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Dokumentenidentifikation DE102007005563A1 27.09.2007
Titel Profil für eine Leuchtwand und Leuchtwandprofilsystem
Anmelder Octanorm-Vertriebs-GmbH für Bauelemente, 70794 Filderstadt, DE
Erfinder Bruder, Hans, 72631 Aichtal, DE
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 23.01.2007
DE-Aktenzeichen 102007005563
Offenlegungstag 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse E04C 3/02(2006.01)A, F, I, 20070123, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04B 2/74(2006.01)A, L, I, 20070123, B, H, DE   F21V 27/00(2006.01)A, L, I, 20070123, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Profil für eine Leuchtwand, umfassend mindestens eine erste, im Wesentlichen geschlossene Hohlkammer 2, in die ein Verbinder an mindestens einer Stirnseite des Profils einsetzbar ist, und mindestens eine zweite Hohlkammer 3 mit einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden Systemnut an einer seitlichen Außenfläche 10, in die ein Halter für ein im Wesentlichen parallel zu der seitlichen Außenfläche anordenbares Wandelement einsetzbar ist.
Erfindungsgemäß umfasst das Profil 1, 1', 1'' mindestens eine dritte Hohlkammer 4 mit mindestens einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden und von einer Deckfläche 11 und/oder einer Bodenfläche 12 ausgehenden Kabelnut 40.
Verwendung z.B. für Messestände.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Profil für eine Leuchtwand umfassend mindestens eine erste, im Wesentlichen geschlossene Hohlkammer, in die ein Verbinder an mindestens eine Stirnseite des Profils einsetzbar ist, und mindestens eine zweite Hohlkammer mit einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden Systemnut an einer seitlichen Außenfläche, in die ein Halter für ein im Wesentlichen parallel zu der Außenfläche anordenbares Wandelement einsetzbar ist: Die Erfindung betrifft weiter Leuchtwandprofilsysteme zum Aufbauen einer Leuchtwand umfassend mindestens zwei verbindbare Profile.

Profilsysteme zum schnellen Aufbau von Ständen, Wänden und ähnlichem, beispielsweise für Messen und/oder Ausstellungen, sind allgemein bekannt. Die Profilsysteme umfassen beispielsweise vertikal verlaufende Stützen, die an ihren Seitenflächen parallel zu ihrer Längsachse verlaufende Systemnuten aufweisen. An den Stützen sind horizontal verlaufende Zargen in bestimmten Abständen zueinander angeordnet. Die Zargen weisen eine Hohlkammer auf, in welche ein Verbinder, beispielsweise ein Spannschloss, an den Stirnseiten des Profils einsetzbar ist. Das Spannschloss greift in die an den Stützen ausgebildete Systemnut ein, und die Zarge ist mit der Stütze durch Festziehen des Spannschlosses verbindbar. Daneben können Zargen und/oder Stützen über Gehrungswinkel oder geradlinige Verbinder gekoppelt werden.

Zum Aufbau einer Wand ist es bekannt, an den Außenflächen der Zarge Systemnuten auszuformen, in welche ein Halter für eine Platte, beispielsweise eine Plexiglasplatte oder eine Glasplatte, einsetzbar ist. Dadurch ist eine Wand durch Einsetzen von Platten an einem aus Zargen und Stützen zusammengesetzten Gitter aufbaubar.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Profil für eine Leuchtwand zu schaffen, das einen schnellen und einfachen Aufbau einer Leuchtwand ermöglicht, sowie ein zugehöriges Leuchtwandprofilsystem.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Profil für eine Leuchtwand umfassend mindestens eine erste, im Wesentlichen geschlossene Hohlkammer, in die ein Verbinder in mindestens eine Stirnseite des Profils einsetzbar ist, mindestens eine zweite Hohlkammer mit einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden Systemnut an einer seitlichen Außenfläche, in die ein Halter für ein im Wesentlichen parallel zu der Außenfläche anordenbares Wandelement einsetzbar ist, und mindestens eine dritte Hohlkammer mit mindestens einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden und von einer Deckfläche und/oder einer Bodenfläche ausgehenden Kabelnut.

In die an der Deckfläche und/oder an der Bodenfläche ausgebildete Kabelnut können Kabel parallel zu der Längsachse des Profils verlaufend verdeckt angeordnet werden. Die Kabelnut ist dabei vorteilhafterweise so ausgebildet, dass sie sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Profils erstreckt. Dadurch können sehr viele oder dicke Kabel verdeckt in der Kabelnut angeordnet werden und dadurch muss das Profil nicht wesentlich höher als die Kabelnut ausgebildet sein. Dadurch können ästhetisch anspruchsvolle Leuchtwände aufgebaut werden, in denen die Säulen und Zargen sehr schmal ausgebildet sind. Das Wandelement ist beispielsweise eine transparente Glasplatte oder Kunststoffplatte.

