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Dokumentenidentifikation DE102005044441B4 27.09.2007
Titel Automatisches Fahrzeugwischersystem
Anmelder Honda Motor Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Hirose, Motohisa, Wako, Saitama, JP;
Kondo, Takashi, Wako, Saitama, JP;
Nakai, Masaaki, Wako, Saitama, JP;
Kikuchi, Taizo, Wako, Saitama, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Anmeldedatum 12.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005044441
Offenlegungstag 30.03.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse B60S 1/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein automatisches Fahrzeugwischersystem.

In einem Fahrzeug wie einem Kraftfahrzeug sind herkömmlich automatische Wischersysteme bekannt, welche unter Verwendung eines Regensensors bzw. Niederschlagsensors den Wischvorgang eines Wischers automatisch durchführen, um den Aufwand der Fahrzeugbedienung für den Fahrer während einer Fahrt bei Regen bzw. Niederschlag zu reduzieren. Es sind Regensensoren bekannt, welche die Regenmenge bzw. Niederschlagsmenge auf Grundlage der empfangenen Lichtmenge abschätzen, wenn durch einen Lichtsendeabschnitt ausgesendetes Licht durch die vordere Windschutzscheibe reflektiert wird und auf einen Lichtempfangsabschnitt einfällt. Die Regensensoren werden in einem kleinen Feld von Stellen auf der vorderen Windschutzscheibe angeordnet, welche das Blickfeld des Fahrers nicht stören (siehe japanische ungeprüfte Patentanmeldung, Anmeldungs-Nummer 2003-109184).

Aus der DE 41 09 318 C2 ist ein automatisches Fahrzeugwischersystem bekannt, welches einen Wischer, einen Geschwindigkeitssensor zur Messung der Fahrzeuggeschwindigkeit sowie eine Niederschlagserfassungseinrichtung aufweist. Eine Steuereinrichtung des bekannten Fahrzeugwischersystems berechnet auf Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit sowie der erfassten Niederschlagsmenge eine Wischfrequenz, mit welcher der Wischer angetrieben wird, wobei die Wischfrequenz sowohl mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit als auch mit zunehmender Niederschlagsmenge erhöht wird.

Ferner offenbart die JP 06-239205 A ein automatisches Fahrzeugwischersystem mit einem Wischer, einem Geschwindigkeitssensor zur Messung der Fahrzeuggeschwindigkeit sowie einer Niederschlagserfassungseinrichtung, wobei eine der momentanen Fahrzeuggeschwindigkeit zugeordnete Intervallzeit zwischen aufeinander folgenden Wischvorgängen aus einem Speicher ausgelesen und der Ansteuerung des Wischers zugrunde gelegt wird, wenn der Fahrer nach Ablauf einer bestimmten Zeit seit dem Ausbleiben eines Erfassungssignals von der Niederschlagserfassungseinrichtung in einen automatischen Modus zurückschaltet.

Zur weiteren Illustration des fachlichen Hintergrunds automatischer Fahrzeugwischersysteme kann ferner auf die EP 0 987 154 A2 verwiesen werden, welche ein automatisches Fahrzeugwischersystem offenbart, in welchem ein Wischer von einer Steuereinrichtung mit variabler Drehzahl angetrieben wird, wobei die Drehzahl des Wischers auf Grundlage einer von einem Geschwindigkeitssensor erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs eingestellt wird.

Die Anzahl der die Regensensoren treffenden Regentropfen ist jedoch dann, wenn das Fahrzeug angehalten hat, gering im Vergleich zu einem Fall, wenn sich das Fahrzeug fortbewegt. So ist es beispielsweise möglich, dass die Regensensoren ermitteln, dass der Zustand eines leichten Regenfalls vorliegt, selbst wenn der Zustand eines mittelmäßigen Regenfalls vorliegt, und der Wischbetrieb der Wischer somit gehemmt wird. Wenn das Fahrzeug nach dem Anhalten beginnt, sich wieder zu bewegen (zu beschleunigen), so ist eine vorbestimmte Zeitdauer notwendig, um eine Regenfallmenge abzuschätzen, welche den tatsächlichen Regenfallbedingungen entspricht. Diese vorbestimmte Zeitdauer geht auf die Veränderung der Frequenz, mit welcher die Regentropfen den Regensensor treffen, d.h. auf die ungleichmäßigen Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Eintreffen einzelner Tropfen, und ähnliches zurück.

Im Gegensatz dazu ist es beispielsweise in dem Fall, dass sich die Regentropfen zufällig an einer Stelle konzentrieren, an der die Regensensoren vorgesehen sind (selbst wenn die Regenfallbedingungen identisch sind, so ist die Veränderung der Frequenz der den Regensensor treffenden Regentropfen während der Fahrt anders als während des Anhaltens), möglich, dass ein Regensensor selbst während Zuständen leichten Regenfalls ermittelt, dass schwerer Regenfall vorliegt. Um die tatsächliche Regenfallmenge genau abzuschätzen, kann auch in diesem Fall ein Filter für die Empfindlichkeit des Regensensors angewendet werden.

