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Dokumentenidentifikation DE102006012955A1 27.09.2007
Titel Abdeckfolie für ein Kochfeld
Anmelder Steinberger, Johann, 88326 Aulendorf, DE
Erfinder Steinberger, Johann, 88326 Aulendorf, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Anmeldedatum 21.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006012955
Offenlegungstag 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse F24C 15/12(2006.01)A, F, I, 20060321, B, H, DE
Zusammenfassung Die Anmeldung betrifft eine Abdeckfolie für ein Kochfeld mit mindestens einer Kochzone. Die Abdeckfolie ist im Wesentlichen rechteckig ausgebildet und hat mehrere Öffnungszonen, die im angeordneten Zustand der Abdeckfolie auf dem Kochfeld Öffnungen für die jeweilige Kochzone bereitstellen. Kommt es bedingt durch das Nutzen des Kochfeldes zu einer Verschmutzung der Oberfläche, so kann in den Bereichen, in denen das Kochfeld mit der Abdeckfolie bedeckt ist, die Folie einfach entfernt und entsorgt oder beispielsweise in einer Spülmaschine gereinigt werden. Durch die Abdeckfolie entfällt das mühsehlige, meistens von Hand durchgeführte Reinigen des Kochfeldes.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Abdeckfolie für ein Kochfeld.

In Küchen, in denen viele Gerichte am laufenden Band, z. B. in Großküchen, gekocht werden, stellen die Ablagerungen von Fett und Schmutz auf den Kochfeldern ein erhebliches Problem dar. Durch den Dauerbetrieb brennen sich die Rückstände förmlich in die Kochfelder ein und lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt, z. B. am Ende eines Arbeitstages, nur schwer, d. h. unter erheblichem Zeitaufwand und Muskelkraft, entfernen. Solche hartnäckigen Verschmutzungen treten nicht nur unmittelbar auf den Hitzequellen des Kochfelds bzw. der Kochfelder auf, sondern auch in unmittelbar benachbarten Regionen, die durch die Hitzequellen der Kochfelder miterhitzt werden.

Selbst Bereiche, die selten oder nie erhitzt werden, lassen sich von den in der Küche üblichen stark fetthaltigen Verschmutzungen nur schwer reinigen. Daher ist es gängige Praxis in Großküchen, insbesondere in mobilen Großküchen, die teilweise über unzureichende Reinigungsvorrichtungen verfügen, Kochfelder so abzudecken, dass lediglich die Hitzequellen, seien es die Gasdüsen eines Gasherdes oder die Heizflächen eines Elektroherdes, unabgedeckt verbleiben. Der Verschmutzung dieser wird so vorgebäugt. Häufig wird quasi das gesamte Kochfeld mit Alufolie bedeckt, wobei das besagte Material großzügig um die Hitzequelle arrangiert wird. Um ein vollständiges Abdecken zu gewährleisten und ein mögliches Verrutschen der Abdeckung zu verhindern, werden mehrere Lagen von Alufolie verwendet und aufwendig befestigt. Beim Reinigen der Küche, z. B. am Abend, wird das verwendete Material entsorgt und mögliche Verunreinigungen, die sich trotz der Abdeckung auf dem Kochfeld angesammelt haben, werden nachträglich beseitigt.

Diese Art der Vorgehensweise ist zum einen sehr zeitraubend, da am Beginn jeder Arbeitsschicht viel Aufwand in eine möglichst dichte und rutschfeste Abdeckung gesteckt wird, zum anderen ist sie sehr unwirtschaftlich, da für diese Abdeckkonstruktionen Unmengen von Aluminiumfolie verwendet wird. Dieser übermäßige Verbrauch von Aluminiumfolie ist besonders bedenklich, da zur Fertigung dieser viel Energie benötigt wird, weshalb die Verwendung von Alufolie im Haushalt an sich von Umweltschützern beanstandet wird.

