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Dokumentenidentifikation DE60122174T2 13.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001317388
Titel STIFTARTIGE VERPACKUNG FÜR BLUMENSUBSTRATE
Anmelder Flora Vita AB, Lund, SE
Erfinder Zetterquist, Lars, Twickenham, middlesex TW1 2AR, GB
Vertreter Anwaltskanzlei Pfefferle, Koch, Helberg & Partner, 74072 Heilbronn
DE-Aktenzeichen 60122174
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.04.2001
EP-Aktenzeichen 019200724
WO-Anmeldetag 06.04.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/SE01/00778
WO-Veröffentlichungsnummer 2002016228
WO-Veröffentlichungsdatum 28.02.2002
EP-Offenlegungsdatum 11.06.2003
EP date of grant 09.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2007
IPC-Hauptklasse B65D 85/50(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A01G 5/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Packung für Pflanzennährstoff oder Pflanzensubstrat von einer Ausgestaltung, welche die in dem Oberbegriff von Anspruch 1 erwähnten Merkmale zeigt.

Stand der Technik

Um die Qualität von Schnittblumen zu konservieren und die Haltbarkeit in Vasen zu verlängern, werden herkömmlich Pflanzennährstoffe und Pflanzensubstrate verwendet.

Blumen- bzw. Pflanzennahrung enthält Nährstoffe und andere Verbindungen, welche die Haltbarkeit in Vasen und verlängern und die Qualität verbessern.

Gewöhnlich werden diese pulvrigen Produkte im Trockenzustand in kleinen Polyethylen-Portionspackungen verpackt. Der Verbraucher öffnet unter Verwendung von Scheren die Portionspackung und leert deren Inhalt in das Vasenwasser, in welchem es sich langsam auflöst.

Um diesen Prozess zu beschleunigen, ist gewöhnlich kräftiges Rühren und Mischen mit einem Löffel oder Schütteln der Vase erforderlich.

Diese Handhabung wird vom Verbraucher als ungünstig angesehen und hält von einer weiteren Verwendung der Pflanzennährstoffe ab.

In Massenvertriebswegen verursachen die Portionspackungen Nachteile. Sie werden gewöhnlich den Pflanzen bzw. Blumen bei der Verpackung manuell zugegeben. Dies erfordert das Aufgreifen des Bouquets oder Straußes und Wickeln eines Tapes um die Portionspackung und den Strauß oder ein Anbringen an der Umhüllung, der Kunststoffabdeckung des Straußes. Häufig wird die Portionspackung am Inneren der Ummantelung angebracht, um das Verlieren der Portionspackung während der weiteren Handhabung und des Transportes zu verhindern.

Die Portionspackung weist einen Inhalt auf, der auf 0,5 oder 1 Liter Vasenwasser angepasst ist, obwohl häufig weit größere Volumen verwendet werden. Das Volumen der Vase der Wahl steht in Beziehung zur Größe des Straußes. Häufig ist die Dosierung nicht korrekt und daher unwirksam und eine zu hohe Dosis kann sogar Schaden an den Pflanzen bzw. Blumen bewirken.

Portionspackungen werden an den verpackten Bouquets oder Blumensträußen mit einem Tape angebracht, welches um die Stiele gewickelt wird. Dies erfolgt üblicherweise in einer Verpackungsstraße.

Der nachfolgend beschriebene Stand der Technik unterscheidet sich deutlich von dieser Erfindung:

Die DE-A1-3047700 beschreibt ein Produkt, zusammengesetzt aus gepressten Blumennährstoffchemikalien, welche als Pflanzen- bzw. Blumenstängel geformt sind, welche zwischen Blumen in einem Strauß angeordnet werden können und ihren Inhalt auflösen oder freisetzen können, wenn sie zusammen mit den Pflanzen bzw. Blumen in eine Vase eingetaucht werden. Die pflanzen- bzw. blumenartig geformte Vorrichtung kann als verpresstes Material oder als eine Portionspackung ausgebildet sein. Die Folie der Portionspackung kann entweder wasserdurchlässig oder perforiert sein.

