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Dokumentenidentifikation DE69933900T2 20.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001528176
Titel Verstärkungsbügel für Mauerwerk und damit hergestelltes Mauerwerk
Anmelder N.V. Bekaert S.A., Zwevegem, BE
Erfinder TIMPERMAN, Pol, 8550, Zwevegem, BE;
STELLER, Harry, 32547, Bad-Oeynhausen, DE
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69933900
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.11.1999
EP-Aktenzeichen 041069196
EP-Offenlegungsdatum 04.05.2005
EP date of grant 02.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse E04C 3/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Mauerwerksverstärkung, die eine Hauptbewehrung und einen Verstärkungsbügel, der aus einem Drahtmaterial besteht, aufweist. Der Verstärkungsbügel weist einen im Wesentlichen flachen Tragabschnitt und wenigstens einen flachen Bügelschenkel auf, der sich, wenn der Verstärkungsbügel im Gebrauch ist, im Wesentlichen vertikal von dem Tragabschnitt nach oben erstreckt, um in einer Fuge zwischen Bauelementen aufgenommen zu werden, und weist außerdem ein Positionierungsmittel für eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Hauptbewehrung auf, wobei sich dieses Mittel während des Gebrauchs von der Ebene des Tragabschnitts erstreckt und im Wesentlichen außerhalb dieser Ebene liegt und sich in einer Richtung erstreckt, die der Richtung des Bügelschenkels entgegengesetzt ist, wodurch die Ebene des Bügelschenkels die Ebene des Tragabschnitts innerhalb der Grenzen des Tragabschnitts schneidet und wodurch das Positionierungsmittel durch einen Haken gebildet wird, wobei der Schaft des Hakens in der Ebene des Tragabschnitts liegt und der Arm des Hakens im Wesentlichen parallel zu dem Tragabschnitt verläuft.

Ein solcher Verstärkungsbügel ist bereits aus DE-U-29713212 bekannt.

Diese Schrift beschreibt einen Verstärkungsbügel der eingangs erwähnten Art, wobei der Bügel einen einzelnen Bügelschenkel zur Aufnahme in der Fuge zwischen zwei Ziegelsteinen aufweist, die nebeneinander gelegt werden sollen, wobei der Tragabschnitt auf der Oberseite der zwei benachbarten Ziegelsteine ruht. Das eingangs erwähnte Positionierungsmittel dient der Positionierung der zusätzlichen Hauptbewehrung relativ zu dem Verstärkungsbügel zum Beispiel als eine im Wesentlichen horizontal angeordnete Verstärkung, die zwischen Reihen verlegter Ziegelsteine verläuft und üblicherweise zum Verstärken von Mauerwerk in einem solchen Umfang verwendet wird, dass zum Beispiel die Verwendung eines Sturzes in einem Rahmen überflüssig wird, wobei das verstärkte Mauerwerk hier praktisch einen solchen Sturz ersetzt.

Der Verstärkungsbügel der einschlägig bekannten Art erbringt brauchbare Ergebnisse, die aber trotzdem noch mit bestimmten Nachteilen behaftet sind.

Das Einpassen der zusätzlichen Hauptbewehrung nach dem Einpassen der Verstärkungsbügel ist nicht einfach und erfordert entweder, dass die Verstärkungselemente in eine Mauerwerksschicht von der Seite einer Ziegelreihe eingefügt und über eine lange Distanz eingeschoben werden oder dass andernfalls spezielle Teile eines Verstärkungsbügels von Hand über die Hauptbewehrung bewegt werden, um eine feste Verankerung und korrekte Positionierung der Hauptbewehrung zu erhalten.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lösung für diese Nachteile bereitzustellen. Zu diesem Zweck ist der eingangs erwähnte Verstärkungsbügel dadurch gekennzeichnet, dass der Arm des Hakens in einem Abstand zu der Ebene des Tragschnitts angeordnet ist, der im Wesentlichen die gleiche Dicke hat wie die Hauptbewehrung, und dass dieser Arm an der Vorderseite des Mauerwerks offen ist, so dass diese Hauptbewehrung von der Vorderseite des Mauerwerks her hineingeschoben werden kann, bis es mit dem Schaft des Hakens in Berührung kommt.

Der Arm des Hakens erstreckt sich vorzugsweise in einer Ebene, in der sich auch die Ebene des Bügelschenkels erstreckt.

