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Dokumentenidentifikation DE202007005567U1 13.09.2007
Titel Markise
Anmelder HEIM & HAUS Holding GmbH, 47169 Duisburg, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202007005567
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.09.2007
Registration date 09.08.2007
Application date from patent application 16.04.2007
IPC-Hauptklasse E04F 10/06(2006.01)A, F, I, 20070416, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H05K 7/00(2006.01)A, L, I, 20070416, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Vorliegende Erfindung betrifft eine Markise mit einem mittels eines Solarantriebes bewegbaren Beschattungselement, insbesondere Markisentuch, welche über ein Markisentragrohr, von dem das Beschattungselement getragen wird, an einer Wand oder einem ähnlichen Bauteil montierbar ist.

Derartige Markisen sind aus dem Stand der Technik bekannt, wobei hier unter dem Begriff „Markise" jegliche Sonnen- oder Regenschutzeinrichtung, also bekannte Gelenkarm-Markisen, als auch Balken-Markisen, Schieberollos, Lamellenvorhänge, Rollläden oder vergleichbare Einrichtungen subsumiert sein sollen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll folglich der Begriff „Markise" sehr weit verstanden werden und sämtliche Einrichtungen umfassen, welche der Abschattung oder dem Regenschutz dienen, und welche in ihrer Ausdehnung bzw. Überdeckung oder Abschattung, je nach den vorherrschenden Anforderungen veränderbar sind.

Bekanntermaßen werden oben genannte Markisen üblicherweise vor Gebäudeöffnungen wie Fenstern oder Türen sowie über Aufenthaltsbereichen wie z.B. Terrassen installiert, um den darunter liegenden Bereich vor Sonneneinstrahlung und/oder Niederschlag zu schützen.

Wie erwähnt sind eine Vielzahl von Ausführungsformen bekannt. So wird bei einer Gelenkarmmarkise beim Ausfahren in der Regel ein aus einem textilen Gewebe bestehendes Markisentuch von einer Vorratsrolle, insbesondere Wickelachse, die meist in einem Markisengehäuse geschützt untergebracht ist, abgerollt. Die für das Abrollen der Markise notwendige Energie kann dabei von Hand zugeführt werden. Vorzugsweise erfolgt das Abrollen der Markise jedoch mit Hilfe eines Elektromotors. Ein solches Abrollen unter Ausnutzung von elektrischer Hilfsenergie ist zum einen wesentlich bequemer und erlaubt darüber hinaus die automatisierte Ansteuerung der Markise meist in Abhängigkeit von Sensorsignalen. So ist es beispielsweise möglich, Markisen in Abhängigkeit des Sonnenstandes ein- und auszufahren, oder aber, bei Überschreiten einer bestimmten Windstärke, die Markise zu schließen bzw. aufzurollen, um eine Beschädigung zu verhindern.

In diesem Zusammenhang ist aus dem Stand der Technik neben der Stromversorgung aus dem Stromnetz auch die solare Energieversorgung einer solchen Markise bekannt.

So beschreibt die DE 200 00 681 U1 eine solarbetriebene Markise mit einem Solarmodul zur Energieversorgung, und mit einem Elektromotor zur Bewegung der Markise, wobei das Solarmodul am Kopf der Markise, also am bewegbaren Vorderteil der Markise angeordnet ist. Die zur Ansteuerung der Markise notwendige Antriebselektronik, umfassend Funkempfänger, Steuerungselektronik, Speicherakkumulatoren etc., ist bei der dort beschriebenen Markise in einem Markisengehäuse untergebracht, der die aufgerollte Markise aufnimmt und diese vor Umwelteinflüssen schützt.

Solchen Lösungen liegt jedoch der Nachteil zu Grunde, dass zum einen nicht jede Markise über ein Markisengehäuse verfügt, und so die Aufnahme der Antriebselektronik dort nicht möglich ist, zum anderen aber bei der Montage der Markise die Positionierung der Antriebselektronik sehr problematisch ist, da sie erst nach der Montage des Markisenkastens erfolgen kann. Darüber hinaus stellt die Anordnung der Antriebselektronik im Markisenkasten bei sehr widrigen Witterungsbedingungen nur einen unzureichenden Schutz der meist sehr sensiblen Elektronik dar, so dass es erfahrungsgemäß hier häufig zu Fehlfunktionen kommt.

