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Dokumentenidentifikation DE60216456T2 13.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001400368
Titel WÄRMEEMPFINDLICHES AUFZEICHNUNGSMATERIAL
Anmelder FUJIFILM Corporation, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder IWASAKI, FUJI PHOTO FILM CO., Masayuki, Fujinomiya-shi, Shizuoka 418-8666, JP;
WATANABE, FUJI PHOTO FILM CO., Tsutomu, Fujinomiya-shi, Shizuoka 418-8666, JP;
MITSUO, FUJI PHOTO FILM CO., Hirofumi, Fujinomiya-shi, Shizuoka 418-8666, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60216456
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.05.2002
EP-Aktenzeichen 027282102
WO-Anmeldetag 31.05.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/JP02/05346
WO-Veröffentlichungsnummer 2002098673
WO-Veröffentlichungsdatum 12.12.2002
EP-Offenlegungsdatum 24.03.2004
EP date of grant 29.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2007
IPC-Hauptklasse B41M 5/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial und besonders ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem ausgezeichneten Bilderhalt und chemischer Resistenz und einer Anpassungsfähigkeit für die Tintenstrahlaufzeichnung.

Stand der Technik

Weil wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien verhältnismäßig kostengünstig sind und Aufzeichnungsinstrumente hierfür kompakt sind und keine Aufrechterhaltung erfordern, werden die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien in großem Umfang verwendet. In den letzten Jahren hat sich der Verkaufswettbewerb von wärmeempfindlichem Papier verstärkt und wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien müssen bessere Funktionen aufweisen, die von konventionellen Funktionen unterschieden werden können. Daher werden die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien intensiv im Hinblick auf die Farbdichte, den Bilderhalt untersucht.

Bisher wird 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan (sogenanntes "Bisphenol A") als Elektronen aufnehmende Verbindung für einen Elektronen gebenden Farbstoff in großem Umfang verwendet, der für solche wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verwendet wird. Ein Material, das angesichts der Empfindlichkeit, der Verhinderung des Hintergrundschleiers, Bilderhalt, chemischen Resistenz, Antiklebeigenschaft zufriedenstellend ist, wurde bisher noch nicht erhalten.

Auf der anderen Seite offenbart die japanische Patentanmeldung (JP-B) 4-20792 Aufzeichnungsmaterialien unter Verwendung eines N-substituierten Sulfamoylphenols oder N-substituierten Sulfamoylnaphthols als Elektronen aufnehmende Verbindung und beschreibt, dass die (druckempfindlichen oder wärmeempfindlichen) Aufzeichnungsmaterialien im Hinblick auf die Bilddichte, Bildstabilität und Kosten verbessert sind. Jedoch gibt es Raum für weitere Verbesserungen bezüglich der Bilddichte und des Bilderhaltes.

US-A-4,585,483 offenbart ein Aufzeichnungsmaterial, das einen Elektronen gebenden farblosen Farbstoff und eine Elektronen aufnehmende Verbindung enthält. Die zuletzt genannte Verbindung ist eine aromatische Verbindung mit einer substituierten oder unsubstituierten Sulfamoylgruppe und Hydroxylgruppe als Substituenten.

JP-2000-247037 betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, umfassend zumindest eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einem Elektronen gebenden, farblosen Farbstoff, einer Elektronen aufnehmenden Verbindung, dargestellt durch eine spezifische Formel, und einen Polyvinylalkohol mit einem Verseifungsgrad von 88 oder weniger.

Wenn die Vollfarbeninformation auf wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien aufgezeichnet wird, wird häufig die Aufzeichnung unter Verwendung von Tintenstrahltinten durchgeführt. Wenn der Tintenstrahldruck auf üblichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien durchgeführt wird, können Farben der Tinten nicht vollständig reproduziert werden, und eine lebendige Farbe tritt nicht auf, wodurch die resultierende Farbe matt wird. Es wird beachtet, dass dann, wenn die Tintenstrahlaufzeichnung auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß JP-B 4-20792 durchgeführt wird, ein Problem auftritt, dass die Farben matt und schwärzlich sind.

Offenbarung der Erfindung

Angesichts der genannten Probleme wurde diese Erfindung durchgeführt. Ein erstes Ziel dieser Erfindung liegt darin, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit hoher Farbdichte, geringem Hintergrundschleier und ausgezeichnetem Erhalt der Bildbereiche und chemischer Resistenz der Bildbereiche und Hintergrundbereiche anzugeben und das eine Anpassungsfähigkeit für die Tintenstrahlaufzeichnung aufweist.

Gemäß dieser Erfindung wird ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial angegeben, umfassend einen Träger, der darauf eine Unterschicht aus einem anorganischen Pigment und einem Bindemittel als Hauptkomponenten und eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht mit zumindest einem Elektronen gebenden, farblosen Farbstoff und einer Elektronen aufnehmende Verbindung aufweist, worin die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung enthält, wobei mit einer Oberfläche der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht ein Kalanderverfahren durchgeführt ist, und wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eine Okenglätte von wenigstens 500 Sekunden hat, worin die Okenglätte durch das Verfahren gemäß J.TAPPI Nr. 5 gemessen wird.

Aufgrund der Tatsache, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung enthält und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eine Okenglätte von wenigstens 500 Sekunden hat, kann gemäß dem ersten Aspekt dieser Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das eine hohe Farbdichte, geringen Hintergrundschleier und ausgezeichneten Erhalt der Bildbereiche, chemische Resistenz und Resistenz gegenüber Druckproblemen aufgrund der Friktion zwischen einem Kopf und Papier aufweist und eine Anpassungsfähigkeit für die Tintenstrahlaufzeichnung aufweist im Vergleich zu konventionellen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien hat.

Beste Art zur Durchführung der Erfindung <<Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial>>

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial dieser Erfindung ist ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, umfassend einen Träger, der darauf eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht aufweist, umfassend einen Elektronen gebenden farblosen Farbstoff und eine Elektronen aufnehmende Verbindung, worin die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung enthält.

Gemäß dem ersten Aspekt hat die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eine Okenglätte von wenigstens 500 Sekunden. Die Okenglätte ist bevorzugt wenigstens 700 Sekunden.

