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Dokumentenidentifikation DE102006013667A1 27.09.2007
Titel Thermische Entgratanlage mit Schnellentlüftung
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Conrad, Hans-Jürgen, 71292 Friolzheim, DE
DE-Anmeldedatum 24.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006013667
Offenlegungstag 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse B23D 79/00(2006.01)A, F, I, 20060324, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16K 24/00(2006.01)A, L, I, 20060324, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine thermische Entgratanlage mit einer druckdicht verschließbaren Entgratkammer, die über einen mittels eines Entlüftungsventils (10) verschließbaren Entlüftungsdurchgang (11) mit einer Durchgangsrichtung (D) mit der Umgebung verbunden ist, wobei das Entlüftungsventil (10) einen feststehenden Ventilsitz (12), der den Entlüftungsdurchgang (11) umgibt, einen in Durchgangsrichtung (D) beweglichen Ventilstößel (20) und eine Dichtung (23) aufweist.
Erfindungsgemäß ist die Dichtung (23) am Ventilstößel (20) angebracht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine thermische Entgratanlage mit Schnellentlüftung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Eine derartige thermische Entgratanlage ist aus der EP 1 232 822 A1 bekannt, die hiermit in vollem Umfang in Bezug genommen wird. Dort ist in 1 eine thermische Entgratanlage mit einer Entgratkammer 2 gezeigt, die über einen Entlüftungsdurchgang 22 mit der Umgebung verbunden ist, und zwar über die Absaugung 23. Der Entlüftungsdurchgang 22 ist mit einem Entlüftungsventil 21 verschließbar. Eine derartige Schnellentlüftung dient zum kontrollierten Ablassen der unter hohem Druck stehenden Verbrennungsgase nach der Explosion der Brenngase, die die Entgratung der in die Entgratkammer 2 eingebrachten Werkstücke 3 bewirkt.

Eine Ausführungsform des Entlüftungsventils 21 ist in der 5 der EP 1 232 822 A1 näher dargestellt. Es umfasst einen Ventilsitz 28 der fest mit der Entgratkammer 2 verbunden ist und einen in Richtung des Entlüftungsdurchgangs 15 beweglichen Ventilstößel 25. Die Dichtung 26 ist am Ventilsitz angebracht.

Dieses Entlüftungsventil hat den Nachteil, dass die Zuhaltekraft des Ventilstößels während der Explosion, also die Kraft, die notwendig ist, um den Ventilstößel so gegen den Ventilsitz zu drücken, dass keine Verbrennungsgase entweichen können, sehr hoch ist.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Zuhaltekraft zu reduzieren, ohne den Strömungswiderstand des Entlüftungsdurchgangs zu erhöhen. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Dieser Lösung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Zuhaltekraft neben dem Explosionsdruck nur vom Innendurchmesser der Dichtung abhängig ist, da dieser die Fläche definiert, auf den der Explosionsdruck einwirkt. Gemäß der EP 1 232 822 A1 ist die Dichtung um den Entlüftungsdurchgang angeordnet, weshalb deren Innendurchmesser wesentlich größer als der Innendurchmesser des Entlüftungsdurchgangs sein muss. Beim erfindungsgemäßen Entlüftungsventil kann der Innendurchmesser der Dichtung demgegenüber reduziert werden, ohne den Innendurchmesser des Entlüftungsdurchgangs zu verändern.

Es kann vorgesehen sein, dass der Ventilstößel von einem Aktuator vorzugsweise einem einfach wirkenden Fluidzylinder antreibbar ist, wobei der Verbund aus Ventilstößel und Aktuator lösbar mit der Entgratkammer verbunden ist, vorzugsweise mittels eines Bajonettverschlusses. Auf diese Weise kann die Wartung des Entlüftungsventils vereinfacht werden, weil der Ventilsitz und der Ventilstößel vollständig voneinander getrennt werden können, so dass die Dichtung und die Dichtfläche des Ventilsitzes frei zugänglich sind. Die zuletzt genannten Teile unterliegen einem besonders hohen Verschleiß, weil sie dem Explosionsdruck ausgesetzt sind. Sie müssen daher regelmäßig erneuert werden.

Die bevorzugte Ausgestaltung der lösbaren Verbindung als Bajonettverschluss, also einer Verbindung, bei der zur Montage zuerst eine gradlinige Fügebewegung in Richtung der Entlüftungsventilachse und anschließend eine drehende Verriegelungsbewegung um die Entlüftungsventilachse ausgeführt wird, hat den Vorteil, dass die Montage bzw. Demontage des Verbundes aus Ventilstößel und Aktuator besonders einfach und schnell geht. Weiter hat ein Bajonettverschluss den Vorteil, dass die Fügeflächen, die den Explosionskräften Stand halten müssen, sehr groß ausgeführt werden können. Es kann eine Rastverbindung vorgesehen sein, die den Bajonettverschluss in der verriegelten Stellung sichert, so dass ein unbeabsichtigtes Öffnen ausgeschlossen ist.

