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Dokumentenidentifikation DE60213379T2 20.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001370056
Titel Telekommunikationssystem mit Transfer einer packetvermittelteten Multimedia Sitzung zu einer leitungsvermittelten Verbindung
Anmelder Alcatel Lucent, Paris, FR
Erfinder Bos, Lieve Maria Marcella Rosemarijn, 2340 Vimmeren, BE;
Thiebaut, Laurent Jean Andre, 92160 Antony, FR;
Wencel, Jan, Piotr, 32-312 Jaroszowiec, PL
Vertreter Patentanwälte U. Knecht und Kollegen, 70435 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 60213379
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.06.2002
EP-Aktenzeichen 022913529
EP-Offenlegungsdatum 10.12.2003
EP date of grant 26.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse H04M 3/58(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04Q 7/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Telekommunikationssystem, das ein paketvermitteltes Multimedia-Terminal, einen ersten Knoten, einen ersten Server, einen zweiten Knoten, einen zweiten Server, einen Gateway, eine Vermittlung, ein leitungsvermitteltes Terminal und eine Abschluss-Einheit enthält, wobei das paketvermittelte Multimedia-Terminal für paketvermittelte Multimedia-Sitzungen über den ersten Knoten und den zweiten Knoten mit der Abschluss-Einheit gekoppelt ist, das paketvermittelte Multimedia-Terminal über den ersten Knoten mit dem ersten Server gekoppelt ist, um Multimedia-Signalisierungsinformation für die paketvermittelten Multimedia-Sitzungen mit dem ersten Server auszutauschen, wobei die Abschluss-Einheit über den zweiten Knoten mit dem zweiten Server gekoppelt ist, der Gateway mit dem zweiten Knoten und dem ersten Server und der Vermittlung gekoppelt ist, wobei mindestens ein Teil von mindestens einer paketvermittelten Multimedia-Sitzung zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal und der Abschluss-Einheit über die Vermittlung auf eine leitungsvermittelte Verbindung zwischen dem Gateway und dem leitungsvermittelten Terminal transferierbar ist.

Ein solches Telekommunikationssystem ist zum Beispiel ein Universal Mobile Telecommunication System (UMTS) oder 3G-System (siehe UMTS Release 5 Spezifikation 23.228, standardisiert durch 3GPP), wobei das paketvermittelte Multimedia-Terminal zum Beispiel ein paketvermitteltes UMTS-Multimedia-Terminal ist usw., wobei der Knoten zum Beispiel ein 3G Serving General Packet Radio Service Support Node oder 3G Serving GPRS Support Node oder 3G SGSN ist und/oder ein 3G Gateway General Packet Radio Service Support Node oder 3G Gateway GPRS Support Node oder 3G GGSN usw. ist, wobei der Server zum Beispiel ein Anwendungs-Server in Kombination mit zum Beispiel einer Proxy Call State Control Function oder P-CSCF und/oder einer Serving Call State Control Function oder S-CSCF usw. ist, und wobei die Abschluss-Einheit zum Beispiel ein paketvermitteltes UMTS-Multimedia-Terminal oder ein Personal-Multimedia-Computer usw. ist.

In diesem Telekommunikationssystem ist das paketvermittelte Multimedia-Terminal an einer Multimedia-Sitzung beteiligt, die zum Beispiel den Austausch von Audio- und Videosignalen mit der Abschluss-Einheit umfasst. Diese Sitzung geht weiter, entweder bis das paketvermittelte Multimedia-Terminal oder die Abschluss-Einheit die Sitzung beendet, oder bis das paketvermittelte Multimedia-Terminal ein Fortführungs-Problem erfährt, wie zum Beispiel das Verlassen der Reichweite des 3G-Knotens, ohne einen anderen 3G-Knoten zu finden, oder dass eine Batterie im paketvermittelten Multimedia-Terminal leer wird, oder dass die Sitzung durch extreme Störungen gestört wird, oder das 3G-Guthaben abgelaufen ist usw.

In EP 1 182 900 A1 wird ein Bereichswechsel von drahtlosen Verbindungen zwischen Systemen, die leitungsvermittelte und paketvermittelte Anruf-Modelle unterstützen, offen gelegt. Wie in Spalte 14, Zeile 30–38 von EP 1 182 900 A1 offen gelegt wird, müssen mehrere Netzwerkeinheiten zusammenarbeiten und verhandeln, um einen solchen Bereichswechsel möglich zu machen. Gemäß EP 1 182 900 A1 muss ausreichend Intelligenz vorhanden sein, um einen solchen Bereichswechsel möglich zu machen. EP 1 182 900 A1 geht jedoch bezüglich dieser Intelligenz nicht ins Detail. Dies wird auch deutlich, wenn man Spalte 12, Zeile 14–16 liest: "Ein Wechsel auf Standards kann von Vorteil sein".

Das bekannte Telekommunikationssystem ist unter anderem aufgrund der Tatsache nachteilig, dass es das Problem nicht löst, wie eine Übergabe von mindestens einem Teil der paketvermittelten Multimedia-Sitzung zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal und der Abschluss-Einheit zur leitungsvermittelten Verbindung zwischen dem Gateway und dem leitungsvermittelten Terminal über die Vermittlung in dem Fall möglich sein soll, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal die Rufnummer des leitungsvermittelten Terminals nicht kennt.

Es ist unter anderem eine Aufgabe der Erfindung, ein Telekommunikationssystem bereitzustellen, wie in der Präambel definiert, das dieses Problem löst. Die Erfindung wird durch die unabhängigen Ansprüche definiert.

Das Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal einen Sender enthält, um eine Transfer-Nachricht zu dem ersten Server zu senden, um den Teil der paketvermittelten Multimedia-Sitzung auf die leitungsvermittelte Verbindung zu transferieren, wobei die Transfer-Nachricht eine REFER-Nachricht des Session Initiation Protocol ist, die einen vordefinierten Uniform Resource Locator enthält, wobei der erste Server einen Konverter enthält, um den vordefinierten Uniform Resource Locator in eine Rufnummer umzuwandeln, die das leitungsvermittelte Terminal definiert.

