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Dokumentenidentifikation DE102006012888A1 20.09.2007
Titel Stossdämpfender pumpender dampfdurchlässiger wasserdichter Schuh oder derartige Sohle für Schuh
Anmelder Hidde, Axel R., Dr. Ing., 57076 Siegen, DE;
Klose, Odo, Prof. Dr., 42285 Wuppertal, DE
Erfinder Hidde, Axel R., Dr. Ing., 57076 Siegen, DE;
Klose, Odo, Prof. Dr., 42285 Wuppertal, DE
DE-Anmeldedatum 20.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006012888
Offenlegungstag 20.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse A43B 13/14(2006.01)A, F, I, 20060320, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A43B 7/08(2006.01)A, L, I, 20060320, B, H, DE   A43B 7/12(2006.01)A, L, I, 20060320, B, H, DE   
Zusammenfassung Vorgestellt wird ein stoßdämpfender, luftpumpender, dampfdurchlässiger, wasserdichter Schuh, bestehend aus Schuheinsatz, Schuhoberteil, Brand-/Innensohle und Schuhsohle oder eine derartige Sohle für einen Schuh.
Eine Vielzahl von Anwendungen ist bekannt geworden, die sich den Themen "Stoßdämpfung" und "Atmung" beim Schuh widmen. Während die Stoßdämpfung beim Auftritt des Fußes die menschliche Wirbelsäule entlasten und vor Schädigung bewahren soll, verhindert der atmende Schuh Feuchtigkeits- und Wasserbildung im Schuhinnern auf Grund von Transpiration durch Zirkulation und Transport von Feuchtigkeit nach außen. Anwendung findet die Neuheit sowohl bei der Sohle, Brand-/Innensohle als auch als Einlegesohle eines Schuhs.
Erreicht werden diese Eigenschaften im Wesentlichen durch Schichtung unterschiedlicher Materialien im Bereich der Sohle und des Oberschuhs, wobei die Materialien unterschiedliche Funktionalität bei unterschiedlicher Formgebung ausüben. Durch Schichtung mit semipermeablen Materialien wird beispielsweise erreicht, daß Feuchtigkeit und/oder Wasser einseitig durch die Schicht entweicht, jedoch das Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser in umgekehrter Richtung unterbleibt.
Seit langem sind Schuhe bekannt, bei denen eine korrekte Transpiration aufgrund eines effektiven Austauschs von Wärme und Wasserdampf zwischen dem Innenraum des Schuhs und dem Außenraum sichergestellt ist. Jedoch fehlt diesen Schuhen gleichzeitig die erforderliche Wasserdichtigkeit ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Einrichtung eines stoßdämpfenden luftpumpenden dampfdurchlässigen wasserdichten Schuhs aus Schuheinsatz, Schuhoberteil, Brand-/Innensohle und Schuhsohle oder einer derartigen Sohle für einen solchen Schuh.

Nach dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von Anwendungen bekannt geworden, die sich den Themen 'Stoßdämpfung' und 'Atmung' beim Schuh widmen. Während die Stoßdämpfung beim Auftritt des Fußes die menschliche Wirbelsäule entlasten und vor Schädigung bewahren soll, verhindert der atmende Schuh Feuchtigkeits- und Wasserbildung im Schuhinnern auf Grund von Transpiration durch Zirkulation und Transport von Feuchtigkeit nach Außen. Anwendung findet die Neuheit sowohl bei der Sohle, Brand-/Innensohle als auch als Einlegesohle eines Schuhs.

Erreicht werden diese Eigenschaften im wesentlichen durch Schichtung unterschiedlicher Materialien im Bereich der Sohle und des Oberschuhs, wobei die Materialien unterschiedliche Funktionalität bei unterschiedlicher Formgebung ausüben. Durch Schichtung mit semipermeablen Materialien wird beispielsweise erreicht, daß Feuchtigkeit und/oder Wasser einseitig durch die Schicht entweicht, jedoch das Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser in umgekehrter Richtung unterbleibt.

Seit langem sind Schuhe bekannt, bei denen eine korrekte Transpiration aufgrund eines effektiven Austauschs von Wärme und Wasserdampf zwischen dem Innenraum des Schuhs und dem Außenraum sichergestellt ist. Jedoch fehlt diesen Schuhen gleichzeitig die erforderliche Wasserdichtigkeit bezüglich des Eindringens von Feuchtigkeit/Wasser von Außen. Die Lauffläche dieses Schuhs weist perforiertes Material aus, dessen Innenseite durch eine semipermeable Membrane abgeschlossen ist, d.h. Dampfdurchlaß nach Außen, Feuchtigkeitssperre nach Innen, jedoch erst ab Zwischenlage Membranschicht, die keine Laufsohle bildet.

Weiterhin wurden Schuhe entworfen, die zwischen Schichten aus Schutzmaterial und/oder Füllstoffen eine semipermeable Membran enthalten. Häufig weisen derartig ausgestattete Schuhe eine unzureichende Luftzirkulation aus, da die durch die Perforationen bedeckte Sohlenoberfläche nur einen kleinen Teil der gesamten Sohlenoberfläche darstellt.

Luft-/wasserdurchlässige Perforationen in Lauffläche oder Laufsohle müssen nach Anzahl und Durchmesser begrenzt sein, um das Eindringen von spitzen Gegenständen in Lauffläche oder -sohle und das damit verbundene Zerstören der semipermeablen Membran zu verhindern.

Innerhalb der Sohlen-Schichtenanordnung ist die semipermeable Membran ständig den Belastungen des Körpergewichts über den Fuß ausgesetzt und in jeder Richtung beansprucht, wodurch Beschädigungen nicht auszuschließen sind. Eine beschädigte Membran hat eine reduzierte Luftzirkulation zur Folge, was den Feuchtigkeitsaustausch von Innen nach Außen – die Transpiration – einschränkt.

Im folgenden wird der Stand der Technik bezogen auf Schuhe oder Schuhsohlen mit stoßdämpfenden und/oder atmungsaktiven Eigenschaften gewürdigt.

Die deutsche Patentschrift DE 699 13 964/europäische Patentschrift EP 1 089 642/internationale Anmeldung WO1999/66 81 offenbart eine dampfdurchlässige und wasserdichte Sohle für Schuhe. Die Sohle ist zweischichtig aufgebaut; die untere Sohle enthält die Laufsohle/-fläche und schließt mit einem kanalisierten Rand nach oben ab, wobei innerhalb des Rands sich ein belüfteter Hohlraum ausbildet, der außerdem Stützen beinhaltet, die die Höhe des Rands aufweisen. Die sich aufbauende Sohle besteht aus einer Berandung im Zehen- und Ristbereich, passend zum Untersohlenabschnitt. Innerhalb der Berandung ist die Sohle 3-lagig; vom Fuß ausgehend beginnt eine dampfdurchlässige und/oder perforierte Füllschicht, danach schließt sich eine wie ein Ventil wirkende Membranschicht an und diese schließt mit einer vorzugsweise textilen Schutzschicht ab. Schuh- und Fußfeuchte von oben wird über die Membran in den kanalisierten Luftraum geleitet, der auch die Druck- und Vakuumkammer für die 'Fußpumpe' darstellt.

