Warning: fopen(111data/log202007100907.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Schlauchförmige Kopfbedeckung mit biegsamem Augenschirm - Dokument DE60310174T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60310174T2 20.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001402793
Titel Schlauchförmige Kopfbedeckung mit biegsamem Augenschirm
Anmelder Landers, Luke Evan, Claremont, Calif., US
Erfinder Landers, Luke Evan, Claremont, California 91711, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60310174
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.09.2003
EP-Aktenzeichen 030780043
EP-Offenlegungsdatum 31.03.2004
EP date of grant 06.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse A42B 1/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A42B 1/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Hüte oder Kappen, und im Besonderen betrifft die Erfindung eine neue und nützliche schlauchförmige Kopfbedeckung mit einem flexiblen Schirm.

Sportkappen mit Schirm sind bekannt. Die Schirme sind aus einem steifen Material, das natürlich oder synthetisch sein kann. Es gibt auch Schirme aus Karton, die dann mit einem Kappenmaterial überzogen werden. Wenn der Schirm der bekannten Sportkappen eine gute Formstabilität haben soll, ist die Steifigkeit so groß, dass er nur eingeschränkt faltbar ist. Bei starken Einwirkungen knickt oder bricht der Schirm sogar. Bei Ballsportarten können diese Art Sportkappen sogar zu Kopfverletzungen führen.

Der Erfinder der vorliegenden Erfindung ist auch der Erfinder der Sportkappe, die in U.S. Patent 5,754,983 offenbart und beansprucht wird.

Eine leichte schlauchförmige Kopfbedeckung, die BUFF (eine Handelsmarke) Kopfbedeckung heißt, ist ebenfalls bekannt. Dieses Produkt, das Caviro SL aus Igualada (Barcelona), Spanien, vertreibt, kann unter www.originalbuff.com betrachtet werden. Es umfasst einen Schlauch aus elastischem Stoff, zum Beispiel aus Nylon, Viskose, Lycra, Polyester oder Ähnlichem oder Mischungen daraus, mit offenen gegenüberliegenden Enden. Ein Ende wird gedehnt und als Krempe oder Stirnband um den Kopf des Trägers gelegt. Das gegenüberliegende Ende kann locker nach hinten über den Kopf des Trägers fallen oder am Hinterkopf oder an der Seite des Kopfes des Trägers unter die Krempe gesteckt werden, oder es kann in einer Vielzahl anderer Varianten getragen werden.

Die BUFF Kopfbedeckung hat jedoch die Einschränkung, keinen Schirm zu haben.

BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kopfbedeckung bereitzustellen, die die Vielseitigkeit, Elastizität und das geringe Gewicht des BUFF Produktes mit den Vorteilen eines Schirms, wie beispielsweise das Spenden von Schatten über den Augen, und einer handlichen Struktur zum Auf- und Absetzen der Kopfbedeckung verbindet, ohne die Vorteile eines von beidem negativ zu beeinflussen. Zu diesem Zweck wird ein flexibler Schirm wie der in U.S. Patent 5,754,983 des Erfinders offenbarte an einem Ende des Schlauches um die Vorderseite befestigt.

Ein steifer Schirm nach Stand der Technik wäre nicht geeignet, da er das Gewicht der Kopfbedeckung bedeutend steigern würde und sie so schwer zu falten und verwahren wäre, wogegen Leichtigkeit und Kompaktheit einer der vielen Vorteile des BUFF Produktes ist.

Der Schirm ist aus einem elastisch verformbaren Material, zum Beispiel Schaumstoff, wie in U.S. Patent 5,754,983 (beispielsweise Neopren) verwendet. Der Schirm hat eine Innenkante mit einem Paar von gegenüberliegenden Enden. Der Schirm wird an der unteren Kante des formbaren Schlauches befestigt, indem der Schirm mit der Kante gefluchtet und der Schirm zum Beispiel durch Nähen befestigt wird.

Eine besonders vorteilhafte Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass der Schirm, obgleich er flexibel ist, steif zu sein scheint und seine genaue Form beibehält, weil er durch bogenförmiges Legen um den Kopf des Trägers versteift wird. Wenn er benutzt wird, sieht der Schirm demzufolge gut geformt und fest aus, ist tatsächlich aber weich und flexibel.