Ausgehend von dieser Problematik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Herdschutz bereitzustellen, der ein Kochfeld effizient vor möglicher Verschmutzung schützt, einfach zu handhaben und ökonomisch wie auch ökologisch vertretbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Abdeckfolie gemäß dem Anspruch 1 gelöst.

Insbesondere wird die Aufgabe durch eine Abdeckfolie für ein Kochfeld mit mindestens einer Kochzone gelöst, wobei die Abdeckfolie zumindest teilweise aus hitzebeständigem Material ausgebildet ist und Öffnungszonen umfasst, die derart auf der Abdeckfolie angeordnet sind, dass beim Abdecken des Kochfeldes mit der Abdeckfolie die Kochzonen zumindest teilweise mit den Öffnungszonen zusammenfallen.

Die zentrale Idee der vorliegenden Erfindung besteht also darin, dass eine Abdeckfolie bereitgestellt wird, die vorgefertigte Öffnungszonen aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie mit den Kochzonen eines Kochfeldes zusammenfallen, also diese frei lassen, und mit geringem Aufwand an dem Kochfeld befestigt werden können. Durch das geschickte Anordnen der Öffnungszonen entfällt ein zeitaufwendiges Anpassen der Abdeckfolie an die Gegebenheiten des jeweiligen Herdes. Da die Abdeckfolie vorzugsweise einstückig ausgebildet ist, gibt es keine Übergänge von einer ersten Folie zu einer zweiten Folie, durch die mögliche Verschmutzungen auf das Kochfeld gelangen könnten. Die einstückige Ausbildung stellt auch sicher, dass die Abdeckfolie möglichst rutschfest auf dem Kochfeld aufliegt, da sie durch das Umschließen der Kochzonen Halt gewinnt.

Vorzugsweise ist die Länge l der Abdeckfolie ungefähr gleich der Tiefe des Kochfeldes, insbesondere im Bereich zwischen 600 und 800 mm. Der Aufwand, ein Kochfeld mit der erfindungsgemäßen Abdeckfolie zu bestücken, minimiert sich, wenn die Abdeckfolie die Standardmaße der handelsüblichen Kochfelder aufweist. Für die Länge l bedeutet das, dass die Abdeckfolie vorzugsweise in Längen von ca. 600 mm und 800 mm gefertigt wird, da handelsübliche Kochfelder für Großküchen üblicherweise eine Tiefe von ca. 600 oder 800 mm aufweisen. Natürlich kann es günstig sein, wenn die Abdeckfolie diese Maße so überschreitet, dass ein Umschlagen an der Vorderseite des jeweiligen Herdes oder an der Rückseite möglich ist. Auch kann es nötig sein, die Länge l so zu dimensionieren, dass mögliche Unebenheiten berücksichtigt werden, beispielsweise eine Vertiefung im Kochfeld gegen ein seitliches Ablaufen von Rückständen.

Vorzugsweise umfasst die Abdeckfolie je zwei Öffnungszonen, die paarweise entlang einer Längsachse der Abdeckfolie angeordnet sind. Da handelsübliche Kochfelder häufig zwei Kochzonen aufweisen, die hintereinander liegen, ist eine derartige Anordnung der Öffnungszonen in der Abdeckfolie zu bevorzugen.

Vorzugsweise sind die Öffnungszonen im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet. Dies geht einher mit der üblichen kreisförmigen Ausbildung der Kochzonen, sei es, dass die Kochzonen Gasdüsen sind oder elektrische Felder von Elektroherden. Die Abdeckfolie kann so optimal mit den Kochzonen korrespondieren.