Vorzugsweise ist die dritte Hohlkammer mit der Kabelnut oder den Kabelnuten zwischen der zweiten Hohlkammer und der ersten Hohlkammer angeordnet. Es ist denkbar, nur an einer Seite der geschlossenen Hohlkammer eine Hohlkammer mit Kabelnut auszubilden und beide seitlichen Außenflächen des Profils mit Hohlkammern mit Systemnuten zu versehen. Auf diese Weise können Kabel in der Kabelnut geschützt und durch die zweite Hohlkammer von einer Außenfläche der Leuchtwand beabstandet geführt werden. Die Kabel sind beim Auf- und Abbau einer Leuchtwand dadurch gut zugänglich.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Profil symmetrisch aufgebaut. Dadurch können an beiden seitlichen Außenflächen des Profils Platten angeordnet und Kabel verlegt werden. Gemäß einer Ausführungsform ist das Profil achsensymmetrisch bezüglich einer durch den Mittelpunkt des Profils parallel zu den Systemnuten verlaufenden Querachse. Ein derartiges Profil weist beispielsweise an beiden seitlichen Außenflächen eine Systemnut auf, die Kabelnuten der dritten Hohlkammern sind jedoch auf einer Seite des Profils zur Deckfläche und auf der zweiten Seite des Profils zur Bodenfläche geöffnet.

In Weiterbildung der Erfindung ist die erste Hohlkammer rechteckig, wobei parallel zu der Deckfläche und der Bodenfläche verlaufende Kanten der Hohlkammer länger sind als parallel zu den Außenflächen verlaufende Kanten. Die Hohlkammer sollte eine ausreichende Größe aufweisen, um einen Verbinder, beispielsweise ein Spannschloss, sicher aufzunehmen. Durch die rechteckige Ausführung der Hohlkammer wirkt sich die hierfür notwendige Größe im Wesentlichen nur auf eine Dimension der damit aufgebauten Profilwand aus, so dass eine geringe Höhe des Profils erzielt werden kann. Die Tiefe des Profils kann hingegen groß sein, auch um die Stabilität einer mittels eines entsprechenden Profils aufgebauten Leuchtwand zu erhöhen.

In Weiterbildung der Erfindung ist im Bereich der ersten Hohlkammer in die Deckfläche und/oder die Bodenfläche mindestens eine, sich insbesondere quer zur Längsachse des Profils erstreckende, Ausnehmung eingearbeitet. Ein in einer Stirnseite eines zweiten Profils angeordneter Verbinder, beispielsweise ein Spannschloss, kann zur Verbindung der beiden Profile in die Nut eingreifen. Durch die Nut ist das Profil somit mit weiteren erfindungsgemäßen Profilen rechtwinklig verbindbar.

In Weiterbildung der Erfindung ist an mindestens einer Stirnseite des Profils in die erste Hohlkammer ein Spannschloss, ein Fuß oder ein Gehrungswinkel eingesetzt.

Je nach Wahl des eingesetzten Elements ist das Profil als Abschlussteil oder als Verbindungsteil, als Zarge oder als Stütze einsetzbar. Mit gleichen Profilen sind somit unterschiedliche Wände schnell und einfach aufbaubar.

Vorzugsweise weist die Deckfläche und/oder die Bodenfläche der ersten Hohlkammer mindestens eine Hinterschneidung auf, an der eine Leuchte befestigbar ist. Die Leuchte ist beispielsweise als Langfeldleuchte ausgebildet. Zweckmäßigerweise sind zwei gegenüberliegende Hinterscheidungen vorgesehen, so dass eine breite und flache Nut mit beidseitigen Hinterschneidungen entsteht, in der Leuchten verankert oder verriegelt werden können.

In Weiterbildung der Erfindung weist die Kabelnut oben, d.h. im Bereich des Übergangs zur Deckfläche, beidseitig wenigstens einen Vorsprung, vorzugsweise zwei beabstandete und eine Nut bildende Vorsprünge, zur Befestigung von Kabelhalteklammern, Kabelclipsen, Kabelfixierungen oder Abdeckleisten auf.

In Weiterbildung der Erfindung weist die Kabelnut unten, d.h. im Bereich des Übergangs zu einer im Wesentlichen geschlossenen Bodenfläche, beidseitig wenigstens einen Vorsprung auf. Zwischen derartige Vorsprünge und die Bodenfläche sind beispielsweise Gehrungswinkel für eine Verbindung zweier Profile über Eck einsetzbar.

In Weiterbildung der Erfindung weist wenigstens eine dritte Hohlkammer einen diese unterteilenden Steg auf, so dass sich im Bereich der dritten Hohlkammer sowohl zur Deckfläche als auch zur Bodenfläche jeweils eine Kabelnut öffnet. Dadurch sind von beiden Seiten Kabel oder andere Elemente in die Hohlkammern einsetzbar.

In Weiterbildung der Erfindung schließen die Deckfläche und die Bodenfläche einen Winkel ein. Das Profil ist durch die winklige Ausformung für Rundwände und ähnliches besonders geeignet.

In einer Weiterbildung der Erfindung sind an der breiteren Außenseite eines Profils mit eingeschlossenem Winkel zwei Hohlkammern mit zueinander winklig angeordneten Außenflächen mit jeweils einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden äußeren Systemnut angeordnet.

Die Aufgabe wird weiter gelöst durch ein Leuchtwandprofilsystem umfassend mindestens zwei erfindungsgemäße Profile, die als Stütze und Zarge zueinander anordenbar und mittels eines Verbinders koppelbar sind, wobei rechte und linke seitliche Außenflächen von Stütze und Zarge in einer Ebene liegen.

