PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102007013464A1 27.09.2007
Titel Nähmaschine
Anmelder Juki Corp., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Aida, Kikuo, Chofu, Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 21.03.2007
DE-Aktenzeichen 102007013464
Offenlegungstag 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse D05B 27/00(2006.01)A, F, I, 20070525, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Nähmaschine schließt ein: einen oberen Vorschubmechanismus, einen unteren Vorschubmechanismus, einen Nadelvorschubmechanismus, einen Drückermechanismus, einen Fadenabschneidemechanismus, einen Fadenwischmechanismus und eine Luftblasvorrichtung, die als Wegblasmechanismus dient. Ein vorderes Ende einer Düse, aus welchem Druckluft durch einen Druckerzeuger ausgestoßen wird, wird zur Nähe eines unteren Endes einer Nadel hin gerichtet, die an ihrem oberen Totpunkt positioniert ist. Nachdem die Nadel und der obere Vorschubschenkel an ihren oberen Totpunkten in einem letzten Stich angehalten sind, werden ein Fadenabschneidevorgang des Fadenabschneidemechanismus und ein Fadenwischvorgang eines Wischers des Fadenwischmechanismus nacheinander ausgeführt, so dass ein abgeschnittenes Ende eines Nadelfadens zwischen einem Drückerfuß und dem oberen Vorschubschenkel gewischt wird. Hierauf wird die Luftblasvorrichtung betätigt, um Druckluft in die Nähe des unteren Endes der Nadel zu blasen. Infolgedessen kann das abgeschnittene Ende des Nadelfadens vom oberen Vorschubschenkel nach oben gewischt werden. Somit ist es möglich, eine Länge eines Restendes des Nadelfadens nach dem Fadenabschneiden zu reduzieren, wodurch Nähqualität verbessert wird.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähmaschine. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Nähmaschine, in welcher ein Nadelvorschub und ein Ober- und Unter-Vorschub synchronisiert sind, und dadurch einen Gleichklang-Vorschub ausführen.

EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK

Herkömmlicherweise war eine Gleichklangvorschub-Nähmaschine bekannt, in welcher ein Nadelvorschubmechanismus, ein unterer Vorschubmechanismus und ein oberer Vorschubmechanismus miteinander synchronisiert sind, um ein Nähgut vorzuschieben (siehe zum Beispiel JP-A-2004-057822).

Die Gleichklangvorschub-Nähmaschine schließt ein: einen unteren Vorschubmechanismus, der betriebsfähig ist, um ein Nähgut durch einen unteren Vorschubnocken vorzuschieben, einen Nadelvorschubmechanismus, der betriebsfähig ist, um einen Nadelvorschub synchron mit dem unteren Vorschubmechanismus auszuführen, einen Drückermechanismus, der betriebsfähig ist, um das Nähgut von oben her durch einen Drückerfuß zu pressen, einen oberen Vorschubmechanismus, der betriebsfähig ist, um das Nähgut durch einen oberen Vorschubschenkel vorzuschieben, der von oben her alternierend mit Bezug auf den Drückerfuß in Kontakt mit dem Nähgut gelangt, und einen Fadenabschneidemechanismus, der betriebsfähig ist, um einen Nadelfaden nach dem Nähvorgang unter dem Nähgut abzuschneiden. Mit der Gleichklangvorschub-Nähmaschine werden beispielsweise dicke Nähgüter wie Schuhe und Taschen genäht.

In der herkömmlichen Gleichklangvorschub-Nähmaschine wird jedoch dann, wenn die Dicke eines Nähgutes 10 mm übersteigt, ein unterer Totpunkt des oberen Vorschubschenkels höher, so dass die Spitze einer Nadel in einem oberen Vorschubschenkel steckenbleibt. Da in einem solchen Fall eine Oberseite des oberen Vorschubschenkels nicht durch einen Wischer gewischt werden kann, kann ein Wischermechanismus nicht angewandt werden.

JP-A-04-024093 zeigt eine Vorrichtung, die einen Faden einfach mit Druckluft wegwischt. Wenn jedoch eine solche Vorrichtung in einer Gleichklangvorschub-Nähmaschine, durch welche ein dickes Nähgut vernäht wird, verwendet wird, besteht ein Problem darin, dass der Faden auf Grund der Verwendung eines dicken und schweren Fadens nicht zuverlässig weggewischt werden kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Wischvorgang eines Faden unabhängig vom Typ des Fadens zu ermöglichen, so dass der Faden, nachdem er in einer Gleichklangvorschub-Nähmaschine abgeschnitten ist, von einem Nähgut ausgezogen werden kann.

Ferner ist es ein Ziel, eine Vorrichtung vorzusehen, die befähigt ist, eine Restendlänge eines Fadens so einzustellen, dass sie zu der Zeit, wenn ein Nähvorgang gestartet wird, konstant ist, wodurch die Nähqualität verbessert wird.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst eine Nähmaschine: eine Nadelstange (13), die eine Nadel hält und sich auf- und abbewegt; einen Fadenabschneide-Elektromagnet (7), der betriebsfähig ist, um einen Faden unter einer Stichplatte abzuschneiden; einen oberen Vorschubschenkel (14), der ein Nähgut in einem Zustand vorschiebt, in welchem der obere Vorschubschenkel (14) von oben her in Kontakt mit dem Nähgut ist, wobei sich der obere Vorschubschenkel (14), verkoppelt mit der Auf- und Abbewegung der Nadelstange, in einer vorbestimmten Richtung bewegt; einen Drückerfuß (20), der das Nähgut von oben her presst; einen oberen Vorschubmechanismus (10, 11, 18, 21, 22, 23), der betriebsfähig ist, um den Drückerfuß (20) und den oberen Vorschubschenkel (14) alternierend auf- und abzubewegen und den oberen Vorschubhebel (14) hin und her zu schwenken, um so das Nähgut vorzuschieben; einen Wischer (73), der unter dem oberen Vorschubschenkel (14) vorbeipassiert und den Faden fortwischt; eine Düse (92), aus welcher Druckluft in einer Richtung ausgestoßen wird, die im Wesentlichen senkrecht zur Nadel ist; und Steuermittel (6) zum Antreiben der Düse nach dem Antreiben des Wischers.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst die Nähmaschine weiterhin einen Höhenreguliermechanismus (25, 27, 28, 29, 32, 33, 51), der betriebsfähig ist, um eine Höhe zu regulieren, in welcher sich der obere Vorschubschenkel (14) und der Drückerfuß (20) durch den oberen Vorschubmechanismus (10, 11, 18, 21, 22, 23) in der Auf- und Abrichtung hin- und herbewegen.

Entsprechend dem ersten Aspekt der Erfindung bewegt der obere Vorschubmechanismus den oberen Vorschubschenkel und den Drückerfuß alternierend auf und ab, so dass das Nähgut vorgeschoben wird. Eine Naht wird durch die Zusammenwirkung der Nadel und eines Schiffchens gebildet. Nachdem der Faden unter der Stichplatte durch einen Fadenabschneidemechanismus abgeschnitten ist, passiert der Wischer unter dem oberen Vorschubschenkel, so dass ein abgeschnittenes Ende des Fadens vom Nähgut nach oben gewischt wird. Weiterhin wird die Druckluft durch eine Luftdüse in der Richtung senkrecht zur Nadel ausgestoßen, so dass das abgeschnittene Ende des Fadens von dem oberen Vorschubschenkel aufwärts gewischt wird.