Wenn jedoch in der oben beschriebenen Struktur ein Fahrzeug beginnt, sich nach dem Anhalten wieder zu bewegen, so ist es selbst dann, wenn ein mittelmäßiger oder schwererer Regenfallzustand vorliegt, möglich, dass der Betrieb des Wischers für die Regenfallzustände nicht angemessen ist (dass beispielsweise der Wischer keinen Wischbetrieb ausführt, obwohl Regen fällt), da sich die Frequenz, mit welcher die Regentropfen den Regensensor treffen, verändert, oder da der Regensensor die Regenfallmenge durch einen Filter abschätzt, und der Fahrer könnte somit Gefahr ausgesetzt sein.

Die vorliegende Erfindung stellt daher ein automatisches Fahrzeugwischersystem bereit, welches einen Wischbetrieb des Wischers ausführt, der selbst dann den Regenfallzuständen entspricht, wenn das Fahrzeug nach einem Anhalten beginnt, sich wieder zu bewegen.

Um die oben beschriebenen Probleme zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung nach einem ersten Aspekt ein automatisches Fahrzeugwischersystem bereit, umfassend einen Wischer, einen Geschwindigkeitssensor, welcher die Fahrzeuggeschwindigkeit misst, eine Regenfallerfassungseinrichtung, welche während vorbestimmter Intervalle eine Regenfallmenge erfasst, eine Berechnungseinrichtung, welche eine Wischbetriebfrequenz des Wischers als erste Daten in Abhängigkeit von der durch die Regenfallerfassungseinrichtung erfassten Regenfallmenge berechnet, eine Speichereinrichtung, welche die durch die Berechnungseinrichtung berechneten ersten Daten als zweite Daten abspeichert, wenn die durch den Geschwindigkeitssensor gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit auf einen Wert abnimmt, der gleich oder kleiner ist als ein vorbestimmter Wert, sowie eine Wischbetriebfrequenzbestimmungseinrichtung, welche die Wischbetriebsfrequenz des Wischers durch einen Vergleich der ersten Daten und der zweiten Daten bestimmt, wenn die durch den Geschwindigkeitssensor gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit gleich einem vorbestimmten Wert oder größer als dieser wird, nachdem bestätigt wurde, dass das Fahrzeug angehalten hat.

Gemäß dieser Struktur ist es selbst dann, wenn das Fahrzeug nach dem Anhalten beginnt, sich wieder zu bewegen (zu beschleunigen), möglich, den Wischbetrieb des Wischers durchzuführen, indem die Wischbetriebfrequenz des Wischers in Abhängigkeit von der Regenfallmenge, die erfasst wurde, als eine vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht wurde, und eine Wischbetriebfrequenz des Wischers, die von der Regenfallmenge abhängt, wenn eine vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht worden ist, und die während der Verzögerung vor dem Anhalten gespeichert wurde, verglichen werden und die größere der beiden ausgewählt wird.

Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung ist zusätzlich vorgesehen, dass die Wischbetriebsfrequenzbestimmungseinrichtung dann, wenn die ersten Daten und die zweiten Daten verglichen werden, die Wischbetriebsfrequenz auf Grundlage der zweiten Daten zurücknimmt, wenn die ersten Daten zeigen, dass kein Regenfall vorhanden ist.

Gemäß dieser Struktur wird selbst dann, wenn das Fahrzeug nach dem Anhalten beginnt, sich wieder zu bewegen, in dem Fall, dass kein Regenfall erfasst wird, die Wischersteuerung/regelung auf Grundlage der vorliegenden ersten Daten ausgeführt.

Gemäß der in dem ersten und dem zweiten Aspekt offenbarten Erfindung empfindet der Fahrer keine Beeinträchtigung und es ist möglich, die Benutzerfreundlichkeit des automatischen Wischers zu verbessern, da es möglich ist, einen Wischbetrieb eines Wischers durchzuführen, der selbst dann, wenn das Fahrzeug nach dem Anhalten beginnt, sich wieder zu bewegen, den tatsächlichen Regenfallbedingungen entspricht.

Unter Bezugnahme auf die Figuren wird nachfolgend eine Ausführungsform der Erfindung erläutert.

1 ist eine allgemeine Strukturzeichnung des automatischen Fahrzeugwischsystems in einer Ausführungsform dieser Erfindung.

2 ist eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeugs, in welchem das oben beschriebene System eingesetzt worden ist.

3 ist ein Flussdiagramm, welches die Verarbeitungssequenz während der Bestimmung der Wischfrequenz in dem oben beschriebenen System zeigt.

4 ist ein Graph, welcher die Überwechselzeit der Fahrzeuggeschwindigkeit und die geschätzte Regenfallmenge in dem oben beschriebenen System zeigt.

5 ist ein Graph, welcher ein anderes Muster von 4 zeigt.

6 ist ein Graph, welcher die Veränderung der Wischfrequenz des Wischers in Bezug auf die geschätzte Regenfallmenge zeigt.