Die Profile des Profilsystems sind jeweils sowohl als Zarge als auch als Stütze einsetzbar. Vorzugsweise stehen die Profile im Wesentlichen senkrecht zueinander. Es sind jedoch auch Ausführungsformen denkbar, in welchen die Profile durch einen geeigneten Verbinder winklig zueinander angeordnet sind. Als Verbinder ist beispielsweise ein Spannschloss in die Hohlkammer eines Profils einsetzbar, welches in eine an der Deckfläche des zweiten Profils eingearbeitete Ausnehmung eingreift. In einer anderen Ausführungsform sind die Profile über Gehrungswinkel gekoppelt. Da die seitlichen Außenflächen der Profile in einer Ebene liegen, ist eine Platte oder ein anderes Wandelement einfach befestigbar. Die Hohlkammern der Kabelnuten liegen vorzugsweise ebenfalls in einer Ebene und öffnen zumindest abschnittsweise in Richtung einer aufgespannten Fläche, so dass eine einfache und zumindest abschnittsweise durchgängige Verlegung von Kabeln für Leuchten einer Leuchtwand möglich ist. Vorteilhafterweise werden die jeweils äußeren Stützen so angeordnet, dass die Deckflächen, zu der sich nun die Kabelnuten hin öffnen, nach innen gerichtet sind. Alternativ können die Kabelnuten nach außen gerichtet sein und mittels einer Deckleiste verschlossen sein. Bei Verwendung einer transparenten Deckleiste können in die Kabelnuten sogar sogenannte Leuchtschläuche oder dergleichen eingelegt werden, um auch die Schmalseiten der Leuchtwand zu illuminieren.

In einer Weiterbildung der Erfindung weist ein erstes Profil mindestens eine vorzugsweise quer zur Längsachse verlaufende Ausnehmung in der Deck- und/oder Bodenfläche auf, und ein Verbinder ist in mindestens eine Stirnfläche eines zweiten Profils einsetzbar, so dass das zweite Profil mittels des Verbinders in der Ausnehmung des ersten Profils befestigbar ist. Das erste Profil ist dabei als Stütze oder als Zarge anordenbar. Das erste Profil kann eine Vielzahl an Ausnehmungen aufweisen, wobei ein Abstand zwischen den Ausnehmungen vorteilhafterweise derart gewählt ist, dass in den durch die ersten und zweiten Profile aufgespannten Flächen quadratische Platten über die jeweiligen Systemnuten ankoppelbar sind.

Die Erfindung wird weiter gelöst durch ein Leuchtwandprofilsystem, wobei zwei bezüglich ihrer Längsachse parallel angeordnete Profile mittels mindestens eines im Wesentlichen keilförmigen Kopplungselements so verbindbar sind, dass die zu den Deckflächen parallelen Querachsen der Profile einen Winkel zwischen 0° und 90° einschließen. Durch das erfindungsgemäße Leuchtwandprofilsystem sind dadurch auch Leuchtwände in Rundform aufbaubar.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Einzelmerkmale der verschiedenen Ausführungsbeispiele lassen sich dabei in beliebiger Weise miteinander kombinieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. Für gleiche Bauteile werden dabei einheitliche Bezugszeichen verwendet.

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Profils,

2 eine schematische Schnittansicht des Profils gemäß 1 mit eingesetzter Leuchte,

3 eine Draufsicht auf ein Profil gemäß 1 mit eingearbeiteten Ausnehmungen,

4 eine Schnittansicht des Profils gemäß 3 auf eine Schnittebene IV-IV der 3,

5 eine perspektivische Darstellung des Profils gemäß 3,

6 eine Draufsicht auf ein Profil gemäß 1 mit einem eingesetzten Spannschloss,

7 eine Seitenansicht des Profils gemäß 6,

8 eine Schnittansicht des Profils gemäß 6 auf eine Schnittebene VIII-VIII der 7,

9 eine perspektivische Darstellung des Profils gemäß 6,

10 einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Leuchtwand,

11 zwei miteinander für eine Leuchtwand in Rundform verbundene Profile,

12 eine zweite Ausführungsform einer Verbindung zweier Profile für eine Leuchtwand in Rundform,

13 eine alternative Ausführungsform eines Profils für eine Leuchtwand in Rundform,

14 eine perspektivische Darstellung eines Profils mit eingesetzten Kabelfixierungen,

15 eine Schnittansicht des Profils gemäß 14 auf eine Schnittebene XV-XV der 14,

16 eine perspektivische Darstellung eines Profils mit eingesetzten, alternativen Kabelfixierungen,

17 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Profils, einer Fußaufnahme und eines Fußes,

18 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Profils, einer alternativen Fußaufnahme und eines Fußes, und

19 eine perspektivische Explosionsdarstellung zweier über Gehrungswinkel verbundener Profile.

