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Dokumentenidentifikation DE102007002689A1 20.09.2007
Titel Fahrzeugleuchte
Anmelder Koito Manufacturing Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Ishida, Hiroyuki, Shizuoka, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 18.01.2007
DE-Aktenzeichen 102007002689
Offenlegungstag 20.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse F21S 8/12(2006.01)A, F, I, 20070118, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 13/02(2006.01)A, L, I, 20070118, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Leuchteneinheit als Fahrzeugleuchte weist eine kompakte Konstruktion auf, bei welcher eine Linse vorgesehen ist, die auf einer optischen Achse angeordnet ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten der Leuchte erstreckt, und ein Lichtemittierelement, das hinter der Linse angeordnet ist. Das Lichtemittierelement ist in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts in einem Zustand angeordnet, bei welchem ein Lichtemitterchip in Richtung schräg nach oben relativ zur Richtung einer vorderen Oberfläche der Leuchte angeordnet ist. In der Nähe des Lichtemitterelements ist ein Reflektor vorgesehen, um Licht von dem Lichtemitterchip zur Linse zu reflektieren. Licht, das in Richtung in die Nähe der optischen Achse gesandt wird und von dem Lichtemitterchip ausgestrahlt wird, fällt auf die Linse ein, und darüber hinaus wird der Hauptanteil des übrigen Lichts zum Auftreffen auf die Linse veranlasst, durch Reflexion durch den Reflektor.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Auslandspriorität der Japanischen Patentanmeldungen Nr. 2006-012705, eingereicht am 20. Januar 2006, und 2006-331191, eingereicht 7. Dezember 2006, deren Gesamtinhalt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen wird.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte, bei welcher ein Lichtemitterelement die Lichtquelle ist.

Seit einigen Jahren wird häufiger ein Lichtemitterelement einer Lichtemitterdiode und dergleichen eingesetzt.

So wird beispielsweise in der JP-A-2005-044683 eine Fahrzeugleuchte beschrieben, die eine Linse aufweist, die auf einer optischen Achse angeordnet ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten einer Leuchte erstreckt, und ein Lichtemitterelement aufweist, das an der Rückseite der Linse angeordnet ist, wobei der Aufbau so ist, dass direkt von dem Lichtemitterelement ausgesandtes Licht so gesteuert wird, dass es durch die Linse abgelenkt wird, um zur Vorderseite der Leuchte abgestrahlt zu werden. Durch Einsatz einer derartigen Fahrzeugleuchte kann eine kompakte Konstruktion der Leuchte erzielt werden.

Das Lichtemitterelement der Fahrzeugleuchte, die in der JP-A-2005-044683 beschrieben wird, ist so angeordnet, dass sein Lichtemitterchip zur vorderen Oberfläche der Leuchte hinweist, sodass ein gewisser Anteil des Lichts, das von dem Lichtemitterchip ausgesandt wird, Licht bildet, das in Richtung eines Winkels ausgesandt wird, der einen Öffnungswinkel der Linse überschreitet, wobei dieses Licht über den gesamten Umfang in Bezug auf die optische Achse erzeugt wird.

Dieses Licht wird jedoch nicht so gesteuert, dass es durch die Linse abgelenkt wird, sodass das Licht nicht wirksam als Beleuchtungslicht in Vorwärtsrichtung eingesetzt werden kann, sodass das Problem vorhanden ist, dass in diesem Ausmaß der Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses einer Lichtquelle verringert wird.

Eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung stellen eine Fahrzeugleuchte zur Verfügung, bei welcher eine Lichtquelle durch ein Lichtemitterelement gebildet wird, welches den Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses der Lichtquelle erhöhen kann, trotz einer kompakten Konstruktion der Leuchte.

Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung wird der Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses durch eine Anordnung aus einem Lichtemitterelement und einem vorbestimmten Reflektor erhöht.

Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung ist eine Fahrzeugleuchte mit einer Linse versehen, die auf einer optischen Achse angeordnet ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten der Leuchte erstreckt, und mit einem Lichtemitterelement, das hinter der Linse angeordnet ist. Bei der Fahrzeugleuchte kann die Schnittform der Linse entlang einer vertikalen Oberfläche, welche die optische Achse enthält, auf die Form einer konvexen Linse eingestellt sein, die einen rückseitigen Brennpunkt auf der optischen Achse aufweist. Bei der Fahrzeugleuchte ist das Lichtemitterelement in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts in einem Zustand angeordnet, in welchem ein Lichtemitterchip des Lichtemitterelements in Richtung schräg nach vorn ausgesandt wird, schräg in Richtung nach oben oder unten um einen vorbestimmten Winkel relativ zur Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte. Bei der Fahrzeugleuchte ist in der Nähe des Lichtemitterelements ein Reflektor zum Reflektieren von Licht von dem Lichtemitterchip zur Linse angeordnet.

Für die Art der „Fahrzeugleuchte" gibt es keine spezielle Einschränkung, wobei beispielsweise eine Leuchteneinheit oder dergleichen eines Scheinwerfers, einer Nebelleuchte, einer Abbiegeleuchte, einer Leuchte zum Fahren am Tag oder dergleichen eingesetzt werden kann, oder einen Teil hiervon bilden kann.

Die „optische Achse" kann mit einer Achsenlinie übereinstimmen, die sich in Richtung nach vorn und hinten des Fahrzeugs erstreckt, oder damit nicht zusammenfallen, soweit die optische Achse eine Achsenlinie ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten der Leuchte erstreckt.

Die „Linse" ist nicht auf eine spezielle Form beschränkt. Die Linse kann eine Schnittform entlang der vertikalen Oberfläche aufweisen, welche die optische Achse enthält, welche auf die Form einer konvexen Linse eingestellt ist, welche den rückseitigen Brennpunkt auf der optischen Achse aufweist.

Mit „Lichtemitterelement" ist eine Lichtquelle in Form eines Elements gemeint, das einen Lichtemitterchip aufweist, der flächenförmig Licht im Wesentlichen punktartig aussendet, wobei es hierfür keine spezielle Einschränkung gibt, und beispielsweise eine Lichtemitterdiode, eine Laserdiode oder dergleichen eingesetzt werden kann.

Obwohl es für den „vorbestimmten Winkel" keine spezielle Einschränkung auf einen bestimmten Wert gibt, ist es vorzuziehen, diesen Wert auf einen Wert von etwa 40 bis 80° einzustellen, und wird besonders bevorzugt der Wert auf einen Wert von etwa 50 bis 70° eingestellt.

Bei dem „Reflektor" gibt es keine spezielle Einschränkung für dessen Form oder reflektierende Oberfläche, vorausgesetzt, dass der Reflektor in der Nähe des Lichtemitterelements angeordnet ist, und so ausgebildet ist, dass er Licht von dem Lichtemitterchip zur Linse reflektiert.

Wie voranstehend geschildert, ist die Fahrzeugleuchte gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung so ausgebildet, dass sie die Linse aufweist, die auf der optischen Achse angeordnet ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten der Leuchte erstreckt, und das Lichtemitterelement, das dahinter angeordnet ist, wobei die Schnittform der Linse entlang der vertikalen Oberfläche, welche die optische Achse enthält, auf die Form einer konvexen Linse eingestellt ist, welche den rückseitigen Brennpunkt auf der optischen Achse aufweist, wobei das Lichtemitterelement in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts der Linse in dem Zustand angeordnet ist, in welchem der Lichtemitterchip in Richtung schräg nach vorn ausgerichtet ist, schräg in Richtung nach oben oder unten, um den vorbestimmten Winkel relativ zur Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte, wobei weiterhin in der Nähe des Lichtemitterelements der Reflektor vorgesehen ist, um das Licht von dem Lichtemitterchip zur Linse zu reflektieren, sodass der nachstehend geschilderte Betriebsablauf und die nachstehend geschilderten Auswirkungen erzielt werden können.

Wenn das Lichtemitterelement so angeordnet ist, dass der Lichtemitterchip in Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte hin weist, wird ein gewisser Anteil des von dem Lichtemitterchips ausgesandten Lichts in Richtung eines Winkels ausgesandt, der einen Öffnungswinkel der Linse überschreitet, und wird zu Licht, das nicht so gesteuert wird, dass es durch die Linse abgelenkt wird. Weiterhin wird das Licht, das nicht wirksam als Licht in Vorwärtsabstrahlrichtung genutzt wird, über den gesamten Umfang in Bezug auf die optische Achse erzeugt.

Im Gegensatz hierzu wird, wenn der Lichtemitterchip so angeordnet ist, dass er in Richtung schräg nach vorn weist, wie bei dem Lichtemitterelement gemäß der vorliegenden Erfindung, jenes Licht, das in Richtung nahe zur optischen Achse gerichtet ist, unter dem Licht, das von dem Lichtemitterchip ausgesandt wird, dazu veranlasst, auf die Linse einzufallen, als Licht, das in Richtung eines Winkels kleiner oder gleich dem Öffnungswinkel der Linse ausgesandt wird, wobei darüber hinaus der Hauptanteil des Lichts, das in Richtung mit Ausnahme der Richtung in der Nähe der optischen Achse ausgesandt wird, von dem Lichtemitterchip, dazu veranlasst wird, auf die Linse einzufallen, durch Reflexion durch den Reflektor, der in der Nähe des Lichtemitterelements angeordnet ist.