Vorliegender Erfindung liegt also die Aufgabe zu Grunde, eine Markise der eingangs genannten Art derart weiter zu entwickeln, dass eine einfachere Montage und erhöhte Betriebsfestigkeit gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Markise gemäß Patentanspruch 1 gelöst.

Insbesondere wird diese Aufgabe also durch eine Markise, mit einem mittels eines Solarantriebes bewegbaren Beschattungselement, insbesondere Markisentuch gelöst, wobei die Markise über ein Markisentragrohr verfügt, an dem das Beschattungselement befestigt ist und über das die Markise an einer Wand oder einem ähnlichen Bauteil montierbar ist, und wobei eine Antriebselektronik des Solarantriebes wenigstens teilweise in einem Innenraum des Markisentragrohres integriert bzw. integrierbar ist.

Kern der Erfindung ist es also, die meist sehr sensible Antriebselektronik, umfassend beispielsweise Funkempfänger oder Kabelempfänger von Fernsteuerungen, Zwischenspeicher für die solare Energieversorgung, Steuerungselektroniken für den elektrischen Antrieb der Markise bzw. zugeordnete Fotovoltaikzellen, Laderegelungen etc. innerhalb des Markisentragrohres unterzubringen. Dies hat den Vorteil, dass die Antriebselektronik zum einen vor Witterungseinflüssen geschützt ist, zum anderen aber bereits vor der endgültigen Montage der Markise an ihrem Montageort vollständig montiert werden kann. Darüber hinaus reduziert die Integration der Antriebselektronik in das Markisentragrohr den Gesamtplatzbedarf der Markise und führt darüber hinaus zu einer verbesserten ästhetischen Erscheinungsform, da die elektronischen Baugruppen im Markisentragrohr verschwinden.

Vorzugsweise ist das Markisentragrohr ein Hohlprofil und insbesondere ein Metallhohlprofil. Neben einer guten Stabilität garantiert diese Ausführungsform die Ausbildung des Innenraums zur Aufnahme der Antriebselektronik, ohne dass besondere und kostenintensive Fertigungsschritte nötig sind.

Vorzugsweise weist das Markisentragrohr an seiner Stirnseite eine Zugangsöffnung auf, so dass die Antriebselektronik auf einfache Weise im Markisentragrohr bzw. in dessen Innenraum verstaut werden kann.

Vorzugsweise ist die Antriebselektronik selbst im Wesentlichen komplementär zum Innenraum des Markisentragrohres ausgebildet, so dass sie zum einen einfach in den Innenraum integriert, zum anderen unter optimaler Ausnutzung des Innenraumvolumens im Markisentragrohr untergebracht werden kann.

Wie bereits erwähnt, umfasst die Antriebselektronik unter anderem auch Speicherelemente, die in Verbindung mit den Solarzellen bzw. Fotovoltaikzellen die Energieversorgung des Solarantriebes sicherstellen. Hier sind unter anderem Lithium-Ionen-Akkus aufgrund ihrer beträchtlichen Leistungs- und Widerstandsfähigkeit bevorzugt anwendbar. Wird ein solches Speicherelement insbesondere als ein zum Innenraum des Markisentragrohres komplementäres Stabspeicherelement ausgebildet, garantiert dies die effektive Aufnahme und Platzausnutzung im Markisentragrohr. Die Ausbildung als Stabträger bedeutet hier, dass das Speicherelement insbesondere als komplementär zum Markisentragrohr längliches Speicherelement ausgebildet wird. Hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren zur Ausbildung von Speicherelementen anwendbar.

Vorzugsweise ist die Antriebselektronik wenigstens teilweise von einer Isolationsschicht und insbesondere einer Wärmeisolationsschicht umgeben. Eine solche Isolationsschicht ist insbesondere bei dem zuvor genannten Speicherelement vorteilhaft, da sie gerade bei rauen Witterungsbedingungen die einwandfreie Wirkungsweise und lange Dauerhaftigkeit des Speicherelementes garantiert. Natürlich ist es in diesem Zusammenhang auch möglich, an Stelle oder aber auch zusätzlich zu der isolierenden Umkleidung der Antriebselektronik den Innenraum des Markisentragrohres, also den Raum in dem die Antriebselektronik aufgenommen wird, mit einer Isolationsschicht zu umgeben.