1 zeigt schematisch ein Profil 1 für eine Leuchtwand. Das Profil 1 umfasst eine erste, zentrale Hohlkammer 2, zwei äußere Hohlkammern 3, die jeweils an einer zugehörigen seitlichen Außenfläche 10 des Profils eine parallel zur Längsachse des Profils 1 verlaufende Systemnut 30 aufweisen. In die Systemnuten 30 sind im Querschnitt T-artige Leisten 5 zur Befestigung von Platten 6 oder anderen Wandelementen einsetzbar. Anstelle der Leisten 5 können auch andere Halter zur Befestigung von Wandelementen, beispielsweise Haken oder ähnliches, in die Systemnut eingesetzt werden. Die Leisten 5 werden vorzugsweise werkzeuglos eingeclipst und/oder von einer Stirnfläche des Profils 1 aufgeschoben. Die T-artigen Leisten 5 weisen hierzu einen u-artigen Fortsatz auf, an dessen beiden Schenkeln jeweils ein nach außen gerichteter Rasthaken vorgesehen ist, der im eingerasteten Zustand die Systemnut 30 hintergreift. Durch die Anordnung an den Schenkeln des u-artigen Fortsatzes sind die Rasthaken federnd befestigt.

Zwischen der zentralen Hohlkammer 2 und den äußeren Hohlkammern 3 sind Hohlkammern 4 angeordnet, welche an einer Deckfläche 11 des Profils jeweils eine Kabelnut 40 aufweisen. Der Bereich wird dabei als Hohlkammer bezeichnet, auch wenn sich wie dargestellt die Kabelnut 40 über die gesamte Breite erstreckt und die Hohlkammer nur durch drei Wände gebildet wird. In die Hohlkammern 4 sind durch die Kabelnut 40schematisch dargestellte Kabel 7 einführbar. In der dargestellten Ausführungsform sind drei Kabel 7 in der linken Hohlkammer 4 verlegt. In anderen Ausführungsformen können mehr oder weniger Kabel in der Hohlkammer 4 verlegbar sein.

In den dargestellten Ausführungsform ist das Profil 1 spiegelsymmetrisch zu einer parallel zu den Außenflächen 10 verlaufenden Mittelebene. In einer anderen Ausführungsform kann die Querschnittsform des Profils punktsymmetrisch zu einem Mittelpunkt sein, wobei dann eine der beiden Hohlkammern 4 eine zur Deckfläche 11 öffnende Kabelnut und die zweite Hohlkammer 4 zur Bodenfläche 12 öffnende Kabelnut aufweist.

Die Hohlkammern 4 weisen jeweils im oberen Bereich der Kabelnut 40 Vorsprünge 41, 42 auf. In der dargestellten Ausführungsform sind beidseitig der Kabelnut 40 jeweils zwei Vorsprünge ausgeformt. Zwischen die Vorsprünge 41, 42, die eine sich zu den jeweils gegenüberliegenden Vorsprüngen öffnende Nut oder Führung bilden, ist beispielsweise eine in 2 dargestellte Abdeckleiste 43 einsetzbar.

Das Profil 1 ist an seiner Deckfläche 11 und einer Bodenfläche 12 mit Hinterschneidungen 20 ausgebildet, in welche beispielsweise eine in 2 dargestellte Leuchtröhre einsetzbar ist.

2 zeigt schematisch das Profil 1 gemäß 1, wobei in Hinterschneidungen 20 der ersten Hohlkammer 2 eine Leuchte 22 eingesetzt ist. Die Leuchte 22 ist zu diesem Zweck mit Vorsprüngen 23 ausgebildet. Zusätzlich oder alternativ kann die Leuchte 22 auch mit einem Profil verschraubt und/oder auf andere Weise verbunden werden.

Die leere Hohlkammer 4 ist in der dargestellten Ausführungsform durch eine Abdeckleiste 43 geschlossen. Die Abdeckleiste 43 greift hierfür zwischen die Vorsprünge 41, 42 der Hohlkammer 4. Hinter mindestens ein Paar beidseitig der Kabelnut 40 angeordneter Vorsprünge 41, 42 der Hohlkammer 4, in welche Kabel 7 eingelegt sind, können Kabelclipse 44 greifen. In der dargestellten Ausführungsform greifen Kabelclipse 44 hinter die äußeren Vorsprünge 41 der Hohlkammer 4. Daneben ist es möglich, dass die Kabelclipse 44 hinter das innenliegende Paar an Vorsprüngen 42 greift, so dass zusätzlich eine Abdeckleiste 43 zwischen die Vorsprünge 41, 42 einsetzbar ist. Andere mögliche Kabelfixierungen sind weiter unten unter Bezugnahme auf die 1416 beschrieben.

3 bis 5 zeigen eine Ausführungsform eines Profils 1', wobei im Unterschied zum Profil 1 in 1 in die Deckfläche 11 und die Bodenfläche 12 im Bereich der zentralen Hohlkammer 2 Ausnehmungen 8 eingearbeitet sind. Dabei zeigt 3 eine Draufsicht auf das Profil 1', 4 eine Schnittansicht des Profils 1' auf eine Schnittebene IV-IV der 3 und 5 eine perspektivische Darstellung des Profils 1'.

