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Dokumentenidentifikation EP1813143 13.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001813143
Titel Anzeigeeinheit antriebsspezifischer Zustandsinformationen auf einem landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeug
Anmelder CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, 33428 Harsewinkel, DE
Erfinder Hugenroth, Ludger, 48346 Ostbevern, DE;
Twiefel, Herbert, 33428 Harsewinkel, DE;
Isfort, Heinrich, 48249 Dülmen, DE
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 21.11.2006
EP-Aktenzeichen 061244588
EP-Offenlegungsdatum 01.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2007
IPC-Hauptklasse A01D 41/127(2006.01)A, F, I, 20070703, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G07C 5/08(2006.01)A, L, I, 20070703, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anzeigeneinheit zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen auf einem landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeug nach dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 7,

Aufgrund des allgemeinen Strukturwandels in der Landtechnik und der immer größeren Dimensionierung von Ackerflächen erfordert dies immer größere, schnellere und leistungsfähigere Landmaschinen, um diesen neuen Herausforderungen gerecht zu werden

Bereits aus der DE 1 780 052 ist ein landwirtschaftlich nutzbares Motorfahrzeug mit zwei Antriebseinheiten bekannt, wobei jede der beiden Antriebseinheiten derart angeordnet ist, dass sich im echten Ein-Mann-Betrieb eine größtmögliche Flächenleistung beim Anbau von Geraten oder Maschinen an dieses Motorfahrzeug erzielen lässt. Zwecks Leistungsausgieichs zwischen beiden Antriebseinheiten ist vorgesehen, dass die beiden Antriebseinheiten wahlweise miteinander kuppelbar sind sowie unter bestimmten Betriebsverhäitntssen die Leistung beider Antriebsmaschinen wahlweise gemeinsam oder getrennt nutzbar ist. Zur Steuerung der zwei Antriebseinheiten sind dabei im Fahrerstand zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete Steuerpulte und ein schwenkbarer Sitz vorgesehen.

Nachteilig an dieser Ausführungsform ist, dass der Betreiber eines solchen landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeuges mit zwei Antriebseinheiten zwei separate Steuer-/Anzeigeneinheiten wahrend des Betriebes des Motorfahrzeuges im Blickfeld behalten muss, was aufgrund der vielen weiteren vom Bediener des fandwirtschafthchen Motorfahrzeuges zu verarbeitenden Informationen, zu dessen Überforderung fuhren kann.

Eine weitere landtechnische Arbeitsmaschine mit einer baukastenartigen, maschinellen Grundausrüstung, die den raschen und vielfältigen Aufbau aller in einer modernen Landtechnik benötigter, selbstfahrender Geräte und Gerätekombinationen vom einfachen Transportwagen bis hin zum Mahdrescher, ermöglicht und zwei über ein Kupplungsstück miteinander verbundene Antriebseinheiten aufweist, ist in der DE 30 49 055 A1 offenbart Aber auch bei dieser Ausführungsform wird nicht problematisiert, wie dem Bediener dieser doppelmotorigen landtechnischen Arbeitsmaschine die Zustandsdaten der beiden Antriebseinheiten in eine für den Bediener schnell die notwendigen Zustandsdaten erfassenden Weise dargestellt werden,

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik beschriebenen Nachteile zu vermeiden Zum einen soll der Bediener des landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeuges mit wenigstens zwei Antriebseinheiten gut über die antriebsspezifischen Zustandsinformationen informiert werden, andererseits aber nicht durch zu viele Zustandsinformationen auf zu engem Raum überfordert werden,

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein landwirtschaftliches Motorfahrzeug mit den kennzeichnenden Merkmalen der Patentansprüche 1 und 7 gelöst.

Indem dem Bediener der landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine die antriebsspezifischen Zustandsinformationen wenigstens einer Antriebseinheit angezeigt werden und wobei die wenigstens eine angezeigte antriebsspezifische Zustandsinformation die kritischere der an den wenigstens zwei Antriebseinheiten in einer Vielzahl vorliegenden Zustandsinforririationen bildet, kann gewährleistet werden, dass dem Bediener der landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine nur jeweils der kritischere der korrelierenden antriebsspezifischen Zustandsinformationen angezeigt wird, wodurch vorteilhaft eine Überforderung des Bedieners vermieden werden kann. selbst wenn sich die wenigstens zwei Antriebseinheiten im Betrieb befinden