Da der Hohlraum ungehinderten Zugang zum Außenbereich hat und somit neben Luft auch ein Schmutz-/Wassergemisch ansaugt, das sich im Hohlraum festsetzt – und damit auch in der textilen Schutzschicht und auch die Membrane – wird die Dampfdurchlässigkeit und/oder Wasserdichtigkeit der Sohle dauerhaft Schaden nehmen.

Die deutsche Patentschrift DE 698 18 188/europäische Patentschrift EP 910 964 offenbart einen dampfdurchlässigen Schuh mit Belüftung der wie folgt aufgebaut ist. Eine Lauffläche weist kuppelförmige Auswölbungen auf, die sich Innen als Luftkammern fortsetzen und in deren Mitte sich ein kleiner Durchgangsschlitz auftut. Oberhalb der Kammern bildet eine Schutzschicht, eine wasserdichte und dampfdurchlässige Membran und eine darüber liegende gelochte dampfdurchlässige Innensohle den Abschluß zum Innenschuh. Bei Fußdruck auf die Innensohle wird Luft/Feuchte aus den Luftkammern über die geöffneten Durchgangsschlitze nach außen gedrückt; bei Entlastung wird Luft/Feuchte aus dem Innenschuh über die Innensohle und die Membran in die Luftkammern gesaugt.

In einer weiteren Ausführungsform werden die Luftkammern oberhalb durch gelochtes Zwischenelement abgeschlossen. In noch einer weiteren Ausführungsform wird zwischen Innensohle und Zwischenelement eine Membran und eine Schutzschicht eingezogen.

Es kann kaum verhindert werden, daß bei Entlastung der Sohle durch den Fuß durch die sich schließenden Durchgangsschlitze Schmutz und Wasser von außen in die wie auch immer gebildeten Luftkammern gelangt.

Die deutsche Patentanmeldung DE 698 16 614/europäische Patentanmeldung EP 983 006/internationale Anmeldung WO1998/51 177 beschreibt ein dampfdurchlässiges Schuhwerk derart, daß ein dampfdurchlässiges Oberteil mit gelochter Innensohle nach unten durch eine angespritzte mit Öffnungen versehene Laufsohle abgeschlossen wird. Zwischen dem Sohlensandwich befindet sich ein ebenfalls in Schichten aufgebauter Einsatz mit einer im wesentlichen einseitig dampfdurchlässigen Membran, umgeben von in sechs Ausführungsbeispielen unterschiedlichen und/oder mit Öffnungen versehenen Schutzschichten aus im wesentlichen dampf-/feuchtigkeitsdurchlässigen Materialien, wie z.B. Filz o.ä. Ziel des Aufbaus des Schuhwerks ist Bildung von Fußschweiß zu verhindern und diesen nach außen zu transportieren. Allen vorgegebenen Ausführungsformen ist gemein, daß sie nach außen zur Laufsohle hin Öffnungen haben und daß durch diese Öffnungen Schmutz und Wasser in den Einsatz gelangen können. Wie die Feuchte aus dem Innenschuh nach außen gelangt, ist nicht ausgeführt.

Die deutsche Patentschrift DE 695 15 291/europäische Patentschrift EP 732 067 stellt eine gegossene Schuhsohle vor, die Luft von der Innenseite des Schuhs wegnehmen und an der Ferse herausdrücken kann. Die Sohle ist in der Lage, Luft von der Innenseite des Schuhs anzusaugen und diese mittels eines Entlüftungskanals, welcher sich längs der Sohle erstreckt, eingangsseitig ein Einwegventil besitzt und an einem am Absatz angeordneten Luftabzugsloch endet, nach Außen abzugeben. Im vorderen Bereich der Sohle befindet sich ein Kissen aus einer Löcher-/Rillenkombination, welches, auf dem Boden der Sohle angeordnet, durch elastische Verformung eine Saug- und Druckwirkung – ähnlich einer Luftpumpe – derart ausübt, daß Luft aus dem Schuhinnern angesaugt und über den Lüftungskanal nach Außen gegeben wird ohne das Außenluft in das Schuhinnere gesaugt wird.

Über stoßdämpfende Eigenschaften des Schuhs werden keine Aussagen gemacht; nachteilig wirkt sich das Eindringen von Wasser durch das Absatz-Luftabzugsloch in das Innere der Schuhsohle aus. Die Ausprägung der Rillen und Löcher des Kissens entsprechen nicht der Formgebung einer Luftpumpe üblicher Bauart.

Die deutsche Patentanmeldung DE 601 01 648/europäische Patentanmeldung EP 1 164 883/internationale Anmeldung WO2001/56 419 beschreibt eine wasserdichte und dampfdurchlässige Sohle für Schuhe mit dem Ziel, die Dampfdurchlässigkeit einer aus Leder oder einem ähnlichen Material hergestellten Sohle hinsichtlich der Wasserdichtigkeit zu verbessern. Von der Innensohle aus gesehen, wird eine Membran in schützende dampfdurchlässige Schichten innerhalb der Sohle eingebettet, wobei unterhalb der Membran in der Lauffläche Einsätze verteilt eingearbeitet sind, welche entlüftende Durchgangsöffnungen aufweisen. Feuchte aus dem Innenschuh soll über die Membran und die dampfdurchlässigen Schichten und die Durchgangsöffnungen nach außen gelangen.

Die Kapillarwirkung läßt in den schmalen Durchgangsöffnungen Wasser verbunden mit Schmutz in die aus Filz, Jersey, Vliesstoff, o.ä. gebildeten Schutzschichten aufsteigen und läßt diese im Laufe der Zeit zusetzen.

Das deutsche Gebrauchsmuster DE 295 09 366 offenbart eine Schuhsohle zur Aufnahme einer belüftenden Laufsohle, erreicht dadurch, daß die Laufsohle Löcher und an ihrer Berandung halbmondförmige Ausschnitte aufweist und die darunterliegende Gummi- oder Kunststoffsohle eine genoppte Oberfläche sowie einen länglichen Noppenfreiraum aufweist, in der sich eine Federspange befindet; die Arbeitsweise der Gesamtanordnung soll der einer Fußluftpumpe für Luftmatratzen entsprechen.

Die gelochte Laufsohle weist keine semipermeablen Öffnungen auf, außerdem bedeckt der Fuß des Tragenden nicht sämtliche Löcher der gelochten Laufsohle, so daß die gewünschte Zirkulation ausbleibt, es entsteht keine Pump-(Saug- und Druck-)wirkung.