Das Produkt kann eine päckchenartige oder röhrenförmige Erscheinung aufweisen und es wird zwischen den Blumen gehalten und in das Vasenwasser eingetaucht.

Das beschriebene Produkt wird in seiner unmittelbaren Umgebung und insbesondere am Boden der Vase infolge der langsamen und beschränkten Löslichkeit der Verbindungen oder Nährstoffe eine sehr hohe Konzentration verursachen.

Die in DE-A1-3047700 beschriebene Erfindung soll so unsichtbar wie möglich sein.

Ein weiterer, in NL-C-1001135 beschriebener Stand der Technik betrifft eine Packung für Pflanzennahrung, umfassend einen langen geschlossenen Behälter für Pflanzennahrung sowie eine Längung am Ende des Behälters, welche verkürzt werden kann, um an die Länge der Pflanzenstiele des Straußes angepasst zu werden, welchem die Packung zugefügt werden kann.

Der Behälter ist ein Rohr bzw. ein Schlauch, welcher an beiden Enden geschlossen ist. Zusätzlich können Verlängerungsstücke Teil des Rohres sein oder an diesem befestigt werden.

Dieser Stand der Technik beschreibt einen rohrartigen Behälter für Pflanzen- bzw. Blumennährstoffe. Die ursprüngliche Idee ist es, die Verpackungskosten an der Pflanzenverpackungsstelle zu senken.

Die Leichtigkeit der Handhabung und die geringen Kosten der Zugabe zum Strauß im Verpackungsprozess sind erwähnt. Es wird nicht auf eine Rühr- und Dispergierfunktion oder auf irgendwelche anderen Vorteile bezüglich der Anwendung (längenbezogene Verabreichung, Anweisungsfunktion eines Halters zur Information) verwiesen. Dieser Stand der Technik betrifft nicht die Form der Wärmedichtung.

NL-C-1002643 beschreibt eine Packung für Pflanzennahrung oder -nährstoff vom Typ Portionspackung sowie ein Verfahren zur Herstellung und gleichzeitigen Befüllung einer solchen Packung.

Eine Packung für Pflanzen-(=Blumen)-Nährstoff umfasst ein erstes Fach bzw. Abteil, das zur Aufnahme von Pflanzennährstoff geschützt ist, und ein zweites Fach, das keinen Pflanzennährstoff enthält, und ein Verfahren zum vollständigen kontinuierlichen Formen und Befüllen.

Dieser Stand der Technik zielt hauptsächlich auf eine Verringerung der Kosten der Verpackung ab, indem Kosten zur Befestigung der Säckchen an der Umhüllung der Sträuße vermieden werden. Sie kann wie ein Blumenstiel behandelt werden und zu den gleichen Kosten wie Blumenstiele zugegeben werden. Die Verpackung bzw. die Portionspackung als solche ist nicht steif, nimmt jedoch eine gewisse Festigkeit infolge des dicht gepackten Pflanzennährstoffs an.

Das in Rede stehende Patent beschreibt einen Behälter mit zwei Fächern, wovon einer leer ist. Das ist erforderlich, um den Verlust des Inhaltes zu vermeiden, wenn, nachdem die Portionspackung zwischen den Blumen angeordnet worden ist, die Gebinde auf die richtige Länge zugeschnitten werden.

Der Behälter gemäß diesem Stand der Technik sollte ein Volumen zur Aufnahme gerade der gewünschten Menge von Pflanzennahrung bzw. -nährstoff aufweisen.

Das Befüllen einer Portionspackung mit einem festgelegten maximalen Gehalt ist leichter als das Befüllen, bei dem der Fluss des Nährstoffpulvers gestoppt wird.