1 ist eine allgemeine Strukturzeichnung des automatischen Fahrzeugwischersystems gemäß dieser Erfindung. Wie in der Figur gezeigt ist, enthält dieses System einen Regensensor (eine Regenfallerfassungseinrichtung) 10, welcher auf eine vordere Windschutzscheibe 2 fallende Regentropfen erfasst und eine Regenfallmenge schätzt, sowie eine Wischersteuer-/Regeleinheit 20, welche den Betrieb des Wischers 5 steuert/regelt.

Der Regensensor 10 enthält eine Leuchtdiode (Lichtsendelement) 11, welche Licht zur Regentropfenerfassung zur vorderen Windschutzscheibe 2 hin aussendet, eine Photodiode (Lichtempfangselement) 12, welche das durch die vordere Windschutzscheibe 2 reflektierte Licht der Leuchtdiode 11 empfängt, einen Wischfrequenzberechnungsabschnitt (eine Berechnungseinrichtung) 13, welcher die Regenfallmenge auf Grundlage der durch die Photodiode 12 empfangenen Lichtmenge abschätzt und eine Wischbetriebsfrequenz (nachfolgend einfach als „Wischfrequenz" bezeichnet) des Wischers 5 in Abhängigkeit von der geschätzten Regenfallmenge berechnet. Dieses System enthält außerdem einen Wischfrequenzbestimmungsabschnitt (eine Wischbetriebsfrequenzbestimmungseinrichtung) 14, welcher die geschätzte Regenfallmenge und die Wischfrequenzdaten zu einem Zeitpunkt bestimmt, wenn das Fahrzeug während des Beschleunigens und des Verzögerns eine vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht, indem ein Fahrzeuggeschwindigkeitmesssignal von dem Geschwindigkeitssensor 17 mitberücksichtigt wird, sowie einen Speicher (eine Speichereinrichtung) 15, welcher vorbestimmte Daten des Wischfrequenzbestimmungsabschnitts 14 speichert, sowie einen sensorseitigen Sendeempfänger 16, welcher als Einrichtung zum Kommunizieren mit der Wischsteuer-/Regeleinheit 20 dient.

Die Wischsteuer-/Regeleinheit 20 enthält einen Motor 21, welcher den Wischbetrieb des Wischers 5 durchführt, ein Relais 22, welches eine intermittierende Schaltung des Motors 12 bildet, und einen einheitenseitigen Sendeempfänger 23, welcher als Einrichtung zur Kommunikation mit dem Regensensor 10 dient. Der einheitenseitige Sendeempfänger 23 und der sensorseitige Sendeempfänger 16 sind über ein CAN (Controller Area Networt, Steuer-/Regelbereichs-Netzwerk) 18 miteinander verbunden. Zusätzlich wird der Wischerbetrieb des Wischers 5 durch Steuern/Regeln des Motors 21 auf Grundlage eines von dem Regensensor 10 ausgegebenen Anweisungssignals durchgeführt.

Wie in 2 zu sehen ist, ist der Regensensor 10 hier vor dem Rückspiegel 3 in der Passagierkabine des Fahrzeugs auf der Innenseite der vorderen Windschutzscheibe 2 des Fahrzeugs angeordnet.

Ein solcher Regensensor 10 sendet Licht von der Leuchtdiode 11 desselben aus in Richtung nach vorn (zur vorderen Windschutzscheibe 2 hin) des Fahrzeugs 1 aus und Regentropfen werden auf Grundlage der Lichtmenge erfasst (d.h. die Regenfallmenge wird abgeschätzt), wenn ein Anteil des ausgesendeten Lichts durch die vordere Windschutzscheibe 2 reflektiert wird und auf die Photodiode 12 einfällt. Es ist möglich, dass der Regensensor 12 die Regenfallmenge auf Grundlage der Menge an empfangenem Licht abschätzt, da die Reflexion des Lichts in der vorderen Windschutzscheibe 2 sowie die durch die Photodiode 12 empfangene Lichtmenge in Abhängigkeit davon, ob Regentropfen U auf die vorderen Windschutzscheibe 2 fallen oder nicht, variieren.

Wenn jedoch in diesem System das Fahrzeug unter eine vorbestimmte Geschwindigkeit (in der vorliegenden Ausführungsform A km/h) verzögert hat oder wenn das Fahrzeug über eine vorbestimmte Geschwindigkeit beschleunigt hat, nachdem es sich wieder bewegt, nachdem auf Grundlage des durch den Geschwindigkeitssensor 17 gemessenen Werts (Fahrzeuggeschwindigkeit) bestätigt wurde, dass das Fahrzeug angehalten hat, so werden die geschätzte Regenfallmenge und die Wischfrequenzdaten zu einem Zeitpunkt, bei welchem eine vorbestimmte Geschwindigkeit während des Beschleunigens oder Verzögerns erreicht wird, verglichen und die größeren Daten davon werden ausgewählt. Auf diese Weise wird die Wischbetriebsfrequenz des Wischers 5 bestimmt. Es soll angemerkt werden, dass in dieser Ausführungsform die Bestätigung, dass das Fahrzeug angehalten hat, dann ausgeführt wird, wenn der durch den Geschwindigkeitssensor 17 gemessene Wert gleich B km/h oder niedriger ist. A und B weisen hier die Beziehung A > B auf.