Durch Einsatz einer Leuchtenkonstruktion gemäß den Ausführungsformen der Erfindung kann daher der Hauptanteil des Lichts, das von dem Lichtemitterchip ausgesandt wird, als Bestrahlungslicht in Vorwärtsrichtung genutzt werden.

Wenn die Leuchtenkonstruktion gemäß den Ausführungsformen der Erfindung eingesetzt wird, ist hierbei zusätzlich der Reflektor nötig, im Vergleich zur Fahrzeugleuchte nach dem Stand der Technik. Da der Reflektor in der Nähe des Lichtemitterelements angeordnet ist, kann jedoch eine kompakte Konstruktion der Fahrzeugleuchte beibehalten werden.

Auf diese Weise kann gemäß den Ausführungsformen der Erfindung bei der Fahrzeugleuchte, bei welcher die Lichtquelle ein Lichtemitterelement ist, der Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses der Lichtquelle erhöht werden, und kann eine kompakte Ausbildung der Leuchte erzielt werden.

Bei der voranstehend geschilderten Konstruktion kann der Reflektor so ausgebildet sein, dass er das Licht von dem Lichtemitterchip im Wesentlichen in der Nähe der optischen Achse vorn in der Nähe des rückseitigen Brennpunktes in der vertikalen Oberfläche sammelt, welche die optische Achse enthält. Bei dieser Konstruktion kann die Breite in Richtung nach oben und unten eines Lichtverteilungsmusters, das durch Abstrahlung von Licht in Vorwärtsrichtung der Fahrzeugleuchte erzeugt wird, relativ klein ausgebildet werden, sodass einfach ein in Seitenrichtung verlängertes Lichtverteilungsmuster zur Verfügung gestellt werden kann, das für die Fahrzeugleuchte geeignet ist.

Bei der voranstehend geschilderten Konstruktion kann das Lichtemitterelement so ausgebildet sein, dass eine Lichtaussendeoberfläche des Lichtemitterchips im Wesentlichen mit einer geraden Linie übereinstimmt, welche den rückseitigen Brennpunkt der Linse und einen Außenumfangsrand eines effektiven Durchmessers der Linse in der vertikalen Oberfläche verbindet, welche die optische Achse enthält. Bei diesem Aufbau kann der Hauptanteil des Lichts, das direkt von dem Lichtemitterchip ausgesandt wird, dazu veranlasst werden, auf die Linse aufzutreffen, wodurch der Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses der Lichtquelle weiter erhöht werden kann.

Bei der voranstehend geschilderten Konstruktion kann das Lichtemitterelement so ausgebildet sein, dass der Lichtemitterchip in Richtung nach oben weist, und ein unterer Endrand des Lichtemitterchips am rückseitigen Brennpunkt angeordnet ist. Durch diese Konstruktion kann ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet werden, das eine Abschneidelinie aufweist, als umgekehrtes, projiziertes Bild des unteren Endrandes des Lichtemitterchips an seinem oberen Endabschnitt.

Bei der voranstehend geschilderten Konstruktion kann das Lichtemitterelement so ausgebildet sein, dass der Lichtemitterchip in Richtung nach oben weist, und der Lichtemitterchip hinter dem rückseitigen Brennpunkt in dessen Nähe angeordnet ist, wobei in der Nähe des rückseitigen Brennpunktes eine Abschirmung vorgesehen ist, um einen Anteil des Lichts von dem Lichtemitterchip abzuschirmen, sodass ein oberer Endrand der Abschirmung in der Nähe der optischen Achse angeordnet ist. Mit dieser Konstruktion kann ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet werden, das eine Abschneidelinie als umgekehrtes, projiziertes Bild des oberen Endrandes der Abschirmung an ihrem oberen Endabschnitt aufweist. Darüber hinaus kann die Abschneidelinie eine frei wählbare Form aufweisen, und ein extrem hohes Helligkeitsverhältnis.

Zwar gibt es bei der voranstehend geschilderten Konstruktion für die spezielle Form der Linse keine spezielle Einschränkung, wie voranstehend angegeben, jedoch kann die Schnittform der Linse entlang einer horizontalen Oberfläche, welche die optische Achse aufweist, auf eine Form eingestellt werden, welche sich von der Schnittform entlang der vertikalen Oberfläche unterscheidet, welche die optische Achse enthält. Bei dieser Konstruktion kann der Divergenzwinkel eines Lichtverteilungsmusters in Horizontalrichtung einfach durch die Lichtablenkwirkung der Linse vergrößert werden.

Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:

1 eine Vorderansicht eines Fahrzeugscheinwerfers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2 eine Vorderansicht eines einzelnen Teils einer ersten Leuchteneinheit des Fahrzeugscheinwerfers;

3 eine Schnittansicht entlang einer Linie III-III von 2;

4 eine Schnittansicht entlang einer Linie IV-IV von 2;

5 eine Detailansicht eines wesentlichen Abschnitts von 3;

6 eine schematische Darstellung, die perspektivisch ein Lichtverteilungsmuster zeigt, das auf einer gedachten, vertikalen Leinwand erzeugt wird, die an einem Ort 15 m vor der Leuchte angeordnet ist, durch Licht, das von der ersten Leuchteneinheit zur Vorderseite ausgesandt wird;

7(a) und 7(b) schematisch ein Lichtverteilungsmuster von Licht, das von einem Lichtemitterchip eines Lichtemitterelements der ersten Leuchteneinheit ausgesandt wird, wobei 7(a) eine schematische Darstellung der Lichtstärkeverteilung ist, und 7(b) eine schematische Darstellung der Leuchtdichteverteilung;

8 eine ähnliche Ansicht wie 4, wobei ein einzelnes Teil einer zweiten Leuchteneinheit des Fahrzeugscheinwerfers dargestellt ist;

9 eine perspektivische, schematische Darstellung eines Lichtverteilungsmusters für Abblendlicht, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das vom Fahrzeugscheinwerfer nach vorn hin abgestrahlt wird;

10 eine perspektivische, schematische Darstellung eines Lichtverteilungsmusters für Fernlicht, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das vom Fahrzeugscheinwerfer nach vorn hin abgestrahlt wird;

11 eine Ansicht von vorn eines ersten, abgeänderten Beispiels für die erste Leuchteneinheit;

12 eine Schnittansicht entlang der Linie XII-XII von 11;

13 eine detaillierte Ansicht eines wesentlichen Abschnitts von 12;

14 eine schematische, perspektivische Darstellung eines Lichtverteilungsmusters, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das von der Leuchteneinheit gemäß dem ersten, abgeänderten Beispiel nach vorn hin abgestrahlt wird;

15 eine ähnliche Ansicht wie 4, wobei ein zweites, abgeändertes Beispiel für die erste Leuchteneinheit dargestellt ist;

16 eine schematische, perspektivische Darstellung eines Lichtverteilungsmusters, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das von einer Leuchteneinheit gemäß dem zweiten, abgeänderten Beispiel nach vorn hin abgestrahlt wird; und

17 eine ähnliche Ansicht wie 3, wobei ein einzelnes Teil einer Leuchteneinheit gemäß dem dritten, abgeänderten Beispiel dargestellt ist.

1 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeugscheinwerfers 10 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.

Wie in der Zeichnung dargestellt, ist der Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der beispielhaften Ausführungsform so ausgebildet, dass acht Leuchteneinheiten 30, 40, 50 im Innern einer Leuchtenkammer aufgenommen sind, die durch einen Leuchtenkörper 12 und eine lichtdurchlässige Abdeckung 14 gebildet wird, die an einem Öffnungsabschnitt am Vorderende des Leuchtenkörpers 12 angebracht ist, als Fahrzeugleuchte.

Die acht Leuchteneinheiten 30, 40, 50 sind fest durch eine gemeinsame, aus Metall bestehende Stütze 20 gehaltert, in einer Anordnung in zwei Stufen, einer oberen und einer unteren Stufe. Die Stütze 20 aus Metall weist die Form eines vertikalen Feldes auf, und wird durch den Leuchtenkörper 12 verkippbar in Richtung nach oben und unten und in Richtung nach rechts und links über einen Ausrichtungsmechanismus 18 gehaltert.

Unter den acht Leuchteneinheiten 30, 40, 50 sind vier der Leuchteneinheiten 30, die in der unteren Stufe angeordnet sind, gleich ausgebildet, wobei die optischen Achsen Ax1 der jeweiligen Leuchteneinheiten 30 sich in Richtungen senkrecht zur Stütze 20 aus Metall erstrecken. Weiterhin weisen zwei der Leuchteneinheiten 40, die in der Nähe des Zentrums der oberen Stufe angeordnet sind, eine gleiche Konstruktion auf, wobei sich die optischen Achsen Ax2 der jeweiligen Leuchteneinheiten 40 geringfügig links oberhalb der optischen Achsen Ax1 erstrecken (genauer gesagt, um etwa 1° in Richtung nach links und um etwa 0,5° in Richtung nach oben). Weiterhin weisen zwei der Leuchteneinheiten 50, die auf beiden Seiten der oberen Stufe angeordnet sind, einen gleichen Aufbau auf, und erstrecken sich die optischen Achsen Ax3 der Leuchteneinheiten 50 in Richtungen etwas unterhalb der optischen Achsen Ax1 (genauer gesagt, um etwa 0,5° nach unten).