Infolgedessen kann das abgeschnittene Ende des Fadens daran gehindert werden, zwischen den oberen Vorschubschenkel und den Drückerfuß eingelegt zu werden, und wodurch eine Endlänge des Fadens zu der Zeit, wenn ein nächster Nähvorgang startet, konstant wird. Deshalb kann eine Nähqualität verbessert werden. Weiterhin ist eine Bedienungsperson der Nähmaschine nicht dazu angehalten, den Faden am Ende des Nähvorgangs von dem oberen Vorschubschenkel nach oben zu ziehen. Somit ist es möglich, die Arbeitseffizienz und Produktivität zu verbessern.

Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung ermöglicht der Höhenreguliermechanismus die Regulierung der Höhe, in welcher der obere Vorschubschenkel und der Drückerfuß sich in Aufwärts- und Abwärtsrichtung hin- und herbewegen. Deshalb ist es möglich, die Höhe zu regulieren, in welcher sich der obere Vorschubschenkel und der Drückerfuß auf- und abbewegen (mit anderen Worten, die Höhe eines oberen Totpunktes der Auf- und Abbewegungen), und zwar in Übereinstimmung mit einer Dicke des Nähgutes, wodurch der Wischer in den Stand versetzt wird, glatt unter dem oberen Vorschubschenkel hindurchzupassieren. Somit ist es möglich, eine Zuverlässigkeit eines Fadenwischvorganges zu verbessern.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Nähmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

2 ist ein Mechanismusdiagramm mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.

3 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines Aufbaus eines Höhenreguliermechanismus gemäß dem Ausführungsbeispiel.

4 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer Neigungswinkelschwankung eines Regulierblocks, der in der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel vorgesehen ist.

5 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus rund um einen Hauptteil der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel herum.

6 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus rund um den Hauptteil der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel herum.

7 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus eines Steuerteils der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.

8 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer Luftblasvorrichtung der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.

9 ist eine andere erläuternde Ansicht mit der Darstellung der Luftblasvorrichtung der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.

10 ist eine weitere erläuternde Ansicht mit der Darstellung der Luftblasvorrichtung der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel.

11 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer Betätigung des Fadenabschneidemechanismus gemäß dem Ausführungsbeispiel.

12 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer Betätigung eines Fadenwischmechanismus (wenn ein Wischer betätigt wird) gemäß dem Ausführungsbeispiel.

13 ist eine weitere erläuternde Ansicht mit der Darstellung der Betätigung des Fadenwischmechanismus (nachdem der Wischer betätigt ist) gemäß dem Ausführungsbeispiel.

14 ist eine weitere erläuternde Ansicht mit der Darstellung der Betätigung des Fadenabschneidemechanismus (während eines Luftblasvorgangs) gemäß dem Ausführungsbeispiel.

15 ist eine andere erläuternde Ansicht mit der Darstellung der Betätigung des Fadenabschneidemechanismus (nach dem Luftblasvorgang) gemäß dem Ausführungsbeispiel.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf 1 bis 15 im Einzelnen beschrieben.

Im Ausführungsbeispiel erfolgt die Beschreibung, indem eine Gleichklangvorschub-Nähmaschine als ein Beispiel einer Nähmaschine hergenommen wird. Um einen Schlupf des Nähguts auf Grund eines Vorschubvorgangs zu verhindern, synchronisiert die Gleichklangvorschub-Nähmaschine eine Vertikalbewegung einer Nadel, die durch einen Nadelvertikalbewegungsmechanismus ausgeführt wird, eine Nadelverschwenkung, die durch einen Nadelschwenkmechanismus ausgeführt wird, und einen Vorschubvorgang, der durch einen oberen Vorschubmechanismus und einen unteren Vorschubmechanismus ausgeführt wird, wodurch ein dickes Nähgut (beispielsweise ein Leder) in einem Zustand vorgeschoben wird, in welchem eine Nadel in das Nähgut eingestochen wird. In der folgenden Beschreibung ist eine Richtung entlang einer Vorschubrichtung (ein Pfeil F) als eine X-Achsrichtung definiert (eine Vorwärts- und Rückwärtsrichtung), eine Längsrichtung eines Armteils 8, die senkrecht zur X-Achsrichtung ist, ist als eine Y-Achsrichtung (eine Rechts- und Linksrichtung) definiert, und eine Richtung senkrecht sowohl zur X-Achsrichtung als auch zur Y-Achsrichtung ist als eine Z-Achsrichtung (eine Aufwärts- und Abwärtsrichtung oder eine Vertikalrichtung) definiert.

[Gesamtaufbau des Ausführungsbeispiels]

1 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Nähmaschine 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel, 2 ist ein Mechanismusdiagramm der Nähmaschine 1, und 3 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines Aufbaus eines Höhenreguliermechanismus der Nähmaschine 1.

Wie in 1 und 2 gezeigt, schließt die Gleichklangvorschub-Nähmaschine 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel, die nachstehend als die Nähmaschine 1 bezeichnet wird, ein: ein Gestell 2, einen Tisch 3, auf welchem das Gestell 2 montiert ist, einen Nadelvertikalbewegungsmechanismus, der im Gestell 2 vorgesehen ist und eine Nadelstange 13, die eine Nadel 12 hält, in der Vertikalrichtung antreibt (siehe 5 und 6), und zwar in Verkopplung mit einer Oberwelle (Spindel) 9, einen Nadelschwenkmechanismus, welcher die Nadel 12 in der Vorschubrichtung synchron mit einer Vertikalbetätigung der Nadelstange 13 verschwenkt, einen Nähmaschinenmotor 60, der als eine Drehantriebsquelle zum Verdrehen der Oberwelle 9 dient, einen unteren Vorschubmechanismus, der ein Nähgut durch einen unteren Vorschubnocken 44 in Vorschubrichtung zuführt, einen Drückermechanismus mit einem Drückerfuß 20, der das Werkstück von oben her in Richtung auf eine Stichplatte presst, einen oberen Vorschubschenkel 14, der sich in einer vorbestimmten Richtung in einem Zustand bewegt, in welchem der obere Vorschubschenkel 14 von oben her in Kontakt mit dem Nähgut auf der Stichplatte gelangt, um das Nähgut verkoppelt mit der Vertikalbewegung der Nadelstange 13 vorzuschieben, einen oberen Vorschubmechanismus, der den Drückerfuß 20 und den oberen Vorschubschenkel 14 alternierend in der Auf- und Ab-Richtung bewegt und den oberen Vorschubschenkel 14 verschwenkt, um so das Nähgut vorzuschieben, einen Höhenreguliermechanismus, welcher eine Höhe reguliert, in welcher der obere Vorschubschenkel 14 und der Drückerfuß 20 in der Vertikalrichtung durch den oberen Vorschubmechanismus hin- und hergehen, ein Schiffchen 61, das unter der Stichplatte positioniert ist und im Zusammenwirken mit der Nadel 12 eine Naht ausbildet, einen Vorschubausmaßreguliermechanismus, welcher gleichzeitig sowohl ein Vorschubausmaß pro Stich des unteren Vorschubmechanismus und ein Nadelverschwenkausmaß des Nadelschwenkmechanismus mithilfe eines Vorschubreguliermotors 14 reguliert, der als eine Drehantriebsquelle dient, eine Vorschubreguliermotorantriebsschaltung 5, die betriebsfähig ist, um den Vorschubreguliermotor 4 anzutreiben, einen Fadenabschneidemechanismus, der unter der Stichplatte angeordnet ist und einen Faden abschneidet, einen Fadenwischmechanismus mit einem Wischer 73, der sich unter dem oberen Vorschubschenkel 14 vorbeibewegt und den Faden zur Seite wischt, eine Luftblasvorrichtung 19 mit einer Düse 22 (eine Luftdüse), auf welcher Druckluft in eine Richtung ausgestoßen wird, die im Wesentlichen senkrecht zur Nadel 12 verläuft, einen Steuerteil 6, der die Betriebsvorgänge der jeweiligen Mechanismen steuert, und ein Pedal P, das angepasst ist, um betätigt zu werden, um sich zwischen einer vorderen Pedalbetätigungsposition und einer hinteren Pedalbetätigungsposition zu verdrehen.

