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Dokumentenidentifikation DE60122799T2 13.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001126062
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Einlegekanten auf Luftdüsenwebmaschinen
Anmelder Promatech S.p.A., Colzate, Bergamo, IT
Erfinder Oprandi, Giancarlo, 24020 Cerete Alto, (Bergamo), IT;
Nettuno, Boris, 80100 Napoli, IT;
Capitanio, Osvaldo, 24020 Cene, (Bergamo), IT
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 60122799
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.02.2001
EP-Aktenzeichen 011034766
EP-Offenlegungsdatum 22.08.2001
EP date of grant 06.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2007
IPC-Hauptklasse D03D 47/48(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bilden der Einlegekante in einer Luftdüsenmaschine und insbesondere eine Vorrichtung dieser Art, die pneumatisch betrieben wird und frei von beweglichen Teilen ist.

Ein erstes Verfahren und eine Vorrichtung dieser Art, die von demselben Anmelder ausgestaltet worden ist und vermarktet wird, ist in der EP-A-534,429 offenbart. Nach der Lehre dieses Patents wurde – nach dem Eintragen und Aufschlagen des Schussfadens and Schneiden dessen freien Endes auf Länge – das so gebildete Endstück des Schussfadens in das Innere einer Saugdüse gesogen. Die Düse wurde in eine Zone stromaufwärts der Schussfadeneintragslinie verlagert und das Schussfadenende wurde schließlich unter Umkehren der Richtung des Luftstroms im Inneren der Düse in das Innere des Fachs eingebracht. Diese Lösung hatte den Vorteil, dass es unter dem Gesichtspunkt des Webens unter Erzeugung einer Einlegekante ausgezeichnete Ergebnisse zeigt, die frei ist von Defekten sind und eine konstanten Höhe haben, hat jedoch den Nachteil der mechanischen Komplexität, die für die Düsenverlagerungen erforderlich ist.

Die DE A-725 262 offenbart eine Vorrichtung zur pneumatischen Bildung einer Einlegekante mit einer Mehrzahl von ortsfesten Düsen, die durch Druckluft- bzw. Saugluftstrahlen einen Rückeintrag der Schussfadenenden in das Fach bewirken. Dieses Dokument stellt den nächstkommenden Stand der Technik für die vorliegende Erfindung dar, seine Merkmale sind in die Oberbegriffe der unabhängigen Ansprüche 1 und 5 aufgenommen.

Eine andere und spätere Lösung ist in der EP-A-786 547 offenbart. Nach diesem Patent wird das Schussfadenende nach dem Schneiden zunächst von einer Saugdüse aufgenommen, die in einer ersten Kantenbildungseinrichtung angeordnet ist, die entlang der Streckung der Schussfadeneintragslinie vorgesehen ist. Eine Blasdüse, die in der ersten Kantenbildungsvorrichtung angeordnet ist, ist dann dazu eingerichtet, das Schussfadenende zu übertragen und dieses in einer Richtung parallel zu der Schussfadeneintragslinie zu bewegen, soweit eine zweite Kantenbildungsvorrichtung in der Nähe des Fachs angeordnet ist. Eine Blasdüse, die von dieser zweiten Kantenbildungsvorrichtung aufgenommen wird, trägt das Schussfadenende schließlich in das Fach ein. Bei dieser zweiten Lösung gibt es den Vorteil, dass sich bewegende mechanische Teile vermieden werden, jedoch den Nachteil, dass der Rückeintrag des Schussfadenendes in eine Zone, die wünschenswerter Weise stromaufwärts der Schussfadenlinie angeordnet ist, wie die stattdessen bei der EP-A-534,429 erfolgt, nicht ausgeführt wird, wobei der Rückeintrag tatsächlich in eine Zone erfolgt, die vollständig mit der Schussfadeneintragslinie ausgerichtet ist. Der Rückeintrag des Schussfadenendes in einen Bereich stromaufwärts der Schussfadeneintragslinie ist ein sehr erwünschter Vorgang, da der Abstand zwischen den Kettfäden in diesem Bereich ausreichend groß ist um sicherzustellen, dass 100% der Schussfadenenden korrekt in das Fach rückgeführt werden. Wenn der Vorgang in der Nähe der Schussfadeneintragslinie stattfindet, wie dies tatsächlich in der EP-A-786,547 erfolgt, ist der Abstand zwischen den Kettfäden sehr gering und es besteht daher die Möglichkeit – was alles andere als selten geschieht -, dass die Schussfadenenden außerhalb des Fachs rückgeführt werden, d. h. oberhalb oder unterhalb der Kettfäden, so dass sie nicht in das Innere des Gewebes gemeinsam mit den nachfolgenden Schussfäden eingewoben werden, was zu einem defekten Gewebe führt.