Für den Erhalt der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien mit einer Glätte werden nicht nur Träger mit hoher Glätte als Träger wie unten beschrieben verwendet, sondern die Oberfläche der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht wird einer Kalanderbearbeitung oder dergleichen unterworfen.

Bei dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß dem ersten Aspekt dieser Erfindung wird 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung verwendet, und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials hat eine Okenglätte von wenigstens 500 Sekunden. Somit hat das resultierende wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial eine ausgezeichnete Empfindlichkeit, Schleier, Bilderhalt, chemische Resistenz und Resistenz gegenüber Druckproblemen aufgrund der Friktion zwischen einem Kopf und Papier und hat eine Anpassungsfähigkeit für die Tintenstrahlaufzeichnung. Wenn die Bedingung der Okenglätte nicht erfüllt wird, ist das resultierende wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial bezüglich der Empfindlichkeit nicht zufriedenstellend.

Bei den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gemäß dieser Erfindung ist zur Verhinderung der Korrosion der Thermoköpfe die gesamte Ionenkonzentration von Na+-Ionen und K+-Ionen, die darin enthalten sind, bevorzugt 1.500 ppm oder weniger, mehr bevorzugt 1.000 ppm und besonders bevorzugt 800 ppm.

Die Ionenkonzentration von Na+-Ionen und K+-Ionen wird durch Extrahieren von Komponenten von dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mit heißem Wasser und Durchführen einer quantitativen Ionenanalyse durch das Atomabsorptionsverfahren mit dem Extrakt zum Messen der Ionenmassen von Na+-Ionen und Ka+-Ionen gemessen. Die Konzentration wird als ppm, bezogen auf die gesamte Masse, des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials ausgedrückt.

Beim wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial ist zur Verhinderung des Ausblutens von Drucken durch einen Tintenstrahldrucker der Kontaktwinkel der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsoberfläche zu Wasser bevorzugt wenigstens 20° und mehr bevorzugt wenigstens 50°.

Der Kontaktwinkel wird auf übliche Weise gemessen (beispielsweise durch einen dynamischen Kontaktwinkel-Absorptionstester wie DAT1100 (Warenname, hergestellt von Fibro System ab), wenn 0,1 Sekunden nach Tropfen von destilliertem Wasser auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vergangen sind.

Zusätzlich ist bei den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien die Bildretentionsrate bevorzugt wenigstens 65 %. Die Bildretentionsrate wird als Rate der Bilddichte eines Bildes nach Stehenlassen in einer Atmosphäre bei 60°C und einer relativen Feuchtigkeit von 20 % für 24 Stunden zu der Bilddichte unmittelbar nach dem Bedrucken, gemessen durch ein Macbeth-Reflexionsdensitometer (beispielsweise RD-918) ausgedrückt. Bildretentionsrate = [(Bilddichte nach Stehenlassen unter den genannten Bedingungen)/(Bilddichte unmittelbar nach dem Druck)] × 100

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wird nachfolgend erläutert.

<Träger>

Konventionell bekannte Träger können erfindungsgemäß verwendet werden. Spezifische Beispiele davon umfassen Papierträger wie holzfreies Papier, beschichtetes Papier, bei dem Papier mit einem Harz oder Pigment beschichtet ist, harzlaminiertes Papier, holzfreies Papier, das mit einer Unterschicht versehen ist, synthetisches Papier und Kunststofffilm. Angesichts der Anpassungseigenschaften für einen Thermokopf ist holzfreies Papier, das mit einer Unterschicht versehen ist, bevorzugt, und holzfreies Papier, das mit einer Unterschicht versehen ist, die ein Öl absorbierendes Pigment enthält, wobei die Unterschicht unter Verwendung eines Blattbeschichters vorgesehen ist, ist besonders bevorzugt.

Glatte Träger mit einer Glätte, definiert gemäß JIS-8119, von 300 Sekunden bis 500 Sekunden, sind angesichts der Punktreproduzierbarkeit bevorzugt. Damit die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche eine glatte Oberfläche mit einer Okenglätte von wenigstens 300 Sekunden aufweist, ist es besonders bevorzugt, dass die Glätte, definiert gemäß JIS-8119, zumindest 100 ist. Damit die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche eine glatte Oberfläche mit einer Okenglätte von wenigstens 500 Sekunden hat, ist es bevorzugt, dass die Glätte, definiert gemäß JIS-8119, zumindest 200 ist; damit die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche eine glatte Oberfläche mit einer Okenglätte von wenigstens 700 Sekunden hat, ist es bevorzugt, dass die Glätte, definiert gemäß JIS-8119, zumindest 300 Sekunden ist.

Zusätzlich hat der Träger, der erfindungsgemäß verwendet wird, eine Unterschicht. Es ist bevorzugt, dass die Unterschicht auf einem Träger mit einer Stockigt-Größe von wenigstens 5 Sekunden versehen ist auf einem Pigment und Bindemittel als Hauptkomponenten erzeugt ist.

Als Pigment können alle allgemeinen anorganischen oder organischen Pigmente verwendet werden, aber Öl absorbierende Pigmente mit einer Ölabsorption, definiert gemäß JIS-K5101, von zumindest 40 ml/100 g (cm3/100 g) sind besonders bevorzugt. Beispiele der Öl absorbierenden Pigmente umfassen calciniertes Kaolin, Aluminiumoxid, Magnesiumcarbonat, Calciumcarbonat, Bariumsulfat, amorphes Silica, calcinierte Diatomeenerde, Aluminiumsilikat, Kaolin, Magnesiumaluminosilikat, Aluminiumhydroxid und Harnstoffformaldehyd-Harzpulver. Unter diesen ist calciniertes Kaolin mit einer Ölabsorption, definiert gemäß JIS-K5101, von 70 bis 80 ml/100 g besonders bevorzugt.

Beispiele der Bindemittel, die in der Unterschicht verwendet werden, umfassen wasserlösliche Polymere und wässrige Bindemittel. Diese Materialien können alleine oder in Zumischung von zwei oder mehreren davon verwendet werden.

Beispiele der wasserlöslichen Polymere umfassen Stärke, Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Carboxymethylcellulose, Methylcellulose und Casein.

