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Dokumentenidentifikation DE102006011594A1 13.09.2007
Titel Beleuchtungsvorrichtung
Anmelder Mross jun., Ulrich, 93309 Kelheim, DE;
Krepler, Andreas, 84069 Schierling, DE;
Kuffer, Andrea, 93077 Bad Abbach, DE
Erfinder Mross jun., Ulrich, 93309 Kelheim, DE;
Krepler, Andreas, 84069 Schierling, DE;
Kuffer, Andrea, 93077 Bad Abbach, DE
Vertreter Hannke Bittner & Partner, 93047 Regensburg
DE-Anmeldedatum 10.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006011594
Offenlegungstag 13.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2007
IPC-Hauptklasse F21S 8/04(2006.01)A, F, I, 20060310, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21S 8/02(2006.01)A, L, I, 20060310, B, H, DE   F21V 15/01(2006.01)A, L, I, 20060310, B, H, DE   F21V 19/00(2006.01)A, L, I, 20060310, B, H, DE   
IPC additional class F21Y 103/00  (2006.01)  A,  L,  N,  20060310,  B,  H,  DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung (1) mit einem lang gestreckten Gehäuse (3), wobei das Gehäuse (3) einen Bodenabschnitt (5) und wenigstens zwei bezüglich des Bodenabschnitts seitliche Wandabschnitte (6, 7) und einen abnehmbaren Deckel (8) aufweist, wobei der Deckel wenigstens teilweise aus einem transparenten Material besteht. Weiterhin ist wenigstens eine Halterung (11) zur Befestigung eines Leuchtkörpers (10) an einem Gehäuse (3) vorgesehen, wobei der Leuchtkörper eine lang gestreckte Gestalt aufweist und biegbar ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung. Aus dem Stand der Technik sind die verschiedensten Beleuchtungsvorrichtungen bekannt. Diese Beleuchtungsvorrichtungen werden teilweise an Decken oder auch an Wänden zur direkten oder indirekten Beleuchtung von Räumen angebracht. Dabei werden die Beleuchtungsvorrichtungen aus dem Stand der Technik an einer Oberfläche wie beispielsweise an einer Decke befestigt und ragen damit signifikant in den Raum hinein.

Oftmals besteht jedoch ein Kundenwunsch nach flachen und unauffälligen Beleuchtungsvorrichtungen beziehungsweise nach Beleuchtungsvorrichtungen, die harmonisch in Decken oder Wandelemente eingebaut werden und dabei nur wenig in den Raum hinein ragen.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die direkt in Wand- oder Deckenelemente integriert werden kann und dabei nur geringfügig in den jeweiligen zu beleuchtenden Raum hineinragt. Des Weiteren liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die je nach Kundenwunsch erweiterbar ist und besonders vorteilhaft auch gekrümmt beziehungsweise um Ecken geführt werden kann.

Dies wird erfindungsgemäß durch eine Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass nicht alle erfindungsgemäßen Aufgaben zwangsläufig durch die Gegenstände aller Unteransprüche erreicht werden.

Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung weist ein lang gestrecktes Gehäuse auf, wobei das Gehäuse einen Bodenabschnitt, wenigstens zwei bezüglich des Bodenabschnitts seitliche Wandabschnitte und einen abnehmbaren Deckel aufweist und wobei der Deckel wenigstens teilweise aus einem transparenten Material besteht. Weiterhin ist wenigstens eine Halterung zur Befestigung eines Leuchtkörpers an dem Gehäuse vorgesehen, wobei der Leuchtkörper eine lang gestreckte Gestalt aufweist und biegbar ist.

Unter einem lang gestreckten Gehäuse wird ein Gehäuse verstanden, welches sich in einer vorgegebenen Raumrichtung um ein vorgegebenes Maß und in einer dazu senkrechten Richtung um ein demgegenüber bedeutend geringeres Maß erstreckt.

Unter dem Bodenabschnitt wird insbesondere derjenige Abschnitt verstanden, der in Kontakt mit einem Wand- oder Bodenelement steht. Gleichwohl können auch weitere Abschnitte des Gehäuses mit einem Wand- oder Bodenabschnitt in Verbindung stehen.

Die Wandabschnitte sind bevorzugt an dem Bodenabschnitt angeordnet, es ist jedoch auch möglich, dass die Wandabschnitte an dem Deckel angeordnet sind, beziehungsweise einteilig mit dem Deckel verbunden sind und auf diese Weise der Deckel gegenüber dem Bodenabschnitt arretiert werden kann.