Als Reaktion auf die Erkennung eines Fortführungs-Problems – und dann entweder automatisch oder als Reaktion auf eine Benutzer-Aktion – und/oder als Reaktion auf eine UMTS-Netzwerk-Instruktion wird die Transfer-Nachricht von dem paketvermittelten Multimedia-Terminal zum ersten Server gesendet, und die (der Teil von) mindestens eine(r) paketvermittelten Multimedia-Sitzung zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal und der Abschluss-Einheit wird auf eine leitungsvermittelte Verbindung zwischen dem Gateway und dem leitungsvermittelten Terminal über die Vermittlung transferiert. Der Gateway ist weiterhin über den zweiten Knoten mit der Abschluss-Einheit gekoppelt. Das Ergebnis ist, dass die paketvermittelte Multimedia-Sitzung zwischen der Abschluss-Einheit und dem paketvermittelten Multimedia-Terminal mindestens teilweise auf die leitungsvermittelte Verbindung zwischen der Abschluss-Einheit und dem leitungsvermittelten Terminal transferiert und das Fortführungs-Problem gelöst wird. Der Benutzer des paketvermittelten Multimedia-Terminals muss nur den leitungsvermittelten Anruf an dem leitungsvermittelten Terminal annehmen, was zum Beispiel ein GSM-Terminal oder ein PSTN/ISDN-Terminal oder ein Personal-Computer usw. ist.

Durch Senden der Transfer-Nachricht an den ersten Server, um den Teil der paketvermittelten Multimedia-Sitzung auf die leitungsvermittelte Verbindung zu transferieren, wobei die Transfer-Nachricht eine REFER-Nachricht des Session Initiation Protocol ist, die einen vordefinierten Uniform Resource Locator enthält, wobei der erste Server einen Konverter enthält, um den vordefinierten Uniform Resource Locator in eine Rufnummer umzuwandeln, die das leitungsvermittelte Terminal definiert, wird das Problem gelöst, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal die Rufnummer des leitungsvermittelten Terminals nicht kennen muss. Das paketvermittelte Multimedia-Terminal muss nur einen vordefinierten Uniform Resource Locator kennen, wobei der erste Server sich um die Umwandlung des vordefinierten Uniform Resource Locator in eine Rufnummer kümmert, die zum Aufbau der leitungsvermittelten Verbindung erforderlich ist.

Eine erste Ausführung des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung, wie in Anspruch 2 definiert, ist dahingehend vorteilhaft, dass der Server einen Empfänger zum Empfang der Transfer-Nachricht und einen Sender enthält, um als Reaktion auf den Empfang eine Aufforderungs-Nachricht an den Gateway zu senden.

Als Reaktion auf den Empfang der Transfer-Nachricht wird die Aufforderungs-Nachricht vom Server zum Gateway übertragen, um den teilweise alternativen Kommunikations-Pfad zu aktivieren.

Eine zweite Ausführung des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung, wie in Anspruch 3 definiert, ist dahingehend vorteilhaft, dass der Gateway einen Empfänger zum Empfang der Aufforderungs-Nachricht und einen Sender enthält, um als Reaktion auf den Empfang eine Verbindungsaufbau-Nachricht an die Vermittlung zu senden, um die leitungsvermittelte Verbindung aufzubauen.

Als Reaktion auf den Empfang der Aufforderungs-Nachricht wird die Verbindungsaufbau-Nachricht vom Gateway zur Vermittlung übertragen, um die leitungsvermittelte Verbindung aufzubauen, die dem mindestens teilweise alternativen Kommunikations-Pfad entspricht.

Eine dritte Ausführung des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung, wie in Anspruch 4 definiert, ist dahingehend vorteilhaft, dass der Server den Sender enthält, um als Reaktion auf den Empfang eine Informations-Nachricht an die Abschluss-Einheit zu senden, die einen Empfänger zum Empfang der Informations-Nachricht enthält, um die Abschluss-Einheit aus der Sitzungs-Ebene in die Anruf-Ebene zu bringen.

Als Reaktion auf den Empfang der Informations-Nachricht wird die Abschluss-Einheit über den Wechsel vom alten Kommunikationspfad (zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal und dem Knoten) zum neuen Kommunikationspfad (zwischen dem leitungsvermittelten Terminal und dem Gateway über die Vermittlung) informiert, wobei die Abschluss-Einheit über den zweiten Knoten mit dem Gateway gekoppelt ist, und die Abschluss-Einheit kann zum Beispiel Informationen über diesen Wechsel über ihre Mensch-Maschine-Schnittstelle erzeugen. Weiterhin bringt sich die Abschluss-Einheit, wenn sie auf Multimedia-Sitzungs-Ebene gearbeitet hat (was zum Beispiel den Austausch von Audio und Video umfasst), selbst auf die Anruf-Ebene (was zum Beispiel nur den Austausch von Audio umfasst), weil das leitungsvermittelte Terminal nicht in der Lage ist, auf Multimedia-Sitzungs-Ebene zu arbeiten.

Eine vierte Ausführung des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung, wie in Anspruch 5 definiert, ist dahingehend vorteilhaft, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal und das leitungsvermittelte Terminal einen Teil eines Terminals bilden.

Indem ein Terminal erzeugt wird, das einen paketvermittelten Multimedia-Modus und einen leitungsvermittelten Modus hat, muss der Benutzer für den teilweise alternativen Kommunikationspfad nicht weit gehen. Wenn zum Beispiel im paketvermittelten Multimedia-Modus die Reichweite nicht mehr ausreicht, ist der leitungsvermittelte Modus im Vergleich dazu, überhaupt keinen Dienst anzubieten, eine gute Alternative, obwohl er weniger Möglichkeiten bietet (wie z.B. nur Audio anstelle von Audio und Video).