Das deutsche Gebrauchsmuster DE 90 00 421 stellt eine Schuhsohle für Bequemschuhe mit stoßdämpfendem Absatz vor, wobei in der Absatzpartie des Sohlenkörpers wenig oberhalb des Absatzflecks ein Formteil – mit mehreren Fixierlöchern und leicht konischen Hohlräumen oberhalb dieser – aus weichelastischem Leichtschaum eingelagert ist.

Zwecks werkzeugmäßiger Positionierung ist das Formteil aus weichelastischem Leichtschaum mit Aufnahmelöchern versehen. nachteilig wirkt sich aus, daß die verbleibenden Stege zwischen den Hohlräumen dauerhaft als Stoßdämpfer wirken sollen.

Das Gebrauchsmuster DE 89 11 248 beschreibt eine Feuchtigkeit aufnehmende und abgebende Schuhsohle derart, daß die Schuhsohle aus mehreren Schichten besteht, wie Laufsohle, Zwischensohle aus feuchtigkeitsspeicherndem Material sowie einer feuchtigkeitsdurchlässigen Innensohle, wobei die Zwischensohle beim Tragen des Schuhs Schweiß aufnimmt, der nach dem Tragen wieder abgegeben wird. Eine Verbesserung der Transpiration wird dadurch erreicht, daß zwischen Innen- und Zwischensohle ein luft- und feuchtigkeitsdurchlässiges Fußbett aus Kork angeordnet ist. Zwecks Verbesserung der Dämpfungseigenschaften der Schuhsohle wird zwischen der Laufsohle und der Zwischensohle eine Dämpfungssohle aus Polyurethan angeordnet, welche außerdem Durchsetzungen aufweist, die sich über die Laufsohle fortsetzen und in besonderem Maße gelenkstabilisierend wirken.

Es ist nicht auszumachen, wie das Korkfußbett der Zwischensohle als wasserauf- und -abgebender Speicher arbeiten soll. Über die Dämpfungseigenschaften der Durchsetzungen werden keine Angaben gemacht.

Die deutsche Offenlegung DE 39 42 777 beschreibt eine Schuhsohle mit Belüftungseinrichtung derart, daß die Sohle einen in Längsrichtung verlaufenden, mit Ventilen versehenen Luftkanal ausweist, der im Fersenbereich in einem Hohlraum mit Öffnungen und Zehenbereich in Öffnungen endet. Eine Pumpwirkung ergibt sich, in dem die Ferse die Luft in dem Hohlraum komprimiert und durch den mit Ventilen versehenen Luftkanal in den Zehenbereich drückt und dort ausströmen kann, da die Fußlast auf der Ferse liegt. Ändert sich die Belastung der Sohle beim Gehen von dem Fersen- in den Zehenbereich, wird der Zehenbereich belastet und die Öffnungen verschlossen, während der Fersenbereich entlastet wird und Luft in den Hohlraum einströmt.

Es fehlt eine Aussage über den Aufbau des als Pumpe wirkenden kiemenartigen Hohlraums im Fersenbereich der Sohle und wie die Federwirkung langfristig hergestellt werden kann. Nachteilig sind Luftansaugöffnungen im Sohlenbereich, da das Eindringen von Schmutz und Wasser nicht verhindert werden kann.

In dem Gebrauchsmuster DE 17 36 039 wird eine Schuhsohle aus Gummi oder Kunststoff mit fußbelüftender Wirkung vorgeschlagen derart, daß sich in einer Zwischensohle Längsrillen von Fersen- bis Zehenbereich hinziehen und im Fersendurch Saug- und im Zehenbereich durch Luftlöcher abschließen. Die Pumpwirkung stellt sich wie zuvor beschrieben dar; durch das Abwälzen des Fußes von der Ferse zur Sohle drückt die an der Ferse angesaugte Luft zur Zehe. Der Absatz besitzt stark federnde Wände, die z.B. als Ziehharmonikabalg ausgeführt sind und der luftsaugende Hohlraum des Absatzes durch stark federnden, luftaufnahmefähigen Schaumstoff gebildet wird.

Aus der Anmeldung wird nicht deutlich, wie der schaumstoffgefüllte Hohlraum seine komprimierte Luft in die durch Längsrillen gebildeten Luftkanäle leitet.

Die europäische Anmeldung EP 1 563 750 stellt einen atmenden Sohlenaufbau für Fußbekleidung vor, der im wesentlichen aus einer im Mittelfußbereich mit zylindrischen Löchern versehenen Außensohle, einem zweiteiligen Membransystem aus einer wasserabweisenden und einer -aufnehmenden Membran mit Mikroporen und einer ebenfalls mit zylindrischen Löchern versehenen Innensohle besteht. Die wasserabweisende Membran stellt ein nach außen wirkendes Ventil dar, die die Fußluft über die Innensohle und die wasseraufnehmende Membran nach außen bringt. Die wasseraufnehmende Membran soll die Feuchte des Fußes über die Innensohle aufnehmen und speichern.

Nachteilig wirkt sich einerseits aus, daß die wasseraufnehmende Membran erst nach Ablegen des Schuhs entwässert wird und andererseits, daß Schmutz und Wasser durch die Löcher der Außensohle in dieselbe eindringt und die Mikroporen der wasserabweisenden Membran zusetzt.

Die europäische Anmeldung EP 1 551 244/internationale Anmeldung WO2004/45 05 stellt eine wasserdichte und dampfdurchlässige Sohle für Schuhe vor, wobei der Aufbau der Zwischensohle über der mit Durchgangslöchern versehenen Laufsohle aus den Ebenen thermischer Kleber, Stützgitter Membran und dampfdurchlässige Schutzschicht besteht. Die Zwischensohle kann auch als Komponente vorgefertigt werden.

Da auch hier die Laufsohle mit Durchgangslöchern versehen ist und die Kapillarwirkung Schmutz und/oder Wasser in die dampfdurchlässige Schutzschicht zieht, ist mit einer Verstopfung der Zwischensohle zu rechnen.

Die europäische Anmeldung EP 1 551 243/internationale Anmeldung WO2004/34 830 beschreibt eine wasserdichte und dampfdurchlässige Sohle für Schuhe und ihre Herstellungsmethode. Die Sandwich-Sohle besteht aus einer auf der Laufsohle mit Klebstoffpunkten fixierten Membran, deren Berandung im Siebdruckverfahren auf der Laufsohle abgedichtet ist.