Als wässriges Bindemittel sind synthetische Gummilatizes und synthetische Harzemulsionen allgemein, und Beispiele davon umfassen einen Styrol-Butadien-Gummilatex, Acrylnitril-Butadien-Gummilatex, Methylacrylat-Butadien-Gummilatex und Vinylacetatemulsion.

Die Menge des Bindemittels hängt von der Filmstärke der Beschichtungsschicht oder der Wärmeempfindlichkeit der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht ab, ist aber von 3 bis 100 Massen-%, bevorzugt 5 bis 50 Massen-% und besonders bevorzugt 8 bis 15 Massen-% auf der Basis des Pigmentes, das zur Unterschicht gegeben wird. Weiterhin kann Wachs, ein Mittel zur Verhinderung der Entfärbung, ein Tensid und dergleichen zur Unterschicht gegeben werden.

Bekannte Auftragungsverfahren können bei der Auftragung der Unterschicht angewandt werden. Spezifisch können Verfahren unter Verwendung eines Luftmesserstreichbeschichters, Walzenbeschichters, Blattbeschichters, Gravurwalzenbeschichters, Vorhangbeschichters oder dergleichen eingesetzt werden, und das Verfahren unter Verwendung eines Blattbeschichters ist bevorzugt. Weiterhin kann die Unterschicht einer Glättungsbehandlung wie Kalandern unterworfen werden und dann praktisch verwendet werden, falls gewünscht.

Das Verfahren unter Verwendung eines Blattbeschichtens ist nicht auf Beschichtungsverfahren unter Verwendung eines Blatts vom Kegeltyp oder Entlüftungstyp beschränkt und umfasst die Knüppelblattbeschichtung und die Stabblattbeschichtung. Weiterhin ist die Anwendung nicht auf solche unter Verwendung eines Beschichters außerhalb der Maschine beschränkt, sondern kann auch mit einem Beschichter innerhalb der Maschine durchgeführt werden, der innerhalb einer Maschine installiert ist. Für den Erhalt einer ausgezeichneten Glätte und Oberflächeneigenschaften durch Verleihen einer Fließfähigkeit während der Blattbeschichtung kann Carboxymethylcellulose mit einem Veretherungsgrad von 0,6 bis 0,8 und einem Molekulargewicht im Gewichtsmittel von 20.000 bis 200.000 zur Beschichtungslösung für die Unterschicht in einer Menge von 1 bis 5 Massen-% und bevorzugt 1 bis 3 Massen-% auf der Basis des Pigmentes zugegeben werden.

Die Auftragungsmenge der Unterschicht ist nicht besonders beschränkt, ist aber üblicherweise zumindest 2 g/m2, bevorzugt zumindest 4 g/m2 und besonders bevorzugt von 7 bis 12 g/m2 entsprechend den Eigenschaften des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials.

<Wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht>

Die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht, die auf dem Träger gebildet wird, umfasst zumindest einen Elektronen gebenden, farblosen Farbstoff und eine Elektronen aufnehmende Verbindung und kann weiterhin einen Sensibilisator, Bildstabilisator und UV-Adsorber enthalten.

(Elektronen gebender farbloser Farbstoff)

Der Elektronen gebende, farblose Farbstoff ist zumindest einer, ausgewählt aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran. Diese Verbindungen können alleine oder in Zumischung von zwei oder mehreren davon verwendet werden.

Durch Verwendung von zumindest einem, ausgewählt aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran als Elektronen gebenden, farblosen Farbstoff ist es möglich, die Farbdichte und den Erhalt der Bildbereiche weiter zu verbessern.

Neben den genannten Verbindungen können beispielsweise 3-Di(n-butylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-N-ethyl-N-sec-butylaminofluoran, 3-Di(n-pentylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Isoamyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-n-Hexyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-[N-(3-Ethoxypropyl)-N-ethylamino]-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Di(n-butylamino)-7-(2-chloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-7-(2-chloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-anilinofluoran und 3-(N-Cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran als Elektronen gebender, farbloser Farbstoff verwendet werden.

Die Auftragungsmenge des Elektronen gebenden, farblosen Farbstoffs ist bevorzugt von 0,1 bis 1,0 g/m2 und angesichts der Farbdichte und der Hintergrundschleierdichte mehr bevorzugt von 0,2 bis 0,5 g/m2.

(Elektronen aufnehmende Verbindung)

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial dieser Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass es 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung enthält. Wenn das 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung enthalten ist, kann das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial dieser Erfindung die Farbdichte erhöhen, den Hintergrundschleier gering machen und die chemische Resistenz verstärken. Alternativ kann das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial dieser Erfindung die Empfindlichkeit und den Bilderhalt, chemische Resistenz und Klebeigenschaften verstärken.

Die Zugabemenge der Elektronen aufnehmenden Verbindung ist bevorzugt von 50 bis 400 Massen-% und besonders bevorzugt 10 bis 200 Massen-% auf der Basis des Elektronen gebenden farblosen Farbstoffes.

Solange die Wirkungen dieser Erfindung nicht beeinträchtigt werden, kann eine andere Elektronen aufnehmende Verbindung als 4-Hydroxybenzolsulfonanilid zusammen mit 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung verwendet werden.

Die bekannte Elektronen aufnehmende Verbindung kann angemessen ausgewählt und verwendet werden, aber phenolische Verbindungen oder Salicylsäurederivate und polyvalente Metallsalze davon sind angesichts der Inhibition des Hintergrundschleiers besonders bevorzugt.

Beispiele der phenolischen Verbindungen umfassen 2,2'-Bis(4-hydroxyphenol)propan (Bisphenol A), 4-t-Butylphenol, 4-Phenylphenol, 4-Hydroxydiphenoxid, 1,1'-Bis(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan, 1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)cyclohexan, 1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)-2-ethylbutan, 4,4'-sec-Isooctylidendiphenol, 4,4'-sec-Butylendiphenol, 4-tert-Octylphenol, 4-p-Methylphenylphenol, 4,4'-Methylcyclohexylidenphenol, 4,4'-Isopentylidenphenol, 4-Hydroxy-4-isopropyloxydiphenylsulfon, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 2,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, N-(4-Hydroxyphenyl)-p-toluolsulfonamid und Benzyl-p-hydroxybenzoat.