Eine fünfte Ausführung des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung, wie in Anspruch 6 definiert, ist dahingehend vorteilhaft, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal einen Detektor enthält, um den leitungsvermittelten Anruf zu erkennen, der von derselben Abschluss-Einheit kommt, wie die an der paketvermittelten Multimedia-Sitzung beteiligte, oder um dieselbe Abschluss-Einheit zu erkennen, die am leitungsvermittelten Anruf beteiligt ist, wie die an der paketvermittelten Multimedia-Sitzung beteiligte, und dahingehend, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal einen Schalter enthält, um das paketvermittelte Multimedia-Terminal automatisch vom paketvermittelten Multimedia-Sitzungs-Modus in den leitungsvermittelten Anruf-Modus umzuschalten.

Der Vorteil der (automatischen) Umschaltung ist, dass die Kommunikation reibungslos vom paketvermittelten Multimedia-Sitzungs-Modus in den leitungsvermittelten Anruf-Modus transferiert wird, ohne dass eine Benutzer-Aktion erforderlich ist, um diese Dienst-Kontinuität zu erzielen.

Die REFER-Nachricht des Session Initiation Protocol wird in Entwürfen definiert, wie z.B. in SIP RFC und im Entwurf SIP REFER, wie vom IETF standardisiert. Der vordefinierte Uniform Resource Locator oder URL definiert erstens den Dienst, der dem Benutzer angeboten wird, und löst zweitens das Problem, dass paketvermittelte Multimedia-Terminals üblicherweise ihre eigene Rufnummer, wie z.B. die Mobile Subscriber Integrated Service Digital Network Number oder MSISDN-Nummer, nicht kennen.

Die Erfindung betrifft weiterhin einen ersten Server, wie Anspruch 7 definiert, ein paketvermitteltes Multimedia-Terminal, wie in Anspruch 8 definiert, und ein Verfahren, wie in Anspruch 9 definiert.

Ausführungen des ersten Servers gemäß der Erfindung und des paketvermittelten Multimedia-Terminals gemäß der Erfindung und der Abschluss-Einheit gemäß der Erfindung und des Verfahrens gemäß der Erfindung entsprechen Ausführungen des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung.

Die Tatsache, dass ein Teil X und ein Teil Y miteinander gekoppelt sind, schließt nicht aus, dass es einen Teil Z gibt, der sich zwischen den Teilen X und Y befindet und sagt nichts über die Kopplung selbst aus: Diese Kopplung kann (teilweise) eine drahtlose und/oder (teilweise) eine drahtgebundene Kopplung sein, kann (teilweise) paketvermittelt und/oder (teilweise) leitungsvermittelt sein, kann immer eingeschaltet sein, oder es kann erforderlich sein, sie aufzubauen und abzubauen, usw.

Diese und weitere Aspekte der Erfindung werden aus der/den im Folgenden beschriebenen Ausführung(en) ersichtlich und werden mit Bezug auf die Ausführung(en) erläutert.

1 zeigt ein Blockdiagramm eines Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung, das einen Server gemäß der Erfindung und ein paketvermitteltes Multimedia-Terminal gemäß der Erfindung und einen Gateway gemäß der Erfindung und eine Abschluss-Einheit gemäß der Erfindung enthält, und

2 zeigt ein Pfeildiagramm eines Verfahrens gemäß der Erfindung.

Das in 1 gezeigte Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung enthält ein paketvermitteltes Multimedia-Terminal 1gemäß der Erfindung und einen Server 2, 3 gemäß der Erfindung und einen Gateway 7 gemäß der Erfindung und eine Abschluss-Einheit 4 gemäß der Erfindung. Das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 enthält einen Prozessor 10, der mit einem Ausgang eines Empfängers 11 und einem Eingang eines Senders 13 gekoppelt ist, und enthält eine Schnittstelle 12, die mit einem Eingang von Empfänger 11 und einem Ausgang von Server 13 gekoppelt ist, sowie mit der Ankopplung 15 gekoppelt ist.

Server 2 (3) enthält einen Prozessor 20 (30), der mit einer Vermittlung 24 (34) gekoppelt ist, die weiterhin mit einem Empfänger 21 (31), einem Konverter 22 (32), einem Sender 23 (33) und den Ankopplungen 25 (35), 26 (-) und 27 (27) gekoppelt ist.

Gateway 7 enthält einen Prozessor 70, der mit einer Vermittlung 74 gekoppelt ist, die weiterhin mit einem Empfänger 71, einem Generator 72, einem Sender 73 und mit den Ankopplungen 26 und 65 und 75 gekoppelt ist.

Abschluss-Einheit 4 enthält einen Prozessor 40, der mit einem Ausgang eines Empfängers 41 und einem Eingang eines Senders 43 gekoppelt ist, und enthält eine Schnittstelle 42, die mit einem Eingang von Empfänger 41 und einem Ausgang von Sender 43 gekoppelt ist, und mit der Ankopplung 45 gekoppelt ist.

Ein Knoten 8 ist mit den Ankopplungen 15, 25 und 85 gekoppelt, ein Knoten 9 ist mit den Ankopplungen 35, 45, 75 und 85 gekoppelt, Abschluss-Einheit 4 ist mit der Ankopplung 45 gekoppelt, eine Vermittlung 6 ist mit den Ankopplungen 55 und 65 gekoppelt, und ein leitungsvermitteltes Terminal 5 ist mit der Ankopplung 55 gekoppelt.