Die acht Leuchteneinheiten 30, 40, 50 sind so angeordnet, dass die optischen Achsen Ax1 der Leuchteneinheiten 30 sich in Richtung nach unten in Bezug auf die Richtung nach vorn und hinten des Fahrzeugs erstrecken, um etwa 0,5 bis 0,6°, durch Schrägstellung der aus Metall bestehenden Stütze 20 zum Zeitpunkt der Festlegung der Einstellung der optischen Achsen durch den Ausrichtungsmechanismus 18.

Weiterhin wird bei dem Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der beispielhaften Ausführungsform ein Lichtverteilungsmuster für Abblendlicht dadurch ausgebildet, dass Licht von vier der Leuchteneinheiten 30 und zwei der Leuchteneinheiten 40 abgestrahlt wird, und wird ein Lichtverteilungsmuster für Fernlicht dadurch ausgebildet, dass Licht von vier der Leuchteneinheiten 30 und zwei der Leuchteneinheiten 50 abgestrahlt wird.

Als nächstes wird die jeweilige Konstruktion der drei Arten der Leuchteneinheiten 30, 40, 50 erläutert.

Zuerst wird der Aufbau der ersten Leuchteneinheit 30 geschildert.

2 ist eine Ansicht von vorn, die ein einzelnes Teil der Leuchteneinheit 30 zeigt, 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie III-III von 2, 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV von 2. Weiterhin ist 5 eine Detailansicht eines wesentlichen Abschnitts von 3.

Wie in den Zeichnungen dargestellt, weist die Leuchteneinheit 30 eine Linse 32 auf, die auf der optischen Achse Ax1 angeordnet ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten der Leuchte erstreckt, ein Lichtemitterelement 34, das an der Rückseite der Linse 32 angeordnet ist, einen Reflektor 36, der in der Nähe des Lichtemitterelements 34 angeordnet ist, sowie einen Halter 38 zum festen Haltern der Linse 32, des Lichtemitterelements 34, und des Reflektors 36.

Die Linse 32 ist eine ebene Linse mit einer konvexen, asphärischen Oberfläche, deren vorderseitige Oberfläche eine konvexe Oberfläche ist, und deren rückseitige Oberfläche eine ebene Oberfläche ist, und ist als Projektorlinse zum Projizieren eines Bildes an einer rückseitigen Brennpunktoberfläche, welche ihren rückseitigen Brennpunkt F enthält, auf eine gedachte, vertikale Leinwand ausgebildet, die an der Vorderseite der Leuchte angeordnet ist, als umgekehrtes Bild. Die Linse 32 ist fest durch einen ringartigen Nutabschnitt am Vorderende eines zylindrischen Abschnitts 38A an ihrem Umfangsrandabschnitt gehaltert, und der wirksame Durchmesser der Linse 32 wird durch den Innendurchmesser des zylindrischen Abschnitts 38A festgelegt.

Das Lichtemitterelement 34 ist eine Lichtemitterdiode, die weißes Licht aussendet, und ist als Lichtemitterchip 34a, der eine Lichtaussendeoberfläche mit Abmessungen von 1 mm im Quadrat aufweist, und als Platte 34b ausgebildet, welche den Lichtemitterchip 34a haltert. Hierbei ist der Lichtemitterchip 34a durch einen Dünnfilm abgedichtet, welcher die Lichtaussendeoberfläche abdeckt.

Das Lichtemitterelement 34 ist in der Nähe des rückwärtigen Brennpunkts F so angeordnet, dass der Lichtemitterchip 34a in Richtung schräg nach vorn ausgerichtet ist, schräg in Richtung nach oben relativ zur Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte um einen vorbestimmten Winkel. Hierbei ist das Lichtemitterelement 34 so ausgebildet, dass ein unterer Endrand des Lichtemitterchips 34a an dem rückseitigen Brennpunkt F angeordnet ist, und sich in Horizontalrichtung erstreckt. Weiterhin ist das Lichtemitterelement 34 so ausgebildet, dass die Lichtaussendeoberfläche des Lichtemitterchips 34a im Wesentlichen mit einer geraden Linie B übereinstimmt, welche den rückseitigen Brennpunkt F und einen unteren Endpunkt eines Außenumfangsrandes des wirksamen Durchmessers der Linse 32 verbindet (also einen vorderen Endrand einer Innenumfangsoberfläche des zylindrischen Abschnitts 38A des Halters 38). Weiterhin ist hierbei das Lichtemitterelement 34 so ausgebildet, dass die Lichtaussendeoberfläche des Lichtemitterchips 34a in Richtung nach oben relativ zur Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte um etwa 60° schräg steht.

Der Reflektor 36 weist die Form einer halben Kuppel auf, um das Lichtemitterelement 34 von der Oberseite aus abzudecken, und eine untere Endoberfläche seines Umfangsrandes ist auf einer horizontalen Oberfläche angeordnet, welche die optische Achse Ax1 enthält. Weiterhin reflektiert der Reflektor 36 Licht von dem Lichtemitterchip 34a zur Linse 32 so, dass es in die Nähe der optischen Achse Ax1 gelangt. Im Einzelnen weist die reflektierende Oberfläche 34a des Reflektors 36 im Schnitt eine Ellipsenform auf, welche die optische Achse Ax1 enthält, wobei deren Exzentrizität so gewählt ist, dass sie vom Vertikalschnitt zum Horizontalschnitt allmählich zunimmt. Weiterhin sammelt die reflektierende Oberfläche 36a Licht von einem Punkt, der am rückseitigen Brennpunkt F des Lichtemitterchips 34a angeordnet ist, an einem Punkt A auf der optischen Achse Ax1 geringfügig vor dem rückseitigen Brennpunkt F in einer vertikalen Oberfläche, und sammelt das Licht auf der optischen Achse Ax1 im Wesentlichen an der Vorderseite des Punktes A im Horizontalschnitt.

Der Halter 38 ist als aus Metall bestehendes Teil ausgebildet, und wird durch den zylindrischen Abschnitt 38A und einen halbzylindrischen Abschnitt 38B gebildet, der sich in Form eines Halbzylinders von dem zylindrischen Abschnitt 38A zur Rückseite an der Unterseite der optischen Achse Ax1 erstreckt, durch einen vertikalen Abschnitt 38C, der halbkreisförmig entlang einer vertikalen Oberfläche orthogonal zur optischen Achse Ax1 am rückwärtigen Endabschnitt des halbzylindrischen Abschnitts 38B gebildet wird, und einen Schrägoberflächenabschnitt 38D, der sich zur Rückseite in Richtung schräg nach oben am Zentrumsabschnitt des oberen Endes des vertikalen Abschnitts 38C erstreckt, und durch mehrere Wärmeabstrahlrippen 38E, die von dem vertikalen Abschnitt 38C zur Rückseite in Form eines vertikalen Streifens an dem Schrägoberflächenabschnitt 38D und dessen Umfang ausgehen.

Das Lichtemitterelement 34 ist fest an einem hinteren Endabschnitt einer oberen Oberfläche des Schrägoberflächenabschnitts 38D des Halters 38 an einer unteren Oberfläche der Platte 34b angebracht. Weiterhin ist der Reflektor 36 fest an einer oberen Endoberfläche eines Umfangsrandes des Schrägoberflächenabschnitts 38D an dessen unterer Endoberfläche des Umfangsrandes angebracht. Darüber hinaus wird die Leuchteneinheit 30 fest durch die aus Metall bestehende Stütze 20 am Halter 38 gehaltert.

Wie voranstehend geschildert, ist der Lichtemitterchip 34a so ausgebildet, dass er in Richtung nach oben zur Richtung schräg nach vorn weist, verläuft der untere Endrand in Horizontalrichtung orthogonal zur optischen Achse Ax1, sodass er durch den rückseitigen Brennpunkt F hindurchgeht, sodass, wie in den 3 und 5 gezeigt, auf die Linse 32 einfallendes Licht, das direkt von dem Lichtemitterchip 34a ausgesandt wird, von der Linse 32 zur Vorderseite der Leuchte als Lichtstrahlfluss ausgesandt wird, der in Richtung nach unten um einen Aussendewinkel in einem engen Winkelbereich von einer Richtung parallel zur optischen Achse Ax1 zur Richtung geringfügig nach unten divergiert, wobei andererseits auf die Linse 32 dadurch einfallendes Licht, dass es von der reflektierenden Oberfläche 36a des Reflektors 36 reflektiert wird, von der Linse 32 zur Vorderseite der Leuchte als Lichtstrahlenfluss ausgesandt wird, der in Richtung nach unten um einen Aussendewinkel in einem Winkelbereich von der Richtung parallel zur optischen Achse Ax1 zur Richtung nach unten im gewissen Ausmaß in Bezug auf die Richtung nach oben und unten divergiert.

Weiterhin wird, wie in 4 gezeigt, auf die Linse 32 einfallendes Licht, welches direkt von dem Lichtemitterchip 34a ausgesandtes Licht darstellt, von der Linse 32 zur Vorderseite der Leuchte als Lichtstrahlenfluss ausgesandt, der sowohl zur linken als auch zur rechten Seite um einen Aussendewinkel in einem Winkelbereich entsprechend den Abmessungen des Lichtemitterchips 34a divergiert, in Richtung parallel zur optischen Achse Ax1 in Horizontalrichtung, wobei andererseits Licht, das dadurch auf die Linse 32 einfällt, dass es durch die reflektierende Oberfläche 36a des Reflektors 36 reflektiert wird, von der Linse 32 zur Vorderseite der Leuchte als Lichtstrahlenfluss ausgesandt wird, der sowohl zur linken als auch rechten Seite mit einem Aussendewinkel in einem relativ großen Winkelbereich in Horizontalrichtung divergiert, da die Exzentrizität der reflektierenden Oberfläche 36a in Horizontalrichtung zunimmt.