Beispiele der Salicylsäurederivate umfassen 4-Pentadecylsalicylsäure, 3,5-Di(&agr;-methylbenzyl)salicylsäure, 3,5-Di(tert-octyl)salicylsäure, 5-Octadecylsalicylsäure, 5-&agr;-(p-&agr;-Methylbenzylphenyl)ethylsalicylsäure, 3-&agr;-Methylbenzyl-5-tert-octylsalicylsäure, 5-Tetradecylsalicylsäure, 4-Hexyloxysalicylsäure, 4-Cyclohexyloxysalicylsäure, 4-Decyloxysalicylsäure, 4-Dodecyloxysalicylsäure, 4-Pentadecyloxysalicylsäure, 4-Octadecyloxysalicylsäure und Zink-, Aluminium-, Calcium-, Kupfer- und Bleisalze davon.

Erfindungsgemäß ist, wenn die genannten bekannten Elektronen aufnehmenden Verbindungen zusammen mit 4-Hydroxybenzolsulfonanilid verwendet werden, der Gehalt des 4-Hydroxybenzolsulofonanilides bevorzugt zumindest 50 Massen-%, mehr bevorzugt zumindest 70 Massen-% und am meisten bevorzugt zumindest 90 Massen-% der gesamten Masse der Elektronen aufnehmenden Verbindungen.

Wenn erfindungsgemäß eine Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht hergestellt wird, ist die Größe der Teilchen aus der Elektronen aufnehmenden Verbindung bevorzugt 1,0 &mgr;m oder weniger und mehr bevorzugt 0,4 bis 0,7 &mgr;m, angesichts der volumengemittelten Teilchengröße. Wenn die volumengemittelte Teilchengröße 1,0 &mgr;m übersteigt, kann die Wärmeempfindlichkeit niedriger sein. Die volumengemittelte Teilchengröße kann leicht durch eine Teilchengrößenverteilungsmessvorrichtung vom Laserstreuungstyp (beispielsweise LA500 (Warenname), hergestellt von Horiba, Ltd.) und dergleichen gemessen werden.

(Sensibilisator)

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial enthält bevorzugt zumindest eines, ausgewählt aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglykoltolylether, p-Benzylbiphenyl und 1,2-Diphenoxymethylbenzol als Sensibilisator in der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht. Durch einen solchen Sensibilisator ist es möglich, die Empfindlichkeit besser zu verstärken.

Der Gehalt des Sensibilisators ist bevorzugt von 75 bis 200 Massenteilen und mehr bevorzugt 100 bis 150 Massenteile, bezogen auf 100 Massenteile des 4-Hydroxybenzolsulfonanilids als Elektronen aufnehmende Verbindung. Wenn der Gehalt des Sensibilisators innerhalb des Bereiches von 75 bis 200 Massenteile fällt, ist nicht nur die Wirkung zur Verstärkung der Empfindlichkeit groß, sondern ebenso ist der Bilderhalt gut.

Solange die Wirkungen dieser Erfindung nicht beeinträchtigt werden, kann ein anderer Sensibilisator als die genannten Sensibilisatoren zusammen mit dem genannten Sensibilisator in der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht gemäß dieser Erfindung verwendet werden. Gemäß dem ersten, dritten und vierten Aspekt ist, wenn andere Sensibilisatoren enthalten sind, der Gehalt des genannten Sensibilisators bevorzugt zumindest 50 Massen-%, mehr bevorzugt zumindest 70 Massen-% und am meisten bevorzugt zumindest 90 Massen-% der gesamten Masse der Sensibilisatoren.

Beispiele solcher anderer Sensibilisatoren umfassen Dimethylbenzyloxalat, Ethylenglykoltolylether, Stearinsäureamid, aliphatische Monoamide, Stearylharnstoff, p-Benzylbiphenyl, Di(2-methylphenoxy)ethan, Di(2-methoxyphenoxy)ethan, &bgr;-Naphthol-(p-methylbenzyl)ether, &agr;-Naphthylbenzylether, 1,4-Butandiol-p-methylphenylether, 1,4-Butandiol-p-isopropylphenylether, 1,4-Butandiol-p-tert-octylphenylether, 1-Phenoxy-2-(4-ethylphenoxy)ethan, 1-Phenoxy-2-(chlorphenoxy)ethan, 1,4-Butandiolphenylether, Diethylenglykolbis(4-methoxyphenyl)ether, m-Terphenyl, Methyloxalatbenzylether, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan und 1,4-Bis(phenoxymethyl)benzol.

(Bildstabilisator)

Zusätzlich kann die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht einen Bildstabilisator enthalten.

Phenolverbindungen, insbesondere gehinderte Phenolverbindungen sind als Farbstabilisator wirksam. Beispiele davon umfassen 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-ethyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)propan, 2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-ethylphenol), 4,4'-Butyliden-bis(6-tert-butyl-3-methylphenol) und 4,4'-Thio-bis(3-methyl-6-tert-butylphenol).

Unter diesen ist es bevorzugt, dass zumindest eine Verbindung enthalten ist, ausgewählt aus 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan und 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan. Durch einen solchen Bildstabilisator kann nicht nur der Hintergrundschleier verbessert werden, sondern es kann ebenfalls der Erhalt der Bildbereiche aufgrund der wechselseitigen Wirkung mit 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung weiter verbessert werden.

Wenn 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan und 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan zusammen mit einem anderen Bildstabilisator verwendet werden, ist der Gehalt von 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan oder 1,1,3-Tris)2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan (Gesamtgehalt, wenn beide zusammen verwendet werden) bevorzugt zumindest 50 Massen-%, mehr bevorzugt zumindest 70 Massen-% und am meisten bevorzugt zumindest 90 Massen-% der gesamten Masse der Bildstabilisatoren.

Die Gesamtmenge der Bildstabilisatoren ist bevorzugt von 100 bis 300 Massenteile, mehr bevorzugt 150 bis 300 Massenteile und am meisten bevorzugt 200 bis 250 Massenteile, bezogen auf 100 Massenteile des Elektronen gebenden, farblosen Farbstoffes angesichts des effektiveren Entfaltens der gewünschten Wirkungen beim Hintergrundschleier und des Bilderhaltes.