Das in 1 gezeigte Telekommunikationssystem ist zum Beispiel ein Universal Mobile Telecommunication System (UMTS) oder 3G-System (siehe UMTS Release 5 Spezifikation 23.228, standardisiert vom 3GPP), wobei das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 zum Beispiel ein paketvermitteltes UMTS-Multimedia-Terminal ist (in diesem Fall ist die Ankopplung 15 eine paketvermittelte Multimedia-Mobilfunk-Verbindung) usw., wobei die Knoten 8 und 9 zum Beispiel 3G Serving General Packet Radio Service Support Nodes oder 3G Serving GPRS Support Nodes oder 3G SGSNs und/oder 3G Gateway General Packet Radio Service Support Nodes oder 3G Gateway GPRS Support Nodes oder 3G GGSNs usw. sind, wobei die Server 2 bzw. 3 das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 bzw. Abschluss-Einheit 4 bedienen und zum Beispiel Anwendungs-Server in Kombination mit zum Beispiel Proxy Call State Control Functions oder P-CSCFs und/oder Serving Call State Control Functions oder S-CSCFs (und damit SIP enthalten) usw. sind, und wobei Abschluss-Einheit 4 zum Beispiel ein UMTS-Terminal oder 3G-Terminal (in diesem Fall ist die Ankopplung 45 eine paketvermittelte Multimedia-Mobilfunk-Verbindung) oder ein Personal-Multimedia-Computer (in diesem Fall ist die Ankopplung 45 eine PSTN/ISDN-Verbindung) usw. ist und wie folgt funktioniert.

Ein vom Benutzer bedientes paketvermitteltes Multimedia-Terminal 1 ist an einer (UMTS- oder 3G)-Multimedia-Sitzung beteiligt, die zum Beispiel den Austausch von Audio und Video mit der Abschluss-Einheit 4 umfasst. Während dieser Multimedia-Sitzung wird deutlich, dass ein Fortführungs-Problem vorliegt, wie z.B. das Verlassen der Reichweite des 3G-Knotens 8, ohne einen anderen 3G-Knoten zu finden, oder eine Batterie in einem paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 ist leer, oder die Sitzung wird durch extreme Störungen zu stark gestört, oder das 3G-Guthaben ist abgelaufen usw.

Als Reaktion auf eine Erkennung eines Fortführungs-Problems – entweder automatisch oder als Reaktion auf eine Benutzer-Aktion – und/oder als Reaktion auf eine UMTS-Netzwerk-Instruktion wird die Transfer-Nachricht vom Sender 13 im paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 über die Ankopplung 15 und den Knoten 8 und die Ankopplung 25 und die Vermittlung 24 zum Empfänger 21 in Server 2 gesendet. Die Transfer-Nachricht ist eine REFER-Nachricht des Session Initiation Protocol, die einen vordefinierten Uniform Resource Locator enthält. Der vordefinierte Uniform Resource Locator oder URL definiert erstens den Dienst, der dem Benutzer angeboten wird, und löst zweitens das Problem, das paketvermittelte Multimedia-Terminals üblicherweise ihre eigene Rufnummer, wie z.B. die Mobile Subscriber Integrated Service Digital Network Number oder MSISDN-Nummer, nicht kennen. Der Prozessor 20 wird von diesem Eintreffen informiert und gibt an Konverter 22 den Befehl, den vordefinierten Uniform Resource Locator in eine Rufnummer umzuwandeln, die das leitungsvermittelte Terminal 5 definiert, und gibt an den Sender 23 den Befehl, eine Aufforderungs-Nachricht über Vermittlung 24 und Ankopplung 26 zu Gateway 7 zu senden. Gateway 7 enthält oder ist kombiniert mit einem Media Gateway oder MG und/oder einer Media-Gateway-Steuerungsfunktion oder MGCF und/oder einer Breakout-Gateway-Steuerungsfunktion oder BGCF. In Gateway 7 trifft diese Aufforderungs-Nachricht über Vermittlung 74 an Empfänger 71 ein, und Prozessor 70 wird darüber informiert und gibt an Generator 72 den Befehl, eine Verbindungsaufbau-Nachricht zu erzeugen, und gibt an Sender 73 den Befehl, diese Verbindungsaufbau-Nachricht über Vermittlung 74 und die Ankopplung 65 zur Vermittlung 6 zu senden, wobei Vermittlung 6 als Reaktion auf diese Verbindungsaufbau-Nachricht eine leitungsvermittelte Verbindung zu dem leitungsvermittelten Terminal 5 aufbaut.

Als Folge davon wird die paketvermittelte Multimedia-Sitzung mindestens teilweise auf die leitungsvermittelte Verbindung transferiert, und das Fortführungs-Problem ist beseitigt. Der Benutzer des paketvermittelten Multimedia-Terminals 1 muss nur den leitungsvermittelten Anruf an dem leitungsvermittelten Terminal 5 annehmen, das zum Beispiel ein GSM-Terminal (in dem Fall ist die Ankopplung 55 eine leitungsvermittelte Mobilfunk-Verbindung und Vermittlung 6 ist ein Mobilfunk-Vermittlungszentrum oder MSC) oder ein PSTN/ISDN-Terminal (in dem Fall ist die Ankopplung 55 eine PSTN/ISDN-Verbindung) oder ein Personal-Computer (in dem Fall ist die Ankopplung 55 eine PSTN/ISDN-Verbindung) usw. ist.

