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Dokumentenidentifikation DE102005029746A1 13.09.2007
Titel Zerstäuber und Behälter
Anmelder Boehringer Ingelheim International GmbH, 55218 Ingelheim, DE
Erfinder Kunze, Hubert, 44227 Dortmund, DE;
Hausmann, Matthias, 46459 Rees, DE;
Bressler, Jens, 44309 Dortmund, DE;
Henning, Carsten, 45663 Recklinghausen, DE;
Kladders, Heinrich, 45468 Mülheim, DE;
Mast, Markus, Biel, CH;
Lanci, Antonino, Bern, CH;
Dworzak, Christoph, Biel, CH;
Mock, Elmar, Colombier, CH;
Witte, Florian, 55270 Schwabenheim, DE;
Geser, Johannes, 55218 Ingelheim, DE
DE-Anmeldedatum 24.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005029746
Offenlegungstag 13.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2007
IPC-Hauptklasse B05B 11/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61M 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A61M 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A45D 34/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A61J 1/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B65D 83/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Es werden ein Zerstäuber und ein Behälter jeweils mit einer Belüftungseinrichtung vorgeschlagen, die zur unmittelbaren Belüftung eines Fluidraums im Behälter ausgebildet ist. Der Behälter weist eine starre, gasdichte Außenhülle und einen Verschluß auf, der durch Anschließen oder Einführen eines Förderelements geöffnet wird. So wird bei einfachem und kostengünstigem Aufbau eine lange Lagerfähigkeit und lange Nutzungsdauer bei geringem Verlust an Fluid oder Lösungsmittel ermöglicht.

Beschreibung[de]

Der vorliegende Erfindung betrifft einen Zerstäuber gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie einen Behälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 40.

Bekannt ist ein unter dem Handelsnamen "Respimat" angebotener Zerstäuber in Form eines Inhalators, wie im Grundprinzip in der WO 91/14468 A1 und in konkreter Ausgestaltung in der WO 97/12687 A1 (6a, 6b) sowie in 1 und 2 der anliegenden Zeichnung dargestellt. Der Zerstäuber weist als Reservoir für ein zu zerstäubendes Fluid einen einsetzbaren, starren Behälter mit einem kollabierbaren Innenbeutel mit dem Fluid und einen Druckerzeuger mit einer Antriebsfeder zur Förderung und Zerstäubung des Fluids auf.

Vor der erstmaligen Benutzung wird der Zerstäuber durch Lösen eines Gehäuseunterteils geöffnet und der verschlossene Behälter in den Zerstäuber eingesetzt. Hierbei wird der Behälter durch ein Förderrohr geöffnet, das beim Einsetzen des Behälters in diesen bis in den Innenbeutel eingeführt wird. Anschließend wird das Gehäuseunterteil wieder aufgeschoben.

Durch Drehen des Gehäuseunterteils des Zerstäubers ist die Antriebsfeder spannbar. Beim Spannen wird der Behälter innerhalb des Zerstäubers hubartig in das Gehäuseunterteil bewegt und Fluid aus dem Innenbeutel in eine Druckkammer des Druckerzeugers gesaugt. Nach manueller Betätigung eines Sperrelements wird das Fluid in der Druckkammer von der Antriebsfeder mittels des Förderrohrs unter Druck gesetzt und ohne Treibgas über eine Düse in ein Mundstück als Aerosol ausgegeben.

Der Behälter weist eine bodenseitige Belüftungseinrichtung auf, die beim erstmaligen Spannen des Zerstäubers angestochen und dadurch dauerhaft geöffnet wird. Die Belüftungseinrichtung dient einer Belüftung des Behälters, so daß der Innenbeutel bei Fluidentnahme kollabieren kann, ohne daß ein Unterdruck im Behälter entsteht.

Die den Ausgangspunkt der vorliegenden Erfindung bildende WO 00/27543 A1 offenbart verschiedene Belüftungs- bzw. Druckausgleichsvorrichtungen für einen derartigen Behälter mit einem kollabierbaren Innenbeutel. Die Vorrichtungen dienen einem nur langsamen Druckausgleich zwischen der Umgebungsluft und dem Gasraum zwischen dem Innenbeutel und der starren Außenhülle des Behälters.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zerstäuber und einen Behälter anzugeben, die bei einfachem Aufbau einfach und kostengünstig herstellbar sind, wobei ein Druckausgleich zwischen dem im Innenraum des starren Behälters befindlichen Fluid und der Umgebung ermöglicht wird.

Die obige Aufgabe wird durch einen Zerstäuber gemäß Anspruch 1 oder einen Behälter gemäß Anspruch 40 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Eine grundlegende Idee der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Belüftungseinrichtung zur unmittelbaren Belüftung des Fluidraums im Behälter ausgebildet ist. Der Fluidraum im Sinne der vorliegenden Erfindung ist der das Fluid aufnehmende, vom Behälter gebildete Raum oder ein damit unmittelbar in Kontakt stehender Gasraum im Behälter. Insbesondere ist das Fluid unmittelbar in die Außenhülle des Behälter gefüllt bzw. steht mit dieser in Kontakt. Ein kollabierbarer Innenbeutel ist nicht vorgesehen. Es ergibt sich ein einfacher, kostengünstiger Aufbau.

Die Belüftungseinrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, daß eine übermäßige Verdunstung des Fluids, insbesondere eines Lösungsmittels des Fluids, vermieden wird. Hierzu weist die Belüftungseinrichtung vorzugsweise einen Kanal auf, der einerseits einen schnellen Druckausgleich ermöglicht und andererseits eine wirksame Barriere zur Minimierung der Verdunstung bildet. Alternativ oder zusätzlich ist die Belüftungseinrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, daß sie nur temporär – insbesondere durch oder während einer Bewegung zur Fluidentnahme, Fluidförderung, Druckerzeugung und/oder Zerstäubung – geöffnet wird.

Die vorschlagsgemäße Lösung gestattet einen wesentlich einfacheren Aufbau, da ein kollabierbarer Innenbeutel nicht erforderlich und nicht vorgesehen ist. Die Belüftungseinrichtung gestattet nämlich einen direkten Druckausgleich zwischen dem vom starren Behälter gebildeten Fluidraum und der Umgebung.

Ein Druckausgleich ist insbesondere bei der Entnahme von Fluid, bei Temperaturänderungen und/oder Änderungen des Umgebungsdrucks erforderlich. Durch die unmittelbare Belüftung des Fluidraums im Behälter besteht bei geöffneter Belüftungseinrichtung eine unmittelbare Gasverbindung zwischen dem Fluid und der Umgebung, so daß ein schneller Druckausgleich ermöglicht wird. Insbesondere erfolgt die Belüftung über einen anderen Strömungsweg als die Entnahme von Fluid aus dem Behälter, um bei der Fluidentnahme eine Entnahme von Gasblasen mit einfachen Mitteln verhindern zu können.

Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigt:

1 einen schematischen Schnitt eines bekannten Zerstäubers im ungespannten Zustand;

2 einen schematischen, um 90° gegenüber 1 gedrehten Schnitt des bekannten Zerstäubers im gespannten Zustand;

3 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters gemäß einer ersten Ausführungsform;

4 einen Verschluß des Behälters gemäß 3;

5 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters gemäß einer zweiten Ausführungsform;

6 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters gemäß einer dritten Ausführungsform;

7 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters gemäß einer vierten Ausführungsform;

8 einen Verschluß des Behälters gemäß 7;

9 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters gemäß einer fünften Ausführungsform;

10 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer sechsten Ausführungsform;

11 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer siebten Ausführungsform;

12 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer achten Ausführungsform;

13 eine ausschnittsweise Vergrößerung eines Teils des Zerstäubers gemäß 12;

14 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer neunten Ausführungsform;

15 eine ausschnittsweise Vergrößerung eines Teils des Zerstäubers gemäß 14;

16 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer zehnten Ausführungsform;

17 eine ausschnittsweise Vergrößerung eines Teils des Zerstäubers gemäß 16;

18 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer elften Ausführungsform;

19 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer zwölften Ausführungsform;

20 eine ausschnittsweise Vergrößerung eines Teils des Zerstäubers gemäß 19;

21 einen schematischen Schnitt eines Teils eines vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer dreizehnten Ausführungsform;

22 eine perspektivische Ansicht eines Federelements des Zerstäubers gemäß 21;

23 eine Unteransicht eines Betätigungsteils des Zerstäubers gemäß 21; und

24 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Behälters und von Teilen des vorschlagsgemäßen Zerstäubers gemäß einer vierzehnten Ausführungsform.

In den Figuren werden für gleiche oder ähnliche Teile die selben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare Eigenschaften und Vorteile erreicht werden, auch wenn eine wiederholte Beschreibung weggelassen ist.

1 und 2 zeigen einen bekannten Zerstäuber 1 zur Zerstäubung eines Fluids 2, insbesondere eines hochwirksamen Arzneimittels oder dgl., in einer schematischen Darstellung im ungespannten Zustand (1) und gespannten Zustand (2). Der Zerstäuber 1 ist insbesondere als tragbarer Inhalator ausgebildet und arbeitet vorzugsweise ohne Treibgas.

Bei Zerstäubung des Fluids 2, vorzugsweise einer Flüssigkeit, insbesondere eines Arzneimittels, wird ein Aerosol gebildet, das von einem nicht dargestellten Benutzer eingeatmet bzw. inhaliert werden kann. Üblicherweise erfolgt das Inhalieren wenigstens einmal täglich, insbesondere mehrmals täglich, vorzugsweise in vorbestimmten Zeitabständen, in Abhängigkeit von der Erkrankung des Patienten.

Der bekannte Zerstäuber 1 weist einen einsetzbaren und vorzugsweise wechselbaren Behälter 3 mit dem Fluid 2 auf. Der Behälter 3 bildet also ein Reservoir für das zu zerstäubende Fluid 2. Vorzugsweise enthält der Behälter 3 eine ausreichende Menge an Fluid 2 bzw. Wirkstoff, um beispielsweise bis zu 200 Dosiereinheiten zur Verfügung stellen zu können, also beispielsweise bis zu 200 Zerstäubungen oder Anwendungen zu ermöglichen. Ein typischer Behälter 3, wie in der WO 96/06011 A2 offenbart, nimmt ein Volumen von ca. 2 bis 10 ml auf.

Der Behälter 3 ist im wesentlichen zylindrisch bzw. kartuschenartig ausgebildet und von unten, nach Öffnen des Zerstäubers 1, in diesen einsetzbar und ggf. wechselbar. Er ist starr ausgebildet, wobei das Fluid 2 in einem von einem kollabierbaren Beutel gebildeten Fluidraum 4 im Behälter 3 aufgenommen ist.

Der Zerstäuber 1 weist ferner einen Druckerzeuger 5 zur Förderung und Zerstäubung des Fluids 2, insbesondere jeweils in einer vorbestimmten, ggf. einstellbaren Dosiermenge, auf. Der Druckerzeuger 5 weist eine Halterung 6 für den Behälter 3, eine zugeordnete, nur teilweise dargestellte Antriebsfeder 7 mit einem zur Entsperrung manuell betätigbaren Sperrelement 8, ein Förderrohr 9 mit einem Rückschlagventil 10, eine Druckkammer 11 und eine Austragsdüse 12 im Bereich eines Mundstücks 13 auf. Der Behälter 3 wird über die Halterung 6, insbesondere rastend, so in dem Zerstäuber 1 fixiert, daß das Förderrohr 9 in den Behälter 3 eintaucht. Die Halterung 6 kann dabei derart ausgebildet sein, daß der Behälter 3 gelöst und ausgetauscht werden kann.

Beim axialen Spannen der Antriebsfeder 7 wird die Halterung 6 mit dem Behälter 3 und dem Förderrohr 9 bei den Darstellungen nach unten bewegt und Fluid 2 aus dem Behälter 3 über das Rückschlagventil 10 in die Druckkammer 11 des Druckerzeugers 5 gesaugt.