Die europäische Anmeldung EP 1 545 253/internationale Anmeldung WO2004/28 284 beschreibt eine wasserdichte und dampfdurchlässige Sohle für Schuhe und Schuhe, die mit einer solchen Sohle gefertigt werden. Die Anmeldung setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Zunächst wird ein Schuh vorgestellt, dessen Laufsohle abschnittsweise aus Plastikmaterial im Zehen-, Mittel- und Fersenbereich besteht und restlich aus Makroperforation, sich zusammensetzend aus Netz, Filz oder ähnlich diffusem perforierten Material. Darüber gibt es im Bereich der Makroperforation mehrere Lagen bestehend aus querlaufendem Trägermaterial, eine Schicht Makroportion (ähnlich Makroperforationsmaterial), ggfs. eine Schicht Filmmaterial, eine dampfdurchlässige Membranschicht und eine feine Gitterschicht aus synthetischem Material oder Leder. Die Innenfeuchte des Schuhs wird über die Membrane und die Makroperforations-Sohlenabschnitte nach außen abgeleitet.

Eine weitere Variante offenbart, daß der Schuh innen mit einer durchlöcherten schockabsorbierenden, dem Fuß angepaßten Innensohle, einer Zwischensohle Makroportion, einer weiteren Schicht diffusem perforiertem EVA (Äthylen-Vinylacetat)-Polymer, gefolgt von den oben genannten Schichten mit eingebetteter Membran, aufgebaut ist, wobei die Laufsohle aus einer umlaufenden Sohle und Noppen besteht, die aus einer Makroperforationsschicht hervorragen.

Feuchte kann nur aus dem Innenschuh über die Membran und die diffusen Makroschichten abgeführt werden. Dabei saugen sich die Makroschichten wie ein Schwamm voll, auch aus der Umgebungsfeuchte des Schuhs.

Die europäische Anmeldung EP 1 506 723 stellt einen atmenden Schuh vor mit insgesamt 5 Ausführungsformen, die sich im wesentlichen auf den Aufbau der Innensohle und die Verpackung der Membranschicht beziehen, dadurch, daß die Innensohle Durchgangslöcher aufweist, daß über dem Membran ein Stützgitter angeordnet ist, daß die Laufsohle 2-lagig aufgebaut durch eine Schutzschicht getrennt ist, daß die Innensohle aus Leder und Futter besteht oder daß zwischen Innensohle und Membran eine perforierte Füllschicht, wie z.B. aus Filz, angeordnet ist.

Allen Veröffentlichungen gereicht zum Nachteil, daß die Schuhinnenfeuchte über die Membran entweder über senkrechte oder seitliche Durchgangslöcher in der Laufsohle nach außen geleitet wird und daß umgekehrt Außenfeuchte und/oder Schmutzpartikel von außen ins Innere des Schuhs gelangen und ggfs. zur Verstopfung der Innensohle führen.

Die europäische Patentanmeldung EP 1 417 901 beschreibt die elastische Sohle eines Schuhs, die an Ferse und Zehe mit zylindrischen oder elliptischen Einlagen versehen ist. Die Einlagen weisen hohle Berandungen auf und sollen bei Anwendung stoßdämfend auf den Fuß wirken. Eine weitere Anwendung sieht vor, daß die Einlagen in senkrechter Richtung durchlöchert werden.

Die Dämpfung auf den Fuß wirkt nur in dem kleinen Bereich der Sohleneinlagen, da um diese herum werkstoffspezifisches Sohlenmaterial zur Anwendung kommt. Die Löcher der Einlagen bilden Kapillaren zur Aufnahme von Schmutz und/oder Wasser.

Die europäische Anmeldung EP 1 369 048 zeigt Schuhe mit durchlässigem und atmendem Oberleder, welches auch teilweise eine undurchlässige Sohle bedeckt, die atmend gemacht ist. Es handelt sich hierbei um den Schuhtyp Mokassin mit umlaufenden Ober- und Unterleder, welches an den Stellen einer Noppenzwischensohle Durchgangslöcher aufweist. Oberhalb der Zwischensohle befindet sich eine atmende perforierte Schutzschicht aus Filz oder geliertem Gummi, worüber sich die atmende perforierte Innensohle befindet.

Die Noppen weisen im Zehen- und Mittelfußbereich Durchgangslöcher auf, die die Atmung des Innenschuhs bewirken sollen, aber auch durch ihre Kapillarwirkung Schmutz und Feuchte in die Zwischensohle bringen.

Die europäische Anmeldung EP 1 347 691/internationale Anmeldung WO2002/52 970 beschreibt eine wasserdichte atmende Sohle für Schuhe und eine Herstellungsmethode dafür. Auf eine Sohle aus Leder oder ähnlichem atmenden und wasserdurchlässigem Material, wie z.B. Leder oder offenporiges synthetisches Material, wird eine Membranschicht in Form einer semipermeablen Folie aufgebracht, die an den Rändern versiegelt ist.

Die europäische Anmeldung EP 1 326 503/internationale Anmeldung WO2002/32 246 offenbart die Ausführung einer Zwischensohle einer wasserdichten atmenden Sohle für Schuhe. Die in der Laufsohle eingebettete Zwischensohle besteht im wesentlichen aus drei Schichten, einer semipermeablen Membran, einer darunter liegenden Schutzschicht und darunter einer atmenden dehnbaren Schicht aus einem Fasermaterial; diese letzte Schicht kann auch wie ein Flechtwerk ausgeführt sein. Die Laufsohle weist Durchgangsbohrungen auf, auf die in der letzten Ausführung wegen der Atmungsfähigkeit des Materials verzichtet wird.

Die nach außen führenden Durchgangsbohrungen in der Laufsohle geben nicht nur Feuchtigkeit aus dem Schuhinnern ab, sondern sie ziehen auch Feuchtigkeit – und damit Schmutz – auf Grund der Kapillarität an; die letztgenannte Ausführung wirkt daher wie ein Schwamm.

Die europäische Anmeldung EP 1 312 275 beschreibt ein dampfdurchlässiges Schuhwerk bestehend aus dampfdurchlässigem Oberteil mit angeschlossener dampfdurchlässiger oder perforierter Innensohle, welche Durchgangslöcher aufweist, mit darunter liegender dampfdurchlässiger oder perforierter Füllschicht, einer sich nach unten anschließenden wasserdichten, dampfdurchlässigen Membran sowie einer für Wärme und Feuchte durchlässigen Schicht als obere und einer zähen wasserdichten Schicht als untere Laufsohle. Innensohle, Füllschicht und Membran sind zum Rand hin abgedichtet. Innenfeuchte des Schuhs soll über Innensohle, Füllschicht und Membran an den Außenrändern der oberen Laufsohle austreten. Jedoch wird durch die pumpenartige Belastung der Innensohle des Schuhs auch Feuchte in die für Feuchte und Wärme durchlässige obere Laufsohle eindringen.

Die Anmeldung EP 1 201 143 offenbart eine atmungsaktive und wasserdichte Schuhsohle bestehend aus wasserdichter Lauffläche mit darüberliegenden untereinander verbundenen Kammern, die von einer oben liegenden gelochten Innensohle abgeschlossen wird. Die Trennwände der Kammern bilden den seitlichen Abschluß zum Schuhrand und sind mit einer einseitig durchlässigen Membran sowie einem darüber liegenden atmungsaktiven oder perforiertem Schutzelement überzogen. Eine weitere Variante zeigt die Kammern nur im Absatzbereich des Schuhs.