Auch nimmt dieser Stand der Technik auf die Verwendung von Folien Bezug. Um eine ausreichende Reißfestigkeit zu erhalten, wird eine zweilagige Folie verwendet. Vorzugsweise mit einer zweiten Schicht aus Polyester.

Diese Folien sind teuer.

Beide Patente (NL-C-100135 und NL-C-1002643) beschreiben stabartige Behälter, die aus verpackungstechnologischer Hinsicht entwickelt worden sind, und die resultierenden Produkte weisen keinerlei produktbezogene oder verbraucherorientierte Eigenschaften auf. Sie weisen beide eine Längung als wesentlichen Teil auf.

Der Stand der Technik, welcher Rührbehälter betrifft, ist auf die Märkte der Einwegartikel und Schneidwaren und den (Schnell)restaurantmarkt: Kaffee, Tee und andere Getränke, gerichtet:

EP-A1-0003390 beschreibt einen Rührbehälter,

GB-A-257020 beschreibt einen Einweglöffel mit Würzmittel.

Er ist nur an einem Ende hitzeabgedichtet und am anderen Ende durch eine verzehrbare und lösliche Abdichtung verschlossen.

Dieser Löffel ist für Getränke ausgestaltet. Beispiele und entsprechende Zeichnungen, auf welche in den Ansprüchen Bezug genommen ist, betreffen alle den Lebensmittelmarkt.

US-A-5,866,185 ist eine Verbesserung des Standes der Technik durch Hinzufügen einer löslichen Beschichtung über den Perforationen. Diese (Gruppe von) Erfindungen beziehen sich auf eine Rührvorrichtung zum Auflösen in einer einnehmbaren Flüssigkeit, und ist somit auf den Lebensmittelmarkt gerichtet.

G 90 02 3021 beschreibt eine limitierte Nahrungsmittelanwendung für einen Rührstab, in diesem Fall für Kaffeesahne (coffee cream).

DE-A1-2635417 betrifft die Nahrungsmittelanwendung, worin Geschmacksstoffe oder Aromen auf einen Stab aufgeschichtet oder gepresst sind, der etwa die Größe eines Teelöffels besitzt.

DE-A1-3851075 beschreibt einen Stab zur Anwendung im Nahrungsmittelbereich. Dieses Produkt umfasst eine oder mehrere Kammern, welche flüssige oder feste Nahrungsmittelbestandteile, wie Zucker und Milch, beinhalten, um die Verpackungsfunktion für diese Bestandteile und die Rührfunktion des Löffels zu kombinieren.

Die japanische Patentanmeldung 06 244 535 beschreibt, dass ein Stab in die Verpackung eingebracht ist, aber nicht Verpackung selbst ist.

Die oben erwähnten Patente beziehen sich entweder auf Rührbehälter oder Pflanzennährstoffbehälter. Die Erfindung erweitert den Stand der Technik um beträchtliche neue Dimensionen, wie oben erwähnt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Verpackung als ein hohler Stab ausgebildet, um als Rührvorrichtung verwendet zu werden, um die Auflösung eines Pflanzensubstrates oder -nährstoffes zu verbessern, während der Inhalt in Wasser in einer Vase für Schnittblumen aufgelöst wird, um die Haltbarkeit der Blumen in Vasen zu verlängern.

Die vorliegende Erfindung löst die oben dargestellten Probleme, indem verschiedene funktionelle Eigenschaften in die Packung integriert sind und des Weiteren die folgenden Vorteile aufweist:

  • 1. Einfachheit der Handhabung und Anbringung wird die Verpackungskosten reduzieren.
  • 2. Der relativ steife hohle Stab wird das Rühren ermöglichen und damit die rasche Auflösung von Substrat oder Nährstoff.
  • 3. Der hohle Stab scheint ein ideales Kommunikationsmittel zu sein.
  • 4. Die Größe des hohlen Stabes erlaubt eine leichte Dosierung.