(UV-Absorber)

Solange die Wirkungen dieser Erfindung nicht beeinträchtigt werden, kann das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial dieser Erfindung einen UV-Absorber in der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht enthalten. Beispiele des UV-Absorbers, der erfindungsgemäß verwendet werden kann, umfassen die unten angegebenen.

In dieser Erfindung kann die Dispersion des Elektronen gebenden, farblosen Farbstoffes, der Elektronen aufnehmenden Verbindung und des Sensibilisators in einem wasserlöslichen Bindemittel durchgeführt werden. Das in diesem Fall zu verwendende wasserlösliche Bindemittel ist bevorzugt eine Verbindung, die in einer Menge von wenigstens 5 Massen-% in Wasser bei 25°C aufgelöst ist.

Spezifische Beispiele des wasserlöslichen Bindemittels umfassen Polyvinylalkohol, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Stärken (einschließlich modifizierte Stärken), Gelatine, Gummiarabikum, Casein und Verseifungsprodukte eines Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymers.

Das Bindemittel wird nicht nur während der Dispersion, sondern ebenfalls zur Verstärkung der Beschichtungsfilmstärke der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht verwendet. Zur Erreichung dieses Effekts kann ein synthetisches Polymerlatexbindemittel wie Styrol-Butadien-Copolymer, Vinylacetat-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Copolymer, Methylacrylat-Butadien-Copolymer und Polyvinylidenchlorid zusammen verwendet werden.

Der genannte Elektronen gebende, farblose Farbstoff, die Elektronen aufnehmende Verbindung und der Sensibilisator werden gleichzeitig oder getrennt durch einen Rührer oder Pulverisator wie eine Kugelmühle, einen Attritor und Sandmühle dispergiert, zur Herstellung einer Beschichtungslösung. Die Beschichtungslösung kann irgendein Pigment, metallische Seife, Wachs, Tensid, Antistatikum, UV-Absorber, Entschäumungsmittel und Fluoreszenzfarbstoff, falls gewünscht, enthalten.

Beispiele des Pigmentes umfassen Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Lithopon, Agalmatolit, Kaolin, calciniertes Kaolin, amorphes Silica und Aluminiumhydroxid. Beispiele der metallischen Seife umfassen höhere Fettsäuremetallsalze wie Zinkstearat, Calciumstearat und Aluminiumstearat.

Beispiele des Wachses umfassen Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Carnaubawachs, Methylolstearamid, Polyethylenwachs, Polystyrolwachs und Fettsäureamidwachs. Diese Wachse können alleine oder zusammen verwendet werden.

Beispiele des Tensides umfassen Alkalimetallsalze von Sulfosuccinsäure und fluorhaltige Tenside.

Diese Materialien werden vermischt und dann auf den Träger aufgetragen. Das Anwendungsverfahren ist nicht besonders beschränkt, aber die Mischung wird beispielsweise unter Verwendung eines Luftmesserstreichbeschichters, Walzenbeschichters, Blattbeschichters oder Vorhangbeschichters aufgetragen, getrocknet, einer Glättungsverarbeitung durch Kalanders unterworfen und dann verwendet. Insbesondere ist das Verfahren unter Verwendung eines Vorhangbeschichters erfindungsgemäß bevorzugt.

Die Auftragungsmenge der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht ist nicht beschränkt, ist aber üblicherweise bevorzugt von etwa 2 bis 7 g/m2 angesichts des Trockengewichtes.

<Schutzschicht>

Falls gewünscht, kann eine Schutzschicht auf der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht vorgesehen sein. Die Schutzschicht kann ein anorganisches oder organisches feines Pulver, ein Bindemittel, Tensid und eine wärmeschmelzbare Substanz enthalten. Beispiele des feinen Pulvers umfassen anorganische feine Pulver, wie Calciumcarbonat, Silica (einschließlich amorphes Silica), Zinkoxid, Titandioxid, Aluminiumhydroxid, Zinkhydroxid, Bariumsulfat, Lehm, Talkum und oberflächenbearbeitetes Calcium oder Silica; und feine organische Pulver, wie Harnstoff-Formalin-Harze, Styrol/Methacrylsäure-Copolymere und Polystyrol.

Beispiele des Bindemittels, das in der Schutzschicht verwendet werden kann, umfassen Polyvinylalkohol, Carboxy-modifizierten Polyvinylalkohol, Vinylacetat-Acrylamid-Copolymere, Silizium-modifizierten Polyvinylalkohol, Stärken, modifizierte Stärken, Methylcelulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Gelatinen, Gummiarabikum, Casein, Styrol-Maleinsäure-Copolymerhydrolysate, Polyacrylamidderivate, Polyvinylpyrrolidon und Latizes, wie Styrol-Butadien-Gummilatex, Acrylnitril-Butadien-Gummilatex, Methylacrylat-Butadien-Gummilatex und Vinylacetatemulsion.

Weiterhin ist es möglich, ein Wasserresistenzmittel zuzugeben, das die Bindemittelkomponente in der Schutzschicht vernetzt, um weiterhin den Erhalt des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu verstärken. Beispiele des Wasserresistenzmittels umfassen wasserlösliche anfängliche Kondensate, wie N-Methylolharnstoff, N-Methylolmelamin und Harnstoff-Formalin; Dialdehydverbindungen, wie Glyoxal und Glutaraldehyd; anorganische Vernetzungsmittel, wie Borsäure, Borax und kolloidales Silica; und Polyamidepichlorhydrin.

Beispiele

Diese Erfindung wird spezifisch unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele beschrieben, aber diese Erfindung ist nicht hierauf beschränkt. Weiterhin sind alle Teile und Prozentangaben Massenteile und Massen-%, wenn nichts anderes angegeben ist.