Beim anschließenden Entspannen nach Betätigung des Sperrelements 8 wird das Fluid 2 in der Druckkammer 11 unter Druck gesetzt, indem das Förderrohr 9 mit seinem nun geschlossenen Rückschlagventil 10 durch Entspannen der Antriebsfeder 7 wieder nach oben bewegt wird und nun als Druckstempel dient. Dieser Druck treibt das Fluid 2 durch die Austragsdüse 12 aus, wobei es in ein Aerosol 14 zerstäubt wird, wie in 1 angedeutet.

Ein nicht dargestellter Benutzer bzw. Patient kann das Aerosol 14 inhalieren, wobei Zuluft über mindestens eine Zuluftöffnung 15 in das Mundstück 13 saugbar ist.

Der Zerstäuber 1 weist ein Gehäuseoberteil 16 und ein demgegenüber drehbares Innenteil 17 (2) mit einem oberen Teil 17a und einem unteren Teil 17b (1) auf, wobei an dem Innenteil 17 ein insbesondere manuell betätigbares Gehäuseteil 18 vorzugsweise mittels eines Halteelementes 19 lösbar befestigt, insbesondere aufgesteckt, ist. Zum Einsetzen und/oder Auswechseln des Behälters 3 ist das Gehäuseteil 18 vom Zerstäuber 1 lösbar.

Das Gehäuseteil 18 kann gegen das Gehäuseoberteil 16 gedreht werden, wobei es den in der Darstellung unteren Teil 17b des Innenteils 17 mitnimmt. Dadurch wird die Antriebsfeder 7 über ein nicht dargestelltes, auf die Halterung 6 wirkendes Getriebe in axialer Richtung gespannt. Mit dem Spannen wird der Behälter 3 axial nach unten bewegt, bis der Behälter 3 eine in 2 angedeutete Endlage annimmt. In diesem Zustand ist die Antriebsfeder 7 gespannt. Beim erstmaligen Spannen kommt eine axial wirkende, im Gehäuseteil 18 angeordnete Feder 20 am Behälterboden 21 zur Anlage und sticht mit einem Anstechelement 22 den Behälter 3 bzw. eine bodenseitige Versiegelung bei der erstmaligen Anlage zur Belüftung an. Während des Zerstäubungsvorgangs wird der Behälter 3 von der Antriebsfeder 7 wieder in seine Ausgangslage zurückbewegt. Der Behälter 3 führt also eine Hubbewegung während des Spannvorgangs bzw. zur Fluidentnahme und während des Zerstäubungsvorgangs aus.

Nachfolgend werden der Aufbau und die Funktionsweise von mehreren Ausführungsformen vorschlagsgemäßer Zerstäuber 1 und Behälter 3 näher erläutert, wobei auf die weiteren Figuren Bezug genommen wird, jedoch nur wesentliche Unterschiede gegenüber dem Zerstäuber 1 und Behälter 3 gemäß 1 und 2 herausgestellt werden. Die Ausführungen zu 1 und 2 gelten also entsprechend bzw. ergänzend, wobei auch beliebige Kombinationen von Merkmalen des Zerstäubers 1 gemäß 1 und 2 und der Zerstäuber 1 und Behälter 3 gemäß den nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen oder untereinander möglich sind.

3 zeigt in einem schematischen Schnitt den vorschlagsgemäßen Behälter 3 gemäß einer ersten Ausführungsform im verschlossenen Zustand ohne den zugeordneten Zerstäuber 1.

Der Behälter 3 weist eine starre, gasdichte Außenhülle 23 auf. Der Begriff "gasdicht" ist bei der vorliegenden Erfindung dahingehend zu verstehen, daß eine Diffusion des Fluids 2 oder zumindest eines wesentlichen Bestandteils des Fluids 2, wie eines Lösungsmittels, beispielsweise Wasser oder Ethanol, nicht möglich ist bzw. verhindert wird. Die Außenhülle 23 ist diesbezüglich also – zumindest im wesentlichen – undurchlässig. Weiter ist der Begriff "gasdicht" dahingehend zu verstehen, daß Luft oder sonstiges Gas nicht durch die Außenhülle 23 zum Zwecke des Druckausgleichs hindurchtreten kann.

Vorzugsweise besteht die Außenhülle 23 aus Glas, Metall oder aus einem geeigneten, gasdichten Kunststoff, wie COC (Cyclopolyolefinpolymer), um die gewünschte Gasdichtigkeit zu erreichen. Zusätzlich oder alternativ kann die Außenhülle 23 auch aus einem Verbundwerkstoff, beispielsweise mit einer Innenkaschierung aus Kunststoff, Innenbeschichtung o. dgl., aufgebaut sein.

Der Behälter 3 weist keinen kollabierbaren Beutel o. dgl. auf. Vielmehr ist das Fluid 2 unmittelbar in die Außenhülle 23 gefüllt bzw. steht mit dieser in Kontakt. Die Außenhülle 23 bildet den Fluidraum 4 für das Fluid 2, der dementsprechend starr ist.

Vorzugsweise ist der Behälter 3 also einwandig, d.h. ohne Beutel, Innenhülle oder dgl., aufgebaut. Die Außenhülle 23 ist vorzugsweise einlagig ausgebildet, kann jedoch bedarfsweise auch mehrlagig aufgebaut sein.

Der Behälter 3 weist einen Verschluß 24 auf, der den Behälter 3 vorzugsweise nach dem Füllen mit dem Fluid 2 gasdicht verschließt. Der Verschluß 24 ist vorzugsweise stirnseitig bzw. kopfseitig am Behälter 3 bzw. dessen Außenhülle 23 angebracht.

Der Verschluß 24 weist vorzugsweise eine äußere Abdeckung bzw. Versiegelung 25 und einen darunter angeordneten Deckel oder Einsatz 26 auf. Um die gewünschte Gasdichtigkeit zu erreichen, die insbesondere bei verschlossenem Behälter 3 für eine lange Lagerfähigkeit wesentlich ist, ist die Abdeckung bzw. Versiegelung 25, insbesondere aus Metallfolie, gasdicht ausgebildet. Vorzugsweise wird der in den Behälter 3 eingesetzte Einsatz 26 mit der Metallfolie heiß versiegelt, um die gewünschte Gasdichtigkeit zu erreichen. Zusätzlich oder alternativ können der Einsatz 26 und ggf. die Versiegelung 25 durch Aufcrimpen eines Metallrings oder dgl. am Behälterkopf gesichert bzw. befestigt werden.

Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante kann die Abdeckung bzw. Versiegelung 25 auch durch einen aufgeschweißten, aufgeklebten oder in sonstiger Weise befestigten Schutzdeckel o. dgl. gebildet sein.

Vorzugsweise bildet die Versiegelung 25 einen Originalitätsverschluß des Behälters 3.

Der Behälter 3 weist ferner ein im Inneren angeordnetes Dichtelement 27, wie ein in den Figuren nur teilweise angedeutetes Septum, eine Membran o. dgl., auf. Das Dichtelement 27 ist vorzugsweise von dem Verschluß 24 bzw. Einsatz 26 gebildet und dient insbesondere einer radialen Abdichtung eines eingeführten Förderelements, insbesondere des Förderrohrs 9 o. dgl., das in 3 nicht dargestellt ist.

Zur Entnahme von Fluid 2 wird der Behälter 3 in den Zerstäuber 1 eingesetzt und insbesondere durch Anschließen oder Einführen des Förderelements, also hier des Förderrohrs 9, geöffnet. Insbesondere durchsticht das Förderrohr 9 die Versiegelung 25 und wird in das Dichtelement 27 eingeführt oder gegebenenfalls sogar durch dieses hindurchgeführt, um eine fluidische Verbindung zu dem Fluid 2 im Behälter 3 herzustellen. Das Einführen des Förderrohrs 9 führt also vorzugsweise zu einem Öffnen des Behälters 3, insbesondere der Versiegelung 25 bzw. des Verschlusses 24. Jedoch kann das Öffnen alternativ auch unabhängig von der Fluidentnahme und/oder unabhängig vom Förderelement, insbesondere durch ein nicht dargestelltes, separates Teil oder dgl., erfolgen.

Vorschlagsgemäß ist eine Belüftungseinrichtung 28 zur vorzugsweise unmittelbaren Belüftung des Fluidraums 4 im Behälter 3 vorgesehen. Die Belüftungseinrichtung 28 stellt also vorzugsweise eine unmittelbare Gasverbindung zwischen dem Fluid 2 und der Umgebung bei geöffneter Belüftungseinrichtung 28 her, um den bereits eingangs genannten Druckausgleich zu ermöglichen.

Bei der ersten Ausführungsform ist die Belüftungseinrichtung 28 in den Verschluß 24 integriert bzw. zumindest zum Teil davon gebildet und/oder daran angeordnet. Jedoch kann die Belüftungseinrichtung 28 grundsätzlich auch am Zerstäuber 1 – insbesondere getrennt vom Behälter 3 – angeordnet und/oder gebildet sein, wie später noch anhand anderer Ausführungsformen erläutert.

Die Belüftungseinrichtung 28 weist bei der ersten Ausführungsform einen Strömungs- bzw. Drosselkanal auf, der nachfolgend kurz als Kanal 29 bezeichnet wird und in der Vergrößerung des Einsatzes 26 gemäß 4 deutlicher zu erkennen ist.

Der Kanal 29 ist derart ausgelegt, daß er einen verhältnismäßig geringen Strömungswiderstand im Hinblick auf einen schnellen Druckausgleich – insbesondere bei rasch aufeinanderfolgender Entnahme von Fluid 2 aus dem Behälter 3 – bildet. Der Kanal 29 bildet jedoch eine verhältnismäßig schwer zu überwindende Barriere für die Verdunstung oder Diffusion des Fluids 2, insbesondere von Bestandteilen des Fluids 2, wie einem Lösungsmittel, beispielsweise Wasser oder Ethanol. Die Verdunstung oder Diffusion bzw. das Entweichen von Fluid 2 oder Bestandteilen, wie Lösungsmittel o. dgl., – nachfolgend auch kurz "Fluidverdunstung" genannt – hängt maßgeblich von dem Diffusionswiderstand durch die geöffnete Belüftungseinrichtung 28 – bei der ersten Ausführungsform also vom Kanal 29 – ab. Aufgrund seiner Länge bildet der Kanal 29 bei einem ausreichend kleinen hydraulischen Durchmesser einen verhältnismäßig großen Diffusionswiderstand.

Vorzugsweise weist der Kanal 29 einen mittleren oder hydraulischen Durchmesser von 0,01 mm bis 1 mm auf. Die Länge des Kanals 29 beträgt vorzugsweise zwischen dem 10- und 1000-fachen des Kanaldurchmessers und/oder im wesentlichen 5 bis 50 mm, ganz bevorzugt etwa 10 bis 25 mm.

Der Kanal 29 ist vorzugsweise vom oder am Verschluß 24 gebildet. Insbesondere verbindet der Kanal 29 den Innen- bzw. Fluidraum 4 des Behälters 3 mit einem Raum 30 im Einführbereich des Verschlusses 24 für das Förderelement bzw. Förderrohr 9, und zwar vorzugsweise zwischen dem Dichtelement 27und der Abdeckung bzw. Versiegelung 25. Diese Verbindung hat den Vorteil, daß die Belüftungseinrichtung 28 bzw. der Kanal 29 bei verschlossenem Behälter 3 – also bei intakter Abdeckung bzw. Versiegelung 25 – keine Verbindung zur Umgebung hat, also ebenfalls geschlossen ist. Erst mit dem Öffnen der Abdeckung bzw. Versiegelung 25, insbesondere durch Anstechen bzw. Einführen des Förderrohrs 9, werden die Verbindung des Raums 30 zur Umgebung und damit die Belüftungseinrichtung 28 geöffnet.

Bei der ersten Ausführungsform ist die Belüftungseinrichtung 28 zur dauerhaften Belüftung des Fluidraums 4 im Behälter 3 bei erstmalig geöffnetem oder angestochenem Verschluß 24 und/oder nach erstmaliger Entnahme von Fluid 2 ausgebildet. Insbesondere erfolgt das Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 durch das Anschließen oder Einführen des Förderelements bzw. Förderrohrs 9. Ein Ansteckelement 22, insbesondere separates bodenseitiges Anstechen, zur Belüftung ist also nicht erforderlich. Dies vereinfacht den Aufbau.