Nachfolgend wird die Verarbeitung bis zu dieser Bestimmung auf Grundlage des Flussdiagramms von 3 erläutert. Es ist anzumerken, dass diese Verarbeitung während jedes kurzen Zeitintervalls wiederholt durchgeführt wird.

Wenn die Zündung auf EIN geschaltet wird (Ja in Schritt S1) und der Automatikwischerschalter auf EIN geschaltet ist (Ja in Schritt S2), so liest der Wischfrequenzberechnungsabschnitt 13 die Regentropfendaten (die Menge an empfangenem Licht, d.h. die Regenfallmenge) von der Photodiode 12 aus (Schritt S3) und gibt die geschätzte Regenfallmenge, welche auf den Regentropfendaten basiert, sowie die Wischbetriebsfrequenz des Wischers 5, welche in Abhängigkeit von dieser Menge berechnet wurden, an den Wischfrequenzbestimmungsabschnitt 14 als erste Daten aus (Schritt S4). Zur selben Zeit misst der Wischfrequenzbestimmungsabschnitt 14 den Änderungsbetrag der Fahrzeuggeschwindigkeit auf Grundlage eines Signals von dem Geschwindigkeitssensor 17 (Schritt S5). Es ist zu beachten, dass die ersten Daten jedes Mal, wenn diese Verarbeitung wiederholt wird, auf die neuesten Daten aktualisiert werden.

Als Nächstes bestimmt der Wischfrequenzbestimmungsabschnitt 14, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit (v) gleich A km/h oder größer ist (Schritt S6). Wenn bestimmt wird, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich A km/h oder größer ist (Ja), so wird auf Grundlage des Änderungsbetrags der Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt, ob das Fahrzeug beschleunigt oder verzögert oder nicht (Schritt S7). Wenn zu dieser Zeit bestimmt wird, dass das Fahrzeug verzögert, so wird weiter bestimmt, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit A km/h beträgt oder nicht (Schritt S8). Wenn bestimmt wird, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit A km/h beträgt (Ja), so werden die aktuellsten ersten Daten in dem Speicher 15 als die zweiten Daten gespeichert (Schritt S9). Nachdem einem Flag F' der Wert 1 zugewiesen wurde (Schritt S10), kehrt die Verarbeitung zum Schritt S1 zurück. Es ist anzumerken, dass in Schritt S8 die Verarbeitung direkt zum Schritt S1 zurückkehrt, wenn bestimmt wird, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht A km/h beträgt (Nein).

Der Zustand, in welchem dem Flag F' der Wert 1 zugeordnet ist, bezeichnet dabei den Fall, dass das Fahrzeug, welches begonnen hat, aus einem Zustand heraus zu verzögern, in welchem das Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit fährt, die gleich A km/h oder größer ist, A km/h erreicht. Zusätzlich geben die zweiten Daten die geschätzte Regenfallmenge und die Wischfrequenzdaten in dem Fall an, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit nach der oben beschriebenen Verzögerung A km/h erreicht.

Nachdem dem Flag F' der Wert 1 zugewiesen wurde, beginnt zusätzlich die Verarbeitung erneut von Schritt S1. Wenn in Schritt S6 bestimmt worden ist, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit geringer als A km/h ist (Nein), so wird weiter bestimmt, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich B km/h oder niedriger ist oder nicht (Schritt S11). Wenn zu diesem Zeitpunkt bestimmt worden ist, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich B km/h oder niedriger ist (Ja), nachdem bestätigt wurde, dass dem Flag F' der Wert 1 zugewiesen wurde (Schritt S12), so wird einem separaten Flag F der Wert 1 zugewiesen (Schritt S13). Nachdem das Flag F' auf 0 zurückgesetzt wurde (Schritt S14), kehrt die Verarbeitung zum Schritt S1 zurück. Es ist zu beachten, dass dann, wenn in Schritt S11 bestimmt wurde, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit den Wert B km/h überschritten hat (Nein), die Verarbeitung direkt zu Schritt S1 zurückkehrt.

Der Zustand, in welchem dem Flag F der Wert 1 zugewiesen wird, bezeichnet dabei den Zustand, in welchem das Fahrzeug von dem Zustand aus, in dem dem Flag F' der Wert 1 zugewiesen wurde, die Verzögerung weiter fortsetzt und die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich B km/h oder niedriger wird (d.h., der Zustand, in welchem bestätigt wurde, dass das Fahrzeug angehalten hat). Zu beachten ist, dass die Bestimmung „Nein" in Schritt S11 den Fall bezeichnet, in welchem das Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit fährt, die geringer als A km/h jedoch größer als B km/h ist. Zusätzlich könnte man in dem Fall, in welchem beispielsweise das Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit unterhalb von A km/h weiter fährt, nachdem die Zündung auf EIN geschaltet ist, erwartet werden, dass bei einem weiterhin auf 0 gesetztem Flag F' das Voranschreiten der Verarbeitung zu Schritt S12 ausgelöst wird. In einem solchen Fall wird jedoch in Schritt S12 „Nein" ermittelt und die Verarbeitung kehrt direkt zurück zu Schritt S1.