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird dem Betreiber ausschließlich nur die kritischste antriebspezifische Zustandsinformation angezeigt, so dass der Betreiber durch die fehlende Anzeige der weiteren antriebspezifischen Zustandsinformationen weiter entlastet wird und seinen Focus auf das Steuern und Betreiben des Motorfahrzeuges richten kann,

Indem dem Betreiber nur der jeweils kritischere Wert der antriebsspezifischen Zustandsinformationen angezeigt wird, ist der Betreiber ständig ausreichend über den Zustand der wenigstens zwei Antriebseinheiten informiert ohne alle antriebsspezifischen Zustandsinformationen im Blick haben zu müssen

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung umfassen die antriebsspezifischen Zustandsinformationen wenigstens den Füllstand Motoröl, den Motoröldruck und die Kühlwassertemperatur, so dass der Betreiber des Motorfahrzeuges u-ber die wichtigsten, für einen störungsfreien Betrieb der wenigstens zwei Antriebseinheiten aussagekräftigen Zustandsinformationen informiert ist.

Indem beim Vorliegen wenigstens einer kritischer Zustandsinformation eine akustische oder optische Hervorhebung erfolgt, kann der Betreiber des Motorfahrzeuges umgehend reagieren und notfalls die betreffende Antriebseinheit abschalten, so dass Schaden an den Antriebseinheiten vermieden werden können

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die erfassten antriebsspezifischen Zustandsinformationen manuell oder automatisch abspeicherbar, so dass bei Fehlerauswertungen der Antriebseinheiten auf diese abgespeicherten Zustandsinformationen zurückgegriffen werden kann

Besonders effizient erweist sich die Erfindung, wenn das Steuergerät mit Antriebszustandssensoren und/oder Antriebszustandsdaten beinhaltende Steuergerate verbunden ist, wodurch vorteilhaft auf alle relevanten Antriebszustandsdaten zugegriffen werden kann. Vorzugsweise sind dabei im Steuergerät Sollwerte und Prüfprozeduren abgelegt, so dass die Antriebszustandsdaten mit den Sollwerten vergleichbar sind bzw einzelne Komponenten der Antriebseinheiten auf ihre Funktionalität geprüft werden können, wobei die erfassten Antriebszustandsdaten dann auf der Bedien- und Anzeigeneinheit anzeigbar sind,

Dadurch, dass die Zustandsinformation als Symbol der vorhandenen Aggregate oder Aggregatteile dargestellt sind und durch dem Symbol zugeordneter Leuchtanzeigen der Betriebszustand anzeigbar ist, dass durch eingeschaltete Leuchtanzeige der Betrieb und durch ausgeschaltete Leuchtanziege der Außerbetrieb angezeigt wird, kann der Betreiber die Zustandsinformationen auf einfache Weise lokalisieren und sich ständig über deren Betrieb oder Außerbetrieb informieren.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand weiterer Unteranspruche und werden nachfolgend anhand der Zeichnung 1 näher erläutert Es zeigt:

Figur 1
einen selbstfahrenden Feldhacksler mit einem Vorsatzgerat und zwei Antriebseinheiten in Seitenansicht und Schnittdarstellung

Figur 1 zeigt ein als selbstfahrender Feldhacksler 1 ausgefuhrtes landwirtschaftlich nutzbares Motorfahrzeug 2 in Seitenansicht und Schnittdarstellung Fronseitig in Fahrtrichtung FR gesehen ist dem Feldhäcksler 1 ein Vorsatzgerät 3 zugeordnet, welches im Arbeitsbetrieb des Feldhäckslers 1 das Erntegut 4 aufnimmt gegebenenfalls zerkleinert und den nachfolgenden Einzugs- und Vorpresswalzen 5 zuführt. Die Einzugs- und Vorpresswalzen 5 leiten das Erntegut 4 der nachgeordneten und rotierenden Häckseltrommel 6 zu, deren umlaufenden Häckselmesser 7 das Erntegut 4 an einer Gegenschneide 8 zerkleinern. Das zerkleinerte Erntegut 4 wird sodann an eine Nachzerkleinerungseinnchtung 9 Übergeben die die Erntegutkörner, wie beispielsweise Mais, anschlagt und über einen Förderschacht 10 an einen Nachbeschleuniger 11 übergibt Der Nachbesctileuniger 11 beschleunigt das zerkleinerte Erntegut 4 und fördert es über einen horizontal und vertikal verstellbaren Auswurfkrümmer 12 und eine diesem verschwenkbar zugeordnete Auswurfkrümmerkiappe 13 zur Regelung der Wurfweite des Erntegutstrahls auf eine nicht abgebildete, dem Auswurfkrümmer 12 zugeordnete Transportvorrichtung.

