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Verfahren und Vorrichtung für die Wartung eines Funknavigationsgerätes eines Luftfahrzeuges - Dokument DE602004002535T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004002535T2 06.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001512628
Titel Verfahren und Vorrichtung für die Wartung eines Funknavigationsgerätes eines Luftfahrzeuges
Anmelder Airbus France, Toulouse, FR
Erfinder Pomies, Dominique, 31500 Toulouse, FR;
Tatham, Gilles, 31880 La Salvetat Saint Gilles, FR
Vertreter Meissner & Meissner, 14199 Berlin
DE-Aktenzeichen 602004002535
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 03.08.2004
EP-Aktenzeichen 042919803
EP-Offenlegungsdatum 09.03.2005
EP date of grant 27.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2007
IPC-Hauptklasse B64D 47/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B64F 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G07C 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Wartung eines Funknavigationsgerätes eines Luftfahrzeuges, speziell eines Transportflugzeuges.

Es ist bekannt, dass ein Funknavigationsgerät eines Luftfahrzeuges, wie beispielsweise ein Distanzmessgerät vom Typ DME („Distance Measuring Equipment"), ein UKW-Drehfunkfeuer (Very High Frequency"), ein Standortbestimmungssystem vom Typ GPS („Global Positioning System") oder ein Hilfssystem für die Landung vom Typ GLS („GPS Landing System"), Daten von außerhalb des Luftfahrzeuges erhält und Informationen erarbeitet, insbesondere Informationen bezüglich der Position des Luftfahrzeuges, ausgehend von den genannten externen Daten. Im Allgemeinen liefert es diese Informationen an andere Systeme des Luftfahrzeuges, insbesondere an die Lenksysteme oder die Systeme zur Anzeige der Position des Luftfahrzeuges. Bei einer Funktionsstörung an Bord des Luftfahrzeuges, deren Ursprung ausgehend von den genannten Informationen definiert wird, welche durch das genannte Funknavigationsgerät an andere Systeme des Luftfahrzeuges geliefert wurden, sehen die Verfahren für die Wartung vor, dass das genannte Funknavigationsgerät entfernt und zu einem Reparaturservice geschickt werden muss, um dort kontrolliert und gegebenenfalls repariert zu werden.

Doch die Informationen, die durch das Funknavigationsgerät geliefert werden, können nicht nur aufgrund einer Störung des genannten Funknavigationsgerätes falsch sein, sondern auch aufgrund eines Problems im Zusammenhang mit den genannten externen Daten, die von dem genannten Funknavigationsgerät empfangen werden. In diesem letztgenannten Fall erweisen sich die üblichen Verfahren für die Wartung als unnötig zeit- und kostenintensiv, da das Funknavigationsgerät entfernt und zur Reparatur eingeschickt wird, obwohl es nicht kaputt ist, da die genannte Funktionsstörung an Bord des Luftfahrzeuges durch die externen Daten des Luftfahrzeuges entstanden ist.

Die vorliegende Erfindung soll diese Nachteile beheben. Sie betrifft ein Verfahren für die Wartung eines Funknavigationsgerätes eines Luftfahrzeuges, welches die Anzahl der Fälle verringern soll, in denen das genannte Funknavigationsgerät zur Kontrolle und eventuellen Reparatur entfernt werden muss, wenn der Verdacht besteht, dass dieses Gerät der Grund für eine Funktionsstörung an Bord des Luftfahrzeuges ist.

Das Dokument US 6 115 656 Beschreibt eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 6.