6 zeigt schematisch in Perspektivdarstellung ein Lichtverteilungsmuster PA, das auf einer gedachten, vertikalen Leinwand erzeugt wird, die an einem Ort 25 m vor der Leuchte angeordnet ist, durch Licht, das von der Leuchteneinheit 30 zur Vorderseite hin abgestrahlt wird.

Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Lichtverteilungsmuster PA als Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Vereinigung eines Lichtverteilungsmusters PA1 und eines Lichtverteilungsmusters PA2 darstellt.

Das Lichtverteilungsmuster PA1 ist ein Lichtverteilungsmuster, das durch Licht gebildet wird, das auf die Linse 32 vom Lichtemitterchip 34a als direkt ausgesandtes Licht einfällt, und als ein kleines Lichtverteilungsmuster in seitlich verlängerte Rechteckform als ein umgekehrtes, projiziertes Bild des Lichtemitterchips 34a infolge der Linse 32 ausgebildet wird. Hierbei erstreckt sich der Lichtemitterchip 34a in Horizontalrichtung orthogonal zur optischen Achse Ax1, sodass er durch den rückseitigen Brennpunkt F am unteren Endrand hindurchgeht, sodass der obere Endrand des Lichtverteilungsmusters PA1 als horizontale Abschneidelinie CL1 ausgebildet wird, die ein hohes Helligkeitsverhältnis aufweist.

Hierbei wird die horizontale Abschneidelinie CL1 so ausgebildet, dass sie an der Unterseite einer Linie H-H angeordnet ist, welche durch H-V hindurchgeht, nämlich einen Fluchtpunkt in Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte, in Horizontalrichtung um etwa 0,5 bis 0,6°. Dies liegt daran, dass die optische Achse Ax1 der Leuchteneinheit 30 so angeordnet ist, dass sie sich in Richtung nach unten relativ zur Richtung nach vorn und hinten des Fahrzeugs um etwa 0,5 bis 0,6° erstreckt.

Andererseits ist das Lichtverteilungsmuster PA2 ein Lichtverteilungsmuster, das durch Licht von dem Lichtemitterchip 34a ausgebildet wird, das auf die Linse 32 einfällt, nachdem es durch die reflektierende Oberfläche 36a des Reflektors 36 reflektiert wurde, und ist als Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das im Wesentlichen bogenförmig ausgebildet ist, und in Richtung nach links und rechts beträchtlich divergiert. Hierbei wird von dem Reflektor 36 reflektiertes Licht von der Linse 32 zur Vorderseite der Leuchte als ein Lichtstrahlenfluss ausgesandt, der in Richtung nach unten um einen Aussendewinkel in einen Winkelbereich von der Richtung parallel zur optischen Achse Ax1 zur Richtung nach unten in gewissem Ausmaß divergiert, sodass ein oberer Endrand des Lichtverteilungsmusters PA2 im Wesentlichen mit der horizontalen Abschneidelinie CL1 fluchtet, und sich in Horizontalrichtung erstreckt.

Die 7(a) und 7(b) zeigen schematisch die Lichtverteilung des von dem Lichtemitterchip 34a ausgesandten Lichts, wobei 7(a) eine Lichtstärkeverteilung zeigt, und 7(b) eine Leuchtdichteverteilung.

Der Lichtemitterchip 34a sendet Licht von seiner Lichtaussendeoberfläche aus, sodass, wie in 7(a) gezeigt, die Lichtstärke I des Lichtemitterchips 37a am höchsten in Richtung orthogonal zur Lichtaussendeoberfläche ist, und mit wachsendem Winkel gegenüber der Orthogonalrichtung abnimmt, wogegen, wie in 7(b) gezeigt ist, die Leuchtdichte L des Lichtemitterchips 34a konstant ist, unabhängig vom Winkel zur Lichtaussendeoberfläche.

Weiterhin wird die Lichtstärke an jedem Punkt des Lichtverteilungsmusters PA1, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das auf die Linse 32 von dem Lichtemitterchip 34a einfällt, als direkt ausgesandtes Licht, durch das Produkt der Leuchtdichte L des Lichtemitterchips 34a und eine effektive Durchmesserfläche der Linse 32 festgelegt, sodass selbst dann, wenn der Lichtemitterchip 34a nach oben in Bezug auf die Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte schräg steht, die Leuchtdichte den gleichen Wert annimmt wie dann, wenn der Lichtemitterchip 34a in Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte weist.

Als nächstes wird die Konstruktion der zweiten Leuchteneinheit 40 erläutert.

8 ist eine ähnliche Ansicht wie 4, und zeigt ein einzelnes Teil der Leuchteneinheit 40.

Obwohl, wie aus der Zeichnung hervorgeht, der grundlegende Aufbau der Leuchteneinheit 40 ähnlich jenem der Leuchteneinheit 30 ist, unterscheidet sich die Ausbildung ihres Reflektors 46 von dem Fall der Leuchteneinheit 30.

Daher weist der Reflektor 46 die Form einer Halbkuppel auf, um das Lichtemitterelement 34 von der Oberseite aus abzudecken, ähnlich wie beim Reflektor 36 der Leuchteneinheit 30, und ist dessen untere Endoberfläche seines Umfangsrandes auf einer horizontalen Oberfläche angeordnet, welche eine optische Achse Ax2 enthält. Weiterhin reflektiert der Reflektor 46 Licht von dem Lichtemitterchip 34a des Lichtemitterelements 34 zur Vorderseite, in die Nähe der optischen Achse Ax2.

Im Einzelnen ist eine reflektierende Oberfläche 46 des Reflektors 46 ellipsenförmig im Schnitt ausgebildet, welcher die optische Achse Ax2 enthält, und ist die Exzentrizität so gewählt, dass sie allmählich von einem Vertikalschnitt zu einem Horizontalschnitt zunimmt. Hierbei ist zwar die vertikale Schnittform der reflektierenden Oberfläche 46 des Reflektors 46, welche die optische Achse Ax2 enthält, relativ ähnlich jenem Fall der reflektierenden Oberfläche 36a des Reflektors 36, aber weist die Horizontalschnittform, welche die optische Achse Ax2 enthält, eine Exzentrizität auf, die etwas kleiner ist als im Falle der reflektierenden Oberfläche 36a des Reflektors 36. Weiterhin sammelt daher die reflektierende Oberfläche 46a im Wesentlichen Licht von einem Punkt, der an dem rückseitigen Brennpunkt F des Lichtemitterchips 34a angeordnet ist, auf der optischen Achse Ax2 an der Seite etwas weiter hinten im Vergleich zum Falle der reflektierenden Oberfläche 36a im Horizontalschnitt.

Weiterhin ist, wie in 1 gezeigt, die Leuchteneinheit 40 in einen solchen Zustand versetzt, in welchem sie um 15° nach rechts gedreht ist (nach links bei der Ansicht von vorn der Leuchte), gegenüber einem Zustand, der durch die Aufsicht in 8 gezeigt ist, zentriert auf der optischen Achse Ax2, und ist fest durch die aus Metall bestehende Stütze 20 in einem Zustand gehaltert, in welchem die optische Achse Ax2 geringfügig in Richtung links nach oben relativ zur optischen Achse Ax1 verläuft, wie dies voranstehend geschildert wurde.

Als nächstes wird die Konstruktion der dritten Leuchteneinheit 50 erläutert.

Obwohl an sich die Konstruktion der Leuchteneinheit 50 relativ ähnlich jener der Leuchteneinheit 40 ist, wie sie in 1 gezeigt ist, ist die Leuchteneinheit 50 fest durch die aus Metall bestehende Stütze 20 in einem Zustand gehaltert, in welchem die Leuchteneinheit 40 nach rechts um 165° gedreht ist (also bei einer Anordnung, bei welcher die Leuchteneinheit 30 von oben nach unten umgedreht ist), wobei weiterhin, wie voranstehend geschildert, sich die optische Achse Ax3 etwas unterhalb relativ zur optischen Achse Ax1 erstreckt.

9 zeigt schematisch in Perspektivdarstellung ein Lichtverteilungsmuster PL für Abblendlicht, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das von dem Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der Ausführungsform zur Vorderseite abgestrahlt wird.

Das Lichtverteilungsmuster PL für Abblendlicht ist ein Lichtverteilungsmuster für Abblendlicht eines linken Lichtverteilungsmusters, und ist als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Vereinigung eines Lichtverteilungsmusters darstellt, das vierfach den Lichtverteilungsmustern PA überlagert ist (vergleiche 6), die durch Licht ausgebildet werden, das von der jeweiligen Leuchteneinheit 30 abgestrahlt wird, und eines Lichtverteilungsmusters, das eine doppelte Überlagerung von Lichtverteilungsmustern PB darstellt, die durch Licht ausgebildet werden, das von den jeweiligen Leuchteneinheiten 40 abgestrahlt wird.

Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Lichtverteilungsmuster PB als Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Vereinigung eines Lichtverteilungsmusters PB1 und eines Lichtverteilungsmusters PB2 darstellt.