[Aufbau der Armteilseite]

Zuallererst wird mit Bezug auf 2 ein Aufbau an einer Seite des Armteils 8 des Gestells 2 beschrieben. Die Oberwelle 9, welche drehbar im Armteil 8 gelagert ist, eine Nadelstangenverschwenkwelle 10, die parallel mit der Oberwelle 9 angeordnet und drehbar gelagert ist, und eine Nadelstangenverschwenkbasis 11, welche an die Nadelstangenverschwenkwelle 10 angekoppelt und so gehalten ist, dass sie in Nährichtung zu einer Verschwenkung befähigt ist, sind im Inneren des Armteils 8 angeordnet. Die Oberwelle 9 und die Nadelstangenverschwenkwelle 10 erstrecken sich in der Y-Achsrichtung. Der Nähmaschinenmotor 16 ist mit der Oberwelle 9 verbunden, und die Oberwelle 9 wird durch den Nähmaschinenmotor 60 in Umlauf versetzt.

[Nadelverschwenkmechanismus, Nadelvertikalbewegungsmechanismus und Nadelvorschubmechanismus]

Die Nadelstangenverschwenkwelle 10 ist an ein oberes Ende der Nadelstangenverschwenkbasis 11 angekoppelt und verschwenkt die Nadelstangenverschwenkbasis 11. Die Nadelstange 13, welche die Nadel 12 hält, und der obere Vorschubschenkel 14, der ein Nähgut vorschiebt, sind an einem unteren Ende der Nadelstangenverschwenkbasis 11 gehalten. Die Nadelstangenverschwenkwelle 10 ist an eine Nadelstangenverschwenkstange 59 angekoppelt (welche später beschrieben wird). Die Nadelstangenverschwenkstange 59 ist mit einem unteren Vorschubmechanismus verkoppelt (der später beschrieben wird) und wird im gleichen Zyklus verschwenkt wie der untere Vorschubnocken 44 (der synchron mit einem vertikalen Bewegungszyklus der Nadel 12 ausgebildet ist). Auf diese Weise führt die Nadelstangenverschwenkwelle 10 eine hin- und hergehende Drehung aus. Wenn die Nadelstangenverschwenkbasis 11 in Nährichtung entsprechend der Verdrehung der Nadelstangenverschwenkwelle 9 verschwenkt wird, verschwenken sich untere Enden der Nadelstange 13 und des oberen Vorschubschenkels 14 in der Nährichtung. Der Nadelverschwenkmechanismus schließt nämlich die Oberwelle 9, die Nadelstangenverschwenkstange 59, die Nadelstangenverschwenkwelle 10 und die Nadelstangenverschwenkbasis 11 ein.

Die Nadelstange 13 ist an einem exzentrischen Nocken 15 angekoppelt, der über ein Verbindungsglied 14 an der Oberwelle 9 befestigt ist, und führt eine Vertikalbewegung aus, verkoppelt mit der Drehung der Oberwelle 9. Der Nadelvertikalbewegungsmechanismus schließt nämlich die Oberwelle 9, den exzentrischen Nocken 15 und das Verbindungsglied 16 ein.

Der Nadelschwenkmechanismus und der Nadelvertikalbewegungsmechanismus werden synchron mit dem Umlaufen der Oberwelle 9 angetrieben, so dass sie miteinander verkoppelt sind. Mehr im Einzelnen: Im Ausführungsbeispiel sind der Nadelschwenkmechanismus und der Nadelvertikalbewegungsmechanismus miteinander synchronisiert, so dass der Nadelvorschubmechanismus das Nähgut in Nährichtung in einem Zustand vorschiebt, in welchem die Nadel durch das Nähgut in Richtung nach abwärts eingestochen wird.

Andererseits ist ein dreieckförmiger Winkelhebel 18 an ein oberes Ende des oberen Vorschubschenkels 14 über ein Verbindungsglied 17 angekoppelt. Der Drückerfuß 20 ist über ein Verbindungsglied 90 an eine Kupplungsposition 18b des Winkelhebels 18 angekoppelt, welche sich hinter (auf einer linken Seite mit Blickrichtung in einer in 2 dargestellten I-Richtung) einer Kupplungsposition 18a des Verbindungsgliedes 17 befindet. Die Bewegung des Drückerfußes 20 ist in der Nährichtung (die Vorschubrichtung) beschränkt und er ist so gehalten, dass er sich lediglich in einer vertikalen Richtung bewegt.

An einer oberen Kupplungsposition 18c des Winkelhebels 18 ist über ein Verbindungsglied 21 ein Übertragungsarm 22 angekoppelt. Ein Ende einer Schwingwelle 23, die mit der Oberwelle 9 verkoppelt ist, ist an ein Ende des Übertragungsarms 22 an einer Seite angekoppelt, an der das Verbindungsglied 21 nicht angekoppelt ist.

[Oberer Vorschubmechanismus und Höhenreguliermechanismus]

3 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des Höhenreguliermechanismus gemäß dem Ausführungsbeispiel. Wie in 3 gezeigt, ist ein Drehkuppler 24 an das andere Ende der Schwingwelle 23 angekoppelt. Der Drehkuppler 24 dreht sich zusammen mit der Schwingwelle 23. Eine mit der Oberwelle 9 verkoppelte Kurbelstange 25 ist mit dem Drehkuppler 24 über ein Verbindungsglied 26 verbunden. Die Rotation der Oberwelle 9 wird auf die Schwingwelle 23 über die Kurbelstange 25, das Verbindungsglied 26 und den Drehkuppler 24 übertragen, so dass sich die Schwingwelle 23 verdreht.