Zu diesem Zweck ist das genannte Verfahren gemäß der Erfindung in den folgenden Punkten bemerkenswert:

  • a) in einer ersten Liste werden gegebenenfalls erste Vorfälle im Zusammenhang mit den Daten außerhalb des Luftfahrzeuges aufgezeichnet, welche durch das genannte Funknavigationsgerät empfangen werden;
  • b) in einer zweiten Liste werden gegebenenfalls zweite Vorfälle im Zusammenhang mit Funktionsstörungen an Bord des Luftfahrzeuges aufgezeichnet;
  • c) es wird überprüft, ob die genannte zweite Liste mindestens einen zweiten Vorfall im Zusammenhang mit einer Funktionsstörung enthält; und:
  • c1) wenn die genannte zweite Liste keinen zweiten Vorfall enthält, wird das genannte Funknavigationsgerät nicht entfernt; und
  • c2) wenn die genannte zweite Liste mindestens einen zweiten Vorfall im Zusammenhang mit einer Funktionsstörung enthält, werden alle zweiten Vorfälle der genannten zweiten Liste analysiert; und
  • &agr;) wenn keiner der genannten zweiten Vorfälle in Zusammenhang mit dem genannten Funknavigationsgerät steht, wird das genannte Funknavigationsgerät nicht entfernt; und
  • &bgr;) wenn mindestens einer der genannten zweiten Vorfälle im Zusammenhang mit dem genannten Funknavigationsgerät steht, werden alle ersten Vorfälle der genannten ersten Liste analysiert; und:
  • &bgr;1) wenn die genannten ersten Vorfälle den Beweis erbringen, dass die verschiedenen Funktionsstörungen durch Probleme im Zusammenhang mit den genannten Daten außerhalb des Luftfahrzeuges entstanden sind, wird das genannte Funknavigationsgerät nicht entfernt;
  • &bgr;2) anderenfalls wird das genannte Funknavigationsgerät entfernt.

So wird dank der Erfindung das genannte Funknavigationsgerät nur dann zur Reparatur eingeschickt, wenn die genannten aufgezeichneten ersten Vorfälle nicht den Beweis ermöglichen, dass die genannten Funktionsstörungen auf ein Problem in Zusammenhang mit den Daten außerhalb des Luftfahrzeuges zurückzuführen sind, die durch das genannte Funknavigationsgerät empfangen wurden, was selbstverständlich die Anzahl der unnötigen Entfernungen und somit die Wartungskosten und -dauer beträchtlich reduziert.

Vorzugsweise werden die genannten Schritte a) und b) während des Fluges des Luftfahrzeuges umgesetzt und der genannte Schritt c) am Ende des genannten Fluges, nach der Rückkehr des Luftfahrzeuges auf den Boden.

Darüber hinaus werden günstigerweise die genannten ersten Vorfälle auf einem Speichermedium des genannten Funknavigationsgerätes aufgezeichnet, und die genanten zweiten Vorfälle werden auf einem Speichermedium eines Systems des Luftfahrzeuges aufgezeichnet, welches die Informationen des genannten Funknavigationsgerätes empfängt.

In einer besonderen Ausführungsform ist das genannte Funknavigationsgerät eine Hilfsvorrichtung für die Landung des Luftfahrzeuges, kombiniert mit einem Satellitenpositionierungssystem und die genannten aufgezeichneten ersten Vorfälle geben die Situationen wider, für die es die von der genannten Hilfsvorrichtung für die Landung empfangenen externen Daten nicht ermöglichen, eine Angabe über die korrekte Position des Luftfahrzeuges zu machen.

In diesem Fall stellen die genannten ersten Vorfälle vorzugsweise mindestens die folgenden Situationen dar:

  • – die Anzahl der Satelliten, von denen das Funknavigationsgerät Daten empfängt, ist nicht ausreichend, um eine Position des Luftfahrzeuges zu berechnen;
  • – das Niveau der vom genannten Funknavigationssystem empfangenen Radiofrequenzsignale liegt unter dem vorherbestimmten Wert;
  • – es gibt Unregelmäßigkeiten in den Navigationsnachrichten, die durch einen Satelliten des genannten Positionierungssystems übertragen werden;
  • – ein Satellit des genannten Positionierungssystems ist von einer Bodenstation des genannten Positionierungssystems ausgeschlossen;
  • – die Korrekturen, die von einer Bodenstation des genannten Positionierungssystems geliefert werden, sind zu alt für einen Satelliten des genannten Positionierungssystems;
  • – eine Bodenstation des genannten Positionierungssystems ist nicht einsatzfähig;
  • – es gibt ein Problem bezüglich der Vollständigkeit der Daten, die von einer Bodenstation des genannten Positionierungssystems geliefert werden;
  • – es gibt einen Verlust eines Signals, welches von einer Bodenstation des genannten Positionierungssystems empfangen wird;
  • – es gibt einen Übertragungsfehler bei einem Signal, welches von einer Bodenstation des genannten Positionierungssystems empfangen wird; und
  • – es gibt einen Verlust bei einem vorherbestimmten Sicherheitsniveau.

Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung für die Wartung eines Luftfahrzeuges.

Gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung in den folgenden Punkten bemerkenswert:

  • – sie enthält ein Speichermittel, um auf einem ersten Speichermedium erste Vorfälle bezüglich der Daten außerhalb des Luftfahrzeuges aufzuzeichnen, die von dem genannten Funknavigationsgerät empfangen werden;
  • – sie enthält ein zweites Speichermittel, um auf einem zweiten Speichermedium zweite Vorfälle bezüglich Funktionsstörungen an Bord des Luftfahrzeuges aufzuzeichnen; und
  • – Mittel um die Analyse der genannten ersten und zweiten Vorfälle, die auf den genannten ersten und zweiten Speichermedien aufgezeichnet sind, zu ermöglichen und somit festzustellen, ob das genannte Funknavigationsgerät entfernt werden muss oder nicht.

In einer speziellen Ausführungsform:

  • – ist das genannte erste Speichermittel ein Speichermittel des genannten Funknavigationsgeräts; und/oder
  • – ist das genannte zweite Speichermittel ein Speichermittel eines Systems des Luftfahrzeuges, welches Informationen des genannten Funknavigationsgeräts empfängt.

Die beiliegenden Abbildungen veranschaulichen gut, wie die Erfindung verwirklicht werden kann. Auf diesen Abbildungen bezeichnen identische Referenzen ähnliche Elemente.

Die illustriert schematisch ein Funknavigationsgerät eines Luftfahrzeuges, für welches eine Vorrichtung zur Wartung gemäß der Erfindung angewandt wird.

Die ist das Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Wartung gemäß der Erfindung.

Die Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung dient der Wartung eines Funknavigationsgerätes 2 eines Luftfahrzeuges A, insbesondere eines zivilen Transportflugzeuges.

Das genannte Funknavigationsgerät 2 kann insbesondere ein Distanzmessgerät vom Typ DME („Distance Measuring Equipment"), ein UKW-Drehfunkfeuer („Very High Frequency"), ein Standortbestimmungssystem vom Typ GPS („Global Positioning System") oder eine Hilfssystem für die Landung vom Typ GLS („GPS Landing System") sein.

Wie auf der zu erkennen ist, soll das übliche genannte Funknavigationsgerät 2, welches an Bord des Luftfahrzeuges A eingerichtet ist, Daten von außerhalb des Luftfahrzeuges A empfangen, insbesondere in Form von elektromagnetischen Wellen OE, beispielsweise mittels einer Antenne 3. Ausgehend von diesen externen Daten erstellt es Informationen, beispielsweise Informationen oder Angaben zu der Position, die es durch Verbindungen 4 an die Benutzersysteme 5 des Luftfahrzeuges A übermittelt, insbesondere an die Lenk- oder Anzeigesysteme.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das genannte Funknavigationsgerät 2 eine Hilfsvorrichtung für die Landung des Luftfahrzeuges A vom Typ GLS, die mit einem Positionierungssystem 6 kombiniert ist.

Dieses Positionierungssystem 6 beinhaltet eine Anhäufung von Satelliten S1, S2 und/oder Bodenstationen P1, P2, die auf der Erde T vorgesehen sind. Diese Satelliten S1, S2 und diese Bodenstationen P1, P2 können untereinander sowie mit dem genannten Funknavigationsgerät 2 mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen OE kommunizieren.