Ferner wird in dem Fall, in welchem die Verarbeitung erneut von Schritt S1 begonnen hat, nachdem das Flag F auf 1 gesetzt wurde, und in welchem in Schritt S7 bestimmt wurde, dass das Fahrzeug beschleunigt, bestätigt, dass das Flag F auf 1 gesetzt ist (Schritt S15) und es wird bestimmt, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich A km/h ist oder nicht (Schritt S16). Zu diesem Zeitpunkt liest der Wischfrequenzbestimmungsabschnitt 14 in dem Fall, in welchem bestimmt würde, dass die momentane Fahrzeuggeschwindigkeit gleich A km/h ist (Ja), die zweiten Daten aus dem Speicher 15 (Schritt S17) und die zweiten Daten und die neuesten ersten Daten werden verglichen (Schritt S18).

Zu beachten ist, dass dann, wenn in Schritten S15 und S16 „Nein" bestimmt wurde, der Fall existiert, in welchem das Fahrzeug bei einer A km/h überschreitenden Geschwindigkeit weiter fährt, und der Fall existiert, in welchem selbst dann, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich A km/h oder niedriger ist, das Fahrzeug wieder beschleunigt, ohne dass es auf eine Geschwindigkeit verzögert, die gleich B km/h oder niedriger ist (d.h. es wurde nicht bestätigt, dass das Fahrzeug angehalten hat).

Ferner wird zusätzlich in dem Fall, in welchem bestimmt wird, dass die von dem Speicher 15 ausgelesenen zweiten Daten in Bezug auf die ersten Daten hoch sind (d.h. dass die geschätzte Regenfallmenge groß ist und die Wischfrequenz hoch ist), und zwar zu einem Zeitpunkt, zu welchem die Fahrzeuggeschwindigkeit A km/h beträgt, wenn das Fahrzeug – nachdem bestätigt wurde, dass es angehalten hat – beginnt, sich wieder zu bewegen, ferner bestimmt, ob die ersten Daten gleich 0 sind oder nicht (Schritt S19). Wenn bestimmt wurde, dass die ersten Daten nicht 0 sind (Nein), so wird ein Anweisungssignal entsprechend der zweiten Daten an die Wischsteuer-/Regeleinheit 20 ausgegeben (Schritt S20) und nachdem das Flag F auf 0 zurückgesetzt ist (Schritt S21), kehrt die Verarbeitung zu Schritt S1 zurück. Dadurch wird der Wischbetrieb des Wischers 5 in Abhängigkeit von den Daten zur geschätzten Regenfallmenge, welche während der Fahrzeugverzögerung gespeichert wurden, ausgeführt.

Wenn dabei in Schritt S19 bestimmt wird, dass die ersten Daten (die Daten zur geschätzten Regenfallmenge und zur Wischfrequenz) 0 sind (Ja) (mit anderen Worten der Fall, in welchem der Regensensor 10 keinerlei Regentropfen erfasst), so werden die zweiten Daten zurückgenommen, ein den ersten Daten entsprechendes Anweisungssignal wird an die Wischsteuer-/Regeleinheit 20 ausgegeben (Schritt S22) und, nachdem das Flag F auf 0 zurückgesetzt ist (Schritt S21), kehrt die Verarbeitung zu Schritt S1 zurück. Das bedeutet, dass dann, wenn die ersten Daten gleich 0 sind, eine beachtliche Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass der Regen aufgehört hat, während das Fahrzeug angehalten wurde. In einem solchen Fall wird eine Steuerung/Regelung so durchgeführt, dass der Wischer 5 auf Grundlage der ersten Daten gestoppt wird.

Im Gegensatz dazu wird in dem Fall, in welchem bestimmt wurde, dass die ersten Daten in Bezug auf die gelesenen zweiten Daten groß sind, ein den ersten Daten entsprechendes Anweisungssignal an die Wischsteuer-/Regeleinheit 20 ausgegeben (Schritt S21) und nachdem das Flag F auf 0 zurückgesetzt wurde (Schritt S20), kehrt die Verarbeitung zurück zu Schritt S1. Dadurch wird der Wischbetrieb des Wischers 5 in Abhängigkeit von den geschätzten Regenfallmengendaten durchgeführt, welche erhalten werden, wenn das Fahrzeug beginnt, sich wieder zu bewegen.