Das außenliegende Schutzelement sowie die darunter befindliche Membran sind einerseits dauerhaft den Einflüssen von Schmutz und/oder Wasser ausgesetzt und bieten keinen Schutz gegen das Eindringen scharfer/spitzer Gegenstände. Eine Pumpwirkung in den Kammern, Druck und Sog, durch die Fußbelastung ist nicht erkennbar, erst recht nicht bei den Modellen, wo sich die Kammern nur im Absatzbereich befinden.

Die europäische Anmeldung EP 1 197 158 behandelt einen wasserdichten Schuh mit einer Sohle oder einer mit dem Oberleder verbundenen Zwischensohle. Die Verbindung zwischen dem Oberleder mit Futter und der Innensohle mit Einlage erfolgt über ein 2-lagiges Verbindungselement verschiedener Materialien mit unterschiedlichen Schmelzpunkten. Die unterhalb der Innensohle positionierte Einlage besteht aus der atmungsaktiven Füllschicht, der Membran, einer Schutzschicht und der Laufsohle mit Durchgangslöchern.

Die Kapillarwirkung der sich im unteren Bereich aufweitenden Durchgangslöcher der Laufsohle wird Feuchte und Schmutz in die mehrschichtige Einlage ziehen und diese ggfs. zusetzen.

Die europäische Anmeldung EP 1 185 183/internationale Anmeldung WO200/78 542 'Methode der Herstellung eines atmenden Schuhs' zeigt deutliche inhaltliche Übereinstimmung mit der oben vorgestellten europäischen Anmeldung EP 1 506 723.

Patentschrift EP 1 159 884 stellt ebenfalls ein in Luftkammern-Zeh- und Mittelfußbereich – und einen Luftraum-Absatzbereich – geteiltes, aus Lauf- und gelochte Innensohle bestehendes Schuhunterteil vor, wobei die Kammern durch einen Luftkanal untereinander verbunden sind. Absatz-Luftraum und Luftkammern verbindet ein schräg sitzendes Luftventil. Außerdem enthält der Luftraum mit Ventilen besetzte Bohrungen, die ggfs. die Außenluft in die Luftkammer saugen. Das Luftventil kann auch durch ein Diaphragma gebildet werden.

Auch hier werden die nach außen weisenden Ventilbohrungen das Eindringen von Schmutz und/oder Wasser nicht verhindern; es wird ggfs. direkt angesaugt und außerdem durch das Schrägventil aus dem Luftraum in die vorderen Luftkammern gepumpt. Der durch die Innensohle bedeckte Absatz-Luftraum wirkt bei Fuß-Be- und Entlastung wie der Blasebalg einer Pumpe, zumal keinerlei Abstützung für die Fuß-Absatzbelastung vorgesehen ist.

Die europäische Anmeldung EP 1 135 039 offenbart einen wasserdichten und feuchtigkeitsdurchlässigen Schuh und Verfahren zu seiner Herstellung derart, daß neben den bekannten Schuh-/Sohlenaufbauten – von der Innensohle über die Brandsohle, eine stoßdämpfende dampfdurchlässige Zwischenlage, eine Membranfolie geschützt durch eine Schutzfolie sowie eine perforierte Laufsohle – besonderer Schutz auf den Aufbau und die Verarbeitung der gedichteten und vernähten Berandung in diversen Ausführungsformen beansprucht wird.

Alle Ausführungsformen weisen eine perforierte mit Durchgangslöchern versehene Laufsohle auf, durch deren Kapillarwirkung Feuchte und Schmutz aufsteigt und den Dampfaustritt negativ beeinflußt.

Die europäische Anmeldung EP 1 093 730 beschreibt eine Schuhsohle mit innerem elastischen Rahmen aus mindestens einem Balg mit wenigstens zwei Faltungen und sofortiger Rückstellung nach Komprimierung des Balgs, wobei sich die Ausstattung des Schuhs mit Balgen nach der Art der medizinischen Anwendung richtet. Die Balge sind stets über ein Rohrstück mit einem am Schuhrand positionierten Pneumatikventil verbunden, welches durch den Innendruck der Balge schließt. Wird nur ein Balg im Absatz-/Fersenbereich verwendet, wird ein Polstereffekt erzielt oder der Einsatz des Schuhs als Pantoffel.

Anpassungen der Sohle/Balge an die räumliche Fußkontur erfolgt durch Betätigung des Ventils eines Balgs unter der jeweiligen Fußbelastung; über das Nachfüllen von Luft in die Balge sind keine Ausführungen gemacht.

Die europäische Patentschrift EP 975 243 stellt eine dampfdurchlässige Schuhsohle vor, die das Eintreten von Flüssigkeiten von außen dadurch verhindert, daß die Sohle an definierten Stellen mit Rohrventilen ausgestattet ist, die je eine Membran sowie ein Sperr- bzw. Rückschlagventil enthalten, die die Innenseite des Schuhs mit dessen Außenseite verbinden. Die Innenseite des Schuhs weist eine perforierte Brandsohle auf, darunter sich die Membranventile befinden mit einer zur festen Brandsohle gerichteten Konkavität und unterhalb derselben einen Hohlraum oder eine Kammer besitzen, welche durch ihre Unterseite mit der die Trittfläche bildenden Außenseite in Verbindung steht. Ist der Innendruck größer als der Außendruck, öffnen sich die Membranventile; erst bei Gegendruck über die Laufsohle – d.h. bei Auftritt – schließt die Membrane.

Es wird noch nicht deutlich, daß durch die Pumpwirkung der Membranventile keine Feuchtigkeit von außen nach innen gelangen soll.

In der europäischen Patentschrift EP 884 005 wird eine Schuhsohle mit Polsterelement beschrieben, welche in Schuhlängsrichtung parallele luftführende Kanäle durchziehen, die mit der durchlöcherten Innensohle in Verbindung stehen. Diese luftführenden Kanäle setzen sich im Absatz fort und enden in einer Entleerungskammer, die über ein atmendes Loch-Ventil – im Absatz mit der unter der Sohle befindlichen Außenluft in Verbindung stehen. Wird durch den Fuß Druck auf die Innensohle ausgeübt, wird Luft durch die Längskanäle in die Entleerungskammer und das atmende Loch im Absatz gedrückt. Bei Entlastung der Sohle durch den Fuß wird in der Entleerungskammer Unterdruck erzeugt.

Da der Fuß nicht homogen auf der Innensohle aufliegt und damit nicht alle Löcher der Innensohle verschlossen werden, ist nicht zu erkennen, daß keine Druckluft über die Innensohle entweicht. Desweiteren ist nicht erkennbar, daß keine Außenfeuchte in den Schuh eindringt.