Das Profil 1' hat eine Länge L. Die Ausnehmungen 8 sind im Abstand x1, x2 von Stirnflächen 13 des Profils 1' angeordnet und um eine Distanz x voneinander beabstandet. In der dargestellten Ausführungsform sind die Abstände x1, x2 zu den Stirnflächen 13 gleich. Es sind jedoch auch Ausführungsformen denkbar, in denen die Abstände x1, x2 zu den Stirnflächen 13 unterschiedlich gewählt sind. Außerdem sind Ausführungsformen denkbar, in welchen die Ausnehmungen in variierenden Abständen x beabstandet sind, je nachdem wie ein Raster einer aufzubauenden Leuchtwand gestaltet werden soll.

5 ist eine perspektivische Darstellung des Profils 1' mit einer eingesetzten Leiste 5 zum Befestigen der in 1 und 2 dargestellten transparenten Platten 6. Wie in 5 ersichtlich, erstreckt sich die Leiste 5 entlang der Systemnut 30.

In die Ausnehmungen 8 des Profils 1' sind Spreizhaken von in den 69 dargestellten Spannschlössern 9 einsetzbar, so dass ein weiteres Profil an den Ausnehmungen 8 mit dem Profil 1' verbindbar ist. Die Verbindung erfolgt vorzugsweise rechtwinklig.

6 bis 9 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Profils 1'', wobei in die Hohlkammer 2 an einer Stirnfläche 13 ein Spannschloss 9 eingesetzt ist. Dabei zeigt 6 eine Draufsicht auf das Profil 1'', 7 eine Seitenansicht des Profils 1', 8 eine Schnittansicht des Profils 1' auf eine Schnittebene VIII-VIII der 7 und 9 eine perspektivische Darstellung des Profils 1'.

Das Spannschloss 9 umfasst Spreizhaken 90, welche mittels einer Exzenterschraube 91 auseinander spreizbar sind, so dass die Spreizhaken 90 eine Systemnut 30 oder eine Ausnehmung 8 für eine feste Verbindung hintergreifen können. Das Profil 1'' ist in der dargestellten Ausführungsform im Bereich der Hohlkammer 2 mit einer Bohrung 21 in der Deckfläche 11 versehen, über die die Exzenterschraube 91 zugänglich ist. In gleicher Weise kann die Bohrung 21 im Bereich der Bodenfläche 12 angeordnet werden.

In der dargestellten Ausführungsform ist das Spannschloss 9 in der Hohlkammer 2 in Querrichtung durch Führungen 24 gehalten. Anstelle eines Spannschlosses 9 können in die Hohlkammer 2 auch Standfüße, Gehrungswinkel oder ähnliche Elemente eingesetzt werden.

10 zeigt schematisch einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Leuchtwand umfassend ein Profil 1' gemäß den 3 bis 5, wobei zwei Profile 1'' gemäß den 6 bis 9 in Ausnehmungen 8 an Profil 1' eingesetzt und jeweils über ein nicht sichtbares Spannschloss 9 fest mit dem Profil 1' verbunden sind. Die Profile 1', 1'' weisen die gleiche Querschnittsform auf, sie unterscheiden sich in der dargestellten Ausführungsform lediglich durch die eingearbeiteten Ausnehmungen 8 und Bohrungen 21. Die Ankopplung des Profils 1'' an das Profil 1' erfolgt derart, dass die seitlichen Außenflächen 10 der Profile und die Systemnuten 30 für die Leisten 5 in einer Ebene liegen. Die transparenten Platten 6 sind dadurch einfach durch die T-artigen Leisten 5 an den seitlichen Außenflächen 10 der Profile befestigbar. Die Leisten 5 sind dabei vorzugsweise werkzeuglos in die Systemnuten 30 der Profile 1', 1'' einsetzbar. Die Kabelnuten 40 liegen ebenfalls in einer Ebene. In der dargestellten Ausführungsform sind die Profile 1', 1'' derart angeordnet, dass die Kabelnuten 40 der Profile 1'' oben liegen und die Kabelnuten 40 der Profile 1' in der Zeichnung nach links ausgerichtet sind. Das Kabel 7 kann mittels in 2 schematisch dargestellter Kabelclipse fixiert werden. Es ist somit auch möglich, das Profil 1'' in einer um die Längsachse um 180° verschwenkten Stellung an dem Profil 1' zu befestigen.

In das in der Zeichnung sichtbare freie Ende des Profils 1'' ist ebenfalls ein Spannschloss für eine Verbindung mit einem weiteren Profil 1' einsetzbar.

Die Profile 1' und 1'' sind Teile eines Leuchtwandprofilsystems, wobei die Profile 1' und 1'' die gleiche Querschnittsform aufweisen und jeweils als Stütze oder als Zarge verwendbar sind. Die Länge der Profile 1', 1'' ist beliebig, wobei vorzugsweise der Abstand x zwischen zwei Ausnehmungen 8 des Profils 1' und die Länge des Profils 1'' so gewählt sind, dass im Wesentlichen quadratische Platten 6 einsetzbar sind.