Der Stab gemäß der vorliegenden Erfindung ist im Gegensatz zu den Portionspackungen leicht zwischen Schnittblumen in zusammengestellten Bouquets einzubringen. Bei größeren Blumenlieferketten von Großhändlern oder Supermärkten, wo Blumensträuße in spezialisierten Verpackungsstationen vorverpackt werden, wird die Verwendung des hohlen Stabes die Handhabungskosten (Arbeitskosten) signifikant reduzieren, da die Anbringung der Portionspackungen mit Klebeband an den Sträußen oder den Umverpackungen vermieden wird.

Der Inhalt des Stabes kann leicht in Wasser ausgeleert werden, durch leichtes Quetschen der Dichtung und Brechen der Verbindung, wobei zur gleichen Zeit der Stab als Rührstab verwendet werden kann, um zusätzliche Energie für den Lösungsprozess zu liefern. Diese Eigenschaft trägt wesentlich zu dem erkannten Vorteil des Produktes bei.

Der Stab ragt leicht über die Blumen des Straußes hinaus und ist deutlich sichtbar.

Er kann daher dazu verwendet werden, die Aufmerksamkeit des Verbrauchers anzuziehen, zum Beispiel indem er dazu verwendet wird, Informationen und Kommunikationsthemen anzubringen oder dem Strauß ein (lustiges) Erscheinungsbild zu verleihen oder (Spaß)-Artikel hinzuzufügen.

Er könnte Marken oder andere Werbemittel, Pflegehinweise oder andere Informationen für den Verbraucher zeigen, Strichcodes und Kontroll- und Suchinformation sowie weitere Informationen für den Verbraucher, betreffend das Qualitätsmanagement der Kette, und kleine (Spaß)-Artikel, wie Namensschilder, Einladungskarten, Spielzeug, Comicfiguren und andere Sensationswerbungen. Er könnte auch als Flagge, Verkehrszeichen, Zauberstab, Stift, Liebespfeil mit einem kleinen Herzen (siehe 3), etc. ausgebildet sein.

Da eine Beziehung zwischen der Größe des Straußes und der dafür gewählten Vase besteht, ist die Dosierung des Pflanzennährstoffes genauer, wenn die Größe des Straußes als Bezugspunkt gewählt wird.

Der hohle Stab kann in verschiedenen Längen und Durchmessern hergestellt sein, enthaltend eine Menge von Zucker oder Nährstoff, die sich auf das mittlere und minimale Volumen der vom Verbraucher für diese Straußgröße verwendeten Vase bezieht. Das wird eine schädliche Überdosierung des Nährstoffes und weiterer Bestandteile verhindern.

Es ist festzuhalten, dass die vorliegende Erfindung auf einer Packung basiert, deren Inhalt und Nährstoff in das Wasser ausgeleert wird und dazu in der Lage ist, dem Mischprozess durch Rühren und Dispergieren der Teilchen extra Kraft hinzuzufügen, was die Auflösung verbessert.

Die Packung soll als deutlich sichtbare Vorrichtung verwendet werden.

Die Packung ist durch eine Wärmedichtung abgedichtet und diese Dichtung sollte so ausgestaltet sein, dass sie eine flache oder gerippte Rühroberfläche liefert und sollte wasserdicht aber leicht zu öffnen sein.

Die Verpackung ist aus einer einzelnen Schicht eines extrudierten Handelswarenpolymeres gebildet.

Lösung

Die vorliegende Erfindung basiert auf einer Packung für Pflanzennährstoff, wie im Oberbegriff von Anspruch 1 angegeben, und weist als die wesentlichen Merkmale die Besonderheiten auf, die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben sind.

Vorgeschlagene Ausführungsformen, welche in den Umfang der vorliegenden Erfindung fallen, sind in den Unteransprüchen angegeben.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Nachfolgend wird die Erfindung genauer unter Bezugnahme auf die gezeigten Ausführungsformen und begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, worin:

1 die Beziehung zwischen der Länge eines Straußes (Stiellänge) und dem Vasenvolumen, das für den besonderen Bund ausgewählt wird, zeigt.

