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Dokumentenidentifikation DE60309993T2 20.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001400791
Titel Waage
Anmelder Terraillon Holdings Ltd., Dublin, IE
Erfinder Massey, Laurence, Dublin, IE
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60309993
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.09.2003
EP-Aktenzeichen 032558355
EP-Offenlegungsdatum 24.03.2004
EP date of grant 29.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse G01G 19/56(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G01G 21/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Waage, insbesondere eine Küchenwaage.

Küchenwaagen haben in der Vergangenheit Federn als Gewichtssensorelemente benutzt, wobei die Prinzipien des Hookschen Gesetzes benutzt werden, um einen Gewichtsmesswert einer zu wiegenden Kochzutat zu erhalten. Federn können jedoch bei andauerndem Gebrauch unzuverlässig werden, wodurch ein unzuverlässiger Messwert erhalten wird.

Das Dokument EP-A-992770 bezieht sich auf eine Waage, die mehrere in einem einzigen Gehäuse untergebrachte Gewichtssensorelemente umfasst.

Das Dokument GB-A-2246446 bezieht sich auf eine Waage, die eine in der Basis der Waage untergebrachte Kraftmesszelle umfasst.

Es ist entsprechend ein Ziel der Erfindung, diese Nachteile zu versuchen abzuschwächen.

Nach der Erfindung wird eine Waage bereitgestellt, umfassend eine sich auf zwei diskrete, getrennte Gehäusemittel stützende Gewicht aufnehmende Plattform, ein auf das Gewicht reagierendes Element und ein in einem der Gehäusemittel untergebrachtes Gewichtanzeigeelement, dadurch gekennzeichnet, dass das auf das Gewicht reagierende Element in Form von zwei Gewichtsensorelementen ist, wobei jedes der Gehäusemittel eines der Gewichtsensorelemente aufnimmt.

Die zwei Gewichtssensorelemente umfassen jedes einen Dehnungsmesssensor.

Es kann zwei Kontakte zwischen einer Unterseite der Plattform und den Dehnungsmesssensoren geben.

Es kann eine elektrische Verbindung zwischen den Sensoren und dem Gewichtanzeigeelement geben.

Die elektrische Verbindung kann geeigneter Weise eine Führung umfassen, die elektrische Drähte trägt und sich zwischen den beiden Gehäusen erstreckt. Dadurch wird eine verhältnismäßig rationelle aber dennoch wirksame Konstruktion bereitgestellt.

Die zwei Kontakte können beide Kontakte aus rostfreiem Stahl sein. Das ist eine wirksame Konstruktion, die korrosionsfest ist.

Die anderen Gehäusemittel können eine durch Rückspray gestrichene oder gedruckte Linse und ein LCD umfassen.

Die anderen Gehäusemittel können einen Sitz für eine Batterie oder Batterien umfassen.

Die Plattform kann Glas, Stein- oder steinähnliches Material, oder ein Metall wie Aluminium umfassen.

Die Waage kann geeigneter Weise als Küchenwaage benutzt werden.

Nachfolgend wird eine die Erfindung verkörpernde Küchenwaage beispielhaft durch Bezugnahme auf die im Anhang befindlichen Zeichnungen beschrieben.

Die 1 ist eine perspektivische Aufsicht einer die Erfindung verkörpernden Küchenwaage;

Die 2 ist eine Ansicht von unten der Waage der 1; und

Die 3 bis 5 zeigen jeweils Seiten-, Hinter- und Vorderaufrisse der Waage der 1 und 2.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird eine Waage 1, in der Ausführungsform in Form einer Küchenwaage, welche eine aus Glas bestehende Gewicht aufnehmende Plattform 2, von einander beabstandete Gehäusemittel 3 und 4 oder Sockel der Waage zum Unterbringen von mindestens einem auf das Gewicht reagierendes Element 5 (von beiden Gehäusemitteln 3 und 4) und ein Gewichtanzeigeelement 6 (nur Gehäusemittel 3) umfasst, wobei das auf das Gewicht reagierende Element 5 mehrere Gewichtsensorelemente umfasst.