Auch der Leuchtkörper weist eine lang gestreckte Gestalt aus, dass heißt, er erstreckt sich in einer Raumrichtung um ein wesentlich höheres Maß als in anderen Raumrichtungen. Unter biegbar wird verstanden, dass der Körper wenigstens in seiner Erstreckungsrichtung und bevorzugt auch in seiner Umfangsrichtung biegbar ist. Vorzugsweise weist der Leuchtkörper einen Querschnitt auf, der aus einer Gruppe von Querschnitten ausgewählt ist, welche kreisförmige Querschnitte, elliptische Querschnitte, polygonale Querschnitte und dergleichen enthält.

Durch die Verwendung eines biegbaren Leuchtkörpers kann dieser Leuchtkörper besonders vorteilhaft in das Gehäuse eingepasst werden und auf diese Weise ist eine niedrige Bauhöhe des Gehäuses möglich. Weiterhin wird durch die Biegbarkeit des Leuchtkörpers erreicht, dass die Beleuchtungsvorrichtung individuell an die räumlichen Bedürfnisse angepasst werden und auch um Ecken oder gekrümmt geführt werden kann.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Beleuchtungsvorrichtung eine Vielzahl von Halterungen auf. Dabei wird der Leuchtkörper durch sämtliche dieser Halterungen jeweils gegenüber dem Gehäuse gehalten. Besonders bevorzugt sind die Halterungen im Wesentlichen gleich weit voneinander beabstandet.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Halterung an dem Bodenabschnitt befestigt und weist einen im Wesentlichen U-förmigen Innenquerschnitt auf. Durch die Wahl dieses Innenquerschnitts kann erreicht werden, dass der Abstand zwischen dem Leuchtkörper und dem Bodenabschnitt sehr gering ist und auch auf diese Weise kann die Bauhöhe der gesamten Beleuchtungsvorrichtung gering gehalten werden.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Leuchtkörper teilbar. Dies bedeutet, dass einzelne Segmente, beispielsweise bei Ausfall einzelner Beleuchtungselemente, herausgenommen und durch neue Segmente ersetzt werden können. Auch kann der Leuchtkörper in seiner Länge variabel gehalten werden und damit ebenfalls auf die räumlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Vorzugsweise weist der Leuchtkörper eine Vielzahl von parallel zueinander geschalteten Lichtquellen auf. Besonders bevorzugt handelt es sich bei diesen Lichtquellen um Leuchtdioden, die insbesondere aber nicht ausschließlich weißes Licht abstrahlen. Es ist jedoch auch möglich, dass die Leuchtdioden Licht anderer Farben abstrahlen. Auch können unterschiedliche Lichtquellen Licht unterschiedlicher Wellenlängen abstrahlen. Anstelle von Leuchtdioden können jedoch auch Glühlampen zum Einsatz kommen.

Besonders bevorzugt weist der Leuchtkörper eine derartige Schaltungsanordnung auf, dass auch bei Ausfall einzelner Lichtquellen der Leuchtkörper im Übrigen weiterleuchtet.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Lichtquellen derart innerhalb des Leuchtkörpers angeordnet, dass deren Längsrichtungen im Wesentlichen parallel zu der Ebene des Bodenabschnitts verlaufen. Auch für den Fall, dass es sich bei den Lichtquellen um Leuchtdioden handelt, sind diese derart an dem Leuchtkörper angeordnet, dass sich deren Längsrichtungen im Wesentlichen parallel zu der Ebene des Bodenabschnitts erstrecken. Auch auf diese Weise kann zu einer Verringerung der Bauhöhe die Beleuchtungsvorrichtung und damit zur Platzeinsparung beigetragen werden.

Vorteilhafterweise sind zwei Stromführungsleitungen vorgesehen und die Lichtquellen sind angeordnet, dass sich die Längsrichtungen der Lichtquellen zwischen den Stromzuführungsleitungen erstrecken. Auch auf diese Weise kann die Höhe des Leuchtkörpers gering gehalten und damit die Bauhöhe minimiert werden.

Der Deckel ist bevorzugt im Wesentlichen über der gesamten oberhalb des Leuchtkörpers liegenden Fläche transparent. Dabei ist es möglich, dass der Deckel eine Streuscheibenbeziehungsweise Mattscheibenfunktion wahrnimmt oder vollständig transparent ist, was je nach Kundenwunsch angepasst werden kann. Auch kann der Deckel in den unterschiedlichsten Farben gehalten werden.

