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Dokumentenidentifikation DE102007003790A1 27.09.2007
Titel Wäschetrockner mit radial angeordneten Wäschestäben
Anmelder Leifheit AG, 56377 Nassau, DE
Erfinder Brand, Guido, 96450 Coburg, DE;
Kramer, Stefan, 96487 Dörfles-Esbach, DE;
Schreiner, Alexander, 96484 Meeder, DE;
Eller, Nicolai, 96269 Großheirath, DE;
Hallas, Patrick, 96052 Bamberg, DE;
Neubauer, Markus, 96365 Nordhalben, DE;
Hoffmann, Jürgen, Dr., 65817 Eppstein, DE
DE-Anmeldedatum 19.01.2007
DE-Aktenzeichen 102007003790
Offenlegungstag 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse D06F 57/04(2006.01)A, F, I, 20070119, B, H, DE
Zusammenfassung Der erfindungsgemäße Wäschetrockner weist radialsymmetrisch zueinander angeordnete Wäschestäbe auf. Bei einer besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass die Wäschestäbe zur Erzielung einer Aufbewahrungsstellung in den Mast einführbar - vorzugsweise in den Mast einschiebbar - sind. In der Aufbewahrungsstellung sind die Wäschestäbe vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt. In der Aufbewahrungsstellung kann der Wäschetrockner daher ohne besondere Schutz- oder Vorsichtsmaßnahmen gelagert werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Wäschetrockner mit einem Mast.

Wäschetrockner, auch Wäschetrocknungsgestelle, sind in vielen Ausführungsformen bekannt. Sehr verbreitet sind Wäschespinnen mit an einem Mast angeordneten Tragarmen für eine oder mehrere – meist in Quadraten – um den Mast verlaufenden Wäscheleinen bzw. Wäschenleinenringe.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Wäschetrockner anzugeben, der einfach und robust ist und der trotz großer Aufhängekapazität kompakt und somit leicht verstaubar ist.

Die Aufgabe wird durch einen Wäschetrockner gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Wäschetrockner radial vom Mast ausgehende Wäschestäbe zum Aufhängen von Wäschestücken trägt.

In Abkehr von der üblichen Auffassung, dass die Wäsche -beispielsweise an Wäscheleinen – um den Mast herum aufgehangen werden sollte, stellt der erfindungsgemäße Wäschetrockner radialsymmetrisch zueinander angeordnete Wäschestäbe

Die Erfindung hat den Vorteil, dass der Wäschetrockner wahlweise in eine Aufbewahrungsstellung oder eine Trockenstellung überführbar ist, wobei in der Aufbewahrungsstellung ein sehr kompaktes Packmaß erzielbar ist.

Der Mast des Wäschetrockners erlaubt es, den Wäschetrockner genauso wie eine Wäschespinne in einer handelsüblichen Bodenhülse oder in einem handelsüblichen Bodendübel aufzustellen.

Bei einer besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass die Wäschestäbe zur Erzielung einer Aufbewahrungsstellung in den Mast einführbar -vorzugsweise in den Mast einschiebbar- sind. In der Aufbewahrungsstellung sind die Wäschestäbe vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt. In der Aufbewahrungsstellung kann der Wäschetrockner daher ohne besondere Schutz- oder Vorsichtsmaßnahmen gelagert werden.

Bei einer besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass die Wäschestäbe in der Zusammenklappstellung im Mast angeordnet sind.

Bei einer weiteren besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass die Wäschestäbe in der Trockenstellung senkrecht zum Mast angeordnet sind. Dies erlaubt ein ermüdungsfreies Aufhängen der Wäsche.

Vorzugsweise ist jeweils ein Ende eines Wäschestabs in der Trockenstellung vom Mast gehalten ist, während das andere Ende frei hängt. Hierbei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Wäschestäbe in der Trockenstellung radial vom Mast wegweisend angeordnet sind.

Bei einer besonderes kompakten Ausführung ist vorgesehen, dass der Mast teleskopierbar mindestens aus zwei Teilen aufgebaut ist. Beispielsweise kann der Mast – vorzugsweise mit darin befindlichen Wäschestäben – teleskopartig zusammenschiebbar ausgebildet sein.

Bei einer ganz besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass beim Auseinanderfahren des teleskopierbaren Mastes die Wäschestäbe automatisch in die Trockenstellung ausgefahren werden. Ferner kann analog vorgesehen sein, dass beim Zusammenschieben des teleskopierbaren Mastes die Wäschestäbe automatisch in diesen eingezogen werden. Hierzu können beispielsweise Zugsgestänge und/oder Zugfäden angeordnet sein, die die Wäschestäbe in Abhängigkeit von der Masteinstellung steuern. Diese Ausführung ist besonders schnell und einfach von der Trockenstellung in die Aufbewahrungsstellung bzw. umgekehrt von der Aufbewahrungsstellung in die Trockenstellung überführbar.