Der Schirm wird aus einer normalen Neopren- oder einer anderen Schaumstoffplatte oder einem anderen weichen Material ausgeschnitten oder ausgestanzt. Der Schirm kann beliebig häufig zerdrückt werden und kehrt immer in seine ursprüngliche weiche Form zurück, ohne dass Falten oder Knicke zurückbleiben. Wenn die Kopfbedeckung auf den Kopf gesetzt ist, nimmt der Schirm von oben betrachtet eine konvexe Krümmung an, sodass die vordere Kante des Schirms zu einem Bogen gekrümmt wird.

Auf diese Weise erhält der Schirm eine ausreichend hohe Formstabilität, bleibt aber elastisch faltbar, sodass er bei Einwirkungen oder Aufschlagen gegen einen Widerstand hoch- oder runterklappen kann, ohne dem Kopf des Trägers Verletzungen zuzufügen. Wenn die starke Einwirkung auf den Schirm aufhört, springt der Schirm zurück in seine bogenförmige Ausgangsposition.

Obgleich der Schirm wie in der Erfindung beschrieben eine besonders lange Länge haben, das heißt, sich über eine lange Strecke an der Vorderseite des Kopfes erstrecken kann, kann er aufgrund seiner Krümmung nicht einfallen. Die Kopfbedeckung kann zu einem sehr kleinen Paket zusammengedrückt und beispielsweise in eine Hosentasche gesteckt werden, ohne dass Falten oder Knicke zurückbleiben, wenn sie wieder auf den Kopf gesetzt wird. Das Neoprenschaumstoffmaterial hat darüber hinaus den Vorteil, vollkommen wasserfest zu sein, wodurch es für alle Arten von Außenaktivitäten geeignet ist.

Das Annähen kann in zwei Schritten erfolgen, wobei das Nähen in der Mitte beginnt und die erste Hälfte bis zum Ende der Innenkante des Schirms an die untere offene Kante des Schlauches genäht wird. Die andere Hälfte der Innenkante des Schirms wird dann auf dieselbe Weise, ausgehend von dem Mittelpunkt angenäht.

Dementsprechend ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Kopfbedeckung bereitzustellen, die einen Schlauch aus einem elastischen Stoff mit einem oberen offenen Umfangsrand und einem unteren offenen Umfangsrand enthält. Ein Schirm aus elastisch verformbarem Material hat eine bogenförmige Innenkante, die bogenförmige Innenkante hat ein Paar von gegenüberliegenden Enden. Der Schirm ist an dem unteren offenen Umfangsrand des Schlauches befestigt und erstreckt sich teilweise um diesen herum.

Die verschiedenen neuen Eigenschaften, die diese Erfindung kennzeichnen, werden im Besonderen in den Ansprüchen herausgestellt, die dieser Offenbarung beigefügt sind und einen Teil dieser darstellen. Für ein besseres Verständnis der Erfindung, ihrer Vorteile bei der Nutzung und ihre besonderen Aufgaben, die sie durch ihre Verwendungsformen erhält, wird Bezug auf die beigefügten Zeichnungen und den Gegenstand der Beschreibung genommen, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht einer Kopfbedeckung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, die flach gefaltet von der Seite gezeigt wird, als ob sie gefaltet auf einer Oberfläche läge, bevor sie auf den Kopf des Trägers gesetzt wird.

2 ist eine Draufsicht der Kopfbedeckung aus 1, vorne flach gefaltet.

3 ist eine seitenperspektivische Ansicht der Kopfbedeckung der Erfindung, die in einer Benutzungsform an einem Träger gezeigt wird und

4 ist eine der aus 3 ähnliche Ansicht der Kopfbedeckung der Erfindung, die in einer anderen Benutzungsform gezeigt wird.