Vorzugsweise ist mindestens ein Durchmesser d, d' der Öffnungszone im Wesentlichen gleich dem Durchmesser der Kochzone, insbesondere ungefähr gleich 220 mm oder 190 mm oder 160 mm. Für Elektroherde sind dies die handelsüblichen Durchmesser der Heizflächen. Durch das Bereitstellen von Abdeckfolien, die sich an diesem Standard orientieren, entfällt ein zeitraubendes Anpassen der Öffnungszonen. Denkbar ist, dass es unterschiedliche Abdeckfolien, die mehrere Öffnungszonen aufweisen – vorzugsweise zwei, vier oder sechs – die für jede mögliche und gehandelte Kombination von Kochzonen entsprechende Öffnungszonen mit entsprechenden Durchmessern aufweisen. So kann beispielsweise eine Abdeckfolie mit zwei Öffnungszonen, die den Durchmesser 220 mm haben, standardisiert für ein Kochfeld mit zwei Kochzonen à 220 mm bereitgestellt werden.

Zu bevorzugen ist es aber, wenn die Abdeckfolie als durchgehender Bahnabschnitt ausgebildet ist und mindestens eine Kreisperforation zum Auslösen der Öffnungszone vorgesehen ist. D. h., die Abdeckfolie weist kreisförmige Perforationen auf, die je nach Bedarf aus der Abdeckfolie ausgelöst werden können, um so eine geeignete Öffnung für die jeweilige Kochzone bereit zu stellen. Um eine optimale Anpassung mit jedem beliebigen handelsüblichen Kochfeld zu ermöglichen, werden in jeder Öffnungszone, die mit einer Kochzone korrespondiert, mehrere Kreisperforationen mit unterschiedlichen Durchmessern, insbesondere die besagten Durchmesser, bereitgestellt. Je nach Kochfeld kann dann für jede Kochzone abhängig von dem vorliegenden Durchmesser eine korrespondierende Öffnung in der Abdeckfolie mittels der Kreisperforation erzeugt werden. Das Prinzip lässt sich sowohl auf Heizflächen von Elektroherden als auch auf Gasdüsen von Gasherden anwenden.

Insbesondere für diese besagten Gasherde ist es vorteilhaft, wenn die Abdeckfolie mindestens eine Kreuzperforation zum Erzeugen der Öffnungszone umfasst. Das Auslösen der besagten Öffnung kann somit erleichtert werden. Diese Kreuzperforationen haben ihr Zentrum bevorzugt in den Zentren der Öffnungszonen. Die Kreuzperforationen können entweder gemeinsamen mit den besagten Kreisperforationen zum Einsatz kommen oder eigenständig. Mit Hilfe der Kreuzperforationen können individuelle Öffnungen für jede erdenkliche Form von Kochzonen geschaffen werden.

Die Abdeckfolie kann aus Aluminiumfolie gefertigt werden. Denkbar sind natürlich auch andere Materialien, die ähnliche Eigenschaften wie Aluminiumfolie aufweisen. Wesentlich ist die Hitzebeständigkeit von Aluminiumfolie.

Vorzugsweise ist die Breite der Abdeckfolie ungefähr gleich der Breite der Kochzone, insbesondere ca. 400 oder 800 mm. Die Abdeckfolie ist so vorab optimal auf das Kochfeld des Herds angepasst. Handelsübliche Abmessungen von Herden bzw. deren Kochfelder, die üblicherweise 400 oder 800 mm betragen, werden berücksichtigt.

Vorzugsweise umfasst die Abdeckfolie mindestens ein Versteifungselement, insbesondere mindestens einen Verstärkungsring je Öffnungszone, der um die jeweilige Öffnungszone angeordnet ist. Somit wird, insbesondere wenn die besagten Perforationen vorgesehen sind, ein weiteres Ausreißen der Öffnungen verhindert. Auch bei vorgefertigten Öffnungen in der Abdeckfolie kann die Verstärkung helfen, ein weiteres Ausreißen beim Auflegen der Abdeckfolie auf das Kochfeld zu verhindern.

Vorzugsweise umfasst die Abdeckfolie mindestens ein Fixierelement, insbesondere mindestens einen Klebestreifen zur Verbindung der Folie mit dem Kochfeld. Ein Verrutschen der Abdeckfolie nach der Installation auf dem Kochfeld wird so vermieden. Vorzugsweise werden die Klebeabschnitte bzw. die Fixierelemente in den Randbereichen sowie nahe den Öffnungszonen vorgesehen, da hier Schmutz eintreten kann.