im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Häckseltrommel 6 und der Nachbeschleuniger 11 über einen gemeinsamen Antriebsriemen 14 und diesem zugeordnete Riemenscheiben 15, 16 mit zwei als Dieselmotoren gleicher oder unterschiedlicher Leistungsklassen ausgeführten Antriebseinheiten 17, 18 verbunden Den Antriebseinheiten 17, 18 sind an sich bekannte und deshalb nicht näher beschriebene Schaltkupplungen 19, 20 zugeordnet mittels derer die Antriebseinherten 17, 18 in noch naher zu beschreibender Weise zu~ oder abge~ schaltet werden können. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schaltkupplungen 19, 20 unmittelbar in die den Antriebseinherten 17, 18 zugeordneten Riemenscheiben 21, 22 integriert. Zur schlupfarmen Übertragung der Antriebsenergie wird der Antriebsriemen 14 dauerhaft von einer oder mehreren Spanneinrichtungen 23 über Spannrollen 24 vorgespannt. Zudem werden in an sich bekannter und deshalb nicht dargestellter Weise das Vorsatzgerät 3, die der Häckseltrommel 6 vorgeordneten Einzugs - und Vorpresswalzen 5 und die Nachzerkleinerungseinrichtung 8 von den Antriebseinheiten 17, 18 angetrieben.

Erfindurigsgemäß werden dem Betreiber 29 des landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeuges 2 die antriebsspezifischen Zustandsinformationen wenigstens einer Antriebseinheit 17, 18 auf der Bedien- und Anzeigeneinheit 30 optisch angezeigt wobei die wenigstens eine angezeigte antriebsspezifische Zustandsinformation die kritischere der an den wenigstens zwei Antriebseinheiten 17, 18 in einer Vielzahl vorliegenden Zustandsinformationen bildet Eine besondere Entlastung erfährt der Betreiber 29 , wenn ihm ausschließlich nur die kritischste Zustands information angezeigt wird. Denkbar ist auch, dass dem Betreiber 29 jeweils der kritischere Wert jeder antnebsspezifischen Zustandsinformation angezeigt wird, so dass er ausreichend uber den Zustand der wenigstens zwei Antriebseinheiten 17, 18 informiert ist, ohne jedoch alle Zustandsinformationen im Blick haben zu mussen. Im Ausführungsbeispiel bilden der Füllstand Motorenöl, der Motoroldruck und die Kuhlwassertemperatur die antriebsspezifischen Zustandsinformationen, Dabei ist dem landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeug 2 ein elektromotorisch elektrohydraulisch oder elektronisch arbeitendes Steuergerat 25 zugeordnet, das so ausgelegt und mit den Antriebseinheiten 17, 18 verbundnen ist, dass es die antriebsspezifischen Zustandsinformationen der einzelnen Antriebseinheiten 17. 18 ermitteln und wiederabrufbar speichern kann. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Steuergerät 25 unmittelbar mit den Motorsteuerungen 26 der Antnebseinheiten 17, 18 gekoppelt ist und von diesen sogenannte Antriebszustandssignaie X wie der Füllstand Motoröl, der Motoroldruck und die Kühlwassertemperatur empfängt Aufgrund eines Abgleichs mit den im Steuergerät 25 hinterlegten Sollwerten 27 und Prufprozeduren 28 wird aus den jeweils korrelierenden Zuslandsinformationen der kritischere