Bevorzugt weist die Vorrichtung eine Höhe zwischen 0,5 cm und 10 cm, bevorzugt zwischen 0,7 cm und 8 cm und besonders bevorzugt zwischen 1 cm und 5 cm auf. Durch diese geringe Bauhöhe eignet sich die Beleuchtungsvorrichtung insbesondere für den Einbau in Decken, Fliesen oder Bodenelementen.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist an dem Bodenabschnitt wenigstens eine Halteschiene angeordnet, die sich an den Bodenabschnitt anschließt und sich besonders bevorzugt im Wesentlichen in der Ebene des Bodenabschnitts erstreckt. Durch diese Halteschiene ist es möglich, die Vorrichtung beispielsweise zwischen Fliesenelementen einzubauen, da auf diese Weise die Halteschiene unterhalb der Fliesen angeordnet wird. Auch eine Verlegung der Vorrichtung unter Putz ist auf diese Weise möglich.

Es ist jedoch auch möglich, dass sich die Halteschiene nicht in der Ebene des Bodenabschnitts erstreckt, sondern in einem hierzu abweichenden Winkel. Auf diese Weise kann die Beleuchtungsvorrichtung auch an Ecken oder gekrümmten Flächen angebracht werden. Besonders bevorzugt weist die Vorrichtung zwei Halteschienen auf, die sich an den Bodenabschnitt anschließen. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuse an seiner Innenoberfläche zumindest abschnittsweise reflektierende Flächen auf. Auf diese Weise ist eine höhere Lichtausbeute möglich.

Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf eine Beleuchtungsanordnung mit einer Beleuchtungsvorrichtung der oben beschriebenen Art gerichtet. Vorzugsweise sind wenigstens zwei Beleuchtungsvorrichtungen vorgesehen, deren Längsrichtungen sich in zwei unterschiedliche Richtungen erstrecken. Auf diese Weise ist es möglich, geometrische Formen wie Rechtecke durch die Beleuchtungsanordnung darzustellen. Auch ist es beispielsweise möglich, dass eine Beleuchtungsvorrichtung an einer oder als Bodenleiste geführt wird und ein weiterer Teil der Beleuchtungsanordnung in einer Eckkante, die sich an die Bodenleiste anschließt.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zwischen zwei Beleuchtungsvorrichtungen ein Winkelelement vorgesehen. Dieses Winkelelement dient dazu, um einen harmonischen Übergang zwischen den beiden Beleuchtungsvorrichtungen zu erreichen. Der Leuchtkörper wird auch innerhalb dieses Winkelelements und damit bevorzugt gekrümmt geführt. Vorzugsweise dient die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung zum indirekten Beleuchten von Räumen, jedoch sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen Räume direkt beleuchtet werden.

Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Einbau einer Beleuchtungsvorrichtung der oben beschriebenen Art gerichtet, wobei die Beleuchtungsvorrichtung wenigstens teilweise unter Putz verlegt wird. Auch ist es möglich, die Beleuchtungsvorrichtung unter Fliesen oder unter Bodenleisten zu verlegen. Vorzugsweise werden Halteschienen dieser Beleuchtungsvorrichtung unter Putz oder unter Fliesen verlegt.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:

1 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung in einer ersten Ausführungsform;

2 eine Draufsicht auf eine Beleuchtungsvorrichtung in einer zweiten Ausführungsform;

3 eine Draufsicht auf eine Beleuchtungsvorrichtung in einer dritten Ausführungsform;

4 eine Draufsicht auf eine Beleuchtungsvorrichtung in einer vierten Ausführungsform;

5 eine Draufsicht auf eine Beleuchtungsvorrichtung in einer fünften Ausführungsform;

6 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung;

7 eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung;

8 eine perspektivische Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung;

9 die Beleuchtungsvorrichtung aus 6 in einem eingebauten Zustand;

10 die Beleuchtungsvorrichtung aus den 2 und 5 in einem eingebauten Zustand;

11 die Beleuchtungsvorrichtung aus 4 in einem eingebauten Zustand;

12 die Beleuchtungsvorrichtung aus 3 in einem eingebauten Zustand;

13 eine Draufsicht auf einen Leuchtkörper in einer bevorzugten Ausführungsform;

14 eine perspektivische Darstellung eines Leuchtkörpers aus 13 und

15 ein Winkelelement und ein Verbindungselement für eine erfindungsgemäße Beleuchtungsanordnung.