Es wurde vorgeschlagen, zur Überwindung dieses Nachteils die Blasdüse der zweiten Kantenbildungsvorrichtung in der Richtung stromaufwärts zu neigen, um so die Enden des Schussfadens in einen Bereich zu richten, wo der Abstand zwischen den Schussfäden ausreichend hoch ist. Auf diese Weise ist es möglich, auf eine wirksame Weise einen ausreichend hohen Prozentsatz richtig rückgeführter Schussfäden sicherzustellen, obwohl die Richtung des Schussfadens bezüglich der Schussfadeneintragslinie erheblich geneigt ist, die Schussfadenenden werden daher durch das Blatt in einer nicht gleichmäßigen Weise aufgeschlagen, was zur Bildung einer Kante führt, der die konstante Höhe fehlt.

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren oder eine Vorrichtung zum Bilden der Einlegekante bei Hebmaschinen zu schaffen, die frei ist von den Nachteilen, die die vorbekannten Kantenbildungsvorrichtungen haben und daher insbesondere dann, wenn keine mechanischen Teile verwendet werden, den Rückeintrag der Schussfadenenden in eine Zone stromaufwärts der Schussfadeneintragslinie zu erlauben und entlang der Richtung im Wesentlichen parallel zu dieser Linie.

Die EP-A-108922 ist ein nicht vorveröffentlichtes Dokument entsprechend Artikel 54(3) und (4) EPC, das eine Vorrichtung zum pneumatischen Bilden einer Einlegekante offenbart, mit einer Mehrzahl von ortsfesten Düsen, die durch jeweilige Blasluft oder Saugluft den Rückeintrag der Schussfadenenden in das Fach ermöglicht, nachdem diese in eine Zone stromaufwärts der Schussfadeneintragslinie übertragen worden ist. Das Herstellen dieser Vorrichtung verlangt jedoch die Verwendung unterschiedlicher Düsen und das gesonderte Speisen dieser Düsen bezüglich der Luftströme.

Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung mittels eines Verfahrens zum Bilden der Einlegekante in Anspruch 1 gelöst.

Das Verfahren wird vorzugsweise implementiert unter Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch 5.

Weitere charakteristische Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich jedoch klarer aus der nachfolgenden eingehenden Beschreibung einer bevorzugten Kantenbildungsvorrichtung entsprechend dem Verfahren dieser Erfindung, die in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt ist:

1 ist eine schematische Draufsicht auf eine Webmaschine, die vier Einrichtungen zum Bilden der Einlegewebkante nach der vorliegenden Erfindung beinhaltet;

2A ist eine perspektivische Frontansicht auf die Einrichtung zum Bilden der Einlegekante nach der vorliegenden Erfindung;

2B ist eine 2A ähnliche Ansicht, wobei Teile teilweise entfernt sind, die einen ersten Kantenbildungsschritt zeigt;

2C ist eine derjenigen von 2B ähnliche perspektivische Ansicht, die einen zweiten Kantenbildungsschritt wiedergibt;

3A ist eine perspektivische Ansicht von unten auf den oberen Teil der Einrichtung zum Bilden der Einlegekante nach der vorliegenden Erfindung;

3B zeigt, in einem größeren Maßstab die Einzelheit der einstellbaren Düse, die in 2C wiedergegeben ist;

4A, 4B und 4C drei unterschiedliche Arbeitsschritte der Einrichtung.

Der besondere Aufbau der Einlegekantenbildungseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus 2. Die Einrichtung besteht aus einem Block aus einem metallischen Material 1, der durch einen oberen Block 1s und einen unteren Block 1i gebildet ist, die zusammengefügt und mit der Webmaschine in einer an sich bekannten Weise unter Verwendung von (nicht gezeigt) Schrauben fixiert sind, nach Durchführen der erforderlichen mechanischen Bearbeitungsschritte an diesem. Wenn die Montage durchgeführt ist, erscheint der Block wie in 2A, während sein Innenaufbau, der im Einzelnen unten beschrieben werden wird, in den Schnittansichten nach den 2B und 2C, als auch in den 3A, 3B dargestellt ist.