Wie aus dem Stand der Technik bekannt, werden Markisen oft, insbesondere im Bereich des Markisentragrohres und des Bereichs, in dem beispielsweise das Markisentuch auf eine Wickelachse aufgerollt und am Markisentragrohr befestigt ist, durch ein Gehäuse, insbesondere ein Regendach, vor Witterungseinflüssen geschützt. Bei solchen Markisen ist es dann bevorzugt, eine Solarzelle und insbesondere eine Fotovoltaikzelle zur Energieversorgung des Solarantriebes und der Antriebselektronik an diesem Gehäuse anzuordnen und über entsprechende Leitungsmittel mit der Antriebselektronik im Markisentragrohr und dem Solarantrieb etc. zu verbinden. Natürlich sind hier sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren zur Verbindung einzelner elektronischer Bauteile anwendbar. Auch ist aber auch grundsätzlich möglich, die Antriebselektronik nicht nur im Markisentragrohr, sondern wenigstens teilweise auch im Gehäuse und insbesondere einem Gehäuseseitenteil des Gehäuses, das meist vom Markisentragrohr zum Gehäuse verläuft, anzuordnen.

Vorzugsweise ist wenigstens ein Verbindungselement und insbesondere eine Steckerleiste oder ähnliche Leiste am Markisentragrohr angeordnet, die von außen und/oder vom Innenraum des Markisentragrohres zugänglich ist und insbesondere den Anschluss der Antriebselektronik vom Innenraum her und/oder von entsprechenden Leitungsmitteln oder ähnlichen elektrischen Bauteilen von außen ermöglicht. So kann diese Steckerleiste als eigenständiges Bauteil in das Markisentragrohr eingesetzt werden, beispielsweise durch eine entsprechende Aussparung und komplementäre Rastverbinder, so dass die einfache Montage der gesamten solaren Antriebstechnik unter Verwendung dieses Verbindungselementes erfolgen kann. Die Antriebselektronik, die im Innenraum des Markisentragrohres untergebracht werden soll, kann über das Verbindungselement einfach kontaktiert und mit den außen liegenden Solarzellen und dem Solarantrieb etc. über geeignete Verbindungsmittel verbunden werden. Vorzugsweise ist dann dieses Verbindungselement fluid geschützt ausgebildet, um das Eindringen von Niederschlagswasser oder ähnlichem Wasser von der Außenseite in den Innenraum des Markisentragrohres zu verhindern.

Dies gilt zudem für die gesamte erfindungsgemäße Ausführung der Antriebselektronikaufnahme im Markisentragrohr.

Üblicherweise weisen gerade Gelenkarm-Markisen, wie bereits erwähnt, eine Wickelachse auf, die sich meist parallel zum Markisentragrohr erstreckt. Um die Wickelachse mit dem Markisentragrohr zu verbinden, sind meist stirnseitig jeweils ein Achswinkel vorgesehen, der sich vom Markisentragrohr zur Wickelachse erstreckt, die Wickelachse drehbar aufnimmt und bisweilen auch den Solarantrieb trägt. Bei Markisen mit einem solchen Achswinkel ist es bevorzugt, im Achswinkel eine zum Innenraum des Markisentragrohres komplementäre Zugangsöffnung vorzusehen, die insbesondere durch eine Abdeckklappe lösbar verschließbar ist, so dass über diese Zugangsöffnung die Antriebselektronik einfach in den Innenraum des Markisentragrohres geschoben werden kann, wobei die Abdeckklappe dann dem insbesondere fluiddichten Verschließen des Innenraumes dient.

Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:

1 eine isometrische Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Markise;

2 einen Detailausschnitt der Ausführungsform aus 1;

3 die Ausführungsform aus 2 mit teilweise eingesetzter Antriebselektronik;

4 eine Ansicht des Achswinkels der Ausführungsform aus 1 mit einer Ausführungsform eines Speicherelementes; und

5 eine Ansicht des Achswinkels der Ausführungsform aus 1 mit einer weiteren Ausführungsform eines Speicherelementes.

