopropylnaphthaline (DIPN) enthält. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier keine zusätzlichen Pigmente oder Farbstoffe aufweist. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier und/oder die Farbe der hierauf aufgebrachten Linie(n) keine Farbstoffe oder Pigmente aufweist, welche Quecksilber-, Blei-, Cadmium- und/oder Chrom(VI)-Verbindungen enthalten. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Recyclingpapier und/oder die Farbe der hierauf aufgebrachten Linie(n) keine Farbstoffe oder Pigmente aufweist, welche Azo- oder Anthrachinonverbindungen enthalten, die zur Abspaltung von wenigstens einem organischen Amin aus der Gruppe Biphenyl-4-ylamin (4-Aminobiphenyl, Xenylamin), Benzidin, 4-Chlor-o-toluidin, 2-Amino-4-nitrotoluol, 2,4-Diaminoanisol, 2-Naphthylamin, o-Aminoazotoluol (4-Amino-2',3-dimethylazobenzol, 4-o-Tolylazo-o-toluidin), 5-Nitro-o-toluidin, 4-Chloranilin, 4-Methoxy-m-phenylendiamin, 4,4'-Methylendianilin (4,4'-Diaminodiphenylmethan), 3,3'-Dichlorbenzidin (3,3'-Dichlorbiphenyl-4,4'-ylendiamin), 3,3'-Dimethoxybenzidin (o-Dianisidin), 3,3'-Dimethylbenzidin (4,4'-Bi-o-Toluidin), 4,4'-Methylendi-o-toluidin, 6-Methoxy-m-toluidin (p-Cresidin), 4,4'-Methylen-bis-(2-chloranilin) (2,2'-Dichlor-4,4'-methylendianilin), 4,4'-Oxydianilin, 4,4'-Thiodianilin, o-Toluidin (2-Aminotoluol), 4-Methyl-m-phenylendiamin, 2,4,5-Trimethylanilin, o-Anisidin (2-Methoxyanilin), 4-Amino-azobenzol, 2-Methoxyanilin, 4-Amino-3-fluorphenol und 6-Amino-2-ethoxynaphthalin in der Lage ist. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem seine Tintenfestigkeit erhöhenden Leim, insbesondere auf der Basis von Naturstoffen, versehen ist. Schreibpapier nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Leim natürliche Aufhellungsmittel, insbesondere aus der Gruppe Porzellanerde, Talkum, Titandioxid, Kalk und Kreide, enthält. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Mehrzahl an gegenüber dem Hintergrundbereich helleren und im wesentlichen parallelen Linien aufweist. Schreibpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß es einen ersten Satz einer Mehrzahl an gegenüber dem Hintergrundbereich helleren und im wesentlichen parallelen Linien sowie einen zweiten Satz einer Mehrzahl an gegenüber dem Hintergrundbereich helleren und im wesentlichen parallelen Linien aufweist, wobei die Linien des ersten Satzes im wesentlichen senkrecht zu den Linien des zweiten Satzes angeordnet sind. Schreibware, insbesondere Schreib- oder Malblock, Heft, Ringbuch, Ordner oder dergleichen, mit wenigstens einem Schreibpapier gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com