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Dokumentenidentifikation DE202007008468U1 20.09.2007
Titel Bettware mit entlang den Längsrändern verlaufenden Stegen
Anmelder OBB Oberbadische Bettfedernfabrik GmbH, 79539 Lörrach, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwaltssozietät Maucher, Börjes & Kollegen, 79102 Freiburg
DE-Aktenzeichen 202007008468
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.09.2007
Registration date 16.08.2007
Application date from patent application 13.06.2007
IPC-Hauptklasse A47G 9/02(2006.01)A, F, I, 20070613, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47G 9/10(2006.01)A, L, I, 20070613, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine gefüllte Bettware, nämlich eine Zudecke oder ein Kopfkissen, mit vier Ecken und vier zwischen diesen verlaufenden Rändern, wobei der die Füllung der Bettware außenseitig überdeckende Bezugsstoff der Oberseite und der Bezugsstoff der Unterseite durch entlang den Rändern verlaufende Stege auf Abstand gehalten und miteinander verbunden sind.

Derartige Bettwaren sind insbesondere in Form von Zudecken bekannt und entsprechen dem Wunsch vieler Verbraucher nach voluminösen Betten beziehungsweise Zudecken, aber auch Kopfkissen. Es ist bekannt, an den vier Längsseiten oder Rändern solcher Zudecken Stege verschiedener Höhe bis zum Beispiel 15 Zentimeter einzunähen, wodurch eine derartige Zudecke ein wesentlich größeres Volumen als eine herkömmliche Steppdecke erhält.

Ähnlich verhält es sich bei Kopfkissen.

Dies führt allerdings zu Schwierigkeiten beim Einsetzen einer solchen Bettware in einen herkömmlichen Überzug.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, eine gefüllte Bettware der eingangs genannten Art, also eine Zudecke und/oder ein Kopfkissen, zu schaffen, bei welcher die Vorteile von entlang den Rändern angeordneten Stegen erhalten bleiben, aber dennoch die Anbringung und Benutzung von herkömmlichen Überzügen möglichst einfach sein soll.

Zur Lösung dieser scheinbar widersprüchlichen Aufgabe ist die eingangs definierte Bettware dadurch gekennzeichnet, dass die Stege zumindest im Bereich zweier benachbarter Ecken eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite haben und/oder spitz zulaufen und dass dadurch die Bettware, also die Zudecke oder das Kopfkissen, in den Eckbereichen eine verminderte Dicke hat.

In den Eckbereichen kann dabei die Verminderung der Dicke durch spitz zulaufende, also an ihren Enden keine Breite mehr aufweisende Stege so gering wie möglich gehalten werden, jedoch kann auch noch eine gewisse etwas größere Dicke erzielt werden, wenn die sich vermindernde Breite der Stege nicht ganz bis zu einer Spitze ausläuft. Vor allem die der Öffnung eines Überzugs gegenüberliegenden Ecken einer solchen Bettware können so gut in einem herkömmlichen Überzug auch in dessen geschlossenen Eckbereichen untergebracht werden. Die Verminderung der Breite beziehungsweise die spitz zulaufende Form des/der Stege kann durch einen entsprechenden Zuschnitt oder durch Nähte oder Abnäher erreichbar sein.

Besonders zweckmäßig und bevorzugt ist es dabei, wenn der/die Stege in allen vier Ecken der Bettware eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite haben und/oder spitz zulaufen und somit die Bettware an allen vier Ecken eine verminderte Dicke hat. Dadurch ist es für den Benutzer gleichgültig, in welcher Weise er die Bettware orientiert, wenn er sie überzieht. In jedem Falle werden dann Ecken mit einer verminderten Dicke oder sogar mit einer geringstmöglichen Dicke in den Eckbereichen des Überzugs angeordnet und können so gut darin untergebracht werden, so dass die Bettware trotz der an den Längsrändern befindlichen Stege optimal auch in den Ecken der Bettwäsche fixiert werden kann.