Bei einer besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass der Wäschetrockner einen Kopf aufweist. Der Kopf kann vorteilhaft derart angeordnet sein, dass er in der Trockenstellung die Wäschestäbe trägt. Vorzugsweise ist der Kopf relativ zum Mast drehbar gelagert ist, so dass sich die Wäschestäbe gemeinsam mit der daran aufgehängten Wäsche im Wind oder zur Vereinfachung des Aufhängevorganges drehen können.

Bei einer besonderen Ausführung ist ein Schirmüberwurf -beispielsweise als Sonnenschirm und/oder als Wäscheschutz- vorgesehen. Der Schirmüberwurf ist in der Aufbewahrungsstellung vorzugsweise im Mast angeordnet. Bei einer besonderen Ausführung fährt der Schirmüberzug beim Überführen des Wäschetrockners in die Trockenstellung automatisch aus.

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleich wirkende Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:

1 einen erfindungsgemäßen Wäschetrockner in der Trockenstellung von der Seite,

2 einen erfindungsgemäßen Wäschetrockner in der Aufbewahrungsstellung von der Seite,

3 perspektivisch einen erfindungsgemäßen Wäschetrockner in der Trockenstellung.

1 zeigt einen erfindungsgemäßen Wäschetrockner 1 in der Trockenstellung von der Seite. Der Wäschetrockner 1 weist radialsymmetrisch zueinander angeordnete Wäschestäbe 2 auf. Der Wäschetrockner 1 ist wahlweise in eine Aufbewahrungsstellung oder eine Trockenstellung überführbar. Die Wäschestäbe 2 sind zur Erzielung einer Aufbewahrungsstellung in eine Mast 3 einschiebbar. In der Aufbewahrungsstellung, die in 2 dargestellt ist, sind die Wäschestäbe 2 vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt.

In der Trockenstellung sind die Wäschestäbe 2 senkrecht zum Mast 3 angeordnet, wobei jeweils ein Ende eines Wäschestabs 2 in der Trockenstellung von einem drehbar gelagerten Kopf 4 des Mastes 3 gehalten ist, während das andere Ende frei hängt.

Der Mast 3 ist teleskopierbar aus zwei Teilen (3a, 3b) aufgebaut und ist teleskopartig zusammenschiebbar ausgebildet.

Beim Auseinanderfahren des teleskopierbaren Mastes 3 werden die Wäschestäbe 2 automatisch in die Trockenstellung ausgefahren. Außerdem werden beim Zusammenschieben des teleskopierbaren Mastes 3 die Wäschestäbe 2 automatisch in diesen eingezogen. Hierzu sind Zugsgestänge und über Umlenkrollen geführte Zugfäden im Mastinneren angeordnet, die die Wäschestäbe 2 in Abhängigkeit von der Masteinstellung steuern.

2 zeigt den erfindungsgemäßen Wäschetrockner 1 in der Aufbewahrungsstellung von der Seite. Er kann leicht an einem Griff 5 transportiert werden.

3 zeigt perspektivisch den erfindungsgemäßen Wäschetrockner in der Trockenstellung.

Die Erfindung wurde in Bezug auf eine besondere Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch selbstverständlich, dass Änderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.

1
Wäschetrockner
2
Wäschestäbe
3
Mast
4
drehbar gelagerter Kopf
5
Griff


Anspruch[de]
Wäschetrockner mit einem Mast, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschetrockner radial vom Mast ausgehende Wäschestäbe zum Aufhängen von Wäschestücken trägt. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschestäbe in den Mast einführbar -vorzugsweise in den Mast einschiebbar- sind. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschestäbe wahlweise in eine Trockenstellung oder in eine Aufbewahrungsstellung überführbar sind. Wäschetrockner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschestäbe in der Aufbewahrungsstellung im Mast angeordnet sind. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschestäbe in der Trockenstellung senkrecht zum Mast angeordnet sind. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Ende eines Wäschestabs in der Trockenstellung vom Mast gehalten ist, während das andere Ende frei hängt. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschestäbe in der Trockenstellung radial vom Mast wegweisend angeordnet sind. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast teleskopierbar mindestens aus zwei Teilen aufgebaut ist. Wäschetrockner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auseinanderfahren des Mastes die Wäschestäbe automatisch in die Trockenstellung ausgefahren werden. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschetrockner einen Kopf aufweist. Wäschetrockner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf zumindest in der Trockenstellung die Wäschestäbe trägt. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf relativ zum Mast drehbar gelagert ist. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schirmüberwurf -beispielsweise als Sonnenschirm und/oder als Wäscheschutz- vorgesehen ist. Wäschetrockner nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmüberwurf in der Aufbewahrungsstellung im Mast und/oder in einem Tragarm angeordnet ist. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmüberzug beim Aufklappen des Wäschetrockners in die Trockenstellung automatisch ausfährt.






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