Im Sockel 3 ist auch das Gewichtsanzeigeelement in Form eines LCD 6, d.h. eines LCD von 25 mm, untergebracht, wobei der Sockel 3 im Allgemeinen in der Draufsicht linsenförmig ist und über eine durch Rückspray gestrichene oder gedruckte Linse verfügt.

Die Gehäusemittel 3, 4 oder Sockel, umfassen jeweils auch Halterungen zum Lagern der Waage auf einem Substrat über Füße wie z.B. Gummifüße 7. Die Sockel 3 und 4 bringen ein auf das Gewicht reagierendes Element 5 in Form von zwei Gewichtssensorelementen in Form von Dehnungsmesssensoren unter. Zwischen den Sockeln 3 und 4 und der Unterseite (wie es auf der 1 und bei der Benutzung zu sehen ist) der Glasplattform gibt es elektrische Kontakte, von denen jeder für einen Dehnungsmesser bestimmt ist, in Form von rostfreien Stahlkontakten, die betätigt werden, wenn ein Gewicht auf die Plattform 2 angeordnet wird, um einen elektrischen Impuls zu den Dehnungsmessern zu senden, welche ihrerseits über bekannte elektrische Schaltungen den LCD 6 betätigen um das Gewicht auf der Plattform 2 anzuzeigen.

Der Sockel 3 verfügt über Steuervorrichtungen wie einen „an/aus„ -Knopf und einen Leergewichtknopf 10 in einer Oberfläche 10. Das Element 6 wird durch Batterien versorgt, zu denen man durch einen Verschluss 11 Zugang hat.

Die Plattform 2 kann als Alternativen zum Glas aus Gestein oder einem gesteinähnlichen Material oder Metall wie Aluminium sein.

In einer die Erfindung verkörpernden Küchenwaage und wie es in den Zeichnungen gezeigt wird, gibt es zwei diskrete, getrennte Gehäusemittel 3, 4, die sich vor und nach der Plattform befinden und die gewichtsaufnehmende Plattform 2 abstützen, und die auch Stützfüße und Sitze für die auf das Gewicht reagierenden Elemente und das LCD-Gewichtsanzeigeelement bereitstellen. Die Mittel 3, 4 sind über Führungen 9 für elektrische Drähte zwischen dem Element 5 und dem LCD 6 verbunden.


Anspruch[de]
Eine Waage, umfassend eine sich auf zwei diskrete, getrennte Gehäusemittel (3, 4) aufstützende gewichtsaufnehmende Plattform (2), ein auf das Gewicht reagierendes Element (5) und ein in einem der Gehäusemittel (3, 4) untergebrachtes Gewichtanzeigeelement (6), dadurch gekennzeichnet, dass das auf das Gewicht reagierende Element (5) in Form von zwei Gewichtsensorelementen ist, wobei jedes der Gehäusemittel (3, 4) eines der Gewichtsensorelemente aufnimmt. Eine Waage nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch die zwei Gewichtssensorelemente, die beide einen Dehnungsmesssensor umfassen. Eine Waage nach Patentanspruch 2, gekennzeichnet durch Kontakte zwischen einer Unterseite der Plattform (2) und den Dehnungsmesssensoren. Eine Waage nach irgendeinem der vorangehenden Patentansprüche, gekennzeichnet durch eine elektrische Verbindung zwischen den Sensoren und dem Gewichtanzeigeelement. Eine Waage nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung eine Führung (9) umfasst, die elektrische Drähte trägt und sich zwischen den beiden Gehäusen (3, 4) erstreckt. Eine Waage nach irgendeinem der Patentansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch die zwei Kontakte, die beide Kontakte aus rostfreiem Stahl umfassen. Eine Waage nach irgendeinem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusemittel (3) eine durch Rückspray gestrichene oder gedruckte Linse und ein LCD umfassen. Eine Waage nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusemittel (3) einen Sitz für eine Batterie oder Batterien umfassen. Eine Waage nach irgendeinem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (2) Glas umfasst. Eine Waage nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (2) Stein, oder steinähnliches Material, oder ein Metall wie Aluminium umfasst. Eine Waage nach irgendeinem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet dass sie eine Küchenwaage umfasst.






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