Der Sender 23 bekommt weiterhin Anweisungen vom Prozessor 20, eine Informations-Nachricht über Vermittlung 24 und die Ankopplung 27 und Vermittlung 34 und die Ankopplung 35 und Knoten 9 zur Abschluss-Einheit 4 zu senden, die einen Empfänger 41 zum Empfang der Informations-Nachricht enthält, um die Abschluss-Einheit 4 aus der Multimedia-Sitzungs-Ebene in die Anruf-Ebene zu bringen. Durch Empfang der Informations-Nachricht wird die Abschluss-Einheit 4 über den Wechsel vom alten Kommunikationspfad (zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 und dem Knoten 9) zum neuen Kommunikationspfad (zwischen dem leitungsvermittelten Terminal 5 und dem Gateway 7 über die Vermittlung 6) informiert. Die Abschluss-Einheit 4 lernt nicht die komplette Route kennen, Abschluss-Einheit 4 wird über den Transfer informiert und empfängt ein neues SDP (Session Description Protocol), das die neue Sitzungs-/Medien-Beschreibung und die IP-Adresse des Media-Gateways oder MG enthält, an den zukünftige Daten zu senden sind. Die Abschluss-Einheit 4 ist mit dem Gateway 7 über den Knoten 9 gekoppelt, und Abschluss-Einheit 4 kann zum Beispiel Informationen über diesen Wechsel über ihre Mensch-Maschine-Schnittstelle erzeugen. Die Abschluss-Einheit 4 bringt sich selbst, wenn sie auf Multimedia-Sitzungs-Ebene gearbeitet hat (was zum Beispiel den Austausch von Audio und Video umfasst), auf die Anruf-Ebene (was zum Beispiel nur den Austausch von Audio umfasst), indem sie zum Beispiel Audio-Signale nicht abschneidet und/oder löscht und Video-Signale abschneidet und/oder löscht, da das leitungsvermittelte Terminal 5 nicht in der Lage ist, Videosignale zu verarbeiten (nicht in der Lage ist, auf Multimedia-Sitzungs-Ebene zu arbeiten), sondern nur Audio-Signale verarbeiten kann (nur in der Lage ist, auf Anruf-Ebene zu arbeiten).

Das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 und das leitungsvermittelte Terminal 5 können einen Teil eines Terminals 99 bilden, dann hat dieses eine Terminal 99 einen paketvermittelten Multimedia-Modus und einen leitungsvermittelten Modus, und der Benutzer muss für die Benutzung des teilweise alternativen Kommunikationspfades nicht weit gehen. Wenn zum Beispiel im paketvermittelten Multimedia-Modus die Reichweite nicht mehr ausreicht, ist der leitungsvermittelte Modus im Vergleich dazu, überhaupt keinen Dienst anzubieten, eine gute Alternative, obwohl er weniger Möglichkeiten bietet (wie z.B. nur Audio anstelle von Audio und Video).

Vorzugsweise enthält das paketvermittelte Multimedia-Terminal folgendes:

  • – Einen ersten Detektor zur Erkennung auftretender Hindernisse
  • – wie z.B. eine UMTS-Netzwerk-Instruktion, das paketvermittelte UMTS-Multimedia-Netzwerk zu verlassen und auf ein benachbartes 2G- oder 2,5G-Netzwerk umzuschalten – die auftretende Probleme für die Fortführung der paketvermittelten Multimedia-Verbindung anzeigt, und
  • – Einen Prozessor, um auf der Grundlage der ersten Erkennung eine Transfer-Nachricht mit einer vordefinierten URL zu erzeugen, die kennzeichnet, wie der Benutzer in dem 2G- oder 2,5G-Netzwerk erreicht werden kann, auf das sich die UMTS-Netzwerk-Instruktion bezogen hat.

Vorzugsweise enthält das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1, 99 einen zweiten Detektor zur Erkennung des leitungsvermittelten Anrufs, der von derselben Abschluss-Einheit 4 kommt, wie die an der paketvermittelten Multimedia-Sitzung beteiligte, oder zur Erkennung derselben Abschluss-Einheit 4, die an dem leitungsvermittelten Anruf beteiligt ist, wie die an der paketvermittelten Multimedia-Sitzung beteiligte, und enthält einen Schalter, um das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1, 99 automatisch vom paketvermittelten Multimedia-Sitzungs-Modus in den leitungsvermittelten Anruf-Modus umzuschalten. Der Vorteil der (automatischen) Umschaltung ist, dass die Kommunikation reibungslos vom paketvermittelten Multimedia-Sitzungs-Modus in den leitungsvermittelten Anruf-Modus transferiert wird, ohne dass eine Benutzer-Interaktion erforderlich ist, um diese Dienst-Kontinuität zu erzielen.

Möglicherweise enthält das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1, 99 einen dritten Detektor zur Erkennung, dass die Reichweite des 3G-Knotens 8 verlassen wurde, ohne einen anderen 3G-Knoten zu finden, oder dass die Batterie im paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 leer ist, oder dass extreme Störungen die Sitzung zu stark stören usw., und/oder der Server 2, 3 und/oder der Knoten 8, 9 enthalten einen vierten Detektor zur Erkennung, dass die Reichweite des 3G-Knotens 8 verlassen wurde, ohne einen anderen 3G-Knoten zu finden, oder dass die Batterie im paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 leer ist, oder dass extreme Störungen die Sitzung zu stark stören, oder dass das 3G-Guthaben erschöpft ist usw., und als Reaktion auf diese Erkennung erzeugen der Server 2, 3 und/oder der Knoten 8, 9 (die einen UMTS-Netzwerk-Instruktions-Generator enthalten) die UMTS-Netzwerk-Instruktion, die zum paketvermittelten Multimedia-Terminal 1, 99 zu senden ist, das vorzugsweise den ersten Detektor enthält, usw.

Die Erfindung beruht unter anderem auf der Einsicht, dass die Fortführungs-Probleme keine abrupten Prozesse sind und beruht unter anderem auf der Grundidee, dass bevor diese Prozesse zu einem Ende führen, es möglich ist, eine Nachricht zu senden, um mindestens einen teilweise alternativen Kommunikationspfad aufzubauen.

Weiterhin beruht die Erfindung detaillierter unter anderem auf der Einsicht, dass wenn in einem Terminal Probleme mit der Fortführung einer andauernden paketvermittelten Multimedia-Sitzung auftreten, ein Server im Netzwerk besser geeignet ist als das paketvermittelte Terminal selbst, den Transfer der paketvermittelten Multimedia-Sitzung zu koordinieren. Die Koordinierungs-Rolle des Servers besteht darin, zuerst zu versuchen, einen alternativen Kommunikations-Pfad zum leitungsvermittelten Terminal aufzubauen, die Abschluss-Einheit über die neuen Charakteristiken der neuen transferierten Sitzung zu informieren – wie z.B. dass das SDP die neue Medien-/Sitzungs-Beschreibung und die IP-Adresse des Media-Gateways enthält, an den die Abschluss-Einheit zukünftig Daten senden muss – und schließlich – nachdem das paketvermittelte Terminal von der paketvermittelten Multimedia- auf die leitungsvermittelte Kommunikation umgeschaltet wurde – alle Ressourcen, die für die Multimedia-Kommunikation zwischen dem paketvermittelten Terminal und dem Netzwerk benötigt werden, zu unterbrechen.