1 zeigt eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung 1 in einer schematischen Draufsicht. Diese Beleuchtungsvorrichtung 1 weist ein Gehäuse 3 auf, in dem ein lang gestreckter Leuchtkörper 10 angeordnet ist. Das Gehäuse besitzt einen Bodenabschnitt 5 sowie zwei seitliche Wandabschnitte 6, 7. Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die Wandabschnitte 6, 7 bezüglich im Bodenabschnitt in im Wesentlichen senkrechter Richtung. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich, vielmehr können sich die Wandabschnitte auch in einem von 90° abweichenden Winkel erstrecken. An den Wandabschnitten 6,7 ist ein Deckel 8 aus transparentem Material angeordnet.

Dieser Deckel 8 weist bei dieser Ausführungsform ein stark gekrümmtes Profil auf. Bei anderen Ausführungsformen wäre es jedoch auch denkbar, den Deckel eben auszuführen oder mit einer von der in 1 gezeigten abweichenden Krümmung.

Der Deckel 8 weist Halteelemente 21 auf, die zum Halt des Deckels an den Wandabschnitten 6, 7 dienen. Zum Erreichen dieses Halts sind an den Wandabschnitten 6, 7 Haltenasen 23 und in Haltelementen 21 entsprechend gegenläufige Haltenasen 24 angeordnet. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Deckel einerseits gehalten wird, auf der anderen Seite jedoch von dem Bodenabschnitt 5 abnehmbar ist. Anstelle der hier gezeigten Haltenasen sind auch andere Verbindungen denkbar, wie in Eingriff stehende Schienen oder dergleichen.

Das Bezugszeichen 11 bezieht sich auf eine Halterung, die den Leuchtkörper 10 gegenüber dem Bodenabschnitt und damit gegenüber dem Gehäuse 3 hält. Bei der hier gezeigten Ausführungsform weist die Halterung 11 ein im Wesentlichen kreisförmiges Innenprofil auf, in welchem der Leuchtkörper 10 einliegt. Dabei ist es jedoch auch möglich, den Abschnitt 11a unterhalb des Leuchtkörpers sehr gering zu halten, oder völlig entfallen zu lassen, dass heißt den Leuchtkörper im Wesentlichen zwischen den seitlichen Abschnitten 11b und 11c der Halterung 11 einzuklemmen. Auf diese Weise kann der Leuchtkörper 10 näher an den Bodenabschnitt herangeführt und eine Verringerung der Bauhöhe der gesamten Vorrichtung 1 erreicht werden.

Die in 2 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der in 1 gezeigten Ausführungsform im Wesentlichen durch zwei Halteschienen 16, die sich ausgehend von dem Bodenabschnitt 5 schräg nach unten erstrecken. Diese Halteschienen 16 dienen dazu, um die Beleuchtungsvorrichtung 1 an einer Gebäude- oder Raumecke befestigen zu können, wie unten unter Bezugnahme auf 10 erläutert wird.

3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung. Diese Ausführungsform ist im Gegensatz zu der in 1 gezeigten Ausführungsform unsymmetrisch und dient zum Einbau an beziehungsweise anstelle einer Bodenleiste, wie unter Bezugnahme auf 12 erläutert wird. Jedoch kann auch bei der in 3 gezeigten Ausführungsform eine Halteschiene 16 vorgesehen sein, die sich in 3 ausgehend von dem Bodenabschnitt 5 nach oben erstrecken würde, um auf diese Weise einen Einbau zu erleichtern.

4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung. Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die Halteschienen 16 im Wesentlichen in der Ebene des Bodenabschnitts 5. Damit eignet sich diese Ausführungsform insbesondere zur Verlegung an Wänden, beispielsweise unter Putz oder unter Fliesen. In diesem Fall werden die Halteschienen 16 unter die Fliesen eingeschoben. Die Halteschienen 16 weisen Dicken von wenigen Millimetern auf. Das gesamte Gehäuse könnte aus einem Metall wie Aluminium gefertigt sein, es ist jedoch auch möglich, dass das Gehäuse beziehungsweise der Bodenabschnitt und die Wandabschnitte aus einem Kunststoff gefertigt werden, wie beispielsweise PEEK, POM, PET und dergleichen.