Der Behälter 3 und die Belüftungseinrichtung 28 werden vorzugsweise ausschließlich durch mechanische Einwirkung bzw. manuelle Betätigung geöffnet. Dies ergibt einen einfachen, funktionssicheren Aufbau.

Bei dem vorschlagsgemäßen Zerstäuber 1 ist bzw. sind der Behälter 3, das Förderelement bzw. Förderrohr 9 und/oder die zugeordnete Halterung 6 für den Behälter 3 während der Fluidentnahme, Fluidförderung, Druckerzeugung und/oder Zerstäubung vorzugsweise hubartig bewegbar. Das Öffnen bzw. Anstechen des Behälters 3 durch das Förderrohr 9 bzw. das Einführen des Förderrohrs 9 in den Behälter 3 erfolgt vorzugsweise durch diese Bewegung bzw. beim erstmaligen Spannen der Antriebsfeder 7. Entsprechend erfolgt bei der ersten Ausführungsform das Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 vorzugsweise durch die genannte Bewegung.

Anstelle der dauerhaften Öffnung der Belüftungseinrichtung 28 kann diese auch nur temporär, insbesondere nur während der genannten Bewegung, geöffnet werden. Dies wird später noch an anderen bevorzugten Ausführungsformen näher erläutert.

Der Kanal 29 verläuft vorzugsweise zumindest abschnittsweise zwischen dem Deckel bzw. Einsatz 26 des Verschlusses 24 einerseits und der Abdeckung bzw. Versiegelung 25 andererseits. Dies gestattet eine einfache Herstellung, da der Kanal 29 als offene Nut in dem Einsatz bzw. Deckel 26 ausgebildet und dann durch die Versiegelung 25 abgedeckt werden kann. Insbesondere umgibt der Kanal 29 das Förderrohr 9 und/oder eine Einführöffnung bzw. den Raum 30 für das Förderrohr 9 ring- oder spiralförmig, zumindest mit einem Abschnitt 31. Alternativ oder zusätzlich kann der Kanal 29 auch mäanderförmig oder zickzackförmig verlaufen.

4 veranschaulicht in einer ausschnittsweisen, vergrößerten Darstellung den Verschluß 24 bzw. Einsatz 26. Neben dem genannten, ringförmigen Abschnitt 31 weist der Kanal 29 bei der ersten Ausführungsform vorzugsweise einen axialen Abschnitt 32 durch den Einsatz 26 bzw. einen Ringflansch des Einsatzes 26 zur Herstellung einer Verbindung zum Innenraum des Behälters 3 auf. Weiter weist der Kanal 29 vorzugsweise einen radialen Abschnitt am anderen Ende des ringförmigen Abschnitts 31 zur Herstellung einer Verbindung zum Raum 30, also zur Einführöffnung bzw. Einführschräge für das Förderrohr 9, auf.

Bei eingeführtem Förderrohr 9 ist zwischen dem offenen Ende des radialen Abschnitts 33 des Kanals 29 und der Mantelfläche des Förderrohrs 9 ein radialer Abstand bzw. Ringraum vorhanden, so daß die Belüftung durch den Kanal 29 vom Förderrohr 9 bei geöffneter Versiegelung 25 nicht behindert wird. Jedoch kann die Versiegelung 25 bedarfsweise auch derart – insbesondere membranartig o. dgl. – ausgebildet sein und/oder mit dem Förderrohr 9 dichtend zusammenwirken, daß der freie Gasaustausch zwischen dem Raum 30 und der Umgebung eingeschränkt bzw. behindert wird, um die unerwünschte Fluidverdunstung zu minimieren.

Wie bereits erläutert, ist die Belüftungseinrichtung 28 zur unmittelbaren Belüftung des Fluidraums 4 im Behälter 3 ausgebildet. Bei geöffneter Belüftungseinrichtung 28 wird insbesondere ein unmittelbarer Gasaustausch zwischen dem mit dem Fluid 2 direkt in Kontakt stehenden Gasraum und der Umgebung des Behälters 3 ermöglicht. Um ein Entweichen von Fluid 2 durch die Belüftungseinrichtung 28 zu verhindern, weist die Belüftungseinrichtung 28 vorzugsweise mindestens ein semipermeables Element 34 auf, das flüssigkeitsundurchlässig, aber gasdurchlässig ist. Das semipermeable Element 34 verhindert also ein mögliches Auslaufen des Fluids 2 durch die Belüftungseinrichtung 28.

Wie in 3 angedeutet, ist das semipermeable Element 34 vorzugsweise dem Innen- bzw. Fluidraum 4 des Behälters 3 zugeordnet, also innenseitig bzw. fluidseitig angeordnet. Bei der ersten Ausführungsform schließt sich der Kanal 29 bzw. dessen axialer Abschnitt 32 vorzugsweise unmittelbar an das semipermeable Element 34 an, das besonders bevorzugt unmittelbar am oder im Verschluß 24 bzw. dessen Einsatz 26 angeordnet ist. Das semipermeable Element 34 ist insbesondere aus einer entsprechenden Membran, einem Vlies, einem hydrophilen oder hydrophoben Material oder Bereich o. dgl. aufbaut, um die gewünschte Semipermeabilität zu erreichen.

Die Belüftungseinrichtung 28 ist derart ausgebildet, daß ein verhältnismäßig schneller Druckausgleich ermöglicht wird. Dies ist beispielsweise bei der rasch aufeinanderfolgenden Entnahme von Fluid 2 aus dem Behälter 3 erforderlich. Insbesondere ist die Belüftungseinrichtung 28 derart ausgebildet, daß ein Druckausgleich von mindestens 20 hPa mit einer Halbwertzeit von höchstens 60 s, insbesondere 30 s oder weniger, erfolgt. Dies wird bei der ersten Ausführungsform durch entsprechende Dimensionierung des Kanals 29 und der sonstigen eventuellen Strömungswiderstände, beispielsweise durch das semipermeable Element 34, erreicht.

Bei der ersten Ausführungsform schließt sich an den Einsatz bzw. Deckel 26 ein Tauchrohr 35 an, das beispielsweise aufgesteckt ist und sich vorzugsweise zumindest im wesentlichen bis zum Behälterboden 21 im Inneren des Behälters 3 erstreckt. Das Tauchrohr 35 ist beispielsweise durch einen weichen Silikonschlauch gebildet.

Zum Öffnen des Behälters 3 wird das Förderrohr 9 in den Behälter 3 eingeführt, wobei die Versiegelung 25 geöffnet wird und eine zumindest im wesentlichen dichte Verbindung zwischen dem Förderrohr 9 und dem Dichtelement 27 des Verschlusses 24 hergestellt wird. 1 und 2 zeigen schematisch den Zustand, wenn das Förderrohr 9 in den Behälter 3 eingeführt ist, so daß sich diesbezügliche ergänzende Erläuterungen erübrigen. Das Förderrohr 9 durchsticht oder öffnet im vollständig eingeführten Zustand eine beispielsweise end- oder bodenseitige Dichtung des Dichtelements 27, wodurch die Fluidverbindung zum Inneren des Behälters 3, also zum Fluid 2 hergestellt wird. Das Tauchrohr 35 stellt eine Verlängerung dar, um bei der dargestellten, aufrechten Lage des Behälters 3 das Fluid 2 zumindest im wesentlichen vollständig aus dem Behälter 3 bzw. Fluidraum 4 entnehmen zu können.

Nachfolgend werden weitere vorschlagsgemäße Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die weiteren Figuren erläutert, wobei jedoch nur wesentliche Unterschiede gegenüber der ersten Ausführungsform und gegenüber der in 1 und 2 dargestellten, bekannten Ausführung von Zerstäuber 1 und Behälter 3 erläutert werden. Diesbezügliche Ausführungen gelten also ergänzend.

5 zeigt in einem schematischen Schnitt eine zweite Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Behälters 3. Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform ist hier das semipermeable Element 34 (nicht dargestellt) getrennt vom Verschluß 24 an oder in einem Schwimmer 36 angeordnet und über einen flexiblen Schlauch 37 mit dem Kanal 29, insbesondere dem axialen Abschnitt 32 des Kanals 29, verbunden.

Der Schwimmer 36 schwimmt immer auf der Oberfläche des Fluids 2 im Behälter 3. Dementsprechend gestattet die zweite Ausführungsform eine Entlüftung unabhängig von der Lage des Behälters 3. Des weiteren gestattet die Verwendung des Schwimmers 36 eine gegebenenfalls leichtere, nämlich lageunabhängige Belüftung, da in jeder beliebigen Lage des Behälters 3 kein Fluid 2 die direkte Gasverbindang zwischen dem Gasraum im Behälter 3 und dem Kanal 29 mit der Folge unterbinden kann, daß erst der Druck des anstehenden Fluids 2 bei der Belüftung überwunden werden muß.

6 zeigt eine dritte Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Behälters 3. Anstelle des Schwimmers 36 und des Schlauchs 37 weist hier die Belüftungseinrichtung 28 ein steifes oder starres, vorzugsweise rohrförmiges Belüftungselement 38 auf. Das Belüftungselement 38 erstreckt sich in das Innere des Behälters 3, insbesondere im wesentlichen über die gesamte Länge des Behälters 3, und ist vorzugsweise unmittelbar mit dem Kanal 29 bzw. dessen axialen Abschnitt 32 und/oder dem Verschluß 24 bzw. dessen Einsatz 26 verbunden.

Vorzugsweise ist das Belüftungselement 38 leitungsartig ausgebildet und besteht aus Glas oder einem sonstigen geeigneten Material. Das Belüftungselement 38 weist mindestens eine, vorzugsweise mehrere Belüftungsöffnungen 39 auf, denen jeweils ein semipermeables Element 34 (nicht dargestellt) zugeordnet ist, um einerseits eine Be- und/oder Entlüftung zu ermöglichen und andererseits einen Eintritt von Fluid 2 in das Belüftungselement 38 und einen Austritt von Fluid 2 aus dem Behälter 3 durch die Belüftungseinrichtung 28 zu verhindern. Alternativ oder zusätzlich kann das semipermeable Element 34 oder Material auch im Belüftungselement 38 angeordnet sein.

Vorzugsweise sind die Belüftungsöffnungen 39 sowohl im Bereich des Kopfs bzw. dessen Verschlusses 24 des Behälters 3 als auch im Bereich des Behälterbodens 21 vorgesehen. Zusätzlich sind vorzugsweise mehrere Belüftungsöffnungen 39 im Bereich des Behälterbodens 21 an einem sich zumindest im wesentlichen einer Radialebene erstreckenden, seitlichen Abschnitt 40 des Belüftungselements 38 gebildet. So wird eine sehr gute – von der Lage des Behälters 3 unabhängige – Be- und/oder Entlüftung ermöglicht.

7 zeigt einen schematischen Schnitt des vorschlagsgemäßen Behälters 3 gemäß einer vierten Ausführungsform. Gegenüber den bisherigen Ausführungsformen weist die Belüftungseinrichtung 28 zwei separate, unabhängige Kanäle 29 zur Belüftung auf, wie in der vergrößerten Darstellung des Einsatzes 26 gemäß 8 angedeutet. An jeden, vorzugsweise entsprechend der vorherigen Ausführungsformen ausgebildeten Kanal 29 schließt sich entsprechend der dritten Ausführungsform ein Belüftungselement 38 an, wobei jedoch keine quer verlaufenden Abschnitte 40 vorgesehen sind. Die Belüftungsöffnungen 39 der Belüftungselemente 38 sind wiederum vorzugsweise durch semipermeable Elemente 34 abgedeckt bzw. verschlossen, wobei die semipermeablen Elemente 34 ebenso wie in 6 aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt sind.