Die europäische Patentschrift EP 797 937 stellt eine Schuhsohle mit verformbarem Gewölbe und einen Schuh mit einer solchen Sohle vor. Es handelt sich hierbei um die Sohle eines Sportschuhs, die eine Gewölbe und ein darin befindliches Versteifungselement enthält. Die Verringerung des Höhenbereichs des Gewölbes bewirkt ein Schwenken des vorderen Sohlenbereichs nach außen; umgekehrt bewirkt eine Vergrößerung des Höhenbereichs ein Schwenken des Sohlenbereichs nach innen. Das Schwenken des Sohlenbereichs bewirkt stoßdämpfende Effekte auf den Träger des Schuhs; eine Be- und/oder Entlüftung des Schuhs wird nicht behandelt.

Die europäische Patentschrift EP 751 722 beschreibt eine Schuhsohle mit einem Dämpfungsbalg als Berandung. Die aus mehreren abgedichteten und mit Fluid gefüllten Kammern der Sohle wirken als Luftpolster und damit als Dämpfungsbalg in dem entsprechenden Schuh, wo dieser Balg zur Anwendung kommt.

Der Schuh weist sicherlich stoßdämpfende Eigenschaften auf, jedoch ist eine Dampfdurchlässigkeit des Schuhs nicht vorgesehen.

Die europäische Patentschrift EP 336 801 offenbart eine Schuhsohle oder Brandsohle mit eingebauter Flüssigkeitszirkulation, die sich in Kammern der unteren Sohle ausbildet, die außerdem geneigte Querlamellen enthält, so daß die gesamte Sohle stoßabfangend wirkt.

Eine Zirkulation über den Innen- und Außenschuh ist nicht vorgesehen.

Eine Schuhsohle mit einer die Fußsohlen massierenden und belüftenden Innensohle stellt die europäische Patentschrift EP 289 985 vor. Dargestellt wird eine auf der Laufsohle aufbauende Innensohle, die nutenbildend – quer zur Schuhlängsausdehnung – von je Anwendungsfall unterschiedlichen Rippen durchsetzt ist. Die Rippenköpfe weisen nach oben. Den oberen Abschluß der Sohle bildet eine perforierte Abdeckung. Die Nuten-/Rippenkonstruktion der Sohle soll stoßauffangend wirken und gleichzeitig durch Verbiegen und Wiederaufrichten Luft durch die Perforation pumpen. Eine mit den Rippenköpfen nach unten weisende Anordnung ist ebenfalls vorgesehen.

Nachteilig wirkt sich die Feuchtigkeits- und Schmutzansammlung in den Nuten zwischen den Rippen aus; die Luft wird durch den Fußdruck mancherorts entweichen, jedoch verhindert die Konstruktion nicht die Aufnahme von Feuchte und Schmutz bei Entlastung der Sohle durch den Fuß.

Die europäische Patentschrift EP 268 661 stellt eine zusammengesetzte Schuhsohle mit einem Zehen-, einem Rist- und einem Fersenbereich vor. Die Besonderheit der Schuhsohle liegt in dem stark unterschiedlichen Aufbau der drei Sohlenbereiche, die in sich Eigenschaften haben, für die unterschiedlichsten Fußauf- und Körperbau des Trägers die stets richtige Sohlenkonstellation anzubieten.

Der Sohlenaufbau weist für den jeweiligen Träger sicherlich stoßmindernde Eigenschaften auf; fuß-, sohlen- oder schuhbelüftende Maßnahmen sind nicht vorgesehen.

Die internationale Anmeldung WO2005/70 658 stellt einen Schuh mit dampfdurchlässiger und wasserdichter Sohle und Oberleder. Während der Sohlenaufbau ähnlich dem bekannten Sandwich-Aufbau mit perforierter mit Durchgangslöchern versehenen Laufsohle erfolgt, ist der Oberschuh ebenfalls aus geschichteten Materialien gestaltet. Dem äußeren dampfdurchlässigen Oberleder schließt sich nach Innen eine dampfdurchlässige und wasserdichte Membranfolie sowie ein Innenfutter an, welches ebenfalls dampfdurchlässig sein muß.

Verwiesen wird – wie oben – auf die kapillarwirkenden Eigenschaften der perforierten Sohle.

In der internationalen Anmeldung WO2005/63 070 wird ein wasserdichtes dampfdurchlässiges mehrschichtiges – zweischichtiges – Produkt vorgestellt. Während die erste Schicht dampfdurchlässig mikroporös und teilweise hydroskopisch ist oder auf Dauer hydroskopische Eigenschaften annehmen kann, ist die zweite Schicht dampfdurchlässig und wasserdicht.

Über den Einsatz der Anordnung für die Schuhentwicklung werden keine Anmerkungen getan.

Die internationale Anmeldung WO2005/63 069 stellt eine dampfdurchlässige wasserdichte Sohle für Schuhe vor, deren Mehrlagigkeit aus einer Innensohle – sie muß dampfdurchlässig sein, einer dampfdurchlässigen Zwischensohle und einer mit Durchgangslöchern versehenen Sohlenebene, die den Anschluß an die Laufsohle bildet. Bezüglich der Dichtigkeit werden an den Rändern besondere Vorkehrungen getroffen.

Über den Aufbau der Laufsohle und die diesbezügliche Eindringung von Feuchte und Schmutz gibt es keine Anmerkung.

In der internationalen Anmeldung WO2005/11 417 wird eine dampfdurchlässige und wasserdichte Sohle für Schuhe, aber nicht nur für offene Schuhe – wie Sandalen, etc. – vorgestellt. Es wird eine Sohlenanodnung aus insgesamt 7 Schichten vorgestellt: von der dampfdurchlässigen und perforierten Innensohle über eine Komfort-Sohle mit Zirkulations-Luftspalt, eine mit offenen Bereichen versehene Zwischensohle zwecks Stoßdämpfung, eine mit Durchgangslöchern ausgestattete Zwischensohle, der dampfdurchlässigen jedoch wasserdichten Membran, die durch eine feuchtigkeitsdurchlässige Schutzschicht von der mit Durchgangslöchern versehenen Laufsohle abgeschlossen wird.

Nachteilig wirkt sich auch hier die schmutz- und feuchtigkeitsanziehende Kapillarwirkung der Durchgangslöcher der Laufsohle auf das Zusetzen der Zwischensohle aus.

Alle vorgestellten Veröffentlichungen eignen sich nur bedingt oder gar nicht für den spezifischen Einsatz als stoßdämpfender pumpender dampfdurchlässiger wasserdichter Schuh oder als derartige Sohle für solche Schuhe.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 für möglichst universellen Einsatz zu schaffen, die obigen Nachteile zu verbessern, die Vielzahl möglicher Ausführungen zu reduzieren und damit die Herstellung und die Lagerhaltung zu vereinfachen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Schuh oder eine Sohle für einen solchen Schuh der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen zeigt die Figur und nehmen die Unteransprüche Bezug.

