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Dokumentenidentifikation EP1500732 20.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001500732
Titel Webblatt und Lamelle
Anmelder Picanol N.V., Ieper, BE
Erfinder Peeters, Jozef, 8900 Ieper, BE
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 59914449
Vertragsstaaten BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 09.06.1999
EP-Aktenzeichen 040175648
EP-Offenlegungsdatum 26.01.2005
EP date of grant 08.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse D03D 49/62(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Webblatt mit einer Vielzahl von in einer Reihe nebeneinander angeordneten Lamellen, deren Enden in einem unteren, in einem Ladenbalken einer Weblade anzubringenden Profil und in einem oberen Profil gehalten sind.

Bei Webblättern der eingangs genannten Art, wenn sie für Luftdüsenwebmaschinen eingesetzt werden, werden Lamellen vorgesehen, die zwischen dem unteren und dem oberen Abschnitt noch einen Abschnitt mit einem U-förmigen Ausschnitt aufweisen, durch welchen ein Führungskanal für den Schußfaden gebildet wird.

In der Praxis hat sich gezeigt, daß bei hohen Webgeschwindigkeiten, d.h. bei Webgeschwindigkeiten in der Größenordnung von 1.000 Schuß pro Minute oder mehr, Streifen in dem Gewebe auftreten, so daß sich ein unregelmäßiges Gewebe ergibt.

Aus der DE 32 07 481 A1 ist ein Webblatt mit Blattzähnen bekannt, welche in Längsrichtung einen gegen eine Gewebeanschlagkante gerichteten, geknickten Verlauf aufweisen. Durch den geknickten Verlauf soll ein Erhöhung der Drehzahl der Webmaschine ermöglicht werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Webblatt der eingangs genannten Art zu schaffen, das für hohe Webgeschwindigkeiten geeignet ist.

Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand gamäß Anspruch 1 und Anspruch 7 gelöst. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unklanspachen.

Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die Ursache für die bei hohen Webgeschwindigkeiten auftretenden Streifen im Gewebe in den Webblättern liegt, bei welchen dann dynamische Schwingungen der Lamellen entstehen. Durch die Verbreiterung der Lamellen in dem unteren Abschnitt sind die Lamellen relativ steif, so daß die Durchbiegung, insbesondere beim Anschlagen eines Schußfadens verringert wird und damit auch die daraus resultierenden Schwingungen der Lamellen. Der obere, relativ schmale Abschnitt, der weiter von der Drehachse der Weblade entfernt ist, besitzt dagegen ein geringes Gewicht, wodurch die auf diesen Abschnitt der Lamellen einwirkenden Trägheitskräft aufgrund der Hin- und Herbewegung der Weblade und die davon abhängigen Durchbiegungen und Schwingungen entsprechend gering bleiben. Die Schwingungen der Lamellen werden somit aufgrund ihres relativ steifen unteren Abschnittes und ihres relativ leichten oberen Abschnittes beschränkt.

In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Vorderkanten des unteren Abschnittes und des oberen Abschnittes der Lamellen wenigstens annähernd mit einer im Bereich des Ausschnitts gebildeten Anschlagkante fluchten. Dadurch wird erreicht, daß das mit diesen Lamellen gebildete Webblatt alternativ zu einem herkömmlichen Webblatt verwendet werden kann, ohne daß wesentliche Änderungen an einer Webmaschine notwendig sind.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Lamellen eine dem Führungskanal abgewandte, zwischen dem oberen und dem unteren Profil im wesentlichen geradlinig verlaufende Kante aufweisen. Dies hat den Vorteil, daß die Lamellen bei der Montage eines Webblattes mit dieser Kante aufgelegt werden können.

Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Lamellen in dem Abschnitt, mit welchem sie in das untere oder obere Profil hineinragen, eine sich keilförmig verringernde Breite aufweisen, wobei der Querschnitt des unteren und/oder oberen Profils dieser keilförmigen Gestalt angepaßt ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung hat den Vorteil, daß insbesondere die Außenkontur des unteren Profils gegenüber herkömmlichen Webblättern nicht verändert werden muß, so daß es ohne weiteres möglich ist, alternativ zu konventionellen Webblättern ein erfindungsgemäßes Webblatt zu verwenden, ohne weitere Änderungen an der Webmaschine vornehmen zu müssen. Mit Hilfe dieser Ausgestaltung lassen sich auch Webblätter mit relativ breiten Lamellen mit geradliniger Vorderkante und Rückkante bilden, die zum Weben mit hohen Webgeschwindigkeiten und/oder zum Weben von schweren Geweben empfehlenswert sind. Auch in diesem Fall können diese breiten Lamellen verwendet werden, ohne daß die Breite des unteren Profils wesentlich geändert werden muß. Insbesondere können auch die gleichen Befestigungsmittel verwendet werden, mit denen Webblätter mit unterschiedlich breiten Lamellen an dem gleichen Ladenbalken einer Weblade angebracht werden können.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele.

Fig. 1
zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes eines an einem Ladenbalken montierten Webblattes, das nicht unter die Erfindung fallt,
Fig. 2
einen Schnitt durch das Webblatt der Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 3 bis 6
Schnitte ähnlich Fig. 2 durch abgewandelte Ausführungsformen, die nicht unter die Erfindung fallen,
Fig. 7
eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Webblattes,
Fig. 8
einen Querschnitt durch das Webblatt der Fig. 7,
Fig. 9
einen Schnitt ähnlich Fig. 8 durch eine abgewandelte, erfindungsgemäßen Ausführungsform und
Fig. 10
einen Schnitt ähnlich Fig. 8 durch eine weitere Ausführungsform eines Webblattes, das nicht unter die Erfindung fallt.

Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Webblatt 20 weist eine Vielzahl von in einer Reihe nebeneinander angeordneten Lamellen 21 auf. Die Lamellen 21 sind mit einem Ausschnitt versehen, so daß sie einen Führungskanal 5 für einen einzutragenden Schußfaden bilden. Die Lamellen 21 sind in ihren oberen und unteren Endbereichen mittels Verbindungsspiralen 6, 19 in einem definierten Abstand voneinander gehalten und in einem oberen Profil 8 und einem unteren Profil 22 befestigt. Die Lamellen 21 sind sowohl in die Verbindungsspiralen 6, 19 als auch in das obere Profil 8 und das untere Profil 22 eingeklebt. Das untere Profil 22 wird mittels eines Keils 23 und Schrauben 11 an einem Ladenbalken 12 befestigt. Der Ladenbalken 12 ist in bekannter Weise mittels Ladenstelzen parallel zur Ladenwelle an der Ladenwelle der Weblade befestigt.

Die Lamellen 21 weisen einen im wesentlichen rechteckigen unteren Abschnitt 14 auf, der eine Breite 15 von etwa 6 mm aufweist. Dies ist deutlich größer als die Breite der üblichen Lamellen, die in der Größenordnung von nur 4 mm liegt.

Die Lamellen 21 weisen weiter einen im wesentlichen rechtekkigen oberen Abschnitt 16 auf, der eine Breite in der Größenordnung von 4 mm besitzt. Dies entspricht der Breite der konventionellen Lamellen in diesem Abschnitt. Die Lamellen 21 besitzen ferner einen mittleren Abschnitt 18, der U-förmig profiliert ist und der an den unteren Abschnitt 14 und den oberen Abschnitt 16 anschließt. Der mittlere Abschnitt 18 weist eine Kante 24 auf, die eine Verbindung zur rückseitigen Kante 25 des unteren Abschnittes 14 und der rückseitigen Kante 26 des oberen Abschnittes 16 darstellt. Der mittlere Abschnitt 18 ist auf seiner Vorderseite mit einer oberen gekrümmten Kante 27 versehen, die in die Vorderkante 13 des oberen Abschnittes 16 übergeht. Diese gekrümmte Kante 27 geht über eine Rundung in die Oberkante 29 des Ausschnittes über, die den Führungskanal 5 bilden. In ähnlicher Weise schließt an die Vorderkante 32 des unteren Abschnittes 14 eine gekrümmte Kante 28 an, die mit einer Rundung in die Unterkante 30 der den Führungskanal 5 bildenden Ausschnitte übergeht. Die Lamellen 21 bilden im Bereich des Führungskanals 5 eine Anschlagkante 31, die mit der Vorderkante 13 des oberen Abschnittes 16 und der Vorderkante 32 des unteren Abschnittes 14 in einer Linie 33 liegt.