Der obere Block hat einen ersten vertikalen Durchlasskanal 2, der genau die Schussfadeneintragslinie L kreuzt. Der Kanal 2 setzt sich in einem Kanal 3 fort, der mit diesem ausgerichtet ist und in dem unteren Block 1i ausgebildet ist. Zusätzlich zu dem Kanal 2 weist der obere Block 1s weitere 3 vertikale Durchlasskanäle 4, 5, 6 auf, deren Achsen in eine vertikale Ebene verlaufen, die senkrecht ist zu der Schussfadeneintragslinie L und positioniert sind mit einem bestimmten Abstand von dem Kanal 2 in Richtung auf das Äußere der Webzone, wie sich aus den 2B und 3A ergibt.

Der Kanal 4 ist glattwandig, ähnlich den oben genannten Kanälen 2 und 3. Im Gegensatz dazu hat der Kanal 5 ein Innengewinde, das eine Einstellschraube 11 mit einem mittleren Abschnitt mit geringerem Durchmesser aufnimmt. Der Kanal 6 nimmt im Inneren eine einstellbare Düse auf, deren Struktur zum Folgenden beschrieben werden wird, und ist mit Zonen versehen mit einem größeren Durchmesser, die die Sitze für jeweilige Dichtungs-O-Ringe bilden. Die Kanäle 4, 5 und 6 schließlich sind gemeinsam durch einen Querkanal 6 miteinander verbunden, die ebenfalls gleichwandig sind.

Die Düse 7, die einen mittleren Bereich mit einem geringeren Durchmesser 7a hat, ist mit einer inneren Bohrung versehen und die innere Ausnehmung kommuniziert mit der einen Seite mit einer oder mehreren Einlassöffnungen 9 und mit der anderen Seite mit einer einzigen Auslassöffnung 10. Die Auslassöffnung 10 kann jede geeignete Form haben, um einen ausgehenden Luftstrahl der gewünschten Form zu erzeugen. Eine bevorzugte Öffnung 10 hat beispielsweise die Form eines Schlitzes, wobei die längere Seite parallel zu dem Schussfaden angeordnet ist und die internen Wandungen in Form eines Dreiecks ausgebaucht sind, so dass ein fächerartiger Luftstrahl mit der gewünschten Winkelgröße erzeugt werden kann.

Der untere Teil des oberen Blocks 1s schließlich ist mit Ausnehmungen 12 und 13 zum Führen der Luftströme versehen, deren Funktion weiter unten deutlich werden wird. Die Ausnehmung 13 ist als eine hinterschnittene Zone 14 des Blocks 1s ausgebildet, geeignet, um es dem Schussfaden C zu erlauben, durch den Block 1 zu verlaufen.

Während des Betriebs der Einrichtung wird ein Druckluftstrahl im Inneren des Kanals 2 aktiviert, nachdem ein Schussfaden T in das Fach eingesetzt worden ist, von dem Blatt P aufgeschlagen worden ist und sodann von den Schneideinrichtungen G auf Länge geschnitten worden ist, unter Bildung eines freien Schussfadenendes.

Dieser Luftstrom dringt durch den darunter liegenden ausgerichteten Kanal 3 und zieht das freie Ende C des Schussfadens mit sich, während der Schritt des Eintragens des Schussfadens quer ausgeführt wird zwischen der Ausgangsmündung des Kanals 2 und der Einlassöffnung des Kanals 3 im Inneren der Höhlung, die zwischen den Lücken 1s und 1i von der hinterschnittenen Zone 14 gebildet wird. Diese Situation ist schematisch 4A und in größerem Maßstab in 2B gezeigt.

Während das Blatt P wieder seine rückgezogene Position einnimmt (4B) wird der Luftstrom zu dem Kanal 2 unterbrochen und ein Luftstrom zu dem Kanal 4 wird aktiviert. Die Druckluft, die in diesen Kanal geführt wird, splittet sich bei dem Kanal 8 in zwei Ströme E und F auf, das Verteilungsverhältnis der Ströme E und F kann durch Betätigen der Schraube 11 eingestellt werden, die mit ihrem Ende den Fluss des Stromes E durch die Ausnehmung 12 drosselt.

