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Dokumentenidentifikation DE102006027074A1 20.09.2007
Titel Gebäudeglaskonstruktion, welche mindestens teilweise aus Glas oder einem glasartigen Material besteht
Anmelder Seele GmbH & Co. KG, 86368 Gersthofen, DE
Erfinder Seele, Gerhard, 86356 Neusäß, DE;
Rohrer, Emil, 86343 Königsbrunn, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 86199 Augsburg
DE-Anmeldedatum 10.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006027074
Offenlegungstag 20.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse E04C 2/52(2006.01)A, F, I, 20060610, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04F 11/025(2006.01)A, L, I, 20060610, B, H, DE   E04B 1/12(2006.01)A, L, I, 20060610, B, H, DE   
Zusammenfassung Gebäudekonstruktion, enthaltend einen Glasträgerkörper (8) und einen Befestigungsteil (1), welcher zur Befestigung eines Lastelementes in einen seitlichen Ausschnitt des Glasträgerkörpers (8) eingesetzt ist und darin auf einer Absatzfläche (204) abgestützt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Gebäudekonstruktion, welche mindestens teilweise aus Glas oder einem glasartigen Material besteht gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Eine Gebäudekonstruktion dieser Art ist aus der US 2004/0006939 A1 bekannt.

Das erklärte Ziel vieler Architekten und Designer ist nach wie vor, Glasfassaden und jegliche Art von Glaswänden oder Glasbauteilen so transparent wie möglich auszuführen. Selbsttragende Strukturen und Verbindungsteile sollen möglichst nicht zu sehen sein. Diese Bestrebungen haben dort ihre Grenzen erreicht, wo Glasscheiben nach wie vor eine mechanische Halterung oder Befestigung benötigen. Diese Halterungen oder Befestigungen werden dann zwangsläufig durch nicht transparente Bauteile aus Kunststoff oder Stahl ausgeführt. Die Befestigung der Glasscheiben erfolgt dann meist durch Halteteile oder Verbindungsteile am Rande der Glasscheiben oder durch Bohrungen in den Glasscheiben. Obwohl solche Verbindungsmittel so klein wie möglich ausgeführt werden, bleiben sie dennoch für das Auge sichtbar und sie sind häufig auch störend.

Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, Gebäudekonstruktionen, welche mindestens teilweise oder vollständig aus Glas bestehen, zu verbessern.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.

Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.

Die Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den Zeichnungen zeigen

1 perspektivisch eine Verbundglasscheibe mit an einer Seite befestigten Befestigungsteilen,

2 eine perspektivische Ansicht einer besonderen Ausführungsform der Erfindung,

3 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,

4 eine perspektivische Ansicht einer nochmals weiteren Ausführungsform der Erfindung,

5 eine perspektivische Ansicht einer nochmals weiteren Ausführungsform der Erfindung,

6 einen Querschnitt durch eine Verbundglasscheibe nach der Erfindung mit einem Befestigungsteil in einer seitlichen Aussparung der Verbundglasscheibe gemäß der Erfindung,

7 einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform der Erfindung einer Verbundglasscheibe mit einem Befestigungsteil in einer seitlichen Vertiefung der Verbundglasscheibe,

8 bis 11 schematische Darstellungen von Gebäudekonstruktionen nach der Erfindung in Form einer Ganzglastreppe,

12 bis 14 schematische Darstellungen von hinterschnittenen Aussparungen oder Vertiefungen in Glasscheiben zur Befestigung eines Befestigungsteiles.