Wenn sich die Schwingwelle 23 hin- und herbewegt, um sich verkoppelt mit der Oberwelle 9 zu verdrehen, wird die obere Kopplungsposition 18c des Winkelhebels 18 über den Übertragungsarm 22 und das Verbindungsglied 21 in der Nährichtung verschwenkt. Wenn die Kopplungsposition 18c des Winkelhebels 18 nach rechts verschwenkt wird, wie in 2 in der I-Richtung gesehen, wird der Winkelhebel 18 selbst im Uhrzeigersinn verdreht, so dass der obere Vorschubschenkel 14 nach abwärts bewegt wird. Wenn der obere Vorschubschenkel 14 in Kontakt mit einer Oberseite des Nähguts gelangt, wird die Abwärtsbewegung des oberen Vorschubschenkels 14 reguliert, so dass der Winkelhebel 18 im Uhrzeigersinn um die Kopplungsposition 18a verdreht wird, wenn man in der I-Richtung blickt. Infolgedessen wird die Kopplungsposition 18b des Winkelhebels 18 aufwärts bewegt, so dass der Drückerfuß 20 aufwärts bewegt wird.

Wenn andererseits die obere Kopplungsposition 18c des Winkelhebels 18 nach links in der in 2 dargestellten I-Richtung verschwenkt wird, wird der Winkelhebel 18 selbst im Gegenuhrzeigersinn verdreht, so dass der Drückerfuß 20 nach abwärts bewegt wird. Wenn der Drückerfuß 20 in Kontakt mit der Oberseite des Nähguts gelangt, wird die Abwärtsbewegung des Drückerfußes 20 reguliert, so dass der Winkelhebel 18 im Gegenuhrzeigersinn in der I-Richtung um die Kopplungsposition 18b verdreht wird. Infolgedessen wird die Kopplungsposition 18a des Winkelhebels 18 nach oben bewegt, so dass der obere Vorschubschenkel 14 aufwärts bewegt wird.

Mit anderen Worten führen der obere Vorschubschenkel 14 und der Drückerfuß 20 gemäß dem Ausführungsbeispiel eine Vertikalbewegung in einander entgegengesetzten Phasen (mit anderen Worten: alternierend) in Übereinstimmung mit der Schwingbewegung des Verbindungsgliedes 21 aus.

Da die Nadelstangenverschwenkbasis 11 verschwenkt wird, während der obere Vorschubschenkel 14 in der Vertikalrichtung bewegt wird, wird der obere Vorschubschenkel 14 in der Nährichtung verschwenkt, während er die Vertikalbewegung ausführt. Mit anderen Worten: Der obere Vorschubmechanismus bewegt den oberen Vorschubschenkel 14 in der Vertikalrichtung mithilfe der Schwingwelle 23, des Übertragungsarms 22, des Verbindungsgliedes 21 und des Winkelhebels 18 und verschwenkt den oberen Vorschubschenkel 14 mithilfe der Nadelstangenschwenkwelle 10 und der Nadelstangenverschwenkbasis 11, wodurch sich der obere Vorschubschenkel 14 und der Drückerfuß 20 alternierend in der Vertikalrichtung bewegen und sich der obere Vorschubschenkel 14 verschwenkt, um das Nähgut in der Nährichtung in Kontakt von oben her vorzuschieben.

Wie in 3 gezeigt, ist ein Paar von Haltegliedern 27, welche das Verbindungsglied 26 dazwischen halten, an die Kurbelstange 25 koaxial mit einem oberen Ende des Verbindungsgliedes 26 angekoppelt, und ein Regulierblock 28 ist an das Halteglied 27 angekoppelt. Der Regulierblock 28 reguliert über das Halteglied 27 eine Anfangsposition der Kurbelstange 25. Der Regulierblock 28 ist an einem Ende einer Regulierwelle 29 fixiert, die drehbar parallel mit der Oberwelle 9 vorgesehen ist. Wenn die Regulierwelle 29 in Drehung versetzt wird, schwankt ein Neigungswinkel des Regulierblocks 28. An der Regulierwelle 29 ist ein Vorsprung 30 befestigt, um einen Drehwinkel zu regulieren. Eine Drehplatte 32 hat die Gestalt eines gebogenen Kreises und liegt an einem Vorsprung 31 des Vorsprungs 30 an. Ein Abstand von einer Drehachse der Drehplatte 32 zu deren Außenumfang variiert in jeder Stellung. Infolgedessen wird der Vorsprung 31 in Übereinstimmung mit der Verdrehung der Drehplatte 32 auf- und abbewegt. Der Vorsprung 30 wird verdreht, wenn sich der Vorsprung 31 auf- und abbewegt, wodurch die Regulierwelle 29 in Drehung versetzt wird. Eine von Hand bedienbare Wählscheibe 33 ist mit der Drehplatte 32 verkoppelt, so dass dann, wenn die Wählscheibe 33 verdreht wird, auch die Drehplatte 32 verdreht wird.

Wie in 2 dargestellt, ist ein Ende eines Armgliedes 29a an der Regulierwelle 29 befestigt. Die andere Endseite des Armgliedes 29a ist in einer Position angeordnet, in welcher die Stange eines Zylinders 51 in der Lage ist, in Kontakt zu sein. Wenn der Zylinder 51 nach abwärts betätigt wird, liegt der Vorsprung 31, der an der Regulierwelle 29 fixiert ist, an der Drehplatte 32 an, die mit der Wählscheibe 33 verkoppelt ist, während ein vorbestimmtes Ausmaß an Zwischenraum zwischen der Stange des Zylinders 51 und dem Armglied 29a aufrecht erhalten wird. Wenn der Zylinder 51 nach oben betätigt wird, stößt die Stange des Zylinders 51 am Armglied 29a an, um die Regulierwelle 29 im Uhrzeigersinn zu verdrehen, so dass sich der Vorsprung 31 von der Drehplatte 32 um ein vorbestimmtes Ausmaß weg bewegt.

Als Nächstes erfolgt mit Bezug auf 2 bis 4 die Beschreibung einer Änderung in dem vertikalen Bewegungsausmaß oder einer nach oben bewegten Position des oberen Vorschubschenkels 14 und des Drückerfußes 20, wenn der Zylinder 51 nach abwärts betätigt wird.

Wenn der Zylinder 51 nach oben betätigt wird, wird die Regulierwelle 29 im Uhrzeigersinn verdreht, so dass der Regulierblock 28 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Wenn der Regulierblock 28 im Uhrzeigersinn verdreht wird, bewegt sich ein Kopplungspunkt des Haltegliedes 27 und der Kurbelstange 25 von G1 nach G2 (verändert sich in einem Zustand, der in 4 mit ausgezogener Linie dargestellt ist, und zwar ausgehend von einem Zustand, der in einer doppelt gepunkteten Linie dargestellt ist).

Mit der Hin- und Herbewegung der Kurbelstange 25 wird die Schwingwelle 23 stärker verdreht, so dass ein Schwenkwinkel anwächst (A < B). Infolgedessen vergrößern sich das vertikale Bewegungsausmaß des oberen Vorschubschenkels 14 und des Drückerfußes 20 und eine Position eines oberen Totpunkts derselben wird höher.