5 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung. Auch in diesem Falle sind zwei Halteschienen 16 vorgesehen, die sich hier jedoch schräg nach oben erstrecken. Damit eignet sich die in 5 gezeigte Beleuchtungsvorrichtung ebenfalls für den Einbau an Ecken, wie unter Bezugnahme auf 10 gezeigt wird.

6 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung aus 4. Man erkennt, dass der Leuchtkörper 10 ein im Wesentlichen lang gestrecktes Element ist, welches sich von einem Ende der Beleuchtungsvorrichtung zum anderen Ende derselben erstreckt. Auch sind eine Vielzahl von Haltelementen 11 vorgesehen, die hier in regelmäßigen Abständen angeordnet sind und den Leuchtkörper an den Bodenabschnitt halten. Des Weiteren sind Halteschienen 16 vorgesehen, die zum Einbau der Beleuchtungsvorrichtung beispielsweise unter Fliesen oder an Wandabschnitte dienen. Das Bezugszeichen 18a bezieht sich auf ein End- oder Verbindungselement. Einerseits kann an dieser Position dem Leuchtkörper Strom zugeführt werden, auf der anderen Seite kann das Verbindungselement 18a auch dazu dienen, um an die in 6 gezeigte Beleuchtungsvorrichtung weitere Beleuchtungsvorrichtungen anzuschließen.

7 zeigt eine perspektivische Darstellung der Beleuchtungsvorrichtung aus 6. Man erkennt, dass die Halteschienen 16 hier dreiecksförmige Ausnehmungen 16a aufweisen, die einerseits der Gewichtseinsparung und andererseits der Erhöhung der Steifigkeit dienen. Des Weiteren sind auch hier die Wandabschnitte 6 und 7 gezeigt, die zum Halten des Deckels an dem Gehäuse dienen.

8 zeigt eine perspektivische Darstellung der in 3 gezeigten Beleuchtungsvorrichtung. Dabei ist es grundsätzlich möglich, dass der Deckel 8 und die Halteelemente 21 einteilig hergestellt werden, was die Gesamtkosten für die Herstellung verringert.

9 zeigt eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung in einem eingebauten Zustand. Dabei wird eine Vielzahl von Fliesen gezeigt, die auf die Halteschienen 16 aufgelegt werden und auf diese Weise die Halteschienen und damit die Beleuchtungsvorrichtung an der Wand halten.

10 zeigt die in 2 gezeigte Beleuchtungsvorrichtung und die in 5 gezeigte Beleuchtungsvorrichtung jeweils in einem an eine Wand oder Mauer 26 eingebauten Zustand. Man erkennt, dass die jeweiligen Halteschienen 16 unter Putz oder unter Fliesen verlegt werden können, um auf diese Weise die Beleuchtungsvorrichtung in Ecken oder an Kanten anzubringen.

11 zeigt eine Beleuchtungsvorrichtung aus 9 im ebenfalls eingebauten Zustand. Man erkennt, dass die Halteabschnitte 26 unter eine Putzschicht 26a liegen und der Deckel 8 auf der Putzschicht 26a aufliegt. Auch wäre es für diese Ausführungsform möglich, den Deckel 8 mit einer abweichenden Krümmung oder auch im Extremfall flach auszuführen, wobei auf diese Weise die Beleuchtungsvorrichtung noch schlanker gehalten werden kann.

12 zeigt eine in 3 gezeigte Beleuchtungsvorrichtung in einem eingebauten Zustand. In diesem Fall handelt es sich um ein Bodenelement, dass anstelle einer Bodenleiste oder zusammen mit einer Bodenleiste eingebaut werden kann. In entsprechender Weise wäre auch ein Einbau in einem Übergang 16 zwischen einer Wand und einer Decke möglich.

13 zeigt einen Querschnitt eines Leuchtkörpers in einer vorteilhaften Ausführungsform. Dabei weist der Leuchtkörper eine Vielzahl von Lichtquellen 12 auf, bei denen sich hier um Leuchtdioden handelt. Diese Leuchtdioden sind so angeordnet, dass sich deren Längsrichtung L in der Ebene des Bodenabschnitts 5 erstrecken. Durch diese Anordnung kann erreicht werden, dass der Leuchtkörper 10 ein insgesamt elliptisches beziehungsweise rechteckförmiges Profil aufweist. Auf diese Weise kann weiterhin, wie oben ausgeführt, die Bauhöhe der gesamten Vorrichtung verringert werden. Über Zuführleitungen 14 und 15 wird den einzelnen Lichtquellen Strom zugeführt. Dabei ist die Lichtquelle im Wesentlichen zwischen diesen beiden Zuführungen 14 und 15 angeordnet.