Um die genannten optischen Nachteile zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren und trotzdem mechanische Sicherheit zu haben, wird gemäß den Ausführungsformen nach den 1 bis 7 vorgeschlagen, die Befestigungsteile 1 ebenfalls aus Glas auszuführen. Da Glas für seine Sprödigkeit bekannt ist, werden diese Befestigungsteile 1 ähnlich wie Verbundglas ausgeführt. Hierbei werden mindestens zwei Glasscheiben 2 bzw. 3 mittels einer hochfesten Zwischenlage 4 miteinander verklebt oder zusammenlaminiert. Die Glasscheiben 2 und 3 werden thermisch oder chemisch gehärtet, um die Festigkeit dieser Bauteile auch bei Vorhandensein von notwendigen Bohrungen oder Ausfräsungen zu erhöhen. Insbesondere die chemische Härtung ist hier aufgrund der sehr kleinen Abmessungen zu bevorzugen. Vorzugsweise werden bei der Herstellung dieser Befestigungsteile 1 bereits die notwendigen Verbindungselemente 6 wie z. B. Schrauben, Hülsen oder andere Halter mit einlaminiert.

Die Befestigungsteile 1 werden anschließend, ebenso wie die Einzelscheiben 2 und 3 auch, mit einer hochfesten Zwischenlage 4 auf die Glasscheiben 8 auflaminiert.

Je nach Anzahl der verwendeten Scheiben 2 und 3 kann die Festigkeit der Befestigungsteile 1 entsprechend erhöht werden. Durch den vorhandenen Verbund der Scheiben miteinander haben diese Befestigungsteile 1 auch bei Bruch einzelner Scheiben 2 und/oder 3 noch genügend Reststandsicherheit, um ihre Haltefunktion bis zum Austausch der Teile zu erfüllen.

Die Befestigungsteile 1 können als einzelne kleine Punkthalter ausgeführt werden, oder sie können wie eine lange Klemmleiste ausgebildet werden.

Zur Verstärkung der Befestigungsteile 1 können noch zusätzliche Einlagen 7, z. B. ein Verstärkungsblech oder ein Gewebe aus Draht oder Glasfaser, in den Verbund eingelegt oder eingegossen werden, wie dies z. B. 3 zeigt.

Weiter können an diesen Befestigungsteilen 1 auch noch zusätzlichen Beschlagteile 9 aus Kunststoff oder Stahl mit anlaminiert werden, wie dies 4 zeigt. Die Beschlagteile 9 können nur angeklebt und/oder anlaminiert sein, oder auch noch zusätzlich durch eine Schraubverbindung gesichert sein.

Zur besseren Verbindung mit der Verbundglasscheibe 8 und zur Übertragung höherer Schubkräfte ist es möglich, eine oder mehrere Scheiben der Verbundglasscheibe 8 mit einer Aussparung 200 entsprechend 6 zu versehen, durch welche das Befestigungsteil 1 reicht. Durch den hierdurch entstehenden Formschluss (Anschlag) zwischen Befestigungsteil 1 und Verbundglasscheibe 8 mindestens der unteren Absatzfläche 204, vorzugsweise auch mit der oberen Absatzfläche 208, und außerdem auch vorzugsweise mit der linken und/oder rechten Absatzfläche der Verbundglasscheibe 8 in der Aussparung 200, können höhere Schubkräfte übertragen werden. Die Tiefe der Aussparung 200 ist durch die Oberfläche 206 einer der Einzelglasscheiben 8-1 und 8-2 der Verbundglasscheibe begrenzt. Diese Oberfläche 206 ist die Grundfläche der Aussparung 200.

Der Befestigungsteil 1 stützt sich über eine elastische Zwischenlage 4 auf der unteren Absatzfläche 204 ab und ist an der Verbundglasscheibe 8 angeklebt, anlaminiert oder anvulkanisiert, vorzugsweise mittels der Zwischenlage 4, an der unteren Absatzfläche 204 und/oder an der Grundfläche 206 und/oder an der oberen Absatzfläche 208. Die elastische Zwischenlage 4 am Befestigungsteil 1 ist vorzugsweise das gleiche oder ein ähnlich hochfestes elastisches Material wie die Zwischenlage oder Zwischenlagen 4 zwischen den Einzelscheiben 8-1 und 8-2 der Verbundglasscheibe 8.