Wenn der Zylinder 51 nach abwärts betätigt wird, wird das vertikale Bewegungsausmaß des oberen Vorschubschenkels 24 und des Drückerfußes 20 ein vertikales Bewegungsausmaß, das mithilfe der Wählscheibe 33 eingestellt wird. Mit anderen Worten: Im Ausführungsbeispiel schließt der Höhenreguliermechanismus ein: die Wählscheibe 33, die Drehplatte 32, den Zylinder 51, die Regulierwelle 29, den Regulierblock 28, das Halteglied 27 und die Kurbelstange 25. Unterdessen kann der Neigungswinkel des Regulierblocks 28 in einem Mehrfachzustand einreguliert werden, und zwar mithilfe der Wählscheibe 33 innerhalb eines kleineren Bereiches als das Regulierausmaß durch den Zylinder 51. Die Wählscheibe 33 kann die Gestalt eines Hebels haben.

[Aufbau der Bettabschnittseite]

Als Nächstes erfolgt eine Beschreibung eines Aufbaus auf einer Seite eines Bettabschnitts 50 des Gestells 2. Wie in 2 gezeigt, sind eine Unterwelle 37, die voll verkoppelt mit der Oberwelle 9 über Rollen 34 und 35 und einem Riemen 36 umläuft, und eine Ober- und Untervorschubwelle 38 sowie eine Horizontalvorschubwelle 39, die drehbar gehalten und parallel mit der Unterwelle 37 angeordnet ist, auf der Innenseite des Bettabschnitts 50 angeordnet. Auf der Innenseite des Bettabschnitts 50 befinden sich ein unterer Vorschubmechanismus, der ein Nähgut in Vorschubrichtung vorschiebt, und ein Vorschubausmaßreguliermechanismus, der das Vorschubausmaß des vom unteren Vorschubmechanismus vorgeschobenen Nähgutes reguliert.

[Unterer Vorschubmechanismus]

Wie in 2 gezeigt, schließt der untere Vorschubmechanismus ein: die Horizontalvorschubwelle 39, die verkoppelt mit dem Nähmaschinenmotor 60 umläuft, einen Vorschubbasisarm 43, der an einem Ende der Horizontalvorschubwelle 39 fixiert ist, die Ober- und Untervorschubwelle 38, die verkoppelt mit dem Nähmaschinenmotor 60 umläuft, eine Vorschubbasis 42, deren eines Ende drehbar an dem Vorschubbasisarm 43 und deren anderes Ende drehbar an ein Armglied 40 angekoppelt ist, das sich seitlich von der Ober- und Untervorschubwelle 38 erstreckt, und zwar über ein Verbindungsglied 41 und den unteren Vorschubnocken 44, der an einem oberen Teil der Vorschubbasis 42 befestigt ist.

Die Ober- und Untervorschubwelle 38 führt eine hin- und hergehende Verdrehung über einen Vorschubarm 45 aus, an welchem eine Verschwenkkraft von der unteren Welle 37 über eine exzentrische Stange 46 angelegt wird. Die Horizontalvorschubwelle 39 führt eine hin- und hergehende Drehung über ein Armglied 47 aus, das an einen Winkelhebel 48 angekoppelt ist, an welchem von der Unterwelle 37 über eine exzentrische Stange 49 eine Verschwenkkraft angelegt wird.

Im unteren Vorschubmechanismus wird eine Verschwenkbewegung in vertikaler Richtung an das andere Ende der Vorschubbasis 42 über das Armglied 40 und das Verbindungsglied 41 durch die Drehung der Ober- und Untervorschubwelle 38 angelegt, die mit dem Nähmaschinenmotor 60 verkoppelt ist. Andererseits wird eine Verschwenkbewegung in Horizontalrichtung an das andere Ende der Vorschubbasis 42 über den Vorschubbasisarm 43 durch die Verschwenkbewegung der Horizontalvorschubwelle 39 angelegt. Der untere Vorschubnocken 44 führt eine elliptische Bewegung durch die Schwenkbetätigungen in der vertikalen und horizontalen Richtung aus, die miteinander verbunden sind. Im Ergebnis bewegt sich der untere Vorschubnocken 44 in Längsrichtung der Ellipse, während ein oberer Teil des unteren Vorschubnockens 44 sich nach oben über die Stichplatte erhebt, wodurch er das Nähgut vorschiebt.

Ein Hin- und Herdrehungswinkel und eine Phase der Horizontalvorschubwelle 39 werden durch den Vorschubausmaßreguliermechanismus (der später beschrieben werden wird) reguliert, und die Horizontalvorschubwelle 39 schiebt das Nähgut in einem Horizontalbewegungsausmaß vor, das dem Verdrehungsausmaß der Horizontalvorschubwelle 39 (das ist ein Vorschubabstand) in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung entspricht.

Ein Ende der Horizontalvorschubwelle 39, das dem unteren Vorschubnocken 44 gegenüberliegt, ist an ein Ende eines Gliedes der Nadelstangenschwenkstange 49 angekoppelt, das an der Nadelstangenverschwenkwelle 10 fixiert und an sie angekoppelt ist, so dass eine Drehkraft der Horizontalvorschubwelle 39 auf die Nadelstangenverschwenkwelle 10 über die Nadelstangenverschwenkstange 49 übertragen wird. Wenn deshalb der Hin- und Herverdrehungswinkel und die Phase der horizontalen Vorschubwelle 39 durch den Vorschubausmaßreguliermechanismus reguliert werden, werden auch das Verschwenkungswinkelausmaß und die Phase der Nadelstange 13 und des oberen Vorschubschenkels 14 zur gleichen Zeit reguliert.

Die Nähmaschine 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel führt einen sogenannten Gleichklangvorschub während eines Nähvorgangs aus, in welchem das Werkstück zwischen dem oberen Vorschubschenkel 14 und dem unteren Vorschubnocken 44 gehalten ist, und die Nadel 12, die in das Nähgut durch die Ösen, die am oberen Vorschubschenkel 14 und unteren Vorschubnocken 44 ausgebildet sind, wird synchron verschwenkt, um das Nähgut vorzuschieben. In der Nähmaschine 1 werden nämlich die Nadelverschwenkung der Nadel 12 durch den Nadelschwenkmechanismus, die Verschwenkbewegung der Vorschubbasis 22, welche dem unteren Vorschubnocken 44 hält, und die Verschwenkbewegung des oberen Vorschubschenkels 14 so eingestellt, dass sie sich synchron miteinander in Nährichtung vorwärtsbewegen, wobei das Nähgut dazwischen gehalten wird. Ein solcher Vorgang wird auf der Basis eines Steuerprogramms ausgeführt, das im Steuerteil 6 gespeichert ist.

