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Dokumentenidentifikation DE69934147T2 20.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001203128
Titel TÜR ZUR ENTNAHME DER WAREN FÜR EINE KÜHLEINRICHTUNG
Anmelder Hussmann Corp., Bridgeton, Mo., US
Erfinder ROCHE, M., John, Ballwin, MO 63021, US;
BEHR, A., John, Augusta, Missouri 63332, US;
RASCH, M., John, St. Charles, MO 63301, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69934147
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.09.1999
EP-Aktenzeichen 999737992
WO-Anmeldetag 09.09.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/20626
WO-Veröffentlichungsnummer 2000058580
WO-Veröffentlichungsdatum 05.10.2000
EP-Offenlegungsdatum 08.05.2002
EP date of grant 22.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse E04C 2/34(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse E06B 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
(a) GEBIET DER ERFINDUNG

Diese Erfindung betrifft im Allgemeinen die Technik der großtechnischen Kühlung und insbesondere Verbesserungen bei Wareneinrichtungen mit Glasvorderteil (sogenannte „Entnahmeeinrichtungen"), die Lebensmittel mit mittlerer und niedriger Temperatur aufnehmen und sichtbar machen, einschließlich speziell Türen für derartige Warenentnahmeeinrichtungen.

(b) BESCHREIBUNG DES BISHERIGEN STANDES DER TECHNIK

Wareneinrichtungen für gefrorene Lebensmittel werden mit dem Hauptziel konstruiert, die Produkttemperaturen im Sichtbereich auf etwa 0 °F für gefrorene Lebensmittel und –10 °F für Speiseeis zu halten, was in der Vergangenheit Verdampferschlangentemperaturen im Bereich von –10 °F bis zu –35 °F erforderte. Wareneinrichtungen mit mittlerer Temperatur halten die Temperaturen von frischen Produkten im Allgemeinen im Bereich von 30 °F bis 40 °F.

Warenentnahmeeinrichtungen mit mehreren Regalen für die Lagerung und Sichtbarmachung von frischen und gefrorenen Lebensmittelprodukten (einschließlich Speiseeis) liefern eine im Allgemeinen vertikale Zurschaustellung des Produktes für eine größere Sichtbarkeit und Produktzugänglichkeit für die Einkäufer. Um das Entweichen von kalter Luft in den Einkaufsbereich zu verhindern, wird der Sichtbereich der Wareneinrichtung durch eine Glasvordertür geschlossen. Glas ist ein schlechter Wärmeisolator, so dass die Türen konventionell durch zwei oder drei beabstandete Fensterscheiben aus Glas gebildet werden, die ein oder zwei Luftzwischenräume definieren, um die Wärmeisolierung der Tür zu erhöhen.

Die Luftzwischenräume müssen für eine maximale Isolierwirkung abgedichtet werden, und um das Eintreten von Feuchtigkeit in diese Luftzwischenräume zu verhindern. Feuchtigkeit im Luftzwischenraum kondensiert auf dem kalten Glas und trübt die Betrachtung des Produktes in der Wareneinrichtung. In der Vergangenheit wurde das Abdichten des Luftzwischenraumes zustande gebracht, indem eine „Isolierglaseinheit" oder „IG-Einheit" (manchmal als „Glasbaugruppe" bezeichnet) hergestellt wurde, die aus entgegengesetzten Glasfensterscheiben (als „Fenster" oder „Fensterscheiben" bezeichnet) besteht, die durch einen metallischen Abstandshalter getrennt sind, gesichert mittels eines geeigneten Polymers (beispielsweise Polysulfid, Polyisobutylen, usw.). Die Glasbaugruppe wird in einem Metallrahmen angeordnet, um die Tür zu vervollständigen. Daher umfasst der Türmontagevorgang zwei separate Schritte des Herstellens von abgedichteten Luftzwischenräumen, gefolgt von der Herstellung eines Metallrahmens. Metall wird typischerweise am meisten im Rahmen und in den Abstandshaltern eingesetzt, weil es ein gutes Festigkeits-zu-Gewichts-Verhältnis aufweist. Außerdem ist Metall eine ausgezeichnete Feuchtigkeitssperre und, wenn es als ein Abstandshalter verwendet wird, dichtet es den Luftzwischenraum vor Feuchtigkeit über viele Jahre ab. Metall hat jedoch zwei wichtige Nachteile, wenn es in Entnahmetüren verwendet wird. Der erste ist, dass Metall ein schlechter Wärmeisolator ist und der zweite ist, dass Metall ein ausgezeichneter elektrischer Leiter ist.

Konventionelle Versuche, die Wärmeleitung durch das Metall in der Tür abzuschwächen, schließen im Allgemeinen das Anbringen von Sperren im Weg der Wärmeleitung ein. Andere haben den Versuch unternommen, den Metallrahmen teilweise oder vollständig durch ein polymeres Material mit einer im Wesentlichen geringeren Wärmeleitfähigkeit zu ersetzen. Beispiele für derartige Türen werden in den U.S.-Patenten Nr. 5097642 und 5228240 gezeigt. Es wird jedoch bemerkt, dass bei diesen Versuchen nach dem bisherigen Stand der Technik, um das in den Türen verwendete Metall zu verringern, die metallischen Abstandshalter nicht eliminiert wurden, auch ersetzten sie nicht die Notwendigkeit für das Abdichten der Glasfensterscheiben vor der Herstellung des Rahmens.

Die elektrische Leitfähigkeit des Metalls ist ein Hindernis, weil elektrischer Strom verwendet wird, um eine oder mehrere Flächen der Glasfensterscheiben in der Tür zu erwärmen. Das Erwärmen ist erforderlich, um zu verhindern, dass sich die Kondensation ansammelt und die Sicht durch die Glasfensterscheiben der Tür trübt. Beispielsweise kondensiert die Feuchtigkeit in der relativ warmen Umgebungsluft des Geschäftes leicht auf der Außenseite der Tür, wenn sie nicht erwärmt wird. Ebenfalls, wenn die Tür geöffnet wird, kondensiert Feuchtigkeit auf der kalten Glasinnenfläche. Ohne Erwärmen würde diese Kondensation nicht schnell beseitigt, und so würde die Betrachtung des Produktes in der Wareneinrichtung getrübt. Typischerweise wird das Erwärmen durch Anordnen einer halbleitenden Folie (beispielsweise Zinnoxid) auf der Innenfläche der äußeren Glasfensterscheibe in der Tür bewirkt. Sammelschienen längs entgegengesetzter Ränder der Fensterscheibe liefern ein elektrisches Potential, das das Fließen eines Stromes durch die Folie und das Erzeugen von Wärme bewirkt. Es ist gegenwärtig erforderlich, die Verdrahtung und die Sammelschienen, die den elektrischen Strom liefern, sorgfältig isoliert und getrennt vom äußeren Metalltürrahmen und dem inneren Metallabstandshalter zu halten. Das bedeutet, dass ein Abschnitt der Heizfolie an der Randbegrenzung eliminiert werden musste, wo ein Kontakt mit dem Metall zu verzeichnen wäre. Die Hauptgefahr tritt auf, wenn eine Glasfensterscheibe zertrümmert wird, wodurch die Verdrahtung für einen menschlichen Kontakt und elektrischen Schlag freigelegt wird. Konventionell wurden kostspielige elektrische Leistungsschalter verwendet, wie beispielsweise Erdschlussunterbrechungen und abgesicherte Verbindungen, um einen zufälligen elektrischen Schlag im Fall eines Glasbruches zu verhindern.

Das US-A-5255473 (Kaspar und Mitarbeiter) offenbarte eine isolierte Glastürbaugruppe mit mehreren Fensterscheiben, bei der sich die vordere Fensterscheibe der Glaseinheit nach außen über eine größere Strecke als die Fensterscheiben nach hinten davon erstreckt und durch einen äußeren Metallrahmen mit einem relativ schmalen sich nach vorn erstreckenden Umfangsabschnitt benachbart dem Umfangsrand der vorderen Glasfensterscheibe getragen wird, um so die Tür mit einem modernen Aussehen mit einem im Wesentlichen Vollglasvorderteil zu liefern.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Warenentnahmeeinrichtung mit Zurschaustellung des Produktes, die Verbesserungen bei der Tür und dem Futter aufweist, die eine Wärmeisolierung, eine bessere Beleuchtung mit geringer Blendung, eine sicherere elektrische Isolierung, sichere Türgelenk- und -schließmerkmale und eine verbesserte Fertigung bereitstellen.

Ein spezielleres Ziel ist die Bereitstellung einer Entnahmetür mit einer niedrigen Wärmeleitfähigkeit, bei der Luftzwischenräume zwischen den Glasfensterscheiben der Türen bei der Herstellung des geformten Türrahmens wirksam abgedichtet werden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer Entnahmetür, die eine Sperre gegen Feuchtigkeit aufrechterhält, die in die Luftzwischenräume zwischen die Glasfensterscheiben gelangt.

Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung einer Entnahmetür, die mehr Wärme isoliert und daher energiewirksamer ist.

Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung einer Entnahmetür, die ein elektrisch isolierendes Mittel enthält, das die Konstruktion und Installation der Tür vereinfacht, was erforderlich ist, um die Erwärmung einer oder mehrerer Glasfensterscheiben der Tür zu gestatten und das Risiko eines zufälligen Schlages im Fall des Bruches der Fensterscheiben zu verringern.

Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung einer Entnahmetür mit einem vereinfachten Torsionseinstellmerkmal.

Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung einer Warenentnahmeeinrichtung mit einer verbesserten blendfreien Innenbeleuchtung für die Betrachtung des Produktes in der Wareneinrichtung.

Diese weiteren Ziele und Vorteile werden hierin nachfolgend sichtbar werden.

Entsprechend einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Entnahmetür entsprechend den als Anhang beigefügten Patentansprüchen bereitgestellt.

Die Erfindung wird in einer Warenentnahmekühleinrichtung ausgeführt, die aufweist: einen Produktsichtbereich mit einer vorderen Öffnung, die durch Türfuttermittel mit mindestens zwei Verbindungsprofilelementen definiert wird; eine Entnahmetür für das Schließen der vorderen Öffnung und die gelenkig an einem der Verbindungsprofilelemente mittels eines Türsteuermittels montiert ist, wobei die Entnahmetür eine durchsichtige Füllung mit einem geformten Rahmen und mindestens zwei Glasfensterscheiben aufweist; ein Türsteuermittel für das gelenkige Montieren der Tür an der Wareneinrichtung; ein elektrisches Mittel für die Wareneinrichtung, die ein Beleuchtungsmittel an einem der Verbindungsprofilelemente für das Beleuchten des Sichtbereiches umfasst, wobei das elektrische Mittel ebenfalls ein Heizmittel für die Glasfensterscheiben der durchsichtigen Füllung umfasst und ein Schlüsselelement für das Verbinden des Heizmittels mit der Wareneinrichtung umfasst.

Die Erfindung wird weiter in einer durchsichtigen Tür für einen Kühlraum mit einem geformten Rahmen und einem Verfahren zur Durchführung der gleichen ausgeführt.

Entsprechend einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür für eine Warenkühleinrichtung entsprechend den als Anhang beigefügten Patentansprüchen bereitgestellt.