Die die Ränder begrenzenden und abschließenden Stege können durch einen an der gesamten Bettware umlaufenden oder durch mehrere sich in ihrer Längserstreckung fortsetzende Textil-, Stoff- oder Folienstreifen gebildet sein. Beispielsweise könnte ein einziger derartiger Streifen mit jeweils größerer Dicke oder Breite vorgesehen sein, der aber an den Stellen, an denen er später einen Eckbereich bildet oder begrenzt, einer verminderte Breite hat. Es ist aber auch möglich, für jeden Rand der Bettware einen entsprechenden Steg vorzusehen, der dann an seinen beiden Enden eine verminderte Breite hat, wobei er dann jeweils an diesen verminderten Enden im Eckbereich mit dem Nachbarsteg verbunden oder vernäht wird. Daneben sind auch andere Lösungen denkbar, bei denen beispielsweise die Stege jeweils zweier Längsseiten für einen Eckbereich zusammenhängen, so dass nur an zwei diagonal gegenüberliegenden Eckbereichen diese Stege zu verbinden sind. Auch eine Verbindung von einzelnen Stegen im Bereich einer oder mehrerer der vier Längsseiten ist möglich.

Für eine möglichst einfache Ausgestaltung und Ausführungsform ist es günstig, wenn der/die Stege im Nachbarbereich zu der jeweiligen Ecke an der Schmalseite wenigstens einseitig oder beidseitig abgeschrägt ist/sind und die Verminderung der Breite als im wesentlichen stetiger Übergang von der größten Breite zu der Ecke hin ausgebildet ist. Dies führt zu einer auch an den Ober- und Unterseiten weitgehend glatten und dennoch einfach zu überziehenden Zudecke beziehungsweise zu einem einfach zu überziehenden Kopfkissen.

Dabei kann der Bereich der Abnahme der Stegbreite geradlinig oder konkav oder konvex gerundet sein. Die Abnahme der Dicke der Zudecke in den Eckbereichen kann also je nach Wunsch weitgehend geradlinig oder aber durch die eine oder andere Rundungsmöglichkeit gestaltet sein.

Die Breite der einzelnen Stege und damit die Höhe der Zudecke oder des Kopfkissens kann im Randbereich etwa vier, sechs, acht, zehn, zwölf oder fünfzehn Zentimeter oder einen Zwischenwert davon oder gegebenenfalls auch mehr betragen und die Breite der Stege und damit die Höhe der Zudecke oder des Kopfkissens in den Eckbereichen kann die Hälfte oder ein Drittel oder ein Viertel oder ein Achtel oder ein Zehntel oder einen dazwischenliegenden Bruchteil der größten Breite der Stege oder der größten Höhe der Zudecke oder des Kopfkissens betragen oder nur der Gesamtdicke der Bezugsstoffe entsprechen. Dabei kann auch der größte Wert der Breite der Zwischenstege mit dem kleinsten Bruchteil und umgekehrt oder jede andere beliebige Kombination gewählt werden, je nach Gesamtgröße der Bettware und der zur Verfügung stehenden, insbesondere üblichen Überzug-Wäsche. Der Gesamtdicke der Bezugsstoffe entspricht die Höhe der jeweiligen Ecke dann, wenn die zu den Ecken verlaufenden Stege so spitz zulaufen, dass ihre Abmessung und Breite im Eckbereich nicht mehr vorhanden ist beziehungsweise „null" Zentimeter beträgt.

Günstig ist es, wenn die Bettware, insbesondere als Zudecke, aber gegebenenfalls auch als Kopfkissen, durch Längs- und Querstege und/oder -nähte in einzelne mit wärmeisolierendem Werkstoff gefüllte Kammern unterteilt ist, wobei zumindest die jeweils in einem Eckbereich angeordneten Kammern von der Mitte aus zu der Ecke hin in ihrer Dicke abnehmend und/oder konisch geformt sind. Eine derartige konische oder sich verjüngende Form der einzelnen Felder der Bettware könnte sich dabei aber auch noch zu den Nachbarfeldern oder -kammern fortsetzen, abhängig davon, über welche Länge die begrenzenden, außen verlaufenden Stege zu den Eckbereichen hin schmaler werden beziehungsweise konisch zulaufen.

Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich eine Bettware, also eine Zudecke oder ein Kopfkissen, mit außen umlaufendem Steg zur Beabstandung der Ober- und der Unterseite dieser Bettware, die dennoch aufgrund der Abnahme der Dicke im Eckbereich gut und bequem mit einem insbesondere herkömmlichen Überzug versehen werden kann.

Dabei sei noch erwähnt, dass unter der Breite der Stege deren wirksame Breite zwischen den Oberseiten und Unterseiten der Bettware gemeint ist und auch Textil-, Stoff- oder Folienstreifen gleichbleibender Breite verwendet werden könnten, bei denen ein ungenutzter freier Überstand des jeweiligen Steges im Eckbereich gegenüber der Naht größer ist, so dass zwar die Anfertigung des Steges beziehungsweise dessen Breite zunächst unverändert bleibt, die Nähte zur Verbindung dieses Steges mit den Textilteilen von Oberseite und Unterseite sich in den Eckbereichen aber dennoch einander annähern. Bei einer solchen Anordnung ergibt sich dann benachbart zu der Naht im Eckbereich ein größerer ungenutzter Streifen des Randsteges und gegebenenfalls ergibt sich dadurch sogar die Möglichkeit, im Eckbereich eine Verstärkung der Naht durchzuführen.

Es ist also möglich, dass die wirksame – im Bereich der Ecken verminderte – Breite der Randstege zum Beispiel bei Randstegstreifen gleichbleibender Breite durch eine Annäherung der Nähte in den Eckbereichen gebildet ist. Dies stellt ebenfalls eine Möglichkeit dar, die Breite der Stege in den Eckbereichen zu vermindern.

Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in stark schematisierter Darstellung:

1 eine perspektivische Draufsicht einer erfindungsgemäß als Zudecke ausgebildeten Bettware, deren Randstege jeweils zu den vier Ecken der Zudecke hin eine verminderte Breite haben,

2 eine Ansicht der Stirnseite der Zudecke gemäß 1,

3 eine Ansicht der Längsseite der Zudecke gemäß 1,

4 eine Ansicht der Stirnseite einer abgewandelten Zudecke, bei welcher die Stege in den Eckbereichen spitz zulaufen, also die Breite der Stege bis auf „null" abnimmt,

5 einen einzelnen Seitensteg, der an den kürzeren Seitenrändern oder Stirnseiten der Zudecke zwischen den Bezugstoffen der Oberseite und der Unterseite dieser Zudecke vorgesehen ist,

6 eine der 5 entsprechende Darstellung eines Steges für einen längeren Längsrand der erfindungsgemäßen Zudecke,

7 eine der 5 entsprechende Darstellung eines Seitensteges, dessen Breite dadurch soweit wie irgend möglich abnimmt, dass die Enden dieses Seitensteges spitz zulaufen,

8 eine der 1 entsprechende Darstellung der Zudecke, wobei deren an sich nicht sichtbare Unterteilung im Inneren durch Längs- und Querstege sichtbar ist,

9 eine perspektivische Draufsicht einer erfindungsgemäßen als Kopfkissen ausgebildete Bettware, deren Randstege jeweils zu den vier Ecken des Kopfkissens hin eine verminderte Breite haben, sowie

10 eine Seitenansicht des Kopfkissens gemäß 9 mit Blick auf einen in seiner Breite zu den Ecken hin abnehmenden Randsteg.

Bei der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsformen erhalten in ihrer Funktion übereinstimmende Teile oder Bereiche auch bei abweichender Form oder Gestaltung übereinstimmende Bezugszahlen.