Das Positionierungsmittel, das zum Positionieren einer sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden Hauptbewehrung verwendet wird, ist seiner Form nach so gestaltet, dass eine einfache und präzise Positionierung der Hauptbewehrung gewährleistet ist, ohne dass ein schwieriges seitliches Einschieben oder manuelles Bewegen spezieller Teile des Verstärkungsbügels erforderlich ist.

Wie gesagt, ist der Verstärkungsbügel gemäß der vorliegenden Erfindung so gestaltet, dass der Arm des Hakens für das Positionieren der Hauptbewehrung in einem Abstand zu der Ebene des Tragschnitts angeordnet ist, der im Wesentlichen die gleiche Dicke hat wie die Hauptbewehrung. Die Haken, die dem Positionieren der Hauptbewehrung dienen, ragen um eine gewisse Entfernung über die Ebene des Tragschnitts hinaus. Diese Haken weisen vorzugsweise in eine Richtung parallel zu der des Bügelschenkels der Fuge und verlaufen daher parallel zu der Fuge, in der sich der Bügelschenkel befindet. Die verlegte Schicht aus Bauelementen enthält somit eine Anzahl von Haken, die über die Schicht selbst und über die Tragabschnitte, die an der Schicht anliegen, hinausragt. Eine zusätzliche Hauptbewehrung kann auf einfache Weise von der Vorderseite des Mauerwerks her hineingeschoben werden kann, bis sie mit dem Schaft des Hakens in Berührung kommt. Dies ermöglicht eine ausgezeichnete und mühelose Positionierung der Hauptbewehrung.

Viele verschiedene Materialien können für eine solche Hauptbewehrung verwendet werden. Ein geeignetes Material für diesen Zweck wird unter dem Markennamen Murfor® verkauft, ein Verstärkungsprodukt des Anmelders, N.V. Bekaert S.A., das aus einer Stahldrahtkonstruktion besteht, die zwei in Längsrichtung parallele Drahtkomponenten aufweist, wobei diese parallelen Drahtkomponenten zum Beispiel mittels Zickzack-Verbindungsdrähten miteinander verbunden sind, die mit den Spitzen an den drahtförmigen Verstärkungselementen befestigt sind.

Der Verstärkungsbügel gemäß der Erfindung ist vorzugsweise mit einem Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel zum Positionieren des Verstärkungsbügels relativ zu einem Bauelement, mit dem er zusammenwirkt, versehen.

Ein solches Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel kann von verschiedenster Art sein. Das Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel gemäß der Erfindung erstreckt sich aus der Ebene des Tragabschnitts heraus und ist unterhalb der Ebene des Tragabschnitts zu der Seite des Bügelschenkels angeordnet.

Zweckmäßigerweise weist das Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel einen hervorstehenden Abschnitt auf, dessen Ende im Wesentlichen in einer Ebene liegt, in der wenigstens ein Bügelschenkel liegt. Das äußerste Ende befindet sich daher unterhalb der Ebene des Tragabschnitts, und beim Einbau des Verstärkungsbügels kommt das äußerste Ende mit einem Bauelement in Kontakt, und der Benutzer kann diesem äußersten Ende eine bestimmte feste Position geben: zum Beispiel relativ zu einer Kennmarke auf jedem Bauelement oder alternativ zu einer vertikalen Begrenzung oder einem sonstigen Aspekt des Bauelements. Die Verstärkungsbügel können perfekt aufeinander ausgerichtet werden, indem man das äußerste Ende des hervorstehenden Abschnitts des Verstärkungsbügel-Positionierungsmittels immer auf den gleichen Punkt treffen lässt, so dass das Einführen einer sich horizontal erstreckenden Hauptbewehrung dann keinerlei Probleme darstellt und ein sehr solides Ergebnis erhalten wird.

Der Verstärkungsbügel gemäß der Erfindung wird vorzugsweise aus einer einzelnen Drahtlänge hergestellt, wie in der Beschreibung besprochen wird.

Das Drahtmaterial für den Verstärkungsbügel gemäß der Erfindung kann natürlich von verschiedenster Art sein, zum Beispiel aus dauerhaftem Kunststoff wie zum Beispiel Kevlar®, Nylon oder Polycarbonat oder eben auch aus Metall, wie beispielsweise Stahldraht.