Das Lichtverteilungsmuster PB1 ist ein Lichtverteilungsmuster, das durch Licht ausgebildet wird, das auf die Linse 32 von dem Lichtemitterchip 34a einfällt, als direkt ausgesandtes Licht, und ist als ein kleines Lichtverteilungsmuster in Form eines in Seitenrichtung verlängerten Rechtecks als ein umgekehrtes, projiziertes Bild des Lichtemitterchips 34a durch die Linse 32 ausgebildet.

Zwar ist hierbei die Form, an sich, des Lichtverteilungsmusters PB1 relativ ähnlich jener des Lichtverteilungsmusters PA1 des Lichtverteilungsmusters PA, jedoch ist das Lichtverteilungsmuster PB1 an einem Ort etwas links oberhalb relativ zum Lichtverteilungsmuster PA1 ausgebildet, und darüber hinaus erstreckt sich sein oberer Endrand in einer Richtung, die nach rechts zur Horizontalrichtung um 15° schräg steht, als abgeschrägte Abschneidelinie CL2, die ein hohes Helligkeitsverhältnis aufweist. Weiterhin schneidet sich die schräge Abschneidelinie CL2 mit der horizontalen Abschneidelinie CL1 auf der Linie V-V, welche durch H-V in Vertikalrichtung hindurchgeht. Dies liegt daran, dass die Leuchteneinheit 40 so angeordnet ist, dass sie nach rechts um 50° in Bezug auf das Zentrum der optischen Achse Ax2 gedreht ist, und sich darüber hinaus die optische Achse Ax2 geringfügig in Richtung links nach oben relativ zur optischen Achse Ax1 erstreckt.

Andererseits ist das Lichtverteilungsmuster PB2 ein Lichtverteilungsmuster, das durch Licht ausgebildet wird, das von dem Lichtemitterchip 34a stammt, und das auf die Linse 32 einfällt, nachdem es durch die reflektierende Oberfläche 46a des Reflektors 46 reflektiert wurde, und ist als Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das im Wesentlichen bogenförmig ist, und in gewissem Ausmaß in einer Richtung divergiert, die in Bezug zur Horizontalrichtung nach rechts um 50° schräg steht, wobei der obere Endrand im Wesentlichen mit der schrägen Abschneidelinie CL2 fluchtet, und sich in einer Richtung erstreckt, die um 15° schräg steht. Hierbei ist der Divergenzwinkel des Lichtverteilungsmusters PB2 in der Richtung, die um 15° schräg steht, kleiner als der Divergenzwinkel des Lichtverteilungsmusters PA2 in Horizontalrichtung, infolge des Unterschiedes der Formen der reflektierenden Oberfläche 46a des Reflektors 46 und der reflektierenden Oberfläche 36a des Reflektors 36.

Auf diese Weise wird das Lichtverteilungsmuster PL für Abblendlicht als das Lichtverteilungsmuster ausgebildet, welches die horizontale Abschneidelinie CL1 und die schräge Abschneidelinie CL2 am oberen Endabschnitt aufweist, durch das Lichtverteilungsmuster PA und das Lichtverteilungsmuster PB, und wird darüber hinaus eine „heiße Zone" HZL, die einen Bereich mit hoher Lichtstärkeintensität bildet, so ausgebildet, dass sie einen Abknickpunkt E umgibt, welcher einen Schnittpunkt der beiden Abschneidelinien CL1, CL2 infolge des Lichtverteilungsmusters PA1 und des Lichtverteilungsmusters PB1 bildet.

10 zeigt schematisch in Perspektivdarstellung ein Lichtverteilungsmuster PH für Fernlicht, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das von dem Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der Ausführungsform zur Vorderseite abgestrahlt wird.

Das Lichtverteilungsmuster PH für Fernlicht ist als Lichtverteilungsmuster ausgebildet, welches eine Vereinigung des Lichtverteilungsmusters, das eine vierfache Überlagerung der Lichtverteilungsmuster PA, die durch von den Leuchteneinheiten 30 abgestrahltes Licht erzeugt werden, und eines Lichtverteilungsmusters bildet, das eine doppelte Überlagerung von Lichtverteilungsmustern PC darstellt, die durch von den Leuchteneinheiten 50 erzeugtes Licht ausgebildet werden.

Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Lichtverteilungsmuster PC als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Vereinigung eines Lichtverteilungsmusters PC1 und eines Lichtverteilungsmusters PC2 darstellt, und ist so ausgebildet, dass es teilweise das Lichtverteilungsmuster PA überlagert, durch eine Anordnung, bei welcher das Lichtverteilungsmuster PA von oben nach unten umgedreht ist. Dies liegt daran, dass die Leuchteneinheit 50 eine Anordnung darstellt, bei welcher die Leuchteneinheit 30 von oben nach unten umgedreht ist, und darüber hinaus die optische Achse Ax3 geringfügig unterhalb in Bezug auf die optische Achse Ax1 verläuft.

Hierbei ist an sich die Form des Lichtverteilungsmusters PC1 relativ ähnlich jener des Lichtverteilungsmusters PB1 des Lichtverteilungsmusters PB, und ist darüber hinaus an sich die Form des Lichtverteilungsmusters PC2 relativ ähnlich jener des Lichtverteilungsmusters PB2 des Lichtverteilungsmusters PB. Dies liegt daran, dass an sich die Ausbildung der Leuchteneinheit 50 relativ ähnlich jener der Leuchteneinheit 40 ist.

Auf diese Weise wird das Lichtverteilungsmuster PH für Fernlicht als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das beträchtlich in Richtung nach links und rechts divergiert, und auch in gewissem Ausmaß in Richtung nach oben und unten divergiert, im Wesentlichen zentriert auf H-V, durch das Lichtverteilungsmuster PA und das Lichtverteilungsmuster PC, wobei darüber hinaus eine „heiße Zone" HZH in der Nähe von H-V durch das Lichtverteilungsmuster PA1 und das Lichtverteilungsmuster PC1 ausgebildet wird.

Wie voranstehend im Einzelnen geschildert wurde, weist die erste Leuchteneinheit 30 des Fahrzeugscheinwerfers 10 gemäß der beispielhaften Ausführungsform einen kompakten Aufbau auf, welcher die Linse 32 aufweist, die auf der optischen Achse Ax1 angeordnet ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten der Leuchte erstreckt, und das Lichtemitterelement 34, das dahinter angeordnet ist, wobei die Linse 32 die Form einer konvexen Linse aufweist, deren rückseitiger Brennpunkt F auf der optischen Achse Ax1 im Schnitt entlang der vertikalen Oberfläche aufweist, welche die optische Achse Ax1 enthält, wobei weiterhin das Lichtemitterelement 34 in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts F der Linse 32 in einem Zustand angeordnet ist, in welchem der Lichtemitterchip 34a in Richtung schräg nach vorn weist, und in Richtung nach oben schräg relativ zur Richtung der oberen Oberfläche der Leuchte um den vorbestimmten Winkel steht, wobei weiterhin in der Nähe des Lichtemitterelements 34 der Reflektor 36 zum Reflektieren von Licht von dem Lichtemitterchip 34a zur Linse 32 angeordnet ist, sodass der folgende Betriebsablauf und die folgenden Auswirkungen erzielt werden können.

Das Lichtemitterelement 34 ist so angeordnet, dass der Lichtemitterchip 34a in Richtung schräg nach vorn gerichtet wird, sodass Licht, das in Richtung in der Nähe der optischen Achse Ax1 unter dem Licht gerichtet ist, das von dem Lichtemitterchip 34a ausgesandt wird, auf die Linse 32 als Licht auftrifft, das in Richtung des Winkels kleiner oder gleich dem Öffnungswinkel der Linse 32 ausgesandt wird, wobei weiterhin der Hauptanteil des Lichts, das in anderen Richtungen als der Richtung in der Nähe der optischen Achse Ax1 von dem Lichtemitterchip 34a geschickt wird, auf die Linse 32 infolge des Reflektors 36 einfällt, der in der Nähe des Lichtemitterelements 34 angeordnet ist. Darüber hinaus kann der Hauptanteil des Lichts, das von dem Lichtemitterchip 34a ausgesandt wird, als Licht zur Abstrahlung in Vorwärtsrichtung genutzt werden.

Hierbei weist der Reflektor 36 relativ geringe Abmessungen in der Nähe des Lichtemitterelements 34 auf, sodass die Leuchteneinheit 30 einen kompakten Aufbau beibehalten kann.

Auf diese Weise kann bei der beispielhaften Ausführungsform der Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses einer Lichtquelle gefördert werden, und der Erzielung einer kompakten Ausbildung der Leuchteneinheit 30.

Weiterhin weist die Leuchteneinheit 30 eine solche Konstruktion auf, dass im wesentlichen Licht von dem Lichtemitterchip 34a in der Nähe der optischen Achse Ax1 in der Nähe der Vorderseite des rückseitigen Brennpunkts F der Linse 32 in der vertikalen Oberfläche gesammelt wird, welche die optische Achse Ax1 und den Reflektor 36 enthält, sodass die Breite in Richtung nach oben und unten des Lichtverteilungsmusters, das durch Abstrahlung von Licht von der Leuchteneinheit 30 erzeugt wird, relativ klein ausgebildet werden kann, wodurch das in Seitenrichtung verlängerte Lichtverteilungsmuster PA einfach zur Verfügung gestellt werden kann, welches für die Fahrzeugleuchte geeignet ist.