Ein besonderer Vorteil der vierten Ausführungsform liegt darin, daß bei mehreren parallelen Kanälen 29 ein mögliches Verstopfen eines Kanals 29 nicht zu einem Ausfall der Belüftung führt. Dementsprechend ergibt sich eine besonders hohe Funktionssicherheit. Ansonsten gelten die bisherigen Erläuterungen, insbesondere bezüglich der dritten Ausführungsform, für die vierte Ausführungsform entsprechend.

9 zeigt in einem schematischen Schnitt eine fünfte Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Behälters 3. Der Behälter 3 weist bei dieser Ausführungsform einen Innenbehälter 41, insbesondere aus Kunststoff, beispielsweise Polypropylen, zur Aufnahme des Fluids 2 auf. Der Innenbehälter 41 ist beim Darstellungsbeispiel separat vom Verschluß 24 ausgebildet. Vorzugsweise wird der Innenbehälter 41 zusammen mit dem Verschluß 24 bzw. dessen Einsatz 26 in die Außenhülle 23 eingebaut, wobei der Innenbehälter 41 mit dem Verschluß 24 bzw. dessen Einsatz 26 vorzugsweise zusammengesetzt, zusammengesteckt oder in sonstiger Weise verbunden wird, um einen auslaufsicheren Aufnahmeraum für das Fluid 2 zu bilden. Vorzugsweise wird der Innenbehälter 41 zusammen mit dem Verschluß 24 oder durch den Verschluß 24 im Behälter 3 befestigt.

Bei der fünften Ausführungsform weist der Kanal 29 im wesentlichen nur einen radialen Abschnitt 33 auf, wie in 9 angedeutet. Er verbindet den Raum 30 mit einem Zwischenraum 42, der zwischen dem Innenbehälter 41 und der Außenhülle 23 gebildet und insbesondere ringförmig ausgebildet ist.

Der Innenbehälter 41 ist mit mindestens einer Belüftungsöffnung 39, vorzugsweise mehreren Belüftungsöffnungen 39, zum Zwischenraum 42 hin ausgebildet, die wiederum durch zugeordnete semipermeable Elemente 34 überdeckt oder verschlossen sind, wie in 9 angedeutet. Bedarfsweise können die Belüftungsöffnungen 39 auch durch Schlitze o. dgl. gebildet sein. Vorzugsweise erstreckt sich die Belüftungsöffnung 39 auch helix- bzw. wendelartig oder schraubenförmig um den Mantel des Innenbehälters 41, der vorzugsweise entsprechend dem Behälter 3 zumindest im wesentlichen länglich bzw. zylindrisch ausgebildet ist. Das zugeordnete semipermeable Element 34 ist dann vorzugsweise als durchgehender Abdeckstreifen o. dgl. ausgebildet und insbesondere auf der Außenseite des Innenbehälters 41 angeordnet. So kann eine besonders gute Be- bzw. Entlüftung in jeder Behälterlage erreicht werden.

Bei der fünften Ausführungsform ist das Tauchrohr 35 vorzugsweise durch einen Silikonschlauch o. dgl. gebildet, der insbesondere auf den Einsatz 26 bzw. dessen Dichtelement 27 aufgesteckt oder in sonstiger Weise damit verbunden ist.

Alternativ oder zusätzlich zum Kanal 29 kann die Belüftungseinrichtung 28 bei allen Ausführungsformen ein nicht dargestelltes Ventil zum Öffnen und Schließen der Belüftungseinrichtung 28 aufweisen. Insbesondere wird das Ventil und damit die Belüftungseinrichtung 28 nur temporär, also im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungsformen nicht dauerhaft bei geöffnetem Behälter 3 geöffnet.

Bedarfsweise kann das Ventil nur bei Überschreiten einer gewissen Druckdifferenz und/oder nur temporär während der bereits genannten Bewegung, also insbesondere während der hubartigen Bewegung zur Fluidentnahme, Fluidförderung, Durckerzeugung und/oder Zerstäubung des Behälters 3, des Förderelements 9 und/oder der zugeordneten Halterung 6 geöffnet werden.

Das nicht dargestellte Ventil ist vorzugsweise in den Verschluß 24 integriert. Alternativ oder zusätzlich kann das Ventil jedoch auch separat vom Verschluß 24 am Behälter 3, beispielsweise bodenseitig oder seitlich am Mantel, oder getrennt vom Behälter 3 an Zerstäuber 1 angeordnet sein.

Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsvariante kann die Belüftungseinrichtung 28 auch durch eine selbstschließende Membran, ein selbstschließendes Septum o. dgl. gebildet sein. Auch in diesem Fall kann die Belüftungseinrichtung 28 wiederum je nach Bedarf am oder im Verschluß 24 oder getrennt davon, insbesondere bodenseitig oder am Mantel des Behälters 3, angeordnet sein.

Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten Variante kann die Belüftungseinrichtung 28 auch eine an der Außenhülle 23 des Behälters 3 angeordnete, insbesondere radiale, vorzugsweise verschließbare Belüftungsöffnung 39 zur Be- und Entlüftung des Fluidraums 4 des Behälters 3 aufweisen.

10 zeigt in einem schematischen Schnitt den vorschlagsgemäßen Behälter 3 und einen Teil des zugeordneten, vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 gemäß einer sechsten Ausführungsform.

Bei den bisherigen Ausführungsformen war die Belüftungseinrichtung 28 ausschließlich am Behälter 3 angeordnet bzw. realisiert. Bei der sechsten Ausführungsform ist die Belüftungseinrichtung 28 zumindest teilweise oder vollständig am Zerstäuber 1, insbesondere also nicht am Behälter 3, angeordnet oder gebildet.

Die Belüftungseinrichtung 28 umfaßt bei der sechsten Ausführungsform einen Bypass am Förderelement bzw. Förderrohr 9, der außenseitig, insbesondere durch eine vorzugsweise längs- oder schraubförmig verlaufende Rille 43, Nut, Abflachung oder dergleichen gebildet ist. Der Bypass verläuft also auch axial, um insbesondere eine Verbindung zwischen dem Einführbereich bzw. Raum 30 des Verschlusses 24 und dem Innenraum des Behälters 3 bei geöffneter Belüftungseinrichtung 28 herzustellen. Hierzu ist im Bereich der Dichtung 27 weiter der Kanal 29 vorgesehen, der vorzugsweise radial verläuft und die Verbindung zwischen dem Bypass innerhalb des Dichtelements 27 und dem Innenraum des Behälters 3 bildet.

Vorzugsweise sind der Bypass – insbesondere hinsichtlich axialer Lage und Länge – und die axiale Anordnung des Kanals 29 sowie die axiale Lage und Länge des Dichtelements 27 derart aufeinander abgestimmt, daß bei einer Relativbewegung des Förderrohrs 9 zum Behälter 3 bzw. Dichtelement 27 die Belüftungseinrichtung 28, also die Gasverbindung zwischen dem Innenraum des Behälters 3 und der Umgebung – nur temporär geöffnet wird. Bei der sechsten Ausführungsform ist hierzu das Förderrohr 9 relativ zum Behälter 3 während des Spannens des Zerstäubers 1 zur Fluidentnahme und während des Entspannens, also während der Druckerzeugung und Zerstäubung des Fluids 2, axial bewegbar bzw. verschiebbar. Hierbei kann der Behälter 3 beispielsweise fest – also nicht axial verschiebbar – im Gehäuseteil 18 gehalten sein. Jedoch ist es auch umgekehrt möglich, daß das Förderrohr 9 während des im Zerstäuber 1 festgelegt ist und der Behälter 3 vorzugsweise hubartig während des Spann- und Entspannvorgangs bewegt wird.

Aufgrund der vorgenannten, bevorzugten Relativbewegung des Förderrohrs 9 im Behälter 3 nimmt das Förderrohr 3 relativ zum Dichtelement 27 zwei unterschiedliche Endlagen bei gespanntem Zerstäuber 1 – also nach der Fluidentnahme – und bei ungespanntem Zerstäuber 1 – also nach dem Zerstäubungshub – ein. Vorzugsweise erfolgt bei der sechsten Ausführungsform ein Schließen der Belüftungseinrichtung 28 in mindestens einer der beiden Endlagen, vorzugsweise in beiden Endlagen. Beim Darstellungsbeispiel wird dies dadurch erreicht, daß in den beiden Endlagen wahlweise ein axial oberhalb oder unterhalb des Bypasses angeordneter Abschnitt des Förderrohrs 9 mit dem Dichtelement 27 – insbesondere mit dem axial in 10 oberhalb des Kanals 29 angeordneten Teils des Dichtelements 27 – derart zusammenwirkt, daß eine Abdichtung der Verbindung zwischen dem Kanal 9 und dem Raum 30 in den beiden genannten Endlagen des Förderrohrs 9 erfolgt. Bei der sechsten Ausführungsform ist die Belüftungseinrichtung 28 vorzugsweise also nur während der Spann- und Entspannbewegung – also nur temporär – geöffnet. Dies minimiert die Fluidverdunstung.

Während des Spannvorgangs zur Fluidentnahme wirkt der in 11 axial unterhalb des Bypasses angeordnete Teil des Förderrohrs 9 und der axial unterhalb des Kanals 29 angeordnete Teil des Dichtelements 27 derart abdichtend, daß Fluid 2 über das Tauchrohr 35 aus dem Behälter 3 durch den im Förderrohr 9 gebildeten Förderkanal 44 gesaugt und dadurch dem Behälter 3 entnommen werden kann.

Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist das semipermeable Element 34 oder entsprechendes semipermeables Material im Bypass angeordnet, also insbesondere die Rille 43, Nut, Abflachung oder dgl. damit gefüllt, so daß nur ein Gasdurchlaß gestattet, ein Austreten von Fluid 2 durch den Bypass jedoch verhindert wird.

Bei der sechsten Ausführungsform ist der Bypass außenseitig am Förderrohr 9 angeordnet. Grundsätzlich kann der Bypass jedoch an einem sonstigen Teil oder an einer sonstigen Stelle angeordnet werden. Insbesondere kann der Bypass auch innen im Förderrohr 9 angeordnet werden. Dies wird nachfolgend anhand der siebten Ausführungsform und weiterer Ausführungsformen erläutert.

11 zeigt in einem schematischen Schnitt den vorschlagsgemäßen Behälter 3 und einen Teil des zugeordneten, vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 gemäß der siebten Ausführungsform. Der Bypass ist hier im Förderrohr 9 durch den insbesondere axial und vorzugsweise parallel zum Förderkanal 44 verlaufenden Kanal 29 zur Be- und Entlüftung gebildet. Grundsätzlich können der Förderkanal 44 und der Kanal 29 parallel nebeneinander im Förderrohr 9 oder in einem sonstigen Förderelement verlaufen. Vorzugsweise sind der Kanal 29und der Förderkanal 44 jedoch konzentrisch zueinander angeordnet, insbesondere umgibt der Kanal 29 den Förderkanal 44, zumindest über eine zur Bildung des Bypasses erforderliche axiale Länge.

Besonders bevorzugt weist das Förderrohr 9 ein Innenrohr 45 und ein Außenrohr 46 auf, die konzentrisch zueinander angeordnet sind. Das Innenrohr 45 bildet im Inneren den Förderkanal 44. Der Ringraum zwischen dem Innenrohr 45 und dem Außenrohr 46 bildet den Belüftungskanal 29.

Die beiden Rohre 45 und 46 sind vorzugsweise durch Schweißen, beispielsweise im Bereich Ihrer Enden fest miteinander verbunden. Jedoch können die beiden Rohre 45 und 46 auch in sonstiger Weise, beispielsweise durch Kleben, Löten, Verformen oder dgl., miteinander verbunden sein.

Die mehrteilige Ausbildung des Förderrohrs 9 – entweder aus den beiden Rohren 45 und 46, wie voranstehend erläutert, oder aus noch mehr Teilen – kann bedarfsweise auch unabhängig von der Belüftung bzw. Belüftungseinrichtung 28 eingesetzt werden, insbesondere bei einem Zerstäuber 1 der eingangs genannten Art oder einem sonstigen Zerstäuber 1. Insbesondere kann dabei der Belüftungskanal 29 im Förderrohr 9 entfallen bzw. verschlossen sein. Die mehrteilige Ausbildung gestattet insbesondere eine kostengünstige und/oder maßgenaue Herstellung des Förderrohrs 9.