11 zeigt eine andere Anordnung zweier Profile 1''' eines Leuchtwandprofilsystems. Die Längsachsen der Profile 1''' verlaufen parallel zueinander, wobei die Profile 1''' mittels eines keilförmigen Koppelelements 93 und einer Verbindungsschraube 94 derart verbunden sind, dass die Querachsen 14, 15 einen Winkel einschließen. Mit den Profilen 1''' und den Koppelelementen 93 kann somit eine Leuchtwand in Rundform aufgebaut werden. Über T-artige Leisten 5 sind bei dieser Ausführungsform Wandelemente 6', 6'' unterschiedlicher Größe an den Außenflächen 10 angebracht. Ersichtlich kann das keilförmige Kopplungselement 93 auch einen größeren Öffnungswinkel aufweisen, um unterschiedliche Leuchtwandradien zu realisieren.

Die Profile 1''' weisen die gleiche Querschnittsform wie das bereits beschriebene Profil 1 auf, wobei im Bereich der Hohlkammer 2 eine Durchgangsbohrung 25 zur Aufnahme der Verbindungsschraube 94 eingearbeitet ist. In die Stirnflächen der Profile 1''' sind Verbinder, Füße, Abschlusselemente oder ähnliches einsetzbar.

12 zeigt eine weitere Anordnung zweier Profile 1''' eines Leuchtwandprofilsystems für eine Rundwand. Die Längsachsen der Profile 1''' verlaufen ebenfalls parallel zueinander, wobei die Profile 1''' mittels eines im Querschnitt keilförmigen, spitzzulaufenden Koppelelements 93' mit einem Winkel &agr;, einer Verbindungsschraube 94 und Beilagscheiben 95 derart verbunden sind, dass die Querachsen 14, 15 einen Winkel einschließen. In der dargestellten Ausführungsform beträgt der Winkel &agr; ca. 15°. Ersichtlich kann das keilförmige Kopplungselement 93' jedoch auch einen größeren oder einen kleineren Öffnungswinkel aufweisen, um unterschiedliche Leuchtwandradien zu realisieren. Die Beilagscheiben 95 verbessern eine Verbindung über die Verbindungsschraube 94, sie sind jedoch nicht zwingend bei einer Verwendung des Kopplungselements 93'. Ebenso ist es offensichtlich, dass auch bei der Verbindung gemäß 11 Beilagscheiben 95 vorgesehen werden können.

Über T-artige Leisten 5 sind wie bei der Ausführungsform gemäß 11 Wandelemente 6', 6'' an den Außenflächen 10 angebracht. Je nach Ausführungsform der aufzubauenden Rundwand sind, wie in 12 dargestellt, sowohl an den Außenflächen 10 der eine Innenwand bildenden Hohlkammern 3 als auch an den Außenflächen 10 der eine Außenwand bildenden Hohlkammern 3 Wandelemente 6' vorgesehen oder, wie in 11 dargestellt, nur an den Außenflächen 10 der eine Außenwand bildenden Hohlkammern 3 einer aufzubauenden Rundwand.

Die Profile 1', 1'' und 1''' sind beliebig miteinander verbindbar. Durch Einbringen der entsprechenden Ausnehmungen oder Bohrungen sind die Profile jeweils aus dem in 1 dargestellten Basisprofil herstellbar. Es ist auch denkbar, an einem Profil sowohl Ausnehmungen als auch Bohrungen auszubilden. Zudem ist es möglich, Universalausnehmungen in die Deckfläche und/oder die Bodenfläche des Profils einzuarbeiten, welche sowohl die Spreizhaken eines Spannschlosses 9 als auch die Bolzen 94 eingesetzt werden können.

13 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Profils 1''' für eine Rundwand. Die Deckfläche 11 und die Bodenfläche 12 schließen bei dieser Ausführungsform einen Winkel ein, so dass die Außenseiten 10' des Profils 1''' unterschiedlich breit sind und sich insgesamt eine trapezartige Querschnittsform des Profils 1''' ergibt. Das Profil 1'' hat eine zentrale Hohlkammer 2' sowie drei äußere Hohlkammern 3', 3'', wobei an der schmaleren Außenseite 10' eine Hohlkammer 3' und an der breiteren Außenseite 10' zwei Hohlkammern 3'' angeordnet sind und die Außenflächen 10'' der Hohlkammern 3'' ebenfalls einen Winkel einschließen. Die Hohlkammern 3', 3'' sind an ihren Außenflächen 10'' jeweils mit einer Systemnut 30 versehen. In die Systemnuten 30 der Hohlkammern 3', 3'' sind die bereits beschriebenen, im Querschnitt T-artige Leisten 5 zur Befestigung von Platten 6' oder anderen Wandelementen einsetzbar.

Die Hohlkammern 4', 4'' weisen jeweils einen in einer Mittelebene M liegenden Steg 45 auf, welcher die Hohlkammern 4', 4'' unterteilt, so dass bei jeder der beiden Hohlkammern 4', 4'' an der Deckfläche 11 und an der Bodenfläche 12 jeweils eine Kabelnut 40' öffnet. Das Profil 1''' ist somit bezüglich der Mittelebene M symmetrisch.

1416 zeigen zwei Ausführungsformen möglicher Kabelfixierungen 46, 47, die jeweils zwischen die Vorsprünge 41, 42 der Hohlkammern 4 mit Kabelnut 40 eingeklemmt sind.