Entsprechend einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Warenkühleinrichtung bereitgestellt, die eine Entnahmetür entsprechend dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung aufweist.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den als Anlage beigefügten Zeichnungen, die einen Teil dieser Patentbeschreibung bilden, und bei denen sich gleiche Zahlen auf gleiche Teile beziehen, wo auch immer sie auftreten, zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht einer Warenentnahmekühleinrichtung;

2 eine perspektivische Teilansicht der Entnahmetüren und des dazugehörenden Türfutters der Wareneinrichtung;

3 eine stark vergrößerte Teilschnittdarstellung einer Entnahmetür mit drei Fensterscheiben in der Ebene der Linie 3-3 in 2;

4 eine Teilansicht hochkant von einem Abstandshalterelement für die Entnahmetüren, flach ausgelegt, und die ein Feuchtigkeitsabdichtband aus Metall zeigt, das über dem Abstandshalter auseinandergezogen ist;

4A eine vergrößerte Ansicht eines Eckenabschnittes des Abstandshalterelementes, das für das Aufnehmen eines überkreuzenden elektrischen Verbinders durch den Abstandshalter ausgebildet ist;

5 eine perspektivische Teilansicht von einer Ecke des Abstandshalters, wie er an den Glasfensterscheiben installiert ist, und teilweise auseinandergezogen, um die Montage der Abstandshalterenden mittels eines elektrischen Einschub- und Abstandshalterverriegelungsschlüssels für die Tür zu veranschaulichen;

5A eine perspektivische Teilansicht von der entgegengesetzten Seite von 5;

6 eine Seitenansicht des elektrischen Einschub- und Abstandshalterverriegelungsschlüssels des Abstandshalters;

6A eine stark vergrößerte Teilansicht des elektrischen Einschub- und Abstandshalterverriegelungsschlüssel von der rechten Seite der 6;

7 eine perspektivische Teilansicht einer oberen Ecke einer Entnahmetür, teilweise herausgebrochen, um eine obere Gelenkverstärkung zu veranschaulichen;

7A eine perspektivische Teilansicht einer unteren Ecke einer Entnahmetür, teilweise herausgebrochen, um eine untere Gelenkverstärkung zu veranschaulichen;

8 eine Teilansicht des Scharnierrandes der Entnahmetür mit herausgebrochenen Teilen, um einen Torsionsstab zu zeigen, worauf man sich mittels der Linie 8-8 in 2 bezieht;

9 eine Teilansicht der oberen Ecke der Entnahmetür und des Türfutters mit herausgebrochenen Teilen, um Einzelheiten der Konstruktion zu zeigen;

9A eine Teilansicht der unteren Ecke der Entnahmetür und des Türfutters mit herausgebrochenen Teilen, um Einzelheiten der Konstruktion zu zeigen;

9B eine Draufsicht einer Scharnierplatte längs der Linie 9B-9B in 9;

10 eine Teilschnittdarstellung in der Ebene der Linie 10-10 in 8, und die ein Torsionsstabeinstellmerkmal der Tür zeigt;

11 eine Ansicht des Abstandshalters, der um die Glasfensterscheiben herum montiert ist, und die elektrische Leiter am Abstandshalter veranschaulicht;

12 eine Ansicht des Abstandshalters und der Glasfensterscheiben von der Seite entgegengesetzt 11, und die Sammelschienen am Abstandshalter veranschaulicht;

13 eine Teilschnittdarstellung des Abstandshalters in der Ebene, die die Linie 13-13 in 12 umfasst;

14 eine perspektivische Teilansicht eines unteren Eckenabschnittes des Abstandshalters, und die einen überkreuzenden Verbinder veranschaulicht;

15 eine Schnittdarstellung in der Ebene, die die Linie 15-15 in 2 umfasst, wobei die Entnahmetür entfernt ist und das Beleuchtungsmittel gezeigt wird; und

16 ein stark vergrößerter Teilabschnitt eines Seitenwandabschnittes des Diffusors aus 15.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen bei Warenentnahmeeinrichtungen für einen mittleren und niedrigen Temperaturbetrieb und umfasst insbesondere Verbesserungen bei Wärmetüren für derartige Wareneinrichtungen. Mit Bezugnahme auf die Zeichnungen, und insbesondere auf 1, wird eine Warenentnahmeeinrichtung für niedrige Temperaturen im Allgemeinen mit M für Offenlegungszwecke gezeigt. Die Wareneinrichtung weist einen äußeren isolierten Schrank mit einer vorderen Öffnung 11 (2) auf, die durch das Schrankfutter C definiert und mittels der Türen D geschlossen wird, die gelenkig am Futter C montiert sind. Mehrere Regale 12 werden selektiv im Schrank bereitgestellt, um in der inneren Produktkühlzone 13 das Produkt aufzunehmen und sichtbar zu machen. Wie in 2 gezeigt wird, werden die Türen D mittels der Griffe H geöffnet, um einen Zugang zur Kühlzone 13 innerhalb der Wareneinrichtung zu haben, wo das Produkt für eine Zurschaustellung aufgenommen wird. Die Kühlzone 13 wird durch die Beleuchtung L beleuchtet, die an Verbindungsprofilen 14 des Türfutters C montiert ist. Diese Lampen L werden durch Diffusoren 15 (von denen nur einer in 15 gezeigt wird) bedeckt, die das Licht innerhalb des Sichtbereiches 13 der Wareneinrichtung ausbreiten, wie es hierin nachfolgend vollständiger beschrieben wird.

Die Entnahmetüren D bei der vorliegenden Wareneinrichtung sind durchsichtig und weisen einen fertigbearbeiteten geformten Türrahmen F aus einem geeigneten Material auf, wie beispielsweise einem Polyurethan nach dem Reaktionsspritzgießen, und erfordern nicht einen Metallrahmen oder eine Abdeckung irgendeiner Art. Bei der bevorzugten Ausführung ist das Rahmenmaterial Polyurethan, das eine niedrige Wärmeleitfähigkeit für das Minimieren der Wärmeverluste durch den Türrahmen zusätzlich dazu aufweist, dass es sich mit einer gleichmäßigen harten, glänzenden oder texturierten Oberflächengüte formt. Mit Bezugnahme auf 3 umfasst die Niedrigtemperaturtür außerdem drei Scheiben oder Fensterscheiben G aus Glas, nämlich eine innere Fensterscheibe 17, eine mittlere Fensterscheibe 18 und eine äußere Fensterscheibe 19, die durch den Formrahmen F montiert und zusammengehalten werden. Die genaue Anzahl der Fensterscheiben kann anders sein als hierin beschrieben wird, ohne dass man vom Bereich der vorliegenden Erfindung abweicht, aber mindestens zwei Fensterscheiben würden in der Tür verwendet. Bei einer alternativen Ausführung wird die mittlere Fensterscheibe aus Low-E Glas hergestellt. Ein elastischer Magnetstreifenhalter 20 ist am Rahmen F auf einer Innenfläche befestigt. Der Streifen 20 weist eine kontinuierliche Wulst 20a auf, die in einem Kanal 20b aufgenommen wird, der sich um den Rahmen erstreckt. Typische Magnetstreifen (nicht gezeigt) werden in einer Vertiefung 20c des Magnetstreifenhalters 20 aufgenommen. Wie es bekannt ist, werden Magnetstreifen 20c lösbar an Metallplatten 20d (15) an Verbindungsprofilen 14 des Türfutters C befestigt, um die Tür D gegen das Futter C abzudichten, wenn die Tür geschlossen wird.

Die Glasfensterscheiben werden parallel beabstandet gehalten, im Allgemeinen in Oberseite-zu-Oberseite-Positionen relativ zueinander mittels eines Abstandshalters S um eine Grundglasplattenteilbaugruppe vor dem Formen des Rahmens zu bilden. Mit Bezugnahme auf 3 und 4 besteht der Abstandshalter aus Polypropylen oder einem anderen geeigneten Material, das eine niedrige Wärme- und elektrische Leitfähigkeit aufweist. In einer Tür mit drei Fensterscheiben sind zwei Trennelemente oder Abstandshalterkörperabschnitte 21 des Abstandshalters S nach innen zwischen benachbarten Paaren von Glasfensterscheiben (d.h., 17, 18 und 18, 19) angeordnet, und diese Abschnitte 21 werden durch einen integrierten unitären Außenwandabschnitt 22 miteinander verbunden. Die Anzahl der Trennelementabschnitte hängt von der Anzahl der Glasfensterscheiben ab, die mittels der Trennelementabschnitte beabstandet werden sollen. Jedes Trennelement oder Abstandshalterkörperabschnitt 21 weist eine im Allgemeinen D-förmige oder rechteckige Konfiguration mit beabstandeten Seitenwänden 21a auf, die mittels einer freien Innenwand 21b entgegengesetzt dem Außenwandelement 22 verbunden sind. Die Seitenwände 21a werden in Oberflächenkontakt mit den jeweiligen Glasfensterscheiben (17, 18 oder 18, 19) benachbart von deren freien Randbegrenzungen 23 in Eingriff gebracht. Außerdem ist eine Dichtlippe 23a längs der Verbindungsstelle der äußeren Seitenwand und der freien Wand (21a, 21b) eines jeden Abstandshalterkörpers 21 als eine zusätzliche Sicherung des kontinuierlichen abdichtenden Eingriffes der Abstandshalterkörper 21 mit den jeweiligen Innenflächen 17a, 19a der äußersten Glasfensterscheiben 17, 19 vorhanden. Ein kontinuierlicher abdichtender Kontakt des Abstandshalters durchgängig um die Fensterscheiben ist erforderlich, um zu verhindern, dass das geformte Material die abgedichteten Luftzwischenräume 23b zwischen benachbarten Fensterscheiben während der Herstellung des Türrahmens F beeinträchtigt. Die Dichtlippen 23a, die in 3 gezeigt werden, werden aus ihren Ruhepositionen abgelenkt, wenn die Trennelementabschnitte zwischen benachbarten Glasfensterscheiben installiert werden.

Die planare Außenwand 22 bildet eine Wand eines jeden Abstandshalterkörpers 21 und weist einen Verbindungssteg 22a zwischen den Abstandshalterkörpern auf und steht ebenfalls seitlich nach außen vor, um Flansche 22b an den äußeren Längsrändern des Abstandshalters zu bilden. Die seitlich vorstehenden Flanschabschnitte 22b stoßen an die äußeren Umfangsrandbegrenzungen 23 der inneren und äußeren Fensterscheiben 17, 19 in der Tür für ein zusätzliches Abdichten an und ebenfalls, um den Abstandshalter unter dem Rahmenformdruck in Position zu halten. Noch mit Bezugnahme auf 3 sind die Abstandshalterkörper 21 hohl (24), aber mit einem geeigneten Material für das Einschließen der Feuchtigkeit gefällt, wie beispielsweise einem Trocknungsmittel 24a (beispielsweise aktivierte Tonerde). Die Innenwand 21b eines jeden Abstandshalterkörpers 21 weist geeignete Löcher oder Schlitze 24b auf, die entlang ihrer Länge beabstandet sind, um zu gestatten, dass jegliche Feuchtigkeit innerhalb der Luftzwischenräume 23b zwischen benachbarten Fensterscheiben in das hohle Innere 24 gelangt und durch das Trocknungsmittel eingeschlossen wird.