Zu beachten ist, dass in den oben beschriebenen Verarbeitungsschritten dann, wenn entweder die Zündung oder der Automatikwischerschalter auf AUS geschaltet wird (Nein in Schritten S1 und S2), jedes der Flags F und F' auf 0 zurückgesetzt wird (Schritt S22) und die Verarbeitung zu Schritt S1 zurückkehrt.

4 und 5 sind Graphen, welche die Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit und der geschätzten Regenfallmenge über die Zeit zeigen, wobei die obere Ordinate die Fahrzeuggeschwindigkeit (km/h), die untere Ordinate die geschätzte Regenfallmenge (mm/h) und die Abszisse die Zeit (s) sind. Die oben beschriebene Verarbeitung wird unter Bezugnahme auf jeden dieser Graphen weiter erläutert.

Wenn zunächst, wie in 4 gezeigt ist, dass Fahrzeug bei einer A km/h übersteigenden Geschwindigkeit fährt (nachfolgend als normales Fahren bezeichnet) (der in der Figur durch C1 gezeigte Bereich), so berechnet der Regensensor 10, während er die Regenfallmenge geeignet abschätzt, die dementsprechende Wischfrequenz und gibt ein Anweisungssignal an die Wischsteuer-/Regeleinheit 20 aus.

Wenn das Fahrzeug dann von dem oben beschriebenen Zustand des normalen Fahrens aus unterhalb von A km/h verzögert (der durch D in der Figur gezeigte Bereich), so werden zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Fahrzeuggeschwindigkeit A km/h erreicht hat, die momentanen Daten zur geschätzten Regenfallmenge und zur Wischfrequenz in dem Speicher 15 als zweite Daten gespeichert.

Wenn weiter in der Folge einer weiteren Verzögerung des Fahrzeugs die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich B km/h oder niedriger ist (der durch E in der Figur gezeigte Bereich), so wird das Flag F auf 1 gesetzt, um zu bestätigen, dass das Fahrzeug angehalten hat. Im Gegensatz zu dem Fall, dass das Fahrzeug fährt, nimmt dabei die Anzahl der den Regensensor 10 treffenden Regentropfen ab, während das Fahrzeug hält. Tritt somit kein Anstieg oder Abfall der tatsächlichen Regenfallmenge auf, so ist die geschätzte Regenfallmenge, während das Fahrzeug hält, gering im Vergleich zur geschätzten Regenfallmenge, während das Fahrzeug fährt. Somit wird während des Haltens des Fahrzeugs ein dementsprechender Wischbetrieb des Wischers 5 ausgeführt (d.h. der Wischbetrieb des Wischers 5, welcher von geringerer Frequenz ist, verglichen mit dem Fall, dass das Fahrzeug fährt).

Nachdem das Fahrzeug von einem Zustand aus, in welchem das Fahrzeug angehalten hat, wieder auf über A km/h beschleunigt hat (der durch F in der Figur gezeigte Bereich) und das Fahrzeug normal fährt (der durch C2 in der Figur gezeigte Bereich), so könnte eine vorbestimmte Zeitdauer notwendig sein, bis die durch den Regensensor 10 geschätzte Regenfallmenge sich von demjenigen Wert aus, der dem Zustand entspricht, in dem das Fahrzeug angehalten ist, zu einem Wert hin verschiebt, der dem normalen Fahrzustand entspricht (der durch F' in der Figur gezeigte Bereich). Der Grund dafür liegt darin, dass normalerweise die Anzahl an den Regensensor 10 treffenden Regentropfen zu einem Zeitpunkt, wenn das Fahrzeug auf A km/h beschleunigt hat, klein ist im Vergleich zu der Menge an den Regensensor 10 treffenden Regentropfen zu dem Zeitpunkt, wenn das Fahrzeug auf A km/h verzögert hat.

Somit wird zu einem Zeitpunkt, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit während der Beschleunigung des Fahrzeugs A km/h erreicht, die momentane geschätzte Regenfallmenge durch die geschätzte Regenfallmenge d2 der zweiten Daten ersetzt. Somit ist es selbst dann, wenn das Fahrzeug von einem Zustand aus, in welchem das Fahrzeug angehalten ist, sich wieder zu bewegen beginnt, möglich, die Daten zur geschätzten Regenfallmenge entsprechend der tatsächlichen Regenfallmenge schnell zu erhalten. Mit anderen Worten ist es möglich, schnell denjenigen Wischbetrieb des Wischers 5 auszuführen, welcher der tatsächlichen Regenfallmenge entspricht. Zu beachten ist, dass in dem Fall, dass die geschätzte Regenfallmenge zu einem Zeitpunkt, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit während des Beschleunigens des Fahrzeugs A km/h erreicht, gleich 0 ist, das Ersetzen durch die geschätzte Regenfallmenge d2 in der oben beschriebenen Art zurückgenommen wird und der Wischer 5 auf Grundlage der geschätzten Regenfallmenge während der Beschleunigung angehalten wird.