[Vorschubausmaßreguliermechanismus]

Der Vorschubausmaßreguliermechanismus schließt ein Vorschubausmaßumwandlungsglied 52 ein, das drehbar am Gestell 2 gehalten und mit einem Nutabschnitt ausgebildet ist, der sich in einer Richtung senkrecht zur Richtung seiner Drehachse erstreckt. Ein Ende des Winkelhebels 48 ist an dem Nutabschnitt des Vorschubausmaßumwandlungsgliedes 52 über ein (nicht dargestelltes) quadratisches Stück angekoppelt, so dass es entlang der Richtung des Nutabschnitts gleitbar ist. Das Vorschubausmaßumwandlungsglied 52 ist an den Vorschubreguliermotor 4 über ein Armglied 56, ein Verbindungsglied 57 und eine Schwingwelle 48 angekoppelt. Das Vorschubausmaß des unteren Vorschubnockens 44 des unteren Vorschubmechanismus wird durch Verdrehen des Vorschubausmaßumwandlungsgliedes 52 mit einem Antriebsvorgang des Vorschubreguliermotors 4 reguliert. Wenn das Vorschubausmaß des unteren Vorschubmechanismus durch den Vorschubausmaßreguliermechanismus reguliert wird, wird auch ein Nadelverschwenkungsausmaß und ein Vorschubausmaß des oberen Vorschubschenkels 14 gleichzeitig reguliert, und zwar über die Nadelstangenverschwenkstange 59. Im Ausführungsbeispiel sind nämlich der untere Vorschubmechanismus, der obere Vorschubmechanismus und der Nadelvorschubmechanismus miteinander verkoppelt, und diese Mechanismen wirken miteinander zusammen, um den Gleichklangvorschub auszuführen. Weiterhin wird ein Vorschubausmaß jedes der Mechanismen durch den Antriebsvorgang des Vorschubreguliermotors 4 reguliert.

[Schiffchenmechanismus]

Ein Schiffchenmechanismus schließt ein Schiffchen 61 ein, das unter der Stichplatte umläuft und einen Spulenfaden zuführt. Das Schiffchen 61 schließt ein (nicht dargestelltes), sich drehendes äußeres Schiffchen ein, welches das Äußere des Schiffchens 61 bildet, und ein (nicht dargestelltes) inneres Schiffchen, das im Inneren des äußeren Schiffchens angeordnet ist und sich nicht dreht. Das innere Schiffchen ist mit einer Spule versehen, die eine Zulieferungsquelle des Spulenfadens ist. Eine Blattspitze, die am sich drehenden äußeren Schiffchen vorgesehen ist, fängt eine Schleife eines Nadelfadens ein, die gebildet wird, wenn sich die nach abwärts unter die Stichplatte bewegte Nadel 12 von der Stichplatte nach oben bewegt, und verwickelt die Schleife mit dem Spulenfaden, wodurch eine Naht gebildet wird.

[Fadenabschneidemechanismus]

Ein Fadenabschneidemechanismus ist in der Nähe des unteren Vorschubnockens 44 im Bettteil 50 vorgesehen und schneidet nach dem Nähvorgang einen Faden unter dem unteren Vorschubnocken 44 ab.

Der Fadenabschneidemechanismus schließt ein: ein (nicht dargestelltes) bewegliches Messer, das sich zwischen einer Bereitschaftsstellung und einer Fadenfangstellung hin- und herbewegt, ein (nicht dargestelltes) fixiertes Messer, das sich zwischen einer Bereitschaftsstellung und einer Arbeitsstellung, die dicht bei und hinter einem Nadeleinfallpunkt liegt, hin- und herbewegt, und einen Fadenabschneideelektromagneten 7 (siehe 7), der als Antriebsquelle zum Antreiben des beweglichen Messers dient. Das fixierte Messer schneidet einen Faden im Zusammenwirken mit dem beweglichen Messer in der Arbeitsstellung ab.

Wenn am Ende des Nähvorgang ein Fadenabschneidesignal, das von einer nach rückwärts erfolgenden Pedalbetätigung des Pedals P erzeugt wird, festgestellt wird, wird der Fadenabschneideelektromagnet 7 angetrieben, so dass sich das bewegliche Messer zu einer Position unter der Öse des unteren Vorschubnockens 44 bewegt und den Nadelfaden und den Spulenfaden einfängt. Dann bewegt sich das bewegliche Messer nach rückwärts, wodurch der Faden im Zusammenwirken mit dem fixierten Messer abgeschnitten wird.

[Fadenwischmechanismus]

Als Nächstes erfolgt mit Bezug auf 5 und 6 eine Beschreibung eines Fadenwischmechanismus gemäß dem Ausführungsbeispiel.

Wie in 5 und 6 gezeigt, ist eine Haltewelle 71 drehbar entlang der Y-Achsrichtung an einem (nicht dargestellten) Vorsprung gehalten, der an einem unteren Teil des Gestells 2 ausgebildet ist. Die Haltewelle 71 ist zwischen dem oberen Vorschubschenkel 14 und dem Drückerfuß 20 angeordnet. Ein Ende eines Befestigungsarmes 72 ist an einem Ende der Haltewelle 71 fixiert, und ein Ende des Wischers 73, der ein Fadenwischglied sein soll, ist am anderen Ende des Befestigungsarms 72 fixiert. Ein Ende eines Dreharms 74 ist am anderen Ende der Haltewelle 71 fixiert. Der Befestigungsarm 72, der Wischer 73 und der Dreharm 74 werden zusammen mit der Haltewelle 71 verdreht und sind beständig so vorgespannt, dass sie sich in Richtung eines Pfeiles D mittels einer Schraubenfeder 75 verdrehen, in welche die Haltewelle 71 eingesetzt ist. Ein Fadenfangteil 73a, welcher gebogen ist, ist am anderen Ende des Wischers 73 ausgebildet. Wenn sich die Haltewelle 71 verdreht, bewegt sich der Fadenfangteil 73a so, dass er einen vertikalen Bewegungsweg der Nadel 12 entlang einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung kreuzt.

Die Position des Wischers 73 wird in der Weise eingestellt, dass der Fadenfangteil 73a stets so wischt, dass er sich zwischen dem oberen Vorschubschenkel 14 und dem Drückerfuß 20 innerhalb eines Bereiches hindurchbewegt, in welchem die Vertikalbewegungshöhe des oberen Vorschubschenkels 14 und des Drückerfußes 20 reguliert wird.

Das andere Ende des Dreharms 74 ist drehbar an ein Ende eines Kupplungsverbindungsgliedes 76 über eine Achse und einen Schlitz angekoppelt. Ein Ende eines Drehgliedes 77 ist drehbar an das andere Ende des Kupplungsverbindungsgliedes 76 angekoppelt. Das andere Ende des Drehgliedes 77 ist drehbar durch eine Drehachse 78 gehalten, die an einer Oberflächenseite des Gestells 2 fixiert ist.

Ein Fadenwischelektromagnet 79 ist an einem Rückseitenteil des vorderen Endes des Armteils 78 vorgesehen und dient als Antriebsquelle des Fadenwischmechanismus. Der Fadenwischelektromagnet 79 hat eine Ausgangsachse, die sich nach unten erstreckt, und die Ausgangsachse und ein Mittelteil des Drehgliedes 77 sind über ein Antriebsverbindungsglied 80 verkoppelt.

