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Dokumentenidentifikation DE102006013395A1 27.09.2007
Titel Vorrichtung zum Trocknen von Schlamm
Anmelder Bessenbach, Ina, 78048 Villingen-Schwenningen, DE
Erfinder Gruber, Thilo, 78048 Villingen-Schwenningen, DE
DE-Anmeldedatum 23.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006013395
Offenlegungstag 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse C02F 11/12(2006.01)A, F, I, 20060323, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Vorrichtung zum Trocknen von in Strangform gegebenen Schlämmen, mit einem Rahmen, in dem sich mehrere übereinander angeordnete rechteckige Ebenen befinden, durch die Luft, welche zur Trocknung benötigt wird, hindurchstreift, und auf deren Oberflächen sich nebeneinander angeordnet rinnenförmige Einrichtungen befinden, auf die Schlämme in Strangform zur Trocknung eingebracht werden. Die Vorrichtung ist an ihrer Unterseite so mit Staplertaschen versehen, dass sie mit einer externen Einrichtung zur Seite geschwenkt werden kann, damit die eingebrachten, getrockneten, strangförmigen Schlammstränge aus der Vorrichtung herausfallen können. An den Ecken der Unterseite und der Oberseite der Vorrichtung befinden sich Einrichtungen, um mehrere Vorrichtungen übereinander stapeln zu können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von Feuchtschlämmen, versehen mit einer Mehrzahl übereinander angeordneter Ebenen, auf deren Oberflächen Schlämme in Strangform, zur Trocknung auf rinnenförmige Einrichtungen aufgebracht werden und über Staplertaschen an der Vorrichtung zu ihrer Entleerung geschwenkt werden.

Ein derartige Vorrichtung ist aus DE 101 03 495 bekannt geworden.

Die bekannt gewordene Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, dass die zur Trocknung in Strangform gegebenen Schlämme beim Einbringen in die Vorrichtung verformt werden oder so übereinander liegen, dass sie miteinander verkleben. Die benötigte Luft zur Trocknung kann nicht effizient genug durch die Vorrichtung geführt werden und die Entleerung der getrockneten Schlämme in Strangform aus der Vorrichtung gestaltet sich umständlich, da sich die getrockneten Schlammstränge in der Vorrichtung verkeilen.

Aufgabe ist es, eine erfinderische Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, Schlämme in Strangform so in die Trocknungs-Vorrichtung einzubringen, dass sie geordnet, symmetrisch nebeneinander und sich nicht berührend auf jeder der einzelnen Ebenen der Vorrichtung einzubringen sind und die zur Trocknung benötigte Luft durch die Vorrichtung kanalisiert hindurch streifen kann. Die getrockneten Schlammstränge müssen einfach aus der Trocknungs-Vorrichtung herauszubringen sein. Dadurch wird ein hoher und energiesparender Wirkungsgrad erreicht.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die erfinderischen Vorrichtung, aus mehreren übereinander angeordneten rechteckigen Ebenen besteht, auf deren Oberfläche nebeneinander symmetrisch angeordnet erfinderische rinnenförmige Einrichtungen sind, in die die Schlämme zur Trocknung in Strangform eingebracht werden. Die erfinderischen Rinnenbleche kanalisieren die Schlämme in Strangform bei ihrer Einbringung in die Vorrichtung so, dass sie sich beim Einbringen in die Vorrichtung, wie in DE 101 03 495 bekannt geworden, nicht mehr verformen, brechen oder sich verschieben können. Durch die erfinderischen rinnenförmigen Einrichtungen, schieben sich die Schlammstränge kanalisiert auf die jeweilige rinnenförmige Einrichtung auf die Ebenen der erfinderischen Trocknungs-Vorrichtung. Die erfinderischen rinnenförmigen Einrichtungen sind vorzugsweise mit einer keramischen Schicht überzogen, um die erfinderische rinnenförmige Einrichtung für die Schlammstränge gleitfähiger zu machen und um einer Abrasion der rinnenförmigen Einrichtung vorzubeugen. Die erfinderischen rinnenförmigen Einrichtungen sind vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff hergestellt und sind in ihrer Gestaltungsform dem zu trocknenden Schlammstrang angepasst. Zwischen Oberfläche des zu trocknenden Schlammstranges und der Innenfläche der rinnenförmigen Einrichtung ist soviel Platz, dass die zur Trocknung benötigte Luft über die Oberfläche des Schlammstranges mit leichten Verwirbelungen hinweg streichen kann, was die Effizienz der Trocknung der Schlammstränge deutlich erhöht.