Die Vorrichtung zur Wartung 1 ist mit dem genannten Funknavigationsgerät 2 verbunden, wie auf allgemeine Weise durch eine Verbindung 1A als Strichpunktlinie auf der dargestellt und wie weiter unten präzisiert wird. Ihr Ziel ist es, die Anzahl der Fälle zu verringern, in denen das genannte Funknavigationsgerät 2 für eine Kontrolle und eventuelle Reparatur entfernt werden muss, wenn der Verdacht besteht, dass dieses Gerät 2 die Ursache für eine Funktionsstörung an Bord des Luftfahrzeuges A ist.

Hierfür beinhaltet die genannte Vorrichtung 1, wie auch auf der dargestellt, folgende Punkte:

  • – ein übliches Speichermittel 7, um auf einem Speichermedium 8, wie durch eine Verbindung 9 als Strichpunktlinie in einer ersten Liste dargestellt, erste Vorfälle im Zusammenhang mit Daten außerhalb des Luftfahrzeuges A aufzuzeichnen, die von dem genannten Funknavigationsgerät 2 empfangen werden;
  • – ein übliches Speichermittel 10, um auf einem Speichermedium 11, wie durch eine Verbindung 12 als Strichpunktlinie in einer zweiten Liste dargestellt, zweite Vorfälle im Zusammenhang mit Funktionsstörungen an Bord des Luftfahrzeuges A aufzuzeichnen; und
  • – eine Zentraleinheit 13, die durch die Verbindungen 14 und 15 jeweils mit den genanten Speichermedien 8 und 11 verbunden ist, um eine Analyse der genanten aufgezeichneten ersten und zweiten Vorfälle auf den genannten Speichermedien 8 und 11 zu ermöglichen und so festzustellen, ob das genannte Funknavigationsgerät 2 entfernt werden muss oder nicht.

Hierfür wird gemäß der Erfindung überprüft, ob die genannte zweite Liste mindestens einen zweiten Vorfall enthält, und:

  • – wenn die genannte zweite Liste keinen zweiten Vorfall enthält, wird das genannte Funknavigationsgerät 2 nicht entfernt; und
  • – wenn sie mindestens einen zweiten Vorfall bezüglich einer Funktionsstörung enthält, werden alle zweiten Vorfälle der genannten zweiten Liste analysiert, und:

    &agr;) wenn keiner der genannten zweiten Vorfälle mit dem genannten Funknavigationsgerät 2 in Verbindung steht, wird dieses Funknavigationsgerät nicht entfernt; und

    &bgr;) wenn mindestens einer der genannten zweiten Vorfälle mit dem genannten Funknavigationsgerät 2 in Verbindung steht, werden alle ersten Vorfälle der genannten ersten Liste analysiert; und

    &bgr;1) wenn die genannten ersten Vorfälle den Beweis erbringen, dass die Funktionsstörung(en) an Bord des Luftfahrzeuges A aufgrund von Problemen entstanden sind, die in Zusammenhang mit den genannten Daten außerhalb des Luftfahrzeuges A stehen, wird das genannte Funknavigationsgerät 2 nicht entfernt;

    &bgr;2) ansonsten (, wenn ein solcher Beweis nicht möglich ist) wird das genannte Funknavigationsgerät 2 entfernt.

Die genannte Zentraleinheit 13 beinhaltet ein Mittel 16 und einen Bildschirm 17 der durch eine Verbindung 18 mit dem genannten Mittel 16 verbunden ist.

In einer ersten Ausführungsform ist das genannte Mittel 16 eine Einheit zum Informationsgewinn welches die genannten ersten und zweiten Listen empfängt und auf dem Bildschirm 17 anzeigt. In diesem Fall wird die vorhergehende Analyse oder Überprüfung durch einen Wartungsdienst umgesetzt, bei Lesen der genannten zwei Listen die im auf dem Bildschirm 17 angezeigt werden.