Bei der siebten Ausführungsform ist das Förderrohr 9 fest mit der Halterung 6 verbunden. Insbesondere ist das Förderrohr 9 bzw. dessen Außenrohr 46 hierzu mit einem Haltebereich 47 mit einer gewellten Außenkontur oder dgl. versehen. Das Förderrohnohr 9 ist mit dem Haltebereich 47 in die Halterung 6 eingespritzt. Die Halterung 6 greift also vorzugsweise formschlüssig in den Haltebereich 47 ein. So ist das Förderrohr 9 in der Halterung 6 formschlüssig axial festgelegt.

Das Förderrohr 9 weist beim Darstellungsbeispiel vorzugsweise radiale Belüftungsöffnungen 39 im Außenrohr 46 auf, um eine Gasverbindung zum Kanal 29 herzustellen. Vorzugsweise sind mindestens eine innere (in der Darstellung gemäß 11 axial unten, im Bereich des Behälters 3 liegende) Belüftungsöffnung 39 und mindestens eine äußere (in der Darstellung gemäß 11 axial oben, außerhalb des Dichtelements 27 bzw. Verschlusses 24 liegende) Belüftungsöffnung 39 vorgesehen. An Stelle der inneren und/oder äußeren Belüftungsöffnung 39 kann auch das Außenrohr 46 in dem entsprechenden Bereich enden, um eine Gasverbindung zum Kanal 29 zu ermöglichen.

Die innere Belüftungsöffnung 39 ist in einem Belüftungsbereich 48 angeordnet, der bezüglich des Dichtelements 27 axial innerhalb des Behälters 3 angeordnet ist und vom Verschluß 24 bzw. dessen Einsatz 26 oder dem sich anschließenden Tauchrohr 35, insbesondere durch eine V- oder trichterförmige Aufweitung oder dgl. gebildet ist. Der Belüftungsbereich 48 steht mit dem Innenraum des Behälters 3, insbesondere einem Gasraum oberhalb des in 11 nicht dargestellten Fluids 2 im Behälter 3 in Kontakt.

Um ein Eindringen von Fluid 2 in den Belüftungsbereich 48 und über die innere Belüftungsöffnung 39 in den Kanal 29 zu verhindern, ist der Belüftungsraum 48 vorzugsweise durch das semipermeable Element 34 gegenüber dem Innenraum des Behälters 3 und damit gegen das Fluid 2 abgedichtet. Beim Darstellungsbeispiel ist mindestens ein semipermeables Element 34 zwischen dem Einsatz 26 und dem Tauchrohr 35 angeordnet. Weiter dichtet das Förderrohr 9 mit seinem freien Ende, ggf. nur mit seinem gegenüber dem Außenrohr 46 axial vorragenden Innenrohr 45, durch Anlage am oder Eingriff in das Tauchrohr 35 den Belüftungsbereich 48 ab. Jedoch sind hier auch andere konstruktive Lösungen möglich.

Alternativ oder zusätzlich kann das semipermeable Element 34 bzw. Material auch direkt im Forderrohr 9 bzw. Kanal 29 angeordnet sein.

Insbesondere ist jedoch die Anordnung der inneren Belüftungsöffnung 39 unterhalb des Dichtelements 27 nicht unbedingt erforderlich. Beispielsweise kann diese Anordnung auch im Bereich des Raums 30 oder im Bereich des Dichtelements 27, wie bei der sechsten Ausführungsform, liegen.

Aus dem Vorgenannten ergibt sich, daß bei der siebten Ausführungsform im Gegensatz zu der sechsten Ausführungsform das Förderrohr 9 nicht relativ zum Behälter 3 bzw. Verschluß 24 zur Fluidentnahme, insbesondere während des Spannens und Endspannens des Zerstäubers 1, bewegt wird.

Je nach Dimensionierung des im Förderrohr 9 gebildeten Kanals 29 und Bedarf kann die Belüftungseinrichtung 28 gemäß der siebten Ausführungsform nach Anstechen bzw. Öffnen des Behälters 3, also nach Einführen des Förderrohrs 9, dauerhaft geöffnet bleiben oder nur temporär, insbesondere nur während der Fluidentnahme oder bei Überschreitung eines bestimmten Differenzdrucks, geöffnet werden.

In 11 ist sehr schematisch eine Dichtung 49 der Belüftungseinrichtung 28 angedeutet, die dem äußeren Ende des Kanals 29 bzw. der äußeren (umgebungsseitigen) Belüftungsöffnung 39 des Kanals 29 zugeordnet ist. Die Dichtung 49 ermöglicht das genannte, temporäre Schließen des Kanals 29, also der Belüftungseinrichtung 28, insbesondere durch temporäres radiales Abdecken der Belüftungsöffnung 39 oder mehrerer, gegebenenfalls einander gegenüberliegender Belüftungsöffnungen 39.

Zum Öffnen und Schließen der Belüftungseinrichtung 28, also zum temporären Schließen insbesondere der äußeren Belüftungsöffnung(en) 39, sind verschiedene konstruktive Lösungen möglich. Nachfolgend werden einzelne konstruktive Lösungen anhand weiterer Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die 12 bis 23 erläutert.

12 zeigt in einem schematischen Schnitt eine achte Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 (nur teilweise) und Behälters 3. Dichtungen 49 werden hier federnd von einem Federelement 50, das vergrößert in 13 dargestellt ist, auf gegenüberliegende, äußere (zerstäuberseitige) Belüftungsöffnungen 39 gepreßt. Das Federelement 50 weist vorzugsweise radiale Betätigungsarme 51 auf, die während des Spannvorgangs – also während der Hubbewegung der Halterung 6 und des Behälters 3 nach unten zum Spannen der Antriebsfeder 7 und zur Fluidentnahme – von einem Betätigungsteil 52 im Zerstäuber 1 gegen Federkraft derart ausgelenkt oder betätigt werden, daß die Dichtungen 49 die äußeren Belüftungsöffnungen 39 freigeben. Im gespannten Zustand, also in der unteren Endlage des Behälters 3, können dann die Betätigungsarme 51 das Betätigungsteil 52 wieder anheben, so daß das Federelement 50 die äußeren Belüftungsöffnungen 39 aufgrund seiner Federkraft wieder verschließt. Bei der zwölften Ausführungsform erfolgt also nur ein zeitweises Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 ausschließlich während der Fluidentnahme bzw. des Spannhubs.

14 zeigt in einen schematischen Schnitt eine neunte Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 (nur teilweise) und Behälters 3. Wiederum sind zerstäuberseitig vorzugsweise zwei äußere, gegenüberliegende Belüftungsöffnungen 39 entsprechend der achten Ausführungsform vorgesehen. Im Gegensatz zur achten Ausführungsform weist das Betätigungsteil 52 eine die Belüftungsöffnungen 39 im geschlossenen Zustand überdeckende, das Förderrohr 9 umgreifende Ringdichtung 49 auf. 15 zeigt das Betätigungsteil 52 mit der Ringdichtung 49 in einer separaten, vergrößerten Darstellung.

Das Betätigungsteil 52 wird von dem zugeordneten Federelement 50 in der die Belüftungsöffnungen 39 abdeckenden Position federelastisch gehalten. Wenn der Zerstäuber 1 gespannt wird, wird das Betätigungsteil 52 gegen die Federkraft des Federelements 50 axial verschoben, wodurch die Belüftungsöffnungen 39 zumindest temporär freigelegt bzw. geöffnet werden. Im Ruhezustand – auch im Spannzustand – werden die Belüftungsöffnungen 39 wieder verschlossen aufgrund der Rückstellkraft des Federelements 50. Bei der neunten Ausführungsform erfolgt vorzugsweise entsprechend der achten Ausführungsform lediglich ein temporäres Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 ausschließlich während des Spannvorgangs bzw. während der Fluidentnahme.

16 zeigt einen schematischen Schnitt einer zehnten Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 (nur teilweise) und Behälters 3. Bei der zehnten Ausführungsform weist die Belüftungseinrichtung 28 eine vorzugsweise zumindest im wesentlichen ringförmige Dichtung 49 auf, die die äußeren Belüftungsöffnungen 39 im geschlossenen Zustand abdeckt bzw. abdichtet. Im Gegensatz zur neunten Ausführungsform ist die Dichtung 49 jedoch vorzugsweise fest am Förderrohr 9 angebracht und mit einem Hebel 53 o. dgl. versehen, wie in der Einzeldarstellung der Dichtung 49 gemäß 17 angedeutet. Beim Spannen des Zerstäubers 1 erfolgt eine Drehbewegung (Drehen des Gehäuseteils 18), die verwendet wird, um den Hebel 53 in der radialen Ebene zu verschwenken und dadurch die Dichtung 49 derart zu verformen, daß die Belüftungsöffnung(en) 39 freigegeben wird bzw. werden. Vorzugsweise erfolgt die Betätigung mittels eines Vorsprungs 54 an einem Betätigungsteil 52 o. dgl. des Zerstäubers 1. Nach Betätigung erfolgt wieder ein Verschließen bzw. Abdichten der Belüftungsöffnung(en) 39 durch die Dichtung 49 aufgrund ihrer Elastizität bzw. Rückstellkräfte. Bei der zehnten Ausführungsform erfolgt also vorzugsweise nur ein temporäres Öffnen der Belüftungseinrichtung 28, insbesondere nur während der Fluidentnahme aus dem Behälter 3.

18 zeigt in einem schematischen Schnitt eine elfte Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 (nur teilweise) und des Behälters 3. Die elfte Ausführungsform ist der neunten Ausführungsform relativ ähnlich. Im Gegensatz zur neunten Ausführungsform dichtet bei der elften Ausführungsform die Dichtung 49 jedoch nicht unmittelbar die Belüftungsöffnungen 39 radial ab, sondern wirkt mit einer Gegendichtung 55 zusammen, die am Förderrohr 9 fest angeordnet ist.

Im dargestellten, geschlossenen Zustand wird das Betätigungsteil 52 vom zugeordneten Federelement 50 axial zur Gegendichtung 55 hin vorgespannt, so daß die Dichtung 49 axial dicht auf die Gegendichtung 55 gedrückt wird. So wird ein geschlossener Dichtungsraum um die Belüftungsöffnung(en) 39 gebildet. Gegebenenfalls kann die Dichtung 49 einen ringartigen, elastischen Flansch o. dgl. zur Anlage oder Verbindung mit dem Förderrohr 9 zur radialen Abdichtung gegenüber dem Förderrohr 9 aufweisen.

Das Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 bzw. des Dichtungsraums zum Freigeben der äußeren Belüftungsöffnungen 39 erfolgt beim Spannen des Zerstäubers 1 entsprechend der neunten Ausführungsform. Beim Spannen wird das Betätigungsteil 52 axial gegen die Kraft des Federelements 50 verschoben und dadurch die Dichtung 49 axial von der Gegendichtung 55 abgerückt. Im gespannten Zustand bewirkt darin das Federelement 50 wieder ein Schließen. Bei der elften Ausführungsform erfolgt also wiederum ein nur temporäres Öffnen der Belüftungseinrichtung 28, nämlich vorzugsweise ausschließlich während der Fluidentnahme.

19 zeigt einen schematischen Schnitt einer zwölften Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 (nur teilweise) und Behälters 3. Bei der zwölften Ausführungsform ist eine Feder 56 in einem Aufnahmeraum angeordnet und spannt eine nicht dargestellte Dichtung in die geschlossene bzw. abdichtende Lage gegen die äußere(n) Belüftungsöffnung(en) 39 des Förderrohrs 9. Das Betätigungsteil 52 ist entsprechend der neunten und elften Ausführungsform gegen die Kraft des Federelements 50 während des Spannvorgangs axial verschiebbar, so daß mindestens ein am Betätigungsteil 52 bzw. einer zugeordneten Scheibe 57 (einzeln vergrößert in 20 dargestellt) angeordneter Vorsprung 54 in den Aufnahmeraum der Feder 56 axial eingreifen und die nicht dargestellte Dichtung derart verformen oder abrücken kann, daß die Belüftungsöffnungen 39 freigegeben werden, also die Belüftungseinrichtung 28 geöffnet wird. Bei der zwölften Ausführungsform ist wiederum vorzugsweise ein nur temporäres Öffnen der Belüftungseinrichtung 28, insbesondere ausschließlich während des Spannvorgangs, vorgesehen.