2a ein spezifisches Beispiel einer ersten Packung gemäß der Erfindung zeigt,

2b eine Planansicht eines faltbaren Flyers zeigt, der an einem packungsbezogenen Hohlstab anzubringen ist, und

3 eine weitere Packung gemäß der Erfindung zeigt.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Gemäß dem Diagramm in 1 kann die Menge an Nährstoff, welche optimal für eine spezifische Länge erforderlich ist, aus dem mittleren Vasenvolumen, welches dieser Länge entspricht, abgeleitet werden.

Für Blumen von einer Länge von 50 cm wird ein Volumen zwischen 1,0 und 2,5 Litern ausgewählt.

Wenn der optimale Zucker- oder Nährstoffgehalt des Vasenwassers für die besonderen Blumen 10 g pro Liter beträgt, sollte der Stab 15 g enthalten.

Wenn die Blumen empfindlich auf Biozidüberschuss sind, kann man die Dosierung des Biozids aus der unteren Volumenlinie bestimmen.

Wenn ein minimaler Gehalt einer Verbindung erforderlich ist, kann man die Dosierung von der oberen Volumenlinie berechnen.

Es sollte berücksichtigt werden, dass dieses Diagramm nur als ein Beispiel angegeben ist und diese Information spezieller zu sein scheint. Typen von Vasen und Volumina variieren nach dem Typ von Blumen und nach dem Land.

2a zeigt einen hohlen Stab 1' aus Polypropylen, der als Rohr von 50 cm Länge und 6 mm Durchmesser mit einer Wandstärke von 0,3 mm geformt ist.

Bei der Ausführungsform gemäß 2a ist das Rohr mit 15 g Zucker (Sucrose) oder Nährstoff 2 befüllt und an beiden Enden 3, 3a wärmeabgedichtet, mit einer gerippten Abdichtvorrichtung, um eine kleine flache Rühroberfläche 3 zu schaffen.

Ein Informationsblatt 4 (6 cm × 12 cm, gewachst und in der Mitte gefaltet) mit Verbraucherinstruktionen über die Verwendung des Hohlstabes 1' und mit Information 4a über Blumenpflege im Allgemeinen, ist an dem Stab 1' angebracht.

Der Stab wird für vorverpackte Rosen verwendet, die eine mittlere Stiellänge von 45 cm aufweisen und 10 Rosen pro Bund und in vorverpackten gemischten Sträußen, mit einer durchschnittlichen Länge von 45 cm.

Der Stab reißt oder bricht beim Einbringen oder Eindrücken zwischen die Blumen nicht.

In Verpackungsstraßen können sie wie einzelne Blumen und zu denselben Kosten gebraucht werden, wodurch die Verpackungskosten gesenkt und der Verpackungsprozess im Vergleich mit dem Anbringen von Portionspackungen beschleunigt wird. Der Stab verursacht keinen Nachteil und wird während des Transportes nicht beschädigt.

In dem Display 4 sind die Informationsbeilagen 4a sehr deutlich sichtbar und weisen eine schöne Erscheinungsform auf.

Der Stab kann durch leichtes Quetschen der Dichtung und Brechen der Verbindung in geeigneter Weise geöffnet werden.

Die gewählten Abmessungen erlauben ein starkes Rühren, ohne dass das Rohr infolge seiner Steifigkeit bricht oder abknickt. Der so freigesetzte Zucker wird rasch dispergiert und löst sich infolge der Rührwirkung und dem Rühren mit dem Stab über dem Boden der Vase rascher auf.

Die Konzentration des Zuckers oder Nährstoffs in dem Vasenwasser beträgt zwischen 0,7 und 12 g pro Liter, im Mittel 10 g pro Liter in den für die Blumen vom (holländischen) Verbraucher gewählten Vasen.