In einer zweiten Ausführungsform ist das genannte Mittel 16 eine Einheit zur Verarbeitung von Informationen, welches automatisch die vorhergehende Analyse oder Überprüfung ausgehend von den genannten empfangenen zwei Listen umsetzt und das Ergebnis dieser Analyse (Entfernen oder nicht des Funknavigationsgerätes 2) einem Wartungsdienst durch Anzeigen auf dem Bildschirm 17 präsentiert.

Vorzugsweise erfolgen die vorhergenannte Aufnahme der ersten und zweiten Vorfälle während des Fluges des Luftfahrzeuges A und die Analyse oder Überprüfung der genannten Aufzeichnungen später, nachdem dieses Luftfahrzeug A auf den Boden zurückgekehrt ist.

Dank der Erfindung hat die genannte Vorrichtung für die Wartung 1 den Vorteil, dass man vermeidet, ein Funknavigationsgerät 2 zu entfernen (und zur Reparatur einzuschicken), wenn dieses Gerät 2 keine gültigen Informationen an andere Systeme 5 des Luftfahrzeuges liefern konnte, während die Ursache dafür, dass es diese Informationen nicht liefern konnte, nicht auf das Gerät selbst, sondern auf Bedingungen außerhalb des Luftfahrzeuges A zurückgeführt wurde. Diese Vorrichtung zur Wartung 1 bietet somit Vorteile, was die Wartungsdauer und -kosten betrifft.

In der vorhergenannten bevorzugten Ausführungsform bezüglich eines Hilfssystems für die Landung vom Typ GLS setzt das Funknavigationsgerät 2 eine komplexe Funktion um, da es externe Daten von einem Raumsegment (Radiofrequenzsignale RF, die durch GPS-Satelliten übertragen werden, beispielsweise die Satelliten S1 und S2) und einem Bodensegment (Verbindung der UKW-Daten, die durch die DGPS-Bodenstationen übertragen wurde, beispielsweise die Bodenstationen P1 und P2) nutzt.

Die RF-Signale und die UKW-Daten sind auf der unter der Referenz OE zusammengefasst und bezeichnen allgemein elektromagnetische Wellen.

In diesem Fall repräsentieren die genannten aufgezeichneten ersten Vorfälle die Situationen, für welche die externen Daten, die von dem genannten Hilfsvorrichtung 2 zur Landung empfangen wurden, keine korrekte Angabe über die Position des Luftfahrzeuges A ermöglichen.

Diese ersten Vorfälle sind insbesondere folgende:

  • – ungenügende Anzahl der „GPS"-Satelliten S1 und S2 (, von denen das Funknavigationsgerät 2 die Daten erhält), um eine Position des Luftfahrzeuges A zu berechnen:

    • Niveau der Radiofrequenzsignale (empfangen durch einen Satelliten S1, S2) unterhalb eines Wertes, unter dem das Funknavigationsgerät 2 die genannte Signale nicht auswerten kann;

    • Unregelmäßigkeiten in den Navigationsnachrichten, die durch einen Satelliten S1, S2 überfragen werden;

    • Satellit S1, S2 durch eine Bodenstation P1, P2 ausgeschlossen (, wenn die Bodenstation P1, P2 bestimmt, dass die durch diesen Satelliten S1, S2 empfangenen Daten nicht zuverlässig sind);

    • Korrekturen durch eine Bodenstation P1, P2 zu alt für einen Satelliten S1, S2;
  • – Informationen bezüglich einer Bodenstation P1, P2:

    • Bodenstation P1, P2 nicht in Betrieb (Station in Wartung, Ungültigmachung des Ansatzes);

    • Problem bezüglich der Vollständigkeit der durch die Bodenstation P1, P2 gelieferten Daten;
  • – Verlust des Signals, das durch eine Bodenstation P1, P2 empfangen wurde (Niveau des empfangenen Signals unterhalb eines vorherbestimmten Wertes oder Unregelmäßigkeit Radiofrequenz);
  • – Übertragungsfehler des durch eine Bodenstation P1, P2 empfangenen Signals; und
  • – Verlust der Schutzniveaus: das GPS-Gerät berechnet einen „Konfidenzbereich" um die berechnete GLS-Position. Wenn der Radius dieses Konfidenzbereiches eine bestimmte Schwelle übertritt (sogenannter „Grenzalarm"), werden die Informationen, die durch das GLS-Gerät an die Systeme 5 des Luftfahrzeuges A geliefert werden, für ungültig erklärt. Der Wert dieser Schwelle kann an das Luftfahrzeug A durch eine Bodenstation P1, P2 geschickt werden. Es kann sich auch um einen vordefinierten Wert handeln.