In den Zeichnungen sind gefüllte Bettwaren dargestellt. Dabei zeigt 1 bis 8 eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Zudecke und 9 und 10 ein im Ganzen mit 10 bezeichnetes Kopfkissen. Beides sind gefüllte Bettwaren mit vier räumlich gestalteten Ecken 2, dass heißt, auch an diesen vier Ecken 2 haben die Zudecke 1 und das Kopfkissen 10 eine gewisse Dicke oder Stärke. Der die nicht dargestellte Füllung dieser Zudecke 1 oder dieses Kopfkissens 10 außenseitig überdeckende Bezugsstoff 3 der Oberseite und der Bezugsstoff 4 der Unterseite sind dabei durch entlang den zwischen den Ecken 2 verlaufenden Rändern dieser Zudecke 1 oder des Kopfkissens 10 verlaufende Stege 5 auf Abstand gehalten, dass heißt, die Bezugsstoffe 3 und 4 sind durch diese randseitigen Stege 5 an allen vier Seiten der Bettware auch miteinander verbunden und ergeben die gewünschte Gesamtdicke der gefüllten Bettware und die Stege 5 übergreifen deren Füllung an den Seiten.

Dabei erkennt man in allen Figuren und besonders deutlich in den 2 bis 7 und 10, dass die Stege 5 jeweils im Bereich der Ecken 2 eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite haben, so dass die Zudecke 1 oder das Kopfkissen 10 in den Eckbereichen 2 gegenüber ihrem mittleren Bereich eine verminderte Dicke haben. Dies erleichtert das Anbringen eines üblichen Überzugs, dass heißt, die Zudecke 1 oder das Kopfkissen 10 können trotz ihrer erheblichen Gesamtdicke gut in einen herkömmlichen Überzug eingefügt werden.

Gemäß den 4, 7 und 10 kann sich dabei die Breite der Stege 5 dadurch bis auf „null" vermindern, dass diese Stege 5 jeweils zu den Ecken hin spitz zulaufen. Dies ergibt dann im jeweiligen Eckbereich gemäß 4 und auch gemäß 9 und 10 die geringstmögliche Dicke.

In den 5 und 6 sind dabei unterschiedlich lange Stege 5 dargestellt, die beispielsweise für die unterschiedlichen Seitenabmessungen der Zudecke 1 vorgesehen sein könnten. Für die beiden kürzeren Seiten der Zudecke 1 werden jeweils die kürzeren Stege 5 gemäß 5 und für die längeren Seiten-Rändern der Zudecke 1 die Stege 5 gemäß 6 verwendet. Ferner könnten Stege 5 gemäß 5 auch bei einem Kopfkissen 10 beispielsweise an allen vier Seiten dieses Kopfkissens 10 vorgesehen sein, wenn es sich um ein quadratisches Kopfkissen handeln soll.

Es ist also vorgesehen, dass die die verschiedenen Ränder begrenzenden Stege 5 jeweils durch mehrere einzelne Textil-, Stoff- oder Folienstreifen gebildet sind, die sich in ihrer Längserstreckung jeweils im Eckbereich fortsetzen und im Bereich der Ecken 2 an ihren schmalsten Stellen miteinander in Gebrauchsstellung verbunden oder vernäht sind.

Dabei erkennt man anhand der 5 und 6, dass die Stege 5 jeweils im Nachbarbereich zu der Ecke 2 an ihren Schmalseiten beidseitig abgeschrägt sind, wodurch sich die gewünschte Verminderung der Breite ergibt, die dabei als im wesentlichen stetiger Übergang von der größten Breite bis zu der jeweiligen Ecke 2 hin ausgebildet ist. Die Abschrägung der Schmalseiten beziehungsweise Breitenverminderung ist gemäß 5 und 6 oder 7 also an den jeweils aneinander entgegengesetzten Enden der Stege 5 sich konisch verjüngend ausgebildet, wobei die geringste Breite aller Stege 5 an beiden Enden jeweils übereinstimmt, so dass die kürzeren und die längeren Stege 5 an den Ecken 2 gut zusammenfügen oder zusammennähen lassen und sich gut fortsetzen können.

Gegebenenfalls könnte man die Verminderung der Breite der Stege 5 aber auch durch einen nur einseitige Abschrägung der Schmalseiten erzielen.

4 zeigt dabei nur eine der Seitenansichten der Zudecke 1, zu welcher eine analoge Ausbildung des Steges 5 gehört, der im Eckbereich angeschlossen ist und ebenfalls spitz zuläuft. Eine analoge Seitenansicht eines Kopfkissens 10 zeigt 10.