Die Erfindung ist eine stabartige Verpackung 1, welche 4 bis 20 g Zucker oder andere Nährstoffe 2 (für ca. 0,4 bis 2 Liter) in fester oder flüssiger Form enthalten kann.

Die Länge "L" des Stabes 1' beträgt vorzugsweise zwischen 15 und 60 cm mit einem Durchmesser "d" von 4 bis 10 mm. Um eine ausreichende Steifigkeit zu erhalten, sollte die Wandstärke "z" zwischen 0,1 und 1,0 mm liegen.

Der Stab 1' besitzt eine zylindrische Form, kann aber auch als Balken oder Spirale oder Löffel oder Blumenstiel oder jede andere lange Form (nicht gezeigt) ausgebildet sein.

Auch ist er im Querschnitt rund oder sternförmig, mit oder ohne Rippen, um den Stab zu verstärken und die Steifigkeit zu erhöhen, und kann zur Verbesserung der Rühreigenschaften Schraubengänge aufweisen.

Der Stab kann aus jeder Art von Kunststoff, z.B. aus handelsüblichen Polymeren, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol oder biologisch abbaubarem Polymer, wie Polyhydroxypropionsäure oder thermoplastischer Stärke, hergestellt sein.

Der Stab 1' ist an beiden Seiten bzw. Enden durch eine Thermoabdichtung 3, 3a (Wärmedichtung) und/oder einen Stopfen (nicht gezeigt) verschlossen. Er kann durch Entfernen des Stopfens oder Quetschen der Dichtung 3, 3a und Brechen der Verbindung geöffnet werden.

Der Stab 1' sollte eine ausreichende Gesamtsteifigkeit aufweisen, um ein Brechen oder Knicken während des Rührens zu vermeiden.

Diese übersetzt sich in ein erforderliches minimales Biegemodul der Wände für jede Länge des Stabes.

Für Polypropylenstäbe mit einem Durchmesser von 6 mm und einer Länge von 10 bis 30 cm reicht eine Wandstärke von 0,15 bis 0,20 mm aus.

Stäbe von 30 bis 50 cm weisen vorzugsweise einen Durchmesser von 6 bis 8 mm auf und erfordern eine Wandstärke, welche größer als 0,2 mm ist. Noch längere Stäbe besitzen vorzugsweise eine Wandstärke von wenigstens 0,25 mm.

3 zeigt einen Polypropylenstab 1' von 40 cm Länge und 6 mm im Durchmesser mit einer Wandstärke von 0,3 mm.

Bei der Ausführungsform gemäß 3 war der hohl ausgebildete Stab oder das Rohr mit 15 g Zucker 2 (Sucrose) befüllt und an einen Ende 3 mit einer gerippten Dichtvorrichtung wärmeabgedichtet, um eine kleine flache Rühroberfläche 3' zu erzeugen, und mit einem pfeilförmigen Stopfen am anderen Ende verschlossen.

An dem Stab 1' ist eine herzförmige Valentinskarte 4a mit einem freien Raum 4b für eine Botschaft sowie Verbraucherinstruktionen über die Verwendung des Stabes und Blumenpflegeanweisungen vorgesehen.

Der Stab wird für vorverpackte Rosen verwendet, mit einer mittleren Stiellänge von 40 cm und mit 10 Rosen pro Bund, mit einer mittleren Länge von 40 cm.

Die Stäbe 1' reißen oder brechen beim Einbringen oder Eindrücken zwischen die Blumen nicht. In Verpackungsstraßen können sie wie einzelne Blumen und zu den gleichen Kosten behandelt werden, wodurch die Verpackungskosten erniedrigt und der Verpackungsprozess im Vergleich mit dem Anbringen von Portionspackungen beschleunigt wird. Die Stäbe verursachen keinen Nachteil und werden während des Transportes nicht beschädigt.