Der Verstärkungsbügel gemäß der vorliegenden Erfindung besteht vorzugsweise aus Stahldraht mit einer Dicke zwischen 2 mm und 8 mm und bevorzugt zwischen 3 mm und 5 mm.

Zweckmäßigerweise ist der Stahldraht eines Verstärkungsbügels gemäß der Erfindung mit haftungsverstärkenden Profilen versehen, wie zum Beispiel Wellungen, Aufrauungen, Kräuselungen usw. Es kommt jedes Profil in Frage, das eine verbesserte Haftung zwischen dem Verstärkungsbügel und dem Mörtel, der in den Fugen verwendet wird, bietet. Der Fachmann weiß, welches Profil sich am besten für welchen Zweck eignet.

Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird auch auf EP-B-0 603 517 verwiesen. Diese Schrift beschreibt ein längliches Verstärkungselement des oben beschriebenen Typs, das ein Produkt des Anmelders ist und die Bezeichnung Murfor® trägt. Dieses längliche Verstärkungselement verwendet Bügel, die sich in die Fuge zwischen zwei Bauelementen hinein erstrecken und die mühelos auf jedes horizontal verlaufende Bauelement gehakt werden können, das bereits verlegt wurde. Weder steht ein Positionierungseffekt solcher Bügel, die zum Positionieren des horizontal angeordneten Verstärkungselements verwendet werden, in Frage, noch tragen solche Bügel zu einer direkten Übertragung von auf sie einwirkenden Kräften auf Bauelemente, die die Bügel umgeben, bei.

Die Erfindung betrifft des Weiteren Mauerwerk, das wenigstens mit einer im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Hauptbewehrung versehen ist, die mittels Verstärkungsbügeln positioniert ist, wobei solches Mauerwerk durch die Tatsache gekennzeichnet ist, dass die Verstärkung mit Hilfe von Verstärkungsbügeln gemäß der Erfindung, wie oben beschrieben, positioniert wird.

Die Erfindung wird nun eingehender unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert, in denen Folgendes zu sehen ist:

1 stellt eine schematische Ansicht eines Verstärkungsbügel gemäß der Erfindung dar.

2 zeigt die Positionierung eines solchen Verstärkungsbügels relativ zu einem Bauelement.

Die allgemeinen Aspekte eines Verstärkungsbügels gemäß der Erfindung sind mit 1 in 1 angedeutet. Der Verstärkungsbügel 1 hat einen Bügelschenkel 2 mit Schenkelelementen 3, die zusammen eine Ebene 2 eines Bügelschenkels bilden.

Die Ebene 13 des Tragabschnitts oder die Tragebene 13 enthält die Drahtelemente 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10. Diese Drahtelemente sind zusammen in Kontakt mit zwei Bauelementen, die über eine Fuge miteinander verbunden sind. Die Ebene 2 des Bügelschenkels befindet sich ebenfalls in der Fuge zwischen den beiden Bauelementen. Die Zahlen 14 und 15 bezeichnen einen Haken, der über die Tragebene 13 (= Ebene 13 des Tragabschnitts) hinausragt, wobei sich der Arm des Hakens 15 vorzugsweise im Wesentlichen in der Ebene befindet, die ebenfalls die Ebene 2 des Bügelschenkels enthält. Der Arm des Hakens 15 liegt in einer Ebene, die parallel zu der Ebene des Tragabschnitts 13 verläuft, und in einem Abstand, der im Wesentlichen der Dicke der Hauptbewehrung entspricht. Der Arm des Hakens ist vorzugsweise geradlinig geformt, doch es sind auch andere Formen möglich, wie zum Beispiel sinusförmige Wellen. Der aufrechte Abschnitt 14 des Hakens nimmt in der Ebene des Tragabschnitts 13 seinen Anfang und befindet sich im vorliegenden Fall in einem Positionierungsauge 9, das hier in die Richtung des äußeren Endes des Arms 15 des Hakens weist, das aber natürlich auch in die andere Richtung weisen kann. Es ist auch möglich, auf das Positionierungsauge zu verzichten und es durch eine geschweißte oder gelötete Befestigung zu ersetzen. Wie in der Figur gezeigt, ist die Ebene 2 des Bügelschenkels so angeordnet, dass diese Ebene die Ebene 13, in der der Tragabschnitt liegt, in einer solchen Weise schneidet, dass sich die Überschneidungslinie innerhalb der Grenzen der Ebene des Tragabschnitts befindet. Oder anders ausgedrückt: Diese Konfiguration bringt es mit sich, dass die Ebene des Tragabschnitts auf zwei Bauelementen ruht, die über eine Fuge miteinander verbunden sind, die den Bügelschenkel des betreffenden Elements aufnimmt.