BESCHREIBUNG EINER AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG

In Bezug auf die Zeichnungen zeigt 1 die Kopfbedeckung 10 der vorliegenden Erfindung, die einen Schlauch von leichtem Gewicht, flexiblem und elastischem Stoff 12 mit einem oberen Umfangsrand 14 und einem unteren Umfangsrand 16 umfasst. Der Stoff 12 ist auf seiner Seite und flach auf einer Oberfläche liegend gezeigt, sodass er rechteckig aussieht. Wird er geöffnet, nimmt er die Form eines Ofenrohrs an mit runden Öffnungen oben und unten.

Ein Schirm 18 aus einem elastisch verformbaren Material wie beispielsweise Neopren mit zum Beispiel einer bogenförmigen Innenkante 20 wird in den 2, 3 und 4 gezeigt. Die bogenförmige Innenkante hat ein Paar von gegenüberliegenden Enden 22 und 24 und der Schirm ist an der Innenkante 20 des Schirms zwischen den gegenüberliegenden Enden des Schirms an dem unteren offenen Umfangsrand 16 des Schlauches 12 befestigt und erstreckt sich teilweise, beispielsweise halb, um diesen herum. Der Schirm ist durch Nähen oder jede andere bekannte Form der Befestigung an dem unteren offenen Umfangsrand befestigt.

Der Schlauch hat wenigstens einen Längssaum 26, der sich zwischen dem unteren offenen Umfangsrand 16 und dem oberen offenen Umfangsrand 14 des Schlauches 12 erstreckt. Ein Ende 22 des Schirms 18 ist mit dem Saum 26 fluchtend. Alternativ wird ein Paar von Säumen 26 an gegenüberliegenden Enden des Schlauches 12 bereitgestellt oder in einer anderen Alternative gibt es keine Säume. In diesem Fall kann der Schlauch 12 mit einer Rundstrickmaschine gesteckt werden und benötigt keinen Längssaum.

Der Schirm hat eine Dicke von wenigstens 3 mm, um eine ausreichende sichtbare Steifigkeit bereitzustellen und damit der Schirm selbsttragend ist und seine Form beibehält, wenn er wie in den 3 und 4 gezeigt getragen wird.

In 3 kann der obere Teil des Schlauches 12 einfach lose über den oberen und den hinteren Teil des Kopfes des Trägers fallen. In der Form aus 4 wird der obere Teil des Schlauches unter die Krempe oder das Stirnband, das die untere offene Kante 16 des Schlauches formt, gesteckt.

Der Stoff des Schlauches 12 ist elastisch genug, um gedehnt zu werden und es zu ermöglichen, Kante 16 in einer Art „Einheitsgröße" um den Kopf des Trägers zu legen.

Obgleich eine besondere Ausführungsform der Erfindung gezeigt und ausführlich beschrieben wurde, um die Anwendung der Prinzipien der Erfindung zu zeigen, wird verstanden, dass die Erfindung auf andere Weise ausgeführt werden kann, ohne von solchen Prinzipien abzuweichen.


Anspruch[de]
Kopfbedeckung, die umfasst:

einen Schlauch aus elastischem Gewebe (12) mit einem oberen offenen Umfangsrand (14) und

einen Schirm (18) aus einem elastisch verformbaren Material, wobei der Schirm einen bogenförmigen Innenrand hat und der bogenförmige Innenrand ein Paar von gegenüberliegenden Enden (22, 24) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Schlauch aus elastischem Gewebe (12) einen unteren offenen Umfangsrand (16) hat und der Schirm (18) an der Innenkante des Schirms und zwischen den gegenüberliegenden Enden (22, 24) des Schirms an dem unteren offen Umfangsrand (16) des Schlauchs (12) befestigt ist und sich teilweise um diesen herum erstreckt.
Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (18) durch Nähen an dem unteren offenen Umfangsrand (16) befestigt ist. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (18) aus Neopren ist. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch wenigstens einen Längssaum (26) hat, der sich zwischen dem unteren offenen Umfangsrand (16) und dem oberen offenen Umfangsrand (14) des Schlauchs (12) erstreckt. Kopfbedeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Schirms (18) mit dem Saum (26) fluchtend ist. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (18) eine Dicke von wenigstens 3 mm hat.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com