14 zeigt eine perspektivische Darstellung des in 13 gezeigten Leuchtkörpers. Bei dieser Ausführungsform handelt es sich bei den Bezugszeichen 17a und 17b um Träger oder Stabilisationselemente. An diesen Stabilisationselementen 17a und 17b sind die Zuleitungen 14, 15 angeordnet, wobei diese auch hier rechts- beziehungsweise linksseitig bezüglich der Lichtquellen 12 vorgesehen sind. Neben den Lichtquellen können auch weitere elektronische Elemente wie Widerstände oder dergleichen in dem Leuchtkörper 10 vorgesehen sein.

15 zeigt ein Winkelelement 18 sowie ein Verbindungselement 18a. Dieses Winkelelement 18 und das Verbindungselement 18a weisen ebenfalls Halteelemente 21 auf, die in die Wandabschnitte 6 beziehungsweise 7 eingeführt werden können. Das Winkelelement 18 kann einerseits aus einem transparenten Material hergestellt werden, es ist jedoch auch möglich, dass dieses Winkelelement 18 lichtundurchlässig ist. Das Gleiche gilt für das Verbindungselement 18a.

Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

1
Beleuchtungsvorrichtung
3
Gehäuse
5
Bodenabschnitt
6, 7
Wandabschnitte
8
Deckel
10
Leuchtkörper
11
Halterung
11a
Abschnitt unterhalb des Leuchtkörpers 10
11b, 11c
seitlicher Abschnitt der Halterung
12
Lichtquellen
14, 15
Zuleitungen
16
Halteschienen
16a
Ausnehmungen
17a, 17b
Stabilisationselemente
18
Winkelelement
18a
Verbindungselement
21
Haltelemente
23, 24
Haltenasen
26
Wand oder Mauer
26a
Putzschicht
L
Längsrichtung der Lichtquellen


Anspruch[de]
Beleuchtungsvorrichtung (1) mit einem lang gestreckten Gehäuse (3), wobei das Gehäuse einen Bodenabschnitt (5), wenigstens zwei bezüglich des Bodenabschnitts seitliche Wandabschnitte (6, 7) und einen abnehmbaren Deckel (8) aufweist, der wenigstens teilweise aus einem transparenten Material besteht, mit wenigstens einer Halterung (11) zur Befestigung eines Leuchtkörpers (10) an dem Gehäuse, wobei der Leuchtkörper (10) eine lang gestreckte Gestalt aufweist und biegbar ist. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsvorrichtung (1) eine Vielzahl von Halterungen (11) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (11) an dem Bodenabschnitt (5) befestigt ist und einen im Wesentlichen U-förmigen Innenquerschnitt aufweist. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtkörper (10) teilbar ist. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtkörper (10) eine Vielzahl von parallel zueinander geschalteten Lichtquellen (12) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (12) Leuchtdioden (LED) sind, die bevorzugt weißes Licht abstrahlen. Vorrichtung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (12) derart innerhalb des Leuchtkörpers (10) angeordnet sind, dass deren Längsrichtungen im Wesentlichen parallel zu der Ebene des Bodenabschnitts (5) verlaufen. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 5-6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stromzuführungsleitungen (14, 15) vorgesehen sind und die Lichtquellen derart angeordnet sind, dass sich die Längsrichtungen der Lichtquellen zwischen den Stromzuführungsleitungen erstrecken. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Höhe zwischen 0,5 cm und 10 cm, bevorzugt zwischen 0,7 cm und 8cm und besonders bevorzugt zwischen 1 cm und 5cm aufweist. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bodenabschnitt (5) wenigstens eine Halteschiene (16) angeordnet ist, die sich an den Bodenabschnitt anschließt und sich bevorzugt im Wesentlichen in der Ebene des Bodenabschnitts erstreckt. Beleuchtungsanordnung mit einer Beleuchtungsvorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Beleuchtungsvorrichtungen (1) vorgesehen sind, deren Längsrichtungen sich in zwei unterschiedliche Richtungen erstrecken. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Beleuchtungsvorrichtungen ein Winkelelement (18) vorgesehen ist. Verfahren zum Einbau einer Beleuchtungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche insbesondere in Gebäude, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsvorrichtung (1) wenigstens teilweise unter Putz verlegt wird.






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