Um ein einfaches Entleeren der erfinderischen Vorrichtung zu ermöglichen, sind am Boden der Unterseite der erfinderischen Vorrichtung Staplertaschen über die ganze Länge der erfinderischen Vorrichtung vorgesehen, um Zinken einer externen Dreheinrichtung in die erfinderische Vorrichtung einführen zu können. Die mit getrockneten Schlammsträngen gefüllte erfinderische Vorrichtung wird seitwärts soweit geschwenkt, bis die einzelnen getrockneten Schlammstränge über die erfinderische rinnenförmige Einrichtung rutschend aus der erfinderischen Vorrichtung herausfallen. Die aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung herausgefallenen und getrockneten Schlammstränge werden über eine gesonderte Einrichtung aufgenommen und abtransportiert. An den Ecken der Oberseite der erfinderischen Vorrichtung sind Einrichtungen vorgesehen, die ein Platz sparendes Übereinanderstapeln mehrerer Vorrichtungen ermöglichen. An den Ecken der Unterseite der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Füße vorgesehen, damit die erfindungsgemäße Vorrichtung aufgestellt werden kann als auch Räder, damit die erfinderische Vorrichtung verschoben werden kann. Die Seitenflächen der erfinderischen Vorrichtung sind mit einem, vorzugsweise, metallenem Maschengewebe versehen, um der erfinderischen Vorrichtung mehr Stabilität zu geben und um die zur Trocknung benötigte Luft hindurch strömen lassen zu können.

Das Innenvolumen der erfinderischen Vorrichtung richtet sich nach der zur Trocknung eingegebenen Schlammmasse und kann in Summe aller zu füllenden Ebenen zwischen 0,5 m3 und 60 m3 betragen und zwischen 50 kg bis zu 10 t zu trocknende, in Strangform gebrachte Schlämme aufnehmen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:

1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seiner Ansicht seitlich von vorne.

2 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seiner Ansicht von vorne.

3 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seiner seitlichen Ansicht von vorne, gekippt.

4 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtungen in ihrer seitlichen Ansicht von vorne.

5 einen Teil der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung von vorne.

6 einen in Strangform gebrachten Feuchtschlamm in einer bevorzugten Ausführungsform

Die in 1, 2, 3, 4, 5 und 6, dargestellten bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100 zum Trocknen, in Strangform gegebener Feuchtschlämme, enthalten mehrere übereinander zugeordnete Ebenen 110, auf denen rinnenförmige Einrichtungen 111 vorgesehen sind, in die die in Strangform 112 gebrachten Feuchtschlämme eingebracht werden. Auf einer Ebene 110 befinden sich mehrere rinnenförmige Einrichtungen 111, symmetrisch nebeneinander angeordnet 113, deren Gestaltungsform sich nach der Größe des zu trocknenden Schlammstranges 112 richtet. Über die Schlammstränge 112, einliegend in den rinnenförmigen Einrichtungen 111 streift die zur Trocknung benötigte Luft und verwirbelt sich 114 an den Rändern 115 der rinnenförmigen Einrichtungen 111, was die Trocknung der Schlammstränge 112 effizienter macht. Die Vorrichtung 100 besteht aus einem stabilen Rahmen 116 in welchem sich die übereinander angeordneten Ebenen 110 befinden. Die Seitenflächen 117 der Vorrichtung 100 sind vorzugsweise mit einem Metallgewebe versehen. Die Vorrichtung 100 hat an den Ecken der Oberseite Einrichtungen 11S, damit mehrere Vorrichtungen 100 übereinander gestapelt 119 werden können. An der Unterseite der Vorrichtung 100 befinden sich an den Ecken Füße 123, damit die Vorrichtung 100 aufgestellt werden kann und zwei Staplertaschen 120, in die Zinken einer Dreheinrichtung eingeführt werden können, um die Vorrichtung 100 zur Seite schwenken 121 zu können, damit die getrockneten Schlammstränge herausfallen. Zusätzlich befinden sich an der Unterseite der Vorrichtung Räder 122, damit die Vorrichtung 100 bewegt werden kann.

Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Trocknen in Strangform gegebener Feuchtschlämme, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus mehreren, übereinander angeordneten Ebenen besteht, auf deren Oberflächen sich nebeneinander angeordnete rinnenförmige Einrichtungen befinden. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einem Rahmen versehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus mehreren übereinander angeordneten Ebenen besteht., Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf den Ebenen mehrere nebeneinander zugeordnete rinnenförmige Einrichtungen befinden. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenförmigen Einrichtungen aus Metall bestehen. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenförmigen Einrichtungen aus einem Kunststoffmaterial bestehen. Vorrichtung nach Anspruch 1, bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit Einrichtungen versehen ist, damit die Vorrichtungen aufeinander gestapelt werden können. Vorrichtung nach Anspruch 1, bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich unterhalb der Vorrichtung Staplertaschen befinden. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4, 5, und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenförmigen Einrichtungen mit einer Keramikbeschichtung versehen sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung seitlich mit einem Metallgewebe versehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Vorrichtung Räder angebracht sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit Füßen versehen ist.






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