Die genaue Form der Elemente 4 bis 10 der Ebene des Tragabschnitts ist nicht von entscheidender Bedeutung, sofern die Tragebene 13 so geformt ist, dass ein eng anliegender Sitz auf den zwei benachbarten Bauelementen gewährleistet ist.

In dem in dieser Figur gezeigten Verstärkungsbügel ist ein einzelner Bügelschenkel in der Ebene 2 gezeichnet. Es können natürlich auch mehrere Bügelschenkel vorhanden sein, zum Beispiel zwei. Der Bügelschenkel ist schleifenförmig, was unter anderem an der Tatsache liegt, dass der Verstärkungsbügel aus einem einzelnen Drahtlänge hergestellt ist. Der Verstärkungsbügel kann auch aus verschiedenen Drahtelementen hergestellt sein, die zum Beispiel mittels Leimungs- oder Schweißoperationen zusammengefügt sind, so dass ein Verstärkungsbügel gemäß der Erfindung entsteht.

Der Bügelschenkel 2 in der eben angesprochenen Ausführungsform braucht nicht unbedingt schleifenförmig zu sein, um für seine vorgesehene Funktion geeignet zu sein. Eine offene flache Form ist ebenso perfekt geeignet.

Die Zahl 11 bezeichnet einen Teil eines Verstärkungsbügel-Positionierungsmittels, das die Form eines vorstehenden Abschnitts 11 mit einem äußersten Ende 12 aufweist, das gegen einen Punkt (durch den Benutzer sofort zu erkennen) an dem Bauelement stößt, an dem der Verstärkungsbügel zuerst angebracht ist. Ein solcher Bezugspunkt kann ein fester Punkt sein, der durch einen Bezugspunkt auf der Oberfläche eines Bauelements gebildet wird. Alternativ kann das äußerste Ende 12 des vorstehenden Abschnitts 11 mit einer Kante eines Bauelements in Kontakt gebracht werden. In allen Fällen gewährleistet die korrekte Positionierung des äußersten Endes 12 des Vorsprungs 11, dass ein Verstärkungsbügel gemäß der Erfindung eine feste Position relativ zu den Bauelementen einnimmt, wodurch auch die ordentliche und saubere Ausrichtung der Verstärkungsbügel und der Arme 15 garantiert wird. Diese sorgfältige Ausrichtung garantiert dann ein einfaches und wiederholbares Einfügen einer horizontal ausgerichteten Hauptbewehrung, wie zum Beispiel einer Murfor®-Verstärkung.

Die Verstärkungsbügel 1 gemäß der Erfindung sind perfekt zur Verwendung in sogenanntem "freitragenden Mauerwerk" geeignet, wobei ein Hängemittel eingebaut ist, das unter die horizontale Hauptbewehrung greift, die zwischen zwei Lagen von Bauelementen vorhanden ist.

Der Verstärkungsbügel 1 kann in verschiedenen Ausführungsformen hergestellt sein.

Für Grenadier-Ziegelmauerwerk zum Beispiel betragen die Gesamtabmessungen des Tragabschnitts 13 ±8 cm × 4 cm, mit einem Bügelschenkel 2, der aus der Ebene des Tragabschnitts über eine Distanz von ±25 cm hervorsteht.

Standardverbundmauerwerk kombiniert einen Tragabschnitt 13 mit Abmessungen von ±8 cm × 4 cm und einen Bügelschenkel 2 mit einer Länge von ±8 cm.

Der Begriff "Mauerwerk" meint hier sowohl Mauerwerk mit Mörtelfügen als auch Mauerwerk mit Klebefugen.

Je nach der Umgebung, in der die Verstärkungsbügel gemäß der Erfindung verwendet werden sollen, können sie in den Fällen, wo Stahl als Material gewählt wird, aus normalem Stahldraht, epoxidbeschichtetem Stahldraht, feuerverzinktem Stahldraht oder Edelstahldraht bestehen.