Die bevorzugte Ausführungsform des Aktuators als einfach wirkender Fluidzylinder insbesondere als Kurzhubzylinder hat den Vorteil, dass sie in Richtung der Entlüftungsventilachse sehr kurz ausgeführt werden kann, so dass der Verbund aus Ventilstößel und Aktuator während der Wartung leicht handhabbar ist. Als Antriebsfluid kommen Druckluft oder Hydraulikflüssigkeit in Betracht, wobei Druckluft üblicherweise kostengünstiger ist.

Weiter kann die Dichtung von einem inneren Ring, einem äußeren Ring und einem verformbaren Ringkern gebildet sein, die in einer angepassten Ausnehmung eines Dichtungsträgers, nämlich dem Ventilstößel, aufgenommen sind, wobei die beiden Ringe so in Kontakt mit dem zugeordneten Ventilsitz bringbar sind, dass der verformbare Ringkern allseitig mit Druck beaufschlagt ist. Diese Ausführungsform wird grundsätzlich von der EP 1 232 822 A1 nahe gelegt. Eine derartige Dichtung hat den Nachteil, dass sie sich sehr leicht aus der angepassten Ausnehmung lösen kann, weil sie dort nur durch Reibkräfte gehalten wird. Hierbei ist besonders zu berücksichtigen, dass es sich bei dem verformbaren Ringkern vorzugsweise um einen PTFE-Ring handelt, der sich nur unter den relativ hohen Anpresskräften verformt und bei der anschließenden Entlastung teilweise elastisch zurückfedert, so dass sich zwischen Dichtung und Ausnehmung Spalte ergeben können. Dieses Problem ist besonders gravierend, wenn die Dichtung an einem beweglichen Teil wie dem Ventilstößel angeordnet ist oder wenn die Dichtung aufgrund ihres Eigengewichts aus der angepassten Ausnehmung herausfallen kann.

Zur Beseitigung dieses Nachteils wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Ring und/oder der Ventilstößel eine Verdrängungsausnehmung für den verformbaren Ringkern aufweist. Bei einer derartigen Dichtung wird der verformbare Ringkern unter Einwirkung der Anpressdruckes in die Verdrängungsausnehmungen fließen. Bei der anschließenden Entlastung wird die elastische Rückfederung des verformbaren Ringkerns nicht ausreichen, um den Formschluss zwischen den Dichtungsbauteilen aufzuheben. Die Dichtung ist somit formschlüssig gegen Lösen gesichert. Hierbei ist besonders darauf hinzuweisen, dass die Dichtungsrohteile hinterschneidungsfrei ausgeführt werden können, so dass sie kostengünstig getrennt voneinander gefertigt und anschließend problemlos montiert werden können. Der Formschluss wird erst im Betrieb der thermischen Entgratanlage hergestellt.

Eine derartige Dichtung ist auch an anderen Stellen der thermischen Entgratanlage vorteilhaft zu verwenden, beispielsweise an der Werkstückeinfüllöffnung der Entgratkammer. Die Anmelderin strebt deshalb selbständigen Schutz für diese Dichtung an.

Die Verdrängungsausnehmung kann als umlaufende Nut ausgebildet sein, damit sie einfach und kostengünstig mittels einer Drehbearbeitung hergestellt werden kann. Durch eine derartige Verdrängungsausnehmung wird eine Verdrehung der Dichtung zwar nicht verhindert, dies ist aber ohne Belang, da die Dichtung, der Ventilstößel und der Ventilsitz vorzugsweise rotationssymmetrisch zur Entlüftungsventilachse ausgebildet sind, so dass sie in jeder Drehstellung uneingeschränkt funktionstüchtig sind.

Weiter kann der Innendurchmesser des inneren Rings im Wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Entlüftungsdurchgangs sein. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass das Entlüftungsventil im Wesentlichen denselben Strömungsquerschnitt für die Explosionsabgase aufweist wie der Entlüftungsdurchgang und somit nicht als Drosselstelle wirkt, die eine schnelle Abfuhr der Verbrennungsgase behindert. Die Taktzeit der thermischen Entgratanlage ist entsprechend kurz.

Darüber hinaus kann der Ventilsitz von einem ringförmigen Ventileinsatz gebildet sein, an dessen Stirnfläche eine Dichtfläche vorgesehen ist, die im Längsschnitt betrachtet konvex vorzugsweise spitz zulaufend ausgebildet ist. Die Ausgestaltung des Ventilsitzes als gesonderter Ventileinsatz hat den Vorteil, dass er bei Verschleiß leicht gewechselt werden kann. Darüber hinaus kann er aus einem anderen verschleißfesteren Material hergestellt werden als die übrige Entgratanlage. Die spitz zulaufende Dichtfläche hat den Vorteil, dass sie kostengünstiger herstellbar ist als eine abgeflachte Dichtfläche nach EP 1 232 822 A15, weil weniger toleranzbehaftete Längenmaße einzuhalten sind. Die konvexe Form wird benötigt, damit die Ringe der Dichtung gegen die angepasste Ausnehmung gepresst werden, um ein Herausfließen des verformbaren Ringkerns zu vermeiden.