Mit Bezugnahme auf 4 und 4A wird der Abstandshalter S als ein flacher extrudierter Streifen mit vier Winkelschnittkerben 25 hergestellt, die im Abstandshalterkörper 21 an Stellen gebildet werden, die den vier Ecken der Grundglasplatte für die Tür D entsprechen. Der Abstandshalter S bildet eine äußere periphere Abdeckung für die drei Fensterscheiben 17, 18, 19, indem sie an den Ecken (in der Art und Weise einer Gehrungsverbindung) zusammenkommen, wenn der Abstandshalter um die Fensterscheiben herum montiert wird, so dass die Abstandshaltersegmente zusammenpassen und sich kontinuierlich längs der Seiten und durch die Ecken erstrecken. Der Abstandshalter S ist mit fünf aufeinanderfolgenden Segmenten konstruiert, die in 4 als 26a26e identifiziert werden, und die in Winkelschnitten 25 durch die kontinuierliche Außenwand 22 miteinander verbunden werden. Wenn der Abstandshalter S während der Montage mit den Glasfensterscheiben gefaltet oder gebogen wird, werden die zwei alternativen kurzen Segmente 26b und 26d eindeutig in einer gegenüberliegenden Beziehung sein und die kurzen horizontalen oberen und unteren Wände der Platte bilden. Das lange Segment 26c wird die lange vertikale Wandbegrenzung der Platte bilden, die zur äußeren freien (nicht gelenkigen) Griffbegrenzung der Tür wird, und die zwei restlichen Segmente 26a und 26e an den freien Enden 25a des Streifens werden die innere gelenkige vertikale Begrenzung der Platte schließen, wie es jetzt beschrieben wird.

Die freien Enden 25a des Abstandshalterstreifens S werden miteinander mittels eines einzigartigen elektrischen Einschub- und Abstandshalterverriegelungsschlüssels 30 verbunden, wie am besten in 5, 5A, 6, 6A und 11 bis 13 gezeigt wird. Der Schlüssel 30 weist einen Hauptmontage- oder Verriegelungskörperabschnitt 31 und einen elektrischen Verbinderabschnitt 32 auf, was später beschrieben wird. Der Hauptkörperabschnitt 31 wird konstruiert und angeordnet, um zu den freien Enden 25a des Abstandshalters S zu passen und ihn damit zu verbinden, und er ist mit beabstandeten Trennelementkörpern 31a und einer Verbindungswand 31b mit äußeren Flanschen ausgebildet, um sich an die Konfiguration des Abstandshalters 21 anzupassen. Verbinderblöcke oder Schlüssel 31c ragen in Längsrichtung aus beiden Enden der Trennelementkörper 31a heraus, und diese sind so bemessen, dass sie in die hohlen Hohlräume 24 der Abstandshalterkörper 21 passen (5, 5A und 6A). Außerdem weist die Innenwand 21b der Abstandshalterkörper 21 eine Öffnung 31d angrenzend an ihren freien Rand 25a auf, und jeder Schlüssel 31c weist eine abgefaste Verriegelungsklinke 31e auf, um in diese Löcher 31d einzuschnappen und eine sichere Verriegelung damit zu bilden. Der Abstandshalter S ist frei von einer gebundenen Dichtungsverbindung mit den jeweiligen Glasfensterscheiben 17 bis 19, außer durch den fertigen geformten Türrahmen F, wie beschrieben wird.

Ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist das Aluminiumband 33, das auf der Außenfläche der Außenwand 22 und des Flansches 22b aufgebracht wird. Mit Bezugnahme auf 3, 4 und 5 weist das Aluminiumfolienband 33 einen Hauptkörper 33a, der die gesamte Außenwand 22 des Abstandshalters S bedeckt, und eine Kantenumhüllung auf, die sich um die äußeren Flanschsegmente 22b und vorzugsweise auf die benachbarten Außenflächen der inneren und äußeren Fensterscheibe 17, 19 erstreckt. Wie in 4 gezeigt wird, kann daher das Aluminiumfolienband 33 als eine unitäre einteilige Hauptkörperfläche 33a mit integrierten Kantenumhüllungsabschnitten (33b) oder als eine Reihe von Hauptkörperflächen 33a entsprechend den fünf Abschnitten 26a26e des Abstandshalterstreifens 21 bereitgestellt werden. Die Folienflächen 33a können aufgebracht werden, um die Außenwand 22 durchgängig über ihre Länge abzudecken, so dass der Abstandshalter mit Folie bedeckt wird, bevor er mit den Glasfensterscheiben 17 bis 19 montiert wird. In jenem Fall wäre die Breite des Aluminiumbandes nur etwas größer als die Breite der Außenwand 22. Das Band kann sich um und unter die Flansche 22b wickeln und wäre mit dein Umfangsrand der äußeren Fensterscheiben 17, 19 in Kontakt, wenn sie installiert sind. Der elektrische Einschub- und Verriegelungsschlüssel 30 wird ebenfalls mit dem Aluminiumband 33c bedeckt. Das Aluminiumband 33 liefert eine nichttragende Feuchtigkeitssperre, um eine bedeutende Übertragung oder Wanderung von Wasserdampf in die Zwischenräume 23b zwischen den Fensterscheiben über viele Jahre zu verhindern. Es soll verstanden werden, dass andere Materialien mit den geeigneten Feuchtigkeitssperreigenschaften ebenfalls für das Band verwendet werden könnten, insbesondere andere Metalle. Es ist möglich, eine Tür herzustellen, die kein derartiges Band aufweist, aber die Lebensdauer der Tür würde durch ein Eindringen von Feuchtigkeit verkürzt werden, wenn nicht andere Materialien für die Abstandshalter oder den geformten Türrahmen mit einer ausreichend niedrigen Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nachgewiesen werden können.

Wie es gezeigt wird, wird die Grundglasplatte mit den montierten Fensterscheiben, Abstandshalter und Metallfolienband im äußeren geformten Türrahmen F eingeschlossen. Wie in 3 gezeigt wird, weist dieser Rahmen F einen Hauptkörperabschnitt 35 auf, der den Umfang der Glasplattenteilbaugruppe umgibt und eine äußere Wandbegrenzung 35a und Seitenwände 35b aufweist, die sich nach innen erstrecken und die äußeren Glasflächenränder (35c) der inneren und äußeren Glasfensterscheibe 17, 19 einschließen.

Die Entnahmetür D ist am Türfutter C der Warenkühleinrichtung M für eine Schwingbewegung zwischen einer geschlossenen Position, in der die Tür die vordere Öffnung 11 im Schrank 10 bedeckt (mittlere Tür in 2), und einer offenen Position für einen Zugriff zum gekühlten Sichtbereich 13 innerhalb des Schrankes (linke Tür in 2) montiert. Mit Bezugnahme auf 7, 7A, 9 und 9A wird das Gelenkmittel für das Montieren der Tür D während des Rahmenformvorganges durch Formen einer oberen zylindrischen Öffnung 38, die eine Metallhülse oder Buchse 38a aufnimmt, und einer unteren zylindrischen Öffnung 39 aufgenommen, die eine Hülse oder Buchse 39a aufnimmt. Nach Abschluss des Formens des Rahmens F um die Glasfensterscheibenteilbaugruppe nimmt die obere Buchse 38a vorzugsweise eine Kunststoffhülse 38b (9) auf, in der ein oberer Gelenkbolzen 40 verschiebbar für eine ungehinderte Drehbewegung aufgenommen wird, so dass dieser Gelenkbolzen frei von jeglicher fester Verbindung mit dem Formrahmen F ist. Die Buchse 38a enthält eine Druckfeder 40a, die den Bolzen 40 für eine vertikale Bewegung nach außen relativ zum Rahmen F vorspannt, so dass der Bolzen nach oben vorsteht, damit er in einer Öffnung 40d in einer oberen Montageplatte 40b aufgenommen wird, die mittels Schrauben 40c am Türfutter C der Wareneinrichtung M befestigt ist (siehe 9B). Die Schrauben 40c werden durch jeweilige längliche Schlitze 40e aufgenommen, die in versetzten Positionen in der oberen Montageplatte 40b angeordnet sind, und sind im Futter C gesichert. Die Ausdehnung der Schlitze 40e gestattet, dass die obere Montageplatte 40b, und daher die Position der Gelenkbolzenöffnung 40d, seitlich von Seite zu Seite am Türfutter bewegt wird. Auf diese Weise kann die Drehachse der Tür D für eine optimale Ausrichtung innerhalb der Futteröffnung eingestellt werden. Der Bolzen 40 weist eine Kerbe 40f auf, die so bemessen ist, dass das Ende eines Schraubendrehers für das Mitnehmen des Bolzens nach unten in die Hülse 38a, 38b gegen die Vorspannung der Feder 40a und aus der Öffnung 40d in der oberen Montageplatte heraus für das Entfernen der Tür D aus der Wareneinrichtung M aufgenommen wird.

Die obere Buchsenhülle 38a für den oberen Gelenkbolzen 40 kann ein Teil eines oberen Verstärkungselementes 40g sein, das in den Türrahmen geformt wird (7). Das Verstärkungselement 40g ist vorzugsweise eine geformte Metallplatte oder ein anderes geeignetes Strukturmaterial mit hoher Festigkeit, und die Hülse 38a wird daran gesichert. Die Verwendung eines Verstärkungselementes 40g soll den Rahmen F im Bereich der oberen Türmontageverbindung versteifen und verfestigen und gestattet, dass Kräfte an der Tür über einen breiteren Bereich des Formrahmens F übertragen und verteilt werden. Das Element 40g liefert ebenfalls einen Lagerabschnitt (11a), um einen Drehbolzen 41b aufzunehmen, um ein Ende eines Aufhaltestabes 41 mit der Tür zu verbinden. Der Aufhaltestab 41 begrenzt den maximalen Winkel der Öffnung der Tür relativ zur Wareneinrichtung und funktioniert, um die Tür vollständig offen zu halten, wenn erforderlich (beispielsweise für das Bestücken der Wareneinrichtung). Die linke Tür D wird in ihrer vollständig offenen Position in 2 gezeigt. Der Aufhaltestab 41 ist drehbar mit dem Futter C mittels einer Schraube 41c an einem ersten Ende verbunden. Typischerweise wird der Gleitstift in einem Schlitz in der Nähe eines zweiten Endes des Aufhaltestabes aufgenommen und verschiebt sich längs des Schlitzes, während die Tür geöffnet und geschlossen wird. Eine schmale Einschnürung (nicht gezeigt) in der Nähe des Endes des Schlitzes trennt einen Hauptabschnitt des Schlitzes von einem kreisförmigen Aufhalteabschnitt (nicht gezeigt). Der Aufhalteabschnitt weist einen Schlitz am Ende auf, so dass sich der Aufhaltestab ausdehnen kann, damit ein Gleitstift durch die Einschnürung und in den Aufhalteabschnitt gelangen kann. Die Einschnürung verhindert ein Schließen der Tür, wenn nicht eine ausreichende Kraft angewandt wird, um den Stift durch die Einschnürung zurückzudrücken.