Die Erfindung löst unter anderem das Problem der Bereitstellung eines benutzerfreundlicheren Telekommunikationssystems und ist unter anderem darin von Vorteil, dass dem Benutzer ein mindestens teilweise alternativer Kommunikations-Pfad angeboten wird.

Das in 1 gezeigte Telekommunikationssystem ist nur ein Beispiel. Es sind viele andere Ausführungen möglich, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte jeder Server 2, 3, der nun zum Beispiel Proxy Call State Control Functions oder P-CSCFs und/oder Serving Call State Control Functions oder S-CSCFs usw. enthält oder mit ihnen kombiniert ist, von diesen Funktionen völlig getrennt sein. Zum Beispiel könnte jeder Server, der mit seinem eigenen Knoten 8, 9 gekoppelt ist, so geändert werden, dass er mit jedem Knoten gekoppelt ist und/oder mit Vermittlungen gekoppelt ist, die weiterhin mit den Knoten gekoppelt sind. Zum Beispiel könnte Gateway 7, der mit seinem eigenen Knoten 8 gekoppelt ist, so geändert werden, dass er mit jedem Knoten gekoppelt ist und/oder dass er mit einer oder mehreren Vermittlungen gekoppelt ist, die weiterhin mit einem oder mehreren Knoten gekoppelt sind. Zum Beispiel können die Vermittlungen 24, 34, 74 von Server 2, 3 und Gateway 7 in die Knoten 8, 9 verlegt werden und/oder in Vermittlungen, die sich einerseits zwischen den Servern 2, 3 und Gateway 7 und andererseits Knoten 8, 9 befinden.

Im Allgemeinen wird die Signalisierungs-Information auf Sitzungs-Ebene zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 und Server 2, zwischen Server 2 und Server 3 und zwischen Server 3 und Abschluss-Einheit 4 ausgetauscht, wobei in diesem Fall die paketvermittelten Daten zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 und der Abschluss-Einheit 4 über die Knoten 8 und 9 ausgetauscht werden. Für den Transfer wird die Signalisierungs-Information zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 und Server 2, zwischen Server 2 und Gateway 7 und Vermittlung 6 und dem leitungsvermittelten Terminal 5 und zwischen Server 2 und Abschluss-Einheit 4 über Server 3 ausgetauscht. Nach dem Transfer werden leitungsvermittelte Daten zwischen dem leitungsvermittelten Terminal 5 und dem Gateway 7 über Vermittlung 6 ausgetauscht, und es werden entweder paketvermittelte Daten oder leitungsvermittelte Daten zwischen der Abschluss-Einheit 4 und Gateway 7 über Knoten 9 ausgetauscht, wobei die paketvermittelten Daten jedoch nur Daten enthalten, die für den Anruf benutzt werden und nicht mehr alle Daten enthalten, die für die Multimedia-Sitzung benutzt wurden.

In 2 haben A-H und K-N die folgende Bedeutung: A = paketvermitteltes Multimedia-Terminal 1, B = P-CSCF 2, C = S-CSCF 2, D = Server 2, E = S-CSCF 2, F = S-CSCF 3, G = P-CSCF 3, H = Abschluss-Einheit 4, K = leitungsvermitteltes Terminal 5, L = Vermittlung 6, M = MGCF 7 und N = BGCF 7. Die Pfeile 100–142 haben die folgende Bedeutung:

  • 100: Das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 sendet eine Nachricht SIP REFER über P-CSCF2 zu einem vordefinierten URL. Das Feld Refer-To wird auf den vordefinierten Wert gesetzt.
  • 101: P-CSCF2 leitet die Nachricht an S-CSCF2 weiter.
  • 102: S-CSCF2 führt die Dienststeuerung aus. Wenn das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 nicht bei dem Refer-Dienst, dem der vordefinierte URL zugeordnet ist, angemeldet ist, wird die Anforderung zurückgewiesen. Andernfalls leitet S-CSCF2 die aktualisierte Nachricht an Server 2 weiter (Anwendungs-Server, der den Dienst, der dem vordefinierten URL zugeordnet ist, liefert).
  • 104: Server 2 stellt sicher – möglicherweise durch Einfügen einer Media Resource Function MRF – dass für die Abschluss-Einheit 4 eine Ansage "Dienst-Fortführung/Übergabe" wiedergegeben wird.
  • 107: SIP 202 ACCEPT. Server 2 ist einverstanden, die Refer-Anforderung, wie vom paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 gefordert, durchzuführen und bestätigt dies mit einer Nachricht SIP 202 Accept an das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 im IMS (IP Multimedia Subsystem). Diese Nachricht 202 Accept wird über S-CSCF2, P-CSCF2 zum paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 gesendet. So schnell wie möglich unterbricht das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 User Plane PDP (GPRS Packet Data Protocol) Kontexte, die der alten IMS-(IP Multimedia Subsystem)-Sitzung zugeordnet sind.
  • 108: SIP 202 ACCEPT, siehe 107.
  • 109: SIP 202 ACCEPT, siehe 107.
  • 110: Server 2 wandelt den vordefinierten URL in die MSISDN des leitungsvermittelten Terminals 5 um. Bei Verwendung eines vordefinierten URL ist es nicht erforderlich, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 seine MSISDN kennen muss, wodurch die Prozedur vereinfacht wird, da das Objekt von REFER, das vom paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 gesendet wird, in seiner SW fest codiert sein kann. Weiterhin muss, wenn das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 seine MSISDN ändert, der neue Anruf zum leitungsvermittelten Terminal 5 keine Rufnummern-Portabilitäts-Prozeduren durchlaufen, da von Server 2 automatisch die korrekte MSISDN geliefert wird. Nach der Feststellung, dass die Umschaltung in den leitungsvermittelten Bereich stattfinden muss, sendet Server 2 eine Nachricht INVITE zur BGCF.
  • 111: BGCF wählt die geeignete MGCF und leitet die Nachricht INVITE an sie weiter.
  • 112: MGCF baut unter Verwendung der MSISDN-Nummer des paketvermittelten Multimedia-Terminals 1 eine Verbindung auf.
  • 113: Die Vermittlung 6 ruft das leitungsvermittelte Terminal 4 unter Verwendung von Standard-GSM-Prozeduren an.
  • 114: Das leitungsvermittelte Terminal 4 nimmt den Ruf unter Verwendung von Standard-GSM-Prozeduren an.
  • 115: Die Vermittlung 6 bestätigt, dass die Kommunikation mit dem leitungsvermittelten Terminal 5 im GSM-Bereich erfolgreich aufgebaut wurde.
  • 116: MGCF leitet diese Bestätigung unter Verwendung der Abschluss-Antwort SIP 200 OK an die BGCF weiter. Als Anhang an die Nachricht SIP 200 OK fügt die MGCF ein SDP (Session Description Protocol) an, das die IP-Adresse des Gateways 7 enthält.
  • 117: BGCF leitet die Abschluss-Antwort 200 OK an Server 2 weiter.
  • 118: Server 2 sendet an Abschluss-Einheit 4 die Nachricht SIP Re-Invite mit einem SDP (Session Description Protocol) im Anhang, das die IP-Adresse des Gateways 7 enthält, die aus der Bestätigung 200 OK entnommen wurde. Abschluss-Einheit 4 muss alle Daten zur IP-Adresse dieses Gateways 7 senden, um das leitungsvermittelte Terminal 5 zu erreichen. Server 2 beendet die Ansage "Dienst-Fortführung/Übergabe". Die Nachricht durchläuft S-CSCF2, S-CSCF3, P-CSCF3 bis zur Abschluss-Einheit 4.
  • 119: SIP Re-Invite, siehe 118.
  • 120: SIP Re-Invite, siehe 118.
  • 121: SIP Re-Invite, siehe 118.
  • 122: SIP ACK.
  • 123: SIP ACK.
  • 124: ISUP ANS.
  • 125: Ready
  • 126: SIP 200 OK. Abschluss-Einheit 4 bestätigt die neue Zieladresse und beginnt mit dem Senden von Daten.
  • 127: SIP 200 OK, siehe 126.
  • 128: SIP 200 OK, siehe 126.
  • 129: SIP 200 OK, siehe 126.
  • 130: SIP ACK.
  • 131: SIP ACK.
  • 132: SIP ACK.
  • 133: SIP ACK.
  • 134: SIP BYE. Server 2 baut die ursprüngliche Sitzung ab, indem er die Nachricht SIP BYE sendet. Die Nachricht wird über S-CSCF2, P-CSCF2 bis zum paketvermittelten Multimedia-Terminal 1 gesendet.
  • 135: SIP BYE, siehe 134.
  • 136: SIP BYE, siehe 134.
  • 137: SIP 200 OK. Wenn BYE empfangen wurde (wenn das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 sich noch im IMS/UMTS-Versorgungsbereich befindet), kann das paketvermittelte Multimedia-Terminal 1 die Nachricht BYE quittieren, indem es an Server 2 die Nachricht 200 OK sendet, und Server 2 wird die Nachricht 200 Ok mit einer ACK-Nachricht quittieren. Diese Nachrichten werden über P-CSCF2 und S-CSCF2 gesendet.
  • 138: SIP 200 OK, siehe 137.
  • 139: SIP 200 OK, siehe 137.
  • 140: SIP ACK, siehe 137.
  • 141: SIP ACK, siehe 137.
  • SIP ACK, siehe 137.
  • 142: SIP ACK, siehe 137.

Jeder Pfeil 100142 kann als Unterschritt des Verfahrens gemäß der Erfindung und/oder als Unter-Teil des Dienstes gemäß der Erfindung angesehen werden. Weitere Unterschritte und/oder Unter-Teile sind nicht auszuschließen, wie z.B.

Unterschritt/Unter-Teil 103, 105 und 106 (zukünftig zu definieren), die möglicherweise den Abbau der Nicht-Audio-Komponenten vor dem Aufbau des alternativen Kommunikations-Pfades definieren, Alternativ zu den Unterschritten/Unter-Teilen 118121, die möglicherweise den Abbau der Nicht-Audio-Komponenten nach dem Aufbau des alternativen Kommunikations-Pfades definieren. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren den Schritt des Sendens einer Transfer-Nachricht vom paketvermittelten Multimedia-Terminal (1) zum ersten Server (2) umfasst, um mindestens einen Teil der mindestens einen paketvermittelten Multimedia-Sitzung zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal (1) und dem ersten Knoten (8) auf eine leitungsvermittelte Verbindung zwischen dem Gateway (7) und einem leitungsvermittelten Terminal (5) über die Vermittlung (6) zu transferieren. Der Dienst ist dadurch gekennzeichnet, dass die Transfer-Nachricht eine REFER-Nachricht des Session Initiation Protocol ist, die einen vordefinierten Uniform Resource Locator enthält, der den Dienst definiert.