Der Innendurchmesser des Ventileinsatzes kann abschnittsweise kleiner sein als der Innendurchmesser des inneren Rings. Auf diese Weise wird insbesondere der innere Ring der Dichtung in der Art einer Labyrinthdichtung vor der Explosionsdruckwelle geschützt, weil der Ventileinsatz im geraden Weg der Explosionsdruckwelle zur Dichtung liegt.

Diese Ausführungsform kann dadurch verbessert werden, dass der Ventilstößel im geschlossenen Zustand des Entlüftungsventils mit einem Schutzfortsatz in den Ventileinsatz hineinragt. Hierdurch wird ein enger Spalt zwischen Ventileinsatz und Ventilstößel gebildet, der die Explosionsdruckwelle auf ihrem Weg zur Dichtung zusätzlich abbremst und diese somit vor Beschädigung schützt.

Weiter kann an der Außenumfangsfläche des Ventileinsatzes eine statische Dichtung vorzugsweise ein O-Ring vorgesehen sein. Diese Dichtung wird benötigt, damit die Brenngase, die unter hohem Druck in die Brennkammer eingefüllt werden, nicht an der Außenumfangsfläche des Ventileinsatzes vorbei entweichen können. Die bevorzugte Ausführungsform hat den Vorteil, dass ein Herausziehen des Ventileinsatzes beim Öffnen des Entlüftungsventils durch die hohe Haftreibung des Dichtungsgummis vermieden wird.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben werden. Es stellt dar:

1 einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Entlüftungsventils einer thermischen Entgratanlage.

Das in 1 dargestellte Entlüftungsventil 10 kommt in einer thermischen Entgratanlage gemäß EP 1 232 822 A1 zum Einsatz und zwar als Ersatz für das Entlüftungsventil gemäß 5. Zum allgemeinen Aufbau der thermischen Entgratanlage wird daher auf diese Anmeldung verwiesen.

Das Entlüftungsventil 10 ist im Gehäuse 42 der Entgratkammer einbaut und über den Entlüftungsdurchgang 11 mit dieser verbunden. Die Achse A des Entlüftungsventils verläuft in Durchgangsrichtung D.

Das Entlüftungsventil 10 umfasst einen Ventilsitz 12 und einen Ventilstößel 20. Der Ventilstößel 20 ist mit einem vereinfacht dargestellten Aktuator 40, nämlich der Kolbenstange 45 eines einfachwirkenden Pneumatikzylinders, so verbunden, dass er in Richtung der Entlüftungsventilachse A bewegt werden kann. Bei der Schließbewegung des Entlüftungsventils 10 wird die Antriebskraft mittels Druckluft bereitgestellt, die über die Druckluftleitung 43 zugeführt wird. Die Rückstellkraft zum Öffnen des Entlüftungsventils 10 wird von der Rückstellfeder 44 erzeugt. Der Aktuator ist über einen ebenfalls vereinfacht dargestellten Bajonettverschluss 41 mit dem Gehäuse 42 der Entgratkammer lösbar verbunden.

Am Ventilstößel 20 ist eine Dichtung 23 angebracht, die in Kontakt mit dem Ventilsitz 12 bringbar ist. Der Ventilstößel bildet somit den Dichtungsträger 21. Die Dichtung wird von einem inneren Ring 24, einem äußeren Ring 25 und einem verformbaren Ringkern 26 gebildet, die in einer angepassten Ausnehmung 28 aufgenommen sind. Die beiden Ringe 24, 25 bestehen aus Messing oder nichtrostendem Stahl während der verformbare Ringkern 26 aus PTFE hergestellt ist. Beim Schließen des Entlüftungsventils 10 wird der verformbare Ringkern 26 allseitig mit Druck beaufschlagt, so dass er in die Verdrängungsausnehmungen 27 fließt, die an den beiden Ringen 24, 25 und am Ventilstößel 20 angebracht sind. Die Verdrängungsausnehmungen 27 sind in allen drei Fällen als umlaufende Nuten ausgeführt.

Am Ventilstößel 20 ist ein zylindrischer Schutzfortsatz 22 vorgesehen, an dessen Außenumfangsfläche der innere Ring 24 spielfrei angeordnet ist. Der Innendurchmesser des inneren Rings 24 ist gleich dem Innendurchmesser des zylindrischen Entlüftungsdurchgangs 11 ausgeführt.