21 zeigt einen schematischen Schnitt einer dreizehnten Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 (nur teilweise) ohne zugeordneten Behälter 3. Bei der dreizehnten Ausführungsform weist die Belüftungseinrichtung 28 ein vorzugsweise gemäß 22 ausgebildetes Federelement 50 mit einem die Dichtung 49 tragenden Betätigungsarm 51 und mindestens einem Halteabschnitt 58 zur Festlegung des Federelements 50 an dem Förderrohr 9, der Halterung 6 und/oder einem sonstigen geeigneten Teil des Zerstäubers 1 auf.

Der Betätigungsarm 51 ist federelastisch radial auslenkbar und weist ein freies, über die Dichtung 49 axial hinausragendes Ende auf. Bei geschlossener Belüftungseinrichtung 28 dichtet die Dichtung 49 insbesondere durch radiale Anlage die Belüftungsöffnung 39 ab, inden die Dichtung 49 entweder unmittelbar die zugeordnete Belüftungsöffnung 39 abgedeckt bzw. abdichtet oder nur mittelbar durch Anlage an ein in 21 angedeutetes, weiches Zwischenteil 59, das die Belüftungsöffnung 39 umgibt.

Die Belüftungseinrichtung 28 weist ferner das Betätigungsteil 52 auf, das bei der dreizehnten Ausführungsform eine Anlagekurve 60 für den Betätigungsarm 51 aufweist. 23 zeigt in einer vergrößerten Unteransicht das Betätigungsteil 52 mit der Anlagekurve 60. Das Betätigungsteil 52 ist auf der dem (hier nicht dargestellten) Behälter 3 abgewandten Seite der Halterung 6 angeordnet, insbesondere in diese eingerastet. Das Betätigungsteil 6 ist während des Spannvorgangs aufgrund eines entsprechenden, nicht näher dargestellten radialen Vorsprungs o. dgl. relativ zum Federelement 50 verdrehbar, so daß der insbesondere mit seinem freien Ende an der Anlagekurve 60 anliegende Betätigungsarm 51 von der Anlagekurve 60 derart auslenkbar ist, daß die Dichtung 49 zum Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 von der Belüftungsöffnung 39 oder zumindest von dem Zwischenteil 59 insbesondere radial abhebbar ist. Nach dem Spannen folgt, wieder ein Verschließen bzw. Abdichten der Belüftungsöffnung(en) 39 durch die Dichtung 49 aufgrund entsprechender Formgebung der Anlagekurve 60 und/oder aufgrund der Rückstellkraft des Federelements 50 bzw. Betätigungsarms 51. Bedarfsweise kann der Betätigungsarm 51 auch von dem Betätigungsteil 52 zwangsgeführt sein.

Folglich ist bei der dreizehnten Ausführungsform vorzugsweise auch nur ein temporäres Öffnen vorgesehen, insbesondere nur während des Spannvorgangs bzw. der Fluidentnahme. Jedoch sind auch andere Öffnungszeiten und/oder – dauern und ein permanentes Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 – insbesondere durch eine entsprechend geänderte Anlagekurve 60 – realisierbar.

Es ist selbstverständlich, daß auch andere konstruktive Lösungen zum temporären Freigeben der äußeren Belüftungsöffnungen 39 bzw. des Kanals 29 möglich sind. Insbesondere können hierfür auch sonstige Ventile o. dgl. eingesetzt werden.

24 zeigt in einem schematischen Schnitt eine vierzehnte Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Zerstäubers 1 (nur teilweise) und Behälters 3. Bei der dreizehnten Ausführungsform weist der Zerstäuber 1, insbesondere die Halterung 6 für den Behälter 3, zusätzlich zum Förderelement bzw. Förderrohr 9 ein zweites, insbesondere rohrförmiges Anschlußelement 61 auf, das beim Einführen des Förderrohrs 9 in den Behälter 3 gleichzeitig, insbesondere parallel, in eine entsprechende Öffnung des Verschlusses 24 o. dgl. eingreift und eine Gasverbindung zur Belüftung des Fluidraums 4 herstellt. Insbesondere bildet das Anschlußelement 61 einen Kanal 29 der Belüftungseinrichtung 28, der sich in der Halterung 6 fortsetzt und vorzugsweise entsprechend der ersten bis fünften Ausführungsform dimensioniert ist, um einerseits einen schnellen Druckausgleich zu ermöglichen und andererseits nur geringe Verluste an Fluid 2 durch Diffusion, Verdunstung o. dgl. zuzulassen. Der Kanal 29 oder das Anschlußelement 61 ist vorzugsweise wiederum fluidseitig bzw. auf der Seite des Fluidraums 4 mit dem semipermeablen Element 34 versehen, das in 24 jedoch aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt ist.

Vorzugsweise ist das Anschlußelement 61 gegenüber dem Verschluß 24 ausreichend abgedichtet, beispielsweise entsprechend dem Förderrohr 9, um die Verluste von Fluid 2 durch Diffusion, Verdunstung o. dgl. zu minimieren.

Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante können das Anschlußelement 61 und der Kanal 29 zur Be- bzw. Entlüftung auch separat von der Halterung 6 von einem sonstigen Teil des Zerstäubers 1 gebildet sein und/oder unabhängig vom Verschluß 24 am Behälter 3 angreifen, insbesondere bedarfsweise bodenseitig. Der Behälterboden 21 ist dann vorzugsweise mit einem entsprechenden geeigneten Bodenelement o. dgl. versehen.

Das ggf. nur temporäre Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 kann – wie bereits anhand der verschiedenen Ausführungsformen erläutert – durch und/oder während einer Bewegung des Förderelements, insbesondere Förderrohrs 9, relativ zum Behälter 3 erfolgen. Alternativ oder zusätzlich kann es sich hierbei auch um eine Bewegung der Halterung 6 und/oder des Innenteils 17 relativ zum Behälter 3 oder um eine Bewegung des Behälters 3 relativ zu einem sonstigen Teil des Zerstäubers 1 handeln. Die Bewegung kann insbesondere einer Fluidentnahme, Fluidförderung, Druckerzeugung und/oder Zerstäubung dienen. Insbesondere kann es sich um eine translatorische und/oder rotatorische und/oder überlagerte und/oder hubartige Bewegung handeln. Die Bewegung kann, wie bereits gesagt, zu einem erstmaligen Öffnen des Behälters 3 bzw. Verschlusses 24 und/oder zu einem erstmaligen oder temporären Öffnen der Belüftungseinrichtung 28 führen.

Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsvariante kann der Zerstäuber 1 bzw. Behälter 3 zusätzlich zu der Belüftungseinrichtung 28, die für einen schnellen Druckausgleich ausgelegt ist, eine nicht dargestellte Druckausgleichseinrichtung für einen langsamen Druckausgleich, insbesondere bei geschlossener Belüftungseinrichtung 28 und/oder zum Ausgleich bei Temperaturänderungen oder Umgebungsdruckänderungen, aufweisen. Gegebenenfalls kann die Druckausgleichseinrichtung auch als Ventil ausgebildet sein, das vorzugsweise bei Überschreiten einer gewissen Druckdifferenz öffnet.

Generell ist zu erwähnen, daß beim vorschlagsgemäßen Zerstäuber 1 der Behälter 3 vorzugsweise einsetzbar, also in den Zerstäuber 1 einbaubar ist. Es handelt sich folglich bei dem Behälter 3 vorzugsweise um ein separates Bauteil. Jedoch kann der Behälter 3 grundsätzlich auch direkt vom Zerstäuber 1 bzw. einem Bauteil des Zerstäubers 1 gebildet oder in sonstiger Weise in den Zerstäuber 1 integriert sein.

Wie bereits erwähnt sind einzelne Merkmale, Aspekte und/oder Prinzipien der beschriebenen Ausführungsformen auch beliebig miteinander kombinierbar und insbesondere bei dem bekannten Zerstäuber gemäß 1 und 2, jedoch aber auch bei ähnlichen oder sonstigen Zerstäubern einsetzbar.

Im Gegensatz zu Standgeräten oder dergleichen ist der vorschlagsgemäße Zerstäuber 1 vorzugsweise transportabel ausgebildet, insbesondere handelt es sich um ein mobiles Handgerät.

Die vorschlagsgemäße Lösung kann aber nicht nur bei den hier im einzelnen beschriebenen Zerstäubern 1 sondern auch bei sonstigen Zerstäubern oder Inhalatoren, beispielsweise Pulverinhalatoren oder sogenannten "metered dose inhalers", eingesetzt werden.

Besonders bevorzugt ist der Zerstäuber 1 als Inhalator, insbesondere zur medizinischen Aerosol-Therapie, ausgebildet. Alternativ kann der Zerstäuber 1 jedoch auch für sonstige Zwecke ausgebildet sein, vorzugsweise der Zerstäubung einer kosmetischen Flüssigkeit dienen und insbesondere als Parfümzerstäuber ausgebildet sein. Der Behälter 3 enthält entsprechend beispielsweise eine Arzneimittelformulierung oder eine kosmetische Flüssigkeit, wie Parfüm oder dgl.

Vorzugsweise handelt es sich bei dem Fluid 2 um eine Flüssigkeit, wie bereits erwähnt, insbesondere um eine wäßrige oder ethanolische Arzneimittelformulierung. Es kann sich jedoch auch um eine sonstige Arzneimittelformulierung, eine Suspension oder dgl. oder auch um Partikel oder Pulver handeln.

Nachfolgend werden bevorzugte Bestandteile und/oder Formulierungen des vorzugsweise medizinischen Fluids 2 aufgeführt. Wie bereits erwähnt, kann es sich um wäßrige oder nicht wäßrige Lösungen, Mischungen, ethanolhaltige oder lösungsmittelfreie Formulierungen o.dgl. handeln. Besonders bevorzugt sind im Fluid 2 enthalten:

Ein Anticholinergikum bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Tiotropiumbromid, Oxitropiumbromid, Flutropiumbromid, Ipratropiumbromid, Glycopyrroniumsalze, Tros iumchlorid Tolterodin