Vorzugsweise ist die Abdeckfolie aus waschbarem, insbesondere spülmaschinenfestem Material gefertigt. Besonders wenn die Abdeckfolie aus wieder verwendbarem Material gefertigt ist, erweist es sich als Vorteil, wenn das Material neben seiner Feuerbeständigkeit auch leicht abwaschbar ist.

Vorzugsweise umfasst die Abdeckfolie eine Vielzahl von Abdeckfolien, die unter Bildung einer Folienrolle miteinander verbunden und voneinander, insbesondere über eine Längsperforation separierbar ist. Besonders wenn die Abdeckfolie als Einmalprodukt hergestellt wird, ist es vorteilhaft für die Aufbewahrung der Abdeckfolie, wenn diese auf einer Rolle gelagert wird. Der Benutzer kann dann einen benötigten Abdeckfolienabschnitt, umfassend zwei, vier oder sechs Öffnungszonen, abmessen und mittels der Perforation von der Rolle abtrennen. Die Abstände der Längsperforationen entsprechen bevorzugt ungefähr gleich den handelsüblichen Breiten von Kochzonen, nämlich 400 oder 800 mm.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die mittels Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:

1 eine Abdeckfolie mit zwei Öffnungszonen;

2 eine Abdeckfolie mit vier Öffnungszonen;

3 eine Folienrolle mit einer Bahn von Abdeckfolien;

4 einen Elektroherd in der Draufsicht mit angeordneter Abdeckfolie; und

5 einen Gasherd in der Draufsicht mit angeordneter Abdeckfolie.

In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile die selben Bezugsziffern verwendet.

1 zeigt eine erfindungsgemäße erste Ausführungsform einer Abdeckfolie 40. Die Abdeckfolie 40 ist im Wesentlichen rechteckig ausgebildet und hat im Vergleich zu ihrer Länge l eine schmalere Breite b. Die Breite b beträgt 400 mm, die Länge l 800 mm und die Dicke der Folie bewegt sich im Bereich von wenigen Millimetern. Mit diesem Abmessungen ist die Abdeckfolie im Wesentlichen gleich groß wie ein Kochfeld 12 (vgl. 4) eines handelsüblichen Elektroherds mit zwei Kochzonen 20. Des weiteren weist die Abdeckfolie 40 zwei kreisförmige Öffnungszonen 47 im vorderen und im hinteren Bereich auf. Die kreisförmigen Öffnungszonen 47 haben jeweils einen Durchmesser d von 220 mm.

Zum Auslösen der Kochzonen 47 sind Perforationen auf der Abdeckfolie 40 angebracht. Jede Öffnungszone 47 umfasst eine Kreuzperforation 43 und eine Kreisperforation 42. Die Kreuzperforation 43 teilt das Innere der Kreisperforation 42 in vier gleich große Teile. Die Zentren der Öffnungszonen 47 und somit der Kreisperforationen 42 liegen auf einer gemeinsamen Längsachse, die sich mittig zwischen den Seitenbereichen entlang der Länge l der Abdeckfolie 40 erstreckt.

Die Kreuzperforationen 43 und die Kreisperforationen 42 sind so ausgebildet, dass die Abdeckfolie 40, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Aluminium ist, bei leichtem Druck entlang der Perforationen aufreißt. Somit lassen sich die Öffnungszonen 47 leicht aus der Abdeckfolie 40 auslösen.