Im Folgenden werden für gleiche und gleich wirkende Bauteile dieselben Bezugsziffern verwendet, wobei bisweilen zur Unterscheidung Hochindizes ihre Verwendung finden.

1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Markise 1 in einer isometrischen Darstellung und 2 einen diesbezüglichen Detailausschnitt. Gezeigt ist die Markise 1, die ein Markisentragrohr 6 umfasst, über das die Markise mittels Montagewinkeln 11 an einer Wand 40 befestigbar ist. Am Markisentragrohr 6 ist über Achswinkel 9 eine Wickelachse 7 drehbar achsenparallel gelagert, die der Aufnahme eines Markisentuches 4 dient. Die Wickelachse 7 ist dabei über einen Solarantrieb 2, der innerhalb der Wickelachse 7 angeordnet ist, drehbar, so dass das Markisentuch 4 auf- und abgerollt werden kann. Das Markisentuch 4 ist dabei mit einem Frontbügel 17 verbunden, der an Gelenkarmen 13 angeschlagen ist und die Spannung des Markisentuches 4 gewährleistet. Die Gelenkarme 13 selber sind wiederum am Markisentragrohr 6 angelenkt. Natürlich ist es auch möglich, den Solarantrieb 2 nicht an bzw. in der Wickelachse 7 anzuordnen, sondern an den Gelenkarmen 13, und so durch eine aktive Verschwenkung der Gelenkarme 13 das Ein- und Ausfahren der Markise zu ermöglichen. Hier sind sämtliche aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren anwendbar.

Um die Markise 1 insbesondere im eingerollten Zustand vor Witterungseinflüssen zu schützen, ist ein Gehäuse bzw. Regendach 20 vorgesehen, das über die Montagewinkel 11 die Markise wenigstens teilweise umschließend befestigt werden kann. Das Regendach 20 weist eine Oberseite 21 und zwei Gehäuseseitenteile 24 auf, die insbesondere die beweglichen Teile der Markise 1 umschließen.

Auf der Oberseite 21 des Regendaches 20 ist eine Solarzelle 22 angeordnet, die über Leitungsmittel 26 mit dem Solarantrieb 2 und einer Antriebselektronik 8; 10 verbunden ist, welche erfindungsgemäß im Inneren des Markisentragrohres 6 angeordnet ist.

Zur Aufnahme dieser Antriebselektronik 8; 10 weist das Markisentragrohr 6 einen von seiner Stirnseite 16 zugänglichen Innenraum 12 auf. Um einen ungehinderten Zugang zu diesem Innenraum 12 zu ermöglichen, ist der entsprechende Achswinkel 9 mit einer Zugangsöffnung 14 versehen, die komplementär zu Innenraum 12 ausgebildet ist und so dass einfache Einschieben der Antriebselektronik in den Innenraum 12 erlaubt (siehe insbesondere 3).

Das Einsetzen der Antriebselektronik 12 ist in 3 schematisch dargestellt. Die Antriebselektronik umfasst hier ein Speicherelement 10, das als Stabspeicher ausgebildet ist, und eine Steuerelektronik 8, die die Ansteuerung des Solarantriebes 2 und die Laderegelung zwischen der von der Solarzelle 22 (siehe 1) gelieferten Energie und der Kapazität des Speicherelementes 10 sicherstellt. Nach dem Einsetzen der Antriebselektronik 8; 10 in den Innenraum 12 des Markisentragrohres 6 kann dieser durch eine Abdeckkappe 15 so verschlossen werden, dass die Antriebselektronik 8; 10 insbesondere vor Witterungseinflüssen geschützt ist.

Um das einfache Einsetzen der Antriebselektronik in den Innenraum 12 zu erleichtern, ist diese komplementär zum Innenraum 12 und insbesondere auch komplementär zur Zugangsöffnung 14 des Achswinkels 9 ausgebildet.

Um die einfache Verbindung zwischen Antriebselektronik im Innenraum 12 und den Leitungsmitteln 26 bzw. den zugeordneten elektronischen Bauteilen 22; 2 etc. zu erleichtern, kann u.a. am Markisentragrohr eine Steckerleiste (nicht dargestellt) integriert werden, die von außen und/oder von innen einfach zugänglich ist und den Anschluss bzw. die Verbindung der genannten Baugruppen insbesondere über standardisierte Stecker oder ähnliche Verbindungselemente ermöglicht.