Der erzielte Vorteil des stoßdämpfenden luftpumpenden dampfdurchlässigen wasserdichten Schuhs aus Schuheinsatz, Schuhoberteil, Brand-/Innensohle und Schuhsohle oder einer derartigen Sohle für einen solchen Schuh, ist einerseits durch den einstückigen, sich nach außen vollkommen zwischen Brand-/Innensohle und Schuhsohle dichtend fügenden Schuhoberteil und andererseits durch den sich mehrlagig gestaltenden Aufbau der Brand-/Innensohle mit den sich nach unten erweiternden halbkugelförmigen voneinander isolierten Luftkammern mit Durchgangslöchern zur Brand-/Innensohle, die bei Fußbelastung schockabsorbierend, stoßmindernd und pumpend arbeiten und im Innenschuh eine Luftzirkulation bewirken, gegeben.

Der vorgestellten Erfindung gereicht zum Vorteil gegenüber den oben vorgestellten Applikationen, daß der Sohlen- und der Schuhoberteil-Bereich nach außen vollkommen schmutz-, staub- und wasserdichtend ausgeführt sind.

Der den Schuhoberteil umfassend abschließende mehrlagige semipermeable Schuheinsatz stellt die Atmung des stoßdämpfenden und luftpumpenden Innenschuhs sicher. Es gibt keine Luftaustrittslöcher oder -schlitze im Sohlen- oder Schuhseitenbereich, die sich nach dem durch den Fußauftritt verursachten Luftaustritt ggfs. mit Außenschmutz und Außenstaub – auch in Verbindung mit Wasser – vollsaugen und verstopfen und dadurch atmungsinaktiv werden.

Die Anwendung der Erfindung eignet sich für alle Schuhformen; sie ist also äußerst breit vorgesehen und ist designneutral – für den täglichen Gebrauchsschuh und wie für den Sportschuh, etc. Die atmungsaktive schockabsorbierende Sohle ermöglicht die Luftzirkulation im Fußraum/Innenschuh; die Sohle mit dem erfindungsgemäßen Sohlenaufbau ist auch als Einlegesohle herstell- und universell verwendbar.

Die Herstellbarkeit des/r atmungsaktiven schockabsorbierenden Schuhs/Sohle mit branchenüblichen Technologien, Betriebsmitteln und Anlagen, Einrichtungen und Werkzeugen ist gegeben. Die Herstellkosten erfindungsgemäßer Schuhe sind mit heutigen Schuhkosten vergleichbar.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands ist in den Figuren dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigt

1 einen dreidimensionalen Aufbau eines Abschnitts des stoßdämpfenden luftpumpenden dampfdurchlässigen wasserdichten Schuhs oder eine derartige Sohle für Schuhe, linksseitig in unbelasteter und rechtsseitig in belasteter Darstellung.

2 zeigt eine Draufsicht der Lagen der Brand-/Innensohle

3 zeigt eine Untersicht der Lagen der Brand-/Innensohle.

Gleiche und gleichwirkende Bestandteile der Ausführungsbeispiele sind in den Figuren stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Die Beschreibung der erfindungsgemäßen Einrichtung wird fortgesetzt anhand der Erläuterungen der Figuren.

Wie aus dem Ausführungsbeispiel, 1, ersichtlich, besteht der Schuhaufbau aus dem mehrlagigen, semipermeablen Schuheinsatz 2, dem durchgehend dichtenden Schuhoberteil 3, der mehrlagigen fußaktiven Brand-/Innensohle 4 und der Schuhsohle 5.

Das Schuhkonzept sieht vor, daß die Luft der Luftkammern 46 der Mittellage 42 der Brand-/Innensohle bei Belastung durch den Fuß komprimiert wird, daß aber wegen der Dichtheit der isoliert angeordneten Luftkammern die Brand-/Innensohle als Schockabsorber funktioniert, was sich positiv auf die Entlastung der Wirbelsäule auswirkt. Dabei wirken nur die Luftkammern schockabsorbierend und stoßdämpfend, deren Luftkanäle 45 der Mittellage und – in Verlängerung mit – deren bündigen Durchgangslöchern 44 der Oberlage 41 durch die Fußbelastung verschlossen werden, s.a. 1, belastete und unbelastete Darstellung. Nur mangelhaft verschlossene Luftkammern haben durch den zunächst aufgebauten, aber allmählich entweichenden Luftdruck eine federnde Wirkung zur Folge.

Der tiefergehenden Betrachtung der Figuren wird entnommen, daß das gesamte Schuhwerk feuchtigkeitsabweisend aufgebaut ist. Das dichtende Schuhoberteil 3 bildet eine absolut wasserdichte Wanne, die unterhalb durch die Schuhsohle 5 abgeschlossen wird. Im Bereich oberhalb der Schuhsohle befindet sich die mehrlagige Brand-/Innensohle 4, die aus den Lagen besteht

  • – fußaktive Oberlage 41,
  • – elastische Mittellage 42 mit halbkugelförmigen isolierten Luftkammern 46 und Luftkanal 45 sowie
  • – Unterlage 43, die mit der Mittellage luftdicht verschweißt oder verklebt ist.

Die Durchgangslöcher 44 der Oberlage sind zentrisch mit den Luftkanälen und den Luftkammern der Mittellage verbunden. Wird die Brand-/Innensohle durch den Fußauftritt belastet, s.a. 1, belastete und unbelastete Darstellung, wird die Luft in den Luftkammern der durch den Fuß dicht verschlossenen Durchgangslöcher komprimiert; die Oberlage wird sich aber in ihrer Gesamtoberfläche druckbedingt senken. Aus den nicht durch den Fuß verschlossenen Durchgangslöchern/Luftkanälen/Luftkammern wird Luft unter Druck – und bei fest geschnürtem Schuh – durch den mehrlagigen semipermeablen Schuheinsatz 2 entweichen. Bei Druckentlastung durch den Fuß wird sich die Gesamtoberfläche der Oberlage anheben und somit die komprimierten Luftkammern durch Luftaufnahme wieder zurückbilden. Druckwechselbedingt arbeitet die Brand-/Innensohle wie eine fußgesteuerte Luftpumpe; Luftdruck und -sog wechseln sich ab, belüften den Fuß und verhindern ein Aufkommen von Transpiration.

2 zeigt eine Draufsicht der Lagen der Brand-/Innensohle in der Reihenfolge fußaktive Oberlage 41, atmende elastische Mittellage 42 und die mit der Mittellage luftdicht verschweißte oder verklebte Unterlage 43.