Gleiches wird erreicht, wenn an der Verbundglasscheibe 8 entsprechend 7 eine Vertiefung 202 angebracht wird zur formschlüssigen Aufnahme des Befestigungsteils 1. Die Vertiefung 300 kann sich durch eine oder mehrere Einzelglasscheiben 8-1 und 8-2 erstrecken. Ihre Grundfläche 306 ist durch eine der Einzelscheiben z. B. 8-1 gebildet, in welche sich die Vertiefung 300 erstreckt. Die Grundfläche 306 befindet sich innerhalb der Dicke der betreffenden Einzelscheibe z. B. 8-1 mit Abstand von ihren beiden seitlichen Oberflächen. Eine Vertiefung 202 und eine Aussparung 200 unterscheiden sich nur von der Position ihrer Grundfläche 306 bzw. 206.

1 zeigt die Verbundglasscheibe 8 mit vier auflaminierten Befestigungsteilen 1.

2 zeigt einen Detailpunkt der Verbundglasscheibe 8 mit einem auflaminierten Befestigungsteil 1.

3 zeigt einen Befestigungsteil 1 mit einlaminierter Verstärkung 7.

4 zeigt einen Befestigungsteil 1 mit anlaminiertem Beschlagsteil 9 und zusätzlicher Sicherungsschraube 6.

5 zeigt einen Befestigungsteil 1 mit einer Nut zum Einhängen an einem entsprechenden Halter 10.

6 zeigt einen Schnitt durch eine Verbundglasscheibe 8, wobei eine Einzelscheibe 8-1 davon die Aussparung 200 besitzt, durch die das Befestigungsteil 1 hindurchgreift und mit der darunter liegenden Scheibe verbunden ist.

7 zeigt einen Schnitt durch eine Verbundglasscheibe 8, wobei eine Einzelglasscheibe 8-1 davon die Vertiefung 300 besitzt und wobei der Befestigungsteil 1 in dieser Vertiefung 300 anlaminiert ist.

Bei der Ausführung von Treppen und Laufstegen wird immer mehr der Baustoff Glas eingesetzt. Zusätzlich zum Einsatz von Glas als Treppenstufe wird zunehmend auch die Treppenwange aus Glas gefertigt. Hier wird das Glas dann nicht nur zur Ausfachung eingesetzt, sondern als statisch tragendes Element. Mit dieser Bauart wird eine bis heute nicht bekannte Transparenz erzeugt. Die einzigen nicht transparenten Bauteile an diesen Treppen sind die Befestigungselemente zwischen den Treppenstufen und den Treppenwangen. Diese Befestigungselemente ragen teilweise aus der Scheibenebene heraus und wirken deshalb mehr oder weniger störend. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung reduziert und können sogar vermieden werden.

Zur Reduzierung oder Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung die in den 8 bis 14 dargestellte Ausführungsform vor.

Die Glaswangen 101 bestehen je nach notwendiger Festigkeit aus zwei oder mehr Einzelglasscheiben 102, 103 und 104. Die innerste Einzelglasscheibe 102 enthält eine Aussparung 200 (oder eine Vertiefung 300), welche z. B. durch eine Ausfräsung gebildet werden kann. Durch diese Aussparung 200 hindurch wird auf die Oberfläche der folgenden Einzelglasscheibe ein Befestigungsteil z. B. in Form einer Halteschiene 105 aus Stahl oder Kunststoff oder Glas mittels einer hochfesten transparenten Zwischenfolie 106 angeklebt oder anlaminiert. Die Aussparung 200 der inneren Scheibe 102 ist so gewählt, dass sich die Halteschiene 105 über eine transparente Zwischenfolie 106 auch auf die Kante (Absatzfläche) der innersten Einzelscheibe 102 abstützen kann.