In einem Display 4 ist das Informationsblatt 5 sehr deutlich sichtbar und hat eine schöne Erscheinungsform.

Der Stab 1' kann in geeigneter Weise durch leichtes Quetschen der Dichtung 3 und Brechen der Verbindung oder durch Entfernen des Peilkopfes geöffnet werden.

Die gewählten Abmessungen erlauben ein kräftiges Rühren ohne Brechen oder Knicken infolge der Steifigkeit. Der so freigesetzte Zucker wird rasch dispergiert und löst sich infolge der Rührwirkung und des Rührens mit dem Stab 1' über dem Boden der Vase rascher auf.

Die Konzentration des Zuckers in dem Vasenwasser betrug im Mittel 9 g pro Liter in den für die Blumen vom Verbraucher gewählten Vasen.

Gemäß einer dritten Ausführungsform (nicht in einer Zeichnung gezeigt) ist ein Polypropylenstab von 20 cm Länge und 6 mm Durchmesser "d" mit einer Wandstärke von 0,3 mm mit 7 g Zucker 2 (Sucrose) befüllt, an einem Ende 3 mit einer Wärmedichtvorrichtung wärmeabgedichtet, um eine kleine flache Rühroberfläche auf beiden Seiten zu erzeugen.

Die Stäbe sollen in vorverpackten Sträußen mit einer mittleren Stiellänge von 20 cm verwendet werden.

Die Konzentration des Zuckers in dem Vasenwasser beträgt im Mittel 10 g pro Liter in den für die Blumen vom Verbraucher gewählten Vasen.


Anspruch[de]
Eine Packung für Pflanzennährstoff, wobei die Packung als längslaufender Behälter in Form eines hohlen Stabes (1') ausgebildet ist, der Nährstoff (2) in Wasser zur Lösung gebracht wird, um die Lebensdauer von Schnittblumen in Vasen zu verlängern, angepasst, um den Blumennährstoff (2) darin freigebbar zu sichern, wobei der hohle Stab (1') eine flache, Ende bezogene Oberfläche zeigt, die durch eine Wärmedichtung gebildet ist, um den Blumennährstoff in dem hohlen Stab festzuhalten, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Stab steif genug zum Rühren von Wasser ausgebildet ist, in welches der Blumennährstoff dispergiert wird und um als Rührvorrichtung zu dienen, dass der physikalische Innendurchmesser des hohlen Stabes (1') daran angepasst ist, die Gesamtmenge des Blumennährstoffes, welcher 4 bis 20 g Blumennährstoff in trockener oder flüssiger Form enthält, aufzunehmen, dass der hohlen Stab (1') einen Querschnitt und einen Durchmesser von 4 bis 10 mm zeigt, dass die Wanddicke zwischen 0,1 bis 1,0 mm ausgewählt ist, dass der hohle Stab (1') daran angepasst ist, als Befestigungsmittel für ein Informationsdisplay (4, 5) zu dienen, wobei der hohle Stab eine genaue Vordosierung von Nährstoffen, basierend auf der Länge der Blumen erlaubt und dass der hohle Stab in einer Länge von zwischen 15 und 60 cm ausgewählt ist. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Stab eine Querschnitt bezogene Form eines Zylinders, eines Balkens, einer Spirale, eines Löffels oder eines Blumenstiels besitzt und einen runden oder ovalen, quadratischen, rechteckigen oder sternförmigen Querschnitts zeigt. Packung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Stab Versteifungen, wie Rippen, Pfeile oder andere Details zeigt, um seine Festigkeit und Rühreigenschaften zu verbessern. Packung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Stab Nährstoff enthält, der auf das Mittel- und Minimumvolumen der verwendeten Vase bezogen ist. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmedichtung in solcher Weise geformt ist, dass sie eine flache oder bandartige Rühroberfläche liefert und wasserdicht aber leicht zu öffnend ausgebildet ist. Packung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Stab als Polypropylenrohr ausgebildet ist.






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