14 und 15 zeigen ein Profil 1V und eine erste Ausführungsform einer Kabelfixierung 46, welche im Wesentlichen kreisförmig mit zwei abgeflachten Kanten 460 ausgeformt ist. Dabei zeigt 14 eine perspektivische Darstellung des Profils 1V mit drei eingesetzten Kabelfixierungen 46 und 15 eine Schnittansicht des Profils 1V mit einer eingesetzten Kabelfixierung auf die Schmittebene XV-XV gemäß 14. Die Kabelfixierung 46 weist zur besseren Handhabbarkeit einen Griff 461 auf, welcher im Wesentlichen parallel zu den abgeflachten Kanten 460 verläuft. Bei Stellung des Griffs 461 in Richtung der Längsachse des Profils 1 und somit in Richtung der Kabelnut 40 ist die Kabelfixierung 46 in die Kabelnut 40 auf Höhe der Vorsprünge 41, 42 einsetzbar. Durch Drehung der Kabelfixierung 46 greift diese zwischen die Vorsprünge 41, 42 und wird so fixiert. In der dargestellten Ausführungsform ragen die Vorsprünge 42 weiter in die Hohlkammern 4 hinein als die Vorsprünge 41. Eine Kabelfixierung kann dabei so dimensioniert werden, dass ihre schmalere Ausdehnung, im dargestellten Beispiel die Richtung quer zu den abgeflachten Kanten 461, geringer ist als der Abstand zwischen den Vorsprüngen 41 und größer als der Abstand zwischen den Vorsprüngen 42. Die Kabelfixierung ist dann beim Einsetzen auf den Vorsprüngen 42 „ablegbar" und durch Drehung zwischen den Vorsprüngen 41, 42 fixierbar. Wie aus dem Vergleich der 15 und 1 ersichtlich, entspricht das Profil 1V im Wesentlichen dem Profil 1, es weist jedoch zusätzliche Vorsprünge 48 auf, deren Funktion weiter unten, unter Bezugnahme auf 19, erläutert wird.

16 zeigt das Profil 1V, in das eine zweite Ausführungsform einer Kabelfixierung 47 eingesetzt ist. Die Kabelfixierung 47 ist eine im Wesentlichen Z-förmig gebogene Feder, welche durch Aufbringen einer Kraft komprimierbar ist, so dass sie auf Höhe der Vorsprünge 41, 42 in die Kabelnut 40 einsetzbar ist, sich bei Wegfall der Kraft entspannt und so zwischen die Vorsprünge 41, 42 greift und fixiert wird. Die dargestellte Kabelfixierung 47 weist zwei, im Wesentlichen parallele Arme 471 auf, von denen jeweils nur einer sichtbar ist, welche zwischen die Vorsprünge 41, 42 greifen und welche über einen schrägverlaufenden Arm 472 Z-förmig verbunden sind. An den Armen 471 sind zudem zwei Bügel 473 für eine bessere Handhabung der Kabelfixierung 47 angeordnet, die zu den Armen 471 mit einem Winkel von ca. 30°–80° abgewinkelt sind.

Wie bereits beschrieben, sind in die Hohlkammern 2 der Profile Füße einsetzbar. 17 und 18 zeigen zwei mögliche Fußaufnahmen zum Einsetzen von Füßen in die Profile.

17 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung des Profils 1V, einer in die Hohlkammer 2 einsetzbaren Fußaufnahme 51 und eines Fußes 52. Die Fußaufnahme 51 hat einen im Wesentlichen T-förmigen Querschnitt und ist mit einem Grundkörper 510 in die Hohlkammer 2 zwischen die Führungen 24 einsetzbar, so dass ein T-Balken 511 der Fußaufnahmen an der Stirnfläche 13 anliegt. Die Fußaufnahme 51 ist mit einem Innengewinde 512 versehen, in das ein Gewindeschaft 520 des Fußes 52 einschraubbar ist. Der Fuß 52 ist an seinem dem Gewindeschaft 520 gegenüberliegenden Enden mit einer Aufstandsfläche 521 versehen.

18 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung des Profils 1V, einer zweiten Ausführungsform einer in die Hohlkammer 2 einsetzbaren Fußaufnahme 51', des Fußes 52 und der Profilleiste 5. Die Fußaufnahme 51' weist eine Grundplatte 513 auf, an welcher Stifte 514 fixiert sind.

Die Fußaufnahme 51' weist weiter Ausnehmungen 515 mit Innengewinde auf, in welche Füße 52 einschraubbar sind. In der dargestellten Ausführungsform sind drei Ausnehmungen 515 an der Grundplatte 513 ausgeformt, wobei zwei Füße 52 in die äußeren Ausnehmungen 515 eingesetzt sind. Daneben ist es auch denkbar, drei Füße mit entsprechend kleineren Aufstandsflächen 521 einzusetzen. In einer anderen Ausführungsform ist ein Fuß 52 in die mittlere Ausnehmung 515 eingesetzt.

Die Stifte 514 sind in der dargestellten Ausführungsform in die Systemnuten 30 der äußeren Hohlkammern 3 einsetzbar und dort durch Gewindestifte 516 fixierbar. Wie dargestellt ist die Profilleiste 5 an der Stelle der Gewindestifte 516 vorzugsweise entsprechend ausgeklinkt.

Es ist ersichtlich, dass die in den 17 und 18 gezeigten Fußaufnahmen ebenso in die Profile 1, 1'1IV einsetzbar sind.