Weiterhin ist bei der Leuchteneinheit 30 als das Lichtemitterelement 34 die Lichtaussendeoberfläche des Lichtemitterchips 34a so angeordnet, dass sie im Wesentlichen mit der geraden Linie B zusammenfällt, welche den rückseitigen Brennpunkt F der Linse 32 und den Außenumfangsrand des effektiven Durchmessers der Linse 32 in der vertikalen Oberfläche verbindet, welche die optische Achse Ax1 enthält, sodass der Hauptanteil des Lichts, das von dem Lichtemitterchip 34a ausgesandt wird, zum Einfall auf die Linse 32 veranlasst werden kann, wodurch der Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses der Lichtquelle weiter verbessert werden kann.

Weiterhin ist bei dem Lichtemitterelement 34 der untere Endrand des Lichtemitterchips 34a so angeordnet, dass er am rückseitigen Brennpunkt F der Linse 32 angeordnet ist, sodass das Lichtverteilungsmuster PA so ausgebildet werden kann, dass es die Abschneidelinie als umgekehrtes, projiziertes Bild des unteren Endrandes des Lichtemitterchips 34a am oberen Endabschnitt aufweist. Hierbei weist der Lichtemitterchip 34a die Lichtaussendeoberfläche mit quadratischer Form auf, sodass die Abschneidelinie als das umgekehrte, projizierte Bild des unteren Endrandes als die horizontale Abschneidelinie CL1 ausgebildet werden kann.

Weiterhin wird, wie voranstehend geschildert, die Lichtstärke jedes Punktes des Lichtverteilungsmusters PA1, das durch Licht gebildet wird, das auf die Linse 32 von dem Lichtemitterchip 34a einfällt, als direkt ausgesandtes Licht, durch einen Wert gebildet, der ebenso groß ist wie in dem Falle, in welchem der Lichtemitterchip 34a in Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte hinweist, selbst in jenem Fall, wenn der Lichtemitterchip 34a in Richtung nach oben schräg steht, sodass die Lichtstärke im Zentrum des Lichtverteilungsmusters PA nicht durch Einsatz der Konstruktion der Leuchteneinheit 30 verringert wird.

Weiterhin wird die Leuchteneinheit 30 fest durch die aus Metall bestehende Stütze 20 am Halter 38 befestigt, sodass von dem Lichtemitterelement 34 erzeugte Wärme an die aus Metall bestehende Stütze 20 weitergeleitet werden kann, die eine große Wärmekapazität aufweist, über den Halter 38, sodass vorher verhindert werden kann, dass die Temperatur des Lichtemitterelements 34 zu stark ansteigt. Weiterhin ist der vertikale Abschnitt 38C des Halters 38 mit den mehreren Wärmeabstrahlrippen 38E versehen, die sich zur Rückseite in Form eines vertikalen Streifens am Schrägoberflächenabschnitt 38D und dessen Umfangsabschnitt erstrecken, wodurch die von dem Lichtemitterelement 34 erzeugte Wärme abgestrahlt werden kann, und hierdurch ein Temperaturanstieg des Lichtemitterelements 34 weiter wirksam eingeschränkt werden kann.

Ein Betriebsablauf und Auswirkungen ähnlich dem Falle der ersten Leuchteneinheit 30 können auch bei der zweiten Leuchteneinheit 40 und der dritten Leuchteneinheit 50 erzielt werden, welche den Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der beispielhaften Ausführungsform bilden.

Der Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der beispielhaften Ausführungsform weist acht der Leuchteneinheiten 30, 40, 50 auf, das Lichtverteilungsmuster PL für Abblendlicht wird dadurch ausgebildet, dass Licht von vier der Leuchteneinheiten 30 und zwei der Leuchteneinheiten 40 abgestrahlt wird, das Lichtverteilungsmuster PH für Fernlicht wird dadurch ausgebildet, dass Licht von vier der Leuchteneinheiten 30 und zwei der Leuchteneinheiten 50 abgestrahlt wird, und die Leuchteneinheiten 30, 40, 50 weisen einen hohen Wirkungsgrad der Nutzung des Lichtflusses der Lichtquellen auf, sodass die Eigenschaft eines Fahrzeugscheinwerfers mit einer relativ geringen Anzahl an Leuchteneinheiten erzielt werden kann.

Weiterhin ist der Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der beispielhaften Ausführungsform so ausgebildet, dass eine Konstruktion mit acht der Leuchteneinheiten 30, 40, 50 vorgesehen ist, die sämtlich kompakt ausgebildet sind, innerhalb der Leuchtenkammer, die durch den Leuchtenkörper 12 und die lichtdurchlässige Abdeckung 14 gebildet wird, in zwei Stufen, einer oberen und einer unteren Stufe, sodass die Fahrzeugleuchte 10 als dünne Leuchte ausgebildet werden kann.

Obwohl bei der beispielhaften Ausführungsform eine solche Erläuterung erfolgte, dass der Lichtemitterchip 34a des Lichtemitterelements 34 eine Lichtaussendeoberfläche in Form eines Quadrats mit Seitenabmessungen von 1 mm aufweist, kann natürlich auch ein Lichtemitterchip eingesetzt werden, der eine Lichtaussendeoberfläche mit anderen Abmessungen oder einer anderen Form aufweist.

Anstatt das Lichtverteilungsmuster PH für Fernlicht dadurch zu erzeugen, dass Licht von vier der Leuchteneinheiten 30 und zwei der Leuchteneinheiten 50 abgestrahlt wird, wie bei der beispielhaften Ausführungsform, kann das Lichtverteilungsmuster PH für Fernlicht auch so erzeugt werden, dass eine Konstruktion vorgesehen wird, bei welcher Licht von acht der Leuchteneinheiten 30, 40, 50 abgestrahlt wird. Durch Einsatz einer derartigen Konstruktion kann ein Lichtverteilungsmuster für Fernlicht ausgebildet werden, das heller ist als das Fernlicht-Lichtverteilungsmuster PH.

Zwar erfolgte bei der beispielhaften Ausführungsform eine derartige Erläuterung, dass acht der Leuchteneinheiten 30, 40, 50 in zwei Stufen, einer oberen und einer unteren Stufe vorgesehen sind, jedoch kann selbstverständlich auch eine Konstruktion eingesetzt werden, die eine andere Anzahl an Teilen oder eine andere Anordnung aufweist.

Weiterhin erfolgte zwar eine derartige Erläuterung, dass bei den jeweiligen Leuchteneinheiten 30, 40, 50 der beispielhaften Ausführungsform sämtliche vertikalen Schnittformen und horizontalen Schnittformen der reflektierenden Oberfläche 34a, 46a der Reflektoren 36, 46 ellipsenförmig ausgebildet sind, jedoch kann auch die vertikale Schnittform und/oder die horizontale Schnittform auf eine Form einer gekrümmten Linie über eine Ellipsenform hinaus eingestellt werden (beispielsweise auf eine Parabelform, eine Hyperbelform und der gleichen).

Als nächstes werden abgeänderte Beispiele für die erste Leuchteneinheit 30 erläutert.

Als erstes wird ein erstes, abgeändertes Beispiel für die Leuchteneinheit 30 geschildert.

11 ist eine Ansicht von vorn, die ein einzelnes Teil einer Leuchteneinheit 130 zeigt, und 12 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XII-XII von 11. Weiterhin ist 13 eine Detailansicht eines wesentlichen Abschnitts von 12.

Wie aus diesen Zeichnungen hervorgeht, ist zwar die grundlegende Konstruktion der Leuchteneinheit 130 ähnlich jener der Leuchteneinheit 30, jedoch unterscheidet sich der Aufbau ihres Halters 138 von dem Fall der Leuchteneinheit 30.

Hierbei ist der Halter 138 als aus Metall bestehendes Teil ausgebildet, ähnlich wie bei dem Halter 38 der Leuchteneinheit 30, und weist einen zylindrischen Abschnitt 138A auf, einen halbzylindrischen Abschnitt 138B, einen vertikalen Abschnitt 138C, einen Schrägflächenabschnitt 138D, und mehrere Wärmeabstrahlrippen 138E, jedoch ist der zylindrische Abschnitt 138A so ausgebildet, dass er etwas länger ist als der zylindrische Abschnitt 38A, und darüber hinaus ist eine obere Oberfläche des Schrägflächenabschnitts 138D mit einer Abschirmung 140 einstückig oder vereinigt mit dem Halter 138 versehen.

Daher ist bei dem Lichtemitterelement 134 der zylindrische Abschnitt 138A zur Rückseite um ein Ausmaß verschoben, das größer ist als der zylindrische Abschnitt 38A, und ist der Lichtemitterchip 34a an der Rückseite in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts F der Linse 32 angeordnet. Weiterhin ist die Abschirmung 140 als vertikale Wand ausgebildet, die so verläuft, dass sie sich orthogonal zur optischen Achse Ax1 am Ort des rückseitigen Brennpunkts F der Linse 32 erstreckt, und einen Anteil des direkt ausgesandten Lichts abschirmt, das von dem Lichtemitterchip 34a zur Linse 32 ausgesandt wird.