2 zeigt eine schematische Ansicht der Positionierung eines Verstärkungsbügels gemäß der Erfindung relativ zu einem Bauelement. Das Bauelement ist mit der Bezugszahl 20 und der Verstärkungsbügel mit der Bezugszahl 21 versehen. Es ist zu erkennen, dass die Ebene 22 des Tragabschnitts bündig mit der Oberseite des Bauelements 20 abschließt, während das Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel 23 mit seinem äußersten Ende an der Kante des Bauelements 20 anliegt, und auf diese Weise kann es in wiederholbarer Art und Weise angeordnet werden.

Der Haken 24 ragt über die Ebene des Tragabschnitts 22 hinaus, verläuft mehr oder weniger parallel zu der Fuge zwischen dem Bauelement 20 und dem (nicht gezeigten) benachbarten Element und macht das Positionieren eines im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Verstärkungsmaterials außergewöhnlich einfach und wiederholbar. Der Haken 24 erstreckt sich in einer Ebene, die im Wesentlichen parallel zu der Ebene des Tragabschnitts 22 verläuft.

Der Haken hat vorzugsweise eine geradlinige Form, aber es sind auch andere Formen möglich, wie zum Beispiel gewellt. Die Form des Verstärkungsbügels gemäß der Erfindung gewährleistet, dass seine Anordnung gleichermaßen benutzerfreundlich für Linkshänder wie auch für Rechtshänder ist.


Anspruch[de]
Mauerwerksverstärkung, die eine Hauptbewehrung und einen Verstärkungsbügel (1) aufweist, wobei die Hauptbewehrung eine Dicke aufweist und der Verstärkungsbügel (1) aus einem Drahtmaterial besteht, wobei der Verstärkungsbügel einen im Wesentlichen flachen Tragabschnitt (13) und wenigstens einen flachen Bügelschenkel (2) aufweist, der sich, wenn der Verstärkungsbügel im Gebrauch ist, im Wesentlichen vertikal von dem Tragabschnitt nach oben erstreckt, um in einer Fuge zwischen Bauelementen aufgenommen zu werden, und ein Positionierungsmittel (14) für eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Hauptbewehrung aufweist, wobei sich dieses Mittel während des Gebrauchs von der Ebene des Tragabschnitts (13) erstreckt und im Wesentlichen außerhalb dieser Ebene liegt und sich in einer Richtung erstreckt, die der Richtung des Bügelschenkels entgegengesetzt ist, wodurch die Ebene des Bügelschenkels (2) die Ebene des Tragabschnitts (13) innerhalb der Grenzen des Tragabschnitts (13) schneidet und wodurch das Positionierungsmittel durch einen Haken (14) gebildet wird, wobei der Schaft des Hakens in der Ebene des Tragabschnitts (13) liegt und der Arm (15) des Hakens im Wesentlichen parallel zu dem Tragabschnitt (13) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (15) des Hakens in einem Abstand zu der Ebene des Tragabschnitts (13) angeordnet ist, der im Wesentlichen die gleiche Dicke hat wie die Hauptbewehrung, und dass dieser Arm (15) an der Vorderseite des Mauerwerks offen ist, so dass diese Hauptbewehrung von der Vorderseite des Mauerwerks her hineingeschoben werden kann, bis es mit dem Schaft des Hakens in Berührung kommt. Mauerwerksverstärkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Arm (15) des Hakens in einer Ebene erstreckt, in der sich auch die Ebene des Bügelschenkels (2) erstreckt. Mauerwerksverstärkung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel (11, 12) vorhanden sind, die der Positionierung des Verstärkungsbügels (1) relativ zu einem Bauelement, mit dem er zusammenwirkt, dienen. Mauerwerksverstärkung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel (11, 12) von der Ebene des Tragabschnitts (13) ausgehen und sich unterhalb der Ebene des Tragabschnitts (13) zu der Seite des Bügelschenkels (2) erstrecken. Mauerwerksverstärkung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsbügel-Positionierungsmittel die Form eines vorspringenden Abschnitts (11) haben, dessen Ende (12) im Wesentlichen in einer Ebene liegt, in der wenigstens ein Bügelschenkel (2) liegt. Mauerwerksverstärkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem einzigen Drahtstück geformt ist. Mauerwerksverstärkung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Drahtstück um Stahldraht handelt. Mauerwerksverstärkung nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahldraht mit Adhäsionsverstärkungsprofilen versehen ist.






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