Die Treppenstufe 107 wird je nach Belastbarkeit ebenfalls aus mehreren Einzelglasscheiben 108, 109 und 110 zusammengesetzt. Als sinnvoll haben sich hier mindestens drei Einzelglasscheiben 108, 109 und 110 bewährt. Entlang der beiden Stirnseiten 111 ist oder sind die inneren Einzelglasscheiben 109 der Treppenstufe etwas zurückgesetzt. In den sich nun bildenden Hohlraum werden ebenfalls Halteschienen 112 eingesetzt. Die Halteschiene 112 schließt in etwa mit der Glaskante der Treppenstufe 107 ab. Die Halteschiene 112 ist mittels einer hochfesten transparenten Zwischenfolie 106 mit den angrenzenden Glasflächen verklebt oder anlaminiert.

Um die Halteschiene 112 der Treppenstufe 107 mit der Halteschiene 105 der Treppenwange 101 zu verbinden, werden an den Halteschienen 105 und 112 einander korrespondierende Profilkonturen 113 bzw. Nuten 114 angebracht.

Um die Treppenstufen 107 zu montieren, werden die Profilkonturen 113 in die Nuten 114 der jeweiligen Halteschienen 105 bzw. 112 geschoben. Zur Lagefixierung wird an einer oder an beiden Seiten der Halteschiene 112 ein Anschlag 115 angebracht.

Anstelle der Profilkonturen 113 können auch einschraubbare Bolzen 116 mit speziellen geformten Köpfen verwendet werden. Diese haben den Vorteil, dass durch verschieden tiefes Einschrauben der Bolzen die Treppenstufen genau an die Treppenwangen angepasst werden können, womit auch Montagetoleranzen ausgeglichen werden können.

Die Glaswangen 101 der 811 entsprechen der Verbundglasscheibe 8 der 17; die Halteschiene 105 der 811 entspricht dem Befestigungsteil 1 der 17 und ist in ähnlicher Weise an den Glaswangen 101 befestigt und abgestützt, wie der Befestigungsteil 1 an der Verbundglasscheibe 1 befestigt und abgestützt ist.

Die Aussparung 200 und/oder die Vertiefung 300 kann mindestens unten und/oder oben und/oder auf der linken und/oder auf der rechten Seite eine hinterschnittene Absatzfläche 204, 208 aufweisen, welche abgestuft oder schräg entsprechend den 12, 13 und 14 ausgebildet ist, um ein Herausfallen des Befestigungsteils 1 bzw. 105 mechanisch (Formschluss) zu verhindern, falls die Klebe- oder Laminatverbindung versagen sollte.