Die Abschirmung 140 ist so ausgebildet, dass ihr oberer Endrand 140a durch die optische Achse Ax1 hindurchgeht, wobei die Abschirmung 140 so ausgebildet ist, dass ein hinterer Endrand des oberen Endrandes 140a durch den rückseitigen Brennpunkt F hindurchgeht. Ein Bereich des oberen Endrandes 140a an der linken Seite der optischen Achse Ax1 (an der rechten Seite bei Betrachtung der Leuchte von vorn) wird durch eine horizontale Oberfläche gebildet, die sich in Horizontalrichtung von der optischen Achse Ax1 in Richtung nach links erstreckt, wobei ein Bereich an der rechten Seite der optischen Achse Ax1 durch eine kurze Schrägfläche gebildet wird, die sich von der optischen Achse Ax1 in Richtung schräg nach unten in Richtung nach rechts erstreckt (beispielsweise um 15° nach unten), und sich eine horizontale Oberfläche in Richtung nach rechts weiter von einem rechten Endabschnitt der Schrägoberfläche erstreckt.

14 zeigt schematisch in Perspektivdarstellung ein Lichtverteilungsmuster PD, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das von der Leuchteneinheit 130 gemäß dem abgeänderten Beispiel zur Vorderseite abgestrahlt wird.

Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Lichtverteilungsmuster PD als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Vereinigung eines Lichtverteilungsmusters PD1 und eines Lichtverteilungsmusters PD2 darstellt.

Das Lichtverteilungsmuster PD1 ist ein Lichtverteilungsmuster, das durch Licht gebildet wird, das auf die Linse 32 von dem Lichtemitterchip 34a als direkt ausgesandtes Licht einfällt, und ist als ein kleines Lichtverteilungsmuster in Form eines in Seitenrichtung verlängerten Rechtecks ausgebildet, als umgekehrtes, projiziertes Bild des Lichtemitterchips 34a infolge der Linse 32.

Das Lichtverteilungsmuster PD1 ist als ein in Seitenrichtung verlängertes Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das etwas größer ist als das Lichtverteilungsmuster PA1 des Lichtverteilungsmusters PA, und sein oberer Endrandabschnitt ist mit einer horizontalen Abschneidelinie CL3 einer unteren Stufe versehen, einer schrägen Abschneidelinie CL4, und einer horizontalen Abschneidelinie CL5 einer oberen Stufe, mit einem extrem hohen Helligkeitsverhältnis.

Hierbei ist das Lichtverteilungsmuster PD1 etwas größer als das Lichtverteilungsmuster PA1, da der Lichtemitterchip 34a hinter dem rückseitigen Brennpunkt F der Linse 32 und in dessen Nähe angeordnet ist.

Weiterhin werden die horizontale Abschneidelinie CL3 der unteren Stufe, die schräge Abschneidelinie CL4, die horizontale Abschneidelinie CL5 der oberen Stufe mit einem extrem hohen Helligkeitsverhältnis ausgebildet, da diese als das umgekehrte, projizierte Bild des oberen Endrandes 140a der Abschirmung 140 erzeugt werden.

Die horizontale Abschneidelinie CL3 der unteren Stufe erstreckt sich in Horizontalrichtung in Richtung nach rechts von der Linie V-V an einer Höhenposition, welche gleich jener der horizontalen Abschneidelinie CL1 des Lichtverteilungsmusters PA1 ist, die schräge Abschneidelinie CL4 erstreckt sich schräg nach links in Richtung nach oben (beispielsweise um einen Schrägstellwinkel von 15°) von einem Schnittpunkt der horizontalen Abschneidelinie CL3 und der Linie V-V aus, und die horizontale Abschneidelinie CL5 der oberen Stufe verläuft in Horizontalrichtung in Richtung nach links, sodass sie gegenüber der schrägen Abschneidelinie CL4 oben in der Nähe der Linie H-H abgebogen ist.

Andererseits wird das Lichtverteilungsmuster PD2 durch eine Form gebildet, die im Wesentlichen jener des Lichtverteilungsmusters PA2 des Lichtverteilungsmusters PA entspricht, und ist ein oberer Endrand so ausgebildet, dass er im Wesentlichen mit der horizontalen Abschneidelinie CL3 der unteren Stufe fluchtet, und in Horizontalrichtung verläuft.

Durch Einsetzen einer Konstruktion, bei welcher die Abschirmung 140 wie bei der Leuchteneinheit 130 gemäß dem abgeänderten Beispiel vorgesehen wird, kann das Lichtverteilungsmuster PD1, das eine Abschneidelinie mit frei wählbarer Form aufweist, mit einem extrem hohen Helligkeitsverhältnis an seinem oberen Endabschnitt als ein umgekehrtes, projiziertes Bild des oberen Endrandes 140a der Abschirmung 140 ausgebildet werden. Hierbei ist bei dem abgeänderten Beispiel die Abschneidelinie des Lichtverteilungsmusters PD1 als die horizontale Abschneidelinie CL3 der unteren Stufe ausgebildet, als die schräge Abschneidelinie CL4, und die horizontale Abschneidelinie CL5 der oberen Stufe, sodass das Lichtverteilungsmuster PD, welches das Lichtverteilungsmuster PD1 aufweist, so ausgebildet werden kann, dass es geeignet ist zur Ausbildung eines Lichtverteilungsmusters für Abblendlicht.

Weiterhin wird zwar bei der Leuchteneinheit 130 gemäß dem abgeänderten Beispiel durch Vorsehen der Abschirmung 140 ein Anteil des direkt von dem Lichtemitterchip 34a zur Linse 32 ausgesandten Lichtes abgeschirmt, sodass das Ausmaß des abgestrahlten Lichts in diesem Ausmaß verringert wird, jedoch wird, da der Lichtemitterchip 34a in Richtung nach oben um etwa 60° in Bezug auf die Richtung der vorderen Oberfläche der Leuchte geneigt angeordnet ist, von der Abschirmung 140 abgeschirmtes Licht in jene Richtung geschickt, die um etwa 60° oder mehr relativ zur Richtung orthogonal zur Lichtaussendeoberfläche geneigt ist. Hierbei nimmt, wie in 7(a) gezeigt, die Lichtstärke I des Lichtemitterchips 34a einen beträchtlich kleinen Wert an, wenn der Winkel gegenüber der Richtung orthogonal zur Lichtaussendeoberfläche sich an 90° annähert, sodass die Lichtmenge, die durch die Abschirmung 140 abgeschirmt wird, klein ausgebildet werden kann, wodurch eine Verringerung des Ausmaßes abgestrahlten Lichtes minimiert werden kann. Weiterhin bleibt, wie in 7(b) gezeigt, die Leuchtdichte L des Lichtemitterchips 34a konstant, unabhängig von dem Winkel relativ zur Lichtaussendeoberfläche, sodass die Helligkeitsverhältnisse der horizontalen Abschneidelinie CL3 der unteren Stufe, der schrägen Abschneidelinie CL4 und der horizontalen Abschneidelinie CL5 der oberen Stufe in einem extrem hohen Zustand aufrechterhalten werden können.

Als nächstes wird ein zweites, abgeändertes Beispiel der ersten Leuchteneinheit 30 erläutert.

15 ist eine ähnliche Darstellung wie 4, und zeigt ein einzelnes Teil einer Leuchteneinheit 230 gemäß dem zweiten, abgeänderten Beispiel.

Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist zwar der grundsätzliche Aufbau der Leuchteneinheit 230 ähnlich jenem der Leuchteneinheit 30, jedoch unterscheiden sich die Konstruktion einer Linse 232 und eines Reflektors 246 von dem Fall der Leuchteneinheit 30.

Hierbei ist der Aufbau des Reflektors 246 relativ ähnlich dem Aufbau des Reflektors 46 der Leuchteneinheit 40.

Andererseits ist, obwohl die Linse 232 der Linse 32 der Leuchteneinheit 30 in ihrer Schnittform entlang der vertikalen Oberfläche relativ ähnlich ist, welche die optische Achse Ax1 enthält, der Krümmungsradius einer Schnittform entlang der horizontalen Oberfläche, welche die optische Achse Ax1 enthält, auf einen Wert eingestellt, der kleiner ist als der Krümmungsradius der Linse 32. Weiterhin werden sowohl Licht, das auf die Linse 232 von dem Lichtemitterchip 34a als direkt ausgesandtes Licht einfällt, und Licht, das auf die Linse 232 einfällt, nachdem es durch die reflektierende Oberfläche 246a des Reflektors 246 reflektiert wurde, mit einem Divergenzwinkel ausgesandt, der größer ist als im Falle der Linse 32, in Richtung nach links und rechts.

16 zeigt schematisch in Perspektivansicht ein Lichtverteilungsmuster PE, das auf der gedachten, vertikalen Leinwand durch Licht erzeugt wird, das von der Leuchteneinheit 230 gemäß dem zweiten, abgeänderten Beispiel zur Vorderseite abgestrahlt wird.

Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Lichtverteilungsmuster PE als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Vereinigung aus einem Lichtverteilungsmuster PE1 und einem Lichtverteilungsmuster PE2 darstellt.

Das Lichtverteilungsmuster PE1 ist als Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das durch Licht gebildet wird, das auf die Linse 232 einfällt, und direkt von dem Lichtemitterchip 34a ausgesandt wird, und ist als ein vergleichsweise kleines Lichtverteilungsmuster in Form eines in Seitenrichtung verlängerten Rechtecks ausgebildet, als ein umgekehrtes, projiziertes Bild des Lichtemitterchips 34a infolge der Linse 232.