Wenn im Gegensatz dazu, wie in 5 gezeigt, die durch den Regensensor 10 geschätzte Regenfallmenge während des Beschleunigens des Fahrzeugs größer als die geschätzte Regenfallmenge d2 der zweiten Daten wird, weil die Regenfallmenge während des Haltens des Fahrzeugs angestiegen ist, so wird der Wischbetrieb des Wischers 5 unter Verwendung der geschätzten Regenfallmenge während der Beschleunigung ausgeführt, ohne dass diese durch die geschätzte Regenfallmenge d2 ersetzt werden. somit ist es möglich, in derselben Weise wie oben beschrieben, schnell einen Wischbetrieb des Wischers 5 auszuführen, welcher der tatsächlichen Regenfallmenge entspricht.

6 ist ein Graph, welcher die Änderung der Wischfrequenz in Bezug auf die geschätzte Regenfallmenge zeigt, wobei die Ordinate die Wischfrequenz (Hz) des Wischers 5 und die Abszisse die geschätzte Regenfallmenge (mm/h) des Regensensors 10 sind. Wie in der Figur gezeigt ist, nimmt die Wischfrequenz des Wischers 5 annähernd stufenweise gemeinsam mit der Zunahme der geschätzten Regenfallmenge des Regensensors 10 zu. Es ist zu beachten, dass die Wischfrequenz das Inverse des Zyklus (der Zyklen) für einen Wischbetrieb des Wischers 5 bezeichnet und zeigt, dass der Zyklus für einen Wischbetrieb des Wischers 5 kurz wird, wenn die Wischfrequenz ansteigt (d.h. bei hoher Wischfrequenz).

Wie oben erläutert wurde, bestimmt das automatische Fahrzeugwischersystem in der oben beschriebenen Ausführungsform die Wischbetriebsfrequenz des Wischers 5 auf Grundlage von Signalen von dem Regensensor 10 und dem Geschwindigkeitssensor 17, wobei der Regensensor 10 Regentropfen während jedes vorbestimmten Intervalls erfasst und der Wischfrequenzberechnungsabschnitt 13 die Wischbetriebsfrequenz des Wischers 5 in Abhängigkeit von der geschätzten Regenfallmenge berechnet und wobei ein Speicher 15 die durch den Wischfrequenzberechnungsabschnitt 13 berechneten ersten Daten als zweite Daten speichert, wenn der erfasste Wert des Geschwindigkeitssensors 17 auf einen Wert abgenommen hat, welcher gleich einer vorbestimmten Geschwindigkeit (A km/h) oder geringer als diese ist. Wenn der durch den Geschwindigkeitssensor 17 gemessene Wert gleich einer vorbestimmten Geschwindigkeit (A km/h) oder größer wird, nachdem bestätigt worden ist, dass das Fahrzeug angehalten hat, so werden die letzten, durch den Wischfrequenzberechnungsabschnitt 13 berechneten ersten Daten und die in dem Speicher 15 gespeicherten zweiten Daten verglichen und die Wischbetriebsfrequenz des Wischers 5 wird durch den Wischfrequenzbestimmungsabschnitt 14 auf Grundlage der größeren dieser Daten bestimmt.

Gemäß dieser Struktur ist es selbst dann, wenn das Fahrzeug nach dem Anhalten beginnt, sich wieder zu bewegen (zu beschleunigen), möglich, den Wischbetrieb des Wischers 5 auszuführen, indem die Wischbetriebsfrequenz des Wischers 5 in Abhängigkeit von der Regenfallmenge, wenn das Fahrzeug eine vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht hat, verglichen wird mit der Wischbetriebsfrequenz des Wischers 5 in Abhängigkeit von der Regenfallmenge, die gespeichert wird während der Verzögerung vor dem Anhalten und wenn das Fahrzeug eine vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht hat, und indem die größere davon ausgewährt wird.

Das heißt, dass es selbst in dem Fall, in welchem eine geschätzte Regenfallmenge bei erneutem Beginn einer Bewegung des Fahrzeugs nach dem Anhalten aufgrund der Veränderung der Frequenz, mit welcher die Regentropfen den Regensensor treffen, und dergleichen kleiner ist als die tatsächliche Regenfallmenge, möglich, den Wischbetrieb des Wischers 5 in Abhängigkeit von der geschätzten Regenfallmenge auszuführen, welche vor dem Anhalten des Fahrzeugs gespeichert wurde. Ferner ist es selbst in dem Fall, in welchem die geschätzte Regenfallmenge beim Start einer erneuten Bewegung des Fahrzeugs groß ist, weil die Regenfallmenge während des Haltens des Fahrzeugs zugenommen hat, möglich, den Wischbetrieb des Wischers 5 in Abhängigkeit von der geschätzten Regenfallmenge durchzuführen.

Da es auf diese Weise möglich ist, den Wischbetrieb des Wischers auszuführen, welcher den tatsächlichen Regenfallbedingungen entspricht, und zwar selbst dann, wenn das Fahrzeug beginnt, sich nach dem Anhalten erneut zu bewegen, der Fahrer wird nicht irritiert und es ist möglich, die Benutzerfreundlichkeit der Wischer zu verbessern.