Wie in 7A, 8 und 9A gezeigt wird, wird der untere Gelenkbolzen 43 während des Rahmenformvorganges entsprechend der Ausbildung der unteren zylindrischen Öffnung 39 für die Buchse 39a bereitgestellt, und nach dem Formvorgang wird eine Kunststoffhülse 39b in der Metallbuchse als ein Lager für den unteren Gelenkbolzen 43 aufgenommen, der frei von jeglicher fester Verbindung mit dem Formrahmen F ist. Die untere Buchse 39a kann an einem unteren Verstärkungselement 43a (7A) für ein Verstärken des Rahmens F im Türmontagebereich gesichert werden, wo das Hauptgewicht der Tür D auf das Futter C übertragen wird. Das Verstärkungselement 43a wird vorzugsweise in den Rahmen F geformt. Das untere Ende 43b des Gelenkbolzens steht nach außen unterhalb des Rahmens F vor und ist sechseckig (oder anderweitig geformt), um eine nichtdrehende Passung in einer komplementären Öffnung 43c in einer Futterlagerplatte 43d aufzuweisen, die an das Futter C angeschraubt ist. Daher wird sich die Tür D am unteren Gelenkbolzen 43 drehen, während sie geöffnet und geschlossen wird, während der untere Gelenkbolzen relativ zum Schrankfutter C stationär ist.

Ein Torsionsstab 45 ist stationär an seinem unteren Ende am unteren Gelenkbolzen 43 angebracht, wodurch das untere Ende des Torsionsstabes vor einer Drehung relativ zum unteren Gelenkbolzen und dem Futter C zurückgehalten wird. Der Torsionsstab 45 ist ein längliches Federstahlelement mit quadratischem Querschnitt oder dergleichen (8), der funktioniert, um die Tür D in Richtung ihrer geschlossenen Position vorzuspannen. Dazu wird das obere Ende 45b des Stabes 45 für eine gemeinsame Drehbewegung mit der Tür befestigt. Mit Bezugnahme auf 8, 9A und 10 wird das obere Ende 45b des Torsionsstabes 45 im Drehmomenteinstellgehäuse 46 positioniert, das in einer ausgesparten Öffnung 46a montiert wird, die im Gelenkrand 35a des Formrahmens F an einer vertikal zentralen Stelle der Tür gebildet wird (8). Eine Abdeckplatte 46b weist zwei Schrauben 46c auf, um die Abdeckplatte über dem Gehäuse 46 im Rahmen zu montieren. Das obere Ende des Torsionsstabes 45 weist ein geradeverzahntes Zahnrad 47 auf, das drehbar in einem gebogenen Gehäuseabschnitt 47a positioniert ist, und die Zähne des geradeverzahnten Zahnrades 47 reißen die Schrägzähne eines Schneckenrades 48 im benachbarten Gehäuseabschnitt 48b mit. Das Schneckenrad 48 wird mittels einer ausgesparten Innensechskantkopfschraube 48c gedreht, um das geradeverzahnte Zahnrad 47 und das obere Ende des Torsionsstabes 45 zu drehen, um den Stab um seine Längsachse anzuziehen und entweder den Grad der Torsionsdurchbiegung des Torsionsstabes zu verstärken oder zu verringern. Je stärker der Torsionsstab um seine Achse verdreht wird, desto größer ist die latente Federschließkraft, die der Torsionsstab 45 auf die Tür ausübt. Die Bereitstellung des Einstellgehäuses und des Schneckenrades in der Tür liefert einen leichten Zugriff, um die Schließkraft der Tür zu regulieren, wenn erforderlich. Der Torsionsstab 45 ist innerhalb eines Hülsenelementes 45c aus Kunststoff oder dergleichen mit dem gleichen Querschnitt wie das Gehäuse 47a des geradeverzahnten Zahnrades eingehüllt, und das untere Ende davon wird innerhalb der Hülse 39a ineinandergesteckt.

Um die Türfensterscheiben frei von einer äußeren Kondensation zu halten, und/oder um die innere Kondensation nach dem Öffnen der Tür zu beseitigen, bevorzugt man gegenwärtig, dass die Innenfläche 19a der äußeren Fensterscheibe 19 (12, 13) erwärmt wird. Das Erwärmen wird bewirkt, indem ein elektrisches Potential über eine durchsichtige, elektrisch leitende Folie auf der Innenfläche 19a angelegt wird. Die Elektrizität wird in die Tür D durch den elektrischen Verbinderabschnitt 32 des Einschubschlüssels 30 gebracht, der im Gelenkrand 35a des Türrahmens F angeordnet ist. Der elektrische Verbinderabschnitt 32 weist einen ovalen Hauptkörper 32c auf, der in den Rahmen F hineingeformt ist und eine Innenbuchse 32a aufweist, die einen typischen Steckverbinder (nicht gezeigt) vom Wareneinrichtungsfutter C aufnimmt. Elektrische Kontakte des Steckverbinders kommen mit Stiften 32b in Eingriff, die in der Buchsenaussparung angeordnet sind, so dass die Tür in die Wareneinrichtung als eine elektrische Stromquelle gesteckt wird (8, 13). Die Stifte bestehen aus einem geeigneten elektrisch leitenden Material, wie beispielsweise Bronze. Wie in 5, 5A, 6, 6A, 9 und 11 gezeigt wird, umfasst das elektrische Heizmittel für die Türfensterscheibe Federblattkontakte 50, 50a, die aus der inneren Verriegelungskörperseite des Schlüssels herausragen und sich in entgegengesetzten Richtungen erstrecken. Vorzugsweise werden diese Blattkontakte aus einem weicheren Material hergestellt, wie beispielsweise Kupfer, und sie werden mit den jeweiligen Stiften 32b durch das Innere des Schlüssels verbunden (13). Die Blattkontakte können aus anderen elektrisch leitenden Materialien hergestellt werden, und sie können als ein Teil mit den Zacken ausgebildet werden.

Die Blattkontakte 50, 50a werden gegen die Seite des inneren Abstandshalterkörpers 21 des Abstandshalters durch die innere Fensterscheibe 17 und gegen die Leiter 51, 52 gepresst, die in einer Nut auf der Seite des Abstandshalterkörpers aufgenommen werden. Die Leiter sind eine Kupferfolie bei der bevorzugten Ausführung, können aber aus einem anderen elektrisch leitenden Material bestehen. Wie in 11 gezeigt wird, erstreckt sich ein erster der Leiter 51 von benachbart dem elektrischen Einschub- und Abstandshalterverriegelungsschlüssel 30 nach oben zur oberen Ecke des Türrahmens, und ein zweiter der Leiter 52 erstreckt sich von benachbart dem elektrischen Schlüssel nach unten zur unteren Ecke des Türrahmens. Die elektrischen Leiter 51, 52 sind schichtartig zwischen der elektrisch isolierenden Innenfläche 17a der inneren Glasfensterscheibe und dem elektrisch isolierenden Abstandshalter angeordnet. Der Formrahmen F erstreckt sich auf die innere Fensterscheibe 17 über eine Strecke, die größer ist als die Einsetztiefe des Abstandshalterkörpers 21 zwischen der inneren Fensterscheibe 17 und der mittleren Fensterscheibe 18, so dass der Abstandshalter bedeckt wird. Dementsprechend wird der Leiter ebenfalls durch den Formrahmen bedeckt, der ihn vor einer Sicht und einer Berührung durch den Kunden isoliert, so dass, wenn die äußere Fensterscheibe zerbrechen sollte, der Leiter dennoch zwischen dem Rahmen und dem Abstandshalter vor einem zufälligen Kontakt abgeschirmt wird.

An den oberen und unteren Ecken verbinden jeweilige überkreuzende Verbinder 53 elektrisch den ersten Leiter 51 mit einer oberen Sammelschiene 54 und den zweiten Verbinder 52 mit einer unteren Sammelschiene 55 (14). Mit Bezugnahme auf 12 erstreckt sich die obere Sammelschiene 54 zwischen dem Abstandshalterkörper 21 und der Innenfläche 19a der äußeren Fensterscheibe 19 über die Oberseite der Tür. Gleichermaßen erstreckt sich die untere Sammelschiene 55 zwischen dein Abstandshalterkörper 21 und der Innenfläche 19a der äußeren Fensterscheibe 19 über die Unterseite der Tür. Jede Sammelschiene ist eine Kupferfolie und mit der leitenden Folie auf der Innenfläche der äußeren Fensterscheibe in Kontakt, so dass die Sammelschienen ein elektrisches Potential zwischen der Oberseite und der Unterseite der Innenfläche anwenden können. Die am Formrahmen F, wenn er ausgebildet ist, angewandte Druckkraft ist ausreichend, um den elektrischen Eingriff der Sammelschienen 54, 55 mit der Folie auf der äußeren Fensterscheibe 19 zu sichern. Es wird bemerkt, dass die Sammelschienen vor Blicken abgeschirmt und vor einem zufälligen Kontakt in dem Fall geschützt werden, dass die äußere Fensterscheibe zerbricht.

Wie in 14 gezeigt wird, umfassen die überkreuzenden Verbinder 53 ein Kreuzstück 53a und Endnasen 53b, die unter rechten Winkeln zum Kreuzstück ausgerichtet sind. Die Endnase 53b an einer Seite des Abstandshalters kontaktiert den zweiten Leiter 52, der vom elektrischen Einschubbaustein 30 nach unten verläuft und über die IG-Einheit eine Verbindung zur anderen Endnase herstellt, die mit der unteren Sammelschiene 55 in Eingriff kommt (12). Das Kreuzstück 53a erstreckt sich durch die Schlitze 53c, die in den Kerben 25 der Abstandshalter (4) gebildet werden, um die Elektrizität über den isolierten Zwischenraum zwischen der inneren Fensterscheibe 17 auf die untere Sammelschiene 55 zu übertragen, die mit der elektrisch leitenden Folie auf der Innenfläche 19a der äußeren Fensterscheibe 19 verbunden ist. Das Kreuzstück 53 an der Oberseite der Tür verbindet gleichermaßen den Leiter 51 auf einer Seite der Platte mit der Sammelschiene 54 auf der äußeren Fensterscheibe. Daher stören die Kreuzstücke nicht die rechtwinkelige Geometrie und die enge Passung der Abstandshalter an den Ecken mit den Glasfensterscheiben.

Bei einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung würde nur die Innenfläche 17a der inneren Fensterscheibe 17 erwärmt, und daher würde die elektrisch leitende Folie bei jener Fläche (17a) zur Anwendung gebracht. In jenem Fall würde die Anordnung der Leiter 51, 52 und der Sammelschienen 54, 55 von jener vorangehend beschriebenen und in den Zeichnungen (speziell 11 und 12) gezeigten umgekehrt. Die Leiter 51, 52 würden zwischen der äußeren Fensterscheibe 19 und dem Abstandshalterkörper 21 benachbart der äußeren Fensterscheibe angeordnet, und die Sammelschienen 54, 55 würden zwischen der inneren Fensterscheibe 17 und dem Abstandshalterkörper angeordnet, der dazu benachbart ist. Bei dieser Ausführung würde mindestens die mittlere Fensterscheibe 18 und möglicherweise die äußere Fensterscheibe eine Beschichtung aus einem Material mit geringem Emissionsvermögen aufweisen, um die Wärmeübertragung durch das Glas weiter zu verringern. Außerdem kann der Zwischenraum zwischen benachbarten Fensterscheiben mit einem Trockengas gefüllt werden, wie beispielsweise Argon oder Krypton, das eine niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweist. Der erhöhte Wärmewiderstand dieser Anordnung verringert die Sorge betreffs einer äußeren Kondensation. Auf diese Weise wird die erwärmte Fläche zur inneren Fensterscheibe verschoben, wo sie noch für das Freimachen der Tür benötigt wird. Bei dieser Ausführung ist nur etwa die Hälfte der Energie erforderlich, um die Innenfläche in einer kommerziell akzeptablen Zeit freizumachen.