Der Abschnitt 14 mit einer Breite von etwa 6 mm weist neben den bereits eingangs genannten Vorteilen noch den Vorteil auf, daß die Lamellen 21 im Vergleich zu den konventionellen Lamellen in dem Bereich zwischen dem unteren Profil 22 und der Anschlagkante 31 wesentlich stärker sind, so daß die Gefahr von Brüchen der Lamellen 21 in diesem Bereich geringer ist. Gegenüber den konventionellen Lamellen ist der Bereich des oberen Abschnittes 16 verlängert, indem die gekrümmte Kante 27 verkürzt worden ist. Damit ist das Gewicht der Lamellen im Bereich dieses Abschnittes 16 gegenüber den konventionellen Lamellen verringert.

Die Mitte der Anschlagkante 31, mit der üblicherweise Schußfäden an den Warenrand angeschlagen werden, befindet sich in einem Abstand 34 von etwa 48 mm von dem unteren Ende der Lamellen 21. Der Abstand 35 zwischen dem unteren Ende und dem oberen Ende der Lamellen 21 beträgt ungefähr 104 mm. Dieser Abstand kann bei abgewandelten Ausführungsformen zwischen etwa 94 mm und 104 mm liegen.

Die in Fig. 3 und 4 dargestellten Lamellen weisen die gleichen Vorteile wie die Lamellen nach Fig. 2 auf. Die Lamelle 37 nach Fig. 3 besitzt in dem oberen Abschnitt 16 eine kurze gerade Kante 38, die mittels einer relativ langen, geraden Kante 39 an die ebenfalls relativ kurze, gerade Kante 25 des unteren Abschnittes 14 anschließt. Im Bereich unterhalb des Fadenführungskanals 5 ist dagegen eine andere, gekrümmte Vorderkante vorgesehen, die kürzer als die Kante 28 der Ausführungsform nach Fig. 2 ist.

Die Lamelle 41 nach Fig. 4 weist oberhalb der Aussparung 5 eine Kante 42 auf, die länger als die Kante 27 nach Fig. 2 und 3 ist und in etwa den Kanten üblicher Lamellen entspricht. Auf der Rückseite weisen die Lamellen 41 im Abschnitt 16 eine relativ lange, gerade Kante 26 (ähnlich Fig. 2) und im Bereich des unteren Abschnittes 14 eine relativ lange, gerade Kante 43 auf. Diese beiden werden im Bereich oberhalb des Führungskanals mittels einer relativ kurzen, ebenfalls geradlinigen Kante 44 verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist das Gewicht der Lamelle 41 oberhalb der Anschlagkante 31 etwas größer als bei der Ausführungsform nach Fig. 2 oder 3, jedoch ist auch die Breite und damit die Festigkeit der Lamellen 41 zwischen dem unteren Profil 22 und der Anschlagkante 31 größer.

In Fig. 5 ist eine Lamelle 45 dargestellt, die ähnlich der Lamelle 37 der Fig. 3 ausgeführt ist, jedoch ist die rückseitige Kante 46 zwischen dem oberen Ende 48 und dem unteren Ende 49 der Lamellen 45 eine Gerade. Die Kante 46 läuft unter einem Winkel 47 von etwa 1,15° zu einer Linie 52, die parallel zu der Linie 33 verläuft, die durch die Vorderkante 23 des oberen Abschnittes 16, die Vorderkante 32 des unteren Abschnittes 14 und die Anschlagkante 31 gelegt ist.