Die größte Breite der einzelnen Stege 5 und damit die größte Höhe oder Dicke der Zudecke 1 oder des Kopfkissens 10 kann im Randbereich beabstandet von den Ecken 2 etwa vier, sechs, acht, zehn, zwölf oder fünfzehn Zentimeter oder einen Zwischenwert davon oder gegebenenfalls sogar mehr betragen. Die geringste Breite der Stege 5 und damit die Höhe der Zudecke 1 oder des Kopfkissens 10 in den Eckbereichen 2 kann demgegenüber die Hälfte oder ein Drittel oder ein Viertel oder ein Achtel oder ein Zehntel oder ein Zwölftel oder einen dazwischen liegenden Bruchteil der größten Breite der Stege 5 oder der größten Höhe oder Dicke der Zudecke 1 oder des Kopfkissens 10 betragen. Dies ergibt die vor allem in 1, 4 und 9 und 10 erkennbare Abnahme der Dicke der Zudecke 1 beziehungsweise des Kopfkissens 10 in deren Eckbereichen 2.

Die durch spitz zulaufende Stege 5 erreichbare größstmögliche Abnahme der Dicke der Zudecke 1 oder des Kopfkissens 10 zu den Eckbereichen 2 hin ist dabei beispielhaft für eine Ansicht der Zudecke in 4 und schematisiert für eine Ansicht des Kopfkissens 10 in 10 dargestellt. In der Praxis wird der Übergang zu den Ecken 2 gemäß 9 eher etwas gerundet verlaufen.

In 8 ist dargestellt, dass die Zudecke 1 durch Längs- und Querstege 6 in einzelne mit wärmeisolierendem Werkstoff oder Federn gefüllte Kammern 7 unterteilt ist, wobei die jeweils in einem Eckbereich 2 angeordneten Kammern 7a von der Mitte der Zudecke aus zu den Ecken 2 hin konisch und in ihrer Dicke abnehmend geformt sind. In diesem Ausführungsbeispiel ist also die Länge des Bereiches, in welchem die Stege 5 von ihrer größten Breite zu der geringsten Breite abnehmen, etwa gleich der Seiten-Abmessung einer solchen Kammer 7a.

Auch das Kopfkissen 10 gemäß 9 könnte gegebenenfalls in zwei oder eventuell vier oder noch mehr Kammern unterteilt sein, wobei dann die im Eckbereich 2 angeordneten Kammern analog wie die der Zudecke gemäß 8 geformt sein können.

In 5 ist bei dem dort dargestellten Randsteg 5 an der für den Betrachter unteren Abnahme der Gesamtbereite durch unterbrochene Linien angedeutet, dass gegebenenfalls die Breite des Steges 5 in Ausgangslage oder bei seinem ersten Zuschnitt bis zu dem Ende oder bis zu beiden Enden gleich bleiben könnte und die Nahtführung dann aber der mit durchgezogener Linie dargestellten Abnahme der Breite entsprechen könnte. Es ergäbe sich dann ein Überstand gegenüber der entsprechenden Naht, der von den unterbrochenen Linien begrenzt ist und entweder umgeschlagen oder im Inneren der Zudecke seitlich abgeknickt sein könnte. Für die nähende Person ist es jedoch einfacher, wenn die Abnahme der Breite der Stege 5 in den Eckbereichen 2 durch einen entsprechenden Zuschnitt gemäß den 5, 6 oder 7 vorgegeben ist.

In den Figuren ist jeweils dargestellt, dass der Bereich der Abnahme der Stegbreite geradlinig ausgebildet sein kann. Dabei nimmt die Breite der Stege 5 also stetig ab und kann gemäß den 4, 7 und 10 sogar spitz zulaufen.

Anstelle dieser geradlinigen Abnahme der Stegbreite kann diese Begrenzung der abnehmenden Stegbreite beziehungsweise der dort angewandte Nahtverlauf auch konkav oder konvex gerundet sein, wie es in 9 anhand des Kopfkissens 10 angedeutet ist, was aber auch bei der Zudecke 1 der Fall sein könnte. Auf diese Weise kann die Abnahme der Dicke der Decke 1 oder des Kopfkissens 10 zur Ecke 2 hin bei einem konvexen Verlauf dieser Begrenzung zunächst langsamer beginnen und dann immer mehr zunehmen. Auch ein konkaver Verlauf wäre denkbar, bei welchem die Verminderung der Dicke zunächst stärker und dann immer geringer verläuft.