Beispiel 1 <<Bildung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials>> <Herstellung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht> (Herstellung der Flüssigdispersion A-1 (Elektronen gebender, farbloser Farbstoff))

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle unter Dispergieren vermischt, unter Erhalt einer Dispersion A-1 mit einer mittleren Teilchengröße von 0,7 &mgr;m. [Zusammensetzung der flüssigen Dispersion A-1] 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran: 10 Teile 2,5 %ige Polyvinylalkohollösung (Warenname: PVA-105, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.): 50 Teile

(Herstellung der flüssigen Dispersion B-1 (Elektronen aufnehmende Verbindung))

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle unter Dispergieren vermischt, unter Erhalt der Dispersion B-1 mit einer mittleren Teilchengröße von 0,7 &mgr;m. [Zusammensetzung der flüssigen Dispersion B-1] 4-Hydroxybenzolsulfonanilid: 20 Teile 2,5 %ige Polyvinylalkohollösung (Warenname: PVA-105, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.): 100 Teile

(Herstellung der flüssigen Dispersion C-1 (Sensibilisator))

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle unter Dispergieren vermischt, unter Erhalt der Dispersion C-1 mit einer mittleren Teilchengröße von 0,7 &mgr;m. [Zusammensetzung der flüssigen Dispersion C-1] 2-Benzyloxynaphthalin: 20 Teile 2,5 %ige Polyvinylalkohollösung (Warenname: PVA-105, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.): 100 Teile

(Herstellung der Pigmentdispersionslösung D-1)

Die folgenden Komponenten wurden in einer Sandmühle unter Dispergieren vermischt, unter Erhalt einer Pigmentdispersion D-1 mit einer mittleren Teilchengröße von 2,0 &mgr;m. [Zusammensetzung der Pigmentdispersionslösung D-1] Leichtes Calciumcarbonat: 40 Teile Natriumpolyacrylat: 1 Teil destilliertes Wasser: 60 Teile

Die Verbindungen in der folgenden Zusammensetzung wurden vermischt, unter Erhalt einer Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht. [Zusammensetzung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht] Flüssige Dispersion A-1: 60 Teile flüssige Dispersion B-1: 120 Teile flüssige Dispersion C-1: 120 Teile Pigmentdispersionslösung D-1: 101 Teile 30 %ige flüssige Dispersion an Zinkstearat: 15 Teile Paraffinwachs (30 %): 15 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat (25 %): 4 Teile

(Herstellung der Beschichtungslösung für die Unterschicht des Trägers)

Die folgenden Komponenten wurden gerührt und durch einen Auflöser vermischt, unter Erhalt einer Dispersion. Calciniertes Kaolin (Ölabsorption: 75 ml/100 g): 100 Teile Natriumhexametaphosphat: 1 Teil destilliertes Wasser: 110 Teile

20 Teile SBR (Styrol-Butadien-Gummilatex) und 25 Teile oxidierte Stärke (25 %) wurden zur resultierenden Dispersion gegeben, unter Erhalt einer Beschichtungslösung für die Unterschicht des Trägers.

<Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials>

Die somit erhaltene Beschichtungslösung für die Unterschicht des Trägers wurde auf holzfreies Papier mit einer Glätte gemäß JIS-8119 von 150 Sekunden in einer Auftragungsmenge (nach dem Trocknen) von 8 g/m2 durch einen Blattbeschichter zur Bildung einer Unterschicht aufgetragen. Durch Vorsehen der Unterschicht hat der Träger eine Glätte gemäß JIS-8119 von 350 Sekunden. Anschließend wurde die genannte Beschichtungslösung für das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial auf die Unterschicht in einer Auftragungsmenge (nach dem Trocknen) von 4 g/m2 durch einen Vorhangbeschichter aufgetragen, mit anschließendem Trocknen. Die Oberfläche der somit gebildeten wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht wurde kalandert, und dann wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten.

Beispiel 2

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge der flüssigen Dispersion C-1 von 120 in 90 Teile geändert wurde.

Beispiel 3

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge der flüssigen Dispersion C-1 von 120 in 240 Teile geändert wurde.

Beispiel 4

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran der flüssigen Dispersion A-1 in 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran geändert wurde.

Beispiel 5

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran der flüssigen Dispersion A-1 in 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isopropylamino)fluoran geändert wurde.

Beispiel 6

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge der flüssigen Dispersion C-1 von 120 in 60 Teile geändert wurde.

Beispiel 7

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge der flüssigen Dispersion C-1 von 120 in 300 Teile geändert wurde.

Beispiel 8

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran der flüssigen Dispersion A-1 in 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isopropylamino)fluoran geändert wurde.

Beispiel 9

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht durch einen Luftmesserstreichbeschichter aufgetragen und gebildet wurde.

Beispiel 10

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass vor der Durchführung einer Kalanderbehandlung mit der gebildeten wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht die folgende Beschichtungslösung für eine Schutzschicht weiterhin auf die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht in einer Menge (nach dem Trocknen) von 2 g/m2 durch einen Vorhangbeschichter aufgetragen und dann getrocknet wurde, zur Bildung einer Schutzschicht, und dass die Oberfläche der Schutzschicht einer Kalanderbehandlung unterworfen wurde.

(Herstellung der Beschichtungslösung für die Schutzschicht)

Zunächst wurde die folgende Zusammensetzung durch eine Sandmühle dispergiert, unter Erhalt einer Pigmentdispersion mit einer mittleren Teilchengröße von 2 &mgr;m. Aluminiumhydroxid (mittlere Teilchengröße: 1 &mgr;m) (Warenname: Higilite H42, hergestellt von Showa Denko K.K.): 40 Teile Natriumpolyacrylat: 1 Teil Wasser 60 Teile

Getrennt davon wurden 60 Teile Wasser zu 200 Teilen einer 15 %igen wässrigen Lösung Harnstoff-phosphatierter Stärke (Warenname: MS4600, hergestellt von Nihon Shokuhinkako Co., Ltd.) und 200 Teile einer 15 %igen wässrigen Lösung aus Polyvinylalkohol (Warenname: PVA-105, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) gegeben und die resultierende Lösung mit der genannten Pigmentdispersion vermischt. Die resultierende Mischung wurde mit 25 Teilen einer emulgierten Dispersion aus Zinkstearat mit einer mittleren Teilchengröße von 0,15 &mgr;m (Warenname: Hydrin F115, hergestellt von Chukyo Yushi Co., Ltd.) und 125 Teilen einer 2 %igen wässrigen Lösung aus 2-Ethylhexylsulfosuccinat-Natriumsalz gemischt, unter Erhalt einer Beschichtungslösung für die Schutzschicht.

Beispiel 11

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 2-Benzyloxynaphthalin als Sensibilisator in Dimethylbenzyloxalat geändert wurde.

Beispiel 12

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 2-Benzyloxynaphthalin als Sensibilisator in m-Terphenyl geändert wurde.