Die in Fig. 6 dargestellte Lamelle 50 ist ähnlich zu der Lamelle 41 nach Fig. 4, jedoch verläuft auch hier die rückseitige Kante 51 zwischen dem oberen Ende 48 und dem unteren Ende 49 der Lamellen 50 geradlinig. Im Bereich des oberen Profils weisen die Lamellen 45 und 50 eine annähernd rechteckige Seitenfläche von etwa 4 mm und im Bereich des unteren Profils ein im wesentlichen rechteckigen Abschnitt 14 mit einer Breite 15 in der Größenordnung von 6 mm auf.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8 besitzen die Lamellen 61 eine von dem oberen Abschnitt 16 ausgehende geradlinige rückwärtige Kante 69. Im Bereich ihrer Vorderkante sind sie entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 gestaltet, so daß auf dessen Beschreibung Bezug genommen wird. Der untere Abschnitt 14 ist jedoch noch einmal in zwei Abschnitte 66 und 68 unterteilt, wobei sich der obere Abschnitt 68 ab der Oberkante 63 des Profils 62 zum Abschnitt 66 hin verjüngt. Der untere Abschnitt 66 besitzt eine Breite 67 von etwa 4 mm. An diesen schließt sich dann noch innerhalb des unteren Profils 62 ein keilförmiger Abschnitt 68 an, der den unteren Abschnitt 66 mit dem aus dem unteren Profil herausragenden Teil des Abschnittes 14 verbindet, wobei der Abschnitt 14 eine Breite 15 von etwa 6 mm aufweist. Die Vorderkante 65 dieses Abschnittes geht in die gekrümmte Vorderkante 28 über. Die Vorderkante des untersten Abschnittes 66 verläuft in einer Linie mit der Anschlagkante 31 und der Kante 13 des oberen Abstandes. Zu dieser Kante hat die Vorderkante des unteren Profils 62 einen Abstand 70 von etwa 2 mm. Dadurch ergibt sich eine Konstruktion, bei der die Breite des Profils 62 praktisch identisch mit der Breite eines konventionellen Profils ist. Das untere Profil besitzt eine Breite von etwa 8 mm, so daß auch die gleichen Befestigungsmittel wie bei konventionellen Webblättern benutzt werden können, d.h. die Klemmleiste 10 und die Schrauben 11, um diese an einem Ladenbalken 12 zu befestigen. Da die Anschlagkante 31 eines Webblattes 60 mit Lamellen 61 in der gleichen Position liegt, bei der eine Anschlagkante mit konventionellen Lamellen liegt, kann das Webblatt 60 gegen ein konventionelles Webblatt ausgetauscht werden, ohne daß sich dadurch die Anschlagposition der Anschlagkanten dieser Webblätter ändert.

Da der untere Abschnitt 14 der Lamellen 61 jedoch eine Breite. 15 von 6 mm aufweist, d.h. der Abschnitt 14, der aus der Oberkante 63 des unteren Profils 62 herausragt, haben diese Lamellen 61 die gleichen Vorteile, die bereits zu den Ausführungsbeispielen nach Fig. 2 bis 6 geschildert wurden. Es wird einerseits die Gefahr von Streifen im Gewebe bei hohen Webgeschwindigkeiten verringert, während gleichzeitig auch die Gefahr des Bruches von Lamellen verringert ist.

Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 besitzen die Lamellen 71 eines Webblattes 72 im wesentlichen die Gestalt der Lamellen 61 des Ausführungsbeispiels nach Fig. 8. Sie unterscheiden sich jedoch im Bereich des unteren Abschnittes 73, mit dem sie innerhalb eines unteren Profils 76 befestigt sind. Der untere Abschnitt 73 der Lamellen 71 besitzt in dem aus der Oberkante 77 des Profils 76 herausragenden Teil eine Breite in Richtung B von etwa 6 mm. Der innerhalb des Profils befindliche Teil des Abschnittes 73 verjüngt sich dann auf eine Breite von etwa 4 mm, wobei die Seitenkanten 74, 75 zunächst eine Krümmung aufweisen und stufenlos in eine im wesentlichen rechteckige Fläche übergehen, in welcher sie ein Breite von etwa 4 mm haben. Die Seitenwandungen des unteren Profils 76 haben entsprechende Konturen, so daß das untere Profil 76 nur Außenabmessungen aufweist, die den Außenabmessungen des unteren Profils eines herkömmlichen Webblattes aufweisen. Die gekrümmten Flächen 74, 75 des unteren Abschnittes 73 erstrecken sich etwa über 1/3 der Höhe des unteren Profils 76.

In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist ein Webblatt 80 dargestellt, das ebenfalls eine Vielzahl in einer Reihe nebeneinander angeordneter Lamellen 81 aufweist. Diese Lamellen besitzen einen mittleren Abschnitt, der sich mit einer gleichbleibenden Breite in Richtung B von etwa 6 mm zwischen einem oberen Profil 82 und einem unteren Profil 83 erstreckt.

Der untere Endabschnitt, mit dem die Lamellen 81 in das untere Profil 83 hineinragen, verjüngt sich keilförmig, wobei beide Seitenkanten 84, 85 geradlinig verlaufen und sich in Richtung A zum Inneren des Profil 83 hin verjüngen. Das Profil 83 besitzt eine Außenkontur, die der Außenkontur des unteren Profils eines herkömmlichen Webblattes entspricht, d.h. eine Breite von etwa 8 mm aufweist. Dadurch ist es möglich, dieses Webblatt 80 anstelle eines herkömmlichen Webblattes in den gleichen Ladenbalken 12 mittels der gleichen Befestigungsmittel 10, 11 anzubringen.

Um auch in dem Bereich der oberen Enden der Lamellen 81 ein relativ kleines Profil 82 vorsehen zu können, laufen die Enden der Lamellen 81 in Richtung C keilförmig aufeinander zu, wobei auch hier die beiden Seitenkanten 86, 87 der Lamellen 81 geradlinig verlaufen. Die Innenkontur des oberen Profils 82 ist in entsprechender Weise an die keilförmig sich verjüngenden Enden der Lamellen 81 angepaßt. Aus Fig. 10 ist somit ersichtlich, daß die Lamellen 81 in dem Abschnitt zwischen der Unterkante 88 des oberen Profils 82 und der Oberkante 89 des unteren Profils 83 eine vergrößerte Breite aufweisen, beispielsweise eine Breite von 6 mm, während jedoch vor allem das untere Profil 83 aber auch das obere Profil 82 eine Außenkontur aufweist, die nicht größer ist als die entsprechenden Profile für herkömmliche Webblätter, bei denen die Lamellen eine Breite in Richtung B in der Größenordnung von nur 4 mm aufweisen.

Die Erfindung ist auch für Lamellen mit anderen Formen als den dargestellten Formen anwendbar. Dabei können auch für die Lamellen und/oder für das obere und untere Profil Kombinationen der einzelnen erfindungsgemäßen Ausführungsformen verwendet werden. Da es im Bereich des oberen Profils nicht auf eine Erhöhung der Festigkeit ankommt, sondern eine Gewichtsreduzierung angestrebt wird, können in diesem Bereich auch andere und insbesondere abgestufte Formen für die Innenkontur des oberen Profils und die oberen Enden der Lamellen vorgesehen werden.

Die erfindungsgemäßen Lamellen und die daraus hergestellten Webblätter sind für die Verwendung in Luftdüsenwebmaschinen, Greiferwebmaschinen, Wasserstrahlwebmaschinen oder mit anderen Flüssigkeiten betriebenen Webmaschinen, Projektilwebmaschinen, Schußspulenwebmaschinen und andere Webmaschinentypen geeignet.