2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Abdeckfolie 40. Diese Abdeckfolie 40 ist aus waschbarem und hitzebeständigem Material gefertigt und lässt sich mehrfach wieder verwenden. Ähnlich wie die Abdeckfolie 40 des ersten Ausführungsbeispiels, hat auch diese Abdeckfolie 40 eine im Wesentlichen rechteckige Form, wobei die Länge l 800 mm und die Breite b 800 mm beträgt. Vor der erstmaligen Benutzung der Abdeckfolie 40 in Verbindung mit dem Kochfeld 12 eines Elektroherds, muss die Abdeckfolie 40 gemäß den Kochzonen 20 des Kochfelds 12 (vgl. 4) angepasst werden. Hierfür weist die Abdeckfolie 40 insgesamt vier regelmäßig auf der Abdeckfolie angeordnete Öffnungszonen 47 auf. Jede Öffnungszone 47 umfasst zwei Kreisperforationen 42, 42', die jeweils einen unterschiedlichen Durchmesser d bzw. d' haben. In dem zweiten Ausführungsbeispiel entspricht d ungefähr gleich 220 mm und d' 190 mm. Die erste Kreisperforation 42 ist also größer als die zweite Kreisperforation 42'. Die Kreisperforationen 42 einer Öffnungszone 47 verlaufen jeweils zueinander parallel.

Um die Abdeckfolie 40 an den Elektroherd bzw. das zugehörige Kochfeld 12 anzupassen, werden die Öffnungszonen 47 mittels den Kreisperforationen 42, 42' aus der Abdeckfolie 40 ausgelöst. Da der Elektroherd aus 4 vier gleich große Kochzonen mit einem Durchmesser von 220 mm hat, werden für diesen aus der Abdeckfolie 40 mittels der äußeren Kreisperforationen 42 Öffnungen mit einem Durchmesser von 220 mm ausgelöst.

Natürlich können auf gleiche Art und Weise nur die inneren Kreisperforationen 42' mit einem Durchmesser d' von 190 mm ausgelöst werden, wenn der entsprechende Elektroherd kleinere Kochzonen 20 mit einem geringeren Durchmesser von 190 mm aufweist. Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf jeden denkbaren anderen Durchmesser d, d' anwenden. Vorzugsweise hat eine erfindungsgemäße Abdeckfolie 40 pro Öffnungszone 47 immer mehrere Kreisperforationen 42, 42', 42'', die sich mit allen gängigen Durchmessern von elektrischen Kochzonen 20 decken. Somit kann die Abdeckfolie 40 an jeden handelsüblichen Elektroherd angepasst werden.

4 zeigt die angeordnete Abdeckfolie aus 2. wie bereits beschrieben, umfasst das Kochfeld 12 des Herds, hier ein Elektroherd, vier Kochzonen 20, die alle einen Durchmesser von 220 mm aufweisen. Die Bereiche zwischen den Kochzonen 20 des Kochfeldes 12 sind mit der waschbaren Abdeckfolie 40 überdeckt. Bei einer Verschmutzung der Abdeckfolie 40 durch das Verwenden des Herds 10 kann die Abdeckfolie von dem Herd 10 abgenommen werden und beispielsweise in der Spülmaschine gereinigt werden.

Die erfindungsgemäße Abdeckfolie 40 ist auch geeignet, um einen Gasherd 10 (vgl. 5) vor Verschmutzung zu schützen. Hierfür müssen lediglich entsprechend kleiner dimensionierte Kreisperforationen 42'' vorgesehen werden, die so bemessen sind, dass die Kochzonen, hier die Gasdüsen 22, von der Abdeckfolie 40 umschlossen werden. Das Kochfeld 12 des Gasherdes 10 der 5 ist mit einer entsprechenden Ausführungsform der Abdeckfolie 40 bedeckt. Oberhalb des Kochfeldes 12 und der durchgängigen Abdeckfolie 40 sind Gitter 24 zum Abstellen der Kochtöpfe angebracht. Zum Anbringen und Abnehmen der Abdeckfolie 40 müssen diese Gitter 24 gelöst werden. Vorzugsweise umfasst die Abdeckfolie 40 Aussparungen zur Aufnahme der Öffnungen, die für das Anbringen der Gitter 24 an dem Kochfeld 12 vorgesehen sind.