Der Ventilsitz 12 wird von einem ringförmigen Ventileinsatz 13 gebildet, der einstückig als Drehteil aus Stahl hergestellt ist. Der Ventileinsatz 13 weist an der dem Ventilstößel zugewandten Stirnseite eine konvexe Dichtfläche 15 auf, die von einer inneren Kegelfläche 16 und einer äußeren Kegelfläche 17 gebildet wird, so dass sie spitz zuläuft. Die Spitze ist in der Verlängerung der Fügefläche zwischen innerem Ring 24 und Ringkern 26 angeordnet, damit sich eine unkomplizierte Stirnfläche des Ringkerns ergibt.

Der kleinste Innendurchmesser des Ventileinsatzes 13 ist kleiner als der Innendurchmesser des Entlüftungsdurchgangs 11. Dieser Innendurchmesser liegt nur entlang eines Abschnitts 18 am Ventileinsatz vor, so dass sich in Verbindung mit dem Schutzfortsatz 22 im geschlossenen Zustand des Entlüftungsventils 10 ein Dichtungslabyrinth ergibt.

An der Außenumfangsfläche des Ventileinsatzes 13 ist ein Gummi-O-Ring 14 vorgesehen, der in einer umlaufenden Nut unter Vorspannung eingebaut ist.

D
Durchgangsrichtung
A
Entlüftungsventilachse
10
Entlüftungsventil
11
Entlüftungsdurchgang
12
Ventilsitz
13
Ventileinsatz
14
O-Ring
15
Dichtfläche
16
innere Kegelfläche
17
äußere Kegelfläche
18
Abschnitt mit kleinstem Innendurchmesser
20
Ventilstößel
21
Dichtungsträger
22
Schutzfortsatz
23
Dichtung
24
innerer Ring
25
äußerer Ring
26
Ringkern
27
Verdrängungsausnehmung
28
Ausnehmung
40
Aktuator
41
Bajonettverschluss
42
Gehäuse der Entgratkammer
43
Druckluftleitung
44
Rückstellfeder
45
Kolbenstange


Anspruch[de]
Thermische Entgratanlage mit einer druckdicht verschließbaren Entgratkammer, die über einen mittels eines Entlüftungsventils (10) verschließbaren Entlüftungsdurchgang (11) mit einer Durchgangsrichtung (D) mit der Umgebung verbunden ist, wobei das Entlüftungsventil (10) einen feststehenden Ventilsitz (12), der den Entlüftungsdurchgang (11) umgibt, einen in Durchgangsrichtung (D) beweglichen Ventilstößel (20) und eine Dichtung (23) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (23) am Ventilstößel (20) angebracht ist. Thermische Entgratanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstößel (20) von einem Aktuator (40) vorzugsweise einem einfach wirkenden Fluidzylinder antreibbar ist, wobei der Verbund aus Ventilstößel (20) und Aktuator (40) lösbar mit der Entgratkammer verbunden ist, vorzugsweise mittels eines Bajonettverschlusses (41). Dichtung zur Verwendung in einer Thermischen Entgratanlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (23) von einem inneren Ring (24), einem äußeren Ring (25) und einem verformbaren Ringkern (26) gebildet wird, die in einer angepassten Ausnehmung (28) eines Dichtungsträgers (21) vorzugsweise des Ventilstößels (20) aufgenommen sind, wobei die beiden Ringe (24; 25) so in Kontakt mit einem zugeordneten Ventilsitz (12) bringbar sind, dass der verformbare Ringkern (26) allseitig mit Druck beaufschlagt ist. Dichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Ring (24; 25) und/oder der Dichtungsträger (21) eine Verdrängungsausnehmung (27) für den verformbaren Ringkern (26) aufweist. Dichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrängungsausnehmung (27) als umlaufende Nut ausgebildet ist. Thermische Entgratanlage nach Anspruch 1 oder 2 mit einer Dichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei der Dichtungsträger der Ventilstößel ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des inneren Rings (24) im Wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Entlüftungsdurchgangs (11) ist. Thermische Entgratanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (12) von einem ringförmigen Ventileinsatz (13) gebildet wird, an dessen Stirnfläche eine Dichtfläche (15) vorgesehen ist, die im Längsschnitt betrachtet konvex vorzugsweise spitz zulaufend ausgebildet ist. Thermisch Entgratanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Ventileinsatzes (13) abschnittsweise kleiner ist als der Innendurchmesser des inneren Rings (24). Thermische Entgratanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstößel (20) im geschlossenen Zustand des Entlüftungsventils (10) mit einem Schutzfortsatz (22) in den Ventileinsatz (13) hineinragt. Thermische Entgratanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenumfangsfläche des Ventileinsatzes (10) eine statische Dichtung vorzugsweise ein O-Ring (14) vorgesehen ist.






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