Das Lichtverteilungsmuster PE1 ist als Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Breite in Richtung nach oben und unten aufweist, die ebenso ist wie bei dem Lichtverteilungsmuster PA1 des Lichtverteilungsmusters PA, und in Seitenrichtung stärker verlängert ist als das Lichtverteilungsmuster PA1, wobei dessen horizontale Abschneidelinie CL6 seines oberen Endrandes an einem Ort in der Höhe vorgesehen ist, welcher dem Ort der horizontalen Abschneidelinie CL1 des Lichtverteilungsmusters PA1 entspricht. Hierbei ist das Lichtverteilungsmuster PE1 als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das in Seitenrichtung stärker verlängert ist als das Lichtverteilungsmuster PA1, da der Krümmungsradius der Schnittform entlang der Horizontaloberfläche, welche die optische Achse Ax1 der Linse 232 enthält, auf einen Wert eingestellt ist, der kleiner ist als der Krümmungsradius der Linse 32.

Andererseits ist das Lichtverteilungsmuster PA2 als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Form aufweist, die im Wesentlichen jener des Lichtverteilungsmusters PA2 des Lichtverteilungsmusters PA gleicht. Dies liegt daran, dass infolge der Tatsache, dass zwar der Winkel des divergierenden, reflektierten Lichtes infolge des Reflektors 246 in Richtung nach links und rechts kleiner ist als im Falle des Reflektors 36, der Divergenzwinkel des ausgesandten Lichtes von der Linse 232 in Richtung nach links und rechts größer ist als im Falle der Linse 32, sodass sich die Auswirkungen der Divergenzwinkel im Wesentlichen gegenseitig ausgleichen.

Durch Einsatz der Konstruktion der Leuchteneinheit 230 gemäß dem zweiten, abgeänderten Beispiel wird zwar die Form des gesamten Lichtverteilungsmusters PE mit einer Form im Wesentlichen gleich jener des Falles des Lichtverteilungsmusters PA aufrechterhalten, aber wird das Lichtverteilungsmuster PE1 als ein Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das in Seitenrichtung stärker verlängert ist als das Lichtverteilungsmuster PA1.

Wenn die Leuchteneinheit 230 in dem Fahrzeugscheinwerfer 10 anstelle der Leuchteneinheit 30 vorgesehen ist, kann daher die „heiße Zone" HZL des Lichtverteilungsmusters PL für Abblendlicht, die in 9 gezeigt ist, darüber hinaus so ausgebildet werden, dass sie in Seitenrichtung verlängert ist.

Weiterhin kann die Leuchteneinheit 230 geeignet zum Einsatz als Fahrzeugleuchte zum Abstrahlen von Licht mit starker Divergenz in Richtung nach links und rechts ausgebildet werden, wie beispielsweise bei einer Nebelleuchte, einer Abbiegeleuchte und dergleichen.

Als nächstes wird ein drittes, abgeändertes Beispiel für die erste Leuchteneinheit 30 erläutert.

17 ist eine ähnliche Darstellung wie 3, die ein einzelnes Teil einer Leuchteneinheit 330 gemäß dem dritten, abgeänderten Beispiel zeigt.

Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist zwar die grundsätzliche Konstruktion der Leuchteneinheit 330 ähnlich jener der Leuchteneinheit 30, aber ist die Konstruktion eines Reflektors 336 anders als im Falle der Leuchteneinheit 30.

Ähnlich wie beim Reflektor 36 wird der Reflektor 336 des dritten, abgeänderten Beispiels durch die Form einer Halbkuppel ausgebildet, um das Lichtemitterelement 34 von der Oberseite aus abzudecken, und ist eine obere Endoberfläche seines Umfangsrandes auf einer horizontalen Oberfläche angeordnet, welche die optische Achse Ax1 enthält. Der Reflektor 336 reflektiert Licht von dem Lichtemitterchip 34a zur Linse 32.

Eine reflektierende Oberfläche 336a des Reflektors 336 weist eine Schnittform in der horizontalen Oberfläche auf, welche im Wesentlichen ebenso ist wie die Schnittform in der horizontalen Oberfläche des Reflektors 36. Allerdings ist die Schnittform in der vertikalen Oberfläche der reflektierenden Oberfläche 336a auf eine Hyperbelform eingestellt, also keine Ellipsenform. Die Schnittform in der vertikalen Oberfläche der reflektierenden Oberfläche 336a wird daher durch eine Hyperbellinie eines Paars von Hyperbellinien gebildet, welche einen ersten Brennpunkt an dem rückseitigen Brennpunkt F der Linse 32 aufweisen, und einen zweiten Brennpunkt an einem Punkt C, der weiter hinten angeordnet ist als der Brennpunkt F auf der geraden Linie B (welche eine gerade Linie ist, welche den rückseitigen Brennpunkt F und ein unteres Ende des Außenumfangsrandes des effektiven Durchmessers der Linse 32 verbindet).

Die reflektierende Oberfläche 336a reflektiert Licht von einem Punkt des Lichtemitterchips 34a, der auf dem rückseitigen Brennpunkt F angeordnet ist, als divergentes Licht von dem Punkt C in der vertikalen Oberfläche. Daher wird das von der reflektierenden Oberfläche 336a in der vertikalen Ebene reflektierte Licht in Vorwärtsrichtung der Leuchte von der Linse 32 ausgesandt. In der horizontalen Ebene wird das von der reflektierenden Oberfläche 336a reflektierte Licht im Wesentlichen auf der optischen Achse Ax1 gesammelt.

Daher kann die Leuchteneinheit 330 gemäß dem dritten, abgeänderten Beispiel im Wesentlichen das gleiche Lichtverteilungsmuster ausbilden, wie die Leuchteneinheit 30.

Obwohl die Abmessungen des Reflektors 336 beim dritten, abgeänderten Beispiel größer sind als die Abmessungen des Reflektors 36, ist ein hinteres Ende des Reflektors 336 in der Nähe der Rückseite des Lichtemitterelements 34angeordnet, ähnlich wie beim Reflektor 36. Daher kann die Leuchteneinheit 330 ebenfalls eine derartig kompakte Konstruktion aufweisen wie die Leuchteneinheit 30.

Weiterhin kann bei den beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ein Reflektor mit einer reflektierenden Oberfläche, die einen Vertikalschnitt aufweist, der durch eine gekrümmte Linie (beispielsweise einer Parabellinie) gebildet wird, die sich von jener der reflektierenden Oberfläche 336a des Reflektors 336 oder der reflektierenden Oberfläche 36a des Reflektors 36 unterscheidet, anstelle des Reflektors 336 oder des Reflektors 36 eingesetzt werden.

Fachleute auf diesem Gebiet werden merken, dass verschiedene Abänderungen und Variationen bei den geschilderten, beispielhaften Ausführungsformen und abgeänderten Beispielen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne vom Wesen oder Umfang der Erfindung abzuweichen. Wesen und Umfang der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Gesamtheit der vorliegenden Anmeldeunterlagen, und sollen von den beigefügten Patentansprüchen umfasst sein.


Anspruch[de]
Fahrzeugleuchte (30), bei welcher vorgesehen sind:

eine Linse (32), die auf einer optischen Achse (Ax1) angeordnet ist, die sich in Richtung nach vorn und hinten der Leuchte (30) erstreckt;

ein Lichtemitterelement (34), das hinter der Linse (32) angeordnet ist, wobei das Lichtemitterelement (34) in der Nähe des rückseitigen Brennpunktes (F) der Linse (32) angeordnet ist, und ein Lichtemitterchip (34a) des Lichtemitterelements (34) in Richtung schräg nach vorn gerichtet ist, schräg in Richtung nach oben oder unten, um einen vorbestimmten Winkel relativ zur Richtung einer vorderen Oberfläche der Fahrzeugleuchte (30); und

ein Reflektor (36), der in der Nähe des Lichtemitterelements (34) angeordnet ist, um Licht vom den Lichtemitterchip (34a) zu der Linse (32) zu reflektieren.
Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schnittform der Linse (32) entlang einer vertikalen Oberfläche, welche die optische Achse (Ax1) enthält, auf die Form einer konvexen Linse eingestellt ist, welche den rückseitigen Brennpunkt (F) auf der optischen Achse (Ax1) enthält. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (36) das Licht von dem Lichtemitterchip (34a) im Wesentlichen in der Nähe der optischen Achse (Ax1) vorn in der Nähe des rückseitigen Brennpunktes (F) in der vertikalen Oberfläche sammelt, welche die optische Achse (Ax1) enthält. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtaussendeoberfläche des Lichtemitterchips (34a) im Wesentlichen mit einer geraden Linie (B) übereinstimmt, welche den rückseitigen Brennpunkt (F) der Linse (32) und einen Außenumfangsrand eines effektiven Durchmessers der Linse (32) in der vertikalen Oberfläche verbindet, welche die optische Achse (Ax1) enthält. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtemitterchip (34a) Licht in Richtung nach oben aussendet, und ein unterer Endrand des Lichtemitterchips (34a) in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts (F) angeordnet ist. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

dass der Lichtemitterchip (34a) Licht in Richtung nach oben aussendet, und der Lichtemitterchip (34a) an der Rückseite in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts (F) angeordnet ist; und

eine Abschirmung (140) zum Abschirmen eines Teils des Lichts von dem Lichtemitterchip (34a) in der Nähe des rückseitigen Brennpunkts (F) angeordnet ist, und ein oberer Endrand (140a) der Abschirmung (140) in der Nähe der optischen Achse (Ax1) angeordnet ist.
Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittform der Linse (232) entlang einer horizontalen Oberfläche, welche die optische Achse (Ax1) enthält, auf eine andere Form eingestellt ist als die Schnittform entlang der vertikalen Oberfläche, welche die optische Achse (Ax1) enthält.






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