Beispiel 13

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 2-Benzyloxynaphthalin als Sensibilisator in Ethylenglykoltolylether geändert wurde.

Beispiel 14

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 2-Benzyloxynaphthalin als Sensibilisator in p-Benzylbiphenyl geändert wurde.

Beispiel 15

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 2-Benzyloxynaphthalin als Sensibilisator in 1,2-Diphenoxymethylbenzol geändert wurde.

Beispiel 16

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 2-Benzyloxynaphthalin als Sensibilisator in Stearinsäureamid geändert wurde.

Beispiel 17

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass bei der Herstellung der Pigmentdispersionslösung D-1 1 Teil Natriumpolyacrylat in 3 Teile Natriumhexametaphosphat und das destillierte Wasser in Leitungswasser geändert wurde; und dass bei der Herstellung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 4 Teile des Natriumdodecylbenzolsulfonates (25 %) in 20 Teile 2-Ethylhexylsulfosuccinat-Natriumsalz (2 %) geändert wurde.

Vergleichsbeispiel 1

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 4-Hydroxymbenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung in Bisphenol A geändert wurde.

Vergleichsbeispiel 2

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel hergestellt, mit der Ausnahme, dass das 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung in p-N-Benzylsulfamoylphenol (d.h. N-Benzyl-4-hydroxybenzolsulfonamid), wie in JP-B-4-20792 beschrieben, geändert wurde.

Vergleichsbeispiel 3

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass holzfreies Papier in Papier mittlerer Qualität mit einer Glätte gemäß JIS-8119 von 30 Sekunden geändert wurde. Der Träger, der darauf eine Unterschicht aufwies, hat eine Glätte gemäß JIS-8119 von 90 Sekunden.

Die Okenglätte, der Kontaktwinkel und die gesamte Ionenkonzentration von Na+-Ionen und K+-Ionen der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gemäß den Beispielen 1 bis 16 und Vergleichsbeispielen 1 bis 3 wurden durch die zuvor beschriebenen Verfahren gemessen. Zur Messung des Kontaktwinkels wurde DAT1100 (Warenname, hergestellt von Fibro System ab) verwendet.

<<Auswertung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials>>

Im Hinblick auf die Beispiele 1 bis 17 und Vergleichsbeispiele 1 bis 3 wurden die Empfindlichkeit, der Hintergrundschleier, der Bilderhalt, chemische Resistenz, Druckprobleme aufgrund der Friktion zwischen dem Kopf und dem Aufzeichnungsmaterial und die Anpassungsfähigkeit gegenüber Tintenstrahl ausgewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Jedes Auswertungsverfahren ist wie folgt.

(1) Empfindlichkeit

Der Druck erfolgte unter Verwendung einer wärmeempfindlichen Druckvorrichtung mit einem Thermokopf (Warenname: KJT-216-8MPD1, hergestellt von Kyocera Corporation) und Druckwalzen mit 100 kg/cm2 unmittelbar vor dem Kopf. Der Druck wurde bei einer Pulsbreite von 1,5 ms bei einer Kopfspannung von 24 Volt und einer Pulsfrequenz von 10 ms durchgeführt, und die Druckdichte wurde durch ein Macbeth-Reflexionsdensitometer (RD-918) gemessen.

(2) Hintergrundschleier

Im Hinblick auf jedes wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde die Dichte des Hintergrundes nach Stehenlassen bei 60°C und einer relativen Feuchtigkeit von 20 % für 24 Stunden durch ein Macbeth-Reflexionsdensitometer (RD-918) gemessen. Je niedriger der numerische Wert ist, umso besser ist das Ergebnis.

(3) Bilderhalt

Ein Bild wurde auf jedem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mit der gleichen Vorrichtung und unter der gleichen Bedingung wie bei obigem Punkt (1) aufgezeichnet, und die Bilddichte unmittelbar nach dem Druck wurde ein Macbeth-Reflexionsdensitometer (RD-918) gemessen. Danach wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit dem aufgezeichneten Bild bei 60°C und einer relativen Feuchtigkeit von 20 % 24 Stunden stehen gelassen und dann wurde die Bilddichte durch ein Macbeth-Reflexionsdensitometer (RD-918) gemessen. Eine Rate (Bildretentionsrate) der Bilddichte nach Stehenlassen zur Bilddichte unmittelbar nach dem Druck wurde durch die folgende Gleichung berechnet. Je höher der numerische Wert ist, umso besser ist der Bilderhalt. Bildretentionsrate = [(Bilddichte nach Stehenlassen unter den genannten Bedingungen)/(Bilddichte unmittelbar nach dem Druck)] × 100

(4) Chemische Resistenz

Ein Bild wurde auf jedes wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial unter den gleichen Bedingungen wie bei Punkt (1) aufgezeichnet, und ein anderes Bild wurde auf die Oberflächen des Hintergrundes und die bedruckten Bereiche davon mit einem Fluoreszenzstift (Warenname: Zebra Fluorescent Pen 2-Punk, hergestellt von Zebra Co., Ltd.) beschrieben. Einen Tag, nachdem das andere Bild aufgezeichnet wurde, wurde der Zustand der Erzeugung von Hintergrundschleier und die Stabilität der Bildbereiche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials visuell beobachtet und entsprechend folgender Kriterien ausgewählt:

[Kriterien]

  • A: Die Erzeugung eines Schleiers, und die Änderung der Bildbereiche wurde nicht beobachtet.
  • B: Die Erzeugung eines Schleiers wurde etwas beobachtet, und die Farbe der Bildbereiche verblasste leicht.
  • C: Die Erzeugung von Schleier wurde deutlich beobachtet, und die Farbe der Bildbereiche verblasste im Wesentlichen.

(5) Auswertung der Druckprobleme aufgrund der Friktion zwischen einem Kopf und dem Aufzeichnungsmaterial

Ein Testbild mit einer Druckrate von 20 % wurde auf 1.000 Blätter mit einer Größe von A4 mit einem Word Processor bedruckt (Warenname: Toshiba Rupo 95JV, hergestellt von Toshiba Corporation). Zu diesem Zeitpunkt wurde die Anzahl der fehlenden Punkte bewertet.