Zustandswert herausgefiltert und zur im Sichtbereich des Betreibers 29 liegenden Bedien- und Anzeigeneinheit 30 weitergeleitet und optisch dargestellt Im Austührungsbeispiel umfasst die Bedien- und Anzeigeneinheit 30, über die verschiedenste hier nicht weiter aufgeführte Zustandsinformationen der Antnebseinheiten 17, 18 anzeigbar sind, ein Anzeigefeld "Kühlwassertemperatur" 31, ein Anzeigefeld "Fullstand Motoröl" 32 sowie ein Anzeigefeld "Motoröldruck" 33. Die in diesen Anzeigefeldern 31, 32, 33 visualisierten Parameter werden in an sich bekannter und deshalb nicht dargestellter Weise generiert. Je nach Ausgestaltung der Bedien- und Anzeigeneinheit 30, können die Anzeigefelder als Balkendiagramme aber auch als numerische bzw. alphanumerische Angaben vorgesehen sein. Hat das Steuergerät 25 außerhalb des Sollwertbereichs 27 liegende kritische Zustandsinformationen erfasst, so wird ein piktogrammförmiges "Achtung-Zeichen" 37 an das zugehörige Anzeigenfeld 31 bis 33 eingeblendet Im dargestellten Beispiel sind also zwei außerhalb des Sollwertbereichs 27 liegende kritische Zustandsmformationen die Kuhlwassertemperatur 31 und der Fullstand Motoröl 32 erfasst worden, die auch manuell vom Betreiber 29 und/oder automatisch über das Steuergerät 25 zur Unterstützung der späteren Fehleranalyse abgespeichert werden können. Neben den Anzeigefeldem 31, 32, 33 befindet sich jeweils ein weiteres Anzeigefeld 34, welches im Falle, dass eine antriebsspezifische Zustandsinformation einen vorgegebenen Sollwertbereich 27 verlässt, dem Betreiber 29 optisch die dazugehorige Antriebseinheit 17, 18 beispielhaft als M1 oder M2 visuell anzeigt. Im dargestellten Bespiel zeigt das Anzeigefeld 34 dass sich die kritische, außerhalb des Sollwertbereichs 27 liegende Kühlwassertemperatur 31 auf die Antriebseinheit 17, 18 M1 bezieht, sowie dass sich der kritische Füllstand Motorol 32 auf die Antriebseinheit M2 bezieht. Im Rahmen der Erfindung liegt es, beim Vorliegen von außerhalb des Sollwertbereiches 27 liegenden kritischen Zustandsinformationen dem Betreiber 29 zusätzliche akustische Hinweise zu geben Möchte der Betreiber 29 nun schnellstmöglich auf diese kritische Fehlermeldung reagieren, stehen ihm beispielhaft zwei weitere als Touch-Screen ausgebildete Anzeigefelder 35, 36 zur Verfugung. Diese Anzeigefelder 35, 36 sind im Ausfuhrungsbeispiel als "Stop-Taste M1" und als "Stop-Taste M2" ausgefuhrt; Durch berühren dieser "Stop-Tasten" 35, 36 kann der Betreiber 29 manuell die einen außerhalb des Sollwertbereichs 27 liegenden Zustandswert aufweisende Antriebseinheit 17, 18, hier M1 und M2. abschalten Vorzugsweise kann das Abschalten der betreffenden Antriebseinheit 17, 18 auch automatisch über das Steuergerät 25 erfolgen. Denkbar ist auch, dass das Steuergerät 25 automatisch auf die unkritische Antnebszustandsinformationen aufweisende Antriebseinheit 17, 18 umschaltet, wenn eine Antriebseinheit 17, 18 aufgrund des Vorliegens außerhalb des Sollwertbereichs liegenden Zustandsinformationen abgeschaltet wurde.