19 zeigt eine alternative Möglichkeit zur Verbindung zweier Profile 1VI über Eck mittels Gehrungswinkeln 53. Die dargestellten Profile 1VI entsprechen im Wesentlichen den Profilen 1V weisen jedoch jeweils an einer Seite zueinander komplementäre, schräge Stirnflächen 130 auf, an welchen die zwei Profile 1VI aneinander angrenzen. Die Gehrungswinkel 53 sind zwischen einer Bodenplatte 12 und den Vorsprüngen 48 in die Hohlkammern 4 einschiebbar und sind bedarfsweise mittels Ausnehmungen 530 mit den Profilen 1VI verbindbar, beispielsweise durch verschrauben und/oder vernieten. Alternativ werden in die Ausnehmungen 530 Stiftschrauben eingedreht, die die Gehrungswinkel 53 gegen die Profilabschnitte verspannen und dadurch relativ zu diesen fixieren. Durch die offene Kabelnut 40 ist ein guter Zugriff auf die Ausnehmungen 530 auch nach Zusammensetzen der Profile 1VI möglich.


Anspruch[de]
Profil für eine Leuchtwand, umfassend mindestens eine erste, im Wesentlichen geschlossene Hohlkammer (2), in die ein Verbinder an mindestens einer Stirnseite des Profils einsetzbar ist, und mindestens eine zweite Hohlkammer (3) mit einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden Systemnut an einer seitlichen Außenfläche (10), in die ein Halter für ein im Wesentlichen parallel zu der seitlichen Außenfläche anordenbares Wandelement einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1, 1', 1'') mindestens eine dritte Hohlkammer (4) mit mindestens einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden und von einer Deckfläche (11) und/oder einer Bodenfläche (12) ausgehenden Kabelnut (40) umfasst. Profil für eine Leuchtwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Hohlkammer (4) zwischen der ersten Hohlkammer (2) und der zweiten Hohlkammer (3) angeordnet ist. Profil für eine Leuchtwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1, 1', 1'', 1''') im Wesentlichen symmetrisch ist. Profil für eine Leuchtwand nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hohlkammer (1) rechteckig ist, wobei parallel zu der Deckfläche (11) verlaufende Kanten länger sind als parallel zu den Außenflächen (10) verlaufende Kanten. Profil für eine Leuchtwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der ersten Hohlkammer (2) in die Deckfläche (11) und/oder die Bodenfläche (12) mindestens eine sich insbesondere quer zur Längsachse des Profils (1') erstreckende Ausnehmung (8) eingearbeitet ist. Profil für eine Leuchtwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Stirnseite (13) des Profils in die erste Hohlkammer (2) ein Spannschloss (9), ein Fuß oder ein Gehrungswinkel eingesetzt werden kann. Profil für eine Leuchtwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche (11) und/oder die Bodenfläche (12) der ersten Hohlkammer mindestens eine Hinterschneidung (20) aufweist, an der eine Leuchte befestigbar ist. Profil für eine Leuchtwand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelnut (40) oben beidseitig mindestens einen Vorsprung (41, 42), vorzugsweise zwei Vorsprünge (41, 42) aufweist. Profil für eine Leuchtwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelnut (40) unten beidseitig mindestens einen Vorsprung (48) aufweist. Profil für eine Leuchtwand nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine dritte Hohlkammer (4', 4'') einen diese unterteilenden Steg (45) aufweist, so dass sich im Bereich der dritten Hohlkammer (4', 4'') sowohl zur Deckfläche (11) als auch zur Bodenfläche (12) jeweils eine Kabelnut (40') öffnet. Profil für eine Leuchtwand nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche (11) und die Bodenfläche (12) einen Winkel einschließen. Profil für eine Leuchtwand nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der breiteren Außenseite (10') des Profils (1IV) zwei Hohlkammern (3') mit zueinander winklig angeordneten Außenflächen (10'') mit jeweils einer, im Wesentlichen parallel zur Längsachse verlaufenden, äußeren Systemnut (30) angeordnet sind. Leuchtwandprofilsystem umfassend mindestens zwei Profile (1', 1'') nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (1', 1'') als Stütze und Zarge zueinander anordenbar und mittels eines Verbinders koppelbar sind, so dass die seitlichen Außenflächen (10) der Profile (1', 1'') in einer Ebene liegen. Leuchtwandprofilsystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Profil (1') mindestens eine quer zur Längsachse verlaufende Ausnehmung (8) in der Deck- und/oder Bodenfläche (11, 12) aufweist, und ein Verbinder in mindestens eine Stirnfläche (13) eines zweiten Profils (1'') einsetzbar ist und das zweite Profil (1'') mittels des Verbinders an der Ausnehmung (8) des ersten Profils (1') befestigbar ist. Leuchtwandprofilsystem umfassend mindestens zwei Profile (1''') nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei bezüglich ihrer Längsachse parallel angeordnete Profile (1''') mittels mindestens einem im Wesentlichen keilförmigen Kopplungselement (93) so verbindbar sind, dass die zu der Deckfläche (11) parallelen Querachsen (14) der Profile (1''') einen Winkel zwischen 0° und 90° einschließen.






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