Im Allgemeinen werden Telekommunikationssysteme mit paketvermittelten Multimedia-Terminals (1), Knoten (8, 9) für paketvermittelte Multimedia-Sitzungen und Server (2, 3) zum Austausch von Signalisierungs-Information für die paketvermittelten Multimedia-Sitzungen und Abschluss-Einheiten (4) vorteilhaft mit Gateways (7) ausgestattet, um als Reaktion auf Transfer-Nachrichten paketvermittelte Multimedia-Sitzungen zwischen paketvermittelten Multimedia-Terminals (1) und Knoten (8, 9) auf leitungsvermittelte Verbindungen zwischen Gateways (7) und leitungsvermittelten Terminals (5) über Vermittlungen (6) zu transferieren, um möglicherweise unterbrochene Sitzungen über so genannte "Ersatz-Anrufe" fortzuführen. Die Server (2, 3) senden Aufforderungs-Nachrichten an Gateways (7), die Verbindungsaufbau-Nachrichten an Vermittlungen (6) senden, um leitungsvermittelte Verbindungen über teilweise alternative Kommunikations-Pfade (Ankopplungen 65 und 55 anstelle der Ankopplungen 15 und 85) aufzubauen. Die Server (2, 3) senden Informations-Nachrichten zu Abschluss-Einheiten (4), um die Abschluss-Einheiten (4) aus der Sitzungs-Ebene auf die Anruf-Ebene zu bringen. Transfer-Nachrichten sind REFER-Nachrichten des Session Initiation Protocol, die vordefinierte Uniform Resource Locators enthalten, die in Rufnummern umgewandelt werden müssen, welche leitungsvermittelte Terminals (5) definieren.


Anspruch[de]
Telekommunikationssystem, das ein paketvermitteltes Multimedia-Terminal (1), einen ersten Knoten (8), einen ersten Server (2), einen zweiten Knoten (9), einen zweiten Server (3), einen Gateway (7), eine Vermittlung (6), ein leitungsvermitteltes Terminal (5) und eine Abschluss-Einheit (4) enthält, wobei das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1) für paketvermittelte Multimedia-Sitzungen mit der Abschluss-Einheit (4) über den ersten Knoten (8) und über den zweiten Knoten (9) mit der Abschluss-Einheit (4) gekoppelt ist, das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1) über den ersten Knoten (8) mit dem ersten Server (2) gekoppelt ist, um Multimedia-Signalisierungs-Information für die paketvermittelten Multimedia-Sitzungen mit dem ersten Server (2) auszutauschen, wobei die Abschluss-Einheit (4) über den zweiten Knoten (9) mit dem zweiten Server (3) gekoppelt ist, der Gateway (7) mit dem zweiten Knoten (9) und dem ersten Server (2) und mit der Vermittlung (6) gekoppelt ist, wobei mindestens ein Teil mindestens einer paketvermittelten Multimedia-Sitzung zwischen dem paketvermittelten Multimedia-Terminal (1) und der Abschluss-Einheit (4) auf eine leitungsvermittelte Verbindung zwischen dem Gateway (7) und dem leitungsvermittelten Terminal (5) über die Vermittlung (6) transferiert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1) einen Sender (13) enthält, um eine Transfer-Nachricht zum ersten Server (2) zu senden, um den Teil der paketvermittelten Multimedia-Sitzung auf die leitungsvermittelte Verbindung zu transferieren, wobei die Transfer-Nachricht eine REFER-Nachricht des Session Initiation Protocol ist, die einen vordefinierten Uniform Resource Locator enthält, wobei der erste Server (2) einen Konverter (22) enthält, um den vordefinierten Uniform Resource Locator in eine Rufnummer umzuwandeln, die das leitungsvermittelte Terminal (5) definiert. Telekommunikationssystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Server (2) einen Empfänger (21) zum Empfang der Transfer-Nachricht und einen Sender (23) enthält, um als Reaktion auf den Empfang eine Aufforderungs-Nachricht zu dem Gateway (7) zu senden. Telekommunikationssystem gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gateway (7) einen Empfänger (71) zum Empfang der Aufforderungs-Nachricht und einen Sender (73) enthält, um als Reaktion auf den Empfang eine Verbindungsaufbau-Nachricht zu der Vermittlung (6) zu senden, um die leitungsvermittelte Verbindung aufzubauen. Telekommunikationssystem gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Server (2) den Sender (23) enthält, um als Reaktion auf den Empfang eine Informations-Nachricht an die Abschluss-Einheit (4) zu senden, die einen Empfänger (41) zum Empfang der Informations-Nachricht enthält, um die Abschluss-Einheit (4) aus der Sitzungs-Ebene auf die Anruf-Ebene zu bringen. Telekommunikationssystem gemäß Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1) und das leitungsvermittelte Terminal (5) einen Teil eines Terminals (99) bilden. Telekommunikationssystem gemäß Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1) einen Detektor enthält, um den leitungsvermittelten Anruf zu erkennen, der von derselben Abschluss-Einheit (4) kommt, wie die an der paketvermittelten Multimedia-Sitzung beteiligte, oder um dieselbe Abschluss-Einheit (4) zu erkennen, die am leitungsvermittelten Anruf beteiligt ist, wie die an der paketvermittelten Multimedia-Sitzung beteiligte, und dadurch, dass das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1) einen Schalter enthält, um das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1) automatisch vom paketvermittelten Multimedia-Sitzungs-Modus in den leitungsvermittelten Anruf-Modus umzuschalten. Der erste Server (2), wie in Anspruch 1 definiert. Das paketvermittelte Multimedia-Terminal (1), wie in Anspruch 1 definiert. Verfahren zur Verwendung in einem Telekommunikationssystem, wie in Anspruch 1 definiert, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

– Senden der Transfer-Nachricht von dem paketvermittelten Multimedia-Terminal (1) zum ersten Server (2), um den Teil der paketvermittelten Multimedia-Sitzung auf die leitungsvermittelte Verbindung zu transferieren, wobei die Transfer-Nachricht eine REFER-Nachricht des Session Initiation Protocol ist, die den vordefinierten Uniform Resource Locator enthält, und

– Im ersten Server (2) Umwandlung des vordefinierten Uniform Resource Locator in die Rufnummer, die das leitungsvermittelte Terminal (5) definiert.






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