4 und 5 zeigen Ansichten zweiter Achswinkel 9, die jeweils eine zu einem Innenraum 12 des in 3 dargestellten Markisentragrohres 6 komplementäre Zugangsöffnung 14 aufweisen. Über diese Zugangsöffnung 14 wurde bei beiden hier dargestellten Ausführungsformen ein Speicherelement 10 in den Innenraum 12 des Markisentragrohres 6 (siehe 3) eingeführt.

Die in 5 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in 4 dargestellten Ausführungsform dabei durch die Verwendung eines schmäleren Speicherelementes 10, das zusätzlich von einer Isolationsschicht 18 umgeben ist. Diese Isolationsschicht 18 schützt das Speicherelement sowohl vor Kälte als auch vor übermäßiger Hitze, der es evtl. während seiner Verwendung ausgesetzt ist.

1
Markise
2
Solarantrieb
4
Beschattungselement bzw. Markisentuch
6
Markisentragrohr
7
Wickelachse
8
Antriebselektronik bzw. Steuerungselektronik
9
Achswinkel
10
Antriebselektronik bzw. Speicherelement
11
Montagewinkel
12
Innenraum
13
Gelenkarm
14
Zugangsöffnung
15
Abdeckkappe
16
Stirnseite
17
Frontbügel
18
Isolationsschicht
20
Gehäuse bzw. Regendach
21
Oberseite
22
Solarzelle
24
Gehäuseseitenteil
26
Leitungsmittel
40
Wand


Anspruch[de]
Markise, mit einem mittels eines Solarantriebes (2) bewegbaren Beschattungselement (4), insbesondere Markisentuch, welche über ein Markisentragrohr (6), an dem das Beschattungselement (4) befestigt ist, an einer Wand oder einem ähnlichen Bauteil montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebselektronik (8; 10) des Solarantriebes (2) wenigstens teilweise in einen Innenraum (12) des Markisentragrohres (6) integriert ist. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Markisentragrohr (6) ein Hohlprofil ist, das insbesondere an einer Stirnseite (16) des Markisentragrohres (6) eine Zugangsöffnung (14) aufweist. Markise nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselektronik (8; 10) im Wesentlichen komplementär zum Innenraum (12) des Markisentragrohres (6) ausgebildet ist. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebselektronik (8; 10) wenigstens ein Speicherelement (10), insbesondere einen Lithium-Ionen-Akku umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Speicherelement (10) als ein insbesondere zum Innenraum (12) des Markisentragrohres (6) komplementärer Stabspeicher ausgebildet ist. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselektronik (8; 10) und/oder der Innenraum (12) wenigstens teilweise von einer Isolationsschicht (18), insbesondere Wärmeisolationsschicht, umgeben bzw. ausgekleidet ist. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (20), insbesondere Regendach, das die Markise (1) im Bereich des Markisentragrohres (6) wenigstens teilweise umgibt und an dem wenigstens eine Solarzelle (22), insbesondere Fotovoltaikzelle angeordnet ist. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselektronik (8; 10) wenigstens teilweise in das Gehäuse (20) und insbesondere in ein Gehäuseseitenteil (24) integriert bzw. an diesem angeordnet ist. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens ein Verbindungselement, insbesondere Steckerleiste, die am Markisentragrohr (6) angeordnet und von außen und/oder vom Innenraum (12) zugänglich ist und insbesondere den Anschluss der Antriebselektronik (8; 10) vom Innenraum (12) her und/oder von entsprechenden Leitungsmitteln (26) oder zugeordneten Bauteilen von außen erlaubt. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Markise (1) an wenigstens einer Stirnseite (16) des Markisentragrohres (6) einen Achsenwinkel (9) aufweist zur Befestigung einer Wickelachse (7) des Beschattungselementes (4) am Markisentragrohr (6), dadurch gekennzeichnet, dass der Achsenwinkel (9) eine zum Innenraum (12) des Markisentragrohres (6) komplementäre Zugangsöffnung (14) aufweist, die insbesondere durch eine Abdeckkappe (15) lösbar verschließbar ist.






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