Im Rahmen der Erfindung, der durch die beigefügten Ansprüche definiert wird, sind selbstverständlich auch weitere Abwandlungen der nur als Beispiele dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen möglich.


Anspruch[de]
Webblatt mit einer Vielzahl von in einer Reihe nebeneinander angeordneten Lamellen (61, 71), deren Enden in einem unteren, an einem Ladenbalken (12) einer Weblade anbringbaren Profil (62, 76) und in einem oberen Profil (8) gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (61, 71) in einem aus dem unteren Profil (62, 76) herausragenden Abschnitt (14) eine Breite von etwa 6 mm und in einem oberen Abschnitt (16) eine Breite von etwa 4 mm aufweisen und dass die Lamellen (61, 71) einen in dem unteren Profil (62, 76) befindlichen rechteckigen Abschnitt (66) haben, der mit einem sich keilförmig erweiternden Abschnitt (68, 73) an den eine Breite von etwa 6 mm aufweisenden Abschnitt (14) anschließt. Webblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkanten des unteren Abschnittes (66) und des oberen Abschnittes (16) der Lamellen wenigstens annähernd mit einer im Bereich eines Ausschnittes der Lamellen gebildeten Anschlagkante fluchten. Webblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (61, 71) zum Bilden eines Führungskanals (5) in einem mittleren Abschnitt mit einem im Wesentlichen U-förmigen Ausschnitt versehen sind. Webblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (61, 71) innerhalb des oberen Profils (8) eine im Wesentlichen rechteckige Form mit einer Breite von etwa 4 mm aufweisen. Webblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (61, 71) eine dem Führungskanal (5) abgewandte, in dem oberen Profil (8) und dem unteren Profil (62, 76) geradlinig verlaufende Kante aufweisen. Webblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Breite von etwa 6mm aufweisende Abschnitt (14) den innerhalb des unteren Profils (62, 76) befindlichen rechteckigen Abschnitt bezüglich dessen Vorderkante und dessen Hinterkante überragt. Lamelle (61, 71) für eine Webblatt (60, 72) mit einem oberen, in einem oberen Profil (8) anzuordnenden Abschnitt und einem unteren, in einem unteren Profil (62, 76) anzuordnenden Abschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt in dem aus dem Profil (62, 76) herausragenden Bereich eine Breite von etwa 6 mm und der obere Abschnitt eine Breite von etwa 4 mm aufweisen, und dass ein in dem unteren Profil (62, 76) anzuordnender recheckiger Abschnitt (66) vorgesehen ist, der mit einem sich keilförmig erweiternden Abschnitt (68, 73) an den eine Breite von etwa 6 mm aufweisenden Abschnitt anschließt. Lamelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkanten des unteren Abschnittes (66) und des oberen Abschnittes (16) der Lamelle wenigstens annähernd mit einer im Bereich eines Ausschnitts der Lamelle gebildeten Anschlagkante fluchten. Lamelle nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der etwas 6 mm breite Abschnitt (14) die Vorderkante und die Hinterkante des rechteckigen Abschnitt (64) überragt.
Anspruch[en]
Weaving reed with a plurality of lamellas (61, 71) arranged adjacently in a row and whose ends are held in a lower profile (62, 76) attachable to a batten (12) of a sley and in an upper profile (8),