Vorteilhaft, jedoch hier nicht näher dargestellt, können die antriebsspezifischen Zustandsinformationen als Symbol der vorhanden Aggregate bzw. Aggregatteile dargestellt sein, wobei durch dem Symbol zugeordnete Leuchtanzeigen der Betriebszustand anzeigbar ist, so dass dem Betreiber 29 bei eingeschalteter Leuchtanzeige der Betrieb und durch ausgeschalteter Leuchtanzeige der Au-ßerbetrieb angezeigt wird.

Denkbar ist zudem, dass dem Steuergerät 25 eine Spracherkennungseinheit als Eingabeeinheit zugeordnet ist, wodurch der Betreiber 29 seinen Blick nicht auf eine Bedien- und Anzeigeneinheit 30 konzentrieren muss, was vorteilhaft eine weitere Entlastung des Betreibers 29 bedeutet

Es liegt im Rahmen des Könnens des Fachmanns das beschnebene Verfahren und die Vorrichtung in nicht dargestellter Weise abzuwandeln oder in anderen als den dargestellten Anwendungsfällen einzusetzen, um die beschriebenen Effekte zu erzielen, ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen,

Bezugszeichenliste

1
Feldhäcksler
2
Motorfahrzeug
3
Vorsatzgerät
4
Erntegut
5
Einzugs- und Vorpresswalzen
6
Hackseltrommel
7
Häckselmesser
8
Gegenschneide
9
Nachzerkleitierungseitirichtung
10
Forderschacht
11
Nachbeschleuniger
12
Auswurfkrümmer
13
Auswurfkrümmerklappe
14
Antriebsriemen
15
Riemenscheibe
16
Riemenscheibe
17
Antriebseinheit
18
Antriebseinheit
19
Schaltkupplung
20
Schaltkupplung
21
Riemenscheibe
22
Riemenscheibe
23
Spanneinrichtung
24
Spannrolle
25
Steuereinrichtung
26
Motorsteuerung
27
Sollwerte
28
Prufprozeduren
29
Betreiber
30
Bedien- und Anzeigeneinheit
31
Anzeigefeld "Kuhlwassertemperatur"
32
Anzeigefeld "Fullstand Motorol"
33
Anzeigefeld "Motoröldruck"
34
Anzeigefeld "M1/M2"
35
Anzeigefeld "Stop M1"
36
Anzeigefeld "Stop M2"
37
Piktogramm "Achtung Zechen"
X
Antriebszustandssignal


Anspruch[de]
Verfahren zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen auf einem landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeug (2) mit wenigstens zwei Antriebseinheiten (17. 18) und wobei das Motorfahrzeug (2) eine Bedien-und Anzeigeneinheit (30) und ein Steuergerät (25) umfasst, wobei das Steuergerät (25) auf antriebsspezifische Zustandsinformationen zugreifen kann.

dadurch gekennzeichnet,

dass dem Betreiber (29) des landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeuges (2) die antnebsspezifischen Zustandsitiformationen wenigstens einer Antriebseinheit (17. 18) angezeigt werden und wobei die wenigstens eine angezeigte antriebsspezifische Zustandsinformation die kritischere der an den wenigstens zwei Antriebseinheiten (17, 18) in einer Vielzahl vorliegenden Zustandsinformationen bildet.
Verfahren zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass dem Betreiber nur ausschließlich die kritischste antriebspezifische Zustandsinformation angezeigt wird.
Verfahren zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass dem Betreiber jeweils der kritischere Wert jeder antriebsspezifischen Zusiandsinformation angezeigt wird.
Verfahren zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen nach einem der vorhergehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die antriebsspezifischen Zustandsinformationen der Füllstand des Motoröls, der Motoröldruck und die Kühlwassertemperatur sein können
Verfahren zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass beim Vorliegen von wenigstens einer kritischen außerhalb eines Sollwertbereichs liegenden antriebsspezifischen Zustandsinformation eine akustische und/oder optische Hervorhebung erfolgt.
Verfahren zur Anzeige von antnebsspezifischen Zustandsinformationen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die erfassten antriebsspezifischen Zustandsinformationen manuell oder automatisch abspeicherbar sind
Vorrichtung zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen auf einem landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeug (2) mit wenigstens zwei Antriebseinheiten (17, 18) und wobei das Motorfahrzeug (2) eine Bedien- und Anzeigeneinheit (30) und ein Steuergerät (25) umfasst, wobei das Steuergerät (25) auf antriebsspezifische Zustandsinformationen zugreifen kann,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Steuergerät (25) mit Antnebszustandssensoren und/oder Antriebszustandsinformationen beinhaltenden Steuergeräten verbunden ist. Im Steuergerät (25) Sollwerte (27) und Prüfprozeduren (28) abgelegt sind, die Antriebszustandsinformationen mit den Sollwerten (27) vergleichbar sind und auf der Bedien- und Anzeigeneinheit (30) in verschiedenen Funktionsebenen darstellbar sind, wobei über die Bedien- und Anzeigeneinheit (30) die dargestellte Funktionsebene veranderbar ist,
Vorrichtung zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen nach Anspruch 5 oder 6.

dadurch gekennzeichnet,

dass die Zustandsinformationen als Symbol der vorhandenen Aggregate oder Aggregatteile dargestellt sind und durch dem Symbol zugeordneter Leuchtanzeigen der Betriebszustand anzeigbar ist, dass durch engeschaltete Leuchtanzeige der Betrieb und durch ausgeschaltete Leuchtanzeige der Außerbetrieb angezeigt wird.
Vorrichtung zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen nach den Ansprüchen 5 bis 8.

dadurch gekennzeichnet,

dass dem Steuergerat eine Spracherkennungseinheit als Eingabeeinheit zugeordnet ist.
Vorrichtung zur Anzeige von antriebsspezifischen Zustandsinformationen nach den Ansprüchen 5 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Bedien- und Anzeigeneinheit (30) als Touch-Screen ausgebildet ist






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