Die Wareneinrichtung M wird innen beleuchtet, damit das auf den Regalen 12 in der Produktzone 13 aufgenommene Produkt durch die durchsichtigen Türen D betrachtet werden kann. Das Beleuchtungsmittel L weist Leuchtstofflampen 56 auf, die in einer vertikalen Ausrichtung an den Verbindungsprofilen 14 des Türfutters C der Wareneinrichtung in einer konventionellen Weise montiert sind. Wie in 15 gezeigt wird, umfassen die Verbindungsprofile ein hohles Strukturelement 14a, das im Wesentlichen mittels eines isolierenden Schaumstoffes 14b gefüllt ist. Das Strukturelement 14a wird vorzugsweise aus einem nichtmetallischen Material gebildet. Die Metallplatte 20d ist an der Außenseite des Verbindungsprofils 14 für einen Eingriff mittels des Magnetstreifens 20 befestigt, um die Tür D am Futter C einzuklinken oder zu halten. Die Leuchtstofflampe 56 wird durch einen im Allgemeinen C-förmigen Kanaldiffusor 57 eingeschlossen und ist entfernbar am Verbindungsprofil mittels Blattfederklemmen 58 befestigt.

Das Verbindungsprofil 14 ist auf der Innenseite mit einer Basiswand 14c konstruiert, und gegenüberliegende nach innen gewendete Laschen 14d stehen nach innen daraus vor, um Kanäle 14e zu definieren, die eine reflektierende Platte 14f aufnehmen, die von den Laschen 14d eingeschlossen wird. Ein Dichtungselement 14g, das sich in Längsrichtung des Verbindungsprofils 14 auf jeder Seite erstreckt, ist ebenfalls vorhanden. Die Federklemmen 58 sind vertikal beabstandet an vorgegebenen Stellen angeordnet. Die Federklemmen 58 weisen eine Basiswand 58a auf, die an der Reflektorplatte 14f in Eingriff kommt und durch Metallschrauben 58b oder dergleichen an Ort und Stelle gehalten wird. Die Klemmen 58 weisen ebenfalls winkelige Seitenwände 58e auf, die von den Verbindungsprofillaschen 14d an den elastischen Dichtungselementen 14g beabstandet sind, und die Endwände 58d der Klemmen bilden nach innen gewendete Kurvensteuerflächen für die Klemme. Der Diffusor 57 weist eine Haupt- oder Basislichtübertragungswand 57b und gegenüberliegende Seitenwände 57c auf, die die offene Kanalkonfiguration bilden. Die länglichen freien Randbegrenzungen 57d der Seitenwände weisen nach innen gewendete Flansche 57e mit gebogenen äußeren Lippen 57f auf. Diese gebogenen Begrenzungen 57d bilden Wülste längs der entgegengesetzten Längsseiten, die auf den gegenüberliegenden nach innen gewendeten Laschen 14d liegen. Der Diffusor 57 wird am Verbindungsprofil 14 montiert, indem die freien äußeren Lippen 57f gegen die Kurvensteuerflächen 58d gepresst werden, um die Klemmenwände 58c nach innen abzufedern und die nach innen liegenden Flansche 57e an den Verbindungsprofillaschen einzusetzen, wobei die Dichtungslippen 57f gegen die Dichtungen 14g pressen. Kurz gesagt, die Blattfeder 58 klemmt den Diffusor gegen die Verbindungsprofillaschen, aber der Diffusor 57 (und die Lampe) können gegen die Vorspannung der Blattfeder weggezogen werden, um die Lampe 56 vom Verbindungsprofil 14 zu entfernen.

Die Hauptwand 57b des Diffusors 57 ist bei 60 innen mit Facetten versehen, wie ein konventioneller Diffusor, so dass das aus der Lampe austretende Licht horizontal innerhalb der Kühlzone 13 ausgebreitet wird, um das Produkt durchgängig über die vertikale Länge der Lampe 56 gleichmäßiger zu beleuchten. Die geriffelten Facetten 60 an der inneren Hauptwandfläche 57b des Diffusors weisen gleichmäßige gleichschenklige Wandflächen 60a auf, die für eine gleichmäßige Winkelbrechung des Lichtes durch die Diffusorwand 57b angeordnet sind. Die Seitenwände 57e des Diffusors sind jedoch mit geriffelten Facetten 61 von unterschiedlicher Oberfläche konstruiert, wobei eine Fläche 61a länger ist als die andere Fläche 61b, so dass die Facetten 61 ausgezackter oder ungleichmäßiger sind, um dadurch die Ablenkung des Lichtes nach innen in die Sichtzone 13 zu verbessern. Die längeren Flächen 61a einer jeden Facette 61 sind frei, um den Durchgang des direkten und reflektierten Lichtes zu gestatten, damit es durch den Diffusor 57 in Richtung des Sichtbereiches gebrochen wird. Mit anderen Worten, die Anordnung der ausgezackten Facetten 61 bewirkt, dass das durch die längeren Flächen 61a gelangende Licht in der Richtung des Inneren der Wareneinrichtung abgelenkt wird.

Ein charakteristisches Merkmal der Erfindung ist die Steuerung des Lichtes, das dazu tendieren würde, durch die kürzeren Flächen 61b hindurchzugehen und in einer Richtung nach außen von der Wareneinrichtung durch die Tür D gebrochen zu werden. In der Vergangenheit wurde eine derartige Lichtkonzentration an den Diffusorseiten als eine Blenderscheinung für den Kunden beobachtet, der sich der Wareneinrichtung nähert. Bei der vorliegenden Erfindung werden die kürzeren Diffusorflächen 61b selektiv mit einem undurchsichtigen Material 61c bedeckt oder anderweitig verdeckt, so dass das Licht nicht durch diese Steuerflächen hindurchgehen kann. Daher wird das Licht, das normalerweise in Richtung der Türen D gebrochen wird, so versperrt, dass die Blendung verringert und eine gleichmäßigere Innenbeleuchtung des Produktbereiches bewirkt wird.

VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG DER ENTNAHMETÜR

Die Entnahmetür der vorliegenden Erfindung wird montiert, indem zuerst die verschiedenen Bauteile bereitgestellt werden, die die äußere 19, mittlere 18 und innere Glasfensterscheibe 17, den Abstandshalter S, den elektrischen Einschub- und Abstandshalterverriegelungsschlüssel 30 und die Torsionsstabeinstellbaugruppe (38a, 38b, 39a, 45, 45c, 46, 47, 48) und die Verstärkungselemente 40g, 43a umfassen. Die Innenfläche der äußeren Fensterscheibe 19 wird mit einer durchsichtigen, teilweise elektrisch leitfähigen Folie gebildet. Die Fensterscheiben werden unmittelbar vor der Montage gewaschen, und die Randflächen der inneren und äußeren Fensterscheibe 17, 19 (die durch das Formrahmenmaterial kontaktiert werden) werden mit einem chemischen Adhäsionsbeschleuniger grundiert, um die Bindung des Formrahmenmaterials (beispielsweise Polyurethan) am Glas zu beschleunigen.

Der Abstandshalter S wird aus einem Polymer oder einem anderen geeigneten Material extrudiert, das eine angemessene Underwriter's Laboratories Nennleistung aufweist. Das ausgewählte Polymermaterial sollte thermische und elektrische Isoliereigenschaften aufweisen und ein minimales chemisches Beschlagen der Glasflächen hervorrufen. Der Abstandshalterstreifen ist gekerbt (25) und geschlitzt (53c), und die hohlen Abstandshalterkörper 21 sind mit dein Trocknungsmittel 24a gefüllt, wenn erforderlich. Die offenen freien Enden 25a des Abstandshalters S werden verschlossen, um das Trocknungsmittel festzuhalten. Die Kupferfoliesammelschienen 54, 55 werden an den Seiten der Abstandshaltersegmente 26d, 26b zum Haften gebracht, die sich schließlich über die Ober- und Unterseite der Tür in Kontakt mit der Innenfläche 19a der äußeren Fensterscheibe 19 erstrecken werden. Es ist ebenfalls zulässig, dass diese Sammelschienen direkt am Glas haften, obgleich man glaubt, dass die Montage durch Bereitstellen dieser auf dem Abstandshalter vereinfacht wird. Die Kupferfolieleiter 51, 52 werden ebenfalls an der Seite der Abstandshaltersegmente 26a, 26e zum Haften gebracht, die mit der Innenfläche 17a der inneren Fensterscheibe 17 entlang der gelenkigen Randbegrenzung der Tür D in Eingriff kommen werden. Die überkreuzenden Verbinder 53 werden ebenfalls in den Schlitzen 53c an den oberen und unteren Ecken installiert, um eine elektrische Verbindung zwischen den Leitern 5l, 52 und den jeweiligen Sammelschienen 54, 55 zu bewirken.

In einer Füllung mit drei Fensterscheiben wird der Abstandshalter S dann um die mittlere Glasfensterscheibe 18 gefaltet oder gewickelt, deren Randbegrenzung in der Nut zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden 21a der Abstandshalterkörper 21 aufgenommen wird, und wobei ein Anstoßen an die Verbindungsstege 22a der Außenwand 22 erfolgt. Der Abstandshalter ist so konstruiert und angeordnet, dass die Ecken des Glases den Kerben 25 im Abstandshalter entsprechen, damit der Abstandshalter 90° gebogen wird, und zueinanderpassen und in der Weise einer auf Gehrung geschnittenen Ecke in Eingriff kommen, so dass sie sich im Wesentlichen ununterbrochen durch die Ecken erstrecken. Der Abstandshalter ist so konstruiert und angeordnet, dass er sich nahezu über die gesamte Strecke um den Umfang der mittleren Fensterscheibe 18 erstreckt. Die freien Enden 25a der Abstandshalterabschnitte 26a, 26e werden jedoch beabstandet sein, um die verriegelnde Verbindung durch die Verriegelungseinschübe 31e des Schlüssels 31 zu gestatten. Diese Einschubnasen 31c werden in die hohlen Öffnungen 24 an den entgegengesetzten Enden 25a des Abstandshalters eingesetzt, und die Klinken 31e an den Schlüsseln 31e schnappen in die Öffnungen 31d im Abstandshalter für einen verriegelnden Eingriff ein.