Deutlich sind die Durchgangslöcher 44 der Oberlage dargestellt. Die Mittellage enthält einerseits die Luftkanäle 45 sowie die halbkugelförmigen Ausnehmungen, die mit der glatten verklebten oder verschweißten Unterlage die Luftkammern 46 bilden. Die Lagen werden berandungsbündig zu einer Brand-/Innensohle miteinander verschweißt oder verklebt, so daß die Luftkammern mit den Luftkanälen und – in Verlängerung – bündig mit den Durchgangslöchern bei Be- und Entlastung für die Luftzirkulation im Fußraum/Innenschuh sorgen.

3 zeigt eine Untersicht der Lagen der Brand-/Innensohle in der Reihenfolge Unterlage 43, Mittellage 42 und Oberlage 41.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der mehrlagige semipermeable Schuheinsatz an seinen Rändern bis auf die Fußöffnung dichtend mit dem Schuhoberteil fest verbunden ist und den Luftaustausch zwischen der Luftzirkulation des Fußraums/Innenschuh und der Außenluft herstellt.

Eine weitere Ausprägungsform der erfinderischen Neuheit ist dadurch gegeben, daß der einstückige dichtende Schuhoberteil wannenförmig gestaltet ist und mit dem Schuheinsatz und der Brand-/Innensohle den Fußraum oder Innenschuh bildet.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die räumliche Ausdehnung der Luftkammern der Mittellage der Brand-/Innensohle bei Be- und Entlastung derselben – unabhängig von ihrer geometrischen Formgebung – eine Pumpwirkung sowie eine schock- und stoßabsorbierende Wirkung ausüben, was einerseits die Fußtranspiration vermindert und andererseits die. Wirbelsäule entlastet. Die Fußstütze/das Fußpolster ist durch den sandwichartigen Aufbau von Brand-/Innensohle, Schuhoberteil und Schuhsohle gegeben.

Eine weitere Ausprägung der Erfindung sieht vor, daß der Fußraum/Innenschuh teil- oder vollflächig mit einer zusätzlichen luftdurchlässigen Textil-, Leder- oder Vlieslage ausgerüstet ist, die ausschließlich dem Komfort dient.

Eine weitere Ausprägungsform der erfinderischen Neuheit ist dadurch gegeben, daß die Herstellung der Brand-/Innensohle durch das lagegerechte löcherbündige feste Verbinden mehrerer vorbereiteter Materiallagen und daß die Herstellung des mehrlagigen semipermeablen Schuheinsatzes durch das lagegerechte feste Verbinden mehrerer vorbereiteter Materiallagen erfolgt.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die zahlreichen Möglichkeiten und Vorteile der Ausgestaltung der Erfindung spiegeln sich in der Anzahl der Schutzrechtsansprüche wider.

1
Schuhaufbau, dreidimensional
11
Aufbau, unbelastet
12
Aufbau, belastet
2
Schuheinsatz, mehrlagig, semipermeable
21
Oberlage, luftdurchlässig
22
Membranlage
23
Lage, porenbehaftet, fußaktiv
3
Schuhoberteil, dichtend
4
Brandsohle/Innensohle, mehrlagig, fußaktiv
41
Oberlage, fußaktiv
42
Mittellage, elastisch, atmend
43
Unterlage, luftdicht verschweißt/verklebt
44
Durchgangslöcher der Oberlage
45
Luftkanal der Mittellage
46
Luftkammer, isoliert, unbelastet, der Mittellage
47
Luftkammer, isoliert, belastet, der Mittellage
5
Schuhsohle
6
Fuß


Anspruch[de]
Die Erfindung betrifft einen stoßdämpfenden luftpumpenden dampfdurchlässigen wasserdichten Schuh aus Schuheinsatz, Schuhoberteil, Brand-/Innensohle und Schuhsohle oder eine derartige Sohle für einen solchen Schuh, dadurch gekennzeichnet, daß das Schuhoberteil sich einstückig, nach außen vollkommen dichtend zwischen Brand-/Innensohle und Schuhsohle fügt, der Aufbau der Brand-/Innensohle sich mehrlagig gestaltet und sich nach unten erweiternde halbkugelförmige voneinander isolierte Luftkammern mit Durchgangslöchern zum Fußraum/Innenschuh enthält, die bei Fußbe- und -entlastung schockabsorbierend, stoßmindernd und pumpend arbeiten und im Innenschuh eine Luftzirkulation bewirken. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuhoberteil durch einen mehrlagigen semipermeablen Schuheinsatz abgeschlossen wird. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuheinsatz mindestens aus der wasserabweisenden, luftdurchlässigen Oberlage, der Membranlage und der porenbehafteten, fußaktiven Innenlage besteht. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrlagige semipermeable Schuheinsatz an seinen Rändern bis auf die Fußöffnung dichtend mit dem Schuhoberteil fest verbunden ist. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der einstückige dichtende Schuhoberteil wannenförmig gestaltet ist und mit dem Schuheinsatz und der Brand-/Innensohle den Fußraum oder Innenschuh bildet. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen der Brand-/Innensohle aus mindestens einer fußaktiven Oberlage, einer atmenden, elastischen Mittellage und einer mit dieser gasdicht verschweißten oder verklebten Unterlage besteht. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die fußaktive Oberlage der Brand-/Innensohle mit luftdurchlässigen Durchgangslöchern versehen ist. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellage der Brand-/Innensohle aus einem Elastomer und isolierten, sich zur Unterlage hin öffnenden Luftkammern besteht. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die isoliert angebrachten Luftkammern der elastischen Mittellage der Brand-/Innensohle mit den Durchgangslöchern der Oberlage luftdurchlässig verbunden sind. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die räumliche Ausdehnung der Luftkammern der Mittellage der Brand-/Innensohle bei Be- und Entlastung derselben – unabhängig von ihrer geometrischen Formgebung – eine Pumpwirkung ausüben. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die räumliche Ausdehnung der Luftkammern der Mittellage der Brand-/Innensohle bei Belastung derselben – unabhängig von ihrer geometrischen Formgebung – eine schock- und stoßabsorbierende Wirkung ausüben. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der einstückige dichte Schuhoberteil zur Schuhauftrittsfläche hin vollflächig fest mit einer Schuhsohle verbunden ist. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußstütze/das Fußpolster durch den sandwichartigen Aufbau von Brand-/Innensohle, Schuhoberteil und Schuhsohle gegeben ist. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzirkulation des Fußraums/Innenschuhs mit der Außenluft über den semipermeablen Schuheinsatz in Verbindung steht. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußraum/Innenschuh teil- oder vollflächig mit einer luftdurchlässigen Textil-, Leder- oder Vlieslage ausgerüstet ist. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Brand-/Innensohle durch das lagegerechte löcherbündige feste Verbinden mehrerer vorbereiteter Materiallagen erfolgt. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrlagige fußaktive Brand-/Innensohle eine selbständige unabhängige Baugruppe bildet. Schuh oder derartige Sohle für einen Schuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung des mehrlagigen semipermeablen Schuheinsatzes durch das lagegerechte feste Verbinden mehrerer vorbereiteter Materiallagen erfolgt.






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