Die rechteckige Bettware, Zudecke 1 oder Kopfkissen 10, mit vier Ecken 2 und vier zwischen diesen Ecken 2 verlaufenden Rändern weist zur Verbindung des die Füllung dieser Bettware außenseitig überdeckenden Bezugsstoffs 3 der Oberseite und des Bezugsstoffs 4 der Unterseite entlang den Rändern verlaufende das Innere der Bettware abschließende Stege 5 auf, wodurch diese Bezugsstoffe 3 und 4 auf Abstand gehalten und miteinander verbunden sind. Da die Stege 5 im Bereich der Ecken 2 jeweils eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite haben, hat die Zudecke 1 oder das Kopfkissen 10 in den Eckbereichen 2 eine gegenüber ihrem mittleren Bereich verminderte Dicke und kann dadurch trotz ihrer relativ großen Gesamtdicke gut in einen üblichen Wäsche-Überzug eingeführt oder eingefügt werden.


Anspruch[de]
Gefüllte Bettware, nämlich Zudecke (1) oder Kopfkissen (10), mit vier Ecken (2) und vier zwischen diesen Ecken (2) verlaufenden Rändern, wobei der die Füllung der Bettware außenseitig überdeckende Bezugsstoff (3) der Oberseite und der Bezugsstoff (4) der Unterseite durch entlang den Rändern verlaufende Stege (5) auf Abstand gehalten und miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (5) zumindest im Bereich zweier benachbarter Ecken (2) eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite haben und/oder spitz zulaufen und dass dadurch die Bettware in den Eckbereichen (2) eine verminderte Dicke hat. Bettware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Stege (5) in allen vier Ecken der Bettware eine gegenüber ihrem übrigen Verlauf verminderte Breite haben und/oder spitz zulaufen und somit die Bettware an allen vier Ecken (2) eine verminderte Dicke hat. Bettware nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Quer- und Längsränder begrenzenden und abschließenden Stege (5) durch einen umlaufenden oder durch mehrere sich in ihrer Längserstreckungsrichtung fortsetzende, insbesondere an den Ecken (2) verbundene Textil-, Stoff- oder Folienstreifen gebildet sind. Bettware nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Stege (5) im Nachbarbereich zu der Ecke (2) an der Schmalseite wenigstens einseitig oder beidseitig abgeschrägt ist/sind und die Verminderung der Breite als im wesentlichen stetiger Übergang von der größten Breite zu der Ecke (2) hin ausgebildet ist. Bettware nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich der Abnahme der Stegbreite geradlinig oder konkav oder konvex gerundet ist. Bettware nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der einzelnen Stege (5) und damit die Höhe der Bettware im Randbereich etwa vier, sechs, acht, zehn, zwölf oder fünfzehn Zentimeter oder einen Zwischenwert davon oder gegebenenfalls mehr beträgt und dass die Breite der Stege (5) und damit die Höhe der Bettware in den Eckbereichen (2) die Hälfte oder ein Drittel oder ein Viertel oder ein Achtel oder ein Zehntel oder einen dazwischen liegenden Bruchteil der größten Breite der Stege (5) oder der größten Höhe oder Dicke der Bettware beträgt oder nur der Gesamtdicke der Bezugsstoffe etwa entspricht. Bettware nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Längs- und Querstege und/oder -nähte in einzelne mit wärmeisolierendem Werkstoff gefüllte Kammern (7) unterteilt ist, wobei zumindest die jeweils in einem Eckbereich (2) angeordneten Kammern (7a) von der Mitte aus zu der Ecke (2) hin konisch und in ihrer Dicke abnehmend geformt sind. Bettware nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Breite der Randstege (5) insbesondere bei Randstegstreifen gleichbleibender Breite durch eine Annäherung der Nähte in den Eckbereichen (2) gebildet ist.






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