Erfindungsgemäß kann die Abdeckfolie 40 auch auf einer Folienrolle 45 aufgewickelt sein. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn es sich bei der Abdeckfolie 40 um ein Einmalprodukt handelt. Die in 3 gezeigte Folienrolle 45 weist mehrere Längsperforationen 44 auf. Diese Längsperforationen 44 erstrecken sich quer zur länglichen Bahn der Folienrolle 45. Die Abstände zwischen den einzelnen Längsperforationen 44 entsprechen in der in 3 gezeigten Ausführungsform 200 mm. Eine Folienrolle 45 kann also mehrere Abdeckfolien 40 aufnehmen, die mittels der Längsperforationen 44 von der Folienrolle 45 abgelöst werden. Je nach den Abmessungen des jeweiligen Kochfeldes 12 kann eine Abdeckfolie 40 mit einer Breits b von 200, 400, 600 usw. mm von der Folienrolle 45 abgelöst werden. Jeder der durch die Längsperforationen 44 definierten Abschnitte umfasst je zwei Öffnungszonen 47. Die Öffnungszonen 47 weisen Kreisperforationen 42 auf, die, wie bereits beschrieben, gemäß dem jeweiligen Kochfeld ausgelöst werden können.

10
Herd
12
Kochfeld
20
Kochzone
22
Gasdüse
24
Gitter
40
Abdeckfolie
42, 42', 42''
Kreisperforation
43
Kreuzperforation
44
Längsperforation
45
Folienrolle
47
Öffnungszone
d, d'
Durchmesser


Anspruch[de]
Abdeckfolie für ein Kochfeld (12) mit mindestens einer Kochzone (20), wobei die Abdeckfolie (40) zumindest teilweise aus hitzebeständigem Material ausgebildet ist und Öffnungszonen (47) umfasst, die derart auf der Abdeckfolie (40) angeordnet sind, dass beim Abdecken des Kochfeldes (12) mit der Abdeckfolie (40) die Kochzonen (20) zumindest teilweise mit den Öffnungszonen (47) zusammenfallen. Abdeckfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Öffnungszonen (47) paarweise entlang einer Längsachse der Abdeckfolie (40) angeordnet sind. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungszonen (47) im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Durchmesser d, d' der Öffnungszone (47) im Wesentlichen gleich dem Durchmesser der Kochzone (20), insbesondere ungefähr gleich 220 mm oder 190 mm oder 160 mm, ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (40) als durchgehender Bahnabschnitt ausgebildet ist und mindestens eine Kreisperforation (42, 42', 42'') zum Auslösen der Öffnungszone (47) vorgesehen ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (40) als durchgehender Bahnabschnitt ausgebildet ist und mindestens eine Kreuzperforation (43) zum Erzeugen der Öffnungszone (47) vorgesehen ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (40) im Wesentlichen aus Aluminiumfolie gefertigt ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Verstärkungselemente, insbesondere mindestens einen Verstärkungsring je Öffnungszone (47), der um die jeweilige Öffnungszone (47) angeordnet ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Fixierelement, insbesondere zur Verbindung der Abdeckfolie (40) mit dem Kochfeld (12). Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (40) aus einem waschbaren, insbesondere spühlmaschinenfesten Material gefertigt ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (40) im Wesentlichen rechteckig mit einer Länge l und einer Breite b ausgebildet ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge l der Abdeckfolie (40) ungefähr gleich der Tiefe des Kochfeldes (12), insbesondere im Bereich zwischen ca. 600 und 800 mm, ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite b der Abdeckfolie (40) ungefähr gleich der Breite der Kochzone (20), insbesondere ca. 400 oder 800 mm, ist. Abdeckfolie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der Ansprüche 1–11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Abdeckfolien (40) unter Bildung einer Folienrolle (45) miteinander verbunden und voneinander, insbesondere über Längsperforationen (44) separierbar ist.






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