Ferner nimmt das oben beschriebene automatische Fahrzeugwischersystem die Wischbetriebsfrequenz auf Grundlage der zweiten Daten zurück, wenn die ersten Daten anzeigen, dass es nicht regnet, wenn die ersten und die zweiten Daten verglichen werden.

Gemäß dieser Struktur ist es in dem Fall, in welchem kein Regenfall eingeschätzt wird, während das Fahrzeug beginnt, sich nach dem Anhalten erneut zu bewegen, möglich, die Wischsteuerung/Regelung auf Grundlage der vorliegenden ersten Daten auszuführen.

Dies bedeutet den Fall, in welchem der Regensensor 10 keine Regentropfen erfasst, und zwar selbst nachdem das Fahrzeug begonnen hat, sich wieder zu bewegen, nachdem bestätigt wurde, dass das Fahrzeug angehalten hat, da eine beachtliche Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass der Regen aufgehört hat, während das Fahrzeug gehalten hat. Somit werden in einem solchen Fall die zweiten Daten selbst dann, wenn sie groß sind, aufgehoben und durch Auswählen der ersten Daten, welche mit den zweiten Daten verglichen wurden, ist es möglich, die Wischsteuerung/Regelung entsprechend eines Zustands auszuführen, in welchem der Regen gerade aufhört.

Wie oben beschrieben wurde, ist es somit möglich, eine Wischsteuerung/Regelung auszuführen, welche den tatsächlichen Regenfallbedingungen entspricht, der Fahrer wird nicht irritiert und es ist möglich, die Benutzerfreundlichkeit des automatischen Wischers zu verbessern.

Wenngleich bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung zuvor beschrieben und illustriert wurden, so sind diese doch selbstverständlich als Beispiele der Erfindung und nicht als beschränkend anzusehen. Hinzufügungen, Weglassungen, Ersetzungen und andere Abwandlungen können durchgeführt werden, ohne den Sinn und den Inhalt der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Demnach ist die Erfindung nicht als durch die vorstehende Beschreibung beschränkt aufzufassen, sondern ist lediglich durch den Umfang der beigefügten Ansprüche beschränkt.

Automatisches Fahrzeugwischersystem, umfassend einen Wischer, einen Geschwindigkeitssensor, welcher die Fahrzeuggeschwindigkeit misst, eine Regenfallerfassungseinrichtung, welche während vorbestimmter Intervalle eine Regenfallmenge erfasst, eine Berechnungseinrichtung, welche eine Wischbetriebfrequenz des Wischers als erste Daten in Abhängigkeit von der durch die Regenfallerfassungseinrichtung erfasste Regenfallmenge berechnet, eine Speichereinrichtung, welche die durch die Berechnungseinrichtung berechneten ersten Daten als zweite Daten abspeichert, wenn die durch den Geschwindigkeitssensor gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit auf einen Wert abnimmt, der gleich oder kleiner ist als ein vorbestimmter Wert, sowie eine Wischbetriebfrequenzbestimmungseinrichtung, welche die Wischbetriebsfrequenz des Wischers durch einen Vergleich der ersten Daten und der zweiten Daten bestimmt, wenn die durch den Geschwindigkeitssensor gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit gleich einem vorbestimmten Wert oder größer als dieser wird, nachdem bestätigt wurde, dass das Fahrzeug angehalten hat.


Anspruch[de]
Automatisches Fahrzeugwischersystem, umfassend:

– einen Wischer (5),

– einen Geschwindigkeitssensor (17), welcher die Fahrzeuggeschwindigkeit misst,

– eine Niederschlagserfassungseinrichtung (11, 12), welche während vorbestimmter Intervalle eine Niederschlagsmenge erfasst,

– eine Berechnungseinrichtung (13), welche eine Wischbetriebsfrequenz des Wischers (5) als erste Daten in Abhängigkeit von der durch die Niederschlagserfassungseinrichtung (11, 12) erfassten Niederschlagsmenge berechnet,

– eine Speichereinrichtung (15), welche die durch die Berechnungseinrichtung (13) berechneten ersten Daten als zweite Daten abspeichert, wenn die durch den Geschwindigkeitssensor (17) gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit auf einen Wert abnimmt, der gleich oder kleiner ist als ein vorbestimmter Wert,

– sowie eine Wischbetriebsfrequenzbestimmungseinrichtung (14), welche, nachdem bestätigt wurde, dass das Fahrzeug angehalten hat, die Wischbetriebsfrequenz des Wischers durch einen Vergleich der ersten Daten und der zweiten Daten bestimmt, wenn die durch den Geschwindigkeitssensor (17) gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit gleich einem vorbestimmten Wert oder größer als dieser wird.
Automatisches Fahrzeugwischersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischbetriebsfrequenzbestimmungseinrichtung (14) die Wischbetriebsfrequenz auf Grundlage der zweiten Daten zurücknimmt, wenn die ersten Daten zeigen, dass kein Niederschlag vorhanden ist.






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