  • – 2,2-Diphenylpropionsäuretropenolester-methobromid,
  • – 2,2-Diphenylpropionsäurescopinester-methobromid,
  • – 2-Fluor-2,2-Diphenylessigsäurescopinester-methobromid,
  • – 2-Fluor-2,2-Diphenylessigsäuretropenolester-methobromid,
  • – 3,3',4,4'-Tetrafluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid,
  • – 3,3',4,4'-Tetrafluorbenzilsäurescopinester-Methobromid,
  • – 4,4'-Difluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid,
  • – 4,4'-Difluorbenzilsäurescopinester-Methobromid,
  • – 3,3'-Difluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid,
  • – 3,3'-Difluorbenzilsäurescopinester-Methobromid;
  • – 9-Hydroxy-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid;
  • – 9-Fluor-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid;
  • – 9-Hydroxy-fluoren-9-carbonsäurescopinester-Methobromid;
  • – 9-Fluor-fluoren-9-carbonsäurescopinester Methobromid;
  • – 9-Methyl-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid;
  • – 9-Methyl-fluoren-9-carbonsäurescopinester-Methobromid;
  • – Benzilsäurecyclopropyltropinester-Methobromid;
  • – 2,2-Diphenylpropionsäurecyclopropyltropinester-Methobromid;
  • – 9-Hydroxy-xanthen-9-carbonsäurecyclopropyltropinesterMethobromid;
  • – 9-Methyl-fluoren-9-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid;
  • – 9-Methyl-xanthen-9-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid;
  • – 9-Hydroxy-fluoren-9-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid;
  • – 4,4'-Difluorbenzilsäuremethylestercyclopropyltropinester-Methobromid;
  • – 9-Hydroxy-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid;
  • – 9-Hydroxy-xanthen-9-carbonsäurescopinester-Methobromid;
  • – 9-Methyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid;
  • – 9-Methyl-xanthen-9-carbonsäurescopinester-Methobromid;
  • – 9-Ethyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid;
  • – 9-Difluormethyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid;
  • – 9-Hydroxymethyl-xanthen-9-carbonsäurescopinester-Methobromid;
  • – ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus albuterol, bambuterol, bitolterol, broxaterol, caxbuterol, clenbuterol, fenoterol, formoterol, hexoprenaline, ibuterol, isoetharine, isoprenaline, levosalbutamol, mabuterol, meluadrine, metaproterenol, orciprenaline, pirbuterol, procaterol, reproterol, rimiterol, ritodrine, salmeterol, salmefamol, soterenot, sulphonterol, tiaramide, terbutaline, tolubuterol, CHF-1035, HOKU-81, KUL-1248, 3-(4-{6-[2-Hydroxy-2-(4-hydroxy-3-hydroxymethyl-phenyl)-euylamino]-hexyloxy}-butyl)benzenesulfoneamide, 5-[2-(5,6-Diethyl-indan-2-ylamino)-1-hydroxy-ethyl]-8-hydroxy-1H-quinolin-2-one, 4-hydroxy-7-[2-{[2-{[3-(2-phenylethoxy)propyl]sulphonyl}ethyl]-amino}ethyl]-2(3H)-benzothiazolone, 1-(2-fluoro-4-hydroxyphenyl)-2-[4-(1-benzimidazolyl)-2-methyl-2-butylamino]ethanol, 1-[3-(4-methoxybenzyl-amino)-4-hydroxyphenyl]-2-[4-(1-benzimidazolyl)-2-methyl-2-butylamino]ethanol, 1-[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-N,N-dimethylaminophenyl)-2-methyl-2-propylamino]ethanol, 1-[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-methoxyphenyl)-2-methyl-2-propylamino]ethanol, 1-[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-n-butyloxyphenyl)-2-methyl-2-propylamino]ethanol, 1-[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1,4-benzoxazin-8-yl]-2-{4-[3-(4-methoxyphenyl)-1,2,4-triazol-3-yl]-2-methyl-2-butylamino}ethanol, 5-hydroxy-8-(1-hydroxy-2-isopropylaminobutyl)-2H-1,4-benzoxazin-3-(4H)-one, 1-(4-amino-3-chloro-5-trifluormethylphenyl)-2-tert.-butylamino)ethanol and 1-(4-ethoxycarbonylamino-3-cyano-5-fluorophenyl)-2-(tert.-butylamino)ethanol, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, ihrer Derivate, ihrer Solvate und/oder Hydrate.

Ein Steroid bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Prednisolon, Prednison, Butixocortpropionat, RPR-106541, Flunisolid, Beclomethason, Triamcinolon, Budesonid, Fluticason, Mometason, Ciclesonid, Rofleponid, ST-126, Dexamethason, 6a,9a-Difluoro-17a-[(2-furanylcarbonyl)oxy]-11b-hydroxy-16a-methyl-3-oxo-androsta-1,4-dien-17b-carbothionsäure (S)-fluoromethylester, 6a,9a-Difluoro-11b-hydroxy-16a-methyl-3-oxo-17a-propionyloxy-androsta-1,4-dien-17b-carbothionsäure (S)-(2-oxo-tetrahydrofuran-3S-yl)ester und Etiprednol-dichloroacetat (BNP-166), gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer Salze und Derivate, ihrer Solvate und/oder Hydrate.

Ein PDE-IV-Inhibitor bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Enprofyllin, Theophyllin, Roflumilast, Ariflo (Cilomilast), CP-325,366, BY343, D-4396 (Sch-351591), AWD-12-281 (GW-842470), N-(3,5-Dichloro-1-oxo-pyridin-4-yl)-4-difluoromethoxy-3-cyclopropylmethoxybenzamid, NCS-613, Pumafentine, (-)p-[(4aR*,10bS*)-9-Ethoxy-1,2,3,4,4a,10b-hexahydro-8-methoxy-2-methylbenzo[s][1,6]naphthyridin-6-yl]-N,N-diisopropylbenzamid, (R)-(+)-1-(4-Bromobenzyl)-4-[(3-cyclopentyloxy)-4-methoxyphenyl]-2-pyrrolidon, 3-(Cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)-1-(4-N'-[N-2-cyano-S-methylisothioureido]benzyl)-2-pyrrolidon, cis[4-Cyano-4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure], 2-carbomethoxy-4-cyano-4-(3-cyclopropylmethoxy-4-difluoromethoxyphenyl)cyclohexan-1-on, cis[4-Cyano-4-(3-cyclopropylmethoxy-4-difluoromethoxyphenyl)cyclohexan-1-ol], (R)-(+)-Ethyl[4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)pyrrolidin-2-yliden]acetat, (S)-(-)-Ethyl[4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)pyrrolidin-2-yliden]acetat, CDP840, Bay-198004, D-4418, PD-168787, T-440, T-2585, Arofyllin, Atizoram, V-11294A, C1-1018, CDC-801, CDC-3052, D-22888, YM-58997, Z-15370, 9-Cyclopentyl-5,6-dihydro-7-ethyl-3-(2-thienyl)-9H-pyrazolo[3,4-c]-1,2,4-triazolo[4,3-a]pyridin und 9-Cyclopentyl-5,6-dihydro-7-ethyl-3-(tert-butyl)-9H-pyrazolo[3,4-c]-1,2,4-triazolo[4,3-a]pyridin, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate und/oder Hydrate.

Ein LTD4-Antagonist bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Montelukast, 1-(((R)-(3-(2-(6,7-Difluoro-2-quinolinyl)ethenyl)phenyl)-3-(2-(2-hydroxy-2-propyl)phenyl)thio)methylcyclopropan-essigsäure, 1-(((1(R)-3(3-(2-(2,3-Dichlorothieno[3,2-b]pyridin-5-yl)-(E)-ethenyl)phenyl)-3-(2-(1-hydroxy-1-methylethyl)phenyl)propyl)thio)methyl)cyclopropanessigsäure, Pranlukast, Zafirlukast, [2-[[2-(4-tert-Butyl-2-thiazolyl)-5-benzofuranyl]oxymethyl]phenyl]essigsäure, MCC-847 (ZD-3523), MN-001, MEN-91507 (LM-1507), VUF-5078, VUF-K-8707 und L-733321, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Diastereomere, gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze sowie gegebenenfalls in Form ihrer Salze und Derivate, ihrer Solvate und/oder Hydrate.

Ein EGFR-Kinase-Hemmer und/oder insbesondere Cetuximab, Trastuzumab, ABX-EGF, Mab ICR-62, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-7-cyclopropyhnethoxychinazolin, 4-[(R)-(1-Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-7-cyclopentyloxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-7-[(S)-(tetrahydrofuran-3-yl)oxy]-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-[2-((S)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxyethyl)-N-methyl-amino]-1-oxo-2-buten-1-yl}amino)-7-cyclopropylmethoxychinazolin, 4-[(R)-(1-Phenyl-ethyl)amino]-6-({4-[N-(tetrahydropyran-4-yl)-N-methyl-amino]-1-oxo-2-buten-1-yl}amino)-7-cyclopropylmethoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-methyl-amino]-1-oxo-2-buten-1-yl}amino)-7-cyclopentyloxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-7-[(R)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin, 4-[(3-Ethinylphenyl)amino]-6,7-bis-(2-methoxy-ethoxy)-chinazolin, 4-[(R)-(1-Phenylethyl)amino]-6-(4-hydroxy-phenyl)-7H-pyrrolo[2,3-d]pyrimidin, 3-Cyano-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-7-ethoxy-chinolin, 4-[(R)-(1-Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-7-methoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-7-[(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin, 4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-{[4-(5,5-dimethyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{2-[4-(2-oxo-morpholin-4-yl)-piperidin-1-yl]-ethoxy}-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino)-6-(trans-4-amino-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-methansulfonylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-3-yloxy)-7-methoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-(piperidin-3-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[1-(2-acetylamino-ethyl)-piperidin-4-yloxy]-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-ethoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{trans-4-[(morpholin-4-yl)carbonylamino]-cyclohexan-1-yloxy}-7-methoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(piperidin-1-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-N-methyl-amino}cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-(tans-4-ethansulfonylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonylpiperidin-4-yloxy)-7-(2-methoxy-ethoxy)-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-[1-(2-methoxy-acetyl)-piperidin-4-yloxy]-7-(2-methoxyethoxy)-chinazolin, 4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy]-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(piperidin-1-yl)carbonyl]-N-methyl-amino}-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{cis-4-[(morpholin-4-yl)carbonylamino]-cyclohexan-1-yloxy}-7-methoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[2-(2-oxopyrrolidin-1-yl)ethyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Ethinylphenyl)amino]-6-(1-acetyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-methyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methylpiperidin-4-yloxy)-7(2-methoxy-ethoxy)-chinazolin, 4-[(3-Ethinylphenyl)amino]-6-{1-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(N-methyl-N-2-methoxyethyl-amino)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-ethyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[cis-4-(N-methansulfonyl-N-methyl-amino)-cyclohexan-1-yloxy]-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[cis-4-(N-acetyl-N-methyl-amino)-cyclohexan-1-yloxy]-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-methylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[tans-4-(N-methansulfonyl-N-methyl-amino)-cyclohexan-1-yloxy]-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-(trans-4-dimethylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-{N-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-N-methyl-amino}-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7-[(S)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxychinazolin, 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-cyano-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin, und 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(2-methoxyethyl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Diastereomere, gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, ihrer Solvate und/oder Hydrate.

Unter Säureadditionssalzen mit pharmakologisch verträglichen Säuren zu deren Bildung die Verbindungen gegebenenfalls in der Lage sind, werden beispielsweise Salze ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaeeat, Hydroacetat, Hydrobenzoat, Hydronitrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro-p-toluolsulfonat, bevorzugt Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydrofumarat und Hydromethansulfonat verstanden.

1
Zerstäuber
2
Fluid
3
Behälter
4
Fluidraum
5
Druckerzeuger
6
Halterung
7
Antriebsfeder
8
Sperrelement
9
Förderrohr
10
Rückschlagventil
11
Druckkammer
12
Austragsdüse
13
Mundstück
14
Aerosol
15
Zuluftöffnung
16
Gehäuseoberteil
17
Innenteil
17a
oberes Teil des Innenteils
17b
unteres Teil des Innenteils
18
Gehäuseteil (Unterteil)
19
Halteelement
20
Feder (im Gehäuseunterteil)
21
Behälterboden
22
Anstechelement
23
Außenhülle
24
Verschluß
25
Versiegelung
26
Einsatz
27
Dichtelement
28
Belüftungseinrichtung
29
Kanal
30
Raum
31
ringförmiger Abschnitt
32
axialer Abschnitt
33
radialer Abschnitt
34
semipermeables Element
35
Tauchrohr
36
Schwimmer
37
Schlauch
38
Belüftungselement
39
Belüftungsöffnung
40
Abschnitt
41
Innenbehälter
42
Zwischenraum
43
Rille
44
Förderkanal
45
Innenrohr
46
Außenrohr
47
Haltebereich
48
Belüftungsbereich
49
Dichtung
50
Federelement
51
Betätigungsarm
52
Betätigungsteil
53
Hebel
54
Vorsprung
55
Gegendichtung
56
Feder
57
Scheibe
58
Halteabschnitt
59
Zwischenteil
60
Anlagekurve
61
Anschlußelement