characterized in that

the lamellas (61, 71) have in one section (14) protruding from the lower profile (62, 76) a width of around 6 mm and in an upper section (16) a width of around 4 mm, and in that the lamellas (61, 71) have a rectangular section (66) in the lower profile (62, 76) adjoining the section (14) having a width of around 6 mm in a wedge-shaped enlarging section (68, 73).
Weaving reed according to Claim 1, characterized in that the front edges of the lower section (66) and of the upper section (16) of the lamellas are at least approximately flush with a beat up edge formed in the area of a cutout of the lamellas. Weaving reed according to Claim 1 or 2, characterized in that the lamellas (61, 71) are provided with a substantially U-shaped cutout in order to form a guide channel (5) in a central section. Weaving reed according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the lamellas (61, 71) inside the upper profile (8) have a substantially rectangular form with a width of approximately 4 mm. Weaving reed according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the lamellas (61, 71) have an edge facing away from the guide channel (5) and running in a straight line between the upper profile (8) and the lower profile (62, 76). Weaving reed according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the section (14) having a width of around 6 mm projects the rectangular section in the lower profile (62, 76) relative to the front edge and the rear edge thereof. Lamella (61, 71) for a weaving reed (60, 72) with an upper section to be arranged in an upper profile (8) and with a lower section to be arranged in a lower profile (62, 76), characterized in that the lower section has in the section protruding from the profile (62, 76) a width of around 6 mm and the upper section has a width of around 4 mm, and in that a rectangular section (66) is provided to be arranged in the lower profile (62, 76) adjoining the section having a width of around 6 mm in a wedge-shaped enlarging section (68, 73). Lamella according to claim 7, characterized in that the front edges of the lower section (66) and of the upper section (16) of the lamella are at least approximately flush with a beat up edge formed in the area of a cutout of the lamella. Lamella according to claim 7 or 8, characterized in that the section (14) having a width of around 6 mm projects the front edge and the rear edge of the rectangular section (64).
Anspruch[fr]
Peigne de tissage avec une multitude de lamelles (61, 71) disposées côte à côte dans une rangée, dont les extrémités sont maintenues par un profilé inférieur (62, 76) pouvant être fixé dans une semelle de battant (12) d'un battant de métier à tisser, et par un profilé supérieur (8),

caractérisé en ce que

les lamelles (61, 71) présentent dans une section (14) sortant du profilé inférieur (62, 76) une largeur d'environ 6 mm et dans une section (16) supérieure une largeur d'environ 4 mm, et en ce que les lamelles (61, 71) présentent une section (66) rectangulaire située dans le profilé inférieur (62, 76) joignant la section (14) d'une largeur d'environ 6 mm par une section (68, 73) élargissant en forme de coin.
Peigne de tissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que, les arêtes avant de la section inférieure (66) et de la section supérieure (16) des lamelles s'alignent au moins approximativement sur une arête de butée formée dans la zone d'une encoche des lamelles. Peigne de tissage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans une section médiane, les lamelles (61, 71) sont munies d'une encoche pour l'essentiel en forme de U afin de former un canal de guidage (5). Peigne de tissage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'à l'intérieur du profilé supérieur (8), les lamelles (61, 71) présentent une forme pour l'essentiel rectangulaire avec une largeur d'environ 4 mm. Peigne de tissage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les lamelles (61, 71) présentent une arête rectiligne s'étendant entre le profilé supérieur (8) et le profilé inférieur (62, 76) du côté opposé au canal de guidage (5). Peigne de tissage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la section (14) d'une largeur d'environ 6 mm dépasse la section rectangulaire située à l'intérieur du profilé inférieur (62, 76) rélatif à sa arête avant et sa arête arrière. Lamelle (61, 71) pour un peigne de tissage (60, 72) avec une section supérieure destinée à être fixée dans un profilé supérieur (8) et une section inférieure destinée à être fixée dans un profilé inférieur (62, 76), caractérisée en ce que dans la section sortant du profilé (62, 76), la section inférieure présente une largeur d'environ 6 mm et la section supérieure une largeur d'environ 4 mm, et en ce qu'une section (66) rectangulaire est prévue et destinée à être disposée dans le profilé inférieur (62, 76), qui joigne la section d'une largeur d'environ 6 mm par une section (68, 73) élargissant en forme de coin. Lamelle selon la revendication 7, caractérisé en ce que, les arêtes avant de la section inférieure (66) et de la section supérieure (16) de la lamelle s'alignent au moins approximativement sur une arête de butée formée dans la zone d'une encoche de la lamelle. Lamelle selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que, la section (14) d'une largeur d'environ 6 mm dépasse l'arête avant et l'arête arrière de la section rectangulaire (64).






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