Wenn die Nadel 12 in einer oberen Position angehalten ist und der Faden durch den Fadenabschneidemechanismus im Bettabschnitt 50 abgeschnitten ist, passiert der Wischer 73 durch einen Abschnitt zwischen dem Drückerfuß 20 und dem oberen Vorschubschenkel 14 und führt eine hin- und hergehende Schwingbewegung aus, wodurch der Faden vom Nähgut weggewischt wird. Zu dieser Zeit wird der Drückerfuß 20 in einem Zustand abgestoppt, in welchem das Nähgut vom Drückerfuß 20 von oben her gepresst wird, und der obere Vorschubschenkel 14 wird an einem oberen Totpunkt zusammen mit der Nadel 12 abgestoppt. Mit anderen Worten: Der Wischer 73 kreuzt die vertikale Bewegungsbahn der Nadel 12 entlang der Vorwärts-Rückwärts-Richtung zwischen dem oberen Vorschubschenkel 14, der am oberen Totpunkt positioniert ist, und dem Drückerfuß 20, der am unteren Totpunkt positioniert ist, und zieht am Ende des Nähvorgangs den Faden vom Drückerfuß 20 nach oben. Der Fadenwischmechanismus schließt nämlich ein: die Haltewelle 71, den Befestigungsarm 72, den Wischer 73, den Dreharm 74, die Schraubenfeder 75, das Kopplungsverbindungsglied 76, das Drehglied 77, die Drehachse 78, den Fadenwischelektromagneten 79 und das Antriebsverbindungsglied 80.

[Luftblasvorrichtung]

Mit Bezug auf 5 und 6 erfolgt eine detaillierte Beschreibung eines Wegblasmechanismus, das heißt, einer Luftblasvorrichtung 90 gemäß dem Ausführungsbeispiel.

Die Luftblasvorrichtung 90 ist an der Rückseite eines Vorderendes des Armteils 8 vorgesehen. Die Luftblasvorrichtung 90 schließt einen Druckerzeuger 91 ein, der Luft unter Druck setzt, und eine hohle Düse 92 (eine Luftdüse), aus welcher durch den Druckerzeuger 91 komprimierte Luft (Druckluft) ausgestoßen wird. Eine Abblasöffnung der Düse 92 ist so angeordnet, dass sie in die Nähe eines unteren Endes der Nadel 12 hin zielt, die am oberen Totpunkt angeordnet ist. Mehr im Einzelnen ist die Abblasöffnung, die am vorderen Ende der Düse 92 ausgebildet ist, so vorgesehen, dass sie rechts unter eine Einfädelöffnung 12a zielt, die in einem Unterteil der Nadel 12 ausgebildet ist, und der Faden (der Nadelfaden), der in die Einfädelöffnung 12a der Nadel 12 eingesetzt ist, die ihrerseits in der oberen Totpunktposition platziert ist, wird in eine Richtung geblasen, die im Wesentlichen senkrecht zur Nadel 12 genau unter der Einfädelöffnung 12a verläuft. Die Druckluft wird in einem vorgegebenen Timing aus dem vorderen Ende der Düse 92 ausgestoßen (abgegeben), um so den Faden zu blasen, wodurch das abgeschnittene Ende des Fadens vom oberen Vorschubschenkel 14 nach oben gewischt wird.

Der Druckerzeuger 91, der als Kraftquelle der Luftblasvorrichtung 90 dient, ist elektrisch mit dem Steuerteil 6 verbunden. Die Luftblasvorrichtung 90 wird genau nach der Betätigung des Fadenwischmechanismus betätigt, so dass das abgeschnittene Ende des Fadens, der vom Drückerfuß 20 durch den Wischer 73 nach oben gewischt wurde, ausgehend vom oberen Vorschubschenkel 14 weiter nach oben gewischt wird.

[Steuersystem der Nähmaschine]

Wie in 7 dargestellt, sind der Nähmaschinenmotor 60, der Vorschubreguliermotor 4, der Zylinder 51, der Fadenabschneideelektromagnet 7, der Fadenwischelektromagnet 79, die Luftblasvorrichtung 90 (der Druckerzeuger 91) und das Pedal P elektrisch mit dem Steuerteil 6 verbunden. Der Steuerteil 6 ist betriebsfähig, um eine zentrale Steuerung der Antriebsvorgänge der Glieder 60, 4, 51, 7, 79 und 90 durchzuführen, basierend auf einem Steuerprogramm, das in (nicht dargestellten) Speichermitteln gespeichert ist, die im Inneren des Steuerteils vorgesehen sind, um hierdurch den Nähvorgang auszuführen.

Der Steuerteil 6 gemäß dem Ausführungsbeispiel führt eine Steuerung derart aus, dass die Luftblasvorrichtung 90 angetrieben wird, nachdem der Wischer 73 angetrieben wurde, wenn der Nähvorgang beendet ist.

Mehr im Einzelnen: Der Steuerteil 6 hat die Funktion, den Antrieb des Fadenwischelektromagneten 79 zu steuern, nachdem der Fadenabschneideelektromagnet 7 angetrieben wurde, und dann die Luftblasvorrichtung 90 anzutreiben, wenn am Ende des Nähvorgangs ein Fadenabschneidesignal, basierend auf der nach rückwärts gerichteten Pedalbetätigung des Pedals P, in den Steuerteil 6 eingegeben wird.

[Erläuterung des Betriebs der Gleichklangvorschub-Nähmaschine]

Als Nächstes erfolgt eine detaillierte Beschreibung eines Betriebes der Gleichklangvorschub-Nähmaschine 1 unter Bezugnahme auf 8 bis 15.

Zuallererst wird die Luftblasvorrichtung 90 gemäß dem Ausführungsbeispiel so angeordnet, dass das Vorderende der Düsen 92 in die Nähe des unteren Endes der Nadel 12 hin zielt, die am oberen Totpunkt positioniert ist (siehe 8). Deshalb wird in jedem Falle, in dem ein dünnes Nähgut genäht wird (siehe 9) oder in dem Fall, in dem ein dickes Nähgut genäht wird (siehe 10), wo der Abstand zwischen der Nadel 12 und dem oberen Vorschubschenkel 14, die an ihren jeweiligen oberen Totpunkten positioniert sind, klein ist, wenn der Nähvorgang beendet wird (das heißt, wenn die Nähmaschine 1 angehalten wird), die Druckluft zum Faden hin abgegeben genau unterhalb der Einfädelöffnung 12a der Nadel 12.

Mit Bezug auf 11 bis 15 wird eine besondere Betriebsweise beschrieben, in welchem als ein Beispiel der Fall angenommen ist, in welchem das dicke Nähgut vernäht wird.

Wenn der nach vorne gerichtete Pedalbetätigungsvorgang des Pedals P festgestellt wird, treibt der Steuerteil 6 den Nähmaschinenmotor 60 mit einer Geschwindigkeit an, die einem Pedalbetätigungsausmaß entspricht. Wenn das Pedal P in seine neutrale Position zurückgeführt wird, wird der Antriebsvorgang des Nähmaschinenmotors 60 abgestoppt. In diesem Falle werden sowohl die Nadel 12 als auch der obere Vorschubschenkel 14 in der Nähe der jeweiligen oberen Totpunkte angehalten. Andererseits wird der Drückerfuß 20 in einem Zustand abgestoppt, in welchem die Oberseite des Nähgutes nach unten gedrückt wird. Dementsprechend werden der Drückerfuß 20 und der obere Vorschubschenkel 14 in einem Zustand angehalten, in welchem sie vertikal voneinander weg getrennt sind, wie in 11 gezeigt.