(6) Auswertung der Anpassungsfähigkeit für Tintenstrahldruck:

Rote Buchstaben wurden auf jedes wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial in einem superfeinen Modus mit einem Tintenstrahldrucker (Warenname: MJ930, hergestellt von Seiko Epson Corporation) bedruckt, und die Farbe (Schleier) der Druckbuchstaben und wahlweise der Zustand des Ausblutens wurden ausgewertet.

(1) Schleier

  • A: lebendiges Rot
  • B: mattes Rot
  • C: eher dunkles Rot als Rot

(2) Ausbluten

  • A: Die Buchstaben konnten klar gelesen werden.
  • B: Die Buchstaben liefen aus, aber es war kein Problem beim Lesen.
  • C: Die Buchstaben bluteten aus und konnten kaum gelesen werden.
  • D: Die Buchstaben bluteten aus und konnten nicht gelesen werden.

(7) Klebeigenschaften

Ein Bild wurde auf jedes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Faximile-Maschine (Warenname: SFX 85, hergestellt von Sanyo Electric Co., Ltd.) und ein Material Nr. 3 von The Electronic Imaging Society of Japan als Testbild bedruckt. Dann wurden ein Druckgeräusch und der Zustand von fehlenden Bildern, wie visuell gemessen, entsprechend folgender Kriterien ausgewertet.

[Kriterien]

  • A: Ein anderes Geräusch als das Druckgeräusch wurde nicht erzeugt, und fehlende Bilder wurden nicht beobachtet.
  • B: Ein Geräusch wurde etwa erzeugt, und das Fehlen von Bildern wurde beobachtet.
  • C: Ein deutliches Geräusch (Klebgeräusch) wurde erzeugt, und das Fehlen der Bildbereiche wurde in großem Umfang beobachtet.

(8) Resistenz gegenüber Tintenstrahl-Tinten

Ein Bild, erhalten durch einen Druck mit hoher Druckqualität mit einem Tintenstrahldrucker (Warenname: MJ930C, hergestellt von Seiko Epson Corporation) wurde mit der Oberfläche eines jeden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, auf die ein Bild auf gleiche Weise wie bei der Auswertung der oben beschriebenen Empfindlichkeit erzeugt war, in Kontakt gebracht und bei 25°C 48 Stunden stehen gelassen. Danach wurde die Bilddichte durch ein Macbeth-Reflexionsdensitometer (RD-918) gemessen. Die Bilddichte eines nicht behandelten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurde ebenfalls gemessen. Eine Rate (verbleibende Rate) der Bilddichte des behandelten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu der des nicht behandelten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurde berechnet. Je höher der numerische Wert ist, umso besser ist die Resistenz gegen den Tintenstrahl-Tinten.

(9) Hintergrund Lichtechtheit

Jedes wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde direkt mit Sonnenlicht (500.000 lux·h) (gemessen durch ein digitales Beleuchtungsfotometer, T-1 (Warenname) hergestellt von Minolta Co., Ltd.)) belichtet. Danach wurde die Dichte des Hintergrunds eines jeden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials durch ein Macbeth-Reflexionsdensitometer (RD-918) gemessen. Je niedriger der numerische Wert ist, umso besser ist das Ergebnis.

Aufgrund von Tabelle 1 ist ersichtlich, dass die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gemäß den Beispielen 1 bis 16 dieser Erfindung ausgezeichnet bezüglich der Empfindlichkeit, Hintergrundschleier, Lagerungsstabilität der gefärbten Bilder, chemischen Resistenz und Verhinderung der Druckprobleme aufgrund der Friktion zwischen einem Kopf und einem Aufzeichnungsmaterial sind und eine Anpassungsfähigkeit für Tintenstrahlaufzeichnung haben. Auf der anderen Seite ist das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, erhalten gemäß Vergleichsbeispiel 1, bei dem Bisphenol A als Elektronen aufnehmende Verbindung verwendet wurde, schlecht bezüglich der Empfindlichkeit, Bilderhalt, chemischer Resistenz und Tintenstrahlschleier. Weiterhin ist das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß Vergleichsbeispiel 2, bei dem eine andere Sulfonamidverbindung als die Sulfonamidverbindung gemäß der Erfindung verwendet wurde, schlecht bezüglich des Tintenstrahlschleiers zusätzlich zur Empfindlichkeit und des Bilderhaltes. Zusätzlich ist das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß Vergleichsbeispiel 3, bei dem die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche eine Okenglätte von 200 Sekunden hat, extrem schlecht bezüglich der Empfindlichkeit.


Anspruch[de]
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, umfassend einen Träger, der darauf eine Unterschicht aus einem anorganischen Pigment und einem Bindemittel als Hauptkomponenten und eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht aufweist, umfassend zumindest einen Elektronen gebenden, farblosen Farbstoff und eine Elektronen aufnehmende Verbindung, worin die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als Elektronen aufnehmende Verbindung enthält, wobei mit einer Oberfläche der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht ein Kalanderverfahren durchgeführt ist, und wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eine Okenglätte von wenigstens 500 Sekunden hat, worin die Okenglätte durch das Verfahren gemäß J.TAPPI Nr. 5 gemessen wird. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin eine Auftragungsmenge der Unterschicht zumindest 4 g/m2 ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, worin die Unterschicht durch einen Stangenbeschichter aufgetragen ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin der Träger eine Glätte gemäß JIS-8119 von wenigstens 200 Sekunden hat. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial eine gesamte Ionenkonzentration von Na+ Ionen und K+ Ionen von nicht mehr als 1.500 ppm hat. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin der Kontaktwinkel der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsoberfläche 0,1 Sekunden nach Tropfen von destilliertem Wasser auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche zumindest 20° ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin nach Stehenlassen bei 60°C und einer relativen Feuchtigkeit von 20% für 24 Stunden das gedruckte wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial eine Bildbeibehaltungsrate von wenigstens 65% hat. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht weiterhin zumindest eine Verbindung ausgewählt aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl und 1,2-Diphenoxymethylbenzol als Sensibilisator enthält. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin der Gehalt eines Sensibilisators von 75 bis 200 Massenteile, bezogen auf 100 Massenteile 4-Hydroxybenzolsulfonanilid ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin der Elektronen gebende farblose Farbstoff zumindest einer ist, ausgewählt aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran.






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