Die innere und äußere Fensterscheibe 17, 19 werden danach in die Ausgangseinheit eingesetzt, die durch den Abstandshalter S und die mittlere Fensterscheibe 18 gebildet wird. Die innere und äußere Fensterscheibe passen an die jeweiligen Abstandshalterkörper 21, und die äußeren Begrenzungsränder 23 dieser Fensterscheiben werden unter den Flanschen 22b des Abstandshalters aufgenommen. Wenn das Band 33 nicht vorher auf die Abstandshalterwand 22 aufgebracht wird, dann wird das Aluminiumband 33 jetzt auf die jeweiligen Seitenstrecken der Wand 22 aufgebracht und gewendet, um sich etwas (beispielsweise annähernd 0,10 in.) auf die äußeren Fensterscheibenflächen herüber zu erstrecken. Der Bandaufbringungsschritt wird durchgeführt, um zu sichern, dass die Abstandshalter mit den Fensterscheiben abgedichtet werden, insbesondere an den Ecken, um das Eindringen des Formrahmenmaterials zwischen die Fensterscheiben zu verhinder. Eine vorherige Aufbringung des Aluminiumfolienbandes kann zugunsten eines Bandaufbringungsschrittes nach dem Einbringen des Abstandshalters eliminiert werden, um die Glasfensterscheiben einzuschließen und die Basis-IG-Einheit zu bilden. In jenem Fall würde die Bandaufbringung über die gesamte Länge des Abstandshalters ausgedehnt, und insbesondere an den Ecken. Außerdem wird Band um den elektrischen Einschub- und Abstandshalterverriegelungsschlüssel 30 herum angeordnet. Ein Abschnitt des Bandes 33 wurde in 5 und 5A und 12 herausgebrochen, um sein Vorhandensein zu veranschaulichen. Außerdem kann eine Litze oder ein Seil aus dem Dichtungsmittel (beispielsweise Polyisobutylen) um die Buchse 32a des elektrischen Schlüssels 32 gewickelt werden, um die Abdichtung zwischen dem elektrischen Schlüssel und dem Formrahmenmaterial zu unterstützen.

Die Teilbaugruppe aus eingeschlossenem Abstandshalter und Glasfensterscheiben wird in einer Form (nicht gezeigt) für das Bilden des Türrahmens angeordnet. Außerdem werden die Verstärkungselemente 40g, 43a, einschließlich der Gelenkbolzenbuchsen 38a, 39a, in der Form positioniert, ebenso wie das Drehmomenteinstellgehäuse 46. Die Buchse 39a in Verbindung mit dem unteren Gelenkbolzen 43 wird durch eine Hülse 45c begleitet, die den Torsionsstab 45 unterhalb des Drehmomenteinstellgehäuses 46 aufnimmt. Geeignete Buchsen (nicht gezeigt) werden in der Form für den Türgriff H angeordnet, und andere geeignete Halterungen oder verfügbare Elemente sind vorhanden, um weitere Öffnungen und Zwischenräume für die Verringerung des Raumes oder in anderer Hinsicht, wie erforderlich, zu bilden. Die Form wird geschlossen, und der Formrahmen F wird durch Einführen von einer oder mehreren Füllungen des flüssigen Polyurethanrahmenmaterials oder dergleichen in den Formhohlraum gebildet. Das Trocknungsmittel in den Abstandshalterkörpern 21 kann unter bestimmten Umständen eine strukturelle Integrität für die Abstandshalterkörper des Abstandshalters während des Formens bewirken. Die Konstruktion und Anordnung der Teile innerhalb der Form sind ausgelegt, um das Eindringen des Türrahmenmaterials zu verhindern, um den Abstandshalter zu umgehen und in die Zwischenräume zwischen die Fensterscheiben 17, 18, 19 zu gelangen. Ein derartiges Eindringen würde ein ästhetisch unakzeptables Produkt liefern. Die Dichtlippen 21c an den Abstandshalterkörpern bewirken ebenfalls einen Schutz gegen das Türrahmenmaterial, das sich am Abstandshalter vorbei bewegt, was dazu neigt, eine weitere Bewegung von jeglichem Material zu blockieren, das es schafft, unter den Flansch 22b zwischen den Fensterscheiben und dem Abstandshalterkörper zu gelangen. Für das Entformen wird eine Zeitdauer gestattet, und die Form wird geöffnet. Bekannte Verfahrensweisen können zur Anwendung gebracht werden, um einen Schutz des Formrahmens gegen einen Ultraviolettabbau zu bewirken.

Das Innere der eingeschlossenen Glasplattenteilbaugruppe (d.h., die Zwischenräume zwischen benachbarten Fensterscheiben 17, 18 und 19) wird durch Bindung des Formrahmens F um und auf die innere und äußere Fensterscheibe 17, 19 abgedichtet. Die „Luft"zwischenräume zwischen den Glasfensterscheiben können selektiv mit einem Trockengas, wie beispielsweise Argon oder Krypton, mit niedriger Wärmeleitfähigkeit gefüllt werden. Der Torsionsstab 45 mit dein geradeverzahnten Zahnrad 47 (und unterem Gelenkbolzen 43) werden in das Hülsenelement 45c und die Gehäusekammer 47a geschoben, wobei die Hülse 39b innerhalb der Buchse 39a positioniert wird. Das Drehmomenteinstellschneckenrad 48 ist im Drehmomenteinstellgehäuse 46 montiert und wird mit dem geradeverzahnten Zahnrad 47b am oberen Ende des Torsionsstabes in Eingriff gebracht, und die Abdeckplatte 46b wird gesichert. Die Hülse 38b wird in die obere Buchse 38a eingesetzt, und die Feder 40a und der obere Gelenkbolzen 40 werden jetzt in der Hülse 38b und der Buchse 38a in der Oberseite der Tür aufgenommen. Der Griff H wird ebenfalls an der Tür befestigt, der Magnetstreifenhalter 20 (einschließlich des Magnetstreifens) wird in die Nut 20b eingesetzt, und die anderen Baueinheiten werden angebracht. Es soll verstanden werden, dass weniger als alle der vorangehenden Schritte an einem Produktionsort erfolgen können. Beispielsweise könnte der Abstandshalter leicht an einem entfernten Ort hergestellt und zum Endmontageort versandt werden.

Die vorliegende Warenentnahmeeinrichtung M und die Tür D dafür weist ausgezeichnete Wärmeisolierungs- und Zurschaustellungseigenschaften des Produktes auf und erreicht die weiteren Ziele, die für die Erfindung dargelegt wurden. Außerdem wird die Montage der Tür mit einer begrenzten Anzahl von Schritten durchgeführt. Es soll verstanden werden, dass die vorangehende Beschreibung und die begleitenden Zeichnungen nur zur Veranschaulichung und als Beispiel vorgelegt werden, und dass Veränderungen und Abwandlungen der vorliegenden Offenbarung, die für alle Fachleute leicht sichtbar werden, als innerhalb des Schutzbereiches der vorliegenden Erfindung betrachtet werden, der nur durch den Schutzbereich der als Anhang beigefügten Patentansprüche eingeschränkt wird.


Anspruch[de]
Entnahmetür (D), die für einen Entnahmezugriff zum beleuchteten inneren Produktbereich (13) einer Warenkühleinrichtung (M) konstruiert und angeordnet ist, wobei die Entnahmetür (D) aufweist: eine durchsichtige Füllung mit einer Glasteilbaugruppe mit einer ersten und zweiten beabstandeten Glasfensterscheibe (17, 19) mit nach innen und nach außen liegenden Flächen;

einen unitären nichtmetallischen Abstandshalter (S), der sich um und in Kontakt mit einem äußeren Umfang der Glasfensterscheiben (l7, 19) erstreckt und einen Trennelementabschnitt (21) aufweist, der zwischen den Glasfensterscheiben (17, 19) angeordnet ist, und mit Flanschen (22b), die zusammenhängend als ein Teil mit dem Trennelementabschnitt (21) ausgebildet sind, um mit den äußeren Umfangsrändern der Glasfensterscheiben (17, 19) in Eingriff zu kommen, und einem Schlüsselverriegelungsmittel (30), das zusammenwirkend mit dem Abstandshalter (S) in Eingriff kommt, um ihn verriegelnd in einem peripheren Kontakt um die Glasfensterscheiben (17, 19) zu halten; und