Wenn das Fadenabschneidesignal, basierend auf dem nach rückwärts gerichteten Pedalbetätigungsvorgang des Pedals P festgestellt wird, führt der Steuerteil 6 eine Steuerung aus, um den Fadenabschneideelektromagneten 7 anzutreiben. Hierdurch führt das bewegliche Messer eine nach rückwärts und vorwärts gerichtete Bewegung unter dem unteren Vorschubnocken 44 aus, und der Faden (der Nadelfaden) und der Spulenfaden werden im Zusammenwirken mit dem fixierten Messer abgeschnitten (siehe 11). Dann führt der Steuerteil 6 eine Steuerung aus, um den Fadenwischelektromagneten 79 im Anschluss an den Fadenabschneideelektromagneten 7 anzutreiben. Zu dieser Zeit führen der Befestigungsarm 72 und der Wischer 73 die hin- und hergehende Schwingbewegung um die Halteachse 71 herum aus, wodurch der Faden gewischt wird (siehe 12 und 13). Der Fadenfangteil 73a an dem vorderen Ende des Wischers 73 passiert durch einen Abschnitt zwischen dem oberen Vorschubschenkel 14 und dem Drückerfuß 20 entlang der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung. An diesem Punkt wird, obwohl das abgeschnittene Ende des Nadelfadens nach dem Antriebsvorgang des Wischers 73 nach oben vom Drückerfuß 20 weg gezogen wird, ist so gehalten, dass es in die Öse des oberen Vorschubschenkels 14 eingesetzt verbleibt (siehe 13). Hierauf führt der Steuerteil 6 Steuerungen der Luftblasvorrichtung 90 aus, wodurch die Druckluft vom vorderen Ende der Düse 92 ausgestoßen wird (siehe 14).

Wenn die Druckluft vom vorderen Ende der Düse 92 durch den Antriebsvorgang der Luftblasvorrichtung 90 ausgestoßen wird, wird deren Nadelfaden in der Nähe der Einfädelöffnung 12a der Nadel 12 in eine Richtung geblasen, die hierzu im Wesentlichen senkrecht ist.

Infolgedessen wird das abgeschnittene Ende des Nadelfadens von der Öse des oberen Vorschubschenkels 14 aufwärts gezogen, so dass der Nadelfaden sowohl vom Drückerfuß 20 als auch vom oberen Vorschubschenkel 14 gewischt wird (siehe 15).

[Effekt des Ausführungsbeispiels]

Wie oben beschrieben, wird gemäß der Gleichklangvorschub-Nähmaschine 1 des Ausführungsbeispiels dann, wenn der Fadenabschneidevorgang nach dem Nähvorgang ausgeführt ist, das abgeschnittene Ende des Fadens zwischen dem Drückerfuß 20 und dem oberen Vorschubschenkel 14 (mehr im Einzelnen oberhalb des Drückerfußes 20 und unterhalb des oberen Vorschubschenkels 14) mithilfe des Wischers 73 gezogen und gewischt, und wird weiterhin nach oben gezogen und gewischt, und zwar ausgehend vom oberen Vorschubschenkel 14 durch Betätigung der Luftblasvorrichtung 20. Infolgedessen kann das abgeschnittene Ende des Fadens daran gehindert werden, zwischen den Drückerfuß 20 und den oberen Vorschubschenkel 14 eingelegt zu werden, und eine Länge eines Restendes des Fadens (ein Restfaden) kann vor dem Starten des nächsten Nähvorganges reduziert werden und kann so ausgebildet werden, dass es eine konstante Länge hat. Deshalb ist es möglich, eine hohe Nähqualität zu erhalten. Weiterhin braucht zu dem Zeitpunkt, zu dem der Nähvorgang beendet ist, eine Bedienungsperson der Nähmaschine 1 den Faden nicht vom oberen Vorschubschenkel 14 nach oben zu ziehen, wodurch eine Arbeitseffizienz verbessert wird.

Die Schwingachse des Wischers 73 kann so ausgebildet werden, dass sie in ihrer vertikalen Position einstellbar ist, so dass eine Höhe, in welcher der Fadenfangteil 73a am vorderen Ende des Wischers 73 die vertikale Bewegungsbahn für die Nadel 12 kreuzt, einjustierbar sein kann. In diesem Falle können beispielsweise Dickenfeststellmittel, wie ein Potentiometer, vorgesehen werden, um eine Dicke des Werkstücks festzustellen, so dass die Höhe des Wischers 73 sukzessive variiert werden kann, und zwar in Übereinstimmung mit der Dicke des Nähgutes. Auf diese Weise ist es möglich, eine Zuverlässigkeit des Fadenwischvorgangs des Wischers 73 zu verbessern.

Weiterhin kann, obwohl der Steuerteil 6 gemäß dem Ausführungsbeispiel den Fadenwischelektromagneten 79 im Anschluss an den Fadenabschneidevorgang des Fadenabschneideelektromagneten 7, basierend auf der rückwärts gerichteten Pedalbetätigung des Pedals P antreibt, und dann die Luftblasvorrichtung 90 antreibt, wenn der Nähvorgang beendet ist, der Steuerteil 6 den Fadenwischelektromagneten 79 antreiben, bevor der obere Vorschubschenkel 14 den Vorschubvorgang beginnt, und anschließend die Luftblasvorrichtung 90 antreiben, und dann den Nähmaschinenmotor 60 antreiben, um hierdurch den Nähvorgang zu starten.


Anspruch[de]
Eine Nähmaschine umfassend:

eine Nadelstange (13), die eine Nadel hält und sich auf- und abbewegt;

einen Fadenabschneideelektromagneten (7), der betätigbar ist, um einen Faden unter einer Stichplatte abzuschneiden;

einen oberen Vorschubschenkel (14), der ein Nähgut in einem Zustand vorschiebt, in welchem der obere Vorschubschenkel (14) von oben her in Kontakt mit dem Nähgut ist, wobei sich der obere Vorschubschenkel (14), verkoppelt mit der Auf- und Abbewegung der Nadelstange, in einer vorbestimmten Richtung bewegt;

einen Drückerfuß (20), der das Nähgut von oben her presst; und

einen oberen Vorschubmechanismus (10, 11, 18, 21, 22, 23), der betriebsfähig ist, um den Drückerfuß (20) und den oberen Vorschubschenkel (14) alternierend auf- und abzubewegen und den oberen Vorschubhebel (14) hin und her zu schwenken, um so das Nähgut vorzuschieben,

dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine weiterhin umfasst:

einen Wischer (73), der unter dem oberen Vorschubschenkel (14) vorbeipassiert und den Faden fortwischt;

eine Düse (92), aus welcher Druckluft in einer Richtung ausgestoßen wird, die im Wesentlichen senkrecht zur Nadel ist;

und

Steuermittel (6) zum Antreiben der Düse nach dem Antreiben des Wischers.
Die Nähmaschine nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:

einen Höhenreguliermechanismus (25, 27, 28, 29, 32, 33, 51), der betriebsfähig ist, um eine Höhe zu regulieren, in welcher sich der obere Vorschubschenkel (14) und der Drückerfuß (20) durch den oberen Vorschubmechanismus (10, 11, 18, 21, 22, 23) in der Auf- und Abrichtung hin- und herbewegen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com