Anspruch[de]
Zerstäuber (1) für ein Fluid (2), mit einem vorzugsweise einsetzbaren Behälter (3) mit einem Fluidraum (4) mit dem Fluid (2), wobei der Behälter (3) eine starre, gasdichte Außenhülle (23) und einen Verschluß (24) aufweist, der insbesondere durch Anschließen oder Einführen eines Förderelements, wie eines Förderrohrs (9), des Zerstäubers (1) zur Entnahme von Fluid (2) aus dem Behälter (3) geöffnet wird, und mit einer Belüftungseinrichtung (28) zur Belüftung des Behälters (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) zur unmittelbaren Belüftung des Fluidraums (4) im Behälter (3) ausgebildet ist. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) und/oder das Förderelement und/oder eine zugeordnete Halterung (6) und/oder ein sonstiges Teil des Zerstäubers (1) während der Fluidentnahme, Fluidförderung, Druckerzeugung und/oder Zerstäubung eine vorzugsweise hubartige Bewegung ausführt bzw. ausführen. Zerstäuber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber derart ausgebildet ist, daß die Belüftungseinrichtung (28) durch die Bewegung und/oder nur temporär während der Bewegung geöffnet wird. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) derart ausgebildet ist, daß sie temporär öffen- und/oder schließbar ist. Zerstäuber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) zur dauerhaften Belüftung des Fluidraums (4) bei erstmalig geöffnetem oder angestochenem Verschluß (24) und/oder nach erstmaliger Entnahme von Fluid (2) ausgebildet ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber (1) derart ausgebildet ist, daß die Belüftungseinrichtung (28) durch eine und/oder nur während einer Bewegung des Förderelements, einer Halterung (6) des Behälters (3), eines Innenteils (17) des Zerstäubers (1) und/oder eines sonstigen Teils des Zerstäubers (1) relativ zum Behälter (3) geöffnet wird, insbesondere wobei das Innenteil (17) zur Fluidentnahme, Fluidförderung, Druckerzeugung und/oder Zerstäubung relativ zum Behälter (3) bewegbar ist. Zerstäuber nach Anspruch 2, 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung translatorisch, insbesondere hubartig, und/oder rotatorisch verläuft. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) am Zerstäuber (1) getrennt vom Behälter (3) angeordnet und/oder gebildet ist. Zerstäuber nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) in den Behälter (3), insbesondere in den Verschluß (24), integriert ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) derart ausgebildet ist, daß sie durch das Anschließen oder Einführen des Förderelements geöffnet wird. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) derart ausgebildet ist, daß der Fluidraum (4) unabhängig von der Lage des Behälters (3) be- und entlüftet wird. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhülle (23) insbesondere ausschließlich aus Glas, Metall oder gasdichtem Kunststoff hergestellt ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid (2) unmittelbar in die Außenhülle (23) gefüllt ist bzw. mit dieser in Kontakt steht. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fluidraum (4) nicht kollabierbar, insbesondere starr ausgebildet ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (24) einen Deckel des Behälters (3) bildet und/oder einen in die Außenhülle (23) eingesetzten Einsatz (26), vorzugsweise aus Kunststoff, aufweist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (24) ein Dichtelement (27), insbesondere Septum, für das Förderelement aufweist, insbesondere wobei das Förderelement das Dichtelement (27) bei geöffnetem Behälter (3) bzw. Verschluß (24) durchgreift. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (24) eine gasdichte Abdeckung oder Versiegelung (25), insbesondere aus Metallfolie, aufweist. Zerstäuber nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) einen Kanal (29) aufweist, der den Fluidraum (4) mit dem Raum (30) zwischen dem Dichtelement (27) und der Abdeckung bzw. Versiegelung (25) verbindet. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) einen Kanal (29), vorzugsweise mit einem mittleren oder hydraulischen Durchmesser von 0,01 mm bis 1 mm, aufweist. Zerstäuber nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (29) das Förderelement oder eine Einführöffnung für das Förderelement ring-, spiral-, mäander- oder zickzackförmig umgibt. Zerstäuber nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Kanals (29) zwischen dem 10 und 1000-fachen des Kanaldurchmessers und/oder im wesentlichen 5 bis 50 mm beträgt. Zerstäuber nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (29) zumindest abschnittsweise zwischen einem Deckel oder Einsatz (26) des Verschlusses (24) und einer Abdeckung oder Versiegelung (25) des Verschlusses (24) angeordnet oder gebildet ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) ein vorzugsweise in den Verschluß (24) integriertes Ventil aufweist. Zerstäuber nach den Ansprüchen 2 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil durch die Bewegung und/oder nur temporär während der Bewegung geöffnet wird. Zerstäuber nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil vom Förderelement oder einer Halterung (6) für den Behälter (3) im Zerstäuber (1) geöffnet wird. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) einen Bypass am Förderelement, der insbesondere durch eine vorzugsweise längs oder schraubenförmig verlaufende Rille (43), Nut oder Abflachung am Förderelement gebildet ist, oder einen Kanal (29) zur Belüftung im Förderelement aufweist. Zerstäuber nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement doppelwandig zur Bildung des Kanals (29) ausgebildet ist, insbesondere aus einem Innenrohr (45) und einem Außenrohr (46) aufgebaut ist. Zerstäuber nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (46) am behälterseitigen Ende gegenüber dem Innenrohr (45) verkürzt ist, insbesondere außerhalb einer behälterseitigen Dichtung für das Innenrohr (45) endet. Zerstäuber nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (46) mindestens eine, insbesondere radiale, vorzugsweise verschließbare Belüftungsöffnung (39) aufweist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) mindestens zerstäuberseitige Belüftungsöffnung (39) aufweist, die vorzugsweise mittels einer Dichtung (49) öffnen- und verschließbar ist. Zerstäuber nach den Ansprüchen 2 und 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (49) durch die Bewegung und/oder nur temporär während der Bewegung geöffnet wird. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) ein vorzugsweise zum Behälterboden (21) reichendes Tauchrohr (35) aufweist, an das das Förderelement, insbesondere ein Innenrohr (45) des Förderelements, beim Einführen in oder Anschließen an den Verschluß (24) anschließbar ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) zusätzlich zum Förderelement ein insbesondere rohrförmiges Anschlußelement (61) aufweist, das zum Belüften in den Behälter (3) oder Verschluß (24) einführbar oder daran anschließbar ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) ein semipermeables Element (34), das flüssigkeitsundurchlässig, aber gasdurchlässig ist, aufweist und vorzugsweise dem Fluidraum (4) zugeordnet ist, insbesondere wobei das semipermeable Element (34) fluidseitig bezüglich eines angeschlossenen Kanals (29), Ventils oder Bypasses der Belüftungseinrichtung (28) angeordnet ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) und/oder die Belüftungseinrichtung (28) durch vorzugsweise ausschließlich mechanische Einwirkung und/oder manuelle Betätigung öffenbar ist bzw. sind. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) derart ausgebildet ist, daß bei und/oder nach der Fluidentnahme der Druck schnell ausgeglichen wird, insbesondere mit einer Halbwertszeit von höchstens 60 s für einen Druckausgleich von 20 hPa. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber (1) oder Behälter (3) zusätzlich zur Belüftungseinrichtung (28) für einen schnellen Druckausgleich eine Druckausgleichseinrichtung für einen langsamen Druckausgleich, insbesondere bei geschlossener Belüftungseinrichtung (28) und/oder bei Temperaturänderungen oder Umgebungsdruckänderungen, aufweist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber (1) als Inhalator, insbesondere zur medizinischen Aerosol-Therapie, oder für kosmetische Zwecke, insbesondere als Parfümzerstäuber, ausgebildet ist. Zerstäuber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) gemäß einem der nachstehenden Ansprüche ausgebildet ist. Behälter (3), insbesondere für einen Zerstäuber (1), mit einem Fluidraum (4) für ein Fluid (2), mit einer starren, gasdichten Außenhülle (23), mit einem Verschluß (24) und mit einer Belüftungseinrichtung (28), wobei der Verschluß (24) insbesondere durch Anschließen oder Einführen eines Förderelements, wie eines Förderrohrs (9), zur Entnahme von Fluid (2) aus dem Behälter (3) geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) zur unmittelbaren Belüftung des Fluidraums (4) ausgebildet ist. Behälter nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhülle (23) aus Glas, Metall oder einem gasdichten Kunststoff hergestellt ist. Behälter nach Anspruch 40 oder 41, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid (2) unmittelbar in die Außenhülle (23) gefüllt ist bzw. mit dieser in Kontakt steht. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß der Fluidraum (4) nicht kollabierbar, insbesondere starr, ausgebildet ist. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) in den Verschluß (24) integriert ist, vorzugsweise wobei die Belüftungseinrichtung (28) durch das Anschließen oder Einführen des Förderelements geöffnet wird. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (24) einen Deckel des Behälters bildet und/oder einen in die Außenhülle (23) eingesetzten Einsatz (26), vorzugsweise aus Kunststoff, aufweist. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (23) ein Dichtelement (27), insbesondere Septum, für das Förderelement aufweist, insbesondere wobei das Förderelement das Dichtelement (27) bei geöffnetem Behälter (3) bzw. Verschluß (24) durchgreift. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (24) eine gasdichte Abdeckung oder Versiegelung (25), insbesondere aus Metallfolie, aufweist. Behälter nach den Ansprüchen 46 und 47, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) einen Kanal (29) aufweist, der den Fluidraum (4) mit dem Raum (30) zwischen dem Dichtelement (27) und der Abdeckung bzw. Versiegelung (25) verbindet. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) einen Kanal (29), vorzugsweise mit einem mittleren oder hydraulischen Durchmesser von 0,01 mm bis 1 mm, aufweist. Behälter nach Anspruch 48 oder 49, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (29) des Förderelements oder eine Einführöffnung für das Förderelement ring- oder spiralförmig umgibt. Behälter nach einem der Ansprüche 48 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Kanals (29) zwischen dem 10 und 1000-fachen des Kanaldurchmessers und/oder im wesentlichen 5 bis 50 mm beträgt. Behälter nach einem der Ansprüche 48 bis 51, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (29) zumindest abschnittsweise zwischen einem Deckel oder Einsatz (26) des Verschlusses (24) und einer Abdeckung oder Versiegelung (25) des Verschlusses (24) gebildet ist. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) ein Ventil aufweist, das insbesondere in den Verschluß (24), eine Behälterseitenwandung oder einen Behälterboden (21) integriert ist. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) eine selbstschließende, zur Belüftung anstechbare Membran aufweist, insbesondere in einem Boden (21) des Behälters (3). Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) ein vorzugsweise zum Behälterboden (21) reichendes Tauchrohr (35) aufweist, an das das Förderelement, insbesondere ein Innenrohr (45) des Förderelements, beim Einführen in oder Anschließen an den Verschluß (24) anschließbar ist. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 55, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) ein unmittelbar mit dem Fluid (2) in Kontakt tretendes, semipermeables Element (34), das flüssigkeitsundurchlässig, aber gasdurchlässig ist, aufweist. Behälter nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, daß das semipermeable Element (34) fluidseitig bezüglich einem angeschlossenen Kanal (29), Ventil oder Bypass der Belüftungseinrichtung (28) angeordnet ist. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 57, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) und/oder die Belüftungseinrichtung (28) durch vorzugsweise ausschließlich mechanische Einwirkung und/oder manuelle Betätigung öffenbar ist bzw. sind. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 58, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) derart ausgebildet ist, daß bei und/oder nach der Fluidentnahme der Druck schnell ausgeglichen wird, insbesondere mit einer Halbwertszeit von höchstens 60 s für einen Druckausgleich von 20 hPa. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 59, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) zusätzlich zur Belüftungseinrichtung (28) für einen schnellen Druckausgleich eine Druckausgleichseinrichtung für einen langsamen Druckausgleich, insbesondere bei geschlossener Belüftungseinrichtung (28) und/oder bei Temperaturänderungen oder Umgebungsdruckänderungen, aufweist. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 60, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (28) derart ausgebildet ist, daß der Behälter (3) unabhängig von seiner Lage be- und entlüftet wird. Behälter nach einem der Ansprüche 40 bis 61, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) eine Arzneimittelformulierung als Fluid (2), insbesondere zur medizinischen Aerosol-Therapie, oder eine kosmetische Flüssigkeit als Fluid (2), insbesondere Parfüm, enthält.






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