Anspruch[de]
Gebäudekonstruktion, enthaltend einen Glasträgerkörper (8; 101), welcher aus Vollglas oder aus Verbundglas besteht und eine vertikale oder schräge Seitenfläche aufweist und zum Tragen einer vertikalen Last ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Seitenfläche ein seitlicher Ausschnitt (200; 300) gebildet ist, der unten durch eine nach oben zeigende Absatzfläche (204) und in der Tiefe durch eine Grundfläche (206; 306) des Glasträgerkörpers begrenzt ist; dass ein Befestigungsteil (1; 105), welcher zur Übertragung der vertikalen Last auf den Glasträgerkörper (8; 101) vorgesehen ist, in dem seitlichen Ausschnitt (200; 300) positioniert ist, über eine elastische erste Zwischenlage (4; 106) auf der Absatzfläche (204) abgestützt ist, und an der Grundfläche und/oder über die elastische Zwischenlage (1; 106) an der Absatzfläche (204) angeklebt, anlaminiert oder anvulkanisiert ist. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zwischenlage (4; 106) ein hochfestes transparentes Material, vorzugsweise ein Ionoplast-Polymer ist. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil (1; 105) an der Grundfläche (206; 306) durch eine zweite elastische Zwischenlage (4; 106) angeklebt, anlaminiert oder anvulkanisiert ist. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elastische Zwischenlage (4; 106) ein hochfestes transparentes Material, vorzugsweise ein Ionoplast-Polymer ist. Gebäudekonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasträgerkörper (8; 101) eine Verbundglasplatte ist, die aus mindestens zwei Einzelglasscheiben und einer miteinander verbindenden Zwischenlage besteht, und dass eine Flachseite der Verbundglasplatte die genannte Seitenfläche ist, in welcher der seitliche Ausschnitt (200; 202) gebildet ist. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage der Verbundglasplatte (8; 101) ein hochfestes transparentes Material, vorzugsweise ein Ionoplast-Polymer ist. Gebäudekonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zwischenlage und/oder die zweite Zwischenlage und/oder die Zwischenlage oder Zwischenlagen in der Verbundglasplatte aus einem Material besteht, welches im ursprünglichen kalten Zustand nicht klebend ist, sondern zur Verklebung mit den ihr benachbarten Teilen durch Druck und Hitzeeinwirkung verklebt wird bzw. laminiert wird. Gebäudekonstruktion nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Ausschnitt eine seitliche Vertiefung (300) ist, deren Grundfläche innerhalb der Dicke einer der Einzelglasscheiben der Verbundglasplatte liegt, jedoch nicht an einer Oberfläche der Einzelglasscheiben liegt. Gebäudekonstruktion nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Ausschnitt eine seitliche Aussparung (200) ist, die sich seitlich vollständig durch mindestens eine, jedoch nicht alle Einzelglasscheiben erstreckt, wobei die Grundfläche durch eine Oberfläche einer der Einzelglasscheiben der Verbundglasplatte gebildet ist. Gebäudekonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (1; 105) aus Metall, Kunststoff oder Glas, vorzugsweise aus transparentem Kunststoff oder transparentem Glas besteht. Gebäudekonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (1) aus mindestens zwei Einzelglasscheiben (2, 3) besteht, dass diese Einzelglasscheiben mittels einer hochfesten transparenten Zwischenlage (4), vorzugsweise einem Ionoplast-Polymer, miteinander verbunden sind, und dass dieses Befestigungsteil (1) ebenfalls mit einer hochfesten transparenten Zwischenlage (4), insbesondere auch einem Ionoplast-Polymer, an dem Glasträgerkörper (8) anlaminiert ist. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelglasscheiben (2, 3) des Befestigungsteiles (1) thermisch oder chemisch gehärtet sind. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Befestigungsteil (1) Verbindungselemente (6), wie Gewindestifte, Gewindehülsen oder Buchsen, fest einlaminiert sind. Gebäudekonstruktion nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Befestigungsteil (1) zusätzliche Verstärkungselemente (7), vorzugsweise ein Gewebe aus Draht oder Glasfaser, mit in den Verbund einlaminiert sind. Gebäudekonstruktion nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (1) in dem seitlichen Ausschnitt (200; 300) formschlüssig hineinreicht und in dem Ausschnitt schubfest einlaminiert ist. Gebäudekonstruktion nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelglasscheiben (1, 2, 3) des Befestigungsteils (1; 101) aus Glas, Polykarbonat oder Acryl bestehen. Gebäudekonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (1; 105) durch einen hochfesten transparenten Kleber an dem Glasträgerkörper (8; 101) befestigt ist. Gebäudekonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Glasträgerkörper (101) in Form einer Treppenwange (101) ausgebildet ist und dass mittels der Befestigungsteile (105) Treppenstufen an den Treppenwangen befestigt sind. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (105) eine Halteschiene ist, welche als Steckprofil ausgebildet ist, welches mit einem anderen Steckprofil (112) zusammensteckbar ist, welch Letzteres an einer Treppenstufe (107) befestigt ist. Gebäudekonstruktion nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden zusammenpassenden Halteschienen (105 und/oder 112) aus Stahl oder aus einem Faserverbundwerkstoff, vorzugsweise einem glasfaserverstärkten Material besteht.






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