Anspruch[de]
Verfahren für die Wartung eines Funknavigationsgerätes (2) eines Luftfahrzeuges (A), Verfahren nach dem in einem Schritt b) in einer zweiten Liste gegebenenfalls zweite Vorfälle bezüglich Funktionsstörungen an Bord des Luftfahrzeuges (A) aufgezeichnet werden, zusätzlich durch folgende Punkte charakterisiert:

a) es werden in einer ersten Liste gegebenenfalls erste Vorfälle bezüglich Daten außerhalb des Luftfahrzeuges (A) aufgezeichnet, welche durch das genannte Funknavigationsgerät (2) empfangen werden; und

c) es wird überprüft, ob die genannte zweite Liste mindestens einen zweiten Vorfall bezüglich einer Funktionsstörung beinhaltet, und:

c1) wenn die genannte zweite Liste keinen zweiten Vorfall beinhaltet, wird das genannte Funknavigationsgerät (2) nicht entfernt; und

c2) wenn die genannte zweite Liste mindestens einen zweiten Vorfall bezüglich einer Funktionsstörung beinhaltet, werden alle zweiten Vorfälle auf der genannten zweiten Liste analysiert, und:

&agr;) wenn sich keiner der genannten zweiten Vorfälle auf das genannte Funknavigationsgerät (2) bezieht, wird das genannte Funknavigationsgerät (2) nicht entfernt; und

&bgr;) wenn sich mindestens einer der genannten zweiten Vorfälle auf das genannte Funknavigationsgerät (2) bezieht, werden alle ersten Vorfälle der genannten ersten Liste analysiert, und:

&bgr;1) wenn die genannten ersten Vorfälle den Beweis ermöglichen, dass die verschiedenen Funktionsstörungen auf Probleme im Zusammenhang mit den genannten Daten außerhalb des Luftfahrzeuges (A) zurückzuführen sind, wird das genannte Funknavigationsgerät (2) nicht entfernt;

&bgr;2) anderenfalls wird das genannte Funknavigationsgerät (2) eingeschickt.
Verfahren gemäß dem Patentanspruch 1, dadurch charakterisiert, dass die genannten Schritte a) und b) während des Fluges des Luftfahrzeuges (A) und der genannte Schritt c) am Ende des Fluges, nach der Rückkehr des Luftfahrzeuges (A) auf den Boden, umgesetzt werden. Verfahren gemäß einem der Patentansprüche 1 und 2, dadurch charakterisiert, dass die genannten ersten Vorfälle auf einem Speichermedium (8) des genannten Funknavigationsgerätes (2) und die genannten zweiten Vorfälle auf einem Speichermedium (11) eines Systems (5) des Luftfahrzeuges (A), welches Informationen des genannten Funknavigationsgerätes (2) empfängt, aufgezeichnet werden. Verfahren gemäß irgendeinem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch charakterisiert, dass das genannte Funknavigationsgerät (2) eine Hilfsvorrichtung für die Landung des Luftfahrzeuges (A) mit einem Positionierungssystem (6) durch Satelliten (S1, S2) kombiniert, und dass die genannten aufgezeichneten ersten Vorfälle die Situationen darstellen, für welche die von der genannten Hilfsvorrichtung (2) für die Landung empfangenen externen Daten keine Angabe der korrekten Position des Luftfahrzeuges (A) ermöglichen. Verfahren gemäß dem Patentanspruch 4, dadurch charakterisiert, dass die genannten ersten Vorfälle mindestens die folgenden Situationen repräsentieren:

• die Anzahl an Satelliten (S1, S2), von denen das Funknavigationsgerät (2) die Daten erhält, reicht nicht aus, um eine Position des Luftfahrzeuges (A) zu berechnen;

• das Niveau der Radiofrequenzsignale, die von dem genannten Funknavigationsgerät (2) empfangen werden, liegt unter einem vorbestimmten Wert;

• es gibt Unregelmäßigkeiten in den Navigationsnachrichten, die durch einen Satelliten (S1, S2) des genannten Positionierungssystems (6) übertragen werden;

• ein Satellit (S1, S2) des genannten Positionierungssystems (6) ist durch eine Bodenstation (P1, P2) des genannten Positionierungssystems (6) ausgeschlossen;

• Korrekturen, die von einer Bodenstation (P1, P2) des genannten Positionierungssystems (6) geliefert werden, sind zu alt für einen Satelliten (S1, S2) des genannten Positionierungssystems;

• eine Bodenstation (P1, P2) des genannten Positionierungssystems (6) ist nicht einsatzfähig;

• es gibt ein Problem bezüglich der Vollständigkeit der Daten, die von einer Bodenstation (P1, P2) des genannten Positionierungssystems (6) geliefert werden;

• es gibt einen Verlust eines Signals, welches von einer Bodenstation (P1, P2) des genannten Positionierungssystems (6) empfangen wird;

• es gibt einen Übertragungsfehler bei einem Signal, welches von einer Bodenstation (P1, P2) des genannten Positionierungssystems (6) empfangen wird; und

• es gibt einen Verlust bei einem vorherbestimmten Sicherheitsniveau.
Vorrichtung für die Wartung eines Funknavigationsgerätes (2) eines Luftfahrzeuges (A), wobei die genannte Vorrichtung (1) folgende Mittel beinhaltet:

– ein zweites Speichermittel (10), um auf einem zweiten Speichermedium (11) zweite Vorfälle in Zusammenhang mit Funktionsstörungen an Bord des Luftfahrzeuges (A) aufzuzeichnen; und

– eine Zentraleinheit (13), um eine Analyse der aufgezeichneten Vorfälle zu ermöglichen, um bei der Entscheidung zu helfen, ob das genannte Funknavigationsgerät (2) entfernt werden muss oder nicht,

dadurch charakterisiert ist, dass sie darüber hinaus ein erstes Speichermittel (7) enthält, um auf einem ersten Speichermedium (8) ersten Vorfälle in Zusammenhang mit Daten außerhalb des Luftfahrzeuges (A), die von dem genannten Funknavigationsgerät (2) empfangen werden, aufzuzeichnen, und dadurch, dass die genannte Zentraleinheit (13) so gestaltet ist, dass sie die auf den genannten ersten und zweiten Speichermedien (8, 11) genannten ersten und zweiten Vorfälle empfangen kann und dass sie die Analyse der genannten ersten und zweiten Vorfälle ermöglicht, um bei der Entscheidung zu helfen, ob das genannte Funknavigationsgerät (2) entfernt werden muss oder nicht.
Vorrichtung gemäß dem Patentanspruch 6, dadurch charakterisiert, dass das genannte erste Speichermittel (8) ein Speichermittel des genannten Funknavigationsgeräts (2) ist. Vorrichtung gemäß einem der Patentansprüche 6 und 7, dadurch charakterisiert, dass das genannte zweite Speichermittel (11) ein Speichermittel eines Systems (5) des Luftfahrzeuges (A) ist, welches die Informationen des genannten Funknavigationsgeräts (2) empfängt. Luftfahrzeug, dadurch charakterisiert, dass es eine Vorrichtung (1) wie die unter einem der Patentansprüche 6 bis 8 spezifiziert enthält. Luftfahrzeug, dadurch charakterisiert, dass es eine Vorrichtung (11) enthält, welche das unter einem der Patentansprüche 1 bis 5 angegebene Verfahren umsetzen soll.






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