Der komprimierte Luftstrom E, der aus der Ausnehmung 12 strömt, interferiert mit dem freien Ende C des Schussfadens, der von dem Inneren des Kanals 3 aufgenommen wird und beginnt, diesen in eine Richtung senkrecht zu der Schussfadeneintragslinie L zu richten, d. h. in Richtung auf eine Zone stromaufwärts der Linie, bis das freie Ende des Schussfadens vor der Auslassöffnung 10 der Düse 7 positioniert ist. Um die Übertragung des freien Endes C zu erleichtern, können die Wandungen der Ausnehmungen 12 eine dem Auslass so geformt zu sein, dass sie die Strömung E in Richtung auf die gemeinsame Achse der Kanäle 2 und 3 richtet.

Gleichzeitig verläuft der Druckluftstrom F entlang des gesamten Kanals 8, erreicht den Kanal 6 an einer Zone 7a mit geringerem Durchmesser der Düse 7 und dringt sodann in die Einlassöffnungen 9 und die inneren Ausnehmungen der Düse 7, dringt von der Öffnung 10 genau in die Zone, in die das freie Ende des Schussfadens von dem Luftstrom E übertragen worden ist. Aus diese Weise erlaubt der Strom F das Rückführen des freien Endes C des Schussfadens in das Innere es Fachs, wie dies in 4C und in größerem Maßstab in 2C dargestellt ist, während des Webeschritts, in der das Blatt P zurück in Richtung auf die Aufschlagzone sich bewegt. Eine Winkelposition der Düse 7 kann eingestellt werden unter Verwendung eines gewöhnlichen Schraubenziehers, der in eine stirnseitige Kerbe 15 eingeführt wird, um so die erforderliche Richtung des Eintrags des Endes C zu erreichen, die so parallel wie möglich zu der Schussfadeneintragslinie ist.

Bei dem Verfahren und der Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist es daher möglich, die oben angegebene Aufgabe zu lösen, da das freie Ende des Schussfadens C durch den Luftstrom E von einer Position, die mit der Schussfadeneintragslinie L ausgerichtet ist, zu verlagern in eine stromaufwärts gelegene Zone. Das Eintragen des Schussfadenendes durch den Luftstrom F kann in dieser Zone zuverlässig ausgeführt werden und parallel zu den Schussfäden, auf Grund der Tatsache, dass die Schussfäden hier mit einem größeren Abstand von einander positioniert sind.

Die Erfindung wurde unter besonderer Bezugnahme auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben, es versteht sich jedoch, dass viele unterschiedliche Ausführungsbeispiele für den Fachmann möglich sind, die alle in den Schutzbereich der Erfindung, der sich aus den beiliegenden Ansprüchen ergibt, liegen.