einen Formrahmen (F), der den äußeren Umfang der Glasteilbaugruppe (G) umgibt und den Abstandshalter (S) und die benachbarten Begrenzungsränder der Glasfensterscheiben (17, 19) um die Flansche (22b) abdichtend einschließt (C).
Entnahmetür (D) nach Anspruch 1, die in Kombination umfasst: eine Warenkühleinrichtung (M) mit einem Türfutter (C) mit mindestens zwei Verbindungsprofilelementen (14), und die eine vordere Öffnung (11) für einen Zugang zu dessen Produktbereich (13) definiert; ein Türsteuermittel für das gelenkige Montieren der Tür (D) an einem der Verbindungsprofilelemente (14); und ein elektrisches Mittel (32) für die Warenkühleinrichtung (M), die ein Beleuchtungsmittel (L) für das Beleuchten des Produktbereiches (13) und ein Heizmittel (50, 50a) für das Erwärmen der durchsichtigen Füllung einschließt. Entnahmetür (D) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Glasteilbaugruppe (G) durch den Abstandshalter (S) gegen einen Fluiddurchgang nicht abgedichtet ist, und bei der der Abstandshalter (S) aus thermisch und elektrisch isolierendem Material (14b) gebildet wird. Entnahmetür (D) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Glasteilbaugruppe (G) durch den Abstandshalter (S) gegen einen Fluiddurchgang nicht abgedichtet ist, und die außerdem eine Feuchtigkeitssperre, die für das Abdecken des äußeren Umfanges des Abstandshalters (S) um die Glasfensterscheiben (17, 19) konstruiert und angeordnet ist, und das Schlüsselverriegelungsmittel (30) am Abstandshalter (S). umfasst. Entnahmetür (D) nach Anspruch 4, bei der die Feuchtigkeitssperre eine Außenwandfläche (21a) des Abstandshalters (S) bedeckt und sich um den Flansch (22b) davon erstreckt, um eine vorgegebene Außenfläche der Glasfensterscheiben (17, 19) benachbart deren peripheren Begrenzungsrändern zu überdecken. Entnahmetür (D) nach Anspruch 5, bei der die Feuchtigkeitssperre zwischen der Glasteilbaugruppe (G) und dem Formramen (F) angeordnet ist, und bei der der Formrahmen (F) abdichtend eine größere Außenfläche der Glasfensterscheiben (17, 19) umschließt als die Feuchtigkeitssperre. Entnahmetür (D) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Glasfensterscheiben (17, 19) winkelig in Beziehung stehende Seitenränder aufweisen, und wobei der Abstandshalter (S) einen einteiligen Streifen (20) aus elastischem nichtleitendem Material mit einem kontinuierlichen Basiswandelement (14c) aufweist, wobei die Flansche (22b) parallele Seitenabschnitte davon bilden und zusammen eine kontinuierliche Außenwandfläche (21a) auf einer Seite des Abstandshalters (S) definieren, wobei der Trennelementabschnitt (21) auf der anderen Seite entgegengesetzt der einen Seite und zwischen den Seitenflanschen (22b) gebildet wird, und wobei der Trennelementabschnitt (21) in eine Reihe von Längen entsprechend den Längen der jeweiligen Seitenränder der Glasfensterscheiben (17, 19) unterteilt wird, und wobei sie miteinander durch das kontinuierliche Basiswandelement (14c) verbunden werden, und wobei der Trennelementabschnitt (21) zwischen den Längen abgefast ist, um das Biegen und Formen des elastischen Streifenabstandshalters (S) längs der winkelig in Beziehung stehenden Seitenränder der Glasfensterscheiben (17, 19) aufzunehmen, so dass die gegenüberliegenden Ränder der Trennelementabschnittslängen mit den jeweiligen Abfasungen an den Ecken der Seitenränder der Glasfensterscheiben zueinanderpassen, um einen auf Gehrung geschnittenen kontinuierlichen Trennelementkörperabschnitt (21) in der Teilbaugruppe (G) zu bilden. Entnahmetür (D) nach Anspruch 7, bei der die äußeren Enden des Streifenabstandshalters (S) frei und in einer benachbarten gegenüberliegenden Beziehung an einem Seitenrand der Glasfensterscheiben (17, 19) beim Bilden der Glasteilbaugruppe (G) angeordnet sind, und bei der das Schlüsselverriegelungsmittel (30) für einen passenden Verriegelungseingriff zwischen den freien Abstandshalterenden (25a) konstruiert und angeordnet ist, um sie zusammenzuhalten, und für das Komplettieren des peripheren Abstandshaltereingriffes mit den Begrenzungsrändern der Glasfensterscheiben (17, 19). Entnahmetür (D) nach Anspruch 8, bei der eine Verriegelungsnase (53b) an einem der Schlüsselverriegelungsmittel (30) und der freien Abstandshalterenden (25a) gebildet wird und ein Nasenaufnahmekanal (31d) in dem anderen der Schlüsselverriegelungsmittel (30) und der freien Abstandshalterenden (25a) gebildet wird. Entnahmetür (D) nach Anspruch 9, bei der die freien Enden (25a) des Streifenabstandshalters (S) einen inneren Hohlraum (24) aufweisen, der den Nasenaufnahmekanal (31d) definiert, und wobei das Schlüsselverriegelungsmittel (30) einen Verriegelungskörperabschnitt (31) aufweist, wobei sich die Verriegelungsnase (53b) in ausgerichteten entgegengesetzten Richtungen davon erstreckt, und wobei der Verriegelungskörperabschnitt (31) so ausgebildet ist, dass er zum Abstandshalter (S) passt und damit in Eingriff kommt, um so gleiche Flansche (22b) und Trennelementabschnitte (21) für einen Eingriff mit den Glasfensterscheiben (17, 19) zu haben. Entnahmetür (D) nach Anspruch 1 oder 2, die ein Heizmittel (50, 50a) für das Erwärmen von mindestens einer der Glasfensterscheiben (17, 19) umfasst, und die ein elektrisch leitendes Mittel (32) umfasst, das anstoßend an den Abstandshalter (S) für das Aufnehmen einer elektrischen Verbindung mit dein Heizmittel (50, 50a) konstruiert und angeordnet ist. Entnahmetür (D) nach Anspruch 11, bei der das Heizmittel (50, 50a) für die Glasfensterscheiben (17, 19) eine leitende durchsichtige Folie (51, 52) aufweist, die auf die nach innen liegende Fläche (17a, 19a) einer von der ersten und der zweiten Glasfensterscheibe (17, 19) aufgebracht wird, und wobei das elektrisch leitende Mittel (32) ein Sammelschienenmittel für das elektrische Kontaktieren der Folie (51, 52) längs paralleler entgegengesetzter Seiten der nach innen liegenden Fläche (17a, 19a) der einen Glasfensterscheibe (17, 19) umfasst, und wobei sich ein weiterer elektrischer Leiter (51, 52) längs einer nach innen liegenden Fläche (17a, 19a) der anderen der ersten und der zweiten Glasfensterscheibe (17, 19) erstreckt und entgegengesetzt einer dritten Seite der einen Glasfensterscheibe (17, 19) angeordnet ist, die senkrecht zu deren parallelen entgegengesetzten Seiten verläuft. Entnahmetür (D) nach Anspruch 12, bei der der elektrische Leiter (51, 52) und das Sammelschienenmittel in Seitenwandkanälen des Trennelementabschnittes (21) des Abstandshalters (S) aufgenommen und gegen die benachbarten Innenflächen (17a, 19a) der gegenüberliegenden Glasfensterscheiben (17, 19) angeordnet werden, damit sie vollständig durch den Abstandshalter (S) bedeckt werden. Entnahmetür (D) nach Anspruch 12, die überkreuzende elektrische Verbinder (53) umfasst, die sich seitlich über die Glasteilbaugruppe (G) erstrecken, um das Sammelschienenmittel der einen Glasfensterscheibe (17, 19) mit dem elektrischen Leiter (51, 52) auf der entgegengesetzten anderen Glasfensterscheibe (17, 19) zu verbinden. Entnahmetür (D) nach Anspruch 11, bei der das Schlüsselverriegelungsmittel (30) einen elektrischen Verbinderabschnitt (32) umfasst, der konstruiert und angeordnet ist, um elektrischen Strom von einer Außenquelle aufzunehmen, und für dessen Verbindung mit dem elektrisch leitenden Mittel (32) am Abstandshalter (S). Entnahmetür (D) nach Anspruch 15, bei der zwei elektrische Leitungen (53a, 53b) vorhanden sind, die sich extern vom elektrischen Abschnitt (32) erstrecken, und die gedreht werden, um sich in entgegengesetzten Richtungen weg voneinander längs des Abstandshalters (S) zu erstrecken, wobei ein Heizmittel (50, 50a) an den Glasfensterscheiben (17, 19) eine elektrisch leitende Folie (51, 52) auf einer nach innen liegenden Fläche (17a, 19a) davon ist, und wobei sich das elektrisch leitende Mittel (32) längs ausgewählter Abschnitte des Abstandshalters (S) erstreckt, um die elektrischen Leitungen (53a, 53b) mit der leitenden Folie (51, 52) zu verbinden. Entnahmetür (D) nach Anspruch 16, bei der das elektrisch leitende Mittel (32) Verbinderstreifen in elektrischem Kontakt mit den elektrischen Leitungen (53a, 53b) aufweist, und die sich von dort längs einer Seitenwand (21a) des Abstandshalters (S) zu dessen äußeren Enden erstrecken, wobei die Seitenwand mit der nach innen liegenden Fläche (19a) der anderen Glasfensterscheibe (17, 19) in Kontakt und in beabstandeter Beziehung zur leitenden Folie (51, 52) auf der einen Glasfensterscheibe (17, 19) ist. Entnahmetür (D) nach Anspruch 17, bei der die Verbinderstreifen längs einer vertikalen Seitenwand des Abstandshalters (S) angeordnet sind, um sich zu deren oberen und unteren Ecken gegen die andere der Glasfensterscheiben (17, 19) zu erstrecken, wobei das elektrisch leitende Mittel (32) außerdem Leitermittel für das Erstrecken längs der oberen und unteren horizontalen Ränder des Abstandshalters (S) in Kontakt mit der leitenden Folie (51, 52) auf der einen Glasfensterscheibe (17, 19) und überkreuzende Verbinder (53) aufweist, die die Verbinderstreifen und die Leitermittel (32) verbinden. Entnahmetür (D) nach Anspruch 2, bei der das Türsteuermittel aufweist: ein oberes und ein unteres Gelenk (40, 43), die durch eine obere und eine untere Buchse (38a, 39a) aufgenommen werden, die im Formrahmen (F) positioniert sind; und eine sich horizontal erstreckende konstruktive Verstärkung (40g, 43a), die an mindestens einer der Buchsen (38a, 39a) gesichert ist, und die im Rahmen (F) geformt ist. Entnahmetür (D) nach Anspruch 19, bei der das untere Gelenk (43) für eine relative Bewegung in einer Lagerbuchse (39b) montiert ist, die von der unteren Buchse (39a) aufgenommen wird, und wobei das untere Ende (43b) des unteren Gelenkes (43) für einen nicht drehenden Eingriff relativ zur Warenkühleinrichtung (M) angeordnet ist. Entnahmetür (D) nach Anspruch 19, bei der das Türsteuermittel ein Torsionsmittel (45) aufweist, die für eine Verdrehungsfunktion während des Öffnens und Schließens der Tür (D) an dem Futter (C) konstruiert und angeordnet ist, wobei das Torsionsmittel (45) länglich ist und ein Ende in einer stationären Position relativ zur Tür (D) und das andere Ende (45b) in einer stationären Position relativ zur Warenkühleinrichtung (M) aufweist, und wobei sie ein Drehmomentreguliermittel (46) aufweist, das an dem einen Ende des Torsionsmittels (45) gesichert und mit einem Getriebemittel (47, 48) für das selektive Anwenden einer Verdrehungskraft konstruiert ist, wobei die Tür (D) in Richtung einer Selbstschließposition an der Warenkühleinrichtung (M) vorgespannt wird. Entnahmetür (D) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die durchsichtige Türfüllung eine erste und zweite Glasfensterscheibe (17, 19) aufweist und das Abstandshalterelement (S) aus einem nichtleitenden biegbaren Material gebildet wird, um sich um die Glasfensterscheiben (17, 19) peripher zu erstrecken, und gegenüberliegende und benachbarte freie Enden (25a) aufweist, und wobei das Schlüsselverriegelungselement (30) einen Verriegelungsabschnitt aufweist, der konstruiert und angeordnet ist, um die gegenüberliegenden freien Enden (25a) des Abstandshalters in einer verriegelnden Beziehung zu verbinden, um die Glasfensterscheiben (17, 19) zu halten, und um eine nicht abgedichtete Glasplattenteilbaugruppe (G) zu bilden. Entnahmetür (D) nach Anspruch 22, bei der das Abstandshalterelement (S) einen inneren Trennelementkörperabschnitt (21) aufweist, wobei eine Außenwand (22) Seitenabdichtflansche (22b) auf jeder Seite des Körperabschnittes (21) bildet, und wobei die erste und die zweite Glasfensterscheibe (17, 19) am Abstandshalterelement (S) montiert werden, wobei der Trennelementkörperabschnitt (21), der mit den gegenüberliegenden Innenflächen (17a, 19a) der Glasfensterscheiben (17, 19) und den peripheren Begrenzungen der Glasfensterscheiben (17, 19) in Eingriff kommt, durch die Seitenabdichtflansche (22b) des Abstandshalterelementes (S) eingeschlossen wird. Entnahmetür (D) nach Anspruch 22, bei der der Trennelementkörperabschnitt (21) in zwei Abschnitte verzweigt wird, die durch einen mittleren Flansch (22a) der Außenwand (22) getrennt werden, und wobei eine dritte Glasfensterscheibe (18) mittig zwischen den zwei Trennelementkörperabschnitten (21) in einer beabstandeten Beziehung zur ersten und zweiten Glasfensterscheibe (17, 19) montiert wird, und wobei ihre periphere Begrenzung mit dem mittleren Flansch (22b) in Eingriff kommt. Entnahmetür (D) nach Anspruch 1 oder 2, bei der eine der Glasfensterscheiben (17, 19) aus Low-E Glas gebildet wird. Entnahmetür (D) nach Anspruch 24, bei der der Trennelementkörperabschnitt (21) zwei Dichtlippen (23a) aufweist, wobei sich eine erste der Lippen (23a) vom Trennelementkörperabschnitt (21) erstreckt und mit einer Innenfläche (17a) der ersten Glasfensterscheibe (17) in Eingriff kommt, und wobei sich eine zweite der Lippen (23a) vom Trennelementkörperabschnitt (21) erstreckt und mit einer Innenfläche (19a) der zweiten Glasfensterscheibe (19) in Eingriff kommt, wobei die Außenwand (22) und die Dichtlippen (23a) abdichtend das Eindringen von Rahmenformmaterial zwischen die Glasfensterscheiben (17, 18, 19) verhindern. Entnahmetür (D) nach Anspruch 12, bei der der Formrahmen (F) aus einem polymeren Material besteht, das auf den Abstandshalter (S) und um die erste und zweite Glasfensterscheibe (17, 19) geformt wurde, und wobei das Sammelschienenmittel eine erste und zweite Sammelschiene (54, 55) umfasst, die auf einen Abstandshalterbereich begrenzt sind, der innerhalb des Formrahmens (F) eingeschlossen ist, und durch den Formrahmen (F) vor einem zufälligen Kontakt im Fall eines Bruches der ersten Fensterscheibe (17) geschützt wird. Entnahmetür (D) nach Anspruch 27, bei der die erste und zweite Sammelschiene (54, 55) Folie sind, die an einem der Abstandshalter (S) und der Innenfläche (17a) der ersten Fensterscheibe (17) haftet. Entnahmetür (D) nach Anspruch 2, bei der das Beleuchtungsmittel (L) der Warenkühleinrichtung (M) eine längliche Lampe (56), die innerhalb des Produktbereiches (13) benachbart der vorderen Öffnung (11) montiert ist, und ein Lichtstreumittel (57) aufweist, die für das Abdecken der Lampe (56) und des Streulichtes daraus über den Regalen (12) und durchgehend im Produktbereich (13) konstruiert und angeordnet ist, wobei das Streumittel (57) eine Vielzahl von lichtundurchlässigen Lichtblockierflächen (61b) umfasst, um die Lichtbrechung nach außen vom Produktbereich (13) durch die vordere Öffnung (11) zu steuern. Entnahmetür (D) nach Anspruch 29, bei der das Streumittel (57) eine innere Facettenfläche (57c) für das Streulicht von der Lampe (56) über einen breiten Bereich aufweist, um eine gleichmäßigere Beleuchtung des Produktbereiches (13) zu bewirken, wobei die Facetten (61) jeweils erste und zweite Flächen (61b, 61a) aufweisen, die sich unter einem Winkel schneiden, wobei die ersten Flächen (61b) von mindestens einigen der Facetten (61) lichtundurchlässig sind, um eine Lichtübertragung durch derartige Flächen (61b) zu verhindern, wobei die lichtundurchlässigen Flächen (61b) konstruiert und angeordnet sind, um im Wesentlichen das Licht dahingehend zu blockieren, dass es durch die Entnahmetür (D) oder die vordere Öffnung (11) im Produktbereich (13) sichtbar wird. Entnahmetür (D) nach Anspruch 29, bei der die Lampe (56) aufweist: einen Basisabschnitt (14e), der an einem Verbindungsprofil (14) des Futters (C) montiert ist, und wobei das Lichtstreumittel (57) einen im Allgemeinen kanalförmigen Diffusor aufweist, der eine innere Basiswand (57b) und gegenüberliegende Seitenwände (57c) aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie sich im Wesentlichen senkrecht weg von der Basiswand (57b) zu den freien Randbegrenzungen (57d) erstrecken, die mit dem Basisabschnitt (14e) in Eingriff kommen, so dass die Basiswand (57b) im Produktbereich (13) positioniert ist; und erste Facettenmittel (60) auf der Innenfläche der Diffusorbasiswand für die direkte Lichtbrechung in den Produktbereich (13). Entnahmetür (D) nach Anspruch 31, bei der mindestens einige der ersten Facettenmittel (60) der Diffusorbasiswand (57b) im Wesentlichen gleiche Oberflächen auf beiden Seiten aufweisen, die durch Seitenflächen (60a) gebildet werden, die vom Scheitel unter im Wesentlichen gleichen Winkeln in Richtung der Basiswand (57b) divergieren. Entnahmetür (D) nach Anspruch 31, bei der die Diffusorseitenwände (57c) Facettenmittel (61) auf der Innenfläche für die Lichtbrechung in den Produktbereich (13) aufweisen, wobei einige der Facettenmittel (61) an der Diffusorseitenwand sägezahnförmig mit langen Seitenflächen (61a) und kurzen Seitenflächen (61b) sind. Entnahmetür (D) nach Anspruch 33, bei der die kurzen Seitenflächen (61b) im Allgemeinen so angeordnet sind, dass sie nach außen vom Produktbereich (13) in Richtung der Futteröffnung (11) und der Entnahmetür (D) und der Lichtblockiermittel (61c) bei mindestens einigen der kurzen Seitenflächen (61b) liegen, um eine vollständige Lichtbrechung dort hindurch zu verhindern. Entnahmetür (D) nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Schlüsselverriegelungselement (30) einen elektrischen Verbinderabschnitt (32) umfasst, der konstruiert und angeordnet ist, um elektrischen Strom von einer Außenquelle aufzunehmen, und zusammenhängend mit einem Verriegelungsabschnitt (31) für das Abstandshalterelement (S) gebildet wird, wobei der Verriegelungsabschnitt (31) extern angeordnete elektrische Leiter (53a, 53b) und ein Mittel intern vom Verbinder (32) und den Verriegelungsabschnitten (31) für das Bilden einer elektrischen Stromverbindung dort hindurch zu den elektrischen Leitern (53a, 53b) aufweist. Entnahmetür (D) nach Anspruch 35, und die außerdem ein Dichtungsmittel aufweist, das im Allgemeinen um das Schlüsselverriegelungselement (30) für das Abdichten des Schlüsselverriegelungselementes (30) mit dem Formrahmen (F) angeordnet ist. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) für eine Warenkühleinrichtung (M) mit einem Produktbereich (13), wobei die Entnahmetür (D) eine durchsichtige Glasplattenteilbaugruppe (G) mit einer ersten und zweiten Glasfensterscheibe (17, 19) aufweist, das die folgenden Schritte aufweist:

Bereitstellen eines thermisch und elektrisch isolierenden Abstandshalterelementes (S) mit einem inneren mittleren Trennelementkörperabschnitt (21), wobei eine Außenwand (22) Seitenabdichtflansche (22b) an jeder Seite des Körperabschnittes (21) bildet;

Verwenden eines Schlüsselverriegelungselementes (30), um die Enden des Abstandshalterelementes (S) zu sichern, um dadurch einen kontinuierlichen peripheren Rand für die Glasplattenteilbaugruppe (G) zu definieren;

Bilden einer nicht abgedichteten eingeschlossenen Glasplattenteilbaugruppe (G) durch:

(1) Vormontieren des Abstandshalterelementes (S) auf der ersten und zweiten Glasfensterscheibe (17, 19) mit dem Trennelementkörperabschnitt (21), der mit den gegenüberliegenden Innenflächen (17a, 19a) der Glasfensterscheiben (17, 19) in Eingriff kommt, und wobei die peripheren Begrenzungen der Fensterscheiben (17, 19) durch die Seitenabdichtflansche (22b) des Abstandshalterelementes (S) eingeschlossen werden, um die Glasplattenteilbaugruppe (G) zu bilden; und

(2) Formen eines Nichtmetallrahmens (F), um die eingeschlossene Glasplattenteilbaugruppe (G) peripher zu umhüllen und abzudichten, um eine Entnahmetür (D) mit einem gegenüberliegenden vertikalen inneren Gelenk und äußeren Griffseitenrändern zu bilden.
Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 37, das das Bereitstellen eines Heizmittels (50, 50a) an der Innenfläche (17a, 19a) der einen von der ersten und zweiten Glasfensterscheibe (17, 19) und das Bereitstellen einer elektrischen Verbindung mit dem Heizmittel (50, 50a) durch das Schlüsselverriegelungselement (30) umfasst. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 38, das das Positionieren der einen Glasfensterscheibe (17, 19) umfasst, bei der das Innenflächenheizmittel (50) auf der Außenseite der Tür (D) entfernt vom Produktbereich (13) oder der Innenseite der Tür (D) am nächsten dem Produktbereich (13) vorhanden ist. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 39, bei dem die andere der ersten und zweiten Glasfensterscheibe (17, 19) aus Low-E Glas gebildet wird. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 40, das das Bereitstellen von drei Glasfensterscheiben (17, 18, 19) umfasst, die durch das Abstandshalterelement (S) eingeschlossen und beabstandet sind, und von denen die mittlere Glasfensterscheibe die andere Glasfensterscheibe ist. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 38, bei dem die elektrische Verbindung durch das Schlüsselverriegelungselement (30) ein Paar elektrische Leiter (53a, 53b) liefert und den Schritt des Ausrichtens der Schlüsselelementleiter (53a, 53b), um sich in entgegengesetzten vertikalen Richtungen zu erstrecken, und des Haftens des leitenden Verbindermittels umfasst, damit sich die Schlüsselelementleiter (53a, 53b) zu den gegenüberliegenden oberen und unteren Begrenzungen der Platte erstrecken. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 42, bei dem das leitende Verbindermittel Leiter (51, 52) und Sammelschienen (54, 55) umfasst, und bei dem der Schritt des Haftens des leitenden Verbindermittels den Schritt des Haltens der Leiter (51, 52) am Trennelementkörperabschnitt (21) entlang einer der Seiten des Abstandshalterelementes (S) und des Haltens der Sammelschienen (54, 55) an den gegenüberliegenden oberen und unteren Begrenzungen des Trennelementkörperabschnittes (21) entlang der Querseiten des Abstandshalterelementes (S) vor dem Vormontieren des Abstandshalterelementes (S) mit den Glasfensterscheiben (17, 19) aufweist. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 43, das den Schritt des Anordnens von sich überkreuzenden Verbindermitteln (53) im Abstandshalterelement (S) in einer Position für das Herstellen eines elektrischen Kontaktes zwischen den Leitern (51, 52) und den Sammelschienen (54, 55) aufweist. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 37, bei dem der Schritt des Anwendens eines Feuchtigkeitsperrmaterials (33) das Abdecken des Abstandshalterelementes (S) und das Überdecken einer vorgegebenen äußeren Oberfläche der Glasfensterscheiben (17, 19) benachbart deren peripheren Begrenzungsrändern und das selektive Aufbringen eines Dichtungsmittels auf das Schlüsselverriegelungselement (30) umfasst, um dessen Bindung und Abdichtung am Formrahmen (F) zu begünstigen. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 37, bei dem der Schritt des Formens des Rahmens (F) das Formen von sich horizontal erstreckenden Verstärkungsmitteln (40g, 43a) in den Rahmen (F) benachbart dem inneren Gelenkseitenrand für die Verstärkung der Gelenkseite der Entnahmetür (D) umfasst. Verfahren zur Herstellung einer Entnahmetür (D) nach Anspruch 37, das im Anschluss an den Formschritt einen Montageschritt des Einsetzens eines Torsionsmittels (45) und Drehmomentreguliermittels (46) für das Torsionsmittel (45) in den Formrahmen (F) aufweist, wodurch die Einstellung der auf die Tür (D) durch das Torsionsmittel (45) angewandten Schließkraft reguliert werden kann, indem man einen Zugang zum Drehmomentreguliermittel (46) am Türrahmen (F) hat. Warenkühleinrichtung (M), die eine Entnahmetür (D) nach einem der Ansprüche 1 bis 36 aufweist.






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