Anspruch[de]
Verfahren zum Bilden der Einlegekante in einer Luftdüsenwebmaschine mit Mitteln zum Eintragen der Schussfäden in das Innere des Fachs, einem Blatt (P) zum Aufschlagen des derart eingetragenen Schussfadens (T) und Mittel zum Schneiden des Schussfadens – von der Art, bei der der Schussfaden (T) mit einem Abstand von dem ersten und dem letzten Schussfaden geschnitten wird, um freie Schussfadenenden (C) zu bilden, die jeweils pneumatisch in einen Aufnahmekanal (3) abgelenkt werden und sodann nach dem Schließen des Fachs und vor dem Eintragen eines neuen Schussfadens pneumatisch in das Fach zurückgeführt wird, um gemeinsam mit dem nächsten Schussfaden aufgeschlagen zu werden – dadurch gekennzeichnet, dass es den Schritt des pneumatischen Übertragens des Schussfadenendes von dem Aufnahmekanal (3) in eine Richtung senkrecht zu der Schussfadeneintragslinie (L) in eine stromaufwärts gelegene Zone vor dem Rückführen des Schussfadenendes (C) aufweist und dass die Schritte des pneumatischen Übertragens und Rückführens des Schussfadenendes (6) zum Bilden der Einlegekante mittels eines einzigen Druckluftstrahls durchgeführt werden, der in dem Inneren einer einzigen pneumatischen Einrichtung (1) in zwei gesonderte Ströme (E, F) geteilt ist. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Winkelposition des Luftstroms (F), der das pneumatische Rückführen des Schussfadenendes bewirkt, justierbar ist. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die das Verteilungsverhältnis zwischen den beiden gesonderten Strömen (E, F) jeweils zum Übertragen und Rückführen der Schussfadenenden einstellbar ist. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Luftstrom (F) ein fächerartiger Luftstrom ist mit einem gewünschten Winkel. Vorrichtung zum Bilden der Einlegekanten in einer Luftwebmaschine mit Mitteln zum Eintragen des Schussfadens in das Innere des Fachs, einem Blatt (P) zum Aufschlagen des so eingetragenen Schussfadens und Mittel zum Schneiden des Schussfadens – von der Art, in der der Schussfaden (T) mit einem Abstand von dem ersten und dem letzten Schussfaden, der ausreichend ist, um freie Schussfadenenden (C) zu bilden, geschnitten wird, die in das Fach zurückgeführt werden, um so gemeinsam mit dem nächsten Schussfaden aufgeschlagen zu werden -, wobei die Einrichtung weiter einen Kanal (3) zum Aufnehmen des Schussfadenendes (C), der an einem an der Webmaschine in einer Position benachbart dem Rand des gewebten Tuchs fixierten Block ausgebildet ist, erste pneumatische Mittel zum Lenken des Schussfadenendes (10) in das Innere des Aufnahmekanals (3) und dritte pneumatische Mittel zum Rückführen des Schussfadenendes (10) in das Fach, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass es zweite pneumatische Mittel zum Übertragen des Schussfadens (C) von dem Aufnahmekanal (3) in eine Richtung senkrecht zu der Schussfadeneintragslinie (L) in eine stromaufwärts gelegene Zone aufweist und dadurch, dass die Winkelposition der Auslassöffnung (10) des dritten pneumatischen Mittels einstellbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei das zweite und das dritte pneumatische Mittel Zufuhrkanäle (12 und 8, 6) aufweisen, die mit einer Druckluftquelle über lediglich einen Speisekanal (4) verbunden sind. Vorrichtung nach Anspruch 6, weiter mit Steuermitteln (11) zum Einstellen der Verteilung des Druckluftstroms zwischen den beiden Kanälen (12 und 8, 6) der zweiten und der dritten pneumatischen Mittel. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei das erste, das zweite und das dritte pneumatische Mittel alle im Inneren desselben Blocks (1), in dem der Aufnahmekanal (3) ausgebildet ist, aufgenommen werden. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Achse des Aufnahmekanals (3) im wesentlichen die Schussfadeneintragslinie (L) schneidet und einen Winkel in Bezug zu dieser bildet. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Achse des Aufnahmekanals (3) im wesentlichen senkrecht zu der Schussfadeneintragslinie (L) ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, wobei das erste pneumatische Mittel durch einen ersten Kanal (2), der komprimierte Luft liefert und mit dem Schussfadenaufnahmekanal (3) ausgerichtet ist, gebildet wird. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, in der das zweite pneumatische Mittel durch einen zweiten Kanal (4, 12) gebildet wird, der Druckluft liefert, dessen Endbereich (12) eine Richtung im wesentlichen senkrecht sowohl zu der Achse des aufnehmenden Kanals (3) und zu der Schussfadeneintragslinie (L) verläuft, wobei der Luftstrom (E) des zweiten pneumatischen Mittels dazu in der Lage ist, die Einlassöffnung des das Schussfadenende aufnehmenden Kanals (3) zu überstreichen, so dass das Schussfadenende (C) in eine Richtung senkrecht zu der Schussfadeneintragslinie (L) in einer Zone stromabwärts zu dieser übertragen wird. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, wobei das dritte pneumatische Mittel mit einem dritten Kanal (4, 8, 6) ausgebildet ist, der Druckluft liefert und in einer Düse (7) endet, wobei die Düse stromaufwärts der Schussfadeneintragslinie (L) in einem Bereich positioniert ist, wo das Schussfadenende (C) durch das zweite pneumatische Mittel geliefert wird und der Luftstrom (F) des dritten pneumatischen Mittels dazu in der Lage ist, das Schussfadenende (C) in das Fach rückzuführen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, wobei die Mündung (10) der Düse (7) des dritten Zufuhrkanals mit einem Abstand von der Kante des Gewebes angeordnet ist, der größer ist, als der zu dem den Schussfaden aufnehmenden Kanal (3). Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14, wobei die Mündung (10) der Düse (7) des dritten Zufuhrkanals in der Form eines Schlitzes ist, dessen längere Seite parallel zu den Schussfäden verläuft und mit inneren Wandungen, die in Form eines Dreiecks ausbauchen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, wobei die Düse (6) mit einer inneren Bohrung versehen ist zur Bildung einer inneren Höhlung für den Luftstrom (f) des dritten Zufuhrkanals d (4, 8, 6) zwischen einem oder mehreren Einlassöffnungen (9) und der Düse (7).






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